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Apple hat es leichter

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  1. Apple hat es leichter

    Autor: Anonymer Nutzer 31.05.17 - 09:41

    Sie haben bereits ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis (iOS).

    Jetzt müssen sie dort es aber schaffen iOS auf den Desktop zu bringen. Ich denke das iPad Pro ist der erste Versuch in diese Richtung. Der Türöffner wird das MacBook spielen. Dessen Funktion war es klein, leicht, leise und mit guter Akkulaufzeit ausgestattet zu sein und die Kunden daran zu gewöhnen, dass die Zeit der vielen Schnittstellen aus Apples Sicht vorbei ist.

  2. Re: Apple hat es leichter

    Autor: Sybok 31.05.17 - 09:48

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie haben bereits ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis (iOS).

    Darum geht es nicht. Windows lief schon lange auf ARM-Systemen. Es ist aber nun mal unrealistisch die ganze Software nun für ARM neu zu kompilieren. Das ist das Hauptproblem und deshalb ist Windows 10 on ARM auch tatsächlich so interessant, und nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt (so wie Windows RT aka Windows 8 ARM).

  3. Re: Apple hat es leichter

    Autor: Trollversteher 31.05.17 - 09:50

    Wieso haben die es denn leichter? Ganz im gegenteil, Microsoft hat seit 8.1 ein Multi-OS, dessen Kernel längst auch auf ARM Basis läuft. Das iPad Pro ist der beste Beweis für gut gemeint aber an der Realität vorbei produziert. Auch wenn es das Potential eines Netbook hat, wird es durch iOS trotzdem auf ein viel zu großes, aufgeblasenes Tablet reduziert - ernsthafte komplexe Anwendungen, die das Potential tatsächlich ausschöpfen sind nach wie vor Mangelware. Da war selbst das Windows RT mit seinen Universal Apps noch brauchbarer. Diejenigen, die ohnehin nur ein wenig surfen, Videos schauen und hin und wieder mal ein Spiel spielen wollen, sind mit einem "normalen" iPad bereits bestens bedient. Die Mac-Anwender, die ihr Macbook professionell im Bereich Grafik, Text oder Musik einsetzen werden erst dann ihr x86 Laptop durch ein ARM-Gerät ersetzen, wenn ihre Desktop-Software darauf in gleichem Umfang und mit gleicher Leistung läuft, wie auf dem MacBook. Und das ist nun mal durch iPad Apps noch lange nicht gewährleistet.

  4. Re: Apple hat es leichter

    Autor: elgooG 31.05.17 - 09:50

    Apple hätte eigentlich sogar die Möglichkeit stattdessen unter macOS beide Hardware-Plattformen zu mischen. iOS am Desktop macht wenig Sinn. OS & Hintergrundprozesse auf ARM auszulagern, stattdessen sehr wohl.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  5. Nope...

    Autor: Berner Rösti 31.05.17 - 09:54

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie haben bereits ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis (iOS).

    Du scheinst da etwas missverstanden zu haben.

    Microsoft hat sowohl ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis, als auch ein Desktop-Betriebssystem auf ARM-Basis. Allerdings war das auf ARM laufende Windows bisher nicht in der Lage, auch alle Desktop-Anwendungen auszuführen. Das hat sich nun geändert.

    Du kannst auf einem iPad jedochkeine MacOS-Anwendungen laufen lassen, sondern nur iOS-Apps. Es gibt auch kein MacOS für iPads.

    Auf einem Windows-Tablet hingegen laufen alle Universal-Apps und die klassischen Desktop-Anwendungen.

    Nur mussten die Windows-Tablets dazu bisher mit x86-Prozessoren ausgestattet werden (z.B. Intel Atom), jetzt läuft das ganze auch mit ARM.

  6. Re: Apple hat es leichter

    Autor: stiGGG 31.05.17 - 11:06

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso haben die es denn leichter? Ganz im gegenteil, Microsoft hat seit 8.1
    > ein Multi-OS, dessen Kernel längst auch auf ARM Basis läuft.

