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Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

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  1. Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Sharra 31.05.17 - 12:22

    Er gibt ja selbst zu, dass das System Murks ist, und in der heutigen Zeit nichts mehr zu suchen hat. Und er zeigt ja selbst, dass sich so fix nichts ändern wird.

    Der Streamer hat also nur die Wahl zwischen Aufgeben, horrende Gebühren zahlen, und sich strafbar machen.

    Bewusst strafbar machen wird sich keiner wollen.
    Die fälligen Gebühren dürften die allerwenigsten überhaupt aufbringen können.
    Also hat es die deutsche Regulierungswut mal wieder geschafft, Leuten ihr Hobby zu zerstören.
    DAS nenne ich unprofessionell. YT und Co gibts jetzt nicht erst seit Anfang des Jahres. Aber der unprofessionelle Haufen, der sich bei uns Regierung nennt, sieht es ja nicht als nötig an, sich mit dem Internet zu beschäftigen, und schwachsinnige Gesetze zu ändern. Aber im Verbieten sind sie ganz vorne mit dabei. Da schaut manchmal bestimmt auch so der eine oder andere Diktator neidisch nach Deutschland, warum ihm das nicht eingefallen ist.

  2. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: krakos 31.05.17 - 14:49

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er gibt ja selbst zu, dass das System Murks ist, und in der heutigen Zeit
    > nichts mehr zu suchen hat. Und er zeigt ja selbst, dass sich so fix nichts
    > ändern wird.
    >
    > Der Streamer hat also nur die Wahl zwischen Aufgeben, horrende Gebühren
    > zahlen, und sich strafbar machen.

    Horrende?
    Wieviel sollte er denn zahlen im vergleich zu seinem Verdienst?
    >
    > Bewusst strafbar machen wird sich keiner wollen.
    > Die fälligen Gebühren dürften die allerwenigsten überhaupt aufbringen
    > können.
    > Also hat es die deutsche Regulierungswut mal wieder geschafft, Leuten ihr
    > Hobby zu zerstören.
    PietSmieth betreibt sein Hobby weiterhin, nur seinen 24 Stunden Dauerkanal (um den es auch in der ganzen Sache ging) hat er eingestellt. Steht sogar so im Artikel. Richtig lesen hat vorteile.

    > DAS nenne ich unprofessionell. YT und Co gibts jetzt nicht erst seit Anfang
    > des Jahres. Aber der unprofessionelle Haufen, der sich bei uns Regierung
    > nennt, sieht es ja nicht als nötig an, sich mit dem Internet zu
    > beschäftigen, und schwachsinnige Gesetze zu ändern. Aber im Verbieten sind
    > sie ganz vorne mit dabei. Da schaut manchmal bestimmt auch so der eine oder
    > andere Diktator neidisch nach Deutschland, warum ihm das nicht eingefallen
    > ist.
    Das jemand ein 24h dauerangebot betreibt gibt es auf YT aber auch nicht wirklich häufig. Also bitte erst informieren.

    Se

  3. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Sharra 31.05.17 - 14:55

    Das informieren gebe ich dann direkt mal zurück. Der fragliche Stream war gar nicht auf YT sondern auf Twitch..

    Und es standen Preise im Raum von 1000-10000¤, je nach Klassifizierung.
    Piet mag das noch hätte stemmen können, 99% der anderen Streamer können das nicht.
    Und das sind nur die Gebühren an sich für die Lizenz. Die Einhaltung der Richtlinien und Überwachung der Vorschriften die damit einhergehen sind ein Vollzeitjob, und verursachen somit wieder Kosten.

  4. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: krakos 31.05.17 - 15:00

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das informieren gebe ich dann direkt mal zurück. Der fragliche Stream war
    > gar nicht auf YT sondern auf Twitch..

    Abgesehen davon, dass ich YT erst nach deinem 3. Zitat benutze, ändert es an der Thematik nichts,
    >
    > Und es standen Preise im Raum von 1000-10000¤, je nach Klassifizierung.
    > Piet mag das noch hätte stemmen können, 99% der anderen Streamer können das
    > nicht.
    Nochmal: Wieviele der vielvielvieln armen Streamer betreiben denn einen 24-Dauerkanal?

