1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lernen: Forscher filmen neuronale…

Blick von außen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Blick von außen

    Autor: :-) 02.06.06 - 11:47

    Das erinnert ein wenig an Siegmund Freud, der ja auch das Problem hatte, nicht ins Gehirn hineinschauen zu konnen. Er untersuchte die Reaktionen im Verhalten seiner Testpersonen.

    Hier werden also bunte Bilder von außen abfotografiert...

    Ein Re-Ingeneering der Gehirnzellen würde mehr bringen.

  2. Re: Blick von außen

    Autor: Achwas 02.06.06 - 11:51

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das erinnert ein wenig an Siegmund Freud, der ja
    > auch das Problem hatte, nicht ins Gehirn
    > hineinschauen zu konnen. Er untersuchte die
    > Reaktionen im Verhalten seiner Testpersonen.
    >
    > Hier werden also bunte Bilder von außen
    > abfotografiert...
    >
    > Ein Re-Ingeneering der Gehirnzellen würde mehr
    > bringen.


    Na, dann mach mal :)

  3. Re: Blick von außen

    Autor: :-) 02.06.06 - 12:04

    Achwas schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Das erinnert ein wenig an Siegmund Freud, der
    > ja
    > auch das Problem hatte, nicht ins
    > Gehirn
    > hineinschauen zu konnen. Er
    > untersuchte die
    > Reaktionen im Verhalten
    > seiner Testpersonen.
    >
    > Hier werden also
    > bunte Bilder von außen
    > abfotografiert...
    >
    > Ein Re-Ingeneering der Gehirnzellen
    > würde mehr
    > bringen.
    >
    > Na, dann mach mal :)


    Das Problem ist leicht umschrieben: Ein Elektroniker faßt kein nasses Gehirn an und ein Mediziner hat keine Ahnung von Schaltungs-Logik. Er begnügt sich mit bunten "Urlaubsfotos".

  4. Neues Berufsbild

    Autor: kortex 02.06.06 - 12:10

    Wir brauchen ein neues Berufsbild:
    Neuro-Elektroniker :-)

    Das ergibt neue Ausbildungsstellen und neue Arbeitsplätze *g*

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Problem ist leicht umschrieben: Ein
    > Elektroniker faßt kein nasses Gehirn an und ein
    > Mediziner hat keine Ahnung von Schaltungs-Logik.
    > Er begnügt sich mit bunten "Urlaubsfotos".


  5. Re: Blick von außen

    Autor: DerSepparator 02.06.06 - 12:56

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Achwas schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > :-) schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Das erinnert ein wenig an
    > Siegmund Freud, der
    > ja
    > auch das Problem
    > hatte, nicht ins
    > Gehirn
    > hineinschauen zu
    > konnen. Er
    > untersuchte die
    > Reaktionen im
    > Verhalten
    > seiner Testpersonen.
    >
    > Hier werden also
    > bunte Bilder von außen
    >
    > abfotografiert...
    >
    > Ein
    > Re-Ingeneering der Gehirnzellen
    > würde
    > mehr
    > bringen.
    >
    > Na, dann mach
    > mal :)
    >
    > Das Problem ist leicht umschrieben: Ein
    > Elektroniker faßt kein nasses Gehirn an und ein
    > Mediziner hat keine Ahnung von Schaltungs-Logik.
    > Er begnügt sich mit bunten "Urlaubsfotos".

    Jupp, das Smiley hat absolut recht, zum glück gibt es ja mit künstlichen neuronalen netzen ansätze die gehirnzellen zu re-engeneerien(wie auch immer man das schreibt), der Neuro-Elektriker existiert also bereits als bestandteil der informatik...man müsste vielleicht beides(d.h. oben genanntes mit den Urlaubsfotos) mal kombinieren...

