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Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

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  1. Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: bulli007 29.09.17 - 10:57

    "habe auch mit einer Professorin gesprochen" wenn das so einfach ist um einen Studien nachweis zu bekommen, dann werde ich in den nächsten zwei Tagen mit so vielen Professoren reden wie ich nur kann und mich anschließend als Präsident der Welt bewerben!
    Aber mal Spaß beiseite, der Typ hatte doch eine Hauptrolle beim Film idiocracy und sollte dabei nur sich selbst Spielen ganz ohne Drehbuch!

  2. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Orwell84 29.09.17 - 11:27

    Nochmal für die, die den Artikel offensichtlich nicht lesen ... er hat mit keinem Wort gesagt, dass er ein Studium abgeschlossen hat! Der Eintrag im CV lautet "2008 Studium der Informatik" nicht mehr und nicht weniger.

  3. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Peter Glaser 29.09.17 - 11:44

    Also ein typischer Blender

    --
    Nur echt mit HHvA

  4. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Orwell84 29.09.17 - 11:49

    Ein Blender ... ja sicher, weil er schreibt, dass er 1 Jahr Studium der Informatik hatte. Das ist genau was wert? Eine Lücke im Lebenslauf muss man immer erklären (und wäre bei jemandem von der AfD sicher auch wieder ein Aufreger gewesen), einen solchen Eintrag offensichtlich nur, wenn man AfD Mitglied ist.

    Und es wundert sich noch irgendjemand, warum die AfD immer mehr Zulauf bekommt. Vielleicht mal etwas weniger auf lächerlichen Themen rumhacken und stattdessen ihr wirklich mieses Parteiprogramm auseinandernehmen.

  5. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: HorkheimerAnders 29.09.17 - 11:50

    Naja Blender oder ehrlich inkompetent und trotzdem für IT zuständig wie es ja in der EU normal zu sein scheint :D

  6. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: bulli007 29.09.17 - 11:51

    Genau noch mal für alle die nicht lesen!!!
    "keine einzige Prüfung abgelegt" heißt er hat nicht studiert, da dafür jeglicher Nachweiß fehlt!
    Sich Einschreiben ist tatsächlich nicht ausreichend auch nicht für Politiker egal ob Schwarz oder Braun!

  7. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Trollversteher 29.09.17 - 11:57

    >Ein Blender ... ja sicher, weil er schreibt, dass er 1 Jahr Studium der Informatik hatte. Das ist genau was wert? Eine Lücke im Lebenslauf muss man immer erklären (und wäre bei jemandem von der AfD sicher auch wieder ein Aufreger gewesen), einen solchen Eintrag offensichtlich nur, wenn man AfD Mitglied ist.

    Was für ein Unsinn. Erstens geht es hier um zwei Jahre, in denen er die Universität *nicht ein einziges Mal* betreten hat. Wenn jemand eine zwei jährige Lücke im Lebenslauf hat, und das damit erklärt, dass er sich für diese Zeit zwar eingeschrieben hat, aber keine einzige Vorlesung besucht geschweige denn einen Schein gemacht hat, dann ist das *noch* suspekter als eine undokumentierte Lücke im Lebenslauf.

    Und hör bitte auf, die Lügen-Agenda vom "sowas passiert nur der AfD" weiter zu verbreiten, solche Artikel gab es über Mitglieder anderer Parteien zuhauf, nur die AfD macht daraus wieder eine "Lügenpresse-Opferkampagne".

    >Und es wundert sich noch irgendjemand, warum die AfD immer mehr Zulauf bekommt. Vielleicht mal etwas weniger auf lächerlichen Themen rumhacken und stattdessen ihr wirklich mieses Parteiprogramm auseinandernehmen.

    Komisch, dass immer, wenn über das unkorrekte Verhalten eines AfD Mitglied berichtet wird, von "Hetze" und "rumhacken" gesprochen wird, während man sich bei genau dem gleichen Vergehen von Politikern anderer Parteien gerne unter den Shitstorm mischt und über das "korrupte, verlogene Politiker-Pack der Altparteien" herzuziehen. Diese verlogene Doppelzüngigkeit und Heuchelei der AfD und ihrer Anhänger kotzt mich wirklich an.