    > Und das sind nur die Gebühren an sich für die Lizenz. Die Einhaltung der
    > Richtlinien und Überwachung der Vorschriften die damit einhergehen sind ein
    > Vollzeitjob, und verursachen somit wieder Kosten.
    Das ergibt sich immer. In allen Bereichen.
    Wenn ein Webdesigner sein Hobby zum Beruf machen will, hat er auch einiges zu beachten und muss sich um vieles kümmern.
    Die armenarmenarmen hobbydesigner...?

  5. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Sharra 31.05.17 - 15:04

    Du verstehst das Grundproblem nicht.
    Es geht NICHT um einen 24h Dauerkanal (okay bei Piet vielleicht aber der war nur stellvertretend). JEDER, der regelmässig streamt, und über X Zuschauer hat, ist im Grunde verpflichtet eine Lizenz zu erwerben. Egal, ob damit überhaupt Einkommen erzielt wird, oder nicht. Es wurde nur nie großartig verfolgt.

    Da bringt es nichts auf diesem einen Fall rumzureiten. Das Problem ist ein generelles.
    Und da gibt es genügend, die das aus Spass an der Freude machen, und somit nicht beruflich. Das interessiert aber bei diesem Gesetz nicht. Es wird eine Art von Rundfunk angeboten, und damit wird die Lizenz fällig.

    Die paar wirklich erfolgreichen Streamer könnten sich das vielleicht noch erlauben.
    Die Plattformen existieren aber nicht für diese 2-3 dutzend großen Streamer, sondern für die vielen, vielen tausend Kleinen.

  6. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Elgareth 31.05.17 - 15:10

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du verstehst das Grundproblem nicht.
    > Es geht NICHT um einen 24h Dauerkanal (okay bei Piet vielleicht aber der
    > war nur stellvertretend). JEDER, der regelmässig streamt, und über X
    > Zuschauer hat, ist im Grunde verpflichtet eine Lizenz zu erwerben. Egal, ob
    > damit überhaupt Einkommen erzielt wird, oder nicht. Es wurde nur nie
    > großartig verfolgt.

    Nichtmals.
    Du musst nur regelmäßig streamen und dafür sone Art Sendeplan haben. ("jeden Samstag ca. 18 Uhr bis irgendwann nachts")

    Denn jeder Twitchkanal und Youtube-Stream KANN mehr als 500 Zuschauer haben. Die tatsächliche Zahl ist dafür unerheblich.

  7. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: layer8 31.05.17 - 15:11

    "Die einzige Voraussetzung zur Klassifizierung eines Live-Streams als Rundfunkangebot besteht darin, dass mindestens 500 Zuschauer gleichzeitig erreicht werden und die Sendung regelmäßig erfolgt. Absolut illegal ist Live-Streaming aber nicht: Es wird lediglich eine entsprechende Zulassungslizenz benötigt, die jedoch mit einigem Aufwand und Kosten von etwa 1.000 bis 10.000 Euro verbunden ist." http://winfuture.de/news,96746.html

    zeig mir die 98% die auf diese Zuschauer kommen. das sind dann keine kleinen Streamer mehr =)

  8. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Sharra 31.05.17 - 15:13

    layer8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die einzige Voraussetzung zur Klassifizierung eines Live-Streams als
    > Rundfunkangebot besteht darin, dass mindestens 500 Zuschauer gleichzeitig
    > erreicht werden und die Sendung regelmäßig erfolgt. Absolut illegal ist
    > Live-Streaming aber nicht: Es wird lediglich eine entsprechende
    > Zulassungslizenz benötigt, die jedoch mit einigem Aufwand und Kosten von
    > etwa 1.000 bis 10.000 Euro verbunden ist." winfuture.de
    >
    > zeig mir die 98% die auf diese Zuschauer kommen. das sind dann keine
    > kleinen Streamer mehr =)

    Du solltest wissen, wie schnell sowas im Netz gehypt werden kann. Einem gefällts, der erzählts weiter, und innerhalb einer Stunde hocken 2000 Leute auf dem Stream, den sich gestern nur 20 angesehen haben.