  6. Re: Blick von außen

    Autor: Fohat 02.06.06 - 16:50

    DerSepparator schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Achwas schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > :-) schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Das erinnert ein wenig
    > an
    > Siegmund Freud, der
    > ja
    > auch das
    > Problem
    > hatte, nicht ins
    > Gehirn
    >
    > hineinschauen zu
    > konnen. Er
    > untersuchte
    > die
    > Reaktionen im
    > Verhalten
    > seiner
    > Testpersonen.
    >
    > Hier werden
    > also
    > bunte Bilder von außen
    >
    > abfotografiert...
    >
    > Ein
    >
    > Re-Ingeneering der Gehirnzellen
    > würde
    >
    > mehr
    > bringen.
    >
    > Na, dann
    > mach
    > mal :)
    >
    > Das Problem ist
    > leicht umschrieben: Ein
    > Elektroniker faßt
    > kein nasses Gehirn an und ein
    > Mediziner hat
    > keine Ahnung von Schaltungs-Logik.
    > Er begnügt
    > sich mit bunten "Urlaubsfotos".
    >
    > Jupp, das Smiley hat absolut recht, zum glück gibt
    > es ja mit künstlichen neuronalen netzen ansätze
    > die gehirnzellen zu re-engeneerien(wie auch immer
    > man das schreibt), der Neuro-Elektriker existiert
    > also bereits als bestandteil der informatik...man
    > müsste vielleicht beides(d.h. oben genanntes mit
    > den Urlaubsfotos) mal kombinieren...

    Wenn ein Elektriker so viel von Schaltungen verstehen würde, wie ein Mediziner (oder Psychologe) v. den Strukturen und Phänomenen d. Gehirns, dann hätten wir längst Computer mit denen wir uns wirklich unterhalten könnten oder Roboter, die autonom sind und flüssig gehen, sprechen,... könnten. Das, was in der Robotik fehlt, ist die Kenntnis über neuronales Lernen. Die neuronalen Lernprozesse von menschlichen Bewegungen sind so komplex, dass man sich in der Forschung erstmal damit beschäftig, Armbewegungen zu untersuchen.
    Um in der Robotik wirklich vorwärts zu kommen, benötigt man mehr Wissen über die PROZESSE des neuronalen Lernens.

    Übrigens:
    Sigmund Freud hat die Psychoanalyse entwickelt und ist KEIN Verhaltenswissenschafler, geschweige denn ein Verhaltenstherapeut, er interessierte sich nicht für das Verhalten, sondern für die Erinnerungen über die Vergangenheit seiner Patienten.
    und
    Abfotografiert werden keine "Bilder" und schon gar keine "bunten", bunt wirds erst durch Bildgebende Verfahren und "anhübschen" der Bilder. Das was "fotografiert" wird ist nur "viel Blutfluss"/"wenig Blutfluss".

  7. Re: Blick von außen

    Autor: :-) 02.06.06 - 21:53

    Fohat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DerSepparator schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > :-) schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Achwas schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > :-)
    > schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Das erinnert ein
    > wenig
    > an
    > Siegmund Freud, der
    >
    > ja
    > auch das
    > Problem
    > hatte, nicht
    > ins
    > Gehirn
    >
    > hineinschauen zu
    >
    > konnen. Er
    > untersuchte
    > die
    >
    > Reaktionen im
    > Verhalten
    > seiner
    >
    > Testpersonen.
    >
    > Hier werden
    >
    > also
    > bunte Bilder von außen
    >
    > abfotografiert...
    >
    > Ein
    >
    > Re-Ingeneering der Gehirnzellen
    >
    > würde
    >
    > mehr
    > bringen.
    >
    > Na, dann
    > mach
    > mal :)
    >
    > Das Problem ist
    > leicht umschrieben:
    > Ein
    > Elektroniker faßt
    > kein nasses Gehirn
    > an und ein
    > Mediziner hat
    > keine Ahnung
    > von Schaltungs-Logik.
    > Er begnügt
    > sich
    > mit bunten "Urlaubsfotos".
    >
    > Jupp, das
    > Smiley hat absolut recht, zum glück gibt
    > es
    > ja mit künstlichen neuronalen netzen ansätze
    >
    > die gehirnzellen zu re-engeneerien(wie auch
    > immer
    > man das schreibt), der Neuro-Elektriker
    > existiert
    > also bereits als bestandteil der
    > informatik...man
    > müsste vielleicht
    > beides(d.h. oben genanntes mit
    > den
    > Urlaubsfotos) mal kombinieren...
    >
    > Wenn ein Elektriker so viel von Schaltungen

    Elektriker ist gut :-)


    > verstehen würde, wie ein Mediziner (oder
    > Psychologe) v. den Strukturen und Phänomenen d.
    > Gehirns,

    dann würden sie das mitteilen und man könnte eine neue Art von Rechner bauen. Sie wissen es aber nicht.


