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  5. › Air-Berlin-Insolvenz: Bundesbeamte…

Re: Leider verpennt

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  1. Leider verpennt

    Autor: Pascal76 21.10.17 - 16:54

    Wäre ja vielleicht effizient gewesen, alle Behörden nach Berlin zu verlagern. Aber nein, das ist der Regierung wohl zu effizient.

    Ich hoffe, dass sie nun eine hoffentlich langsame Leitung haben, damit Videokonferenzen fast nicht möglich sind.

    Aber apropos Regierung.. was ist das eigentlich, wenn ich es so aktuell betrachte.. ;-)

  2. Re: Leider verpennt

    Autor: Lemo 21.10.17 - 17:15

    Klar, sehr verantwortungsvoll eine Stadt wie Bonn dann einfach auf einmal ausbluten zu lassen, die Jahrzehnte fast nur auf Regierung und Behörden eingestellt war.

  3. Re: Leider verpennt

    Autor: Anonymer Nutzer 21.10.17 - 17:51

    Fast die gesamte staatliche Verwaltung liegt nach unserer Verfassungsordnung bei den Ländern. Der Bund hat fast keine Zuständigkeiten und die paar, die er hat, sind dann auch noch größtenteils trotzdem mit ihren Dienststellen flächendeckend verteilt (Zollämter, Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung, Bundespolizei, Bundesamt für Migration). Durch den bereits erfolgten Teilumzug nach Berlin handelt es sich überhaupt nur noch um ca. 6.500 Beamte, die aktuell noch in Bonn tätig sind. Darüber hinaus werden diese aber nicht arbeitslos, wenn die Bundesregierung endlich vollständig nach Berlin umzieht, sondern ziehen eben mit nach Berlin um und werden das sicherlich auch vergoldet bekommen (hohe Umzugsprämien usw.) - wie das schon bisher mit den Regierungsbeamten war, die vom Rhein an die Spree umgezogen sind.

    Nicht weit von Bonn, im Ruhrgebiet, hat man da ganz andere wirtschaftliche Sorgen...

    Vielleicht steigt mit diesen Videokonferenzen jetzt der Leidensdruck und man zieht endlich komplett nach Berlin um. Denn dauerhaft lässt sich persönlicher Kontakt nun einmal nicht durch Bildschirme ersetzen.

  4. Re: Leider verpennt

    Autor: elgooG 21.10.17 - 18:01

    ermic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht steigt mit diesen Videokonferenzen jetzt der Leidensdruck und
    > man zieht endlich komplett nach Berlin um. Denn dauerhaft lässt sich
    > persönlicher Kontakt nun einmal nicht durch Bildschirme ersetzen.

    Erstmal finde ich es verantwortungslos erst einen solchen "Leidensdruck" zu brauchen um endlich mal handlungsfähig zu werden. Klar Steuergelder kosten nichts man soll ja nicht glauben man würde auch mit weniger auskommen.

    Aber das mit den Videokonferenzen verstehe ich nicht so recht. Warum funktioniert hier nicht, was in der freien Wirtschaft völlig gewöhnlich ist? Reisen ist blanke Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Ich könnte meine Arbeit gar nicht machen wenn ich ständig zwischen Deutschland und Großbritannien reisen müsste. Natürlich gehört auch etwas Disziplin dazu.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  5. Re: Leider verpennt

    Autor: Anonymer Nutzer 21.10.17 - 18:06

    Mit Verlaub, aber ein Land von 84 Mio. Menschen, mit einer Wirtschaftsleistung von ca. 3,2 Billionen Euro und internationalen Verflechtungen zu führen, wie das die Bundesregierung mit ihren Bundesministerien muss, ist dann schon etwas anderes, als vergleichsweise winzige IT Projekte o. ä. in der Privatwirtschaft, für die du und ich im Beruf zuständig sind. Das ist alles so dermaßen hochkomplex, dazu stellt sich die Frage der Vertraulichkeit und auch Abhörsicherheit - auf der Ebene dessen, was die Bundesregierung an vertraulichen Informationen zu schützen hat, versuchen unzählige ausländische Geheimdienste diese Geheimnisse herauszubekommen und es gibt kein IT System, das 100 % sicher ist, auch daher ist vertrauliche Kommunikation wo immer möglich persönlich zu führen. Sei realistisch, du kannst deine Tätigkeit einfach nicht damit vergleichen, was z. B. die Beamten des Verteidigungsministeriums, die zwischen Bonn und Berlin aufgeteilt sind, miteinander zu besprechen haben.

