1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Edge Computing…

"Herausforderungen durch Echtzeitsteuerung"

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. "Herausforderungen durch Echtzeitsteuerung"

    Autor: honna1612 18.09.17 - 13:28

    Die Sensoren wurden schneller, die Rechenleistung aber auch. 100gbyte/s hat man nicht aus vielen 0815 sensoren sondern aus radar/3d/video aufnahmen. Das ist nicht so viel dass es unmachbar ist. Ein fpga oder ASIC bewältigt das leicht. Für einen 60mhz Mikroprozessor geht die verarbeitung dann nichtmehr. Downsampling wäre noch eine Lösung.

  2. Re: "Herausforderungen durch Echtzeitsteuerung"

    Autor: yeti 18.09.17 - 14:15

    Echtzeitsteuerung meint: Geschlossene Regelkreise
    Dazu gebe man mal
    regelung totzeit stabilität
    in eine Suchmaschine ein.
    Dann kann man z.B. hier nachlesen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Totzeit_(Regelungstechnik)

    Wenn man das verstanden hat, ist einem auch klar, dass man geschlossene Regelkreise NICHT durch Wolken leitet.

  3. Re: "Herausforderungen durch Echtzeitsteuerung"

    Autor: M.P. 18.09.17 - 16:00

    Dezentrale Regler gab es doch eigentlich schon immer, und die Größen, die man aus denen zu den Leitwarten/Zentralsystemen schickt sind dann doch eher welche, die man aus den Reglern extrahiert.

    Eine Standardisierung würde ja dann bedeuten, dass man wieder zu "dümmeren" Reglern kommt, um Platz für dezentrale Intelligenz außerhab der dezentralen Regler zu gewinnen.

    Vielleicht geht es aber auch um eine hierarchische Stufung von Reglern.

    Der erste klassische Regler regelt den Prozessdruck, der zweite die Prozesstemperatur.
    Ein übergeordneter Regler schaut, dass die Stellgrößenpunkte der beiden Regler so stehen, dass der Energieaufwand minimal wird...

  4. Re: "Herausforderungen durch Echtzeitsteuerung"

    Autor: yeti 18.09.17 - 18:30

    Angenommen der Sensor ist eine Kamera und
    man muß erst über eine Bilderkennung den eigentlichen Meßwert bestimmen.
    Schon brauchen wir dezentral eine höhere "Intelligenz".

    Man wird ja kein Video in die Wolke hoch streamen,
    damit von dort die notwendigen Stellgrößen herunter kommen.

  5. Re: "Herausforderungen durch Echtzeitsteuerung"

    Autor: Basstler 24.09.17 - 13:15

    yeti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angenommen der Sensor ist eine Kamera und
    > man muß erst über eine Bilderkennung den eigentlichen Meßwert bestimmen.
    > Schon brauchen wir dezentral eine höhere "Intelligenz".
    ...
    Die höhere 'Intelligenz' an der Edge - sprich mehr Rechenpower - wird eher gebraucht, um komplexe Kommunikationsprotokolle zu verstehen bzw. reden zu können.

    Die Cloud Infrastruktur ist IT-Technik; Industrie Steuerungen, Prozess-Regler oder Gebäudetechnik ist E-Technik - da gibt es massive Unterschiede bzgl. der Verarbeitung von Daten und der Bedeutung was 'Echtzeit' ist, oder ob die Daten als analoger Stream mit 'unendlicher' Auflösung von einer echten 'Klemme' (physikalisch) aus dem Feld kommen oder fertig formatiert mit Einheit, Wertebereich und Timestamp als 'Paket' über Adresse 192.xxx.xxx.xxx an Port yy geliefert wird ('irgendwann').

    Letztlich muss zwischen beiden Welten 'übersetzt' werden.
    Damit das aus Sicht der E-Technik halbwegs als 'Echtzeit' durchgeht, sollte so ein Gateway/Protokollumsetzer fix sein ... zumal das ganze noch verschlüsselt werden muss.

    Es soll paar Irre geben, welche versuchen alles zu virtualisieren, zb. Regler, was aber kein Sinn macht - Netzwerk platt - Regler platt, inkonstante Reaktionszeiten (floatende Totzeit, ganz fürchterlich) etc.

    Aber die höheren Management Ebenen (Leittechnik) gehören zweifelsohne in ein Rechenzentrum, dort werden abertausende Prozessparameter, Messwerte und allg. Statusmeldungen konzentriert, verarbeitet und visualisiert.

    Das ist vielleicht der Kern vom IoT, das WWW bekommt Fühler in die 'echte' Welt !

    Milliarden von einzelnen Knoten, die mehr oder weniger konstant Daten liefern - der einzelne vielleicht nur ein 14 Bit AD Wert pro Sekunde, aber in Summe kommt da einiges...
    Dann will der ganze Sensor- bzw. Knoten-Zoo auch noch zentral gemanagt werden, sprich Lokalisierungsdienste, Firmwaremanagement & OTA, Device Monitoring.
    Also liefert so ein Knoten alle Sekunde nicht nur seinen Fühlerwert in 14 Bit, sondern noch nen Haufen Meta Daten, zB. wo er ist, wie voll seine Batterie ist, ob das letzte Update geklappt hat, ob jemand am Gehäuse rum gefummelt hat oder wann die letzte Wartung war ...

    Basstler

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Kundenberater Apotheken-IT (m/w/d)
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Hamburg
  2. Full Stack Developer (w/m/d) Marketing/E-Commerce
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
  3. IT-Administrator (m/w/d)
    ecovium GmbH, Norderstedt
  4. Junior Projektmanager (m/w/d)
    ADLATUS GmbH & Co. KG, Wentorf bei Hamburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 54,99€ statt 109,99€
  2. 1.259€ statt 1.699€
  3. 1.122€ statt 1.499€
  4. 2.379€ statt 2.899€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Altris: Kathodenmaterial für Natrium-Ionen-Akkus kommt aus Schweden
Altris
Kathodenmaterial für Natrium-Ionen-Akkus kommt aus Schweden

Eine europäische Firma will vom Lithium wegkommen. Bis 2023 soll eine Pilotfabrik für Akku-Kathoden mit einer Kapazität von bis zu 1 GWh pro Jahr entstehen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Akkutechnik Neue Natrium-Ionen-Akkus von Lifun aus China ab 2023
  2. Rohstoffe Lithiumkarbonat für über 50 Euro/kg gefährdet Akkupreise
  3. Faradion Indischer Konzern kauft Hersteller von Natrium-Ionen-Akkus

Sid Meier's Pirates angespielt: Kaperfahrt in der Karibik
Sid Meier's Pirates angespielt
Kaperfahrt in der Karibik

Mit Pirates schuf Sid Meier vor 35 Jahren einen Klassiker. Wie spielt sich das frühe Open-World-Abenteuer heute?
Von Andreas Altenheimer


    Ryzen 5 5500 im Test: Preiswerter Gaming-Chip mit PCIe-Haken
    Ryzen 5 5500 im Test
    Preiswerter Gaming-Chip mit PCIe-Haken

    Mit dem Ryzen 5 5500 bringt AMD die bisher günstigste Zen-3-CPU in den Handel, doch Intel hat mit dem Core i5-12400F längst vorgelegt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Agesa 1207 Auf MSIs X370-/B350-Platinen läuft selbst der 5800X3D
    2. Ryzen 5000C AMDs Chromebook-Chips wechseln auf Zen 3
    3. Raphael, Dragon Range, Phoenix AMD macht Ryzen 7000 mit Zen 4 offiziell