Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Core 2 Extreme startet mit 2,93 GHz

Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Suomynona 07.06.06 - 15:46

    Intel hat einen hellen Streifen am Horizont, der Oberwasser verspricht und schon kriechen die Intel-Fanboys aus ihren Loechern und feiern die "neue Intel-Zeit" als waere der Weltfriede ausgebrochen.
    Sollte es Intel tatsaechlich gelingen AMD wieder auf den Platz des Ewig-Zweiten zu verweisen, dann waere das das Mieseste, das aus Verbrauchersicht geschen koennte, aber soweit zu denken waere von einem Intel-Fanboy wirklich zuviel verlangt.

    Ich bin ueberzeugt, AMD hat die letzten Jahre nicht geschlafen und der Pentium M wurde von AMD mit Sicherheit genaustens studiert um schon seit langem abschaetzen zu koennen, dass diese Technik eher frueher als spaeter Netburst in allen Bereichen abloest.
    Von AMD gibt es zur Zeit keine grossen Ankuendigungen, aber wo waren diese Ankuendigungen beim K7/Athlon? Jeder sah K7 und dachte, achja... der Nachfolger des K6, mal wieder so ein zweitklassiger Low-Budget-Prozessor mit Heizluefter-Feature von AMD.
    Dann hat der K7 den P3 zerrissen und Intel kam mit tollem "Netburst" P4 auf den Markt und der K7 hat auch diesen zerrissen und Intel hat Netburst 3x(?) runderneuert um letztenendes mit gequaelten 3,x GHz (und deutlich ueber 100Watt) die mehrere Jahre alte Konkurrenz um eine Nasenlaenge zu schlagen.
    Was hat AMD in dieser Zeit gemacht? Sie haben die Infrastruktur rund um den K7 verbessert (einfacheres MP, integrierter Speicherkontroller, 64Bit) und das ganze Hammer, K8 und Opteron/Athlon64 getauft. Intel hatte zum zweitenmal verloren und diesmal nicht nur im Homeuser- und Desktop-Markt; AMD hatte endlich das Ruestzeug auch in den Servermarkt einzusteigen und mit den Opteron Prozessoren richtig durchzustarten.
    Alle haben gezweifelt und kritisiert, dass ein integrierter Speichercontroller viel zu unflexibel sei um auf dem schnellebigen Prozessormarkt mithalten zu koennen und AMD hat allen das Gegenteil bewiesen; mit einem Gesamtumsatz der einst so hoch lag wie Intel's Gewinne, hat AMD allen gezeigt wo der "Hammer" haengt und zwar in AMD's Prozessorschmiede.
    Der K8 wurde seinerzeit massiv von AMD beworben, aber vor allem als Opteron, der Athlon64 war sozusagen Nebenerzeugnis. Im Servermarkt musste nach einem Jahrzehnt "Intel Inside" gegen das Werben und Wirken von Intel ein neues Denken geschaffen werden, "AMD Opteron" musste als Marke von Profis fuer Profis etabliert werden.

    AMD hat es geschafft, gestartet als einer von mehreren "Intel-kompatiblen" spielt AMD heute technologisch in der selben Liga mit Intel und seit AMD64 ist Intel AMD-kompatibel.

    AMD hat fuer die nahe Zukunft keine grossen Knaller angekuendigt, waehrend Intel sich selbst feiert (und von einer willigen Presse feiern laesst), als haetten sie so eben "geschnitten Brot" erfunden.
    Netburst war schon bei Markteinfuehrung ein totes Pferd, aber aus irgendeinem Grund konnte diese einfache und offensichtliche Tatsache niemand bei Intel erkennen; lieber wurde von "Scalability" bis 10GHz fabuliert. Zum Glueck hat dieses peinliche Kapitel ein Ende.
    Der K7, begleitet uns indes noch immer, denn im Kern eines jeden K8 steckt noch immer der K7. Der lange Arm des K7 wird Intel noch weiter verfolgen; In einem knappen Jahr wird aus dem K8, der K8L und erst dann wird Intel mit Sicherheit wissen ob ihr "Core 2" wirklich ein "weiter Wurf" war oder ob sie der bis dahin 7 1/2 Jahre alte Geist des K7 weiter verfolgen wird und somit eine Chance bekommt eine Dekade "vollzumachen".

