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So sehr Trump-Bashing in ist ...

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  1. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: ubuntu_user 11.08.17 - 12:03

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmals die Frage in die Runde... Ihr glaubt tatsächlich, dass diese
    > Effekte in der Studie nicht berücksichtigt wurden? Die ganze Rechnerei
    > würde keinen Sinn ergeben, wenn man das nicht mit einbezieht, was dadurch
    > wieder an den Staat zurückfließt.
    >
    > Ich frag mich schön langsam, welche Vorstellung manche hier von Studien
    > haben. In der Regel sind die etwas umfangreicher in der Betrachtung als:
    > kostet 3 Milliarden, dauert deshalb solang.

    ja. Die Anforderungen an Studien sind schon gewaltig:
    http://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/fake-studie--schokolade-macht-schlank---es-ist-einfach--schlechtes-studien-zu-veroeffentlichen-6192194.html

  2. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: AGB 11.08.17 - 12:04

    In deiner Rechnung fehlen noch die einnahmen für den Bau der Gebäude und Anlagen, die wiederum Leute beschäftigen. Sowie auch der Bau der Roboter, die vielleicht sogar auch aus den USA stammen.

  3. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: LSBorg 11.08.17 - 12:05

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LSBorg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Prinzeumel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > LSBorg schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Ich sehe da auch kein Problem. Klar ist es schön, wenn der Staat
    > früh
    > > > davon
    > > > > profitiert. Aber, wenn die die Fabrik gar nicht bauen, ist niemandem
    > > in
    > > > der
    > > > > Region geholfen.
    > > > Du willst also sagen das es besser wäre wenn der staat gar keine
    > steuern
    > > > mehr von inländischen unternehmen einnimmt solang es dafür jobs gibt?
    > > > Klingt sinnvoll.
    > >
    > > Ja, ganz genau das wollte ich damit sagen. Da hast du super zwischen den
    > > Zeilen gelesen... Das es nicht so einfach ist, ist schon klar. Und das
    > es
    > > hier evtl etwas übertrieben war von Trump, mag auch sein. Grundsätzlich
    > > finde ich es aber nicht schlimm, den Unternehmen einen Anreiz zu
    > schaffen,
    > > im Land eine Fabrik zu betreiben, anstatt ins Ausland zu gehen.
    > > Das es sich dabei eigentlich um ein inländisches Unternehmen handelt,
    > ist
    > > wieder ein anderes Problem, für das es dann wieder eine andere Lösung
    > geben
    > > müsste. Ich finde es auch ein Unding, dass ein inländisches Unternehmen
    > im
    > > Ausland produziert. Wenn es denen im eigenen Land nicht gefällt, sollen
    > sie
    > > komplett wechseln.
    > Okay und denken wir das weiter in eine Zukunft wo dann jeder staat genau
    > das macht dann bietet man wie genau noch weiter anreize genau ''hier'' zu
    > investieren um ein paar arbeitsplätze zu sichern? Da fällt mir doch spontan
    > ein mit den Arbeitsverhältnissen der dritten welt zu konkurrieren. Sprich
    > kein Mindestlohn, kein arbeitnehmerschutz und keine umweltauflagen. Klingt
    > nach einer tollen zukunft.

    Sorry, das ich hier keine tolle Lösung bieten kann, Schande über mich. Ich sag nur wie ich das sehe und das es nicht so einfach ist, wie schon gesagt. Keine Ahnung wie man es besser machen kann. Solange es auf der Welt so extrem Unterschiede gibt, wird das eh nie richtig gut laufen. Egal wie man es macht, irgendwer kommt um die Ecke und fühlt sich ausgebeutet oder vernachlässigt oder übergangen.

  4. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: der_wahre_hannes 11.08.17 - 12:05

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat die Aufgabe das Leben deiner Bürger zu schützen. Aber definitiv
    > nicht die Gestaltung derer Leben.

    Ich habe das so verstanden: "Leben gestalten" nicht im Sinne von "du tust jetzt das und das, weil ich es dir sage", sondern Möglichkeiten zu geben (Infrastruktur, Unterhaltung, Arbeit), das Leben auch gestalten zu können.

  5. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Icestorm 11.08.17 - 12:07

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... in dem Fall ist es etwas anderes. Der Staat ist nicht dazu da Gewinn zu
    > machen, sondern das Leben für seine Bürger zu gestalten und optimalerweise
    > zu verbessern. Für die Menschen die dadurch einen Job erhalten könnte das
    > eine Verbesserung darstellen.
    >
    > Man kann natürlich fragen ob man das hätte effizienter machen können, also
    > den gleichen Effekt mit weniger Kapitaleinsatz hätte erreichen können.
    > Diese Frage wurde hier aber nicht gestellt.