  6. Re: Leider verpennt

    Autor: bombinho 21.10.17 - 20:33

    Willst Du damit sagen, dass im Katastrophenfall unsere Regierung gar keine ausreichend sicheren Kommunikationsmoeglichkeiten hat?

    Wie kommuniziert das Militaer? Oder sind deren Kommunikationsmoeglichkeiten weniger interessant?

    Geheimdienste? Waere seltsam, wenn man einen Geheimdienst einfach daran identifizieren koennte, dass in einem Haus staendig verschiedene Leute in hoher Zahl ein- und ausgehen. Okay, wenn in bestimmten Vierteln untergebracht, waere eine mehrheitlich maennliche Clientel nicht so auffaellig ;) .

    Nein, Kommunikation ist machbar und auch mit einer halbwegs vernuenftigen Absicherung auf Regierungsniveau muss heutzutage einfach umgegangen werden koennen. Auch im Neuland.

  7. Re: Leider verpennt

    Autor: ArxTyrannus 21.10.17 - 21:18

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willst Du damit sagen, dass im Katastrophenfall unsere Regierung gar keine
    > ausreichend sicheren Kommunikationsmoeglichkeiten hat?
    >
    > Wie kommuniziert das Militaer? Oder sind deren Kommunikationsmoeglichkeiten
    > weniger interessant?
    >
    > Geheimdienste? Waere seltsam, wenn man einen Geheimdienst einfach daran
    > identifizieren koennte, dass in einem Haus staendig verschiedene Leute in
    > hoher Zahl ein- und ausgehen. Okay, wenn in bestimmten Vierteln
    > untergebracht, waere eine mehrheitlich maennliche Clientel nicht so
    > auffaellig ;) .
    >
    > Nein, Kommunikation ist machbar und auch mit einer halbwegs vernuenftigen
    > Absicherung auf Regierungsniveau muss heutzutage einfach umgegangen werden
    > koennen. Auch im Neuland.


    Es gibt vernünftige Kommunikation, aber glaube mal nicht, dass die untereinander ordentlich funktioniert. Von SecureCom ganz zu schweigen.;) Der IST Zustand in DEU ist beschämend, es fängt bei Digitalfunk an, der nicht Behördenübergreifend funktioniert, geht über Videokonferenz Anlagen die nicht abgenommen sind und endet bei Konferenzanlagen, die mit ISDN-Leitungen auskommen müssen, alles schon erlebt.

    Die erste übergreifende Notstandsübung zwischen BMI, BMVG und Landesbehörden war da sehr aufschlussreich, was Kommunikation in DEU im 21. Jahrhundert betrifft xD

  8. Re: Leider verpennt

    Autor: bombinho 21.10.17 - 23:54

    Autsch

    Ich hoffe mal, es hat seitdem 27 weitere Uebungen gegeben mit einer kontinuierlichen Verbesserung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.17 23:55 durch bombinho.

  9. Re: Leider verpennt

    Autor: Anonymer Nutzer 22.10.17 - 00:05

    Regierungen sind langsame Supertanker. Die US Regierung steuert ihre Atomwaffen bis heute mit Originalhardware aus den 70ern:

    https://www.heise.de/tp/features/Koordinierung-von-US-Atomwaffen-mit-8-Zoll-Floppy-Discs-3222154.html

    nur in Filmen sind das alles Hitechbunker mit 50 unterirdischen Etagen, Iris-Scanner und sprechenden Supercomputern. Aber ISDN wird demnächst abgeschaltet, dann ist zumindest damit Schluss.

  10. Re: Leider verpennt

    Autor: quineloe 22.10.17 - 01:06

    ermic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Verlaub, aber ein Land von 84 Mio. Menschen, mit einer
    > Wirtschaftsleistung von ca. 3,2 Billionen Euro und internationalen
    > Verflechtungen zu führen, wie das die Bundesregierung mit ihren
    > Bundesministerien muss, ist dann schon etwas anderes, als vergleichsweise
    > winzige IT Projekte o. ä. in der Privatwirtschaft

    Videokonferenz ist auch bei großen Unternehmen längst Standard geworden für die einfachen und mittleren Mitarbeiter. Für einen einzelnen Termin fliegt bei uns keiner mehr durch die Gegend, das läuft immer über irgendein video conferencing programm.

