Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ransomware: Entwickler veröffentlicht…

Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Sharra 10.07.17 - 10:53

    Jetzt, da alles wieder "gut" ist, werden viele Firmen die betroffenen Rechner einfach weiter laufen lassen fürchte ich. Man bringt ihnen einfach nicht bei, dass ein einmal gehacktes OS genauso unsicher ist, wie wenn man den Schlüssel zum Bürogebäude verloren hat, und das Schloss nicht wechselt.
    Das, was in der realen Welt, als selbstverständlich gilt, wird in der IT als unnötig abgetan.
    Ist so ein Computer wirklich sowas dermaßen abstraktes, dass sie es nicht verstehen können?

  2. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Miklagard 10.07.17 - 10:57

    Ist so ein Computer wirklich sowas dermaßen abstraktes, dass sie es nicht verstehen können?

    Ja ist es!! sonst müssten wir die "übernatürlichen" Menschen die google Benutzen können nicht arbeiten.

    Wer einen Fehler findet darf ihn behalten

  3. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: gaga2 10.07.17 - 10:58

    Die reale IT ist einfach zu einem Backup gesprungen wo der Computer noch nicht infiziert war.

  4. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: ArcherV 10.07.17 - 11:23

    gaga2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die reale IT ist einfach zu einem Backup gesprungen wo der Computer noch
    > nicht infiziert war.


    die reale Welt sichert den einzelnen Client nicht. Wozu auch, die eigentlichen Daten liegen ja nicht auf den Clients.

  5. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Sharra 10.07.17 - 11:24

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaga2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die reale IT ist einfach zu einem Backup gesprungen wo der Computer noch
    > > nicht infiziert war.
    >
    > die reale Welt sichert den einzelnen Client nicht. Wozu auch, die
    > eigentlichen Daten liegen ja nicht auf den Clients.

    Richtig. Die Daten wurden dann, übers Netzwerk, direkt auf dem Server verschlüsselt. Warum? Weil der Client nicht gesichert war, und jeder davon ausging, der Server wäre per se sicher.

  6. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Youkai 10.07.17 - 11:34

    lol ihr habt ideen XD

    Das mal son PC infiziert wird ist ja nichts unnormales und meistens kommt die infektion ja auch nicht von einem Admin PC sondern durch irgend einen mitarbeiter der die telekom rechnung die an seine firmen adresse geschickt wurde obwohl er nichtmal telekom kunde ist, aufmachen musste um nach zu gucken.

    Außerdem denke ich auch das die meisten Firmen im normalfall backups haben.

    Als wenn jemand der auch nur ein klein wenig was mit IT zu tun hat glaub das server eh sicher sind -.-V aber wenn man es richtig macht kann man zumindest viel schaden verhindern.

    Bei uns war letztes Jahr auch ein verschlüsselungstrojaner am werk, der ist aber nur an die Daten heran gekommen an die der user auch kommen konnte der die rechnung geöffnet hat ;) dann wurden schnell alle leitungen soweit gekappt die infizierten daten isoliert gelöscht sämmtliche schadsoftware entfernt und eines der vielen backups eingespielt. Ende vom Lied, die mittarbeiter mussten alle ca 3-4 stunden Arbeit wiederholen (leider) aber schlimmeres ist nicht passiert, dabei sind wir nur eine kleine firma mit kleiner IT ...

  7. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: ArcherV 10.07.17 - 11:37

