Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ende der Störerhaftung: Koalition…

Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: robinx999 27.06.17 - 14:46

    Ich frage mich gerade wie das mit dem Sperren in der Praxis funktionieren soll? Ich meine gerade kleine Läden so eine Eisdiele oder eine Pommes Bude würden möglicherweise WLAN anbieten, aber in der Praxis werden sie Vermutlich nicht viel mehr machen wie in der Fritzbox das Gastnetz aktivieren, da wird vermutlich keine Professionelle Hardware laufen.
    Wenn da jetzt eine Sperranweisung kommt das irgendeine Seite nicht erwünscht ist klar man kann Sie in der Fritzbox auf die Blackliste setzen, aber irgendwann ist das auch nicht mehr Praktisch und Tauschbören kann man zwar Ports sperren ohne DPI wird das aber auch nicht wirklich funktionieren.

  2. Re: Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: thecrew 27.06.17 - 15:17

    Wenn du es nicht kannst musst du es halt ganz abschalten ^o^... Der illegale Typ wandert dann einfach zum nächsten Geschäft. Bringt voll viel dies....

  3. Re: Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: Trockenobst 27.06.17 - 15:19

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber irgendwann ist das auch nicht mehr Praktisch und Tauschbören kann man
    > zwar Ports sperren ohne DPI wird das aber auch nicht wirklich
    > funktionieren.

    Das Cafe gegenüber hat einen Provider der die Box stellt. Die disconnected dich alle 10 Minuten. Für einen Download ist das schon zu kurz. Es gibt auch einen Zwangsproxy auf Port 80, d.h. VPN und solche Sachen klappen alle nicht. Skype geht manchmal, da wird wohl auch wenigstens das Protokoll erkannt.

    Ich sehe das auch recht entspannt. Ich bezweifle das jemand einen 50Gb Streifen oder Game aus dem Cafe saugt, auch bei bester Leitung über die dünne WLAN Leitung dauert das gerne 100h. So lange sitzt da niemand, vor allem wenn das Passwort täglich wechselt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.17 15:21 durch Trockenobst.

  4. Re: Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: robinx999 27.06.17 - 16:34

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > aber irgendwann ist das auch nicht mehr Praktisch und Tauschbören kann
    > man
    > > zwar Ports sperren ohne DPI wird das aber auch nicht wirklich
    > > funktionieren.
    >
    > Das Cafe gegenüber hat einen Provider der die Box stellt. Die disconnected
    > dich alle 10 Minuten. Für einen Download ist das schon zu kurz. Es gibt
    > auch einen Zwangsproxy auf Port 80, d.h. VPN und solche Sachen klappen alle
    > nicht. Skype geht manchmal, da wird wohl auch wenigstens das Protokoll
    > erkannt.
    Der Tauschbörse wäre es Egal, die setzt den Download einfach Fort und so etwas wie Skype geht manchmal ist doch genau das Problem. Geht Whatsapp oder Pokemon oder was gerade angesagt ist nicht wird das schnell negativ aufgefasst und solche Läden bekommen schlechte Bewertungen auf Facebook oder Bewertungsportalen.
    >
    > Ich sehe das auch recht entspannt. Ich bezweifle das jemand einen 50Gb
    > Streifen oder Game aus dem Cafe saugt, auch bei bester Leitung über die
    > dünne WLAN Leitung dauert das gerne 100h. So lange sitzt da niemand, vor
    > allem wenn das Passwort täglich wechselt.

    Ob es da wirklich um 50GB große Downloads geht wage ich zu bezweifeln, aber die neuste Game of Thrones folge von irgendeinem One Click hoster oder ähnliches dürfte den ein oder anderen Interessieren und da kommt man je nach Qualität (SD / HD h264 oder h265) wohl auch irgendwo zwischen 500MB und 1 GB aus und das könnte der ein oder andere evtl. schon schaffen.

