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Das Problem mit Jamaika

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  1. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: der_wahre_hannes 25.09.17 - 11:38

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Weil deine Aussagen unreflektierte Polemische Parolen sind, die in der
    > Presse, auf Sozialen Medien usw herumgepustet werden, ohne das sich
    > Betreffende wirklich mit den Themen befassen.

    Nein, weil ich mich lange genug mit der AfD und ihren Mitgliedern befasst habe und wir nach wie vor in einem Land leben, in dem man seine Meinung frei äußern darf. Wenn ich also der Meinung bin, dass es sich bei der AfD um üble Demagogen handelt, dann habe ich das Recht das so zu äußern. Und ob du es glaubst oder nicht, was du über mich denkst ist mir dabei völlig schnuppe. :)

    > Und ich durchschaue Menschen schnell.

    Nur doof, dass du keinen Menschen siehst, sondern nur ein paar Buchstaben im Golemforum, gell?

  2. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: Palerider 25.09.17 - 11:44

    Ich glaube bei der CSU würde/wird es öfter "3 gegen 1" heißen als bei den Grünen. Horstis paradoxe Haltung, dass die Verluste der CSU auf die 'offenen rechte Flanke' zurückzuführen sind wird das größte Problem. Der will nämlich nicht wahr haben, dass die CSU mehr Federn gelassen hat als alle die links von ihm stehen.

  3. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: HubertHans 25.09.17 - 11:46

    Seelbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > JanZmus schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Seelbreaker schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Das einzeigst wovon ich derzeit überzeugt bin, ist eine Steigerung
    > der
    > > > > Sozialversicherungsbeiträge aufgrund der ganzen Menschen die derzeit
    > > > nicht
    > > > > in das (eh schon marode System) einzahlen...
    > > >
    > > > Wovon redest du? Der durchschnittliche Arbeitslohn steigt stetig:
    > > >
    > > > de.statista.com
    > > >
    > > > Die Steuereinnahmen auch:
    > > >
    > > > de.statista.com
    > >
    > > Und kommst du jetzt auch mit einem Nachweis fuer die doch hoffentlich
    > > ueberall gestiegene und gleichmaeßig verteilte Kaufkraft?
    > >
    > > Ups, ich glaube da war was...
    > >
    > > de.wikipedia.org
    >
    > Danke fürs raussuchen :)
    > Aber ja, Steuern und Lohn sind gestiegen, allerdings muss man auch für
    > alles andere mehr zahlen.
    > Klar, Statistiken können geschönt sein, aber hier sieht man einen Anstieg.
    > www.zeit.de
    >
    > Und die Mietbremse (welche schön auf dem Papier war und mehr auch nicht)
    > wurde vor ein paar Tagen eh als verfassungswidrig abgelegt.
    > Also können alle Vermieter welche eh erhöht haben von Glück reden.
    >
    > Und selbst wenn die Löhne und Steuern gestiegen sind, so sind die Millionen
    > für das ganze Asylpacket aus Steuergeldern gezogen worden die von jedem
    > gestützt werden der monatlich seine Lohnsteuer und Sozialversicherungen
    > abführt.
    >
    > Bedeutet letztendlich, dass sich unsere Reich/Arm Schere noch weiter
    > aufgerissen wird, dabei sollte.
    >
    > Und nur um das gleich vorwegzunehmen, bevor was falsches aufkommt :)
    >
    > Ich habe kein Problem mit den ganzen Asylbewerbern solange das auch alles
    > funktioniert...
    > Das genaue Gegenteil bekommen wir allerdings seit 2015 direkt vorgeführt
    > und es wird sich leider nix ändern.
    >
    > Neuwahlen fände ich interessant, allein schon aus dem Grund wie es dann
    > abläuft und um der CDU/CSU noch ein paar Punkte mehr abzunehmen :P

    Ich habe auch nichts gegen die Fluechtlinge und Hilfesuchenden.

    Ich bin aber eben auch dafuer, das wir nicht einfach so jeden rein lassen. Und eben fuer die Realitaet die Augen offen halten.