    Ist ja schon hübsch, wie du hier die Geldverbrennende Bundesverwaltung in Schutz nimmst.

    33k Reisen bei nur 6500 Beamten in Bonn ist der absolute Irrsin. Das sind 10 Flüge pro Person.

  11. Re: Leider verpennt

    Autor: teamkiller 22.10.17 - 09:08

    Die geteilte Bundesverwaltung mag in vielen Augen ineffizient wirken hat aber noch einige andere positive Aspekte. Zum einen bleiben die Gebäude genutzt das macht es einfacher wenn der Regierungssitz wieder wechseln muss (mögliche Szenarien gibt es genug z.B. ein Brand im großen Plenarsaal des Reichstages oder ein ABC Angriff auf Berlin) zum anderen sind 10 Dienstreisen pro Angestellten nicht viel vorallem sind es in den Flügen nur einfache oder doppelte Strecke angegeben. Zumal dort Drei mindestens 3 Weltweit agierende Firmen ihren Hauptsitz haben die dem Bund gehören (Post, Bahn und Telekom). Bei einem Umzug der Behörden nach Berlin müssten dort auch mindestens 6500 Wohnungen/Häuser frei sein in die die Beamten mit ihren Familien Einziehen können in einer Stadt in der Wohnungen eh schon rar sind. Es ist einfach immer nur zu brüllen teuer ineffizient die soll umziehen als sich mal gedanken zu machen als b man das nicht auch mit Blick auf andere Faktoren so gemacht hat. (Diese Denkweise entspricht im übrigen auch der von denen die wir in Parlament gewählt haben ich habe vor einigen Jahren mit einem Bundesminister und Fraktionsvorsitzenden dadrüber gesprochen)

  12. Re: Leider verpennt

    Autor: quineloe 22.10.17 - 11:49

    teamkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die geteilte Bundesverwaltung mag in vielen Augen ineffizient wirken hat
    > aber noch einige andere positive Aspekte. Zum einen bleiben die Gebäude
    > genutzt das macht es einfacher wenn der Regierungssitz wieder wechseln muss
    > (mögliche Szenarien gibt es genug z.B. ein Brand im großen Plenarsaal des
    > Reichstages oder ein ABC Angriff auf Berlin) zum anderen sind 10
    > Dienstreisen pro Angestellten nicht viel vorallem sind es in den Flügen nur
    > einfache oder doppelte Strecke angegeben. Zumal dort Drei mindestens 3
    > Weltweit agierende Firmen ihren Hauptsitz haben die dem Bund gehören (Post,
    > Bahn und Telekom). Bei einem Umzug der Behörden nach Berlin müssten dort
    > auch mindestens 6500 Wohnungen/Häuser frei sein in die die Beamten mit
    > ihren Familien Einziehen können in einer Stadt in der Wohnungen eh schon
    > rar sind. Es ist einfach immer nur zu brüllen teuer ineffizient die soll
    > umziehen als sich mal gedanken zu machen als b man das nicht auch mit Blick
    > auf andere Faktoren so gemacht hat. (Diese Denkweise entspricht im übrigen
    > auch der von denen die wir in Parlament gewählt haben ich habe vor einigen
    > Jahren mit einem Bundesminister und Fraktionsvorsitzenden dadrüber
    > gesprochen)

    da vermischst du aber zwei Dinge, die geteilte Verwaltung, und das sinnlose hin- und herfliegen wegen der geteilten Verwaltung. Und nein, 10 Flugreisen pro Angestelltem sind alles andere als wenig. Wir kommen hier im Schnitt auf nicht mal 1, weil die meisten prinzipiell nicht reisen. Und wir haben Niederlassungen in Teheran, Shanghai usw....

