1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Stellenmarkt: IT-Spezialisten…

Noch!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Noch!

    Autor: TC 06.09.17 - 10:51

    Mal abwarten, bis die Politik den Diesel endgültig begraben hat, die halbe deutsche Autoindustrie zerfällt und all die nun "freien" Ing's dann irgendwo unterkommen müssen.

  2. Re: Noch!

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 11:09

    >Mal abwarten, bis die Politik den Diesel endgültig begraben hat, die halbe deutsche Autoindustrie zerfällt und all die nun "freien" Ing's dann irgendwo unterkommen müssen.

    Klar, die "halbe deutsche Autoindustrie" ist komplett vom Dieselmotor abhängig, und braucht keine Ingenieure, die bei einem Diesel-Fahrverbot neue Alternativen entwickeln...

  3. Re: Noch!

    Autor: Kleine Schildkröte 06.09.17 - 11:11

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal abwarten, bis die Politik den Diesel endgültig begraben hat, die halbe
    > deutsche Autoindustrie zerfällt und all die nun "freien" Ing's dann
    > irgendwo unterkommen müssen.

    Ändert nichts daran, dass die Engländer bzw. das westliche Ausland Softwareentwickler als Ingenieure bezeichnet. Wen interessierts eigentlich. Ich bezeichne mich offen als Ingenieur und mich hat noch keiner angefurzt. Hab halt kein Ing im Titel sondern lasse mein Inf weg.

    PS: Wie heisst eigentlich eine Master Inf. im Titel? Ich bin noch einer der letzten Dipl.Inf. die ausgebildet wurden... .

  4. Re: Noch!

    Autor: deefens 06.09.17 - 11:21

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Wie heisst eigentlich eine Master Inf. im Titel? Ich bin noch einer der
    > letzten Dipl.Inf. die ausgebildet wurden... .

    Master of Science (M.Sc.)

  5. Re: Noch!

    Autor: TC 06.09.17 - 11:21

    Hat man den Diesel erst mal erfolgreich getötet und Blut geleckt, werden die Grünen schon ihr generelles Verbrennerverbot / Zulassungsstop bekommen. Und wie derart abgeschlagen unsere Autobauer beim Thema Elektro sind wissen wir doch all zu gut.

  6. Re: Noch!

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 11:25

    >Hat man den Diesel erst mal erfolgreich getötet und Blut geleckt, werden die Grünen schon ihr generelles Verbrennerverbot / Zulassungsstop bekommen.

    Selbst die Grünen fordern kein Neu(!)zulassungsstopp vor 2030. Bis dahin ist noch einige Zeit hin und bis dahin kann sich noch so einiges tun.

    >Und wie derart abgeschlagen unsere Autobauer beim Thema Elektro sind wissen wir doch all zu gut.

    Nein, wir *wissen* dass das völliger Quatsch ist und nicht stimmt. Das klingt nach einer Mischung aus typisch Deutscher Selbstverachtung und unreflektiertem Tesla-Fanboytum, hat aber nicht das Geringste mit der Realität zu tun.

  7. Re: Noch!

    Autor: TC 06.09.17 - 11:36

    Elektromobilität ist ein schnellebiger Markt. Tesla & Co sind bereits in der Massenproduktion - bis man hier aus der "Kleinserie" raus ist, ist das Lithium bereits alle.

  8. Re: Noch!

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 11:43

    >Elektromobilität ist ein schnellebiger Markt. Tesla & Co sind bereits in der >Massenproduktion - bis man hier aus der "Kleinserie" raus ist, ist das Lithium bereits
    alle.

    Äh nein, Umgekehrt wird ein Schuh draus - Tesla steckt noch in der Kleinserie, die Deutschen produzieren längst in höheren Stückzahlen und haben vor allem massiv mehr Erfahrung in der Massenproduktion als Tesla. BMW alleine rechnet dieses Jahr mit 100.000 Fahrzeugen mit Elektromotor, Verbrenner produzieren sie Millionen im Jahr (bei VW sind es sogar über 10 Mio) - da sieht Tesla mit seinem Rekord von 75.000 Einheiten pro Jahr doch eher bescheiden aus, wie Du da Tesla ausgerechnet in Punkto Massenproduktion vorne sehen willst, ist mir ein Rätsel.

