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Da sieht man mal die Gewinnspanne.

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  1. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Clown 09.08.17 - 14:34

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich interessieren, woher du diese Zahl hast.
    >
    > Ich kenne eine Untersuchung einer Universität, die gezeigt hat, dass VW ca.
    > 1500 Euro an einem Golf verdient.

    Bei einer Werksführung in Wolfsburg vor einiger Zeit haben die dort behauptet, dass bei einem Golf 7 (ohne Extras) der Gewinn bei ca. 600 Euro liegt.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  2. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: DarkWildcard 09.08.17 - 14:50

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DarkWildcard schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > hallo1234 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Warum werden die Autos nicht gleich für den Preis hier verkauft?
    > > > Die machen da mit Sicherheit kein Verlust
    > >
    > > Weil VW genau wie alle anderen Auto Hersteller den deutschen Markt
    > > ausquetschen.
    >
    > Genau. Der arme Deutsche hat ja gar keine andere Wahl als seiner Ansicht
    > nach "überteuerte" Produkte zu kaufen. Nur der Rest der Welt kauft günstig
    > ein.
    >
    > Du gehst doch auch nicht zum Chef und sagst, dass du gern weniger Gehalt
    > hättest. Wieso sollte also auch nur ein Unternehmen ein Produkt zu einem
    > Preis verkaufen, bei dem sie am Ende weniger einnehmen als möglich ist?

    Und wieso tun sie das dann in Ländern mit hoher Kaufkraft wie z.b. Texas? Weil der Markt dort festlegt, daß Autos und Kraftstoff günstig sein müssen.
    Sollten die Autohersteller die Wahrheit sagen und in Deutschland gerade so eben Gewinn pro Auto machen, dann würden sie überall sonst riesige Verluste einfahren.
    Bsp E-Golf,
    dt. Listenpreis ab 36K¤
    Mit Rabatt und Prämie 24K¤
    Texas Listenpreis + 8% Mehrwertsteuer 26K¤.
    Niemand kann mir glaubhaft erzählen, das VW mit jedem E-Golf in Texas mehr als 10K Verlust macht.

  3. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 09.08.17 - 14:50

    Glaub ich gerne.

    Es hat doch seinen Grund, warum ein Klimakompressor für einen VW Transporter lächerliche 800 Euro inkl. Werkstattrabatt kostet.

    Das richtige Geld wird heute über Service, sinnlose Garantien und Ersatzteile gemacht.

    Auch aus diesem Grund finde ich es lächerlich, dass viele E-Befürworter argumentieren, dass E-Autos ja viel weniger kaputt gehen werden... klar - die Hersteller lassen sich diesen Kuchen so einfach nehmen, nur weil man ein paar hundert Bauteile weniger im Auto hat.

  4. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Berner Rösti 09.08.17 - 15:01

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das richtige Geld wird heute über Service, sinnlose Garantien und
    > Ersatzteile gemacht.

    ... und über die unendlich lange Aufpreisliste. Sieht man ja schon allein bei der Farbe. Aufpreise von 500 bis 2000 Euro für bestimmte "Sonderlackierungen" sind doch nichts ungewöhnliches. Womit werden die denn dann lackiert? Mit Druckertinte?

    > Auch aus diesem Grund finde ich es lächerlich, dass viele E-Befürworter
    > argumentieren, dass E-Autos ja viel weniger kaputt gehen werden... klar -
    > die Hersteller lassen sich diesen Kuchen so einfach nehmen, nur weil man
    > ein paar hundert Bauteile weniger im Auto hat.

    Die E-Auto-Fans glauben ja auch, dass die Verbrauchskosten sinken werden. Aber auch der Staat muss irgendwie den Straßenbau (und die Rente, usw.) von irgendwas bezahlen.

  5. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Icestorm 09.08.17 - 17:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DarkWildcard schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Den "geringen" Gewinn/Auto fährt VW nur im Ausland ein, wo Autos
    > deutlich
    > > günstiger sind als in Deutschland. Wir sind halt die Dummen die gerne
    > mehr
    > > zahlen dürfen.
    >
    > Der Preis resultiert aus der Kaufkraft. Lieber zahle ich hier für einen
    > Golf mehr und habe dafür den Rest unseres Wohlstandes, als dass ich soviel
    > wie ein Inder dafür berappe, und meine Kleidung in einer
    > Chemie-Kot-Leichen-Brühe namens Ganges waschen muss.

    In den USA liegt der niedrigere Preis an weniger Ausstattungsvarianten und großteils niedrigerer Qualität von Fahrwerk, Innenausstattung, usw.
    Die Frage ist auch, ob wir bei uns einfach zu hohe Qualitätsanforderungen haben, und ob nicht gesenkte Ansprüche unserem Geldbeutel gut täten. Ein Fahrzeug, in dem die meißten maximal 2 Stunden am Tag sitzen, das in der meißten Zeit des Jahres nur dem Transport von A nach B dient, muss kein ganzes Jahresgehalt oder mehr kosten.

