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Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

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  1. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: plutoniumsulfat 22.07.17 - 15:40

    Oder man teilt sich nen Wagen. Warum müssen 4 Autos mit je einer Person die mehr oder wenige exakt gleiche Strecke fahren, wenn es auch ein Auto kann?

  2. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.07.17 - 16:08

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich seh das nicht so optimistisch.
    >
    > Zum eine denke ich mal an die Hinterlassenschaften der vorherigen Fahrgäste
    > wenn kein Fahrer mehr da ist und das kontrolliert wie beim Taxis.

    Man darf nicht mehr zwingend von der bisherigen Mentalität "mein Haus, mein Auto, mein Boot" ausgehen. Das ist in der jüngeren Generation nicht mehr so tief verankert. Alte Statussymbole verlieren etwas ihre Bedeutung. Deshalb ist es auch nicht mehr so abschreckend, wenn ein Gebrauchsgegenstand wie ein Auto auch von anderen genutzt wird.

    Eine wirklich unzumutbare Verschmutzung würde man nicht hinnehmen, sondern melden und das nächste Fahrzeug verwenden.

    Ich denke zwar auch nicht, dass der Besitz von Autos völlig obsolet wird, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in der Zukunft eher die Ausnahme als die Regel ist.

    > Zum anderen sind die Spitzenzeiten beim Verkehr - also Morgen, Mittags und
    > Abend - ein Problem, wo doch jeder wieder ein Fahrzeug braucht. Und der
    > Vorteil vom eigenen Auto ist, man muss jetzt nicht 10, 20, 30 Minuten
    > warten, sondern es ist gleich da.

    Heutzutage stehen Autos zu 95-98% herum. Selbst zu Stoßzeiten wird wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte bewegt. Und selbst wenn man die Nutzung von 2% auf 10% erhöhen könnte, würde sich das schon lohnen.

  3. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Berner Rösti 22.07.17 - 16:55

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hrothgaar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > -sie bezahlbar und wirtschaftlich sind,
    > > -die Akkutechnologie eine art "Evolution" erfährt,
    > > -die Aufladedauer genauso schnell funktioniert wie beim richtigen
    > Tanken,
    > > -die Reichweite bei bei 600km angekommen ist,
    > > -es einen einheitlichen Ladestandard gibt,
    >
    > Ok. Du gehörst - wie viele andere erzkonservative deutsche Autofahrer -
    > nicht zur Zielgruppe. Ist aber nicht so schlimm. Elektroautos werden an
    > eine andere Zielgruppe verkauft. Fahr einfach weiter deinen Verbrenner und
    > gut ist.

    Das, was du als "erzkonservative deutsche Autofahrer" bezeichnest, ist schlichtweg die Mehrheit, die einfach nur ein Auto haben will, das sie zuverlässig von A nach B bringt. Da das derzeit bei Akku-Autos nur mit einer Reihe Nachteile und Einschränkungen für den Großteil der potenziellen Kunden möglich ist, fällt die Wahl leicht.

    Wenn das also "erzkonservativ" ist, wenn für ein noch nicht einmal technisch gleichwertiges Produkt mehr Geld bezahlen muss, dann bin ich gerne "erzkonservativ" und überlasse diese "Schöne, Neue Welt" dann lieber den Early Adoptern -- und warte die Entwicklung ganz entspannt ab.

    Der einzige Nachteil dabei ist, dass man sich permanent dieses Missionierungs-Gehabe antun muss...

  4. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.07.17 - 17:12

    > Das, was du als "erzkonservative deutsche Autofahrer" bezeichnest, ist
    > schlichtweg die Mehrheit, die einfach nur ein Auto haben will, das sie
    > zuverlässig von A nach B bringt. Da das derzeit bei Akku-Autos nur mit
    > einer Reihe Nachteile und Einschränkungen für den Großteil der potenziellen
    > Kunden möglich ist, fällt die Wahl leicht.

    Diese Einschränkungen sind aber für die Praxis völlig irrelevant. Entscheidend ist der Preis. Natürlich wird die Mehrheit keine Lösung akzeptieren, die deutlich teurer ist. Die kleinen Einschränkungen machen es nicht besser. Das ändert sich aber, wenn Elektroautos günstiger werden als vergleichbare Verbrenner.