    Fazit:
    Pentium M und seine Erben ("Core 2") machen ENDLICH dort weiter wo der Pentium III aufgehoert hat, in den seither vergangenen Jahren hat Intel mit Netburst ein einfach nur peinliches Zwischenspiel gegeben. Letztenendes ist die Ankuendigung der "Core 2"-Architektur das Totenlied der Netburst-Architektur, welche nach AMD's K7-Design mit vollmundigen Versprechen eingefuehrt nun noch weit vor deren Ende (K8 und K8L) ihren Abschied nimmt.

    snafu,
    Suomynona

  2. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Moment! 07.06.06 - 15:52

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Intel hat einen hellen Streifen am Horizont, der
    > Oberwasser verspricht und schon kriechen die
    > Intel-Fanboys aus ihren Loechern und feiern die
    > "neue Intel-Zeit" als waere der Weltfriede
    > ausgebrochen.
    > Sollte es Intel tatsaechlich gelingen AMD wieder
    > auf den Platz des Ewig-Zweiten zu verweisen, dann
    > waere das das Mieseste, das aus Verbrauchersicht
    > geschen koennte, aber soweit zu denken waere von
    > einem Intel-Fanboy wirklich zuviel verlangt.
    >
    > Ich bin ueberzeugt, AMD hat die letzten Jahre
    > nicht geschlafen und der Pentium M wurde von AMD
    > mit Sicherheit genaustens studiert um schon seit
    > langem abschaetzen zu koennen, dass diese Technik
    > eher frueher als spaeter Netburst in allen
    > Bereichen abloest.
    > Von AMD gibt es zur Zeit keine grossen
    > Ankuendigungen, aber wo waren diese Ankuendigungen
    > beim K7/Athlon? Jeder sah K7 und dachte, achja...
    > der Nachfolger des K6, mal wieder so ein
    > zweitklassiger Low-Budget-Prozessor mit
    > Heizluefter-Feature von AMD.
    > Dann hat der K7 den P3 zerrissen und Intel kam mit
    > tollem "Netburst" P4 auf den Markt und der K7 hat
    > auch diesen zerrissen und Intel hat Netburst 3x(?)
    > runderneuert um letztenendes mit gequaelten 3,x
    > GHz (und deutlich ueber 100Watt) die mehrere Jahre
    > alte Konkurrenz um eine Nasenlaenge zu schlagen.
    > Was hat AMD in dieser Zeit gemacht? Sie haben die
    > Infrastruktur rund um den K7 verbessert
    > (einfacheres MP, integrierter Speicherkontroller,
    > 64Bit) und das ganze Hammer, K8 und
    > Opteron/Athlon64 getauft. Intel hatte zum
    > zweitenmal verloren und diesmal nicht nur im
    > Homeuser- und Desktop-Markt; AMD hatte endlich das
    > Ruestzeug auch in den Servermarkt einzusteigen und
    > mit den Opteron Prozessoren richtig
    > durchzustarten.
    > Alle haben gezweifelt und kritisiert, dass ein
    > integrierter Speichercontroller viel zu unflexibel
    > sei um auf dem schnellebigen Prozessormarkt
    > mithalten zu koennen und AMD hat allen das
    > Gegenteil bewiesen; mit einem Gesamtumsatz der
    > einst so hoch lag wie Intel's Gewinne, hat AMD
    > allen gezeigt wo der "Hammer" haengt und zwar in
    > AMD's Prozessorschmiede.
    > Der K8 wurde seinerzeit massiv von AMD beworben,
    > aber vor allem als Opteron, der Athlon64 war
    > sozusagen Nebenerzeugnis. Im Servermarkt musste
    > nach einem Jahrzehnt "Intel Inside" gegen das
    > Werben und Wirken von Intel ein neues Denken
    > geschaffen werden, "AMD Opteron" musste als Marke
    > von Profis fuer Profis etabliert werden.
    >
    > AMD hat es geschafft, gestartet als einer von
    > mehreren "Intel-kompatiblen" spielt AMD heute
    > technologisch in der selben Liga mit Intel und
    > seit AMD64 ist Intel AMD-kompatibel.
    >
    > AMD hat fuer die nahe Zukunft keine grossen
    > Knaller angekuendigt, waehrend Intel sich selbst
    > feiert (und von einer willigen Presse feiern
    > laesst), als haetten sie so eben "geschnitten
    > Brot" erfunden.
    > Netburst war schon bei Markteinfuehrung ein totes
    > Pferd, aber aus irgendeinem Grund konnte diese
    > einfache und offensichtliche Tatsache niemand bei
    > Intel erkennen; lieber wurde von "Scalability" bis
    > 10GHz fabuliert. Zum Glueck hat dieses peinliche
    > Kapitel ein Ende.
    > Der K7, begleitet uns indes noch immer, denn im
    > Kern eines jeden K8 steckt noch immer der K7. Der
    > lange Arm des K7 wird Intel noch weiter verfolgen;
    > In einem knappen Jahr wird aus dem K8, der K8L und
    > erst dann wird Intel mit Sicherheit wissen ob ihr
    > "Core 2" wirklich ein "weiter Wurf" war oder ob
    > sie der bis dahin 7 1/2 Jahre alte Geist des K7
    > weiter verfolgen wird und somit eine Chance
    > bekommt eine Dekade "vollzumachen".
    >
    > Fazit:
    > Pentium M und seine Erben ("Core 2") machen
    > ENDLICH dort weiter wo der Pentium III aufgehoert
    > hat, in den seither vergangenen Jahren hat Intel
    > mit Netburst ein einfach nur peinliches
    > Zwischenspiel gegeben. Letztenendes ist die
    > Ankuendigung der "Core 2"-Architektur das
    > Totenlied der Netburst-Architektur, welche nach
    > AMD's K7-Design mit vollmundigen Versprechen
    > eingefuehrt nun noch weit vor deren Ende (K8 und
    > K8L) ihren Abschied nimmt.
    >
    > snafu,
    > Suomynona


