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Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

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  1. Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: quineloe 03.08.17 - 14:46

    Das waren noch Zeiten, als man einen monatlichen Beitrag gezahlt hat, und da war dann *alles* drin, keine Ausnahmen.

    Aber das große Geld holt man halt mit whales, und nicht mit angemessenen Bezahlmodellen.

  2. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: Trockenobst 03.08.17 - 15:25

    Das Problem ist eher, dass es zu viele Games, zu viele Produkte gibt. Ohne eine Art von "Hook" kriegst du die Leute nicht dazu zu bleiben. Sehr viele aufwendige Spiele werden nicht gespielt oder nur kurz gespielt, weil der Hook weg ist und dann wandert die Meute zum Nächsten.

    Letztendlich ist dies das Problem von allen Märkten die hoffnungslos überlaufen sind. Gefühlt kommt jede Woche ein neues Multiplayer-Shooter-Overwatch-Moba Clon auf den Markt. Wer soll das alles zocken?

  3. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: cry88 03.08.17 - 15:32

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das waren noch Zeiten, als man einen monatlichen Beitrag gezahlt hat, und
    > da war dann *alles* drin, keine Ausnahmen.
    >
    > Aber das große Geld holt man halt mit whales, und nicht mit angemessenen
    > Bezahlmodellen.
    Warum? Du sagst es selber, mit Truhen, die kosmetische Items beinhalten kann man mehr Geld verdienen. Die Spieler haben so auch eine viel größere Flexibilität. 2-3 Monate nicht zocken? Kein Problem, man verschwendet ja kein Geld mehr. Ui, ein geiler Skin! Dann investiere ich dann doch etwas Geld rein.

  4. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: quineloe 03.08.17 - 15:49

    Warum?
    Manche Leute sind auch damit zufrieden, wenn sie "genug" Geld verdienen und dabei ein anständiges Produkt absetzen.

    Ich weiß, reine Blasphemie gegenüber der Kapitalismusgötze.

  5. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: nachgefragt 03.08.17 - 16:22

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist eher, dass es zu viele Games, zu viele Produkte gibt. Ohne
    > eine Art von "Hook" kriegst du die Leute nicht dazu zu bleiben. Sehr viele
    > aufwendige Spiele werden nicht gespielt oder nur kurz gespielt, weil der
    > Hook weg ist und dann wandert die Meute zum Nächsten.

    Man muss hier unterscheiden: Zum einen die reinen Online-Spiele wie zB PUBG die irgendwas zwischen 20 und 40¤ Kosten und auch unkosten durch Serverwartung etc haben. Zum anderen Singleplayer Titel zum Vollpreis.

    Z.B. Den Machern von Batman Arkham Knight oder anderen Singleplayer-Konsolen-Umsetzungen ist es scheiss egal, dass nach kurzer Zeit nur noch 1000 Spieler gleichzeitig spielen, solange sie 1,2 Millionen Einheiten absetzen. Die DLCs Spielen auch kaum eine Rolle und werden wohl hauptsächlich als Albi für Käufer der Premium Version fertiggestellt, falls nicht von Anfang an vorhanden. Diesen Machern ist es vermutlich sogar ganz recht wenn die Community kleiner ist. Dann gibt es nicht so viel geschrei.
    https://steamdb.info/app/208650/graphs/

    DayZ war der erste Online-Titel, der Early Access bis zum letzten ausgeschlachtet hat.
    Das Spiel war als ARMA 2 Mod bereits vorhanden und musste eigentlich nur in der neuen Engine mit zusätzlichen Assets umgesetzt werden um die Kunden zu frieden zu stellen. 3,6 Millionen verkaufte Einheiten einer Alpha Version die wohl nie fertig wird, ist ein so unverschämter Cashgrab, dass sich die Macher vermutlich gar nicht Trauen einen In-Game Shop einzuführen. Wundern würd es mich aber für die Zukunft nicht.
    https://steamdb.info/app/221100/graphs/

