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Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

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  1. Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: alf0815 09.07.17 - 11:59

    In jedem Fall wird es aber der Gigafactory zum Vollausbau verhelfen und damit Tesla Energy mit all den Energiespeicherprojekten mehr oder weniger uneinholbar machen.

  2. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Sebbi 09.07.17 - 12:19

    alf0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In jedem Fall wird es aber der Gigafactory zum Vollausbau verhelfen und
    > damit Tesla Energy mit all den Energiespeicherprojekten mehr oder weniger
    > uneinholbar machen.


    Ach Quatsch, wenn das Erfolg haben sollte dann stehen innerhalb von 5 Jahren 20 Gigafactories in China und schlagen die Fabriken des Westens im Preis als auch der Produktionsmenge.

  3. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.17 - 12:25

    Die Sache mit der Gigafactory ist ein netter Marketing-Gag, für den Tesla ein paar Milliarden (unter anderem vom Staat) kassiert hat. Effektiv dürften die Skaleneffekte aber nicht mehr so spürbar sein. Eine kleinere Fabrik in China oder sonst wo auf der Welt dürfte preislich kaum schlechter sein.

    Das Model 3 muss also schon irgendwann profitabel werden. In den ersten 2 Jahren wird das kaum der Fall sein. So lange hängt Tesla sicherlich noch am Tropf der Kapitalgeber. Wenn die den Geldhahn zudrehen, ist es ganz schnell vorbei mit Tesla.

  4. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: alf0815 09.07.17 - 12:56

    Das sehe ich anders: Eine Akku-Produktion, die keine wesentlichen Arbeitskosten verursacht, ist überall auf der Welt gleich profitabel (oder auch nicht).
    Die laschen Umweltstandards in China pulverisieren sich gerade.

  5. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.17 - 12:58

    Sage ich doch.

    Tesla kassiert für die Fabrik ein paar Milliarden vom Staat. Mit solchen riesigen Subventionen ist es ziemlich leicht, auf dem Markt konkurrenzfähig zu sein. Siehe China mit ihren Solarmodulen.

  6. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Cd-Labs: Radon Project 09.07.17 - 13:09

    Ich sehe auch nicht, wo Tesla profitabel sein muss. Kostendeckend oder knapp unter kostendeckend aber mit Etablierung einer Struktur, die irgendwann mal profitabel wird, reicht völlig aus. Siehe diverse Unternehmen der letzten Zeit. Klassischstes Beispiel dafür ist aber allen voran wohl Amazon.

  7. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: alf0815 09.07.17 - 13:18

    Die bauen in 100 Tagen ein 100MW-Speicherwerk auf:

    http://www.teslarati.com/tesla-south-australia-worlds-largest-battery-100mw-powerpack/

    Ich vermute, damit wird Geld verdient und es sorgt für den benötigten Skaleneffekt für das Modell3.

  8. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: bplhkp 09.07.17 - 13:39

    Damit lastet man die überdimensionierte Akkufabrik von Panasonic aus. Andere werden so etwas mit Autoakkus im zweiten Leben machen - damit wird Tesla nie preislich konkurrieren können.
    Letzten Endes läuft es darauf raus, dass das Modell 3 Recht bald Geld verdienen muss.

  9. uneinholbar?

    Autor: Kondom 09.07.17 - 13:50

    Hast du dich überhaupt mal mit den am Markt vorhandenen Speichersystemen befasst?

    Tesla hat nichts davon erfunden, sondern ist Nachzügler. Die Powerwall ist konkurrenzfähig aber weder technisch besser noch günstiger als die Konkurrenz.

    Was Tesla tatsächlich besser kann als alle anderen ist Werbung. Eins mit Sternchen im Bereich Socialmarketing.

  10. Re: uneinholbar?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.17 - 13:55

    > Was Tesla tatsächlich besser kann als alle anderen ist Werbung. Eins mit
    > Sternchen im Bereich Socialmarketing.

    Ja. Es ist schon fast traurig mit anzusehen wie Musk und Tesla es schafft allen weiß zu machen, sie hätten das Rad neu erfunden. Das zeigt nur wie leicht sich Menschen mit einfachen Marketingtricks manipulieren lassen.

    Hier wollten ja schon Leute erzählen, Tesla hätte die automatisierte Fabrik erfunden.