    > Wenn das also "erzkonservativ" ist, wenn für ein noch nicht einmal
    > technisch gleichwertiges Produkt mehr Geld bezahlen muss, dann bin ich
    > gerne "erzkonservativ" und überlasse diese "Schöne, Neue Welt" dann lieber
    > den Early Adoptern -- und warte die Entwicklung ganz entspannt ab.

    Ja, wie gesagt, der Preis ist natürlich relevant. In der Diskussion wird er aber als Hauptgrund für die geringe Verbreitung von Elektroautos gerne ignoriert und stattdessen von Einschränkungen geredet, die eine große Zielgruppe gar nicht trifft.

    > Der einzige Nachteil dabei ist, dass man sich permanent dieses
    > Missionierungs-Gehabe antun muss...

    Musst du doch gar nicht. Bleibe einfach den entsprechenden Themen fern.

  5. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Eheran 22.07.17 - 21:01

    Unwahrscheinlich da nicht praktikabel.
    Es gibt ein paar Spitzenzeiten wo viele ihr Auto brauchen (zur Arbeit und zurück), es würde sich nicht lohnen, nur für diese Spitzen die Flotten so unwahrscheinlich groß zu gestalten. Also wird es bei privaten Autos bleiben und ÖPNV oder sonstige Verkehrsmittel vielleicht druch autonome Autos / Busse ersetzt.

  6. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Niaxa 22.07.17 - 21:22

    Haha guter Witz. Tesla hat zwar real nicht mal die Hälfte erreicht, aber Hey bis 600 is ja n8cht mehr weit. Leute mit 1500 Netto verdienen schließlich auch fast 5000... Oh man.

  7. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.07.17 - 21:54

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unwahrscheinlich da nicht praktikabel.
    > Es gibt ein paar Spitzenzeiten wo viele ihr Auto brauchen (zur Arbeit und
    > zurück), es würde sich nicht lohnen, nur für diese Spitzen die Flotten so
    > unwahrscheinlich groß zu gestalten. Also wird es bei privaten Autos bleiben
    > und ÖPNV oder sonstige Verkehrsmittel vielleicht druch autonome Autos /
    > Busse ersetzt.

    Wieso sollte ein Unternehmen nicht klar kommen, während eine Privatperson offensichtlich gut damit leben kann, ein Auto nur in 2% der Zeit zu nutzen und trotzdem zu 100% zu bezahlen. Die Fixkosten sind für das Unternehmen ja auch wesentlich niedriger, die Auslastung trotzdem höher als bei Einzelnutzern und für den Kunden wird es pro Kilometer auch nicht wesentlich billiger.

    Und wie gesagt, selbst in den größten Spitzenzeiten wird nicht einmal die Hälfte der Autos auf der Straße sein. Die Gesamtflotte um 50% zu senken wäre schon einmal ein riesiger Schritt.

  8. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Eheran 22.07.17 - 22:24

    Weil ein Unternehmen die Autos nicht so runterwirtschaften kann wie eine Privatperson. Verleiht etwa Sixt irgendwelche alten Autos? Dreckige? o.ä.?

    >2% der Zeit [...] 100% zu bezahlen.
    Eben genau nicht. Die aller wenigsten zahlen die 100% für ein neues Auto. Ich hatte für mein Auto etwa 15% des Neupreises gezahlt und nutze das eher selten, aber immerhin seit 6 Jahren. Weder der niedrige Preis noch die lange Nutzungsdauer wären bei so einem System möglich. Für die 2 Peaks Mo-Fr würde man nicht viel mehr Autos anschaffen als man tatsächlich auslasten kann.

  9. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: eXXogene 23.07.17 - 00:00

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -sie bezahlbar und wirtschaftlich sind,
    > -die Akkutechnologie eine art "Evolution" erfährt,
    > -die Aufladedauer genauso schnell funktioniert wie beim richtigen Tanken,
    > -die Reichweite bei bei 600km angekommen ist,
    > -es einen einheitlichen Ladestandard gibt,

    Handys werden auch nicht in fünf Minuten geladen und verkaufen sich trotzdem wie geschnitten Brot. Da man laut StVO sowieso regelmäßig Pausen bei langen Fahrten machen muss, kann man in diesen Pausen den Akku laden.