    Wir haben in den letzten Jahren ueber 600000 illegale Einwanderer aufgegabelt, die laut Gesetz ausgewiesen gehoeren. Das ist eine Baustelle, die angegangen werden muss. Da diese Leute wissen, wie sie die Abschiebung verhindern (Perso weg/ Am Flughafen Raudau machen/ Straftaeter) sitzen die hier fest und es wird keine Loesung gesucht.

    Außerdem muss man nun auch sehen, das die Fluechtlinge nach Deutschland wollen, wo man eben einfach mal ueberlegen muss. Warum will man Polen und Ungarn zur Aufnahme von Fluechtlingen zwingen, wenn die Fluechtlinge den Weg nach Deutschland suchen, weil wir hier das bessere soziale System haben?

    Die Ursachen muessen bekaempft werden. Und die liegen außerhalb der EU.

    Und noch etwas: Auch vor der Religion vieler Fluechtlinge und Einwanderer darf man nicht die Augen verschließen. Leider sind Anhaenger des Islam mehr dazu geneigt, radikale Ansichten zu vertreten oder gar unseren Rechtsstaat zu missachten.

    https://www.wzb.eu/sites/default/files/u6/koopmans_englisch_ed.pdf

    Bitte einmal genau lesen. Auch hier muss Hand angelegt werden. Es kann z.B. nicht sein, dass Kinder solcher Glaubensgemeinschaften Sonderrechte in unseren Schulen genießen oder eben nicht die Bildung genießen koennen, die ihnen auf Grund der unserer Gesetze angedeien soll. Wenn Schulen aktiv daran gehindert werden, ihre Aufgabe nachzukommen, weil die Muetter auf Grund ihrer Religion oftmals nicht die Elternsprechabende aufsuchen durfen oder sich Eltern weigern, ihren Pflichten nachzukommen. Es kann nicht sein, das Kinder, unter dem Deckmantel der Glaubensfreiheit, aktiv daran gehindert werden, vernuenftig in unser Schulsystem integriert zu werden. (Bei einer Befragung in einer Talkrunde mit Merkel beschwerte sich eine Lehrerin ueber genau dieses Thema) Und das zieht sich durch breite Schichten. Es kann nicht sein, das der Glaube wichtiger ist als das Zusammenleben der Leute und dem Befolgen unserer Gesetze.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.17 11:50 durch HubertHans.

  4. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: Marentis 25.09.17 - 11:48

    Stimmt, das habe ich vorhin gar nicht mit bedacht, danke dafür!
    Interessant ist ja, dass die CSU der kleinste Koalitionspartner wäre, gleichzeitig aber hohe Ansprüche stellen müsste, um das umzusetzen, was von Hrn. Seehofer versprochen würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.17 11:48 durch Marentis.

  5. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: HubertHans 25.09.17 - 11:48

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja. Weil deine Aussagen unreflektierte Polemische Parolen sind, die in
    > der
    > > Presse, auf Sozialen Medien usw herumgepustet werden, ohne das sich
    > > Betreffende wirklich mit den Themen befassen.
    >
    > Nein, weil ich mich lange genug mit der AfD und ihren Mitgliedern befasst
    > habe und wir nach wie vor in einem Land leben, in dem man seine Meinung
    > frei äußern darf. Wenn ich also der Meinung bin, dass es sich bei der AfD
    > um üble Demagogen handelt, dann habe ich das Recht das so zu äußern. Und ob
    > du es glaubst oder nicht, was du über mich denkst ist mir dabei völlig
    > schnuppe. :)
    >
    > > Und ich durchschaue Menschen schnell.
    >
    > Nur doof, dass du keinen Menschen siehst, sondern nur ein paar Buchstaben
    > im Golemforum, gell?

    Deine Meinung ist ein thema. Das "Demagogen" habe ich dabei ueberlesen. ich habe deinen text als solchen erfasst. Und er war eben unsachlich.

  6. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: der_wahre_hannes 25.09.17 - 11:53

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Meinung ist ein thema. Das "Demagogen" habe ich dabei ueberlesen. ich
    > habe deinen text als solchen erfasst. Und er war eben unsachlich.

    Nö.

