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Wenn Telekom nicht investiert ?

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  1. Wenn Telekom nicht investiert ?

    Autor: Metzlor 25.05.06 - 11:59

    Ich würde einfach sagen, ok ihr wollt regulieren, wir investieren im Ausland, wo nicht reguliert wird! Dann will ich mal sehen, welcher Anbieter hier in die Netze investiert.

    Scenario sieht dann in etwa so aus:
    In Ballungszentren steigt die Geschwindigkeit der Breitbandanschlüsse rasant an.

    Während auf dem ländlichen Bereich die Leitungen kaum noch instand gehalten würden. Die Geschwindigkeiten bleiben höchstens gleich.



  2. Re: Wenn Telekom nicht investiert ?

    Autor: brusch 27.05.06 - 11:28

    Metzlor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich würde einfach sagen, ok ihr wollt regulieren,
    > wir investieren im Ausland, wo nicht reguliert
    > wird! Dann will ich mal sehen, welcher Anbieter
    > hier in die Netze investiert.

    Die Telekom investiert bereits im Ausland.
    Und zwar zu einem grossen Teil auch mit dem Geld, welches sie in den vergangenen Jahren in D verdient hat. Durch "Volks"-Aktien, Subventionen und Leitungsmonopol (welches ja u.a. auch eine Art indirekte Subvention ist).

    > Scenario sieht dann in etwa so aus:
    > In Ballungszentren steigt die Geschwindigkeit der
    > Breitbandanschlüsse rasant an.

    Genau so sieht das Szenario aus. Heute schon.

    > Während auf dem ländlichen Bereich die Leitungen
    > kaum noch instand gehalten würden. Die
    > Geschwindigkeiten bleiben höchstens gleich.

    Der Ausbau des Leitungsnetzes im ländlichen Raum hinkt sowieso hinterher. Auch jetzt schon.
    Dort, wo sich private Initiativen gründen, um in entsprechenden Gebieten breitbandigen Internetzugang zu gewährleisten, spielt sich Folgendes ab:
    1) Telekom streut Gerüchte, dass DSL-Versorgung demnächst ansteht. Dadurch werden Kunden verunsichert und private Anbieter haben es schwieriger bei der Finanzierung.
    Ähnliches Vorgehen ist deutschlandweit zu beobachten, wenn DSL-Anschlüsse verkauft, aber nicht geliefert werden (können).
    2) Natürlich tut sich erstmal nichts.
    3) Falls dann doch ein privater Anbieter mit dem Netzausbau anfängt, wird dieser beim Ausbau behindert. Im günstigsten Fall durch überlange Bearbeitungszeiten. Wobei man hier eher von Liegezeit reden sollte.
    4) Wenn der private Anbieter dann "ans Netz" geht, kommt die DSL-Versorgung plötzlich doch. Nur nicht in den Opal-Gebieten.

    Die Netzinstandhaltung hingegen ist von einem privaten Konkurrenten mindestens so einfach zu gewährleisten wie von der Telekom. Die Bauarbeiten werden schon seit langem nicht von der Telekom selbst ausgeführt, sondern von privaten Subunternehmern. Das _kann_ ein privater Konkurrent genauso leisten. Der hat eher sogar Vorteile, weil er flexibler sein kann, in Bezug auf Arbeitszeit, Serviceleistungen, Planungsfristen etc.

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