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Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

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  1. Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Baker 29.05.17 - 11:17

    Wozu dann eine Ladespur? Wenn in der Zukunft die Leute mit autonomen 10kW Leichtbauwagen rumgefahren werden, welche sie nicht besitzen, sondern einfach nur pro Minute bezahlen macht es Sinn. Aber im Moment wollen wir ja alle unser ein bis zwei Tonnen schweres Ungetüm besitzen, um damit alleine immer zur selben Zeit und immer auf der selben Strecke zum selben Ort zu fahren und es dann 22h am Tag auf dem selben Platz stehen zulassen.

  2. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Eheran 29.05.17 - 11:21

    Selbst dann wäre es nicht sinnvoll.
    Denn es gibt 2 dicke Stoßzeiten morgens und nachmittags, zu denen es ganz viele dieser Autos benötigen würde. Die restliche Zeit stehen die meisten davon rum -> aufladen.
    Dafür müsste das ganze Arbeitssystem sich ändern, dass einfach immer jemand kommt und jemand geht. Das geht aber nicht, weil die Firmen dann nicht synchron arbeiten können (Menschen sind nicht beliebig austauchbar).

  3. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Baker 29.05.17 - 11:33

    Aber die Autos stehen doch immer auf der Arbeit rum oder Zuhause. Und die Reichweite ist ja wohl jetzt schon groß genug für einen doppelten Arbeitsweg. Der Bedarf der Beladung bei der Fahrt erschließt sich mir nicht. Mal davon abgesehen ist es fürs Stromnetz auch besser die Leistung über den Tag oder Nacht zu verteilen als Stoßweise. Stell dir vor zu den typischen Abends und Morgens Spitzen der Haushalte kommt dann noch die Beladung der Autos hinzu. Gerade wenn man an die Herstellung von Strom aus erneuerbaren Quellen denkt, welche wir ja aus vielen Gründen anstreben sollten, ist das das schlimmste was man machen kann.

  4. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Berner Rösti 29.05.17 - 11:52

    Baker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber die Autos stehen doch immer auf der Arbeit rum oder Zuhause. Und die
    > Reichweite ist ja wohl jetzt schon groß genug für einen doppelten
    > Arbeitsweg.

    Wenn man sich ein Auto anschaffen muss, ausschließlich um damit zur Arbeit zu kommen, dann läuft etwas grundsätzlich verkehrt.

    Denn bis auf wenige Ausnahmen sollte der Berufspendel-Verkehr möglichst durch öffentliche Verkehrmittel bedient werden.

    Bevor also viel Geld investiert wird, um irgend eine absurde Lade-Infrastruktur zu bauen, sollte man doch viel eher in den ÖPNV investieren, damit er den real vorhandenen Bedarf abdeckt.

  5. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Eheran 29.05.17 - 12:27

    >Der Bedarf der Beladung bei der Fahrt erschließt sich mir nicht.
    Es gibt es praktisch nicht, da es viel viel viel zu teuer wäre.
    Bzw. der Bedarf mag da sein, steht aber in keiner Relation zum Aufwand.

    Ich wollte nur zeigen, dass es selbst in so einem Szenario mit autonomen Autos nicht sinnvoll wäre.

  6. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Dwalinn 29.05.17 - 13:00

    Die Leute sind 355 Tage im Jahr zuhause wozu brauchen Hotels dann Betten?

  7. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Baker 29.05.17 - 13:25

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Leute sind 355 Tage im Jahr zuhause wozu brauchen Hotels dann Betten?

    Du hast dich im Thema geirrt, der Äpfel und Birnen thread ist woanders.

  8. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: haltoroman 29.05.17 - 13:53

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber die Autos stehen doch immer auf der Arbeit rum oder Zuhause. Und
    > die
    > > Reichweite ist ja wohl jetzt schon groß genug für einen doppelten
    > > Arbeitsweg.
    >
    > Wenn man sich ein Auto anschaffen muss, ausschließlich um damit zur Arbeit
    > zu kommen, dann läuft etwas grundsätzlich verkehrt.
    >
    > Denn bis auf wenige Ausnahmen sollte der Berufspendel-Verkehr möglichst
    > durch öffentliche Verkehrmittel bedient werden.
    >

    Ernsthaft?

    Auf dem Land ist es doch eher die Ausnahme, dass man ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen kann...

  9. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: |=H 29.05.17 - 14:23

    Viele fahren mit dem Auto nicht nur zur Arbeit, sondern auch mal weiter weg.
    Auch wenn das nicht so oft vorkommt, möchte niemand dafür extra wieder ein Fahrzeug mieten müssen. Aus dem Grund wünschen sich viele Menschen mehr Reichweite. Da der Akku aber auch teuer und schwer ist, wäre es möglicherweise sinnvoller nicht in jedes Auto einen noch größeren und schwereren Akku zu verbauen, der nur selten genutzt wird. Statt dessen kann der vorhandene kleinere und leichtere Akku während der Fahrt bei Langstrecken (also auf der Autobahn) geladen werden, bzw. auf dem gleichen Stand gehalten werden, wodurch trotz relativ geringer Reichweite, die für den Alltag reicht, auch Fernreisen möglich sind.