  7. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: HubertHans 25.09.17 - 12:04

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der_wahre_hannes schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Marentis schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > oder die SPD sich doch noch einmal breitschlagen lässt (was sie dann
    > > bei
    > > > der nächsten BTW endgültig versenken würde).
    > > >
    > > > Jep. Noch 4 Jahre GroKo und die SPD liegt die nächsten paar Jahre
    > unter
    > > 5%.
    > >
    > > Das glaube ich nicht mal. In der Elefantenrunde hat der Herr Schulz
    > einen
    > > positiven Eindruck gemacht.
    >
    > Ja, weil er klar gesagt hat, dass die SPD in die Opposition gehen will.
    > Also genau das Gegenteil von einer großen Koalition. ;)
    >
    > Für das politische Klima wäre es jedenfalls um einiges erträglicher, wenn
    > die SPD die Oppositionsführung übernimmt und dieses Feld nicht den
    > Demagogen der AfD überlassen wird.
    >
    > > Und dieses ganze Rumgehacke auf die AFD ist einfach nur erbaermlich.
    >
    > Die AfD hat die Stimmung doch selbst so vergiftet und das meine ich ganz
    > wörtlich. Alle Gegner werden als "Lügner" bezeichnet, die Presse ist
    > natürlich "Lügenpresse" und Feindbild Nummer 1. Man selbst argumentiert
    > dann aber mit erfundenen Geschichten über irgendwelche
    > Massenvergewaltigungen und Massenplünderungen.

    Und die Presse und Medienlandschaft hat gezeigt, dass es zutrifft.

    Und damit du dir einfach mal ein reales Bild verschaffst, solltest du einfach mal hier stoebern:

    https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2016/pks2016Jahrbuch3TV.pdf?__blob=publicationFile&v=2

    Und wenn du damit fertig bist, kannst du dir einen noch besseren Ueberblick verschaffen:

    https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2016/pks2016_node.html

    Nur weil es Berichterstattung gegeben hat, die gelogen war, zeigt das nciht, das sich gewisse Gruppierungen vermehrt an Delitkten beteiligt haben. Die Statistik zeigt deutlich auf, das wir dort ein Problem haben. Und die falsche Berichterstattung haben wir auf beiden Seiten.

    >
    > Aber geht man im Ton aggressiv gegen die AfD vor, ist es gleich wieder
    > "gebashe" und "rumgehacke". Wirklich jetzt? Warum muss man so eine Partei
    > von üblen Demagogen eigentlich noch in Schutz nehmen?

    Genau das zum Thema Sachlichkeit. Aggressiv zu Argumentieren bedeutet nicht, die Partei mit Schimpfwoertern zu belegen oder sie gar zu Denunzieren. Dazwischen befinden sich Unterschiede, die eben auch die Presse nicht beachtet hat. Provozieren ist ein Mittel, welches ich auch gerne einsetze. Und ich kenne die Reaktionen von Leuten, die sich dann angegriffen fuehlen. Dann zeigen sie ihr wahres Gesicht. und da ist dann leider von Anstand, Respekt, Toleranz und demokratischen Verhalten nichts mehr zu sehen.

    >
    > > Man will Demokratie und Toleranz. Dann muss man das auch seinen
    > politischen Gegnern entgegen bringen.
    >


    > Haha, genau. Man soll Menschen tolerieren, die einem selbst die Pest an den
    > Hals wünschen. Fehlt nur noch ein "man wird ja wohl noch sagen dürfen".

    Belege das doch einmal. Dann koennen wir das sachlich nennen. Ich habe Zweifel, das diese Aussage hier der Realitaet entspricht, die die AFD vertreten will.


    Noch irgendwie Probleme mit meinen Aussagen bezueglich deiner Sachlichkeit?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.17 12:05 durch HubertHans.

  8. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: der_wahre_hannes 25.09.17 - 12:15

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Presse und Medienlandschaft hat gezeigt, dass es zutrifft.

    Beweise?