  6. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: thinksimple 09.08.17 - 20:37

    DarkWildcard schrieb:
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    > der_wahre_hannes schrieb:
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    > > DarkWildcard schrieb:
    > >
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    > > > hallo1234 schrieb:
    > > >
    > >
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    >
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    > > > -----
    > > > > Warum werden die Autos nicht gleich für den Preis hier verkauft?
    > > > > Die machen da mit Sicherheit kein Verlust
    > > >
    > > > Weil VW genau wie alle anderen Auto Hersteller den deutschen Markt
    > > > ausquetschen.
    > >
    > > Genau. Der arme Deutsche hat ja gar keine andere Wahl als seiner Ansicht
    > > nach "überteuerte" Produkte zu kaufen. Nur der Rest der Welt kauft
    > günstig
    > > ein.
    > >
    > > Du gehst doch auch nicht zum Chef und sagst, dass du gern weniger Gehalt
    > > hättest. Wieso sollte also auch nur ein Unternehmen ein Produkt zu einem
    > > Preis verkaufen, bei dem sie am Ende weniger einnehmen als möglich ist?
    >
    > Und wieso tun sie das dann in Ländern mit hoher Kaufkraft wie z.b. Texas?
    > Weil der Markt dort festlegt, daß Autos und Kraftstoff günstig sein
    > müssen.
    > Sollten die Autohersteller die Wahrheit sagen und in Deutschland gerade so
    > eben Gewinn pro Auto machen, dann würden sie überall sonst riesige Verluste
    > einfahren.
    > Bsp E-Golf,
    > dt. Listenpreis ab 36K¤
    > Mit Rabatt und Prämie 24K¤
    > Texas Listenpreis + 8% Mehrwertsteuer 26K¤.
    > Niemand kann mir glaubhaft erzählen, das VW mit jedem E-Golf in Texas mehr
    > als 10K Verlust macht.

    Ich kann mich vage daran erinnern das wir hier 19%MwSt haben.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  7. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: thinksimple 09.08.17 - 20:40

    Icestorm schrieb:
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    > AllDayPiano schrieb:
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    > > DarkWildcard schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Den "geringen" Gewinn/Auto fährt VW nur im Ausland ein, wo Autos
    > > deutlich
    > > > günstiger sind als in Deutschland. Wir sind halt die Dummen die gerne
    > > mehr
    > > > zahlen dürfen.
    > >
    > > Der Preis resultiert aus der Kaufkraft. Lieber zahle ich hier für einen
    > > Golf mehr und habe dafür den Rest unseres Wohlstandes, als dass ich
    > soviel
    > > wie ein Inder dafür berappe, und meine Kleidung in einer
    > > Chemie-Kot-Leichen-Brühe namens Ganges waschen muss.
    >
    > In den USA liegt der niedrigere Preis an weniger Ausstattungsvarianten und
    > großteils niedrigerer Qualität von Fahrwerk, Innenausstattung, usw.
    > Die Frage ist auch, ob wir bei uns einfach zu hohe Qualitätsanforderungen
    > haben, und ob nicht gesenkte Ansprüche unserem Geldbeutel gut täten. Ein
    > Fahrzeug, in dem die meißten maximal 2 Stunden am Tag sitzen, das in der
    > meißten Zeit des Jahres nur dem Transport von A nach B dient, muss kein
    > ganzes Jahresgehalt oder mehr kosten.

    Natürlich könnte man den Preis senken wenn man andere Materialien nimmt und die Ausstattung verringert. Siehe Dacia.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  8. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: JackIsBlack 09.08.17 - 21:00

    thinksimple schrieb:
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    > > Bsp E-Golf,
    > > dt. Listenpreis ab 36K¤
    > > Mit Rabatt und Prämie 24K¤
    > > Texas Listenpreis + 8% Mehrwertsteuer 26K¤.
    > > Niemand kann mir glaubhaft erzählen, das VW mit jedem E-Golf in Texas
    > mehr
    > > als 10K Verlust macht.
    >
    > Ich kann mich vage daran erinnern das wir hier 19%MwSt haben.


    Die sind in den 36k¤ ja auch schon drin. Texas scheint nur 8% zu haben.
    Aber versuch mal in den Südstaaten nen Kompaktwagen zu verkaufen. Da muss man viel am Preis machen um einen dort günstigen V8 Pickup zu unterbieten.