    Sorry, aber Tesla ist weder bei Elektroautos noch bei Solarzellen noch bei Energiespeichern noch Batterietechnologie (die Gigafactory wird im wesentlichen mit Know-How von Panasonic mit gebaut) noch automatisierten Fahren noch Fertigungstechnologie weit voraus. Wer das glaubt ist auf die tollen Sprüche von Musk herein gefallen.

  11. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Sebbi 09.07.17 - 13:57

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit lastet man die überdimensionierte Akkufabrik von Panasonic aus.
    > Andere werden so etwas mit Autoakkus im zweiten Leben machen - damit wird
    > Tesla nie preislich konkurrieren können.

    Müssen also noch 10 Jahre auf verbrauchte Akkus warten?

    > Letzten Endes läuft es darauf raus, dass das Modell 3 Recht bald Geld
    > verdienen muss.

    Das wird vermutlich der Verkauf jedes einzelnen Autos (so wie beim Model S und X ja auch). Die Frage ist, ob die Marge ausreicht die Kosten für die Investitionen zu decken.

  12. Re: uneinholbar?

    Autor: Sebbi 09.07.17 - 13:59

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du dich überhaupt mal mit den am Markt vorhandenen Speichersystemen
    > befasst?
    >
    > Tesla hat nichts davon erfunden, sondern ist Nachzügler. Die Powerwall ist
    > konkurrenzfähig aber weder technisch besser noch günstiger als die
    > Konkurrenz.

    Wo gibt es denn das gleiche oder besser für den gleichen Preis von der Konkurrenz? Gerne auch eine Nummer kleiner für den deutschen Markt (hier sind 13 kWh etwas überdimensioniert).

    >
    > Was Tesla tatsächlich besser kann als alle anderen ist Werbung. Eins mit
    > Sternchen im Bereich Socialmarketing.

    Warum schlampen die anderen denn in dem Bereich? Sind sie nicht überzeugt genug von ihren Produkten?

  13. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Sebbi 09.07.17 - 14:02

    alf0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die bauen in 100 Tagen ein 100MW-Speicherwerk auf:
    >
    > www.teslarati.com
    >
    > Ich vermute, damit wird Geld verdient und es sorgt für den benötigten
    > Skaleneffekt für das Modell3.

    Die Batterie ist gerade mal so groß wie die von 2150 verkauften 60 kWh Model 3s. Es ist wohl eher anders herum ... bis Dezember will Tesla ja 20000 Autos im Monat bauen, das entspricht einer dieser Riesenbatterien alle 3 Tage.

  14. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.17 - 14:05

    > Das wird vermutlich der Verkauf jedes einzelnen Autos (so wie beim Model S
    > und X ja auch). Die Frage ist, ob die Marge ausreicht die Kosten für die
    > Investitionen zu decken.

    Von Rohmarge macht man aber keinen Gewinn. Und die "Kosten für die Investitionen" (sprich Abschreibungen) dürften bei Tesla irrelevant sein. Vielmehr sind die Kosten für laufenden Betrieb (sprich Vertrieb und Entwicklung) entscheidend. Und die sind bei Tesla im Verhältnis zum Umsatz sehr hoch. Das Problem ist, dass Tesla ein ganz neues Auto entwickeln muss, während andere Hersteller einfach eine vorhandene profitable Plattform nutzen können und dort einen Elektroantrieb rein bauen. Letzteres ist viel günstiger, also erreicht man den Break-Even auch viel früher.

  15. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Sebbi 09.07.17 - 14:08

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, dass Tesla ein ganz neues Auto entwickeln muss,
    > während andere Hersteller einfach eine vorhandene profitable Plattform
    > nutzen können und dort einen Elektroantrieb rein bauen. Letzteres ist viel
    > günstiger, also erreicht man den Break-Even auch viel früher.

    Warum machen es andere Hersteller dann nicht? Warum hinken Jahre hinterher, obwohl es so einfach ist?

    Ich behaupte ja nicht, dass sie technisch nicht aufholen könnten. Das hat Nokia bzw. Microsoft mit seinen Windows Phones auch geschafft. Nur war der Kuchen dann halt schon gegessen.