    An den Preisen kann sicherlich noch gearbeitet werden. Wenn die KFZ Steuer erlassen wird und man die diversen Steuern, Abgaben und Umlagen auf Strom erlassen würde, wäre der höhere Preis kein Thema. Aber das werden wir in Autoland Deutschland nicht erleben weil E Autos zu wenig Teile benötigen und somit hunderttausende Jobs bei den Zulieferern durch diese Technologie gefährdet sind.

  10. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: thinksimple 23.07.17 - 00:33

    eXXogene schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hrothgaar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > -sie bezahlbar und wirtschaftlich sind,
    > > -die Akkutechnologie eine art "Evolution" erfährt,
    > > -die Aufladedauer genauso schnell funktioniert wie beim richtigen
    > Tanken,
    > > -die Reichweite bei bei 600km angekommen ist,
    > > -es einen einheitlichen Ladestandard gibt,
    >
    > Handys werden auch nicht in fünf Minuten geladen und verkaufen sich
    > trotzdem wie geschnitten Brot. Da man laut StVO sowieso regelmäßig Pausen
    > bei langen Fahrten machen muss, kann man in diesen Pausen den Akku laden.
    >
    > An den Preisen kann sicherlich noch gearbeitet werden. Wenn die KFZ Steuer
    > erlassen wird und man die diversen Steuern, Abgaben und Umlagen auf Strom
    > erlassen würde, wäre der höhere Preis kein Thema. Aber das werden wir in
    > Autoland Deutschland nicht erleben weil E Autos zu wenig Teile benötigen
    > und somit hunderttausende Jobs bei den Zulieferern durch diese Technologie
    > gefährdet sind.

    Ist halt nur so das viele dieser Teile nicht in DE gefertigt werden sondern in anderen Ländern. Die Montage bleibt in DE. Dann sollte es ja egal sein wenn in CZ oder Slowakei Ude diese Jobs wegfallen. Aber das Ganze wandelt sich nur.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  11. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.17 - 11:48

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil ein Unternehmen die Autos nicht so runterwirtschaften kann wie eine
    > Privatperson. Verleiht etwa Sixt irgendwelche alten Autos? Dreckige? o.ä.?

    Dreckig ist kein Problem. Man kann selbst ein völlig verdrecktes Auto mit vertretbaren Aufwand fast in Neuzustand versetzen.

    Ein Sixt verdient vermutlich sogar Geld damit, neue Autos billig einzukaufen und nach einem Jahr wieder zu verkaufen. Da wäre es unsinnig, die Autos länger im Betrieb zu halten. Wenn das nicht mehr so gut funktioniert, kann man die Nutzungsdauer bestimmt auf 3-5 Jahre ausweiten, ohne dass die Fahrzeuge eine Zumutung für die Nutzer wäre. Wie du ja selbst festgestellt hast ist eine große Zahl der Autofahrer Gebrauchtwagenkäufer. Wenn die auf Carsharing wechseln würden sie ja auch nicht plötzlich auf einen Neuwagen bestehen.

    Und der Gebrauchtmarkt würde ja auch nicht völlig verschwinden. Ab einer gewissen Kilometerleistung wird es bestimmt nach wie vor sinnvoll sein, ein eigenes Fahrzeug zu besitzen.

    > >2% der Zeit [...] 100% zu bezahlen.
    > Eben genau nicht. Die aller wenigsten zahlen die 100% für ein neues Auto.
    > Ich hatte für mein Auto etwa 15% des Neupreises gezahlt und nutze das eher
    > selten, aber immerhin seit 6 Jahren. Weder der niedrige Preis noch die
    > lange Nutzungsdauer wären bei so einem System möglich. Für die 2 Peaks
    > Mo-Fr würde man nicht viel mehr Autos anschaffen als man tatsächlich
    > auslasten kann.

    15% und dann noch 6 Jahre nutzen ist aber schon ein Sonderfall. Außerdem zahlst du Versicherung, Steuer immer noch voll. Auch die Wartung ist teilweise nicht rein von der Kilometerleistung abhängig (z.B. TÜV).