  9. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: RipClaw 31.05.17 - 15:21

    layer8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die einzige Voraussetzung zur Klassifizierung eines Live-Streams als
    > Rundfunkangebot besteht darin, dass mindestens 500 Zuschauer gleichzeitig
    > erreicht werden und die Sendung regelmäßig erfolgt. Absolut illegal ist
    > Live-Streaming aber nicht: Es wird lediglich eine entsprechende
    > Zulassungslizenz benötigt, die jedoch mit einigem Aufwand und Kosten von
    > etwa 1.000 bis 10.000 Euro verbunden ist." winfuture.de
    >
    > zeig mir die 98% die auf diese Zuschauer kommen. das sind dann keine
    > kleinen Streamer mehr =)

    "500 Zuschauer gleichzeitig erreicht werden" bedeutet nicht das 500 Zuschauer vorhanden sind sondern das potentiell 500 Zuschauer möglich wären. Und das ist eigentlich immer gegeben.

    Das ist wie mit GEZ früher. Man musste sich keine öffentlich rechtlichen Sender anschauen sondern nur die Möglichkeit des Empfangs haben. Selbst wenn der Fernseher auf dem Dachboden verstaubte durfte man blechen. Jetzt ist es sowieso eine Haushaltsabgabe.

  10. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Berner Rösti 31.05.17 - 15:22

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du verstehst das Grundproblem nicht.
    > Es geht NICHT um einen 24h Dauerkanal (okay bei Piet vielleicht aber der
    > war nur stellvertretend). JEDER, der regelmässig streamt, und über X
    > Zuschauer hat, ist im Grunde verpflichtet eine Lizenz zu erwerben. Egal, ob
    > damit überhaupt Einkommen erzielt wird, oder nicht. Es wurde nur nie
    > großartig verfolgt.

    Ja, wie furchtbar.

    Auch die Omi, die ihre selbst gestrickten Socken regelmäßig verkauft, muss ein Gewerbe anmelden.

    Willkommen im Rechtsstaat, in dem nun einmal die aufgestellten Regeln für alle gleichermaßen gelten.

  11. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Sharra 31.05.17 - 15:26

    Und was hat ein Gewerbe damit zu tun? Ja klar hat die Oma ein Gewerbe anzumelden, wenn sie damit Geld verdient, und über dem "Hobbysatz" liegt. Eine Gewerbeanmeldung kostet zwischen 20 und 50¤, und danach kannst du damit machen, was du lustig bist.

    Aber sie muss keine 10.000¤ für eine Sockenstricklizenz blechen, nur damit sie überhaupt stricken darf. Die Gewerbeanmeldung braucht sie auch nur, wenn sie den Kram verkauft. Wenn sie ihre Erzeugnisse verschenkt, braucht sie nicht einmal das.

    Hör doch bitte auf, dir irgendwas aus den Fingern zu saugen, was überhaupt nichts miteinander zu tun hat.

  12. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: RipClaw 31.05.17 - 15:29

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du verstehst das Grundproblem nicht.
    > > Es geht NICHT um einen 24h Dauerkanal (okay bei Piet vielleicht aber der
    > > war nur stellvertretend). JEDER, der regelmässig streamt, und über X
    > > Zuschauer hat, ist im Grunde verpflichtet eine Lizenz zu erwerben. Egal,
    > ob
    > > damit überhaupt Einkommen erzielt wird, oder nicht. Es wurde nur nie
    > > großartig verfolgt.
    >
    > Ja, wie furchtbar.
    >
    > Auch die Omi, die ihre selbst gestrickten Socken regelmäßig verkauft, muss
    > ein Gewerbe anmelden.
    >
    > Willkommen im Rechtsstaat, in dem nun einmal die aufgestellten Regeln für
    > alle gleichermaßen gelten.

    Aha und muss die Omi einen vierstelligen Betrag pro Jahr bezahlen um ihre Socken verkaufen zu dürfen ?

    Die Abgaben werden auf Basis der Einnahmen berechnet.
    Dazu kommt das Omi keine Doppelte Buchführung braucht wenn sie unter einem bestimmten Umsatz bleibt. Also nur wenig zusätzlicher Aufwand.

    Im Fall von kleinen Streamern stehen die Kosten und der Aufwand für eine Rundfunklizenz in keinem Verhältnis zu dem Umsatz der generiert wird, wenn überhaupt ein Umsatz generiert wird.

  13. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Berner Rösti 31.05.17 - 16:24

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hat ein Gewerbe damit zu tun?

    ... dass für die kleine Omi dieselben Regeln gelten wie für einen Handelskonzern.