    Am Anfang ist es schlecht, im Fazit ist es gut?

    Du solltest alle Fäden aufnehmen und in deinem Fazit auf den Punkt bringen und nicht irgendwas verwursteln.

  3. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Obi Wan 07.06.06 - 15:55

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Intel hat einen hellen Streifen am Horizont, der
    > Oberwasser verspricht und schon kriechen die
    > Intel-Fanboys aus ihren Loechern und feiern die
    > "neue Intel-Zeit" als waere der Weltfriede
    > ausgebrochen.
    > Sollte es Intel tatsaechlich gelingen AMD wieder
    > auf den Platz des Ewig-Zweiten zu verweisen, dann
    > waere das das Mieseste, das aus Verbrauchersicht
    > geschen koennte, aber soweit zu denken waere von
    > einem Intel-Fanboy wirklich zuviel verlangt.
    >
    > Ich bin ueberzeugt, AMD hat die letzten Jahre
    > nicht geschlafen und der Pentium M wurde von AMD
    > mit Sicherheit genaustens studiert um schon seit
    > langem abschaetzen zu koennen, dass diese Technik
    > eher frueher als spaeter Netburst in allen
    > Bereichen abloest.
    > Von AMD gibt es zur Zeit keine grossen
    > Ankuendigungen, aber wo waren diese Ankuendigungen
    > beim K7/Athlon? Jeder sah K7 und dachte, achja...
    > der Nachfolger des K6, mal wieder so ein
    > zweitklassiger Low-Budget-Prozessor mit
    > Heizluefter-Feature von AMD.
    > Dann hat der K7 den P3 zerrissen und Intel kam mit
    > tollem "Netburst" P4 auf den Markt und der K7 hat
    > auch diesen zerrissen und Intel hat Netburst 3x(?)
    > runderneuert um letztenendes mit gequaelten 3,x
    > GHz (und deutlich ueber 100Watt) die mehrere Jahre
    > alte Konkurrenz um eine Nasenlaenge zu schlagen.
    > Was hat AMD in dieser Zeit gemacht? Sie haben die
    > Infrastruktur rund um den K7 verbessert
    > (einfacheres MP, integrierter Speicherkontroller,
    > 64Bit) und das ganze Hammer, K8 und
    > Opteron/Athlon64 getauft. Intel hatte zum
    > zweitenmal verloren und diesmal nicht nur im
    > Homeuser- und Desktop-Markt; AMD hatte endlich das
    > Ruestzeug auch in den Servermarkt einzusteigen und
    > mit den Opteron Prozessoren richtig
    > durchzustarten.
    > Alle haben gezweifelt und kritisiert, dass ein
    > integrierter Speichercontroller viel zu unflexibel
    > sei um auf dem schnellebigen Prozessormarkt
    > mithalten zu koennen und AMD hat allen das
    > Gegenteil bewiesen; mit einem Gesamtumsatz der
    > einst so hoch lag wie Intel's Gewinne, hat AMD
    > allen gezeigt wo der "Hammer" haengt und zwar in
    > AMD's Prozessorschmiede.
    > Der K8 wurde seinerzeit massiv von AMD beworben,
    > aber vor allem als Opteron, der Athlon64 war
    > sozusagen Nebenerzeugnis. Im Servermarkt musste
    > nach einem Jahrzehnt "Intel Inside" gegen das
    > Werben und Wirken von Intel ein neues Denken
    > geschaffen werden, "AMD Opteron" musste als Marke
    > von Profis fuer Profis etabliert werden.
    >
    > AMD hat es geschafft, gestartet als einer von
    > mehreren "Intel-kompatiblen" spielt AMD heute
    > technologisch in der selben Liga mit Intel und
    > seit AMD64 ist Intel AMD-kompatibel.
    >
    > AMD hat fuer die nahe Zukunft keine grossen
    > Knaller angekuendigt, waehrend Intel sich selbst
    > feiert (und von einer willigen Presse feiern
    > laesst), als haetten sie so eben "geschnitten
    > Brot" erfunden.
    > Netburst war schon bei Markteinfuehrung ein totes
    > Pferd, aber aus irgendeinem Grund konnte diese
    > einfache und offensichtliche Tatsache niemand bei
    > Intel erkennen; lieber wurde von "Scalability" bis
    > 10GHz fabuliert. Zum Glueck hat dieses peinliche
    > Kapitel ein Ende.
    > Der K7, begleitet uns indes noch immer, denn im
    > Kern eines jeden K8 steckt noch immer der K7. Der
    > lange Arm des K7 wird Intel noch weiter verfolgen;
    > In einem knappen Jahr wird aus dem K8, der K8L und
    > erst dann wird Intel mit Sicherheit wissen ob ihr
    > "Core 2" wirklich ein "weiter Wurf" war oder ob
    > sie der bis dahin 7 1/2 Jahre alte Geist des K7
    > weiter verfolgen wird und somit eine Chance
    > bekommt eine Dekade "vollzumachen".
    >
    > Fazit:
    > Pentium M und seine Erben ("Core 2") machen
    > ENDLICH dort weiter wo der Pentium III aufgehoert
    > hat, in den seither vergangenen Jahren hat Intel
    > mit Netburst ein einfach nur peinliches
    > Zwischenspiel gegeben. Letztenendes ist die
    > Ankuendigung der "Core 2"-Architektur das
    > Totenlied der Netburst-Architektur, welche nach
    > AMD's K7-Design mit vollmundigen Versprechen
    > eingefuehrt nun noch weit vor deren Ende (K8 und
    > K8L) ihren Abschied nimmt.
    >
    > snafu,
    > Suomynona


    wie viel geld hast du dafür bekommen um so nen text zu schreiben? :D
    bzw ist dir das alles freiwillig eingefallen? :P
    aber so ganz unrecht hast du ja nicht! möchte ich auch nicht bestreiten! ;)
    fazit:
    schau'n wir mal, dann seng'ma scho! - Zitat: Franz Beckenbauer