    > Und damit du dir einfach mal ein reales Bild verschaffst, solltest du
    > einfach mal hier stoebern:
    >
    > www.bka.de
    >
    > Und wenn du damit fertig bist, kannst du dir einen noch besseren Ueberblick
    > verschaffen:
    >
    > www.bka.de
    > Nur weil es Berichterstattung gegeben hat, die gelogen war, zeigt das
    > nciht, das sich gewisse Gruppierungen vermehrt an Delitkten beteiligt
    > haben. Die Statistik zeigt deutlich auf, das wir dort ein Problem haben.
    > Und die falsche Berichterstattung haben wir auf beiden Seiten.

    Ja, die Kriminalitätsraten steigen. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass es Kriminalität von Flüchtlingen vor allem in Flüchtlingsheimen gibt. Für einen, der Menschen angeblich so schnell durchschaut bist du aber ganz schön leicht zu täuschen.

    Die Mär von den Massenplünderungen in irgendwelchen Supermärkten sind gezielte Desinformationen, um Stimmung zu machen, gegen alles, was irgendwie "nicht deutsch" erscheint.

    > Genau das zum Thema Sachlichkeit.

    Man kann auch aggressiv im Ton noch bei der Sache bleiben. Ich wandle ja gerne ein bekanntes Zitat von Max Goldt auf die AfD ab: "Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."

    > Aggressiv zu Argumentieren bedeutet nicht, die Partei mit Schimpfwoertern zu belegen oder sie gar zu Denunzieren.

    Nachfrage: Wolltest du wirklich das Wort "denunzieren" verwenden? Wenn ja, bist du dir sicher, dass das Wort bedeutet, was du denkst, dass es bedeutet?

    > > > Man will Demokratie und Toleranz. Dann muss man das auch seinen
    > > politischen Gegnern entgegen bringen.
    > > Haha, genau. Man soll Menschen tolerieren, die einem selbst die Pest an
    > den
    > > Hals wünschen. Fehlt nur noch ein "man wird ja wohl noch sagen dürfen".
    >
    > Belege das doch einmal. Dann koennen wir das sachlich nennen. Ich habe
    > Zweifel, das diese Aussage hier der Realitaet entspricht, die die AFD
    > vertreten will.

    Schonmal deren Spitzenkräfte reden gehört? Offensichtlich nicht.

  9. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: HubertHans 25.09.17 - 12:24

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und die Presse und Medienlandschaft hat gezeigt, dass es zutrifft.
    >
    > Beweise?

    Dafuer reicht der gestrige Stream des ZDF. Speziell die Elefantenrunde und die Moderation. Anschauen, nachdenken. Passt perfekt in das Bild, was die AFD gemalt hat.
    >
    > > Und damit du dir einfach mal ein reales Bild verschaffst, solltest du
    > > einfach mal hier stoebern:
    > >
    > > www.bka.de
    > >
    > > Und wenn du damit fertig bist, kannst du dir einen noch besseren
    > Ueberblick
    > > verschaffen:
    > >
    > > www.bka.de
    > > Nur weil es Berichterstattung gegeben hat, die gelogen war, zeigt das
    > > nciht, das sich gewisse Gruppierungen vermehrt an Delitkten beteiligt
    > > haben. Die Statistik zeigt deutlich auf, das wir dort ein Problem haben.
    > > Und die falsche Berichterstattung haben wir auf beiden Seiten.
    >
    > Ja, die Kriminalitätsraten steigen. Aber das ist eben nur die halbe
    > Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass es Kriminalität von Flüchtlingen vor
    > allem in Flüchtlingsheimen gibt. Für einen, der Menschen angeblich so
    > schnell durchschaut bist du aber ganz schön leicht zu täuschen.

    Achso. Und Koeln hast du schon vergessen. Und wo widerlegt das meine Aussagen? Wieso bewertest du Kriminalitaet in Fluechtlingsheimen anders? Haben die Leute dort keine Rechte? Merkst du eigentlich, was du da gerade von dir gegeben hast?

    >
    > Die Mär von den Massenplünderungen in irgendwelchen Supermärkten sind
    > gezielte Desinformationen, um Stimmung zu machen, gegen alles, was
    > irgendwie "nicht deutsch" erscheint.

    Habe ich gar nicht mitbekommen. Ui.