    Das mit der "Hook" hat ARK ganz gut Vorgemacht. Erst wird aus einem Spiel 2 gemacht bevor im Early Access die ersten DLC rausgeworfen werden.
    Der Battlegrounds Clon ARK: Survival Of The Fittest ist 7 Millionen mal über den Tresen gegangen und wurde gestern von 200 Personen gespielt.
    Der Basebuilding/Survival Part ARK: Survival Evolved hat sich zwar weniger verkauft, hat aber hinnauch 40-50 tausend nutzer die sich vermutlich zum sehr großen Teil das DLC gekauft haben. Hier lässt sich wohl auch durch weitere Inhalte Geld generieren. Hauptziel dürfte aber erstmal die Konsolenversion sein.
    https://steamdb.info/app/407530/graphs/
    https://steamdb.info/app/346110/graphs/

    Overwatch hat sich bisher über 30 Millionen mal verkauft, Blizzard hat nach eigener aussage aber bereits mehr durch In-Game Käufe verdient. Da rollt der Rubel.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.17 16:33 durch nachgefragt.

  6. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: tingelchen 03.08.17 - 21:59

    Das wird allerdings nicht gemacht weil es für die Spieler praktischer ist. Sondern weil die Hemmschwelle bei einem 2,5¤ Produkt sehr viel kleiner ist als bei 20¤. Das reizt zum Kauf an. Es sind ja nur.... Der Betreiber setzt aber genau darauf. Es sind ja nur... und noch mal nur und noch mal und noch ein weiteres nur und *peng* hat man 40¤ statt 20¤ ausgegeben.

    Nun. Daran ist nichts verwerfliches. Bei einigen Umsetzungen sind es Goodies.. welche schick sind, aber sonst keinen Einfluss auf das Gameplay haben. Andere Umsetzungen sind schlechter. Bis zu dem Punkt das man erst 100¤+ ausgeben muss um überhaupt mitspielen zu können.

  7. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: ufo70 04.08.17 - 10:43

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das waren noch Zeiten, als man einen monatlichen Beitrag gezahlt hat, und
    > da war dann *alles* drin, keine Ausnahmen.


    Das ist seit Blizzard auch nicht mehr garantiert. Dort zahlst Du für das Spiel, für Addons, einen monatlichen Beitrag UND hast einen Itemshop bzw. Micro-(die gar nicht mehr micro sind)Transaktionen.

    DAS nenne ich perfektionierte Abzocke.

  8. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: tingelchen 04.08.17 - 22:52

    Du sprichst wahrscheinlich von WoW. Das Zeug in den Shops hat keinen Einfluss auf das Spiel selbst. Alles Goodies. Billig sind die in der Tat aber nicht. Das Game folgt dem Abo Konzept. Das ist richtig. Allerdings sind die "Addons" im Umfang so groß wie ein ganzes Game. Kosten aber nur halb soviel.

    Und wenn du magst. Kannst Gold farmen und dir damit Spielzeit kaufen :) Wenn genug farmst (was in WoW nicht so schwer ist) fallen die Abo Gebühren praktisch weg :)

    Bei HotS kann man sich Helden und andere Packs für echtes Geld kaufen. Hat aber ebenfalls alles keinen Einfluss auf das Game selbst. Nur die Auswahl der Helden vergrößert sich. Wobei alles auch über InGame Währung erwerbbar ist. Dauert nur länger. Also ein Paradebeispiel für ein gutes Free to Play Konzept.

    Dagegen ist das Echtgeld Auktionshaus in Diablo eher eine Kuriosität. Ist das noch aktiv? Gab ja massig Probleme damit. Spiele kein Diablo. Daher... ka :D Aber ist/war halt ein echtes Negativbeispiel.

    Bei Blizzard scheint man den Designern da wohl großen Spielraum zu lassen. Daher hat man gut und schlechte Konzepte. Aus Sicht des Konsumenten.

  9. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: quineloe 05.08.17 - 09:19

    das RMAH wurde in einem der ersten Patches schon wieder eingestampfiert.

  10. Re: Ich vermisse die Abo-Onlinegames.

    Autor: tingelchen 05.08.17 - 22:05

    Ah ok :) Hab ich nicht näher verfolgt da mir das Game am Popo vorbei geht :D

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