  8. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Trollversteher 29.09.17 - 11:58

    >Naja Blender oder ehrlich inkompetent und trotzdem für IT zuständig wie es ja in der EU normal zu sein scheint :D

    Ach, kennst Du die Admins in Brüssel persönlich?

  9. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: der_wahre_hannes 29.09.17 - 12:00

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch, dass immer, wenn über das unkorrekte Verhalten eines AfD Mitglied
    > berichtet wird, von "Hetze" und "rumhacken" gesprochen wird, während man
    > sich bei genau dem gleichen Vergehen von Politikern anderer Parteien gerne
    > unter den Shitstorm mischt und über das "korrupte, verlogene Politiker-Pack
    > der Altparteien" herzuziehen. Diese verlogene Doppelzüngigkeit und
    > Heuchelei der AfD und ihrer Anhänger kotzt mich wirklich an.


    Danke für diese wahren Worte.

  10. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: thorsten thorben kai uwe 29.09.17 - 12:02

    Amen.

  11. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: bulli007 29.09.17 - 12:12

    Wahre Worte!!!

  12. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Orwell84 29.09.17 - 12:22

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für ein Unsinn. Erstens geht es hier um zwei Jahre, in denen er die
    > Universität *nicht ein einziges Mal* betreten hat. Wenn jemand eine zwei
    > jährige Lücke im Lebenslauf hat, und das damit erklärt, dass er sich für
    > diese Zeit zwar eingeschrieben hat, aber keine einzige Vorlesung besucht
    > geschweige denn einen Schein gemacht hat, dann ist das *noch* suspekter als
    > eine undokumentierte Lücke im Lebenslauf.
    Wo genau steht das denn in seinem beanstandeten Lebenslauf? Aber seis drum, es ist einfach nicht wichtig. 1 Jahr Studium im Lebenslauf interessiert keine Sau, das ist wie der Sack Reis in China. Es ist schlicht nicht relevant. Daraus ein Thema zu konstruieren und das auch noch mit "Lebenslauf geschönt: AfD-Landesvorsitzender täuscht Informatikstudium vor" zu überschreiben ist einfach nur lächerlich.
    >
    > Und hör bitte auf, die Lügen-Agenda vom "sowas passiert nur der AfD" weiter
    > zu verbreiten, solche Artikel gab es über Mitglieder anderer Parteien
    > zuhauf, nur die AfD macht daraus wieder eine "Lügenpresse-Opferkampagne".
    Wer spricht von Lügen? Meine Aussage war, dass das Thema lächerlich ist. Ein kleiner Eintrag in einem Lebenslauf wird so aufgebauscht. Und bitte, nenne mir gerne einen Artikel, ein bisschen Googlen hat bei mir jetzt keinen zu Tage gefördert.
    >
    > >Und es wundert sich noch irgendjemand, warum die AfD immer mehr Zulauf
    > bekommt. Vielleicht mal etwas weniger auf lächerlichen Themen rumhacken und
    > stattdessen ihr wirklich mieses Parteiprogramm auseinandernehmen.
    >
    > Komisch, dass immer, wenn über das unkorrekte Verhalten eines AfD Mitglied
    > berichtet wird, von "Hetze" und "rumhacken" gesprochen wird, während man
    > sich bei genau dem gleichen Vergehen von Politikern anderer Parteien gerne
    > unter den Shitstorm mischt und über das "korrupte, verlogene Politiker-Pack
    > der Altparteien" herzuziehen. Diese verlogene Doppelzüngigkeit und
    > Heuchelei der AfD und ihrer Anhänger kotzt mich wirklich an.
    Du hast aber schon gelesen, was ich geschrieben habe? Es geht mir nur darum, dass dieses Thema so lächerlich ist im Vergleich zu den vielen anderen Themen, die bei der AfD auf der Agenda stehen.

  13. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Trollversteher 29.09.17 - 12:33

    >Wo genau steht das denn in seinem beanstandeten Lebenslauf? Aber seis drum, es ist einfach nicht wichtig. 1 Jahr Studium im Lebenslauf interessiert keine Sau, das ist wie der Sack Reis in China. Es ist schlicht nicht relevant. Daraus ein Thema zu konstruieren und das auch noch mit "Lebenslauf geschönt: AfD-Landesvorsitzender täuscht Informatikstudium vor" zu überschreiben ist einfach nur lächerlich.

