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Warum klagt Sipgate nicht?

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  1. Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: LordGurke 25.06.17 - 11:29

    Wenn sie sich so sicher sind, dass die Telekom sie schlecht behandelt — warum klagen sie dann nicht?
    Regulatorisch ist die Telekom zu Interconnects mit anderen Providern verpflichtet, ebenso zum Transport der Anrufe.
    Also scheinen entweder die Telekom oder die Bundesnetzagentur (oder beide) gute Argumente gebracht zu haben, die sich nicht einfach wegklagen lassen.
    Ein Interconnect mit über 200 Providern wäre jedenfalls auch mittelfristig deutlich teurer als eine Klage. Und wenn nur einer dieser Provider keinen IC mit Sipgate haben will, hast du wieder Inseln der Unerreichbarkeit aus einzelnen Netzen.

    Ich für meinen Teil schließe daraus, dass die technische Umsetzung offenbar gegen irgendwelche regulatorischen Vorgaben verstößt und die Telekom gute Argumente gegen die Zusammenschaltung hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.17 11:30 durch LordGurke.

  2. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: Cok3.Zer0 25.06.17 - 11:58

    Nicht nur hier, man muss dann offenbar auch im Ausland die Regeln beachten. Selbst wenn man mit ausländischer Sim-Karte hier mit Satellite telefonieren will.

  3. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: Trockenobst 25.06.17 - 12:52

    LordGurke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich für meinen Teil schließe daraus, dass die technische Umsetzung offenbar
    > gegen irgendwelche regulatorischen Vorgaben verstößt und die Telekom gute
    > Argumente gegen die Zusammenschaltung hat.

    Die Telekom sieht hier grundsätzlich eine Abstraktion beim Zugriff zum Kunden, ein dritter behält die Kundendaten und will rum schalten. Das erlaubt die Telekom grundsätzlich nicht, bis auf ihren eigenen Congstar Billiganbieter (und ich glaube das überteuerte Penny Mobil) gibt es niemanden der mit SEINEN Kunden an ihr Netz darf.

    Überall auf der Welt erreichbar sein, geht schon per stationärer Box, wo man die SIM Karte einsteckt und dann via SIP/Netz die Nummer weiterleitet. Das machen die harten Nutzer von Asterisk schon lange, auch wenn es eine leichte Grauzone der SIM Nutzung betrifft.

    Sipgate hat hier einen schwierigen Stand, auch ohne Telekom-Verweigerung.
    Wer noch einen Fitzel Aluhut haben will: die Mobil Telekoms der Welt sind mit am Tisch der Überwachungs-Verrückten, deswegen ist das was Satellite will erst mal grundsätzlich abzulehnen. Nur weil es technisch geht ist es nicht im Plan der aktuellen Supergrundrechtsfreunde. Eine Nummer auf verschiedenen Sims lädt geradezu zum Missbrauch ein.

  4. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: Sharra 26.06.17 - 08:57

    Es könnte sein, dass hier die Regulierung greifen kann. Muss aber nicht. Die Telekom hat hier keine Monopolstellung. Sie ist zwar der einzige Provider hierzulande, der mit allen anderen Providern zusammenschalten kann. Aber niemand hindert den Anbieter daran, mit jedem einzelnen Provider gesonderte Schaltungen vorzunehmen.
    Diese Möglichkeit besteht ja, und somit kann die Telekom das nicht einfach generell blockieren.

  5. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: LordGurke 26.06.17 - 10:22

    Mich wundert auch eher, dass Sipgate (laut dem Artikel) offenbar eher bereit ist, mit 200+ Festnetz-Providern einen Interconnect zu betreiben als mit der BNetzA auf die Telekom einzudreschen.
    Entweder haben sie das schon erfolglos ersucht oder sie haben gute Gründe anzunehmen, dass das ein Verfahren wird welches sie verlieren.