    >
    > > Genau das zum Thema Sachlichkeit.
    >
    > Man kann auch aggressiv im Ton noch bei der Sache bleiben. Ich wandle ja
    > gerne ein bekanntes Zitat von Max Goldt auf die AfD ab: "Man muß so
    > unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind
    > schlechte Menschen, die Falsches tun."
    >
    > > Aggressiv zu Argumentieren bedeutet nicht, die Partei mit Schimpfwoertern
    > zu belegen oder sie gar zu Denunzieren.
    >
    > Nachfrage: Wolltest du wirklich das Wort "denunzieren" verwenden? Wenn ja,
    > bist du dir sicher, dass das Wort bedeutet, was du denkst, dass es
    > bedeutet?

    Ja. Wenn man eine Partei ohne nachweisbaren Grund komplett als Rechtsradikal hinstellt, obwohl es dazu keinerlei Grundlage gibt, dann passt das. Und es sind ja auch noch andere Begrifflichkeiten gefallen.

    >
    > > > > Man will Demokratie und Toleranz. Dann muss man das auch seinen
    > > > politischen Gegnern entgegen bringen.
    > > > Haha, genau. Man soll Menschen tolerieren, die einem selbst die Pest
    > an
    > > den
    > > > Hals wünschen. Fehlt nur noch ein "man wird ja wohl noch sagen
    > dürfen".
    > >
    > > Belege das doch einmal. Dann koennen wir das sachlich nennen. Ich habe
    > > Zweifel, das diese Aussage hier der Realitaet entspricht, die die AFD
    > > vertreten will.
    >
    > Schonmal deren Spitzenkräfte reden gehört? Offensichtlich nicht.

    Von der Weidel ist nichts entsprechendes gefallen, beim Wahlprogramm sehe ich auch nichts davon. Gauland hat sowas fallen gelassen, aber da hoffe ich darauf, das die AFD alsbald Konsequenzen daraus zieht. (Auch wenn die Presse hier die Aussagen stark verdreht. Speziell die letzte Aktion mit den Leistungen unserer Soldaten) Denn sonst wird die AFD noch unglaubwuerdiger.

  10. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: der_wahre_hannes 25.09.17 - 12:50

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafuer reicht der gestrige Stream des ZDF. Speziell die Elefantenrunde und
    > die Moderation. Anschauen, nachdenken. Passt perfekt in das Bild, was die
    > AFD gemalt hat.

    Dass es in Elefantenrunden häufig mal derber zur Sache geht sollte man mittlerweile wissen. Das reicht nicht aus.

    > Achso. Und Koeln hast du schon vergessen.

    Ach so. Die Wendung "vor allem" bedeutet, dass ich sämtliche Delikte, die nicht in Flüchtlingsheimen stattfinden, "schon vergessen" habe.

    > Und wo widerlegt das meine Aussagen?

    "Steigende Kriminalität durch Flüchtlinge!!!1111" ziehlt nur darauf ab, Angst zu verbreiten, was ja genau das Mittel der Demagogen ist. Dazu noch ein paar Fake News ("Massenplünderung im Supermarkt!!!") und fertig ist der nächste Aufreger. Dass diese Angst vielfach unbegründest ist stellt man fest, wenn man das ganze Bild betrachtet und eben nicht nur die halbe Wahrheit, so wie du es hier tust.

    > Wieso bewertest du Kriminalitaet in Fluechtlingsheimen anders?
    > Haben die Leute dort keine Rechte? Merkst du eigentlich, was du da gerade
    > von dir gegeben hast?

    Merkst du eigentlich, dass du (ganz AfD-like) Sachen hier jetzt komplett aus dem Zusammenhang reißt und mir Dinge unterstellst, die ich nichtmal im Ansatz von mir gegeben habe (siehe "Köln")? Ist das wirklich das Niveau, auf dem du diese Unterhaltung weiterführen möchtest? Dann musst du die Unterhaltung aber ohne mich fortsetzen, denn das ist mir einfach zu dumm.