    Da Trump aber so gerne den Rotstift ansetzt, was nicht gerade militärisch ist, darf man schon fragen, ob das sinnvoll ist.
    Steuergeschenke bei Firmenansiedlungen sind jetzt nichts Neues und nicht von Trump erfunden. Präsident Trump macht die Politik, die sich ein Unternehmer Trump wünscht.
    Wenn man sich mal Nokia in Erinnerung ruft, dann kann Foxconn in zehn oder fünfzehn Jahren auch weiterziehen - und weg sind die Arbeitsplätze.
    Eine rigide "America First"-Politik wäre für mich, dass man fordert im Land Arbeitsplätze zu schaffen. Keine Zölle und die Möglichkeit, weiterhin gute Geschäfte machen zu dürfen, wären dann Lohn genug.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.17 12:11 durch Icestorm.

  6. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: DeathMD 11.08.17 - 12:08

    Nicht alles was sich Studie schimpft ist auch eine.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  7. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: der_wahre_hannes 11.08.17 - 12:08

    iKnow23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    > Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen
    > Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort entwickelt
    > Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen entstehen
    > wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA, als
    > wenn die Fabrik in Shenzhen steht.

    Bleibt unterm Strich trotzdem, dass der Staat ein paar Milliarden weniger zur Verfügung hat, die investiert werden können. So viel werden 3000 Leute + Infrastruktur nämlich nicht auffangen. Um es mit Tumps Worten zu sagen: "This is a bad deal."

  8. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: theFiend 11.08.17 - 12:14

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, schon. Aber nur allein darauf kann man doch auch nicht achten. Die
    > Planung einer solchen Fabrik ist ja auch nicht in 2 Tagen abgewickelt. So
    > ein Projekt zieht sich über Jahre. Ob "der neue" im Weißen Haus dann immer
    > noch da ist und dieses Steuergeschenk vom Nachfolger nicht einfach
    > einkassiert wird, steht doch auch in den Sternen.

    Naja, das grundsätzliche Design einer Fabrik ist ja erstmal standortunabhängig. Hier spricht man schon auch über hohe Millionen, bis Millardenbeträgen. Also plant man erstmal die Fabrik, legt Faktoren fest die ein Standort erfüllen muss, und sieht sich dann um wo so ein potentieller Standort sein könnte. Und dann fängt man das verhandeln an, wer einem am potentiellen Standort die größten Vorteile bietet.
    Insofern kann eine Regierung, auch wenn erst kurz im Amt, die Standortentscheidung durchaus positiv beeinflussen.

    Natürlich ist das nicht so das sich irgend ein Industrieunternehmen überlegt, das Mr. Trump jetzt Fabriken in den USA fordert, also baut man die "mal eben".
    Die Fabriken würden genauso "schnell" hier in Deutschland stehen, wenn wir den Industrieunternehmen eben besser Konditionen anbieten würden, und vorher schon als möglicher Standort in Frage kamen...

  9. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: 0xDEADC0DE 11.08.17 - 12:15

    iKnow23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    > Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen
    > Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort entwickelt
    > Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen entstehen
    > wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA, als
    > wenn die Fabrik in Shenzhen steht.

    Dabei wird aber vergessen, dass in dieser Fabrik dann entweder sehr teuere Arbeiter arbeiten, oder Billiglöhner. Im ersten Fall, wird das negativ für den Verkaufspreis sein und das Werk ist gewinnbringend, könnte dann also bald wieder geschlossen werden. Im letzteren Fall sind die Mitarbeiter zwar "Steuerzahler", aber da sie so wenig verdienen, zahlen sie kaum Steuern und können auch von der Infrastruktur, die drum herum aufgebaut wird, kaum leben. Gerade der Markt für Displays ist heiß umkämpft, wenn dort hochwertige, z. b. medizinische Produkte gebaut werden, wäre das was anderes.

  10. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Prinzeumel 11.08.17 - 12:19

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du willst also sagen das es besser wäre wenn der staat gar keine steuern
    > > mehr von inländischen unternehmen einnimmt solang es dafür jobs gibt?
    > > Klingt sinnvoll.
    >
    > warum sollte man überhaupt Unternehmen besteuern, wenn einige sich davon
    > ausnehmen oder einfach woanders produzieren können?
    Das ist ein recht komplexes thema. Natürlich kann man hinterfragen für was unternehmen so alles steuern zahlen und ob das noch sinnvoll ist in Zeiten von Globalisierung. Es gibt sicher zuhauf abgaben die für sich gesehen überholt sind. Allerdings sollte man den eigentlichen sinn von steuern nicht vergessen, alson den sinn den sie eigentlich haben. Nämlich das jeder einen teil seines geldes in den großen topf wirft damit der staat dinge bezahlen kann die am ende der Allgemeinheit zugute kommen. Legislative, judikative und exekutive, öffentliche Einrichtungen wie schulen, kindergärten, Universitäten, Infrastruktur wie Straßen u.s.w.