  13. Re: Leider verpennt

    Autor: theonlyone 22.10.17 - 12:47

    ermic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Verlaub, aber ein Land von 84 Mio. Menschen, mit einer
    > Wirtschaftsleistung von ca. 3,2 Billionen Euro und internationalen
    > Verflechtungen zu führen, wie das die Bundesregierung mit ihren
    > Bundesministerien muss, ist dann schon etwas anderes, als vergleichsweise
    > winzige IT Projekte o. ä. in der Privatwirtschaft, für die du und ich im
    > Beruf zuständig sind. Das ist alles so dermaßen hochkomplex, dazu stellt
    > sich die Frage der Vertraulichkeit und auch Abhörsicherheit - auf der Ebene
    > dessen, was die Bundesregierung an vertraulichen Informationen zu schützen
    > hat, versuchen unzählige ausländische Geheimdienste diese Geheimnisse
    > herauszubekommen und es gibt kein IT System, das 100 % sicher ist, auch
    > daher ist vertrauliche Kommunikation wo immer möglich persönlich zu führen.
    > Sei realistisch, du kannst deine Tätigkeit einfach nicht damit vergleichen,
    > was z. B. die Beamten des Verteidigungsministeriums, die zwischen Bonn und
    > Berlin aufgeteilt sind, miteinander zu besprechen haben.

    Für relevante "diplomatische" Themen müsste es eben echte eigene Leitungen geben, nicht die normalen zivilen.

    Damit hätte man "sichere" Leitungen.
    Zumindest genauso sicher wie alle anderen Gefahren, das Räume verwanzt sind und haste nicht gesehen.

    Am Ende des Tages sollte der aller größte Teil von Politik ohnehin transparent gemacht werden und kein Geheimnis sein.

    Es gibt eben nur sehr wenige Themen denen man tatsächlich einen Wert an Geheimhaltung beimessen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Für die relevanten Bereiche würde man dann tatsächlich schauen maximale Sicherheit in die Leitungen zu stecken, den auch heute gibt es ja schon viele Akten und Daten die bereits übertragen werden müssen (der größte Fehler ist eben die zivile Infrastruktur zu benutzen und so Späße wie "top secret" Dateien an irgendwelche öffentlichen Email Adressen zu schicken , es gibt sogar Politiker die glaubten ein .zip Archiv sein bereits eine sicherheits- Verschlüsslung, da will man lachen, muss aber heulen).

  14. Re: Leider verpennt

    Autor: Theoretiker 22.10.17 - 14:43

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der größte
    > Fehler ist eben die zivile Infrastruktur zu benutzen

    Ich glaube, dass es eigentlich sehr gut wäre, wenn die Politiker die öffentliche Infrastruktur nutzen! Denn dann würden sie direkt merken, wo die Bandbreite nicht ausreicht. Investitionen in die Infrastruktur kämen allen zugute.

    Außerdem wäre man so gezwungen die ganze Verschlüsselung sinnvoll zu implementieren. Angenommen, jeder Bürger könnte mit seinem Personalausweis (ePA) wirklich sinnvoll verschlüsselte Nachrichten austauschen. Dann könnten Politiker das ebenfalls nutzen und es wäre viel für die Kommunikationsintegrität getan.

  15. Re: Leider verpennt

    Autor: bombinho 22.10.17 - 16:15

    Ich fuerchte, dass dann aber der ePA deutlich haeufiger getauscht werden muss.

  16. Re: Leider verpennt

    Autor: lemmer 21.10.17 - 18:17

    Man wird sich dann die Mühen der Videokonferenzen mit einer Videokonferenzerschwerniszulage vergolden lassen, nun nachdem die Businessclassflüge mit AirBerlin wegfallen.

  17. Re: Leider verpennt

    Autor: ArxTyrannus 21.10.17 - 19:21

    lemmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man wird sich dann die Mühen der Videokonferenzen mit einer
    > Videokonferenzerschwerniszulage vergolden lassen, nun nachdem die
    > Businessclassflüge mit AirBerlin wegfallen.


    Als einer derjenigen, der dieses Behördenshuttle genutzt hat, kann ich dir sagen, dass dort in der normalen Economy geflogen wurde. Für mich war es einfacher 2h nach Berlin zu fahren und dann ca. 45 min nach Bonn zu fliegen, als mich 8h in ein auto zu setzen, 2 zusätzliche Tage im Hotel zu verbringen ( Lenk & Ruhezeiten) und somit unnötige Arbeitszeit zu verschenken.

    Videokonferenzanlagen werden bei verschiedenen Behörden teilweise noch über 2 ISDN Leitungen getätigt, man kann sich vorstellen, dass damit eine mehrstündige Konferenz mit mehr als 6 Teilnehmern zu einer zu einer wirklich ineffizienten Angelegenheit wird. VGA-Auflösung, man erkennt die Personen in der zweiten Reihe nicht, ständige Tonaussetzer, teilweise Bild/Ton Delay von 1-2sec.