  9. Re: Noch!

    Autor: FreierLukas 06.09.17 - 11:53

    Es ist Gott sei Dank nicht alles Politik. Die freie Marktwirtschaft at auch noch ein Wörtchen mitzureden. Sobald die günstigen Elektrofahrzeuge aus China kommen die weniger kosten als jeder Verbrenner made in Germany kann die Automobilindustrie einpacken. Selbiges ist grade im Bereich der Smartphones der Fall und wird bei den Elektrofahrzeugen wesentlich schnell von statten gehen. Denk mal an die Handy-Riesen Nokia oder Siemens. Exakt genau das gleiche wird mit VW, BMW und Mercedes passieren. Wenn sie weiter auf der Stelle treten und sich nicht langsam mal neue Gewässer suchen werden sie schon sehr bald gesundgeschrumpft. Die wissen ganz genau was für Zeiten vor ihnen stehen aber leider haben die Manager ganz oben keine Lust darauf und wollen einfach nur ihre Rente abwarten. So kommt es mir zumindest vor. Volkswagen muss in Zukunftsmärkte investieren und wenn der Verbrenner auf der Straße nicht mehr funktioniert dann bau ich eben Raketentriebwerke. So einfach ist das. Deutschland könnte locker wieder führend im Bereich der Raketenforschung und Entwicklung sein. Rockets made in Germany, das ist ein Markt in dem man wirklich das Vertrauen der Kunden braucht weil ihr Leben von einem abhängt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.17 11:58 durch FreierLukas.

  10. Re: Noch!

    Autor: TC 06.09.17 - 12:00

    Die Chinaböller kommen hier doch nie und nimmer durch den TüV...

  11. Re: Noch!

    Autor: medium_quelle 06.09.17 - 12:02

    Hast du eine aktuelle Zahl zu den 100.000 von BMW? Afaik geht es bei der Zahl um Stromer und Hybride, also schon etwas geschönt. Bin an aktuellen Zahlen immer sehr interessiert.

  12. Re: Noch!

    Autor: Hallonator 06.09.17 - 12:04

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie weiter
    > auf der Stelle treten und sich nicht langsam mal neue Gewässer suchen
    > werden sie schon sehr bald gesundgeschrumpft. Die wissen ganz genau was für
    > Zeiten vor ihnen stehen aber leider haben die Manager ganz oben keine Lust
    > darauf und wollen einfach nur ihre Rente abwarten.

    Dir ist schon klar, dass die im Schlaf alle Milliarden in die Entwicklung von Elektro-Fahrzeugen stecken, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen sollen?

  13. Re: Noch!

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 12:07

    >Hast du eine aktuelle Zahl zu den 100.000 von BMW? Afaik geht es bei der Zahl um Stromer und Hybride, also schon etwas geschönt. Bin an aktuellen Zahlen immer sehr interessiert.

    Die Aussage von BMW war "Fahrzeuge mit Elektromotor", da fallen dann wohl auch Hybride drunter - ist in dieser Diskussion aber unerheblich, es geht ja um's "Produzieren können" - und ein Hybrid ist deutlich aufwändiger zu produzieren als ein reines Elektrofahrzeug.

  14. Re: Noch!

    Autor: Trollversteher 06.09.17 - 12:18

    Ich weiß nicht, wo dieser völlig inkompetente und falsche Vergleich mit Nokia immer herkommt. Das können Doch nur Leute nachplappern, die nicht die Geringste Ahnung von der Marktsituation und den Hintergründen haben. Die Deutschen haben schon lange vor Tesla bezahlbare Elektrofahrzeuge gebaut, ganz zu schweigen von technischen Machbarkeitsstudien, die schon seit Jahrzehnten immer wieder mal erstellt wurden. Die deutschen Hersteller sind Tesla und dem Rest der Welt nicht im Geringsten hinterher, in der Top 10 der meistverkauften Elektrofahrzeuge einer jeden Industrienation sind *mindestens* drei Deutsche Modelle vertreten, und das, obwohl der Markt noch nicht wirklich da ist und mehr aus Hype als aus konkreter Nachfrage besteht.