    Und genauso gelten für einen Rundfunk betreibenden Youtuber/Twitcher dieselben Regeln wie für alle anderen Rundfunkbetreiber.

  14. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: Berner Rösti 31.05.17 - 16:32

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Du verstehst das Grundproblem nicht.
    > > > Es geht NICHT um einen 24h Dauerkanal (okay bei Piet vielleicht aber
    > der
    > > > war nur stellvertretend). JEDER, der regelmässig streamt, und über X
    > > > Zuschauer hat, ist im Grunde verpflichtet eine Lizenz zu erwerben.
    > Egal,
    > > ob
    > > > damit überhaupt Einkommen erzielt wird, oder nicht. Es wurde nur nie
    > > > großartig verfolgt.
    > >
    > > Ja, wie furchtbar.
    > >
    > > Auch die Omi, die ihre selbst gestrickten Socken regelmäßig verkauft,
    > muss
    > > ein Gewerbe anmelden.
    > >
    > > Willkommen im Rechtsstaat, in dem nun einmal die aufgestellten Regeln
    > für
    > > alle gleichermaßen gelten.
    >
    > Aha und muss die Omi einen vierstelligen Betrag pro Jahr bezahlen um ihre
    > Socken verkaufen zu dürfen ?

    Wieso "pro Jahr"?

    > Die Abgaben werden auf Basis der Einnahmen berechnet.
    > Dazu kommt das Omi keine Doppelte Buchführung braucht wenn sie unter einem
    > bestimmten Umsatz bleibt. Also nur wenig zusätzlicher Aufwand.
    >
    > Im Fall von kleinen Streamern stehen die Kosten und der Aufwand für eine
    > Rundfunklizenz in keinem Verhältnis zu dem Umsatz der generiert wird, wenn
    > überhaupt ein Umsatz generiert wird.

    Ja, wie traurig, wenn das Geschäftsmodell sich nicht trägt. Daran sind dann ja gewiss auch alle anderen schuld.

  15. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: M.P. 31.05.17 - 16:39

    Naja,
    DAS wäre doch ein interessantes Modell für die Streaming Provider:
    Einen schaltbare Restriktion, die nur 499 gleichzeitige Streams eines Anbieters zulässt - speziell für Deutschland....
    Aber die Anstalten werden dann wohl argumentieren, dass vor dem Bildschirm ja mehrere Personen sitzen könnten...

    Was ist der Unterschied zwischen einer Medienanstalt und einer Irrenanstalt?

  16. das du das glück hast...

    Autor: Rulf 31.05.17 - 16:45

    in einem staat zu leben, in dem recht und gesetz gelten, ist also schwachsinn...

  17. Re: das du das glück hast...

    Autor: Berner Rösti 31.05.17 - 16:47

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in einem staat zu leben, in dem recht und gesetz gelten, ist also
    > schwachsinn...

    Es ist halt immer dann "Schwachsinn", wenn dieses Recht und Gesetz dazu führt, dass man selbst oder jemand, mit dem man sich gerne solidarisieren möchte, Einschränkungen erfährt.

    Ist doch immer so. Die Regeln haben gefälligst nur für andere zu gelten.

  18. Re: das du das glück hast...

    Autor: throgh 31.05.17 - 16:54

    Nö, aber du saugst dir hier etwas aus den Fingern. Dein Omi-Vergleich weiter oben zeigt es doch überdeutlich: Es gibt derweil so etwas wie Augenmaß. Und wenn die Großmutter aus deinem Beispiel ein Kleinstgewerbe anmeldet, okay. Wenn sie aber nach den Regularien eines Großkonzerns beurteilt werden soll, dann hängt etwas derweil schief. Keine Frage: Die erwähnten YouTube-Kanalbetreiber, um die es hier geht, sind definitiv zu durchleuchten. Allerdings besteht ein Unterschied zwischen einem Betreiber, der Einnahmen vorweisen kann, und einem Idealisten, der vielleicht gar keine Einnahmen hat. Und mit einer "Blockwart"-Mentalität der Marke "Regeln sind für Alle da!" kommt man nicht weiter. Ansonsten schließt man aus statt ein! ;)

  19. Re: das du das glück hast...

    Autor: divStar 31.05.17 - 16:56

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in einem staat zu leben, in dem recht und gesetz gelten, ist also
    > schwachsinn...