    > dann hätten wir längst Computer mit denen
    > wir uns wirklich unterhalten könnten oder Roboter,
    > die autonom sind und flüssig gehen, sprechen,...
    > könnten. Das, was in der Robotik fehlt, ist die
    > Kenntnis über neuronales Lernen.


    Genau!


    > Die neuronalen
    > Lernprozesse von menschlichen Bewegungen sind so
    > komplex, dass man sich in der Forschung erstmal
    > damit beschäftig, Armbewegungen zu untersuchen.
    > Um in der Robotik wirklich vorwärts zu kommen,
    > benötigt man mehr Wissen über die PROZESSE des
    > neuronalen Lernens.

    Seh ich nicht ganz so. An der Mathematik, die zur Steuerung eines Armes notwendig ist, kommt auch das Gehirn nicht vorbei. Es löst die Aufgabe nur anders. Hinzu kommt, dass es bis heute nicht annähernd einen technischen Arm mit so vielen Sensoren und Aktoren gibt, wie in einem biologischen System. Das besondere am neuronalen Netzwerk ist, dass es nicht von Anfang an mit einer fertigen Formel versehen wurde. Es mußte sie selber erstellen über Versuch und Irrtum. Ich kenne kein "Programm", das bei stetiger Eingabe von Text, sich zu einem Schreibprogramm entwickelt.


    >
    > Übrigens:
    > Sigmund Freud hat die Psychoanalyse entwickelt und
    > ist KEIN Verhaltenswissenschafler, geschweige denn
    > ein Verhaltenstherapeut, er interessierte sich
    > nicht für das Verhalten, sondern für die
    > Erinnerungen über die Vergangenheit seiner
    > Patienten.

    Seh ich auch nicht so. Seine Aufgabe war es schon, seine Patienten zu heilen. Es waren aber "Krankheiten", die sich durch eine Störung von außen in einem Fehlverhalten zeigten. Er wollte wissen, welche Störung zu welchem Fehlverhalten führt und diesen inneren "Kreislauf" durchbrechen. Man kann diesen "falsch programmierten Kreislauf" auch einfach trocken legen, indem man gezielt Neues lernt, das letztlich erfolgreicher ist, als das "alte Gedankengut".


    > und
    > Abfotografiert werden keine "Bilder" und schon gar
    > keine "bunten", bunt wirds erst durch Bildgebende
    > Verfahren und "anhübschen" der Bilder. Das was
    > "fotografiert" wird ist nur "viel
    > Blutfluss"/"wenig Blutfluss".
    >

    Stimmt, oder Anhäufung von vielem Sauerstoff. Aber das würde bei einem offenen Prozessorchip bedeuten, man schaut nach, wo er warm wird und wo nicht. Dann kann man natürlich auflisten, wann was wo warm wird. Aber zum Verständnis des Prozessors und seiner inneren Architektur trägt das nur unwesendlich bei.

  8. Re: Blick von außen

    Autor: superfluence 03.06.06 - 13:31

    Das Wort, das ihr alle sucht ist Kybernetik ;)

    Wir wollen mal nicht vergessen, das das Gehirn nicht einfach nur ein Schaltkasten ist den man nur kennen braucht um ihn nach zu bauen.

    Mein Tip:

    Vergleicht mal Freud, Sartre, Bateson und Jung :)

    ———————————
    http://www.superfluence.com <- JETZT die aktuelle Ausgabe des Magazins downloaden
    http://blog.superfluence.com/ <-Blog

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. MicroNova AG, München Vierkirchen
  3. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. über Allgeier Experts Pro GmbH, Bremen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 33€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Samsung 860 QVO 1 TB für 99,90€, Samsung 860 QVO 2 TB für 199,99€, Samsung Protable...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de