    Hat Apple seit 2007, der Kernel von macOS und iOS ist der selbe. iOS Apps laufen technisch auch schon immer auf macOS, der Simulator der mit Xcode mitkommt ist keine VM oder Emulation. Apple sieht nur keinen Sinn in Apps mit touchinterface auf dem Desktop und Desktop Apps am Touchdevice sind noch unsinniger.

  7. Re: Apple hat es leichter

    Autor: Trollversteher 31.05.17 - 11:45

    >Hat Apple seit 2007, der Kernel von macOS und iOS ist der selbe.

    Das stimmt. Mit dem Unterschied, dass Microsoft danach sukzessive auch alle weiteren Windows Komponenten auf ARM portiert hat, während es bei iOS bei ein paar wenigen Libs geblieben ist - die UI unterschiedet sich zB komplett zwischen iOS und MacOS.

    >iOS Apps laufen technisch auch schon immer auf macOS, der Simulator der mit Xcode mitkommt ist keine VM oder Emulation. Apple sieht nur keinen Sinn in Apps mit touchinterface auf dem Desktop und Desktop Apps am Touchdevice sind noch unsinniger.

    Das ist totaler Unsinn, Emulatoren sind nicht mit Kompatibilität gleichzusetzen. Zumal Apps nicht einfach "nativ" auf dem Simulator gestartet werden können, sie müssen speziell für den Simulator compiliert werden. Daher: Richtig es ist *nicht mal* eine VM oder ein Emulator, es ist einfach nur ein Tool das highlevel ein i-Device simuliert, von einem kompatiblen OS meilenweit entfernt. Und dass Apple es bisher nicht hinbekommen hat, eine einheitliche UI für *beide* Systeme hinzubekommen (auch da ist Microsoft sehr viel weiter), muss man nicht als "Unsinn" verkaufen - das zeigt nur einen Mangel an Vorstellungskraft, Kreativität und dem Unwillen, der ungeliebten Konkurrenz einen Vorsprung eingestehen zu wollen.

  8. Re: Nope...

    Autor: Seradest 31.05.17 - 11:51

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DY schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie haben bereits ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis (iOS).
    >
    > Du scheinst da etwas missverstanden zu haben.
    >
    > Microsoft hat sowohl ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis, als auch ein
    > Desktop-Betriebssystem auf ARM-Basis. Allerdings war das auf ARM laufende
    > Windows bisher nicht in der Lage, auch alle Desktop-Anwendungen
    > auszuführen. Das hat sich nun geändert.
    >
    > Du kannst auf einem iPad jedochkeine MacOS-Anwendungen laufen lassen,
    > sondern nur iOS-Apps. Es gibt auch kein MacOS für iPads.
    >
    > Auf einem Windows-Tablet hingegen laufen alle Universal-Apps und die
    > klassischen Desktop-Anwendungen.
    >
    > Nur mussten die Windows-Tablets dazu bisher mit x86-Prozessoren
    > ausgestattet werden (z.B. Intel Atom), jetzt läuft das ganze auch mit ARM.

    Microsoft hat nur ein ausgereiftes Desktop-Betriebssystem. Ich bin Windows 10 Mobile-Nutzer und würde das nach wie vor eher als Beta-Version betrachten, denn als ausgereiftes System. Ehrlich gesagt erwäge ich inzwischen umzusteigen, mangels Perspektive auf Besserung.

    Microsoft wird sich von Windows 10 Mobile meines Erachtens nach verabschieden. Das Betriebssystem ist nahezu eine Frechheit und die Apps sind nur halbherzig umgesetzt (da kann MS nur begrenzt was für).

