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Wird einkassiert

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  1. Wird einkassiert

    Autor: Ispep 05.09.17 - 12:06

    Zwar hat das Gericht begriffen, das man theoretisch keine Postadresse zur Kontaktaufnahme braucht. Aber es hat nicht kapiert, dass es auch instant mail gibt bzw eben keine wirkliche Kontrolle besteht, ob der Nutzer darüber erreichbar ist.

    Insofern bleibt am Ende nur die reale Adresse. Das Gericht stellt ja auch dort zu und nicht bei internetrambo@soundso.

    Insofern muss schon die ip rausgegeben werden, will man wirklich eine real existierende Person erreichen.

  2. Re: Wird einkassiert

    Autor: Elektritter 05.09.17 - 12:42

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insofern muss schon die ip rausgegeben werden, will man wirklich eine real
    > existierende Person erreichen.

    [ ] Du hast verstanden wie das mit den IP-Adressen funktioniert

    Ernsthaft: Im Jahre 2017, wo Provider wie UnityMedia 100e Kunden hinter einer einzigen IPV4-Adresse verstecken, wo gezeigt wurde, dass die Zuordnung IP <-> RL-Adresse nicht zwangsläufig korrekt ist, äussert jemand tatsächlich noch sowas?

    Und mit Verlaub: jemand der Einmal-Adressen für YouTube benutzt der benutzt auch VPNs. Alleine aus dieser Sicht ist diese Aussage hinfällig. Und auch über Real-Adressen ist keine Garantie gegeben, dass jemand erreichbar ist.

  3. Re: Wird einkassiert

    Autor: User_x 05.09.17 - 12:54

    nicht unbedingt. Personen können auch unter einer realen Adresse manchmal nicht ermittelt werden. (Ummeldung fehlt. Oder andere Gründe: Junky, Obdachlos etc.)

    Wird dann aber evtl. einfacher sein, das der Polizei zur Ermittlung weiterzureichen - da ja nicht ermittelbar?

  4. Re: Wird einkassiert

    Autor: My1 05.09.17 - 14:30

    was hat junky sein mit nicht an der adresse sein zutun? wenn der sein haus/wohnung/whatever wegen der drogen verloren hat dann geht der in die andere kategorie der obdachlosen.

    Asperger inside(tm)

  5. Re: Wird einkassiert

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.09.17 - 18:21

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was hat junky sein mit nicht an der adresse sein zutun?
    > wenn der sein haus/wohnung/whatever wegen der
    > drogen verloren hat dann geht der in die
    > andere kategorie der obdachlosen.

    Nicht gemeldet zu sein und obdachlos zu sein - also keine feste Unterkunft haben - sind zwei paar Schuhe. Das Fehlen einer (korrekten) Meldeanschrift ist ein rein rechtlicher Sachverhalt, der erst einmal nichts damit zu tun hat, ob man unter Brücken schläft oder in einem Schloss residiert. In letzterem Fall könnte man natürlich der Meldepflicht nachkommen, aber wenn man es unterlässt, gibt es eben auch keine ladefähige Adresse.

    Und der eine oder andere Junkie soll ja durchaus sehr gut wohnen. Und im Bundestag arbeiten, sofern man das dann Arbeiten nennen darf. ;-)

  6. Re: Wird einkassiert

    Autor: ahja 05.09.17 - 22:16

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]Aber es hat nicht kapiert, dass es auch instant
    > mail gibt bzw eben keine wirkliche Kontrolle besteht, ob der Nutzer darüber
    > erreichbar ist.
    >
    > Insofern muss schon die ip rausgegeben werden, will man wirklich eine real
    > existierende Person erreichen.

    1. IP erlaubt keine Zuordnung zum Nutzer, nicht 100%ig.

    2. Kann man auch nicht kontrollieren, ob ein Brief wirklich angekommen ist, außer per Einschreiben mit Rückschein und selbst dann... Macht jemand den Briefkasten/die Post nicht auf oder hat sich gar nicht umgemeldet oder oder oder...

    So on...

  7. Re: Wird einkassiert

    Autor: User_x 07.09.17 - 23:47

    es geht ja aber - zumindest verstehe ich den Ansatz so - darum, dass man per E-Mail wie jemandem einen Brief zustellen kann / soll. Ob dieser ankommt ist erstmal egal. Es wird um eine Frist gehen die man damit verstreichen lässt und der Geschädigte damit weitere strafbewehrte Mittel einsetzen darf.

    Ich habe früher arbeitsbedingt mehrfach Gerichtsverfahren gehabt, wo gegen Junkies entschieden wurde, da diese nicht ermittelbar waren. Da diese nicht zum Gerichtstermin erschienen, wurden die Strafen kurz und knapp entschieden. Die Junkies wurden dadurch in Abwesenheit zum Strafvollzug verurteilt und zur Fahndung ausgeschrieben.

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