  10. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.17 - 16:24

    > Wenn man sich ein Auto anschaffen muss, ausschließlich um damit zur Arbeit
    > zu kommen, dann läuft etwas grundsätzlich verkehrt.
    >
    > Denn bis auf wenige Ausnahmen sollte der Berufspendel-Verkehr möglichst
    > durch öffentliche Verkehrmittel bedient werden.

    In irgendeiner Fantasiewelt mag das vielleicht funktionieren. Aber wir befinden uns nun leider in der realen Welt. Und in der realen Welt können und wollen viele Menschen keinen ÖPNV nutzen. Dafür gibt es Millionen Gründe. Wenn man 10km außerhalb einer 200k-Einwohner-Stadt wohnt und statt 10 Minuten mit dem Auto mindestens 30 Minuten mit Bus oder Tram braucht, dann taugt der ÖPNV einfach nicht. Diese Zeiten lassen sich aber prinzipbedingt kaum reduzieren. Und wer flexible Arbeitszeiten hat und diese betriebsbedingt auch flexibel sein muss, hat mit festen Fahrplänen auch schnell Probleme.

    Einfach ÖPNV fordern, ist also nur Polemik. Wenn dann müssten handfeste Konzepte her, die ihn in Sachen Preis, Geschwindigkeit und Komfort auf das Niveau des Individualverkehrs heben. Normalerweise erfüllt der ÖPNV selbst in den Großstädten nur ein oder zwei dieser Kriterien. Außerhalb der Ballungsgebiete gar keins.

    Ansonsten bleibt es in der realen Welt dabei, dass es Pendler- und Zweitfahrzeuge gibt. Hier könnten Elektroautos als erstes Fuß fassen, selbst mit heutigen Reichweiten - sobald sie preislich mithalten können. Mit den Reichweiten von Morgen und Übermorgen kann man dann auch die Ottonormalverbraucher, die nur gelegentlich Langstrecke fahren, erreichen. Und die extremen Langstreckenfahrer werden mittelfristig wohl bei Verbrennern (vielleicht in Form von Plugin-Hybriden) bleiben.

  11. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Berner Rösti 30.05.17 - 09:04

    haltoroman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Baker schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Aber die Autos stehen doch immer auf der Arbeit rum oder Zuhause. Und
    > > die
    > > > Reichweite ist ja wohl jetzt schon groß genug für einen doppelten
    > > > Arbeitsweg.
    > >
    > > Wenn man sich ein Auto anschaffen muss, ausschließlich um damit zur
    > Arbeit
    > > zu kommen, dann läuft etwas grundsätzlich verkehrt.
    > >
    > > Denn bis auf wenige Ausnahmen sollte der Berufspendel-Verkehr möglichst
    > > durch öffentliche Verkehrmittel bedient werden.
    > >
    >
    > Ernsthaft?
    >
    > Auf dem Land ist es doch eher die Ausnahme, dass man ein öffentliches
    > Verkehrsmittel benutzen kann...

    Daher schrieb ich:

    "Bevor also viel Geld investiert wird, um irgend eine absurde Lade-Infrastruktur zu bauen, sollte man doch viel eher in den ÖPNV investieren, damit er den real vorhandenen Bedarf abdeckt."

  12. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Berner Rösti 30.05.17 - 09:05

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In irgendeiner Fantasiewelt mag das vielleicht funktionieren. Aber wir
    > befinden uns nun leider in der realen Welt. Und in der realen Welt können
    > und wollen viele Menschen keinen ÖPNV nutzen. Dafür gibt es Millionen
    > Gründe. Wenn man 10km außerhalb einer 200k-Einwohner-Stadt wohnt und statt
    > 10 Minuten mit dem Auto mindestens 30 Minuten mit Bus oder Tram braucht,
    > dann taugt der ÖPNV einfach nicht. Blafasel...

    Daher schrieb ich:

    "Bevor also viel Geld investiert wird, um irgend eine absurde Lade-Infrastruktur zu bauen, sollte man doch viel eher in den ÖPNV investieren, damit er den real vorhandenen Bedarf abdeckt."

  13. Re: Ein Auto steht 22h am Tag irgendwo rum

    Autor: Anonymer Nutzer 30.05.17 - 15:08

    > Daher schrieb ich:
    >
    > "Bevor also viel Geld investiert wird, um irgend eine absurde
    > Lade-Infrastruktur zu bauen, sollte man doch viel eher in den ÖPNV
    > investieren, damit er den real vorhandenen Bedarf abdeckt."

    Und wo sind deine tollen Konzepte, die das ermöglichen? Nur Geld in den ÖPNV schmeißen hilft da gar nichts. ÖPNV kann prinzipbedingt selbst mit unendlichen Budget nur einen geringen Teil des Individualverkehrs ersetzen. Das ist einfach so, ob du es glaubst oder nicht. Gründe dafür habe ich schon einige genannt (auch wenn du es so süffisant als "Blafasel" abtust), es gibt noch tausende mehr. Deine Forderung ist so einfach nur absurd und weltfremd.

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