    Wenn die Gesetze bewusst nicht modernisiert werden, um Geld einzutreiben - ist es das. Immerhin hat man als Abgeordneter im Bundestag oder irgendwo in der Führungsriege bei den Ländern ja einen Freifahrtschein fürs Nichtstun. Agiert wird dann nur wenn die entsprechenden Geldkoffer fließen. Am Wohl der Bürger ist man da bereits nicht mehr interessiert - das demonstrieren zumindest die bekannten, altbackenen Parteien täglich aufs Neue.

    Warum also für etwas zahlen wenn man sich drumherum drücken kann? Notfalls eben den einen Kanal schließen? Würde ich genau so machen. Und dann würde ich den Kanal in Frankreich, Belgien, Irland oder sonst wo eröffnen und so die deutschen Behörden austricksen - der Hoeneß hat es ja vorgemacht. Wenn man das geschickt einfädelt, ist das dann nicht einmal illegal.
    Der Staat animiert einen ja dazu - und wäre ich in der Position, würde ich jedes Schlupfloch nutzen, denn der Staat will ja nichts gegen veraltete Gesetze tun (übrigens ist das extremst-restriktive Jugendschutzgesetz in Deutschland Europa-weit einzigartig - andere Länder nutzen PEGI und braten keine Extrawürste). Kein Mitleid.

  20. Re: Einstellen, statt sich Schwachsinn zu beugen

    Autor: RipClaw 31.05.17 - 16:58

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Berner Rösti schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sharra schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Du verstehst das Grundproblem nicht.
    > > > > Es geht NICHT um einen 24h Dauerkanal (okay bei Piet vielleicht aber
    > > der
    > > > > war nur stellvertretend). JEDER, der regelmässig streamt, und über X
    > > > > Zuschauer hat, ist im Grunde verpflichtet eine Lizenz zu erwerben.
    > > Egal,
    > > > ob
    > > > > damit überhaupt Einkommen erzielt wird, oder nicht. Es wurde nur nie
    > > > > großartig verfolgt.
    > > >
    > > > Ja, wie furchtbar.
    > > >
    > > > Auch die Omi, die ihre selbst gestrickten Socken regelmäßig verkauft,
    > > muss
    > > > ein Gewerbe anmelden.
    > > >
    > > > Willkommen im Rechtsstaat, in dem nun einmal die aufgestellten Regeln
    > > für
    > > > alle gleichermaßen gelten.
    > >
    > > Aha und muss die Omi einen vierstelligen Betrag pro Jahr bezahlen um
    > ihre
    > > Socken verkaufen zu dürfen ?
    >
    > Wieso "pro Jahr"?

    Zu den Auflagen zählt unter anderem das man einen Jugendschutzbeauftragten haben muss der dafür sorgt das die entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.

    Dafür kannst du aber nicht jeden beliebigen einspannen sondern er muss lt. § 7 Abs. 4 JMStV die erforderliche Fachkunde besitzen was ein Mindestmaß an juristischer Fachkenntnis erfordert. Daher zieht man meistens jemanden aus dem Bereich der Rechtsberatung heran und ich glaube nicht das der das umsonst macht.

    > > Die Abgaben werden auf Basis der Einnahmen berechnet.
    > > Dazu kommt das Omi keine Doppelte Buchführung braucht wenn sie unter
    > einem
    > > bestimmten Umsatz bleibt. Also nur wenig zusätzlicher Aufwand.
    > >
    > > Im Fall von kleinen Streamern stehen die Kosten und der Aufwand für eine
    > > Rundfunklizenz in keinem Verhältnis zu dem Umsatz der generiert wird,
    > wenn
    > > überhaupt ein Umsatz generiert wird.
    >
    > Ja, wie traurig, wenn das Geschäftsmodell sich nicht trägt. Daran sind dann
    > ja gewiss auch alle anderen schuld.

    Geschäftsmodell ? Ich glaube du hast nicht wirklich mitbekommen ab wann man lt. den Vorgaben eine Rundfunklizenz benötigt.

    Man braucht sie in der Sekunde in der man regelmäßig Streams macht die öffentlich zugänglich sind. Es spielt dann keine Rolle ob man das zum Spaß als Hobby macht oder ob man sich Einnahmen verspricht. Auch die Anzahl der Zuschauer ist irrelevant.

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