    Die lange Nutzungsdauer bringt auch Probleme mit sich. Die Hersteller müssen sehr lange Ersatzteile bereitstellen. Und das kostet eine Menge Geld. Das holt man sich zwar durch hohe Ersatzteilpreise teilweise wieder zurück, aber das funktioniert auch nur bedingt. Gerade bei der Elektronik ist es unglaublich schwierig, für 20 Jahre und länger für eine ausreichende Versorgung zu sorgen. Das bindet wertvolle Ressourcen in R&D. Bei einem für Carsharing optimiertes Fahrzeug könnte man die Versorgung auf 5 Jahre nach Serienauslauf kürzen. Auf dem Gebrauchtmarkt wäre es zwar dann sehr viel weniger Wert, aber es hat sich bis dahin bezahlt gemacht.

  12. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: ChMu 23.07.17 - 12:00

    thunderbird487 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schaut euch doch mal die Preise von den Ladestationen an.
    > In Wien zahlt man 10 Cent Pro Minute an den Ladestationen und Schnelladen
    > geht nicht immer.

    Also ich war vor ein paar Monaten in Wien und das Schnell Laden ging. Immer. Und gekostet hat es, wie immer, nichts. Aber selbst WENN ich fuer ne halbe h laden, also gut 300km, monstroese 3 Euro haette zahlen muessen, haette ich mich nicht beschwert.

  13. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Berner Rösti 23.07.17 - 12:19

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, wie gesagt, der Preis ist natürlich relevant. In der Diskussion wird er
    > aber als Hauptgrund für die geringe Verbreitung von Elektroautos gerne
    > ignoriert und stattdessen von Einschränkungen geredet, die eine große
    > Zielgruppe gar nicht trifft.

    Das ist bereits widerlegt. Der Preis steht erst an zweiter Stelle hinter der Reichweiten- und Ladeproblematik.

    Insofern wundert es mich, dass du das so vehement ignorierst.

    Ob diese Einschränkungen in der Praxis tatsächlich diejenigen treffen, ist übrigens völlig irrelevant. Die Käufer wollen es so, und nur das allein zählt.

    Denn wie ich schon mehrfach schreib: Ein privates Auto ist dir die meisten Luxus, da sie ihren Alltag auch ohne bewältigen könnten.
    Insofern ist es absurd, ihnen dann ein Auto zu "verordnen" zu wollen, das ihren Ansprüchen nicht entspricht. Wir sind schließlich nicht im Sozialismus.

  14. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.17 - 13:04

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja, wie gesagt, der Preis ist natürlich relevant. In der Diskussion wird
    > er
    > > aber als Hauptgrund für die geringe Verbreitung von Elektroautos gerne
    > > ignoriert und stattdessen von Einschränkungen geredet, die eine große
    > > Zielgruppe gar nicht trifft.
    >
    > Das ist bereits widerlegt. Der Preis steht erst an zweiter Stelle hinter
    > der Reichweiten- und Ladeproblematik.

    Ist es nicht. Denn es gibt noch kein einziges Elektroauto in einem Massensegment, das preislich mit ihrem Verbrenner-Pendant mithalten kann. Von daher kann man das gar nicht widerlegen.

    > Insofern wundert es mich, dass du das so vehement ignorierst.

    Es existieren keine Belege, lediglich deine Meinung. Und die kann man wirklich getrost ignorieren.

    > Ob diese Einschränkungen in der Praxis tatsächlich diejenigen treffen, ist
    > übrigens völlig irrelevant. Die Käufer wollen es so, und nur das allein
    > zählt.

    Wo wir wieder bei dem erzkonservativen deutschen Autofahrer, der Angst vor jeder neuen Technik hat, sind.

    > Denn wie ich schon mehrfach schreib: Ein privates Auto ist dir die meisten
    > Luxus, da sie ihren Alltag auch ohne bewältigen könnten.
    > Insofern ist es absurd, ihnen dann ein Auto zu "verordnen" zu wollen, das
    > ihren Ansprüchen nicht entspricht. Wir sind schließlich nicht im
    > Sozialismus.