  9. Re: Nope...

    Autor: Evron 31.05.17 - 12:11

    Seradest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DY schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sie haben bereits ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis (iOS).
    > >
    > > Du scheinst da etwas missverstanden zu haben.
    > >
    > > Microsoft hat sowohl ein Mobilbetriebssystem auf ARM-Basis, als auch ein
    > > Desktop-Betriebssystem auf ARM-Basis. Allerdings war das auf ARM
    > laufende
    > > Windows bisher nicht in der Lage, auch alle Desktop-Anwendungen
    > > auszuführen. Das hat sich nun geändert.
    > >
    > > Du kannst auf einem iPad jedochkeine MacOS-Anwendungen laufen lassen,
    > > sondern nur iOS-Apps. Es gibt auch kein MacOS für iPads.
    > >
    > > Auf einem Windows-Tablet hingegen laufen alle Universal-Apps und die
    > > klassischen Desktop-Anwendungen.
    > >
    > > Nur mussten die Windows-Tablets dazu bisher mit x86-Prozessoren
    > > ausgestattet werden (z.B. Intel Atom), jetzt läuft das ganze auch mit
    > ARM.
    >
    > Microsoft hat nur ein ausgereiftes Desktop-Betriebssystem. Ich bin Windows
    > 10 Mobile-Nutzer und würde das nach wie vor eher als Beta-Version
    > betrachten, denn als ausgereiftes System. Ehrlich gesagt erwäge ich
    > inzwischen umzusteigen, mangels Perspektive auf Besserung.
    >
    > Microsoft wird sich von Windows 10 Mobile meines Erachtens nach
    > verabschieden. Das Betriebssystem ist nahezu eine Frechheit und die Apps
    > sind nur halbherzig umgesetzt (da kann MS nur begrenzt was für).

    Hoffentlich wird es durch Windows für ARM ersetzt 🙂

  10. Re: Apple hat es leichter

    Autor: christian_k 31.05.17 - 21:04

    Wenn es mal nur das gewesen wäre...
    Auf RT liefen NUR
    .net Anwendungen! Native X86 Software einfach neu kompilieren war nicht. Die einzige Ausnahme hat Microsoft für sich selbst gemacht: Office.

    > ----------------------------------
    > Darum geht es nicht. Windows lief schon lange auf ARM-Systemen. Es ist aber
    > nun mal unrealistisch die ganze Software nun für ARM neu zu kompilieren.

  11. Re: Apple hat es leichter

    Autor: Sybok 31.05.17 - 22:00

    christian_k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es mal nur das gewesen wäre...
    > Auf RT liefen NUR
    > .net Anwendungen! Native X86 Software einfach neu kompilieren war nicht.
    > Die einzige Ausnahme hat Microsoft für sich selbst gemacht: Office.

    Jein. Du sagst es ja selbst: Es ging an sich schon, wurde aber unterbunden (es gab sogar entsprechende Vorabversionen von Visual Studio, die genau dafür ausgelegt waren).

  12. Re: Apple hat es leichter

    Autor: stiGGG 01.06.17 - 00:26

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Hat Apple seit 2007, der Kernel von macOS und iOS ist der selbe.
    >
    > Das stimmt. Mit dem Unterschied, dass Microsoft danach sukzessive auch alle
    > weiteren Windows Komponenten auf ARM portiert hat, während es bei iOS bei
    > ein paar wenigen Libs geblieben ist - die UI unterschiedet sich zB komplett
    > zwischen iOS und MacOS.

    Es sind so gut wie alle Frameworks identisch, außer AppKit (macOS UI) und UIKit (iOS UI).


    > >iOS Apps laufen technisch auch schon immer auf macOS, der Simulator der
    > mit Xcode mitkommt ist keine VM oder Emulation. Apple sieht nur keinen Sinn
    > in Apps mit touchinterface auf dem Desktop und Desktop Apps am Touchdevice
    > sind noch unsinniger.
    >
    > Das ist totaler Unsinn, Emulatoren sind nicht mit Kompatibilität
    > gleichzusetzen. Zumal Apps nicht einfach "nativ" auf dem Simulator
    > gestartet werden können, sie müssen speziell für den Simulator compiliert
    > werden. Daher: Richtig es ist *nicht mal* eine VM oder ein Emulator, es ist
    > einfach nur ein Tool das highlevel ein i-Device simuliert, von einem
    > kompatiblen OS meilenweit entfernt.