    Nein, ist es nicht, und wenn es "keine Sau" interessiert, dann schreibt man es eben einfach nicht rein. Und wenn Du beim Bewerbungsgespräch mit so einer Lüge erwischt wirst, dann war es das mit der Stelle.
    Und ich wie bereits schrieb, scheint dies immer nur dann "lächerlich" zu sein, wenn es um Vergehen der AfD geht, bei anderen Parteien ist es dann ein "Skandal"...

    >Wer spricht von Lügen? Meine Aussage war, dass das Thema lächerlich ist. Ein kleiner Eintrag in einem Lebenslauf wird so aufgebauscht. Und bitte, nenne mir gerne einen Artikel, ein bisschen Googlen hat bei mir jetzt keinen zu Tage gefördert.

    Hier hast Du zwei (von hunderten Artikeln) über Petra Hinz, die wegen Schummeleien in ihrem Lebenslauf zurücktreten musste, und damit ihre politische Karriere beendet hat:

    https://www.waz.de/staedte/essen/petra-hinz-rastete-bei-der-leisesten-kritik-aus-id12032434.html

    https://www.waz.de/staedte/essen/petra-hinz-rastete-bei-der-leisesten-kritik-aus-id12032434.html

    Und hier zwei Artikel, die eine ganz Reihe von Politikern aufzählen, die einen fehlenden Uni-Abschluss in ihrem Lebenslauf "geschönt" übertüncht haben:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ein-makel-im-lebenslauf-deutsche-spitzenpolitiker-verschleiern-ihre-studienabbrueche-12194627.html

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/bundestagsabgeordnete-versuchen-studienabbruch-zu-verbergen-a-901966.html


    >Du hast aber schon gelesen, was ich geschrieben habe? Es geht mir nur darum, dass dieses Thema so lächerlich ist im Vergleich zu den vielen anderen Themen, die bei der AfD auf der Agenda stehen.

    Und warum regt Dich das so auf? DU findest es lächerlich, andere nicht. Und wie gesagt, täglich werden über ähnliche "Lächerlichkeiten" bei Politikern aus allen Parteien berichtet, aber so eine Empörung wie hier gerade gibt es immer nur, wenn AfD Politiker kritisiert werden, als seien die besonders heilige Exemplare, die man öffentlich nicht kritisieren darf.

  14. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Orwell84 29.09.17 - 13:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, ist es nicht, und wenn es "keine Sau" interessiert, dann schreibt man
    > es eben einfach nicht rein. Und wenn Du beim Bewerbungsgespräch mit so
    > einer Lüge erwischt wirst, dann war es das mit der Stelle.
    > Und ich wie bereits schrieb, scheint dies immer nur dann "lächerlich" zu
    > sein, wenn es um Vergehen der AfD geht, bei anderen Parteien ist es dann
    > ein "Skandal"...
    Genau darum geht es ... zur Hölle welches "Vergehen" (bitte schau dir mal die Definition davon an, das grenzt schon an Verleumdung, was du hier tust) hat er sich denn zu Schulden kommen lassen? Er hat in seinem Lebenslauf geschrieben "2008 Studium der Informatik". Was sagt das aus? Er war an einer Uni eingeschrieben im Fach Informatik. Und wo ist da jetzt die Straftat?

    > Hier hast Du zwei (von hunderten Artikeln) über Petra Hinz, die wegen
    > Schummeleien in ihrem Lebenslauf zurücktreten musste, und damit ihre
    > politische Karriere beendet hat:
    Sehr schönes Beispiel, denn hier liegt tatsächlich eine Straftat vor und über die wurde zurecht berichtet. Sie hat von sich behauptet eine studierte Juristin zu sein. Da ist doch mal ein himmelweiter Unterschied zu dem Fall hier.

    > Und hier zwei Artikel, die eine ganz Reihe von Politikern aufzählen, die
    > einen fehlenden Uni-Abschluss in ihrem Lebenslauf "geschönt" übertüncht
    > haben:
    Hier wird berichtet, dass Politiker angefangene Studiengänge verschleiert und verschwiegen haben ... das hat der Herr von der AfD ja gerade nicht getan ...