  9. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: thinksimple 09.08.17 - 21:13

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
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    > > > Bsp E-Golf,
    > > > dt. Listenpreis ab 36K¤
    > > > Mit Rabatt und Prämie 24K¤
    > > > Texas Listenpreis + 8% Mehrwertsteuer 26K¤.
    > > > Niemand kann mir glaubhaft erzählen, das VW mit jedem E-Golf in Texas
    > > mehr
    > > > als 10K Verlust macht.
    > >
    > > Ich kann mich vage daran erinnern das wir hier 19%MwSt haben.
    >
    > Die sind in den 36k¤ ja auch schon drin. Texas scheint nur 8% zu haben.
    > Aber versuch mal in den Südstaaten nen Kompaktwagen zu verkaufen. Da muss
    > man viel am Preis machen um einen dort günstigen V8 Pickup zu unterbieten.


    Jo. Deswegen nettoPrei DE 29k. USA 24k. Die 5000 Differenz findest du in der niedrigeren Ausstattungsqualität und der verwendeten Materialien wieder. Die Amis stehen auf reine Kunststodf-Spritzgussteile und PVC.
    In DE nimmst man Compound-Materialien und Slush.
    Im Compound sind u.a. natürliche Stoffe mit dabei wie Flachs, Hanf, Schwerspat, Kreide usw. Dadurch weniger Kunststoff und umweltfreundlicher als reines PP o.ä.
    Compound ist aber teurer.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.17 21:14 durch thinksimple.

  10. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: ArcherV 10.08.17 - 07:41

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaub ich gerne.
    >
    > Es hat doch seinen Grund, warum ein Klimakompressor für einen VW
    > Transporter lächerliche 800 Euro inkl. Werkstattrabatt kostet.
    >
    > Das richtige Geld wird heute über Service, sinnlose Garantien und
    > Ersatzteile gemacht.
    >
    > Auch aus diesem Grund finde ich es lächerlich, dass viele E-Befürworter
    > argumentieren, dass E-Autos ja viel weniger kaputt gehen werden... klar -
    > die Hersteller lassen sich diesen Kuchen so einfach nehmen, nur weil man
    > ein paar hundert Bauteile weniger im Auto hat.


    Hersteller wie Tesla werden sicherlich nicht geplante Obsolenz einsetzen um mehr zu verdienen, einfach weil denen die Werkstatt Kapazitäten fehlen.

  11. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 10.08.17 - 07:45

    Noch hast du vergessen.

  12. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Powerhouse 10.08.17 - 08:54

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
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    > -----
    > > Das richtige Geld wird heute über Service, sinnlose Garantien und
    > > Ersatzteile gemacht.
    >
    > ... und über die unendlich lange Aufpreisliste. Sieht man ja schon allein
    > bei der Farbe. Aufpreise von 500 bis 2000 Euro für bestimmte
    > "Sonderlackierungen" sind doch nichts ungewöhnliches. Womit werden die denn
    > dann lackiert? Mit Druckertinte?

    Sobald die Anlage mit flexiblem Farbwechsler einmal steht, kostet eine Metalliclackierung, wofür die meisten Herstellern etwa 800¤ verlangen, 2,50¤. Man muss aber natürlich die kompliziertere Anlage beachten. Häufig werden Autos nach Farbe vorsortiert und dann wird mal 2h lang die gleiche Farbe lackiert, damit die Schläuche in den Robotern nicht nach jedem Auto durchgespült werden müssen. Theoretisch kein Problem bis zu 48 verschiedene Farben anzubieten und die Autos ohne Sortierung zu lackieren. Man verliert halt pro Vorgang einige hundert Milliliter an Lack.

  13. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Berner Rösti 10.08.17 - 09:15

    Powerhouse schrieb:
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    > Berner Rösti schrieb:
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    > > AllDayPiano schrieb:
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    > > > Das richtige Geld wird heute über Service, sinnlose Garantien und
    > > > Ersatzteile gemacht.
    > >
    > > ... und über die unendlich lange Aufpreisliste. Sieht man ja schon
    > allein
    > > bei der Farbe. Aufpreise von 500 bis 2000 Euro für bestimmte
    > > "Sonderlackierungen" sind doch nichts ungewöhnliches. Womit werden die
    > denn
    > > dann lackiert? Mit Druckertinte?
    >
    > Sobald die Anlage mit flexiblem Farbwechsler einmal steht, kostet eine
    > Metalliclackierung, wofür die meisten Herstellern etwa 800¤ verlangen,
    > 2,50¤. Man muss aber natürlich die kompliziertere Anlage beachten. Häufig
    > werden Autos nach Farbe vorsortiert und dann wird mal 2h lang die gleiche
    > Farbe lackiert, damit die Schläuche in den Robotern nicht nach jedem Auto
    > durchgespült werden müssen. Theoretisch kein Problem bis zu 48 verschiedene
    > Farben anzubieten und die Autos ohne Sortierung zu lackieren. Man verliert
    > halt pro Vorgang einige hundert Milliliter an Lack.