  5. Re: Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: Kein Kostverächter 28.06.17 - 10:49

    Es gibt Anbieter wie z.B. Airfy (http://www.airfy,com), die genau diesen Markt bedienen. Grundsätzlich bieten sie WLAN-Router as a Service an. Der Kunde (Zielgruppe sind kleine Unternehmen wie Cafés, Restaurants, Kneipen) braucht nur einen vorhandenen Internetzugang. Ich nenne diese Firma hier nur als Beispiel, sie sind aktuell nur die einzige Firma, von der ich weiß dass sie so etwas anbieten.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    We provide AI Blockchain Cloud (ABC) enabled applications bringing Enterprise level synergies to vertically integrated business processes.

  6. Re: Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: robinx999 28.06.17 - 11:09

    Naja wenn ich so etwas nutze könnte ich mir auch einen Freifunk Router hinstellen, der wäre günstiger.
    Aber davon abgesehen kostet so eine Lösung natürlich Geld, mal eben bei dem Vorhanden Router ein Gastnetz aktivieren wären nur ein paar Klicks, vor allem bei kleineren Läden so eine Eisdiele will halt nicht viel Geld ausgeben.

    Aber gut man muss halt schauen wie es sich am ende wirklich auswirkt und ob es reicht ein paar Seiten auf die Blacklist zu setzen bei einem Router

  7. Re: Wie wird das wohl in der Praxis laufen?

    Autor: xploded 28.06.17 - 12:03

    Es wird so verlaufen:

    Es flattert eine Abmahnung ins Haus, man gibt an, man betreibt einen Hotspot und ist entsprechend nicht verantwortlich. Eine Ermittlung der verantwortlichen Person ist leider nicht möglich.
    Hier dürfte dann Ende der Geschichte sein - die Contentindustrie müsste nun eine Sperre von dem Betreiber verlangen - die Kosten dürften in diesem Fall aber der Industrie zufallen. Zumal für jeden Verstoß ja eine einzelne IP übermittelt werden müsste. Pauschale Listen halte ich für nicht gesetzeskonform. Ab hier dürfte dann der Kosten/Nutzen-Faktor deutlich in den negativen Raum gehen.
    Die werden dann eher schauen, das sie die Betreiber dran bekommen und ihre Energie dort investieren, was auch deutlich sinnvoller ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über SCHLAGHECK + RADTKE Executive Consultants GmbH, Ravensburg, Biberach, Sigmaringen, Pfullendorf
  2. Kliniken Schmieder, Stuttgart
  3. Haufe Group, Freiburg
  4. Deutsche Welle, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  2. 73,90€ + Versand
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

  1. Retro-Gaming: Star Wars für den Game Boy und NES wieder erhältlich
    Retro-Gaming
    Star Wars für den Game Boy und NES wieder erhältlich

    Limited Run Games bringt den Konsolenklassiker Star Wars in einer limitierten Edition wieder in den Handel - als Cartridges für den NES und den Game Boy. Für Vitrinenbesitzer interessant: Die Verpackung kann von der Rückseite aus geöffnet werden.

  2. BVG: Berlin bekommt eine neue Elektro-Buslinie
    BVG
    Berlin bekommt eine neue Elektro-Buslinie

    Mit der Linie 300 wird in Berlin eine neue Strecke für Elektrobusse erstellt. Diese wird zwar nicht ausschließlich mit E-Bussen betrieben, wird aber eine Linie mit Fokus auf den Elektrobetrieb. Wie die anderen 100er-Linien fährt auch der 300er an touristisch interessanten Zielen entlang.

  3. Falcon Heavy: Dreimal erfolgreich gestartet und dreimal abgestürzt
    Falcon Heavy
    Dreimal erfolgreich gestartet und dreimal abgestürzt

    24 Nutzlasten wurden erfolgreich ausgesetzt, allein drei davon zur Erprobung neuer Antriebe im Weltraum. Mit der Landung der Zentralstufe hatte SpaceX wieder kein Glück, aber eine Nutzlastverkleidung wurde auf dem Meer aufgefangen.


  1. 13:30

  2. 13:15

  3. 12:43

  4. 12:02

  5. 11:56

  6. 11:51

  7. 11:26

  8. 11:12