    Es wird nichts simuliert, das iOS UI läuft im sogenannten Simulator auf macOS. Erstell in Xcode ein iOS Projekt und lese den freien Festplattenplatz aus. Im Simulator wird er dir als Ergebnis den freien Platz deiner macOS Platte anzeigen. Netzwerkverbindungen laufen über den normalen Netzwerkstack von macOS, deshalb musst um zu testen wie sich deine App ohne Internetverbindung verhält deinen Mac offline nehmen, wenn du den Simulator verwendest. Gleiches gilt für Sound und vieles mehr. iOS laufen in diesem Fall auf macOS. Apple könnte das in wenigen Wochen Arbeit offiziell machen und das seit 2007, nur haben sie halt höhere Qualitätsansprüche, sehen darin keinen Sinn und machen es nicht.

    >Und dass Apple es bisher nicht
    > hinbekommen hat, eine einheitliche UI für *beide* Systeme hinzubekommen

    Da gibt es nichts hinzubekommen, das Ergebnis ist murks. Weder macht es Sinn Apps, die für ein Touchinterface designed wurden, mit einem Trackpad oder einer Maus zu bedienen noch anders herum viel zu kleine Schaltflächen mit den Fingern treffen zu wollen.

    > (auch da ist Microsoft sehr viel weiter), muss man nicht als "Unsinn"
    > verkaufen - das zeigt nur einen Mangel an Vorstellungskraft, Kreativität
    > und dem Unwillen, der ungeliebten Konkurrenz einen Vorsprung eingestehen zu
    > wollen.

    Nur weil MS vollständig versagt hat in der mobile Welt Fuß zu fassen und aus reiner Verzweiflung jetzt so eine Murksstrategie fährt sind sie in keinem belangen voraus.

  13. Re: Apple hat es leichter

    Autor: HerrLich 01.06.17 - 03:03

    Da war das "alte Microsoft" mal wieder am Drücker. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie interne politische Grabenkämpfe dafür gesorgt haben, mit Windows RT ein Produkt auszuliefern, das am Kundenbedarf vorbei geht. Aber ist doch gut zu sehen, dass Microsoft aus seinen Fehlern lernt.

    Übrigens schreibt Apple bei Watch-Anwendungen vor, die im plattformneutralen LLVM-IR-Binärformat einzureichen, was einen Wechsel der CPU-Architektur möglich macht. Eine Portierung von iOS auf den Desktop sehe ich trotzdem nicht. Eher schon eine Portierung von macOS auf ARM. Jedenfalls dann, wenn Apple seine Investition in die A-CPUs nutzen will. Allerdings wäre das nur für die Einsteiger-Geräte wie das MacBook (ohne "pro") denkbar.

  14. Re: Nope...

    Autor: AIM-9 Sidewinder 01.06.17 - 04:36

    Das ist deine Meinung. Ich finde W10M auf meinem L930 super. Aber ich brauche auch keinen Social Media Müll.

  15. Re: Apple hat es leichter

    Autor: kayozz 01.06.17 - 08:44

    christian_k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es mal nur das gewesen wäre...
    > Auf RT liefen NUR
    > .net Anwendungen!

    Selbst das nicht. Microsoft hat einfach keine Desktop-Anwendungen erlaubt, sondern nur Store Anwendungen. Hätte Microsoft es ermöglicht bestehende .NET Anwendungen einfach neu zu kompilieren, wäre das vermutlich nicht gescheitert.

    Aber damals war Hardware noch nicht so schnell, so dass viele Anwendungen prinzipiell zwar gelaufen wären, aber spürbar langsam und mit Hängern und Anwendungen die auf dem Desktop rund laufen, auf ARM eben nicht. Das hätte für Unmut bei Entwicklern und Kunden gesorgt.
    Die Entscheidung keine bestehenden .NET Anwendungen zuzulassen, war wohl aus damaliger Sicht nachvollziehbar.

    Das Konzept der Store Anwendungen ist ja, dass alle Aufrufe, die länger als 50ms dauern in den Hintergrund ausgelagert werden müssen (bei Android sind es 5sec), was aber durch das gesamte Entwicklungskonzept leicht umzusetzen war.
    So ist die Oberfläche immer responsive, auch bei lahmer Hardware.

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