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Die Lösung des Problems:

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Die Lösung des Problems:

    Autor: kayozz 22.06.17 - 14:29

    Die Lösung ist doch ganze einfach: Eine Genossenschaft.

    Mehrere Streamer schließen sich zusammen und beantragen gemeinsam eine Lizenz. Dann wird ein Jungenschutzbeauftragter etc. gestellt und was sonst noch so an rechtlichen Vorgaben sind, die Kosten werden anteilig über die Anzahl der Views pro Streamer aufgeteilt.

    Problem gelößt.

  2. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: herscher12 22.06.17 - 14:47

    und wenn ein 14 jähriges Kind anfangen will zu Streamen muss es der dann beitreten oder wie?

  3. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: Psy2063 22.06.17 - 14:49

    herscher12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und wenn ein 14 jähriges Kind anfangen will zu Streamen muss es der dann
    > beitreten oder wie?

    ein 14 jähriges Kind sollte erst mal seinen Schulabschluss machen

  4. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: FileLife 22.06.17 - 15:11

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > herscher12 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und wenn ein 14 jähriges Kind anfangen will zu Streamen muss es der
    > dann
    > > beitreten oder wie?
    >
    > ein 14 jähriges Kind sollte erst mal seinen Schulabschluss machen

    Ob das Kind nun Videos in seiner Freizeit macht oder Fußball spielt, sollte Ihnen egal sein und ihm sollte diese künstlerische Freiheit gegeben werden. Schule kann zwar viel Arbeit sein, ist aber definitiv kein 24/7 Job bei dem einem keine Zeit für sowas bleibt. Also bitte nicht ein Argument bringen, dass an den Haaren herbeigezigen ist. Oder haben Sie nur gelernt damals? Wohl kaum.

  5. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: Dwalinn 22.06.17 - 15:49

    Das geht dann sicherlich nur wenn sich ein Kanal geteilt wird. (oder weiß hier jemand genaueres?)

    Leider blöd wenn man das als Hobby macht und daher nur Freitags oder Samstags Abend Zeit hat.

  6. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: tingelchen 22.06.17 - 18:49

    Und wenn du keine Einnahmen hast? Zahlst du am Ende mehr als mit einer Lizenz. Oder lässt es gleich ganz bleiben. Weniger Papierkrieg.

  7. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: tingelchen 22.06.17 - 18:50

    Die Genossenschaft ist dann sowas wie eine Sendergruppe. Da kannst du problemlos so viele Kanäle betreiben wie du willst. Von 0 bis unendlich ;)

  8. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: scrumdideldu 22.06.17 - 19:11

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn du keine Einnahmen hast? Zahlst du am Ende mehr als mit einer
    > Lizenz. Oder lässt es gleich ganz bleiben. Weniger Papierkrieg.
    Ja ne is klar. Regelmäßig 500 Zuschauer. Regelmäßige Live-Streams. Aber Einnahmen? Nöh. Wie kommen die nur darauf.

  9. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: Kondom 22.06.17 - 20:33

    Wie kommst du darauf?

    Eine Rundfunklizenz wird erst benötigt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind (z.B. feste, regelmäßige Sendezeit, bestimmte feste Anzahl von Zuschauern je Sendung, 24/7 Betrieb, etc) . Der Gelegenheits-streamer ist davon nicht betroffen.

  10. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: robinx999 22.06.17 - 20:51

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Genossenschaft ist dann sowas wie eine Sendergruppe. Da kannst du
    > problemlos so viele Kanäle betreiben wie du willst. Von 0 bis unendlich ;)

    Gute Frage also zumindest Super RTL und RTL Plus haben laut Impressum einen anderen Jugendschutzbeauftragten.

  11. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: narea 22.06.17 - 22:29

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >bestimmte feste Anzahl von Zuschauern je Sendung,
    Falsch. Es reicht wenn man potentiell(!) >500 erreichen kann. Kurzum, das ist immer erfüllt.

    > 24/7 Betrieb, etc) .
    Falsch.

  12. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: belugs 23.06.17 - 07:55

    narea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >bestimmte feste Anzahl von Zuschauern je Sendung,
    > Falsch. Es reicht wenn man potentiell(!) >500 erreichen kann. Kurzum, das
    > ist immer erfüllt.
    Falsch!
    >
    > > 24/7 Betrieb, etc) .
    > Falsch.
    Beides Falsch :-)

  13. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: gadthrawn 23.06.17 - 08:14

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommst du darauf?
    >
    > Eine Rundfunklizenz wird erst benötigt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt
    > sind (z.B. feste, regelmäßige Sendezeit, bestimmte feste Anzahl von
    > Zuschauern je Sendung, 24/7 Betrieb, etc) . Der Gelegenheits-streamer ist
    > davon nicht betroffen.

    Das ist falsch, schon seit langer Zeit steht im Rundfunkrahmenvertrag auch der Abruf über Telemedien. Diese benötigen keinen 24/7 Betrieb (welcher ja im Übrigen durch die Abrufmöglichkeit gegeben wäre).