    Niemand verordnet hier irgend etwas. Außer dir: Du willst hier per Dekret Elektroautos für unsinnig erklären, nur weil sie dir nicht gefallen.

  15. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Berner Rösti 23.07.17 - 14:11

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Ja, wie gesagt, der Preis ist natürlich relevant. In der Diskussion
    > wird
    > > er
    > > > aber als Hauptgrund für die geringe Verbreitung von Elektroautos gerne
    > > > ignoriert und stattdessen von Einschränkungen geredet, die eine große
    > > > Zielgruppe gar nicht trifft.
    > >
    > > Das ist bereits widerlegt. Der Preis steht erst an zweiter Stelle hinter
    > > der Reichweiten- und Ladeproblematik.
    >
    > Ist es nicht. Denn es gibt noch kein einziges Elektroauto in einem
    > Massensegment, das preislich mit ihrem Verbrenner-Pendant mithalten kann.
    > Von daher kann man das gar nicht widerlegen.
    >
    > > Insofern wundert es mich, dass du das so vehement ignorierst.
    >
    > Es existieren keine Belege, lediglich deine Meinung. Und die kann man
    > wirklich getrost ignorieren.

    "62 Prozent der Befragten würden ein Elektrofahrzeug kaufen, wenn sie mit einer Batterieladung ähnlich weit kommen wie ein herkömmliches Auto mit einer Tankfüllung. 47 Prozent würden es kaufen, wenn es nicht teurer ist als vergleichbare herkömmliche Autos."

    https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Grosses-Interesse-an-Elektroautos.html


    > > Ob diese Einschränkungen in der Praxis tatsächlich diejenigen treffen,
    > ist
    > > übrigens völlig irrelevant. Die Käufer wollen es so, und nur das allein
    > > zählt.
    >
    > Wo wir wieder bei dem erzkonservativen deutschen Autofahrer, der Angst vor
    > jeder neuen Technik hat, sind.

    Ganz schön herablassend, wie du über die Kundenwünsche sprichst: Jeder, der nicht unnötig viel Geld für ein technisch noch nicht ausgereiftes Produkt ausgeben will, ist "erzkonservativ". Glücklicherweise arbeiten in der Autoindustrie Menschen, die über mehr Sachverstand verfügen.

    Deine Meinung spielt da zum Glück keine Rolle, denn die Marktentwicklung zeigt ja, dass die Akku-Autos zum jetzigen technischen Stand Ladenhüter sind, und die Marktforschung zeigt, woran das liegt.

    > > Denn wie ich schon mehrfach schreib: Ein privates Auto ist dir die
    > meisten
    > > Luxus, da sie ihren Alltag auch ohne bewältigen könnten.
    > > Insofern ist es absurd, ihnen dann ein Auto zu "verordnen" zu wollen,
    > das
    > > ihren Ansprüchen nicht entspricht. Wir sind schließlich nicht im
    > > Sozialismus.
    >
    > Niemand verordnet hier irgend etwas. Außer dir: Du willst hier per Dekret
    > Elektroautos für unsinnig erklären, nur weil sie dir nicht gefallen.

    Wo genau soll ich dies getan haben? Bitte bringe Belege für diese dreiste Unterstellung.

  16. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.17 - 14:18

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > > Ja, wie gesagt, der Preis ist natürlich relevant. In der Diskussion
    > > wird
    > > > er
    > > > > aber als Hauptgrund für die geringe Verbreitung von Elektroautos
    > gerne
    > > > > ignoriert und stattdessen von Einschränkungen geredet, die eine
    > große
    > > > > Zielgruppe gar nicht trifft.
    > > >
    > > > Das ist bereits widerlegt. Der Preis steht erst an zweiter Stelle
    > hinter
    > > > der Reichweiten- und Ladeproblematik.
    > >
    > > Ist es nicht. Denn es gibt noch kein einziges Elektroauto in einem
    > > Massensegment, das preislich mit ihrem Verbrenner-Pendant mithalten
    > kann.
    > > Von daher kann man das gar nicht widerlegen.
    > >
    > > > Insofern wundert es mich, dass du das so vehement ignorierst.
    > >
    > > Es existieren keine Belege, lediglich deine Meinung. Und die kann man
    > > wirklich getrost ignorieren.
    >
    > "62 Prozent der Befragten würden ein Elektrofahrzeug kaufen, wenn sie mit
    > einer Batterieladung ähnlich weit kommen wie ein herkömmliches Auto mit
    > einer Tankfüllung. 47 Prozent würden es kaufen, wenn es nicht teurer ist
    > als vergleichbare herkömmliche Autos."
    >
    > www.bitkom.org

