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Das ist sie die angedrohte Beeinflussung z.B. zur Wahl

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  1. Re: Das ist sie die angedrohte Beeinflussung z.B. zur Wahl

    Autor: Crass Spektakel 15.09.17 - 19:19

    Korrekt beobachtet, die AfD lässt keine populistische These aus.

    Populismus bedeutet ja nicht "ich hasse alle Fremden" sondern "dem Volk Honig ums Maul schmieren". Die AfD kann ja problemlos für Klimaschutz und Vollsabstimmung und Senkung der GEZ-Gebühren und Freibier für Alle werben weil sie das sowieso nie umsetzen werden, denn solange sie nicht an der Macht sind können sie es nicht umsetzen und sobald sie an der Macht sind wollen sie es nicht mehr umsetzen.

    Der Unterschied zu etablierten Parteien, die wissen was geht und was nicht, was ihrem Weltbild entspricht und was nicht. Die können vieleicht nicht alles vom Wahlprogramm umsetzen aber zumindestens das Meiste.

    Bei der AfD bin ich mir absolut sicher dass die fast nichts vom offiziellem Wahlprogramm jemals umsetzen werden oder auch nur wollen.

  2. Re: Das ist sie die angedrohte Beeinflussung z.B. zur Wahl

    Autor: Oktavian 15.09.17 - 19:46

    > sie haben bemerkt, dass es
    > irgendwie doch angenehmer ist, in Kleidungsstücken - gerne zur
    > Gewissensberuhigung aus dem Öko-Bio-Fairtrade-Laden - herumzulaufen, bei
    > denen die Hauptmerkmale nicht Loch, Dreck und alt sind - kurz: das ehemals
    > verhasste erzkonservative bürgerliche Leben wird zum angestrebten
    > Lebensmodell.

    Natürlich, niemand wurde spießiger, als die 68er.

    > Damit einhergehend verschiebt sich natürlich auch die politische
    > Interessenlage. Auf einmal werden ehemalige Kampfbegriffe wie Grunderwerbs-
    > und Kapitalertragssteuer wichtig, und im Portemonnaie hat man anstatt der
    > Nummer des Dealers die des Steuerberaters.
    >
    > Für manche gehört es einfach zum guten Ton, dass sie dennoch weiter grün
    > wählen, auch wenn sie mittlerweile eigentlich besser bei der CDU aufgehoben
    > wären.

    Oft sind es auch ganz persönliche Interessen. Zwar fliegt man jedes Jahr zwei mal in Urlaub, aber Fluglärm ist halt doof, wenn er einen selber betrifft. Oder in Hamburg-Blankenese wird man plötzlich zum Baumschützer und wehrt sich gegen die Abholzung von ein paar Bäumen. Okay, die Bäume interessieren keinen Menschen, aber die stehen halt genau da, wo ein Flüchtlingsheim hin sollte.

    > In Baden-Württemberg haben die Grünen das erkannt und kurzerhand
    > einen CDU-Mann an ihre Spitze gesetzt.

    Ich vermute, langfristig wird das entweder häufiger passieren, oder das Thema "Grüne" wird sich immer mehr erledigen.

  3. Re: Das ist sie die angedrohte Beeinflussung z.B. zur Wahl

    Autor: Laptel 16.09.17 - 16:12

    Ispep schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > ...
    > Anstatt sich über den Wahlomat zu wundern, würde ich mich lieber fragen,
    > warum ich Parteien wählen sollte, in deren Wahlprogramm meine
    > Lebenswirklichkeit überhaupt nicht stattfindet!

    Es sagt ja keiner, dass man eine Partei wählen muss. Es besteht immerhin die Möglichkeit, durch eine ungültig abgegebene Stimme seinen Unmut über die inhaltlich sinnlosen Wahlprogramme, Gehör zu verschaffen.

    Jemanden, der nicht zur Wahl geht kann man Interessenlosigkeit und Akzeptanz der aktuellen Situation unterstellen, jedoch ist eine ungültige Stimme zumindest ein Indiz für das Fehlen eines passenden politischen Konzeptes in Bezug auf die eigene Vorstellung.

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