    grüße
    Obi Wan

  4. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Maxim 07.06.06 - 16:30

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Intel hat einen hellen Streifen am Horizont, der
    > Oberwasser verspricht und schon kriechen die
    > Intel-Fanboys aus ihren Loechern und feiern die
    > "neue Intel-Zeit" als waere der Weltfriede
    > ausgebrochen.
    > Sollte es Intel tatsaechlich gelingen AMD wieder
    > auf den Platz des Ewig-Zweiten zu verweisen, dann
    > waere das das Mieseste, das aus Verbrauchersicht
    > geschen koennte, aber soweit zu denken waere von
    > einem Intel-Fanboy wirklich zuviel verlangt.
    >
    > Ich bin ueberzeugt, AMD hat die letzten Jahre
    > nicht geschlafen und der Pentium M wurde von AMD
    > mit Sicherheit genaustens studiert um schon seit
    > langem abschaetzen zu koennen, dass diese Technik
    > eher frueher als spaeter Netburst in allen
    > Bereichen abloest.
    > Von AMD gibt es zur Zeit keine grossen
    > Ankuendigungen, aber wo waren diese Ankuendigungen
    > beim K7/Athlon? Jeder sah K7 und dachte, achja...
    > der Nachfolger des K6, mal wieder so ein
    > zweitklassiger Low-Budget-Prozessor mit
    > Heizluefter-Feature von AMD.
    > Dann hat der K7 den P3 zerrissen und Intel kam mit
    > tollem "Netburst" P4 auf den Markt und der K7 hat
    > auch diesen zerrissen und Intel hat Netburst 3x(?)
    > runderneuert um letztenendes mit gequaelten 3,x
    > GHz (und deutlich ueber 100Watt) die mehrere Jahre
    > alte Konkurrenz um eine Nasenlaenge zu schlagen.
    > Was hat AMD in dieser Zeit gemacht? Sie haben die
    > Infrastruktur rund um den K7 verbessert
    > (einfacheres MP, integrierter Speicherkontroller,
    > 64Bit) und das ganze Hammer, K8 und
    > Opteron/Athlon64 getauft. Intel hatte zum
    > zweitenmal verloren und diesmal nicht nur im
    > Homeuser- und Desktop-Markt; AMD hatte endlich das
    > Ruestzeug auch in den Servermarkt einzusteigen und
    > mit den Opteron Prozessoren richtig
    > durchzustarten.
    > Alle haben gezweifelt und kritisiert, dass ein
    > integrierter Speichercontroller viel zu unflexibel
    > sei um auf dem schnellebigen Prozessormarkt
    > mithalten zu koennen und AMD hat allen das
    > Gegenteil bewiesen; mit einem Gesamtumsatz der
    > einst so hoch lag wie Intel's Gewinne, hat AMD
    > allen gezeigt wo der "Hammer" haengt und zwar in
    > AMD's Prozessorschmiede.
    > Der K8 wurde seinerzeit massiv von AMD beworben,
    > aber vor allem als Opteron, der Athlon64 war
    > sozusagen Nebenerzeugnis. Im Servermarkt musste
    > nach einem Jahrzehnt "Intel Inside" gegen das
    > Werben und Wirken von Intel ein neues Denken
    > geschaffen werden, "AMD Opteron" musste als Marke
    > von Profis fuer Profis etabliert werden.
    >
    > AMD hat es geschafft, gestartet als einer von
    > mehreren "Intel-kompatiblen" spielt AMD heute
    > technologisch in der selben Liga mit Intel und
    > seit AMD64 ist Intel AMD-kompatibel.
    >
    > AMD hat fuer die nahe Zukunft keine grossen
    > Knaller angekuendigt, waehrend Intel sich selbst
    > feiert (und von einer willigen Presse feiern
    > laesst), als haetten sie so eben "geschnitten
    > Brot" erfunden.
    > Netburst war schon bei Markteinfuehrung ein totes
    > Pferd, aber aus irgendeinem Grund konnte diese
    > einfache und offensichtliche Tatsache niemand bei
    > Intel erkennen; lieber wurde von "Scalability" bis
    > 10GHz fabuliert. Zum Glueck hat dieses peinliche
    > Kapitel ein Ende.
    > Der K7, begleitet uns indes noch immer, denn im
    > Kern eines jeden K8 steckt noch immer der K7. Der
    > lange Arm des K7 wird Intel noch weiter verfolgen;
    > In einem knappen Jahr wird aus dem K8, der K8L und
    > erst dann wird Intel mit Sicherheit wissen ob ihr
    > "Core 2" wirklich ein "weiter Wurf" war oder ob
    > sie der bis dahin 7 1/2 Jahre alte Geist des K7
    > weiter verfolgen wird und somit eine Chance
    > bekommt eine Dekade "vollzumachen".
    >
    > Fazit:
    > Pentium M und seine Erben ("Core 2") machen
    > ENDLICH dort weiter wo der Pentium III aufgehoert
    > hat, in den seither vergangenen Jahren hat Intel
    > mit Netburst ein einfach nur peinliches
    > Zwischenspiel gegeben. Letztenendes ist die
    > Ankuendigung der "Core 2"-Architektur das
    > Totenlied der Netburst-Architektur, welche nach
    > AMD's K7-Design mit vollmundigen Versprechen
    > eingefuehrt nun noch weit vor deren Ende (K8 und
    > K8L) ihren Abschied nimmt.
    >
    > snafu,
    > Suomynona