    Beide Beispiele sind in meinen Augen fehl am Platz.
    >
    > Und warum regt Dich das so auf? DU findest es lächerlich, andere nicht. Und
    > wie gesagt, täglich werden über ähnliche "Lächerlichkeiten" bei Politikern
    > aus allen Parteien berichtet, aber so eine Empörung wie hier gerade gibt es
    > immer nur, wenn AfD Politiker kritisiert werden, als seien die besonders
    > heilige Exemplare, die man öffentlich nicht kritisieren darf.

    Ich rege mich auf, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Ich finde die AfD und insbesondere das rechte Milieu, das sich dort tummelt, grauenvoll, bin aber der festen Überzeugung, dass gerade die Medien eine sehr große Mitschuld am Erstarken dieser Partei haben. Das Gespenst AfD geistert seit Monaten durch jedes Medium und wird zu einem Fanal hochstilisiert.
    Die AfD ist eine Protest-Partei, die man sicher nicht dadurch los wird, in dem man sie permanent ausgrenzt und abstempelt. Wir leben in einer Demokratie und es ist unsere Pflicht sich auch mit solchen unliebsamen Themen auseinander zusetzen. Aber bitte nicht auf einem so billigen Niveau wie hier.

  15. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Trollversteher 29.09.17 - 13:38

    >Genau darum geht es ... zur Hölle welches "Vergehen" (bitte schau dir mal die Definition davon an, das grenzt schon an Verleumdung, was du hier tust) hat er sich denn zu Schulden kommen lassen?

    Die Definition im Duden Lautet: "gegen ein Gesetz, eine Norm o. Ä. verstoßen" - man kann "Vergehen" also auch bei Verstößen gegen ungeschriebene Regeln und Normen verwenden, es gibt nicht nur die juristische Bedeutung des Wortes. Und lass den "Verleumdungs"-Knüppel mal lieber stecken, das klingt doch zu sehr nach Einschüchterung Andersdenkender, auch etwas was die AfD und ihre Anhänger gerne anwenden.

    >Er hat in seinem Lebenslauf geschrieben "2008 Studium der Informatik". Was sagt das aus? Er war an einer Uni eingeschrieben im Fach Informatik. Und wo ist da jetzt die Straftat?

    Von Straftat war nie die Rede, aber von einer (nicht juristisch aber moralisch) Vortäuschung falscher Tatsachen kann man hier durchaus reden.

    >Sehr schönes Beispiel, denn hier liegt tatsächlich eine Straftat vor und über die wurde zurecht berichtet. Sie hat von sich behauptet eine studierte Juristin zu sein. Da ist doch mal ein himmelweiter Unterschied zu dem Fall hier.

    Nein, das Gericht hat auch im Fall Hinz festgestellt, dass keine Straftat vorliegt. Aus dem Artikel (den Du offensichtlich nicht gelesen hast):
    "Hinz' Angaben in ihrer Biografie seien nicht als unbefugtes Führen eines Titels zu werten und damit nicht strafbar, teilte die Behörde mit. Die Selbstbeschreibung als Juristin sei zwar unzutreffend, aber es handle sich um keine geschützte Bezeichnung, die vom Strafgesetzbuch erfasst werde. Auch um Wählertäuschung, Urkundenfälschung oder Betrug handele es sich bei Hinz' Verhalten nicht. Dafür genüge nicht, dass jemand durch unzutreffende Informationen veranlasst wird, in einem bestimmten Sinne zu wählen."

    Also juristisch das Gleiche wie dieser Fall hier, nur dass die SPD-Abgeordnete danach ihren Job los war - ungerecht! Hetze! Bashing von SPD-Politikern!

    >Hier wird berichtet, dass Politiker angefangene Studiengänge verschleiert und verschwiegen haben ... das hat der Herr von der AfD ja gerade nicht getan ...
    >Beide Beispiele sind in meinen Augen fehl am Platz.

    Weil Du bei beiden Artikeln ganz offenbar nur die Überschrift gelesen hast. Denn dort wird eindeutig beschrieben, dass die betroffenen Politiker eben nicht ihre Stuiengänge "verschleiert" haben, sondern dann, genau wie Herr Kalbitz, einfach ein "Studium der XYZ" in ihrem Lebenslauf stehen haben, ohne einen Abschluss zu erwähnen - ist also bis auf die Tatsache, dass diese Politiker im Gegensatz zu Kalbitz wenigstens studiert haben, nur keinen Abschluss gemacht haben, die gleiche "Tat".