  18. Re: Leider verpennt

    Autor: ranzassel 22.10.17 - 11:03

    ArxTyrannus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lemmer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man wird sich dann die Mühen der Videokonferenzen mit einer
    > > Videokonferenzerschwerniszulage vergolden lassen, nun nachdem die
    > > Businessclassflüge mit AirBerlin wegfallen.
    >
    > Videokonferenzanlagen werden bei verschiedenen Behörden teilweise noch über
    > 2 ISDN Leitungen getätigt, man kann sich vorstellen, dass damit eine
    > mehrstündige Konferenz mit mehr als 6 Teilnehmern zu einer zu einer
    > wirklich ineffizienten Angelegenheit wird. VGA-Auflösung, man erkennt die
    > Personen in der zweiten Reihe nicht, ständige Tonaussetzer, teilweise
    > Bild/Ton Delay von 1-2sec.

    Und das soll jetzt die Entschuldigung sein, dass Tausende Leute fröhlich hin- und her geflogen werden, aus Steuergeldern? Natürlich noch mit Übernachtung (in der freien Wirtschaft bekommt keiner Übernachtungen für Ein-Tages-Trips) und Verpflegungspauschalten? Ist schon bequem, wenn man das Geld was man verpulvert nicht selbst erarbeiten muss, was?

  19. Re: Leider verpennt

    Autor: ArxTyrannus 23.10.17 - 08:21

    ranzassel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArxTyrannus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > lemmer schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Man wird sich dann die Mühen der Videokonferenzen mit einer
    > > > Videokonferenzerschwerniszulage vergolden lassen, nun nachdem die
    > > > Businessclassflüge mit AirBerlin wegfallen.
    > >
    > > Videokonferenzanlagen werden bei verschiedenen Behörden teilweise noch
    > über
    > > 2 ISDN Leitungen getätigt, man kann sich vorstellen, dass damit eine
    > > mehrstündige Konferenz mit mehr als 6 Teilnehmern zu einer zu einer
    > > wirklich ineffizienten Angelegenheit wird. VGA-Auflösung, man erkennt
    > die
    > > Personen in der zweiten Reihe nicht, ständige Tonaussetzer, teilweise
    > > Bild/Ton Delay von 1-2sec.
    >
    > Und das soll jetzt die Entschuldigung sein, dass Tausende Leute fröhlich
    > hin- und her geflogen werden, aus Steuergeldern? Natürlich noch mit
    > Übernachtung (in der freien Wirtschaft bekommt keiner Übernachtungen für
    > Ein-Tages-Trips) und Verpflegungspauschalten? Ist schon bequem, wenn man
    > das Geld was man verpulvert nicht selbst erarbeiten muss, was?

    Dein Frust muss tief sitzen, was? :) Meine Zeit ist mir zu schade, mich mit deinem Geschreibsel tiefer zu beschäftigen. Sry

  20. Re: Leider verpennt

    Autor: quineloe 23.10.17 - 08:39

    Ist doch sowieso Märchenstunde. Mit nur 2 ISDN Leitungen langt ein Mitarbeiter auf Facebook und das Internet ist ausgelastet.

  21. Re: Leider verpennt

    Autor: ArxTyrannus 23.10.17 - 10:01

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch sowieso Märchenstunde. Mit nur 2 ISDN Leitungen langt ein
    > Mitarbeiter auf Facebook und das Internet ist ausgelastet.

    Es ging dabei um die Anbindung der Konferenzanlage, nicht um die nornale Arbeitsanbindung.

  22. Re: Leider verpennt

    Autor: Panzergerd 23.10.17 - 12:34

    In Bonn ist die Verkehrsinfrastruktur dauerüberlastet und bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Die können froh sein über jeden, der nach Berlin zieht.

  23. Re: Leider verpennt

    Autor: plutoniumsulfat 24.10.17 - 00:24

    Panzergerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Bonn ist die Verkehrsinfrastruktur dauerüberlastet und bezahlbarer
    > Wohnraum ist knapp. Die können froh sein über jeden, der nach Berlin zieht.

    In Berlin ist die Verkehrsinfrastruktur dauerüberlastet und bezahlbarer
    Wohnraum ist knapp. Die können froh sein über jeden, der nicht von Bonn kommt.