    Wenn man den Staat natürlich komplett privatisieren möchte bedarf es natürlich auch keinerlei steuern mehr...von keinem.

    Sicher kann man auch alle Steuern die unternehmen so zahlen müssen abschaffen, dann muss man aber das unternehmen auf andere weise entsprechend seinen anteil für die allgemeinheit zahlen lassen.

  11. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Schattenwerk 11.08.17 - 12:23

    Wenn er/sie das so gemeint hat, dann hätte er/sie es auch schreiben müssen ;)

    Ich interpretiere nun nicht irgendwas mögliches in Beiträge anderer Leute und schaffe somit Potenzial für Missverständnisse :)

  12. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: iKnow23 11.08.17 - 12:24

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iKnow23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    > > Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen
    > > Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort
    > entwickelt
    > > Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen
    > entstehen
    > > wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA,
    > als
    > > wenn die Fabrik in Shenzhen steht.
    >
    > Bleibt unterm Strich trotzdem, dass der Staat ein paar Milliarden weniger
    > zur Verfügung hat, die investiert werden können. So viel werden 3000 Leute
    > + Infrastruktur nämlich nicht auffangen. Um es mit Tumps Worten zu sagen:
    > "This is a bad deal."

    Milliarden, die man ohne Fabrik auch nicht hätte. Dafür aber 3000 weniger beschäftigte. Und die Infrastruktur, die sich nicht bilden wird.

  13. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: iKnow23 11.08.17 - 12:27

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iKnow23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    > > Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen
    > > Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort
    > entwickelt
    > > Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen
    > entstehen
    > > wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA,
    > als
    > > wenn die Fabrik in Shenzhen steht.
    >
    > Dabei wird aber vergessen, dass in dieser Fabrik dann entweder sehr teuere
    > Arbeiter arbeiten, oder Billiglöhner. Im ersten Fall, wird das negativ für
    > den Verkaufspreis sein und das Werk ist gewinnbringend, könnte dann also
    > bald wieder geschlossen werden. Im letzteren Fall sind die Mitarbeiter zwar
    > "Steuerzahler", aber da sie so wenig verdienen, zahlen sie kaum Steuern und
    > können auch von der Infrastruktur, die drum herum aufgebaut wird, kaum
    > leben. Gerade der Markt für Displays ist heiß umkämpft, wenn dort
    > hochwertige, z. b. medizinische Produkte gebaut werden, wäre das was
    > anderes.

    Ein Mitarbeiter, der kaum Steuern zahlt, wäre mir als Staat lieber, als einer, der von Sozialhilfe lebt. Und dieser Mitarbeiter geht zum Friseur, in den Supermarkt usw. Er sorgt für wachsende Infrastruktur.

    Mehr ist zwar immer gut aber etwas ist besser als nichts.

  14. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Prinzeumel 11.08.17 - 12:28

    iKnow23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > iKnow23 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    > > > Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen
    > > > Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort
    > > entwickelt
    > > > Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen
    > > entstehen
    > > > wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA,
    > > als
    > > > wenn die Fabrik in Shenzhen steht.
    > >
    > > Bleibt unterm Strich trotzdem, dass der Staat ein paar Milliarden
    > weniger
    > > zur Verfügung hat, die investiert werden können. So viel werden 3000
    > Leute
    > > + Infrastruktur nämlich nicht auffangen. Um es mit Tumps Worten zu
    > sagen:
    > > "This is a bad deal."
    >
    > Milliarden, die man ohne Fabrik auch nicht hätte. Dafür aber 3000 weniger
    > beschäftigte. Und die Infrastruktur, die sich nicht bilden wird.

    Und wieso vergibt man von staatlicher seite nicht lieber 6000 mal einen Existenzgründerkredit in höhe von 500.000 dollar womit dann Kleinunternehmen für dies und das entstehen und dann selbst wieder für jobs sorgen? Und viele kleine Unternehmen sind für eine gesunde und robuste wirtschaft besser als wenige große fische die von jetzt auf gleich aus diversen gründen mit einmal rettungsschirme und sonstwas brauchen könnten?