    >Ich rege mich auf, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Ich finde die AfD und insbesondere das rechte Milieu, das sich dort tummelt, grauenvoll, bin aber der festen Überzeugung, dass gerade die Medien eine sehr große Mitschuld am Erstarken dieser Partei haben. Das Gespenst AfD geistert seit Monaten durch jedes Medium und wird zu einem Fanal hochstilisiert.

    Dann bist Du, trotz Deiner Abneigung gegen die AfD, trotzdem auf deren Propaganda hereingefallen. Denn wie bereits erwähnt (und belegt) wird über andere Politiker ebenso berichtet, nur bleibt da eben die Empörungswelle aus, und man bekommt es nicht so mit - das ist eine typische Taktik der AfD und Du bist darauf hereingefallen.

    >Die AfD ist eine Protest-Partei, die man sicher nicht dadurch los wird, in dem man sie permanent ausgrenzt und abstempelt. Wir leben in einer Demokratie und es ist unsere Pflicht sich auch mit solchen unliebsamen Themen auseinander zusetzen. Aber bitte nicht auf einem so billigen Niveau wie hier.

    Oh man, die haben Dich aber echt ganz schön verdreht, was? Erst ignorierst Du meine Quellen und bastelst Dir nur anhand der Überschriften eine Ausrede zurecht, und dann sprichst Du von "billigem Niveau"? Wo ist das Niveau denn hier auch nur einen Mikrometer niedriger als in den von mir verlinkten Artikeln? Du fällst voll auf die Opferrolle der AfD herein, und genau *das* macht die AfD stark, nicht wenn man über das Verhalten ihrer Parteimitglieder ebenso berichtet wie über andere Politiker auch.

  16. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Orwell84 29.09.17 - 14:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Definition im Duden Lautet: "gegen ein Gesetz, eine Norm o. Ä.
    > verstoßen" - man kann "Vergehen" also auch bei Verstößen gegen
    > ungeschriebene Regeln und Normen verwenden, es gibt nicht nur die
    > juristische Bedeutung des Wortes. Und lass den "Verleumdungs"-Knüppel mal
    > lieber stecken, das klingt doch zu sehr nach Einschüchterung
    > Andersdenkender, auch etwas was die AfD und ihre Anhänger gerne anwenden.
    Ok, das war wohl zu viel des guten, allerdings stehe ich dazu, dass es sich bei ihm nicht um ein Vergehen handelt.
    >
    > Von Straftat war nie die Rede, aber von einer (nicht juristisch aber
    > moralisch) Vortäuschung falscher Tatsachen kann man hier durchaus reden.
    Straftat mal außen vor, stimme ich dem einfach nicht zu. Er hat nichts vorgetäuscht. Jetzt bitte mal im Ernst, wer liest "2008 Studium der Informatik" und glaubt, dass der gute Herr ein Informatikstudium in 1 Jahr absolviert hat?

    Und nochmal, die Überschrift lautet "AfD-Landesvorsitzender täuscht Informatikstudium vor" im Gegensatz zu "Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche". Da ist doch schon ein ziemlicher Unterschied in der Aussage.

    > Nein, das Gericht hat auch im Fall Hinz festgestellt, dass keine Straftat
    > vorliegt. Aus dem Artikel (den Du offensichtlich nicht gelesen hast):
    > ...
    Ich habe den Artikel tatsächlich nicht gelesen, da ich das Thema damals ziemlich genau verfolgt hatte. Ich hatte im Hinterkopf, dass sie verurteilt wurde. Offensichtlich ist dem nicht so.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass der Vergleich hinkt. Ein Eintrag im Lebenslauf gegenüber einem vollständig erfundenen Lebenslauf mit noch dazu erfundenen Referenzen in Anwaltskanzleien ist doch schon ein bisschen was anderes. Und darüber wird dann auch zu recht berichtet.

    > Also juristisch das Gleiche wie dieser Fall hier, nur dass die
    > SPD-Abgeordnete danach ihren Job los war - ungerecht! Hetze! Bashing von
    > SPD-Politikern!
    In der Tat juristisch das Gleiche, aber von der Dimension dann doch ziemlich anders.

