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Ein festes Datum ...

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  1. Ein festes Datum ...

    Autor: Sebbi 31.07.17 - 11:09

    ... würde allerdings ein klares Signal setzen. Damit wüsste die Industrie, dass ab einem bestimmten Tag keine Verbrenner mehr verkauft werden können und kann entsprechend ihre Produktion planen. Ohne ein solches Datum entscheidet der Markt und es wird entsprechend länger dauern bis Skaleneffekte auch bei Elektroautos für niedrigere Preise sorgen.

    Es kann natürlich auch viel schneller gehen, wenn Elektroautos einen gewissen Punkt überschritten haben. Schließlich hat auch niemand das Ende der Röhrenmonitore mit einem Datum versehen.

    Ein festes Datum ist zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall hilfreich. Wenn man etwas will, dann ist Fristen setzen ein gutes Mittel um zum Ziel zu kommen.

  2. Re: Ein festes Datum ...

    Autor: maci23 31.07.17 - 12:32

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... würde allerdings ein klares Signal setzen. Damit wüsste die Industrie,
    > dass ab einem bestimmten Tag keine Verbrenner mehr verkauft werden können
    > und kann entsprechend ihre Produktion planen. Ohne ein solches Datum
    > entscheidet der Markt und es wird entsprechend länger dauern bis
    > Skaleneffekte auch bei Elektroautos für niedrigere Preise sorgen.
    >
    > Es kann natürlich auch viel schneller gehen, wenn Elektroautos einen
    > gewissen Punkt überschritten haben. Schließlich hat auch niemand das Ende
    > der Röhrenmonitore mit einem Datum versehen.
    >
    > Ein festes Datum ist zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall hilfreich. Wenn
    > man etwas will, dann ist Fristen setzen ein gutes Mittel um zum Ziel zu
    > kommen.

    Die Fristen sind ein Gutes Mittel für die Politik.
    Beid den derzeitigen Preisen von E-Autos, der beschränkten Reichweite, den extrem beschränkten Möglichkeiten zu tanken, ist es keine Alternative.
    Außerdem wage ich zu sagen, wenn jeder Autobauer in Deutschland nur noch E-Autos produzieren würde, verliert jeder 2. Mitarbeiter hier seinen Job.
    z.B. E-Autos brauchen kein Getriebe. Motorentwicklung entfällt.

    Jetzt kommt dann noch der negative Punkt.
    Unsere derzeitigen Stromnetze und Kraftwerke können die zusätzlich benötigte Menge Strom gar nicht produzieren bzw. verkraften.

  3. Re: Ein festes Datum ...

    Autor: Orwell84 31.07.17 - 12:42

    Ohne die Umstellung auf E-Autos verlieren 100% der Mitarbeiter ihre Arbeit . . .

    Und du vergleichst die heutige Infrastruktur mit dem Bedarf in 20 Jahren? ... Das ist mal so ein richtig guter Vergleich, echt top.

  4. Re: Ein festes Datum ...

    Autor: thinksimple 31.07.17 - 12:44

    maci23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... würde allerdings ein klares Signal setzen. Damit wüsste die
    > Industrie,
    > > dass ab einem bestimmten Tag keine Verbrenner mehr verkauft werden
    > können
    > > und kann entsprechend ihre Produktion planen. Ohne ein solches Datum
    > > entscheidet der Markt und es wird entsprechend länger dauern bis
    > > Skaleneffekte auch bei Elektroautos für niedrigere Preise sorgen.
    > >
    > > Es kann natürlich auch viel schneller gehen, wenn Elektroautos einen
    > > gewissen Punkt überschritten haben. Schließlich hat auch niemand das
    > Ende
    > > der Röhrenmonitore mit einem Datum versehen.
    > >
    > > Ein festes Datum ist zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall hilfreich.
    > Wenn
    > > man etwas will, dann ist Fristen setzen ein gutes Mittel um zum Ziel zu
    > > kommen.
    >
    > Die Fristen sind ein Gutes Mittel für die Politik.
    > Beid den derzeitigen Preisen von E-Autos, der beschränkten Reichweite, den
    > extrem beschränkten Möglichkeiten zu tanken, ist es keine Alternative.
    > Außerdem wage ich zu sagen, wenn jeder Autobauer in Deutschland nur noch
    > E-Autos produzieren würde, verliert jeder 2. Mitarbeiter hier seinen Job.
    > z.B. E-Autos brauchen kein Getriebe. Motorentwicklung entfällt.
    >


    Das ist eine sehr gewagte Aussage. Montiert werden muss trotzdem. E-Motoren müssen auch produziert werden. Getriebe hat ein E-Auto auch, ein Ein-Gang-Getriebe mit Starrer Übersetzung. Akkupack und EMV-gehäuse müssen auch gebaut werden. Die Nebenaggregate bleiben auch. Usw. Es werden sich Berufszweige wandeln ja aber es ist nicht der Abgesang eingeläutet. Die Ladeinfrastruktur muss aufgebaut, betrieben und gewartet werden. Der Pferdeschmued von damals ist heute Reifenhändler.

    > Jetzt kommt dann noch der negative Punkt.
    > Unsere derzeitigen Stromnetze und Kraftwerke können die zusätzlich
    > benötigte Menge Strom gar nicht produzieren bzw. verkraften.

    Die zusätzlich benötigte Energie ist nicht das Problem.
    Man Mus die Infrastruktur fürs laden anpacken.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

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