Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Air-Berlin-Insolvenz: Bundesbeamte…
  6. Thema

Leider verpennt

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Leider verpennt

    Autor: Bembelzischer 22.10.17 - 12:11

    Die Lebensqualität in Bonn ist um ein vielfaches höher als in Berlin. Bonn ist sauberer, schöner, weniger Arbeitslosigkeit, weniger Kriminalität, bessere Schulen und Kindergärten. Für einen Single vielleicht nicht soooo wichtig - der zieht dem Geld hinterher. Aber einer Familie kann man solch massive Einbußen in der Lebensqualität kaum mit Geld aufwiegen.

  2. Re: Leider verpennt

    Autor: theonlyone 22.10.17 - 12:47

    ermic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Verlaub, aber ein Land von 84 Mio. Menschen, mit einer
    > Wirtschaftsleistung von ca. 3,2 Billionen Euro und internationalen
    > Verflechtungen zu führen, wie das die Bundesregierung mit ihren
    > Bundesministerien muss, ist dann schon etwas anderes, als vergleichsweise
    > winzige IT Projekte o. ä. in der Privatwirtschaft, für die du und ich im
    > Beruf zuständig sind. Das ist alles so dermaßen hochkomplex, dazu stellt
    > sich die Frage der Vertraulichkeit und auch Abhörsicherheit - auf der Ebene
    > dessen, was die Bundesregierung an vertraulichen Informationen zu schützen
    > hat, versuchen unzählige ausländische Geheimdienste diese Geheimnisse
    > herauszubekommen und es gibt kein IT System, das 100 % sicher ist, auch
    > daher ist vertrauliche Kommunikation wo immer möglich persönlich zu führen.
    > Sei realistisch, du kannst deine Tätigkeit einfach nicht damit vergleichen,
    > was z. B. die Beamten des Verteidigungsministeriums, die zwischen Bonn und
    > Berlin aufgeteilt sind, miteinander zu besprechen haben.

    Für relevante "diplomatische" Themen müsste es eben echte eigene Leitungen geben, nicht die normalen zivilen.

    Damit hätte man "sichere" Leitungen.
    Zumindest genauso sicher wie alle anderen Gefahren, das Räume verwanzt sind und haste nicht gesehen.

    Am Ende des Tages sollte der aller größte Teil von Politik ohnehin transparent gemacht werden und kein Geheimnis sein.

    Es gibt eben nur sehr wenige Themen denen man tatsächlich einen Wert an Geheimhaltung beimessen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Für die relevanten Bereiche würde man dann tatsächlich schauen maximale Sicherheit in die Leitungen zu stecken, den auch heute gibt es ja schon viele Akten und Daten die bereits übertragen werden müssen (der größte Fehler ist eben die zivile Infrastruktur zu benutzen und so Späße wie "top secret" Dateien an irgendwelche öffentlichen Email Adressen zu schicken , es gibt sogar Politiker die glaubten ein .zip Archiv sein bereits eine sicherheits- Verschlüsslung, da will man lachen, muss aber heulen).

  3. Re: Leider verpennt

    Autor: Theoretiker 22.10.17 - 14:43

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der größte
    > Fehler ist eben die zivile Infrastruktur zu benutzen

    Ich glaube, dass es eigentlich sehr gut wäre, wenn die Politiker die öffentliche Infrastruktur nutzen! Denn dann würden sie direkt merken, wo die Bandbreite nicht ausreicht. Investitionen in die Infrastruktur kämen allen zugute.

    Außerdem wäre man so gezwungen die ganze Verschlüsselung sinnvoll zu implementieren. Angenommen, jeder Bürger könnte mit seinem Personalausweis (ePA) wirklich sinnvoll verschlüsselte Nachrichten austauschen. Dann könnten Politiker das ebenfalls nutzen und es wäre viel für die Kommunikationsintegrität getan.

  4. Re: Leider verpennt

    Autor: Bembelzischer 22.10.17 - 15:07

    Bonn macht aufgrund einer zentraleren Lage auch mehr Sinn als Regierungssitze.

  5. Re: Leider verpennt

    Autor: FreiGeistler 22.10.17 - 15:23

    ArxTyrannus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Videokonferenzanlagen werden bei verschiedenen Behörden teilweise noch über
    > 2 ISDN Leitungen getätigt, man kann sich vorstellen, dass damit eine
    > mehrstündige Konferenz mit mehr als 6 Teilnehmern zu einer zu einer
    > wirklich ineffizienten Angelegenheit wird. VGA-Auflösung, man erkennt die
    > Personen in der zweiten Reihe nicht, ständige Tonaussetzer, teilweise
    > Bild/Ton Delay von 1-2sec.

    Gibt es gute Gründe für die schlechte Leitung?
    Musste man hier wieder sparen?

  6. Re: Leider verpennt

    Autor: lemmer 22.10.17 - 15:35

    Ja, nach Abzug des Pendelflugbudget war für moderne Telekommunikation nichts mehr über.