    Sorry, aber du klingst wie ein AMD-Fanboy!
    Trotzdem hast du recht: Intel nervt mit seinen übetriebenen Werbekampanien und den viele Versprechungen. Aber Intel ist nun mal der mit mehr Geld. Jeder Monopolist spielt unfair. Und wenn AMD irgendwann Intel in den Boden stampft, werden alle schreinen: "Juhu, endlich wird AMD verklagt" u.s.w. ...

    Es ist nicht einfach, sich vor der Hirnwäscherei von Intel zu schützen.Wir ALLE sind Vebraucher und wir werden alle mehr oder weniger gezwungen zu kaufen, was uns die Werbung sagt.

    Die Strategie von AMD ist anders, keine Frage. Sie machen keine Unnötoge Werbung für Ihre Prozessoren. Warum? Weil sie nicht so viel GELD haben wie Intel. Die beste Werbung sind immernoch die unendlich vielen Tests im Internet und in Zeitschriften. Das weis sowohl Intel als auch AMD. Noch kann sich Intel es aber leisten, rießige Werbekampanien zu veranstalten.

    Früher oder Später wird China sowieso der Marktführer auf diesem Gebiet sein. Solange können sich Intel und AMD noch schön die Taschen vollstopfen ...

    Gruss,
    Maxim

  5. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Suomynona 07.06.06 - 16:42

    Moment! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Am Anfang ist es schlecht, im Fazit ist es gut?

    Ich habe nirgends geschrieben, dass Intels neuer Kurs mit den Pentium M-Ablegern schlecht ist, nur das peinliche Fanboy-Gehabe das hier viele an den Tag legen, weil scheinbar eine neue "Intel-Zeit" gekommen ist schlecht.

    > Du solltest alle Fäden aufnehmen und in deinem Fazit auf den Punkt bringen und nicht irgendwas verwursteln.

    Nun ich bin mit meine Fazit sehr wohl zufrieden, da es alles notwendige sagt fuer diejenigen die meine laengeren Ausfuehrungen im Gesamtbeitrag zu ermuedend fanden. Bei den Zeitgenossen des SMS-Zeitalters gilt scheinbar alles was 160 Zeichen um mehr als den Faktor 3 uebersteigt als langatmig.

    Um meine Haltung nocheinmal auf den Punkt zu bringen:
    Den neuen Kurz den Intel eingeschlagen hat finde ich bedingungslos gut, vollkommen ueberzogen ist allerdings das darum (Conroe aka "Core 2") veranstaltete Marketinggetoese.
    AMD hat meiner Ueberzeugung nach nicht geschlafen, was dies fuer uns alle bedeutet zeigt sich Anfang naechsten Jahres mit Einfuehrung des ueberarbeiteten K8-Designs K8L.

    Pentium M und Erben noetigen mir Respekt ab weil sie (wie ihr Vorfahr Pentium III) technologisch ueberzeugend sind.
    Netburst wird von mir wegen Abwesenheit eben dieser Merkmale seit Markteinfuehrung mit Verachtung gestraft.
    Das K7-Design (samt Erben) hat sich meine offene Bewunderung errungen da es in kuerze 7 Jahre konkurrenzfaehigkeit am Markt vollendet, Intels Netburst ueberlebt hat und das Ende noch nicht erreicht ist.

    snafu,
    Suomynona

  6. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Kalekadanka 07.06.06 - 16:44

    Dein überschwängliches, leicht von Klugscheißerei angehauchtes Posting in allen Ehren... aber was beschwerst Du Dich denn, (oder vielmehr doch nicht)?
    Kauf Dir Prozessoren, die ihr Geld wert sind und sei zufrieden damit.