    > Weil Du bei beiden Artikeln ganz offenbar nur die Überschrift gelesen hast.
    Touché, nicht nur die Überschrift, aber die Artikel nur angerissen.

    > Dann bist Du, trotz Deiner Abneigung gegen die AfD, trotzdem auf deren
    > Propaganda hereingefallen. Denn wie bereits erwähnt (und belegt) wird über
    > andere Politiker ebenso berichtet, nur bleibt da eben die Empörungswelle
    > aus, und man bekommt es nicht so mit - das ist eine typische Taktik der AfD
    > und Du bist darauf hereingefallen.
    Es wird über eine Gesamtheit berichtet (beide Artikel beziehen sich auf einen Abriss aller Politiker), an dieser Stelle wird aber konkret ein Politiker betrachtet. Noch dazu ist die Berichterstattung meiner Meinung nach tendenziös. Und ich glaube nicht, dass man von einer Empörungswelle sprechen kann, weil im Golem Forum ein paar Leute darüber diskutieren.

    > Oh man, die haben Dich aber echt ganz schön verdreht, was? Erst ignorierst
    > Du meine Quellen und bastelst Dir nur anhand der Überschriften eine Ausrede
    > zurecht, und dann sprichst Du von "billigem Niveau"? Wo ist das Niveau denn
    > hier auch nur einen Mikrometer niedriger als in den von mir verlinkten
    > Artikeln? Du fällst voll auf die Opferrolle der AfD herein, und genau *das*
    > macht die AfD stark, nicht wenn man über das Verhalten ihrer
    > Parteimitglieder ebenso berichtet wie über andere Politiker auch.
    Einen Politiker zu diskreditieren an Hand eines uneindeutigen Lebenslaufeintrags, der maximal moralisch etwas zu beanstanden ist, ist billiges Niveau.

    Lass uns doch bitte über seine Hasstiraden reden oder dass er "früher mal" Rechtsradikaler war und das nun als Jugendsünde abtut, gleichzeitig aber über "schwarzafrikanische Bereicherer" spricht. Darüber muss gesprochen werden, das ist wichtig. Nicht so ein lächerlicher Eintrag in seinem Lebenslauf, der eh keinen interessiert, außer seine Kameraden von der AfD.

  17. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: Flexy 29.09.17 - 20:55

    bulli007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau noch mal für alle die nicht lesen!!!
    > "keine einzige Prüfung abgelegt" heißt er hat nicht studiert, da dafür
    > jeglicher Nachweiß fehlt!
    > Sich Einschreiben ist tatsächlich nicht ausreichend auch nicht für
    > Politiker egal ob Schwarz oder Braun!

    Er hat keinen Abschluss, aber das zweifelt auch niemand an.

    Um ganz offiziell Student zu sein - und damit offiziell zu studieren - reicht es in der Tat sich einfach mal irgendwo einzuschreiben, etwa im Fach Informatik an einer FH. Was der Herr hier sicher irgendwie belegen können wird, immerhin kriegt man ja von seiner Hochschule den Studentenausweis, in dem dann z.B. "Fakultät Informatik, WS 2007/8 + SS 2008" oder sowas steht. Den wird er möglicherweise noch haben. Oder aber die Immatrikulationspapiere, Nachweise der Krankenkasse usw.

    Prüfungen ablegen muss man aber in den meisten Fällen erst nach dem 2. Semester, da kommt in vielen Studiengängen erst mal die Orientierungsprüfung, die bisschen aussieben soll. Um zugelassen zu werden braucht man zwar diverse Scheine, die man üblicherweise durch Anwesenheit bei Tutorien und in Scheinklausuren erhält, manchmal ist auch die Anwesenheit in Vorlesungen notwendig. Aber wenn man das alles nicht macht und lieber Bierchen trinken geht, dann wird man nach dem 2. Semeste zwar zur Orientierungsrüfung erst mal nicht zugelassen - kann aber je nach Studiengang und Studienordnung manchmal noch direkt ein Semester dran hängen bis man zur Wiederholunugsprüfung auch nicht zugelassen und dann zwangsläufig exmatrikuliert wird.