  15. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Prinzeumel 11.08.17 - 12:31

    iKnow23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0xDEADC0DE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > iKnow23 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    > > > Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen
    > > > Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort
    > > entwickelt
    > > > Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen
    > > entstehen
    > > > wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA,
    > > als
    > > > wenn die Fabrik in Shenzhen steht.
    > >
    > > Dabei wird aber vergessen, dass in dieser Fabrik dann entweder sehr
    > teuere
    > > Arbeiter arbeiten, oder Billiglöhner. Im ersten Fall, wird das negativ
    > für
    > > den Verkaufspreis sein und das Werk ist gewinnbringend, könnte dann also
    > > bald wieder geschlossen werden. Im letzteren Fall sind die Mitarbeiter
    > zwar
    > > "Steuerzahler", aber da sie so wenig verdienen, zahlen sie kaum Steuern
    > und
    > > können auch von der Infrastruktur, die drum herum aufgebaut wird, kaum
    > > leben. Gerade der Markt für Displays ist heiß umkämpft, wenn dort
    > > hochwertige, z. b. medizinische Produkte gebaut werden, wäre das was
    > > anderes.
    >
    > Ein Mitarbeiter, der kaum Steuern zahlt, wäre mir als Staat lieber, als
    > einer, der von Sozialhilfe lebt. Und dieser Mitarbeiter geht zum Friseur,
    > in den Supermarkt usw. Er sorgt für wachsende Infrastruktur.
    >
    > Mehr ist zwar immer gut aber etwas ist besser als nichts.
    Mit dem Argument lässt sich auch sklavenarbeit rechtfertigen. Ist zwar nicht toll aber immerhin hat der sklave was zu tun, ne strohhütte und n halbes brot pro tag. Besser als wenn er keine strohütte und nix zu essen hätte.

  16. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: ubuntu_user 11.08.17 - 12:44

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht alles was sich Studie schimpft ist auch eine.

    du hast geschrieben:

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frag mich schön langsam, welche Vorstellung manche hier von Studien haben.

    also q.e.d.

  17. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: ubuntu_user 11.08.17 - 12:47

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher kann man auch alle Steuern die unternehmen so zahlen müssen
    > abschaffen, dann muss man aber das unternehmen auf andere weise
    > entsprechend seinen anteil für die allgemeinheit zahlen lassen.

    warum?
    Man könnte das doch auch über indirekte Steuern finanzieren. Ansonsten hat man immer Konkurrenzdruck wer die billigsten Steuern bietet. Ideal wäre auch einfach weltweit die Steuern zu vereinheitlichen.

  18. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: der_wahre_hannes 11.08.17 - 12:47

    iKnow23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Milliarden, die man ohne Fabrik auch nicht hätte. Dafür aber 3000 weniger
    > beschäftigte. Und die Infrastruktur, die sich nicht bilden wird.

    Also könnte man die 3 Milliarden auch einfach selbst in die Hand nehmen und in Wisconsin investieren...?

  19. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: DeathMD 11.08.17 - 12:53

    Die 3000 Beschäftigten bringen aber nichts, wenn es dem Staat 3 Milliarden kostet. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Und ja sämtliche Nebeneffekte werden in der Studie mitberücksichtigt, von der entstehenden Infrastruktur, über zusätzliche Steuereinnahmen bis zur Entstehung von Jobs, die indirekt davon abhängen und trotzdem rentiert sich das Ganze 2040 oder später. 2040 ist Foxconn schon wieder abgewandert und produziert wo anders, oder hat nochmal neue Steuersubventionen nachverhandelt, weil sie wo anders viel günstiger produzieren können.

    Nimmst du gleich die 3 Milliarden in die Hand und verteilst sie als Gründerkredite in die Region, schaffst du lokale Unternehmen, die Jobs schaffen die in der Region auch tatsächlich nachgefragt werden. Alles ist sinnvoller, als das Geld in ein Unternehmen zu versenken, dass sowieso wieder abwandert sobald es zu teuer wird, bzw. bei Verhandlungen dann einfach dementsprechend Druck aufbaut.

    Das Lustige ist, die meisten wettern hier gegen die Politik und wie sehr sie doch in dieser Beziehung versagt. Sie mache sich zu Sklaven der Industrie und der Global Player, ihr würdet es aber anscheinend gleich machen. Damit man kurzfristig 2000 Personen von der Sozialhilfeliste streichen kann, werden Milliarden versenkt, die nie wieder zurückfließen. Hauptsache vor der Wahl kann man sich mit 2000 neuen Jobs brüsten bzw. Hans Wurst braucht sich nicht mehr aufzuregen, dass er diese Sozialschmarotzer miterhalten muss. Lieber Hans, die kommen dir so sogar um einiges teurer.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  20. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: DeathMD 11.08.17 - 13:04

    Ach bitte in den Medien wird teilweise jedes Paper von Hinz und Kunz als Studie präsentiert. Übrigens, sämtliche Effekte werden in der Studie berücksichtigt, sprich die 3 Milliarden rentieren sich erst irgendwann 2045, bis dahin ist Foxconn abgezogen oder hält die Hand für weitere 3 Milliarden auf.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

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