  7. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: Suomynona 07.06.06 - 16:49

    Obi Wan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wie viel geld hast du dafür bekommen um so nen text zu schreiben? :D bzw ist dir das alles freiwillig eingefallen? :P

    So etwas faellt mir von ganz alleine ein, wenn ich von Dingen schreibe von denen ich ueberzeugt bin. Geld wuerde ich dafuer nur annehmen, wenn mich jemand bezahlt der an meiner unverfaelschten Meinung Interesse hat. Marketing fuer Dinge von denen ich nicht ueberzeugt bin, wuerde wahrscheinlich fuer mich sehr muehselig und fuer die Leser sehr ermuedend, weil langweilig.

    > aber so ganz unrecht hast du ja nicht! möchte ich auch nicht bestreiten! ;)
    > fazit: schau'n wir mal, dann seng'ma scho! - Zitat: Franz Beckenbauer

    Ich dachte das Zitat lautete: "Schau mer mal, dann seh mer ja."
    Zum googlen bin ich jetzt allerdings zu faul.

    snafu,
    Suomynona

  8. Re: Prozessordesign K7 - Eine siebenjaehrige Erfolgsgeschichte

    Autor: SmartWoRkZ 21.09.06 - 12:20

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Intel hat einen hellen Streifen am Horizont, der
    > Oberwasser verspricht und schon kriechen die
    > Intel-Fanboys aus ihren Loechern und feiern die
    > "neue Intel-Zeit" als waere der Weltfriede
    > ausgebrochen.
    > Sollte es Intel tatsaechlich gelingen AMD wieder
    > auf den Platz des Ewig-Zweiten zu verweisen, dann
    > waere das das Mieseste, das aus Verbrauchersicht
    > geschen koennte, aber soweit zu denken waere von
    > einem Intel-Fanboy wirklich zuviel verlangt.
    >
    > Ich bin ueberzeugt, AMD hat die letzten Jahre
    > nicht geschlafen und der Pentium M wurde von AMD
    > mit Sicherheit genaustens studiert um schon seit
    > langem abschaetzen zu koennen, dass diese Technik
    > eher frueher als spaeter Netburst in allen
    > Bereichen abloest.
    > Von AMD gibt es zur Zeit keine grossen
    > Ankuendigungen, aber wo waren diese Ankuendigungen
    > beim K7/Athlon? Jeder sah K7 und dachte, achja...
    > der Nachfolger des K6, mal wieder so ein
    > zweitklassiger Low-Budget-Prozessor mit
    > Heizluefter-Feature von AMD.
    > Dann hat der K7 den P3 zerrissen und Intel kam mit
    > tollem "Netburst" P4 auf den Markt und der K7 hat
    > auch diesen zerrissen und Intel hat Netburst 3x(?)
    > runderneuert um letztenendes mit gequaelten 3,x
    > GHz (und deutlich ueber 100Watt) die mehrere Jahre
    > alte Konkurrenz um eine Nasenlaenge zu schlagen.
    > Was hat AMD in dieser Zeit gemacht? Sie haben die
    > Infrastruktur rund um den K7 verbessert
    > (einfacheres MP, integrierter Speicherkontroller,
    > 64Bit) und das ganze Hammer, K8 und
    > Opteron/Athlon64 getauft. Intel hatte zum