  7. Re: Leider verpennt

    Autor: ranzassel 22.10.17 - 15:36

    Die schlechten Leitungen dienen als Argument für Reisen. Ohne die müsste man am Ende tatsächlich den ganzen Tag arbeiten und könnte keine extra Zuwendungen kassieren.

    Ich hab jahrelang auf einem Softwareprojekt (~200 Leute, 50-60% davon außerhalb Deutschlands) mit Near- und Offshore-Teams gearbeitet... Für die meisten "Meetings" genügt eine Telefonverbindung. Der Rest geht per Video. Persönliche Treffen braucht man eigentlich nur zu Beginn, damit die Leute sich kennenlernen. Gerade in der Zusammenarbeit mit z.B. Indien baut das eine Menge Barrieren ab und führt zu deutlich besseren Ergebnissen. Zwischen Berlin und Bonn braucht man garantiert keine täglichen oder wöchentlichen Reisetätigkeiten.

  8. Re: Leider verpennt

    Autor: bombinho 22.10.17 - 16:15

    Ich fuerchte, dass dann aber der ePA deutlich haeufiger getauscht werden muss.

  9. Re: Leider verpennt

    Autor: ArxTyrannus 23.10.17 - 08:21

    ranzassel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArxTyrannus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > lemmer schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Man wird sich dann die Mühen der Videokonferenzen mit einer
    > > > Videokonferenzerschwerniszulage vergolden lassen, nun nachdem die
    > > > Businessclassflüge mit AirBerlin wegfallen.
    > >
    > > Videokonferenzanlagen werden bei verschiedenen Behörden teilweise noch
    > über
    > > 2 ISDN Leitungen getätigt, man kann sich vorstellen, dass damit eine
    > > mehrstündige Konferenz mit mehr als 6 Teilnehmern zu einer zu einer
    > > wirklich ineffizienten Angelegenheit wird. VGA-Auflösung, man erkennt
    > die
    > > Personen in der zweiten Reihe nicht, ständige Tonaussetzer, teilweise
    > > Bild/Ton Delay von 1-2sec.
    >
    > Und das soll jetzt die Entschuldigung sein, dass Tausende Leute fröhlich
    > hin- und her geflogen werden, aus Steuergeldern? Natürlich noch mit
    > Übernachtung (in der freien Wirtschaft bekommt keiner Übernachtungen für
    > Ein-Tages-Trips) und Verpflegungspauschalten? Ist schon bequem, wenn man
    > das Geld was man verpulvert nicht selbst erarbeiten muss, was?

    Dein Frust muss tief sitzen, was? :) Meine Zeit ist mir zu schade, mich mit deinem Geschreibsel tiefer zu beschäftigen. Sry

  10. Re: Leider verpennt

    Autor: quineloe 23.10.17 - 08:39

    Ist doch sowieso Märchenstunde. Mit nur 2 ISDN Leitungen langt ein Mitarbeiter auf Facebook und das Internet ist ausgelastet.

  11. Re: Leider verpennt

    Autor: ArxTyrannus 23.10.17 - 10:01

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch sowieso Märchenstunde. Mit nur 2 ISDN Leitungen langt ein
    > Mitarbeiter auf Facebook und das Internet ist ausgelastet.

    Es ging dabei um die Anbindung der Konferenzanlage, nicht um die nornale Arbeitsanbindung.

  12. Re: Leider verpennt

    Autor: Panzergerd 23.10.17 - 12:34

    In Bonn ist die Verkehrsinfrastruktur dauerüberlastet und bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Die können froh sein über jeden, der nach Berlin zieht.

  13. Re: Leider verpennt

    Autor: plutoniumsulfat 24.10.17 - 00:24

    Panzergerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Bonn ist die Verkehrsinfrastruktur dauerüberlastet und bezahlbarer
    > Wohnraum ist knapp. Die können froh sein über jeden, der nach Berlin zieht.

    In Berlin ist die Verkehrsinfrastruktur dauerüberlastet und bezahlbarer
    Wohnraum ist knapp. Die können froh sein über jeden, der nicht von Bonn kommt.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Unternehmercoach GmbH, Eschbach
  2. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
  3. DRÄXLMAIER Group, Garching
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 3,99€
  3. 24,99€
  4. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


    Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
    Erdbeobachtung
    Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

    Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
    Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

    1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
    2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
    3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    1. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
      UMTS
      3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

      Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.

    2. P3 Group: Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist
      P3 Group
      Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist

      Die Qualität des Mobilfunks in Deutschland ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Dort, wo Funklöcher gerade ein wichtiges Thema sind, ist die Versorgung gar nicht so schlecht.

    3. Mecklenburg-Vorpommern: Funkmastenprogramm verzögert sich
      Mecklenburg-Vorpommern
      Funkmastenprogramm verzögert sich

      Wegen fehlender Zustimmung der EU ist das Geld für ein Mobilfunkprogramm in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht verfügbar. Dabei hat das Bundesland laut einer P3-Messung große Probleme.


    1. 18:00

    2. 18:00

    3. 17:41

    4. 16:34

    5. 15:44

    6. 14:42

    7. 14:10

    8. 12:59