  16. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.17 - 14:20

    > Warum machen es andere Hersteller dann nicht? Warum hinken Jahre hinterher,
    > obwohl es so einfach ist?

    Tun sie doch gar nicht. Technisch sind fast alle etablierten Hersteller in der Lage, ordentliche Elektroautos zu bauen. Da hinkt keiner Jahre hinterher. Das ist nur das Tesla-Marketing, dass die Leute das glauben lässt.

    Der springende Punkt ist der: Der Markt für Elektroautos ist noch sehr klein und er entwickelt sich langsam. Es besteht noch überhaupt keine Notwendigkeit, Elektroautos in voller Breite anzubieten. Jeder Hersteller hat seine "Versuchsmodelle", mit der sie Erfahrung sammeln. Bei Tesla ist das das Model S, bei Nissan der Leaf, bei VW der e-Golf und bei BMW der i3.

    Tesla hat einen anderen Ansatz, weil das besseres Marketing macht. Technisch haben sie aber nicht den geringsten Vorsprung. Ich erinnere immer wieder gern daran: Einen großen Akku zu verbauen ist zwar teurer, aber technisch einfacher.

    > Ich behaupte ja nicht, dass sie technisch nicht aufholen könnten. Das hat
    > Nokia bzw. Microsoft mit seinen Windows Phones auch geschafft. Nur war der
    > Kuchen dann halt schon gegessen.

    Die Situation ist aber nicht vergleichbar. Apple hat den Markt disruptiv verändert. Das hat Tesla nicht geschafft. Ob es das mit dem Model 3 jetzt noch schafft, ist eher unwahrscheinlich. Alle anderen stehen mit entsprechenden Modellen schon in den Startlöchern.

  17. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Onkel Ho 09.07.17 - 14:35

    Stefan99 schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Alle anderen stehen mit
    > entsprechenden Modellen schon in den Startlöchern.
    Ich kenne bis auf den Leaf jetzt keine vergleichbaren Fahrzeuge in der Kompaktklasse zu dem Preis. Der Leaf hat soweit ich weiss auch eine deutlich kleinere Reichweite.
    Welche Autos kommen denn spätestens 2018 noch?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.07.17 14:35 durch Onkel Ho.

  18. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.17 - 14:43

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Alle anderen stehen mit
    > > entsprechenden Modellen schon in den Startlöchern.
    > Ich kenne bis auf den Leaf jetzt keine vergleichbaren Fahrzeuge in der
    > Kompaktklasse zu dem Preis. Der Leaf hat soweit ich weiss auch eine
    > deutlich kleinere Reichweite.
    > Welche Autos kommen denn spätestens 2018 noch?

    Ich habe doch schon einige aufgezählt. Die Fahrzeuge sind allesamt günstiger als der Tesla, der in Deutschland wohl mindestens 40kEUR kosten wird. Und wie gesagt, die Reichweite sagt nichts über das Know-How eines Unternehmens aus.

    Tesla hat nur einen großen Vorteil: Den Hype-Faktor und das Marketing. Das lässt sich schwer kopieren. Und das ist auch die einzige Chance für Tesla, um gegen die etablierten Hersteller überhaupt zu bestehen. Aber in der Hinsicht sieht es ja gut aus, wenn sogar in technisch ausgerichtete Foren fast jeder glaubt, Tesla wäre allen anderen voraus.

  19. Re: Die Frage ist, ob das Modell3 wirklich profitabel sein muss?

    Autor: Reitgeist 09.07.17 - 14:47

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum machen es andere Hersteller dann nicht? Warum hinken Jahre hinterher,
    > obwohl es so einfach ist?

    Das tun sie doch. Beispiel ist VW, welches seit Jahren den e-Golf baut, welcher auf der MQB-Plattform aufgebaut ist. Oder der e-Up. Die beiden Fahrzeuge werden seit 2014 bzw. 2013 verkauft.

    Die interessante Frage für mich ist: warum nimmst du diese Fahrzeuge nicht wahr?

  20. Re: uneinholbar?

    Autor: zilti 09.07.17 - 14:48

    Die Schweizer Traditionsfirma Leclanché hat Entsprechendes im Angebot, aber sie haben es mit der Werbung kolossal vergeigt. Das Ding nennt sich TiBox und ist über diverse Händler erhältlich.

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