    > zweitenmal verloren und diesmal nicht nur im
    > Homeuser- und Desktop-Markt; AMD hatte endlich das
    > Ruestzeug auch in den Servermarkt einzusteigen und
    > mit den Opteron Prozessoren richtig
    > durchzustarten.
    > Alle haben gezweifelt und kritisiert, dass ein
    > integrierter Speichercontroller viel zu unflexibel
    > sei um auf dem schnellebigen Prozessormarkt
    > mithalten zu koennen und AMD hat allen das
    > Gegenteil bewiesen; mit einem Gesamtumsatz der
    > einst so hoch lag wie Intel's Gewinne, hat AMD
    > allen gezeigt wo der "Hammer" haengt und zwar in
    > AMD's Prozessorschmiede.
    > Der K8 wurde seinerzeit massiv von AMD beworben,
    > aber vor allem als Opteron, der Athlon64 war
    > sozusagen Nebenerzeugnis. Im Servermarkt musste
    > nach einem Jahrzehnt "Intel Inside" gegen das
    > Werben und Wirken von Intel ein neues Denken
    > geschaffen werden, "AMD Opteron" musste als Marke
    > von Profis fuer Profis etabliert werden.
    >
    > AMD hat es geschafft, gestartet als einer von
    > mehreren "Intel-kompatiblen" spielt AMD heute
    > technologisch in der selben Liga mit Intel und
    > seit AMD64 ist Intel AMD-kompatibel.
    >
    > AMD hat fuer die nahe Zukunft keine grossen
    > Knaller angekuendigt, waehrend Intel sich selbst
    > feiert (und von einer willigen Presse feiern
    > laesst), als haetten sie so eben "geschnitten
    > Brot" erfunden.
    > Netburst war schon bei Markteinfuehrung ein totes
    > Pferd, aber aus irgendeinem Grund konnte diese
    > einfache und offensichtliche Tatsache niemand bei
    > Intel erkennen; lieber wurde von "Scalability" bis
    > 10GHz fabuliert. Zum Glueck hat dieses peinliche
    > Kapitel ein Ende.
    > Der K7, begleitet uns indes noch immer, denn im
    > Kern eines jeden K8 steckt noch immer der K7. Der
    > lange Arm des K7 wird Intel noch weiter verfolgen;
    > In einem knappen Jahr wird aus dem K8, der K8L und
    > erst dann wird Intel mit Sicherheit wissen ob ihr
    > "Core 2" wirklich ein "weiter Wurf" war oder ob
    > sie der bis dahin 7 1/2 Jahre alte Geist des K7
    > weiter verfolgen wird und somit eine Chance
    > bekommt eine Dekade "vollzumachen".
    >
    > Fazit:
    > Pentium M und seine Erben ("Core 2") machen
    > ENDLICH dort weiter wo der Pentium III aufgehoert
    > hat, in den seither vergangenen Jahren hat Intel
    > mit Netburst ein einfach nur peinliches
    > Zwischenspiel gegeben. Letztenendes ist die
    > Ankuendigung der "Core 2"-Architektur das
    > Totenlied der Netburst-Architektur, welche nach
    > AMD's K7-Design mit vollmundigen Versprechen
    > eingefuehrt nun noch weit vor deren Ende (K8 und
    > K8L) ihren Abschied nimmt.
    >
    > snafu,
    > Suomynona