    So in der Art denke ich mir das auch.

    Den einzigen tatsächlichen Kostenunterschied sehe ich darin, dass bestimmte Speziallacke in mehreren Schichten aufgetragen werden müssen. Die Materialkosten sind dann zu vernachlässigen, aber das Lackieren dauert dann letztlich doppelt so lang.

    Ich kann mich übrigens daran erinnern, dass irgendwann Anfang der Nuller-Jahre Lancia mal damit geworben hat, dass du deinen Wagen in einer aus 16 Millionen verschiedenen Farben lackieren lassen kannst. Sprich: Die haben halt einfach 'ne Farbmischanlage davor geschaltet, statt nur eine handvoll feste Farben anzubieten.

  14. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 10.08.17 - 09:24

    Neeeein! Du siehst das viel zu einfach! Das ist schon deutlich komplizierter. Immerhin müssen ja - und das sollte man keinesfalls vergessen! Außerdem darf man nicht unbeachtet lassen; und das möchte ich nochmals in aller Ruhe sagen.
    Nichts desto trotz sollte es eigentlich möglich sein, und das gilt in Anbetracht der Erfassung des gesamten Umfanges der vorliegenden Aufgabenstellung.

    So geht das nun wirklich nicht!

    (Wer das erkennt, bekommt ein Zuckerle)

  15. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Powerhouse 10.08.17 - 09:34

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Den einzigen tatsächlichen Kostenunterschied sehe ich darin, dass bestimmte
    > Speziallacke in mehreren Schichten aufgetragen werden müssen. Die
    > Materialkosten sind dann zu vernachlässigen, aber das Lackieren dauert dann
    > letztlich doppelt so lang.

    Das sind dann wirklich Speziallacke, die kosten dann aber deutlich mehr als 800¤ Aufpreis.
    Ein normaler Autolack wird folgendermaßen aufgetragen:
    1. Kathodische Tauchlackierung (Rostschutz): danach ist die Karosse braun
    2. Primer (füllt Unebenheiten auf): danach ist die Karosse matt weiß
    3. Basecoat (Unilacke und Metallic): danach ist die Karosse matt in der gewünschten Farbe
    4. Clearcoat (Klarlack für UV Schutz): danach glänzt der Lack und ist versiegelt

    Nach jedem Schritt fährt das Auto durch eine Ofen und der Lack wird angebacken.
    Ob man jetzt 1,2 oder 20 Farben anbietet ist schlussendlich nur eine Frage der Logistik. Wie viele Lacksorten lagern im Farbmischraum und wie groß ist der Farbwechsler in den Robotern.

    BTW: über 60% des Energiebedarfs in der gesamten Autoproduktion gehen auf die Lackierung. Würden alle in den braun grundierten Wagen rumfahren würde das Unmengen an Energie sparen.

  16. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: AllDayPiano 10.08.17 - 10:46

    Da kann doch jeder was für die Umwelt tun, indem er die Standardfarbe nimmt :-)

  17. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: Powerhouse 10.08.17 - 10:50

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann doch jeder was für die Umwelt tun, indem er die Standardfarbe nimmt
    > :-)
    Na die Standardfarbe bringt leider keinen Mehrwert, muss ja auch appliziert werden ;)

  18. Re: Da sieht man mal die Gewinnspanne.

    Autor: der_wahre_hannes 10.08.17 - 16:39

    DarkWildcard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DarkWildcard schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > hallo1234 schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Warum werden die Autos nicht gleich für den Preis hier verkauft?
    > > > > Die machen da mit Sicherheit kein Verlust
    > > >
    > > > Weil VW genau wie alle anderen Auto Hersteller den deutschen Markt
    > > > ausquetschen.
    > >
    > > Genau. Der arme Deutsche hat ja gar keine andere Wahl als seiner Ansicht
    > > nach "überteuerte" Produkte zu kaufen. Nur der Rest der Welt kauft
    > günstig
    > > ein.
    > >
    > > Du gehst doch auch nicht zum Chef und sagst, dass du gern weniger Gehalt
    > > hättest. Wieso sollte also auch nur ein Unternehmen ein Produkt zu einem
    > > Preis verkaufen, bei dem sie am Ende weniger einnehmen als möglich ist?
    >
    > Und wieso tun sie das dann in Ländern mit hoher Kaufkraft wie z.b. Texas?
    > Weil der Markt dort festlegt, daß Autos und Kraftstoff günstig sein
    > müssen.

    Du hast es richtig erkannt: Der Markt legt den Preis fest. Das ist in Texas auch nicht anders als in Deutschland. Informiere dich doch einfach mal darüber, wie Preisbildung funktioniert, bevor du dich noch mehr aufregst.

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