    Das sagt rein gar nichts darüber aus, wie viele ein Elektroauto nicht kaufen würden. Außerdem geht das von den heutigen Verhältnissen aus. Es erfordert doch wirklich nicht zu viel Gehirnschmalz um festzustellen, dass sich die Meinung der Menschen ändert, wenn es ein entsprechendes Elektrofahrzeug real zu kaufen gibt.

    > Ganz schön herablassend, wie du über die Kundenwünsche sprichst: Jeder, der
    > nicht unnötig viel Geld für ein technisch noch nicht ausgereiftes Produkt
    > ausgeben will, ist "erzkonservativ". Glücklicherweise arbeiten in der
    > Autoindustrie Menschen, die über mehr Sachverstand verfügen.

    Da legst du mir jetzt aber die Worte passend zu deiner Meinung in den Mund. Ich habe eben mehrfach gesagt, dass der Preis eben ein entscheidendes Kriterium ist. Ich erwarte also nicht, dass jemand "unnötig viel Geld" ausgibt. Es geht lediglich um die Einstellung, man würde mit 300km Reichweite eine unzumutbare Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit in Kauf nehmen. Das ist eine erzkonservative Einstellung.

    > Deine Meinung spielt da zum Glück keine Rolle, denn die Marktentwicklung
    > zeigt ja, dass die Akku-Autos zum jetzigen technischen Stand Ladenhüter
    > sind, und die Marktforschung zeigt, woran das liegt.

    Dass Elektroautos zum heutigen Stand keine wirklich Alternative für die Masse ist, ist aber genau meine Meinung. Ich bin aber, genauso wie die Leute in der Autoindustrie, in der Lage, in die Zukunft zu denken. Und es ist eben absehbar, dass Elektrofahrzeuge in einigen Jahren günstiger werden können als entsprechende Verbrenner.

    > Wo genau soll ich dies getan haben? Bitte bringe Belege für diese dreiste
    > Unterstellung.

    Du setzt deine Meinung mit dem "Kundenwusch" gleich. Das hast du allein in diesem Thread mehrfach getan.

  17. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Berner Rösti 23.07.17 - 14:28

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > "62 Prozent der Befragten würden ein Elektrofahrzeug kaufen, wenn sie
    > mit
    > > einer Batterieladung ähnlich weit kommen wie ein herkömmliches Auto mit
    > > einer Tankfüllung. 47 Prozent würden es kaufen, wenn es nicht teurer ist
    > > als vergleichbare herkömmliche Autos."
    > >
    > > www.bitkom.org
    >
    > Das sagt rein gar nichts darüber aus, wie viele ein Elektroauto nicht
    > kaufen würden.

    62 Prozent kaufen es NICHT, wenn es nicht ähnlich weit kommt, wie ein konventionelles.

    47 Prozent kaufen es NICHT, wenn es teurer ist.

    Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

    > Außerdem geht das von den heutigen Verhältnissen aus. Es
    > erfordert doch wirklich nicht zu viel Gehirnschmalz um festzustellen, dass
    > sich die Meinung der Menschen ändert, wenn es ein entsprechendes
    > Elektrofahrzeug real zu kaufen gibt.

    Ist der Text wirklich so kompliziert zu verstehen?

    62 Prozent kaufen nicht, so lange es keine Autos mit ähnlicher Reichweite wie konventionelle gibt.

    Das bedeutet logischerweise, dass diese 62 Prozent dann kaufen würden, wenn es Fahrzeuge gibt, die diese Anforderung erfüllen.

    Manchmal wundere ich mich wirklich über das Textverständnis einiger hier.