    Zwei bis drei Semester kann man sich also als "Studierender der Informatik" durchaus an einer FH oder Uni studieren mit absolutem Nichtstun und Nichterscheinen. Und danach kann man das Spiel in aller Regel theoretisch direkt in einem anderen Fach noch mal machen durch einen Studiengang-Wechsel, der in eigentlich allen Fällen genemigt wird (dafür gibts ja die Orientierungsprüfung, damit man merkt wenn das Fach nichts für einen ist..). Eventuell geht es sogar noch ein drittes mal, wenn man eine gute Ausrede hat und der Dekan oder Prüfungsvorsitzende gnädig ist.

    So kann man dann rein theoretisch durchaus 2 bis 4 Jahre "studieren" ohne auch nur einmal in der Vorlesung zu sitzen oder überhaupt anwesend zu sein.

  18. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: reichhart 29.09.17 - 22:09

    Wer im Glashaus sitzt... (Thema "Lesen")
    "Studieren" kann auch einfach bedeuten, sich einzuschreiben und Vorlesungen zu Themen zu besuchen, die einen interessieren. Das Niveau ist jedenfalls höher als an der VOLKShochschule und somit lohnender. :-)
    Niemand zwingt einen dazu, Prüfungen abzulegen. Es kann höchstens sein, dass man je nach StPO nach ein paar Semestern gekickt wird.
    Wenn er eingeschrieben war, kann er das per Studienbescheinigung belegen.
    Und wenn er eingeschrieben war, kann er natürlich "Studium XYZ" in der Vita angeben.
    Was soll er denn sonst für die Zeit schreiben?
    *kopfschüttel*

  19. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: reichhart 29.09.17 - 22:54

    Deinem Diskussionspartner vorzuwerfen, er würde der AfD nahe stehen, passt zwar nicht, da dieser sich eben FÜR eine Zerpflückung derselben bzw. ihres Parteiprogramms einsetzt.
    Aber mit dem Artikel über deutsche Spitzenpolitiker hast Du ein interessantes Thema aufgebracht.

    Ich denke, dahinter steckt noch viel mehr.
    In meiner Vita steht auch was von ein paar Jahren Studium und "ohne Abschluss". Früher war ich so naiv, zu glauben, dass das egal ist, weil schließlich nur zählt, was man kann.
    Leider hatte ich mich darin sehr getäuscht und ich musste eine wichtige Lebenserfahrung BITTER lernen:
    *** In Deutschland zählt nur der Stempel und nicht das, was Du kannst! ***

    Aus anderen Ländern habe ich fast nur andere Erfahrungsberichte gehört. Es scheint ein besonderes Problem in Deutschland zu sein.
    Ich hatte früher wegen dieser "Stempel-Mentalität" erhebliche Probleme bei Bewerbungen. Es hat mehrere Jahre und eine Sammlung exzellenter Arbeitszeugnisse gedauert, bis sich das einigermaßen geändert hat. Und selbst den Stoff vom Studium habe ich heute noch besser drauf als alle Ex-Kommilitonen, mit denen ich noch Kontakt habe.

    Und die vermutlich aus der urdeutschen Obrigkeitshörigkeit entstandene Stempel-Mentalität treibt dann wundersame Blüten bzw. zeigt solche Krankheitssymptome:
    - Fake-Ärzte und Co gibt es relativ häufig. Ist der Stempel gut gefälscht, wird einem alles geglaubt.
    - Politiker habe "Wertigkeitsprobleme" und geben ihre Studienabbrüche nicht zu.
    - PC-Wahl und Co
    - xx gescheiterte oder Ziele verpassende Bundes-IT-Projekte wie ELSTER, eGK, nPA, Software Arbeitsagentur, Maut-Pannen, De-Mail --- xx Millionen in den Sand gesetzt wegen hochgradiger Inkompetenz, dafür aber sicherlich mit Stempel, denn hier wurde anscheinend nie jemand wegen Inkompetenz gefeuert oder sogar verklagt

    In D zählt nicht, was Du wirklich kannst, sondern nur der Stempel.
    Ich finde das KRANK.

  20. Re: Ach so einfach kommt man zu einem Studium?

    Autor: reichhart 29.09.17 - 23:00

    Wieso sollte man im Lebenslauf denn auch einen Abschluss erwähnen, wenn man gar keinen gemacht hat?
    *kopfschüttel*

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  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen