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(Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

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  1. Re: (Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

    Autor: Eheran 08.08.17 - 14:52

    >Und nicht-autonome Autos überfahren sie einfach oder springen drüber? Ich finde dieses Szenario könnte einer Inspektor-Gadget-Episode entstammen.
    Ja, das sind schon ziemlich merkwürde "Argumente".

  2. Re: (Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

    Autor: Anonymer Nutzer 08.08.17 - 15:34

    > Wann soll das passieren?
    > Richtig, nie.
    > Es fahren auch heute noch Autos herum, die 100 Jahre alt sind,
    > Pferdefuhrwerke, Traktoren, usw.

    Ist Dir mal aufgefallen, dass all die aufgezählten Beispiele deshalb seit 100 Jahren so funktionieren, weil sich am zugrunde liegenden Konzept seit 100 Jahren nichts geändert hat? Bei Pferdekutschen noch länger. Und Autos sind auch nur welche, halt mit Motor statt Pferd.
    Aber genau das ändert sich gerade durch Strömungen aus verschiedenen Richtungen. Wir reden bei autonomen Autos eben nicht über die simple Weiterentwicklung des Automobils, sondern über die tatsächliche Automobilität wie es das Wort meint: Fahrzeuge, die selbst fahren. In den letzten 100, 150 Jahren ist das nämlich nicht der Fall gewesen. Kein Wunder, dass heute noch der selbe alte Verbrenner-Krempel mit Lenkrad rumfährt wie zu Zeiten als wir noch 'nen Kaiser hatten.

    Dazu kommt unter anderem, dass Autos heute schon bei Jugendlichen nicht mehr das große Statussymbol sind. Autos zu besitzen wird immer weniger interessant. Also auch Autos (selbst) zu fahren. Das Auto selbst tritt in den Hintergrund.
    Dafür wird es wichtiger, mobil zu sein. Und das widerspricht sich auch nicht, denn autonome Fahrzeuge die man mietet, bieten genau das: Von A nach B, ohne im Regen auf den einzigen Bus am Tag warten zu müssen. Und während der Fahrt hat man die Hände und den Kopf frei.

    > Das werden die auch in weiteren 100 Jahren
    > noch tun.

    Die erste Versicherung, die nur noch autonome Fahrzeuge günstig versichert und das erste Fahrverbot für Innenstädte könnten die Leute einfach bei dem packen, was ihnen wichtig ist: bei ihrer mobilen Freiheit und ihrem Geldbeutel.
    Und auch das widerspricht sich nicht zwingend. Viele wissen gar nicht, was ein Auto sie in der Summe wirklich kostet und wie viel davon allein fürs Rumstehen an 22 von 24 Stunden des Tags drauf geht.
    Spätestens durch die zu erwartende sinkende Zahl der Verkehrstoten könnte die Politik gezwungen werden - und sei es mit Druck auf die Tränendrüse - sich doch endlich für die vielen Menschenleben einzusetzen, die manuelle Fahrer täglich riskieren.

    Ich weiß nicht, ob es 100 Jahre dauern muss, bis wir jederzeit überall hin gefahren werden und manuell gelenkte Autos als gefährliche, teure Zeitverschwendung aus der Vergangenheit ansehen. Aber dass autonome und nicht-autonome Autos in 100 Jahren noch nebeneinander herfahren - gleichberechtigt womöglich - unterschreibe ich lieber nicht.

    Edit: Formatierung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.17 15:39 durch david_rieger.

  3. Re: (Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

    Autor: Eheran 08.08.17 - 15:50

    >Und Autos sind auch nur welche, halt mit Motor statt Pferd.
    Also für dich sind Autos noch Kutschen...
    Aber wenn man in die heutigen Autos noch ein paar mehr Sensoren packt und andere Software, _dann_ sind es keine mehr?

  4. Re: (Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

    Autor: Anonymer Nutzer 09.08.17 - 08:25

    > Also für dich sind Autos noch Kutschen...

    Vier Räder, eine oder zwei Sitzbänke, ein Fahrer, ein Antrieb. Die Pferde wurden durch eine Maschine ersetzt. Die ersten Autos waren buchstäblich Kutschen, denen man den Motor einpflanzte. Vom zugrunde liegenden Prinzip her sind also konventionelle Autos immer noch nichts anderes als Kutschen. Schneller, bequemer, sicherer, und so weiter natürlich.
    Nicht verwechseln mit "identisch" oder "deckungsgleich". Ich sage auch nicht, dass autonome Fahrzeuge keine Art Kutsche mehr sein werden.

    > Aber wenn man in die heutigen Autos noch ein paar mehr Sensoren packt und
    > andere Software, _dann_ sind es keine mehr?

    Der Vorposter wollte mittels der Vergangenheit einen Beweis für die Zukunft führen. Ja, heute fahren Fahrzeuge auf Straßen, deren Konzept noch das selbe ist wie um 1800. Es fahren sogar noch Exemplare aus den Anfängen der Automobilität.
    Das bedeutet aber nicht automatisch, dass es nochmal 100 Jahre dauern wird, bis nur noch Selbstlenker fahren, nur weil es die letzten 100, 200 Jahre so lief.

    Autonomes Fahren wird die Fortbewegung radikal verändern und tut es bereits. Autos werden immer noch Räder haben und einen Antrieb und Sitze, aber eben keine Fahrer mehr. Und es wird nicht mehr zwingend der Eigentümer darin fahren.

    Ich schrieb es schon: Es wird irgendwann wahrscheinlich als zu teuer, zu gefährlich und bestenfalls als Hobby betrachtet werden, Autos zu besitzen und auch noch selbst zu steuern. Versicherungen nur noch für autonome, Fahrverbote für manuelle Autos, von der Politik nicht mehr zu ignorierende Unfallzahlen, und so weiter.

  5. Re: (Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

    Autor: Eheran 09.08.17 - 11:42

    Worauf ich hinaus wollte:
    Wenn diese Entwicklung noch keinen ausreichenden Abstand zur Kutsche erzeugt hat... wieso machen das dann zusätzliche Sensoren mit anderer Software?

  6. Re: (Richtig) autonomes Fahren wird noch lange Zukunftsmusik bleiben

    Autor: Anonymer Nutzer 09.08.17 - 12:02

    > Wenn diese Entwicklung noch keinen ausreichenden Abstand zur Kutsche
    > erzeugt hat... wieso machen das dann zusätzliche Sensoren mit anderer
    > Software?

    Tun sie ja nicht. Es geht darum, zu widerlegen, dass auch in 100 Jahren noch "Kutschen" fahren werden, weil sie es heute tun und vor 100 Jahren getan haben.
    So einfach kann man das m.E. nicht in die Zukunft interpolieren, denn autonome Fahrzeuge werden den Straßenverkehr nichts anderes als revolutionieren. Und wenn dann eine "Kutsche" in diesem automatisierten "Präzisionsverkehr" nicht mehr fahren darf, dann war's das mit der Zukunftsprognose, wonach sich autonome und nicht-autonome Fahrzeuge den Verkehr noch ein Jahrhundert (gleichberechtigt) teilen werden. Bislang tun sie es deshalb, weil das Prinzip "Kutsche" bezogen auf den Straßenverkehr noch nicht durch ein anderes abgelöst wurde. Autonomes Fahren könnte das aber ändern.

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