    > Ja. Wenn man eine Partei ohne nachweisbaren Grund komplett als
    > Rechtsradikal hinstellt, obwohl es dazu keinerlei Grundlage gibt,

    Keine Grundlage? Höcke, Gauland, Meuthen, Maier, Stoch. Durch "Bikini statt Burka"- und "die islamische Küche passt nicht zu uns"-Plakate Stimmung machen (Juden essen übrigens auch kein Schwein. Passt deren Küche und somit die Juden als solche also auch nicht "zu uns"...?), etc. pp.

    > Von der Weidel ist nichts entsprechendes gefallen, beim Wahlprogramm sehe
    > ich auch nichts davon. Gauland hat sowas fallen gelassen, aber da hoffe ich
    > darauf, das die AFD alsbald Konsequenzen daraus zieht.

    So, wie sie auch bei Höcke schon Konsequenzen draus gezogen hat? Und bei Jens Maier? Mach dich doch nicht lächerlich.

  11. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: Clown 25.09.17 - 13:21

    Natürlich ist das ein Nebenkriegsschauplatz. Wir haben weitaus wichtigere Dinge zu regeln als den Konsum eines Genussmittels. Aber der Vollständigkeit halber: Ich bin ja auf Deiner Seite: Es macht natürlich Sinn zu Legalisieren. Aber das hat beim besten Willen keine Priorität.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  12. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: Clown 25.09.17 - 13:36

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ursachen muessen bekaempft werden. Und die liegen außerhalb der EU.

    Das ist ja das perfide: Die Ursachen liegen zwar geografisch außerhalb der EU, haben ihren Ursprung aber vielfach innerhalb der EU: Z.B. machen wir den afrikanischen Bauern mit unseren Billig-(Abfall-)Produkten den Markt kaputt. Kein Wunder, dass die alle nach hier wollen, weil sie zu Hause keine Arbeit (mehr) haben.
    Oder wieder in Afrika: Dorthin werden täglich tonnenweise toxische und sonstwie gesundheitsgefährdende Abfälle/Schrott/etc transportiert und dort einfach brach liegen gelassen, weil das hier verboten ist und teuer entsorgt/recycelt werden muss.
    Ich wundere mich nicht, dass die Leute da nicht weiter leben wollen...

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  13. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: theFiend 25.09.17 - 15:56

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Ursachen muessen bekaempft werden. Und die liegen außerhalb der EU.
    >
    > Das ist ja das perfide: Die Ursachen liegen zwar geografisch außerhalb der
    > EU, haben ihren Ursprung aber vielfach innerhalb der EU: Z.B. machen wir
    > den afrikanischen Bauern mit unseren Billig-(Abfall-)Produkten den Markt
    > kaputt. Kein Wunder, dass die alle nach hier wollen, weil sie zu Hause
    > keine Arbeit (mehr) haben.
    > Oder wieder in Afrika: Dorthin werden täglich tonnenweise toxische und
    > sonstwie gesundheitsgefährdende Abfälle/Schrott/etc transportiert und dort
    > einfach brach liegen gelassen, weil das hier verboten ist und teuer
    > entsorgt/recycelt werden muss.
    > Ich wundere mich nicht, dass die Leute da nicht weiter leben wollen...

    Sehr richtig. Aber gerade bei der AfD (aber nicht nur bei der) ist dieser "Fluchtursachen bekämpfen" Spruch so inhaltsleer wie sonstwas. Man will halt nur nicht direkt sagen, das man die Leute einfach nicht haben will, und das einem völlig wurst (sprichwörtlich) ist, wenn sie woanders verrecken, auch wenn wir zu nicht unwesentlichen Teilen daran Anteil haben...

    Wirklich ärgerlich an der Sache (und dem ganzen Wahlkampf) ist doch, das keines der JETZT herrschenden Probleme auch nur im Ansatz diskutiert wurde, oder gar ein Wettkampf um die bessere Lösung stattfindet. Egal wo man bei der Diskussion steht, aber wir haben JETZT eine Million geflüchtete hier, und können nicht ewig so tun als wäre das ein Problem für die Zukunft.