    Youkai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lol ihr habt ideen XD
    >
    > Das mal son PC infiziert wird ist ja nichts unnormales und meistens kommt
    > die infektion ja auch nicht von einem Admin PC sondern durch irgend einen
    > mitarbeiter der die telekom rechnung die an seine firmen adresse geschickt
    > wurde obwohl er nichtmal telekom kunde ist, aufmachen musste um nach zu
    > gucken.
    >
    > Außerdem denke ich auch das die meisten Firmen im normalfall backups
    > haben.
    >
    > Als wenn jemand der auch nur ein klein wenig was mit IT zu tun hat glaub
    > das server eh sicher sind -.-V aber wenn man es richtig macht kann man
    > zumindest viel schaden verhindern.
    >
    > Bei uns war letztes Jahr auch ein verschlüsselungstrojaner am werk, der ist
    > aber nur an die Daten heran gekommen an die der user auch kommen konnte der
    > die rechnung geöffnet hat ;) dann wurden schnell alle leitungen soweit
    > gekappt die infizierten daten isoliert gelöscht sämmtliche schadsoftware
    > entfernt und eines der vielen backups eingespielt. Ende vom Lied, die
    > mittarbeiter mussten alle ca 3-4 stunden Arbeit wiederholen (leider) aber
    > schlimmeres ist nicht passiert, dabei sind wir nur eine kleine firma mit
    > kleiner IT ...

    Naja man kann aber schon so einiges tun um genau sowas zu verhindern :)
    zB mehrstufige Mailfilter oder sämtliche externen Datenträger sperren etc (USB, DVD etc)

  8. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: DonaldDuck 10.07.17 - 11:45

    Youkai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lol ihr habt ideen XD
    >
    > Das mal son PC infiziert wird ist ja nichts unnormales und meistens kommt
    > die infektion ja auch nicht von einem Admin PC sondern durch irgend einen
    > mitarbeiter der die telekom rechnung die an seine firmen adresse geschickt
    > wurde obwohl er nichtmal telekom kunde ist, aufmachen musste um nach zu
    > gucken.
    >
    > Außerdem denke ich auch das die meisten Firmen im normalfall backups
    > haben.
    >
    > Als wenn jemand der auch nur ein klein wenig was mit IT zu tun hat glaub
    > das server eh sicher sind -.-V aber wenn man es richtig macht kann man
    > zumindest viel schaden verhindern.
    >
    > Bei uns war letztes Jahr auch ein verschlüsselungstrojaner am werk, der ist
    > aber nur an die Daten heran gekommen an die der user auch kommen konnte der
    > die rechnung geöffnet hat ;) dann wurden schnell alle leitungen soweit
    > gekappt die infizierten daten isoliert gelöscht sämmtliche schadsoftware
    > entfernt und eines der vielen backups eingespielt. Ende vom Lied, die
    > mittarbeiter mussten alle ca 3-4 stunden Arbeit wiederholen (leider) aber
    > schlimmeres ist nicht passiert, dabei sind wir nur eine kleine firma mit
    > kleiner IT ...

    Lasset uns einen Moment in Ehrfurcht innehalten und den Worten dieses weisen und erfahren Mannes lauschen.
    Nein ernsthaft: Poste doch einfach nochmal, wenn du mit dem Mofaührerschein fertig und das Praktikum in der Firma hinter dich gebracht hast.

  9. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Der_Hausmeister 10.07.17 - 16:11

    Also der lokale mittelständische Pharma-Konzern mit ca. 1000 Mitarbeitern hat sämliche PCs neu installiert und die komplette Serverumgebung mittels Desaster Recovery wiederhergestellt - Stand vom Wochenende davor vermutlich.

    Das wird Schreinerei Meier mit 3 PCs im Büro wohl eher nicht machen, alles ab Mittelstand mit eigener IT wohl eher schon.

  10. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Magroll 10.07.17 - 22:25

    Viel wichtiger wäre, die Mitarbeiter zu sensibilisieren und zu schulen, damit kein Dussel mehr unnötig, schlecht gemachte Fakemails aufmacht. Ist natürlich nur ein Baustein unter vielen. Die Dinge die Du genannt hast, sollte man natürlich auch nicht ignorieren...

  11. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: der_wahre_hannes 11.07.17 - 08:31

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viel wichtiger wäre, die Mitarbeiter zu sensibilisieren und zu schulen,
    > damit kein Dussel mehr unnötig, schlecht gemachte Fakemails aufmacht.