    Hier noch ein paar Fakten zu dem unsäglichen Nokia-Vergleich: Tesla produziert nun das vierte Modell und verkauft insgesamt im Jahr nicht mal ein hundertstel so viele Fahrzeuge wie der größte deutsche Hersteller (VW) - als Apple das vierte Modell auf den Markt brachte, waren sie längst unangefochtener Marktführer und Nokia bereits Geschichte. Weil es für Smartphones damals einen gigantischen Markt gab - ganz im Gegensatz zu Elektrofahrzeugen heute.
    Und Siemens geht es heute besser denn je - die haben sich aus dem Mobilfunkgeschäft herausgezogen (wie aus vielen, vielen anderen Branchen auch), um sich auf ihre Kerngeschäfte zu konzentrieren - die Mode aus den 809ern und 90ern, Großkonzerne zu eierlegenden Wollmilchsäuen zu machen, die in der praktisch jeder Branche mitmischten war nämlich zu dem Zeitpunkt vorbei.

  15. Re: Noch!

    Autor: Azt4c_ 06.09.17 - 16:33

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TC schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mal abwarten, bis die Politik den Diesel endgültig begraben hat, die
    > halbe
    > > deutsche Autoindustrie zerfällt und all die nun "freien" Ing's dann
    > > irgendwo unterkommen müssen.
    >
    > Ändert nichts daran, dass die Engländer bzw. das westliche Ausland
    > Softwareentwickler als Ingenieure bezeichnet. Wen interessierts eigentlich.
    > Ich bezeichne mich offen als Ingenieur und mich hat noch keiner angefurzt.
    > Hab halt kein Ing im Titel sondern lasse mein Inf weg.
    >
    > PS: Wie heisst eigentlich eine Master Inf. im Titel? Ich bin noch einer der
    > letzten Dipl.Inf. die ausgebildet wurden... .

    Die Berufsbezeichnung Ingenieur ist aber rechtlich geschützt und darf in Deutschland nur durch Erhalt eines entsprechendes akademischen Grades geführt werden.

    An alle anderen: Ihr seit wohl alle im jeweiligen Aufsichtsrat des Unternehmens, so genau wie Ihr bescheid wisst.

    Die deutsche Autoindustrie wird weiterhin so groß und populär bleiben. Das Know How ist vorhanden. Nur ist die Zeit des Verbrenners noch lange nicht vorbei.
    Und selbst wenn eine Flut von Elektrofahrzeugen aus Asien kommen sollte. Es gibt mehr als genug Leute, mich eingeschlossen, dich was auf ein wertiges Auto aus Deutschland halten und hierfür auch gern mehr bezahlen.

    Das Lithium für Battarien ist auch in großem Maße vorhanden. Es ist umfangreicher Bestandteil der Erdkruste und somit in abbaubarer Nähe.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. (Senior) Change Manager IT Infrastruktur (m/w/x)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Softwareentwickler (m/w/d)
    WITRON Gruppe, Rimpar (Raum Würzburg)
  3. Functional IT Application Manager (all genders)
    TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  4. Software Developer - Cloud Application Developer (m/f/d)
    Advantest Europe GmbH, Böblingen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sysadmin Day 2021: Immer mit dem Ohr an der Festplatte
Sysadmin Day 2021
Immer mit dem Ohr an der Festplatte

Zum Sysadmin Day ein Blick auf einen Beruf, den ich fast zehn Jahre ausübte und immer wieder merkte: Ohne ausgeprägte Flexibilität ist er kaum zu bewältigen.
Ein Erfahrungsbericht von Jörg Thoma


    Gesetz tritt in Kraft: Die Uploadfilter sind da
    Gesetz tritt in Kraft
    Die Uploadfilter sind da

    Ab sofort haften große Plattformen für die Uploads ihrer Nutzer. Zu mehr Lizenzvereinbarungen hat das bei der Gema noch nicht geführt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Uploadfilter beschlossen Vielen Dank, Herr Voss und Herr Oettinger
    2. Urheberrecht reformiert Bundestag beschließt Uploadfilter und Leistungsschutzrecht
    3. Urheberrechtsreform Koalition verschärft Uploadfilter für Sportsendungen

    VW ID.4 im Test: Schön brav
    VW ID.4 im Test
    Schön brav

    Eine Rakete ist der ID.4 nicht. Dafür bietet das neue E-Auto von VW viel Platz, hält Spur und Geschwindigkeit - und einmal geht es sogar sportlich in die Kurve.
    Ein Test von Werner Pluta

    1. Höhere Ladeleistung Volkswagen macht den ID.3 teurer
    2. ID.X VW baut elektrischen Golf-GTI-Nachfolger - als Konzept
    3. Elektroauto VWs Performance-Modell ID.4 GTX ist bestellbar