    Genauso wie eben diese Fluchtursachen... entweder wir fangen JETZT an unsere Handelsbeziehungen mit Afrika mal in deren Sinn zu lösen, kommen damit klar das bei uns die Lebensmittel etwas teurer werden, und fressen weniger Fleisch, oder wir müssen halt damit leben das bei der nächsten Welle noch mehr Menschen zu uns kommen, und zwar egal ob wir wollen oder nicht, oder ob wir irgendwelche Gesetze dafür oder dagegen haben...

  14. Cannabis

    Autor: BasAn 25.09.17 - 16:35

    > Das sind aber auch Dinge, die bestenfalls Nebenkriegsschauplätze sind.

    Verfolgung von Teilen der eigenen Bevölkerung auf Basis eines alten Gesetzes mit rassistischen oder politischen Hintergründen ist nur ein Nebenkriegsschauplatz?
    Über Saudi-Arabien oder Iran und deren Regeln wird der Kopf geschüttelt, die Grünen werden wegen dem "Veggieday" beziehungsweise möglicher Bevormundung fertiggemacht, aber das ist unhinterfragbar? Wo ist da der Unterschied zu einer bestimmten Buchreligion?

  15. Re: Das Problem mit Jamaika

    Autor: Clown 25.09.17 - 18:04

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr richtig. Aber gerade bei der AfD (aber nicht nur bei der) ist dieser
    > "Fluchtursachen bekämpfen" Spruch so inhaltsleer wie sonstwas. Man will
    > halt nur nicht direkt sagen, das man die Leute einfach nicht haben will,
    > und das einem völlig wurst (sprichwörtlich) ist, wenn sie woanders
    > verrecken, auch wenn wir zu nicht unwesentlichen Teilen daran Anteil
    > haben...

    An dieser Stelle muss man sich immer vor Augen halten, wer die aktuelle Situation mindestens gebilligt, wenn nicht sogar (aktiv oder passiv) unterstützt hat. Das war übrigens nicht die AfD ;)

    > Wirklich ärgerlich an der Sache (und dem ganzen Wahlkampf) ist doch, das
    > keines der JETZT herrschenden Probleme auch nur im Ansatz diskutiert wurde,
    > oder gar ein Wettkampf um die bessere Lösung stattfindet. Egal wo man bei
    > der Diskussion steht, aber wir haben JETZT eine Million geflüchtete hier,
    > und können nicht ewig so tun als wäre das ein Problem für die Zukunft.
    >
    > Genauso wie eben diese Fluchtursachen... entweder wir fangen JETZT an
    > unsere Handelsbeziehungen mit Afrika mal in deren Sinn zu lösen, kommen
    > damit klar das bei uns die Lebensmittel etwas teurer werden, und fressen
    > weniger Fleisch, oder wir müssen halt damit leben das bei der nächsten
    > Welle noch mehr Menschen zu uns kommen, und zwar egal ob wir wollen oder
    > nicht, oder ob wir irgendwelche Gesetze dafür oder dagegen haben...

    Völlig richtig. Und der Witz an der Sache ist ja, dass die GroKo seit 2 Jahren nicht in der Lage war an dieser Sache etwas zu ändern. Die Quittung dafür haben sie gestern kassiert.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  16. Re: Cannabis

    Autor: Clown 25.09.17 - 18:13

    Wer hat denn gesagt, dass das unhinterfragbar sei?

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  17. Re: Cannabis

    Autor: BasAn 25.09.17 - 18:31

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hat denn gesagt, dass das unhinterfragbar sei?

    In der Praxis ist das so. Die Drogenbeauftragte verweist auf ein Gesetz aus einer Zeit in der der neue US-Präsident Kennedy hiess.
    Was so lange getragen wurde das nimmt Züge von Religion an.

  18. Re: Cannabis

    Autor: Clown 26.09.17 - 08:53

    Das mag ja alles sein. Das war nur nicht Teil *meiner* Aussage. Ich bleibe dabei, dass das Thema nebensächlich ist.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  19. Re: Cannabis

    Autor: BasAn 26.09.17 - 18:19

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag ja alles sein. Das war nur nicht Teil *meiner* Aussage. Ich bleibe
    > dabei, dass das Thema nebensächlich ist.

    Wen interessiert auch schon eine derartige Verfolgung von Menschen im eigenen Land...

    /Ironie

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