    Du hast eingangs behauptet, dass der Preis alleine entscheidet. Nein, tut er nicht. Die Praktikabilität steht an erster Stelle, danach kommt erst der Preis. Das belegt die erwähnte Umfrage.


    > > Ganz schön herablassend, wie du über die Kundenwünsche sprichst: Jeder,
    > der
    > > nicht unnötig viel Geld für ein technisch noch nicht ausgereiftes
    > Produkt
    > > ausgeben will, ist "erzkonservativ". Glücklicherweise arbeiten in der
    > > Autoindustrie Menschen, die über mehr Sachverstand verfügen.
    >
    > Da legst du mir jetzt aber die Worte passend zu deiner Meinung in den Mund.
    > Ich habe eben mehrfach gesagt, dass der Preis eben ein entscheidendes
    > Kriterium ist.

    Das Kriterium Preis steht erst an zweiter Stelle.

    > Ich erwarte also nicht, dass jemand "unnötig viel Geld"
    > ausgibt. Es geht lediglich um die Einstellung, man würde mit 300km
    > Reichweite eine unzumutbare Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit in Kauf
    > nehmen. Das ist eine erzkonservative Einstellung.

    Und genau diese Meinung ist herablassend, da du damit mal eben pauschal zwei Drittel der Autokäufer beleidigst. Aber nun gut, dieser Meinung darfst du ja gerne sein.

    > > Deine Meinung spielt da zum Glück keine Rolle, denn die Marktentwicklung
    > > zeigt ja, dass die Akku-Autos zum jetzigen technischen Stand Ladenhüter
    > > sind, und die Marktforschung zeigt, woran das liegt.
    >
    > Dass Elektroautos zum heutigen Stand keine wirklich Alternative für die
    > Masse ist, ist aber genau meine Meinung. Ich bin aber, genauso wie die
    > Leute in der Autoindustrie, in der Lage, in die Zukunft zu denken. Und es
    > ist eben absehbar, dass Elektrofahrzeuge in einigen Jahren günstiger werden
    > können als entsprechende Verbrenner.

    Daran besteht kein Zweifel. Nur was soll dann das dumme und herablassende Gelaber mit "erzkonservativen Autofahrern"?

    > > Wo genau soll ich dies getan haben? Bitte bringe Belege für diese
    > dreiste
    > > Unterstellung.
    >
    > Du setzt deine Meinung mit dem "Kundenwusch" gleich. Das hast du allein in
    > diesem Thread mehrfach getan.

    Im Gegensatz zu dir habe ich meine Behauptung belegt. Es entspricht nun einmal dem mehrheitlichen Kundenwunsch, ein Fahrzeug zu haben, das eine ähnliche Reichweite wie Verbrenner hat. Daran gibt es nichts zu rütteln, auch wenn du dich noch so sehr dagegen verweigerst.

    Aber das war nicht das Thema. Du behautest, ich würde "per Dekret E-Autos als unsinnig erklären". Bitte bringe Belege dafür.

    Alternativ kannst du auch einfach um Entschuldigung für diese dumm-dreiste Unterstellung bitten.

  18. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.07.17 - 15:46

    > Ist der Text wirklich so kompliziert zu verstehen?
    >

    Man darf auch gerne sein eigenes Hirn einschalten, wenn man dazu in der Lage ist. Und dass eine beliebige, vermutlich noch nicht einmal repräsentative Studie aus 2016 in Deutschland null Aussagekraft über die Verbreitung für Elektroautos weltweit in den nächsten 10 Jahren hat, erfordert wirklich keine hohe Denkleistung.

    > 62 Prozent kaufen nicht, so lange es keine Autos mit ähnlicher Reichweite
    > wie konventionelle gibt.

    Und was genau heißt "ähnlich" 300 km könnte darunter schon fallen.

    Man könnte es auch anders formuliert: 48% der Leute sehen die Reichweite nicht als großes Problem an. Das widerspricht deiner Aussage aber gewaltig. Von daher ist die Studie ein ziemliches Eigentor für dich.

    > Du hast eingangs behauptet, dass der Preis alleine entscheidet. Nein, tut
    > er nicht. Die Praktikabilität steht an erster Stelle, danach kommt erst der
    > Preis. Das belegt die erwähnte Umfrage.