    Wasn das fürn´Quatsch dass du da laberst? :P Mein Pentium 3 war schneller als der K6-III meines Bruders und ich hatte noch n´Katmai-kern (sagt doch alles oder?)...

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. PPA Gesellschaft für Finanzanalyse und Benchmarks mbH, Darmstadt
  3. INIT Group, Karlsruhe
  4. über duerenhoff GmbH, Raum Kiel, Weimar

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,49€ (Bestpreis!)
  2. 54,00€
  3. 19,99€ (Release am 1. August)
  4. 69,00€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
    e.Go Life
    Ein Auto, das lächelt

    Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
    2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
    3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

    Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    Homeoffice
    Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

    Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

    1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
    3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

    1. Google Cloud: Media Markt/Saturn will Preise von Amazon voraussehen
      Google Cloud
      Media Markt/Saturn will Preise von Amazon voraussehen

      Das Predictive Pricing von Media Markt basiert auf einer eigenentwickelten Software, die Rechenleistung der Google Cloud nutzt. Preisanpassungen, auch online, erfolgen außerhalb der Ladenöffnungszeiten der Märkte.

    2. US-Boykott: Deutsche Netzbetreiber bieten weiter Huawei-Smartphones an
      US-Boykott
      Deutsche Netzbetreiber bieten weiter Huawei-Smartphones an

      Während im Ausland Vorbestellungen schon ausgesetzt sind, bieten alle drei Mobilfunkbetreiber weiterhin Huawei-Smartphones an. Dabei stehen alle mit Google und Huawei in Kontakt.

    3. WLAN-Tracking: Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen
      WLAN-Tracking
      Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

      Für bessere Statistiken geht Transport for London einen gewagten Schritt. Die Behörde wird alle angemeldeten Geräte anhand der MAC-Adresse verfolgen, um mit den so erhobenen Daten Fahrgastströme besser zu verstehen und etwa vor Überfüllungssituationen zu warnen.


    1. 15:30

    2. 13:21

    3. 13:02

    4. 12:45

    5. 12:26

    6. 12:00

    7. 11:39

    8. 11:19