    Genau. Und außerdem auch immer wieder mal drauf hinweisen. Wenn z.B. wieder mal die Mails mit "Bewerbung" im Betreff rumgehen, ruhig mal eine Rundmail an alle schreiben, solche Anhänge bitte nicht zu öffnen. Plus, die Mitarbeiter dazu anhalten, im Zweifel lieber nachzufragen. Denn mal ehrlich, was ist besser? Dreimal am Tag jemanden sagen, dass er die Mail bitte löschen soll oder sich ein Wochenende um die Ohren schlagen, um das System wieder zum Laufen zu bringen?

  12. Re: Und wie viele setzen sie Systeme neu auf?

    Autor: Sharra 11.07.17 - 08:43

    Das Problem ist eher, dass die Mails inzwischen recht gut gemacht sind.
    Wenn die Firma tatsächlich grade Bewerbungen annimmt, und die Mail sich exakt darauf bezieht, ist der Kontext erst einmal plausibel.

    Dann haben wir das Problem, dass viele Mailserver nur eine bestimmte Maximalgröße an Anhängen durch lassen. Die Lösung: Zip-Archive. Denn was verlangen denn die Firmen? Lebenslauf, Zeugnisse, Fortbildungsnachweise, Zertifikate... Da kommen im Rohformat mal schnell 10 Megabyte an PDF(s) zusammen, was von den Servern abgelehnt wird.

    Hier sollte vielmehr die IT des Hauses diese Archive vorab öffnen und überprüfen, statt sie einfach ungefiltert an die Mitarbeiter durch zu reichen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  3. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg
  4. DIS AG, Raum Wolfsburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Recruiting: Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird
Recruiting
Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Gerade im IT-Bereich können Unternehmen sehr schnell wachsen. Dabei können der Fachkräftemangel und das schnelle Onboarding von neuen Mitarbeitern zum Problem werden. Wir haben uns bei kleinen Startups und Großkonzernen umgehört, wie sie in so einer Situation mit den Herausforderungen umgehen.
Von Robert Meyer

  1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
  3. IT-Arbeit Was fürs Auge

TVs, Konsolen und HDMI 2.1: Wann wir mit 8K rechnen können
TVs, Konsolen und HDMI 2.1
Wann wir mit 8K rechnen können

Ifa 2019 Die Ifa 2019 ist bezüglich 8K nüchtern. Wird die hohe Auflösung wie 4K fast eine Dekade lang eine Nische bleiben? Oder bringen kommende Spielekonsolen und Anschlussstandards die Auflösung schneller als gedacht?
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Kameras und Fernseher Ein 120-Zoll-TV mit 8K reicht Sharp nicht
  2. Sony ZG9 Erste 8K-Fernseher werden bald verkauft
  3. 8K Sharp schließt sich dem Micro-Four-Thirds-System an

Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
Galaxy Fold im Hands on
Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
  2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
  3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

  1. Android: Vivo stellt Smartphone mit ultraschmalem Display-Rahmen vor
    Android
    Vivo stellt Smartphone mit ultraschmalem Display-Rahmen vor

    Das neue Nex 3 von Vivo kommt wahlweise nicht nur mit 5G-Unterstützung, sondern auch mit einem auffälligen Display: Der Hersteller gibt den Anteil des Bildschirms an der Frontfläche mit 99,6 Prozent an. Möglich machen das ein stark gekrümmter Display-Rand und der Verzicht auf Knöpfe.

  2. BSI: iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben
    BSI
    iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben

    Neben Kryptohandys dürfen Behördenmitarbeiter nun auch auf iPhones Vertrauliches miteinander besprechen - vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Telekom.

  3. Datenleck: Persönliche Daten von Ecuadors Bürgern ungeschützt im Netz
    Datenleck
    Persönliche Daten von Ecuadors Bürgern ungeschützt im Netz

    Detaillierte persönliche Informationen von Ecuadors Bürgern waren offen zugänglich im Internet. Insgesamt umfasste die Datenbank 20 Millionen Einträge, darunter auch der 2017 eingebürgerte Julian Assange.


  1. 17:40

  2. 16:08

  3. 15:27

  4. 13:40

  5. 13:24

  6. 13:17

  7. 12:34

  8. 12:02