    Nein, die belegt gar nichts. Denn die Umfrage kann gar nicht berücksichtigen, dass sich die Meinung der Kunden ändert, wenn ein wirklich gutes und bezahlbares Elektroauto auf den Markt kommt.

    > Das Kriterium Preis steht erst an zweiter Stelle.

    In deiner isolierten Umfrage, ja. Selbst auf dem zweiten Platz zählt es durchaus als entscheidendes Kriterium.

    > Und genau diese Meinung ist herablassend, da du damit mal eben pauschal
    > zwei Drittel der Autokäufer beleidigst. Aber nun gut, dieser Meinung darfst
    > du ja gerne sein.

    Nein, tue ich nicht. Ich rede nämlich eben nicht von heute, also kann ich heutige Autofahrer auch gar nicht beleidigen. Davon abgesehen sind solche "Beleidigungen" dir doch gar nicht fremd, oder wer hat das Fahren mit Richtgeschwindigkeit noch als "Rentnerfahrweise" bezeichnet?

    > Daran besteht kein Zweifel. Nur was soll dann das dumme und herablassende
    > Gelaber mit "erzkonservativen Autofahrern"?

    Dummes und herablassendes Gelaber ist dein Metier.

    > Im Gegensatz zu dir habe ich meine Behauptung belegt. Es entspricht nun
    > einmal dem mehrheitlichen Kundenwunsch, ein Fahrzeug zu haben, das eine
    > ähnliche Reichweite wie Verbrenner hat. Daran gibt es nichts zu rütteln,
    > auch wenn du dich noch so sehr dagegen verweigerst.

    Und ich habe dir erklärt, dass deine Belege gar nicht meine Ansichten widerlegen. Natürlich kann ich ohne Glaskugel keine Belege liefern. Ich behaupte schließlich, ganz im Gegensatz zu dir, auch gar nicht, dass meine Prognose mit 100%iger Sicherheit eintritt.

    > Aber das war nicht das Thema. Du behautest, ich würde "per Dekret E-Autos
    > als unsinnig erklären". Bitte bringe Belege dafür.

    Du spricht von deiner Meinung als "der Kundenwunsch". Aber es ist und bleibt nur deine Meinung, auch wenn du glaubst einen Beleg dafür gefunden zu haben. Und eben selbst in deinem Beleg widerspricht dir ein erheblicher Anteil. Aber das ignorierst du einfach.

    > Alternativ kannst du auch einfach um Entschuldigung für diese dumm-dreiste
    > Unterstellung bitten.

    Ich entschuldige mich nicht für "dumm-dreiste Unterstellung", die nie von mir kamen, sondern die du mir lediglich in den Mund legst.

  19. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: robinx999 23.07.17 - 17:06

    Wenn ich mich nicht irre hatte Toyota beim Auris auch von einem Modell auf das andere den Tank von 55l auf 50l verkleinert und da haben auch einige gejammert, also auch beim Benziner jammert man da, wobei die Reichweite da natürlich gegeben ist bei ca. 7Liter / 100km
    Aber gut E-Auto lohnt sich irgendwie momentan nicht wirklich für mich. Plugin Hybrid wäre irgendwie cool, gibt es aber nicht viel Auswahl und nur bei teuren Modellen

  20. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    Autor: JackIsBlack 23.07.17 - 17:26

    eXXogene schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hrothgaar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > -sie bezahlbar und wirtschaftlich sind,
    > > -die Akkutechnologie eine art "Evolution" erfährt,
    > > -die Aufladedauer genauso schnell funktioniert wie beim richtigen
    > Tanken,
    > > -die Reichweite bei bei 600km angekommen ist,
    > > -es einen einheitlichen Ladestandard gibt,
    >
    > Handys werden auch nicht in fünf Minuten geladen und verkaufen sich
    > trotzdem wie geschnitten Brot. Da man laut StVO sowieso regelmäßig Pausen
    > bei langen Fahrten machen muss, kann man in diesen Pausen den Akku laden.


    Vorgeschriebene Pausen gibt es nur für Berufskraftfahrer. Und eine Handyladung mit der eines Autos zu vergleichen ist ziemlich unsinnig.

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