  24. Re: Leider verpennt

    Autor: FreiGeistler 22.10.17 - 15:23

    ArxTyrannus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Videokonferenzanlagen werden bei verschiedenen Behörden teilweise noch über
    > 2 ISDN Leitungen getätigt, man kann sich vorstellen, dass damit eine
    > mehrstündige Konferenz mit mehr als 6 Teilnehmern zu einer zu einer
    > wirklich ineffizienten Angelegenheit wird. VGA-Auflösung, man erkennt die
    > Personen in der zweiten Reihe nicht, ständige Tonaussetzer, teilweise
    > Bild/Ton Delay von 1-2sec.

    Gibt es gute Gründe für die schlechte Leitung?
    Musste man hier wieder sparen?

  25. Re: Leider verpennt

    Autor: lemmer 22.10.17 - 15:35

    Ja, nach Abzug des Pendelflugbudget war für moderne Telekommunikation nichts mehr über.

  26. Re: Leider verpennt

    Autor: ranzassel 22.10.17 - 15:36

    Die schlechten Leitungen dienen als Argument für Reisen. Ohne die müsste man am Ende tatsächlich den ganzen Tag arbeiten und könnte keine extra Zuwendungen kassieren.

    Ich hab jahrelang auf einem Softwareprojekt (~200 Leute, 50-60% davon außerhalb Deutschlands) mit Near- und Offshore-Teams gearbeitet... Für die meisten "Meetings" genügt eine Telefonverbindung. Der Rest geht per Video. Persönliche Treffen braucht man eigentlich nur zu Beginn, damit die Leute sich kennenlernen. Gerade in der Zusammenarbeit mit z.B. Indien baut das eine Menge Barrieren ab und führt zu deutlich besseren Ergebnissen. Zwischen Berlin und Bonn braucht man garantiert keine täglichen oder wöchentlichen Reisetätigkeiten.

  27. Re: Leider verpennt

    Autor: Bembelzischer 22.10.17 - 12:11

    Die Lebensqualität in Bonn ist um ein vielfaches höher als in Berlin. Bonn ist sauberer, schöner, weniger Arbeitslosigkeit, weniger Kriminalität, bessere Schulen und Kindergärten. Für einen Single vielleicht nicht soooo wichtig - der zieht dem Geld hinterher. Aber einer Familie kann man solch massive Einbußen in der Lebensqualität kaum mit Geld aufwiegen.

  28. Re: Leider verpennt

    Autor: Anonymer Nutzer 21.10.17 - 17:58

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, sehr verantwortungsvoll eine Stadt wie Bonn dann einfach auf einmal
    > ausbluten zu lassen, die Jahrzehnte fast nur auf Regierung und Behörden
    > eingestellt war.


    (in Bonn haben ja nur unbedeutende Firmen ihren Sitz, wie die Deutsche Post AG, die Deutsche Telekom AG, die Postbank oder auch diverse Abteilungen der Vereinten Nationen.. ja wahrlich, Bonn "blutet aus" wenn die restlichen 6.500 Bundesbeamten nach Berlin versetzt werden - in Berlin haben weniger Großkonzerne ihren Sitz)

  29. Re: Leider verpennt

    Autor: schap23 21.10.17 - 18:09

    Damit die Regierung dann gar nichts mehr mitkriegt von dieser komischen Stadt an der polnischen Grenze aus.

  30. Re: Leider verpennt

    Autor: Anonymer Nutzer 21.10.17 - 18:12

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit die Regierung dann gar nichts mehr mitkriegt von dieser komischen
    > Stadt an der polnischen Grenze aus.


    Okay, alles klar, das Niveau-Limbo beginnt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.17 18:19 durch ermic.

  31. Re: Leider verpennt

    Autor: Brennholz 21.10.17 - 18:35

    Pascal76 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre ja vielleicht effizient gewesen, alle Behörden nach Berlin zu
    > verlagern. Aber nein, das ist der Regierung wohl zu effizient.

    Nein, effizient wäre es gewesen in Bonn zu bleiben.

  32. Re: Leider verpennt

    Autor: arthurdont 21.10.17 - 19:33

    > Nein, effizient wäre es gewesen in Bonn zu bleiben.

    Yep. Wäre aber zu billig gewesen.

    Hätte man damals das Volk dazu befragt, wäre Berlin Hauptstadt geworden und Bonn wäre Regierungssitz geblieben.

  33. Re: Leider verpennt

    Autor: Bembelzischer 22.10.17 - 15:07

    Bonn macht aufgrund einer zentraleren Lage auch mehr Sinn als Regierungssitze.

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