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Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

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  1. Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: EWCH 08.07.17 - 14:09

    keine "Atomanlagen" wurden angegriffen sondern die Verwaltung. Die Kraftwerke selbst und deren Steuerungen sind nicht mit dem Internet verbunden.
    Wenn bei British Airways die Buchungssysteme angegriffen werden dann fallen deswegen auch nicht die Flugzeuge vom Himmel.

  2. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: SilencePhil 08.07.17 - 14:16

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > keine "Atomanlagen" wurden angegriffen sondern die Verwaltung. Die
    > Kraftwerke selbst und deren Steuerungen sind nicht mit dem Internet
    > verbunden.
    > Wenn bei British Airways die Buchungssysteme angegriffen werden dann fallen
    > deswegen auch nicht die Flugzeuge vom Himmel.

    Golem.de: IT-News für Profis

    Was soll man schon von Golem erwarten :D

  3. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: Braineh 08.07.17 - 14:31

    Vielleicht sind die Steuerungsanlagen nicht direkt verbunden, aber evtl. kann man sich übers Netzwerk bis zu den Steueranlagen durchschlängeln, wer weiß das schon so genau, zutrauen würd ich den Trotteln so einiges.

  4. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: __destruct() 08.07.17 - 14:48

    https://xkcd.com/932/

  5. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: schap23 08.07.17 - 15:03

    Bei vierzig Jahre alten Kernkraftwerken kann ich mir recht genau vorstellen, welche Computer da zur Steuerung eingesetzt werden. Als Tipp für Häcker: Auf diesen Rechnern gab es keine Betriebssysteme sondern nur Module, die beim Bilden des System mit eingebunden wurden. Die Haupt-CPU läuft auf 1 bis 4 Platinen je nach alter der Rechner mit 1 MHertz. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist dennoch hoch (Realtime), da jeder Anschluß über einen Extrarechner erfolgt und nur der Hauptspeicher geteilt wird.

    Auch wenn da jemand drankommt, bezweifle ich, daß er damit irgendwas bewirken kann. Änderungen von laufenden Programmen sind in der Regel nur möglich, wenn man direkt vor der Maschine steht und mit Bit-Schaltern Adresse und neuen Wert eingibt.

  6. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: EWCH 08.07.17 - 15:08

    Braineh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht sind die Steuerungsanlagen nicht direkt verbunden, aber evtl.
    > kann man sich übers Netzwerk bis zu den Steueranlagen durchschlängeln,

    dann waeren sie ja verbunden. Wieviele Komponenten dazwischen sind ist eigentlich egal.

    > weiß das schon so genau, zutrauen würd ich den Trotteln so einiges.

    Trotteln ? Wer ?

  7. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: Muhaha 08.07.17 - 15:18

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Trotteln ? Wer ?

    Du weisst schon ... DIE DA HALT!

    ;)

  8. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: Rauschkind 08.07.17 - 15:42

    Naja ich kann mich noch erinnern als uns vor ca. 10 Jahren ein Professor in der "security through obscurity" Vorlesung gezeigt hat, wie einige Atomkraftwerke im Osten ihre Anlagen zur "Statusabfrage" frei im Netz hängen hatten (vermeintlich geschützt durch die Wahl eines "zufälligen" Ports). Würde mich wundern wenn das geändert wurde....

  9. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: Braineh 08.07.17 - 17:15

    Trottel = Betreiber
    Schau dir dich die ganzen Firmen an, die sich jetzt mit Petya rumärgern.

    https://www.golem.de/news/ransomware-petya-koennte-kondomhersteller-100-millionen-pfund-kosten-1707-128778.html

  10. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: quasides 09.07.17 - 07:08

    weder die firmen noch die it sind trottel

    es ist nur einfach so das in der derzeitigen windowswelt es schlichtweg nicht möglich ist sich gegen solche angriffe abzusichern.
    punkt aus.

    ein zero day exploit in einem wurm ist eben ein supergau
    man könnte zwar das ganze erschweren (alles auf remotedesktop, thin clients etc) aber zu 100% ist das alles nicht, wenn nur an einer stelel was durchsickert ists gegessen.

  11. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: Apfelbrot 09.07.17 - 09:11

    quasides schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weder die firmen noch die it sind trottel
    >
    > es ist nur einfach so das in der derzeitigen windowswelt es schlichtweg
    > nicht möglich ist sich gegen solche angriffe abzusichern.
    > punkt aus.

    Du glaubst auf Linux wäre man also sicher?
    Wie naiv....

    > ein zero day exploit in einem wurm ist eben ein supergau
    > man könnte zwar das ganze erschweren (alles auf remotedesktop, thin clients
    > etc) aber zu 100% ist das alles nicht, wenn nur an einer stelel was
    > durchsickert ists gegessen.

    Das macht es nicht sicherer, kein bisschen.

  12. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: gaym0r 09.07.17 - 13:31

    Natürlich kann man sich auf Windows-Systemen gegen Ransomware schützen. Da gibt es genug Systeme gegen.

  13. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: mnementh 10.07.17 - 09:54

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich kann man sich auf Windows-Systemen gegen Ransomware schützen. Da
    > gibt es genug Systeme gegen.
    Sorry, nein. Die einzige tatsächlich funktionierende Sicherung gegen Hacker ist, dass der Hacker keinen Zugriff erlangen kann. Also keine Netzverbindung (nein Firewalls sind kein absoluter Schutz, sie haben auch selbst Lücken), der Rechner in einem abgeschlossenem Raum der bewacht wird. Allerdings kann man dann natürlich nicht so leicht Pizza von der Steuerzentrale des KKWs aus bestellen oder seinen Facebook-Status updaten.

    Kein System ist wirklich sicher und die ganze 'Sicherheitssoftware' mag zwar das eine oder andere retten, bringt aber neue Lücken mit hinein. Denn ja, auch die Sicherheitssoftware hat Lücken, und wenn Du den Kram installierst addierst Du sie zu Lücken des Systems.

  14. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: gaym0r 10.07.17 - 11:18

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich kann man sich auf Windows-Systemen gegen Ransomware schützen.
    > Da
    > > gibt es genug Systeme gegen.
    > Sorry, nein.

    Okay, dann waren meine Versuche im Labor (bewusstes ausführen von Ransomware) also Einbildung? :-(

  15. Re: Bitte Golem, fallt nicht auf das Niveau der Katastrophenjournalisten

    Autor: mnementh 11.07.17 - 18:33

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > gaym0r schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Natürlich kann man sich auf Windows-Systemen gegen Ransomware
    > schützen.
    > > Da
    > > > gibt es genug Systeme gegen.
    > > Sorry, nein.
    >
    > Okay, dann waren meine Versuche im Labor (bewusstes ausführen von
    > Ransomware) also Einbildung? :-(
    Du kannst Dich immer gegen eine bestimmte Schadsoftware schützen. Aber nicht gegen alle.

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