  6. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: sipgate 26.06.17 - 10:48

    Wir hatten schon Gespräche mit BNetzA und Telekom und konnten auf den "kurzen" Weg keine Einigung erzielen. Das Problem mit einer Klage ist, dass die Entscheidung um Jahre verzögert werden kann, wir aber mit satellite schnellstmöglich an den Markt wollen. Verpflichtet ist die Telekom übrigens nur, sich selbst mit uns zusammen zu schließen. Der Zusammenschluss mit den anderen 200 Providern ist nicht reguliert.
    Eine Klage wegen faktischer Monopolstellung der Telekom halten wir übrigens durchaus für erfolgsversprechend ...

    Disclaimer: Ich arbeite bei sipgate und bin für die Kommunikation zu satellite verantwortlich. Bin der oben rechts in der Bildergalerie.

  7. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: chefin 26.06.17 - 15:27

    Wieso soll die Telekom gezwungen werden den Interconnect zu mehr als zu sich selbst zu managen. Das kann allenfalls eine Dienstleistung sein, die sie gegen Kostenerstattung anbieten. Wie SIPGATE sagt, die Telekom wie jeder andere Provider MUSS sich dem IC aschliessen. Nur weder Kostenfrei noch zu irgendwelchen Regeln. Die können da ihre AGB zugrunde legen.

    Und ich arbeite nicht für SIPGATE oder sonst jemanden, ich bin nur der Kunde der sich immer mehr verarscht fühlt von den Billiganbietern, die verschleiern, das die Kosten dann auf den DSL-Anschluss drauf geschlagen werden müssen. Den wegen Sipgate kostet nichts an der Infrastruktur weniger, eher sogar mehr, weil mehr Aufwand, jeder Anbieter muss ja Dinge doppelt machen, die andere schon haben. Echte Kostenreduktion wäre angesagt, nicht Verschleierung und Pauschalierung einiger weniger Kunden auf alle DSL-Nutzer. Klaro, das ich 1 Euro pro Kunde bei 5% Umsteiger als DSL-Nutzer nicht merke. 5ct merkt man kaum.

    Kosten müssen wieder eindeutiger dem Verursacherprinzip folgen.

  8. Re: Warum klagt Sipgate nicht?

    Autor: DerDy 26.06.17 - 22:44

    sipgate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir hatten schon Gespräche mit BNetzA und Telekom und konnten auf den
    > "kurzen" Weg keine Einigung erzielen. Das Problem mit einer Klage ist, dass
    > die Entscheidung um Jahre verzögert werden kann, wir aber mit satellite
    > schnellstmöglich an den Markt wollen. Verpflichtet ist die Telekom übrigens
    > nur, sich selbst mit uns zusammen zu schließen. Der Zusammenschluss mit den
    > anderen 200 Providern ist nicht reguliert.
    Ein geiles Geschäftsmodell von Sipgate!
    Einfach erwarten, dass man sich in ein gemachtes Netz setzen kann. Nachdem ein Anbieter mit 200 anderen Firmen alles ausgehandelt hat, erwartet man daran anknüpfen zu können.

    > Eine Klage wegen faktischer Monopolstellung der Telekom halten wir übrigens
    > durchaus für erfolgsversprechend ...
    Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Vielleicht wollt ihr auch noch mit Aldi reden, dass sie euch Zugang zu ihren Lieferantenverträgen geben. Dann kann man über Satelitte auch Lebensmittel bestellen. Oder bei SaturnMedia anfragen, Damit ihr auch die neuste Elektrogeräte verscherbeln könnt.
    Amazon nicht vergessen, ihr müsst noch unbedingt an die vergünstigen Dienstverträge mit der Post rankommen, damit ihr die Waren billig versenden könnt.

    Ja, warum alle Verträge neuverhandeln, wenn jemand anderes das schon gemacht hat? Sollen doch die anderen die Deppen sein. Ihr klagt euch mit eurer Rechtschutzversicherung einfach überall rein. Ach nee, dauert zu lange, aber sonst würdet ihr es machen? Logik pur.

    > Disclaimer: Ich arbeite bei sipgate und bin für die Kommunikation zu
    > satellite verantwortlich. Bin der oben rechts in der Bildergalerie.
    Mal sehen wie lange noch.

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