  14. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: Hideko1994 23.06.17 - 18:45

    belugs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > narea schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kondom schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > >bestimmte feste Anzahl von Zuschauern je Sendung,
    > > Falsch. Es reicht wenn man potentiell(!) >500 erreichen kann. Kurzum,
    > das
    > > ist immer erfüllt.
    > Falsch!
    > >
    Absolut korrekt


    > > > 24/7 Betrieb, etc) .
    > > Falsch.
    > Beides Falsch :-)

    Doch wenn man sich den Rundfunkstaatsvertrag anschaut stimmt das Ganze. Ich hab erstmal den Bereich aus dem Vertrag selbst genommen welches, allgemein festhält:

    >Kein Rundfunk sind Angebote, die
    >1. jedenfalls weniger als 500 potenziellen Nutzern zum zeitgleichen Empfang angeboten werden,
    >2. zur unmittelbaren Wiedergabe aus Speichern von Empfangsgeräten bestimmt sind,
    >3. ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen,
    >4. nicht journalistisch-redaktionell gestaltet sind oder
    >5. aus Sendungen bestehen, die jeweils gegen Einzelentgelt freigeschaltet werden.
    (Quelle: http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Gesetze_aktuell/19_RfAendStV_medienanstalten_Layout_final.pdf; §2 Absatz 3 auf Seite 10)

    desweiteren zitiere ich aus einem Artikel eines Medienanwalts den "Selbsttest":
    >Fällt Ihr Internet-Angebot unter den Rundfunkbegriff?
    >-Verbreiten Sie Ihr Angebot live (linear)?
    >Linear ist ein Angebot immer dann, wenn die Nutzer den Start oder das Ende des Programms nicht selbst bestimmen können. Live Streams sind immer linear – sie werden beinahe simultan an den Zuschauer übermittelt.

    >Anders zu beurteilen sind Sendungen, die jeweils gegen Einzelentgelt freigeschaltet werden, wie etwa Video-On-Demand oder ein YouTube-Kanal mit abrufbaren Videos.

    >-Richtet sich Ihr Angebot an mindestens 500 potenzielle Nutzer gleichzeitig?
    >Hier kommt es nicht darauf an, wie viele Personen am Ende tatsächlich das Angebot konsumieren, sondern darauf, ob das Angebot sich an so viele Personen richtet und tatsächlich angeboten wird. Dafür muss der Server mindestens 500 Zugriffe gleichzeitig erlauben.

    >-Sind die Inhalte in ihrer Ausstrahlung zeitlich vorhersehbar?
    >Je regelmäßiger ein Angebot ausgestrahlt werden soll, desto eher wird es als erlaubnispflichtiger >Rundfunk zu qualifizieren sein. Stets ist dies der Fall, wenn es einen Sendeplan dafür gibt oder die Sendung „rund um die Uhr“ läuft. Eine lediglich sporadische Verbreitung wie etwa gelegentliche Hangouts ist hingegen nicht erfasst.

    Kleine Bemerkung mit rein: Dazu zählt sicherlich auch nur wenn man bspw. jeden Montag oder jeden Dienstag und Freitag streamt..

    >-Ist Ihr Angebot journalistisch-redaktionell gestaltet?
    >Das Verbreiten von Bildern ohne jegliche weitere Bearbeitung ist keine solche Gestaltung – wie etwa >die unkommentierte Übertragung eines Fußball-Spiels. Eindeutig ist dieses Kriterium hingegen erfüllt, wenn das Angebot tatsächlich von einem Journalisten aufbereitet wurde oder von einem Presseunternehmen stammt.

    >Schließlich fallen solche Angebote nie unter den Rundfunkbegriff, die ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen.

    >-Ist Ihr Angebot umfangreich und ausdifferenziert gestaltet?
    >Je geplanter, umfangreicher und ausdifferenzierter das Angebot ist (z.B. verschiedene Sendungen >oder Sendungsbestandteile), desto eher unterfällt es dem Rundfunkbegriff.

    Quelle: https://www.wbs-law.de/beratung-der-sendelizenzen/

  15. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: NaruHina 24.06.17 - 06:51

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommst du darauf?
    >
    > Eine Rundfunklizenz wird erst benötigt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt
    > sind (z.B. feste, regelmäßige Sendezeit, bestimmte feste Anzahl von
    > Zuschauern je Sendung, 24/7 Betrieb, etc) . Der Gelegenheits-streamer ist
    > davon nicht betroffen.


    Es geht nicht um die tatsächliche Anzahl der Zuschauer, sondern um die Möglichkeit, sprich das zielpuplikum soviele Zuschauer du dann. Tatsächlich hast ist egal. Auch ein 24/7 sendebetrieb ist nicht notwendig es reicht wenn es regelmäßig Passwörter und es eine Art Sendeplan gibt(dieser muss nicht schriftlich sein!) Außerdem muss der Inhalt redaktionell bearbeitet worden sein, (auch wenn das maschinell geschieht)

  16. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: divStar 24.06.17 - 14:09

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein 14 jähriges Kind sollte erst mal seinen Schulabschluss machen

    Das hast du nicht zu entscheiden - immerhin entscheidet keiner für dich, dass du erst einmal lernen müsstest tolerant zu sein bevor du deine geistigen Ergüsse in Foren kund tun darfst, oder?

    Die Landesmedienanstalten wollen einfach kassieren oder die Konkurrenz ausschalten sowie bei Bedarf Zensur durchführen können. Um etwas anderes ging es nie, geht es nicht und wird es nie gehen.
    Da bleibt einem nur eine digitale Flucht ins Ausland und von dort aus senden - und dann zuschauen wie Deutschlands Politelite vor Wut platzt :D.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.17 14:13 durch divStar.

  17. Re: Die Lösung des Problems:

    Autor: Dwalinn 26.06.17 - 11:03

    Regelmäßig kann auch jeden Samstag bedeuten (weil man in der Woche Arbeiten muss) und wegen 500 Leuten wird man auch nicht reich nur ein paar Leute nutzen die Möglichkeit einen Kanal zu abonnieren (was 2,5¤ im Monat bringt) oder spenden etwas.

    Ganz nebenbei kann auch ein Streamer mit 5 Zuschauern belangt werden da die max. Anzahl von Zuschauern nicht eingestellt werden kann.
    Sowas wird von Seiten Twitch sicherlich noch ist aber immer noch gefährlich für etwas größere Streamer mit 500-1000 Zuschauern.

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