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Sony RX100IV vs. Galaxy Note 8

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  1. Sony RX100IV vs. Galaxy Note 8

    Autor: Achranon 03.11.17 - 13:22

    Ersteres ist die vermutlich beste Kompaktkamera die man aktuell kaufen kann.

    Gegenüber meinem alten Galaxy S6 war die RX100IV noch deutlich überlegen.

    Mit dem Note 8 stelle ich fest das der Autofocus des Note 8 tatsächlich schneller und besser als in der RX100IV funktioniert. Ebenso ist es einfacher bei low light scharfe unverwackelte Bilder "out of the box" hinzubekommen. Bei der Panorama Funktion sieht die RX100IV dagegen gar kein Land.

    Man hat natürlich mit der RX100IV mehr Möglichkeiten das von Hand zu kompensieren, und sie hat mehr Megapixel die auch genut werden, aber ich war schon erstaunt wie gering der Unterschied mittlerweile geworden ist.

    Hauptvorteil der Kompakten ist natürlich nach wie vor der Zoom.

    Aber es ist damit zu rechnen das Smartphones mehr Objektive bekommen.

    In einigen Jahren haben die sicher noch 10 und 20 fach Zoom mit eingebaut.

  2. Re: Sony RX100IV vs. Galaxy Note 8

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.17 - 20:10

    Naja, man sollte sich schon ein bisschen mit der Technik beschäftigen, bevor man Behauptungen aufstellt.

    Die Sony RX100 ist eine gute und vielgelobte, gerade noch kompakte Kamera. Bessere Fotos macht aber sicherlich beispielsweise eine ebenso kompakte und auch nicht teurere Fujifilm X70. Hat ja schließlich auch den viel größeren Sensor, dafür aber eine Festbrennweite und damit keinen optischen Zoom. Andererseits: Panasonic hat mit der TZ101 eine vergleichbar große Kamera mit ebenfalls einem 1 Zoll Sensor, aber statt nur 3x, 10x Zoom im Angebot - dafür aber die insgesamt (etwas) schlechtere Bildqualität wegen dem lichtschwächeren Objektiv. Die RX100 ist also auch nur ein Kompromiss aus möglichst guter Bildqualität bei immerhin ein bisschen optischem Zoom.

    Falls nicht bekannt: für optischen Zoom benötige ich entweder (mehr) Bautiefe oder einen klein(er)en Sensor. Das ist der Grund, warum bei Kompakten mit mehr als 10x Zoom ausschließlich sehr kleine Sensoren (typischerweise 1/2,5 Zoll) verwendet werden, egal wie teuer die Kamera ist. Und dasselbe Problem gilt selbstverständlich für Smartphones. Deswegen ist Nokia damals mit dem 808 den Weg einer sehr großen Auflösung von 41 MP gegangen, um auch bei Verwendung des Digitalzooms (bei guten Lichtverhältnissen) noch eine brauchbare Auflösung zu erhalten.

    Grundsätzlich hat die Technik von (dem damaligen) Nokia hier ggü. einem optischen Zoom (bei zwangsläufig kleinerem Sensor) den Vorteil der besseren Bildqualität bei Nichtnutzung des Zooms, während die Bildqualität bei Nutzung des Zooms (jeweils guter Sensor und Objektiv vorausgesetzt) durchaus vergleichbar sein kann - die erforderliche Bautiefe ist dagegen ähnlich.

    Mir wäre ein Fujifilm "X80" mit deutlich höherer Sensorauflösung
    daher lieber als eine Sony RX100, wenn man hin und wieder auf den Zoom angewiesen ist. Entweder verrechnet die Kamera die "überschüssigen" Pixel zu einem extrem rauscharmen Foto mit normaler Dateigröße (schließlich ist jeder einzelne Pixel selbst bei beispielsweise 60 Megapixeln nicht kleiner, sondern eher größer als der einer RX100, auch wenn sich die Auflösung erst einmal nach sehr viel anhört), oder aber man nutzt den Digitalzoom bei ähnlicher Qualität wie man das von optischen Zoomoptiken gewohnt ist.

    Zusätzlich hat der Digitalzoom weitere Vorteile: er ist geräuschlos (nicht zuletzt für Videos interessant) und kann nahezu beliebig langsam oder schnell funktionieren (gute Kamera-Software vorausgesetzt). Und hin- und wieder kann man (bei guten Lichtverhältnissen) die volle, native Auflösung gut gebrauchen.

    Ich denke, Nokia war seiner Zeit weit voraus, was man ja nicht zuletzt an dem "Schrott" (Dual-Kameras inklusive) sieht, der sich momentan im Smartphone-Bereich tummelt. Klar ist das dem Schlankheitswahn geschuldet, aber eine gute Kamera benötigt bis heute Platz und insbesondere auch Bautiefe. Bei den "Edelkompakten" sehe ich aber bereits jetzt einen Trend zu Festbrennweiten bei steigender Sensorauflösung (beispielsweise Sony RX1R Mark II), statt kleinerem Sensor mit optischen Zoom bei selber Bautiefe.

    Die Kamera des Galaxy Note 8 ist nicht besonders gut, aber die Software macht einiges wieder wett - zumindest wenn man keine hohen Ansprüche hat! Objektive für Smartphones passen aber gar nicht zur Hosentaschen-tauglichkeit, daher wird das für die breite Masse eher nicht kommen ;-) Deine Zoomwünsche sind grundsätzlich technisch möglich (noch kleinerer Sensor oder noch mehr Auflösung bei selber, bereits winziger Sensorgröße), würden aber in einer grottenschlechten, nicht sinnvollen Bildqualität münden. Es sei denn, die bereits lange angekündigten, deutlich lichtempfindlicheren Bildsensoren auf Graphen- (statt Silizium) Basis finden endlich ihren Weg in die Serienreife... Dann bleibt aber immer noch die Frage des Objektives, das ja auch zur gewünschten Auflösung (auch von gezoomten Objekten) in der Lage sein muss... Abhilfe könnten da dann vielleicht nur noch FlatCams ohne Objektiv, die auf dem Fresnel-Prinzip basieren, schaffen. Ich kann mir vorstellen, dass eine Rückseiten-füllende, dafür aber sehr flache "FlatCam" zu einer guten Bildqualität in der Lage wäre. Vielleicht werden dann auch klassische DSLRs überflüssig, bis dahin gehen aber bestimmt noch 20 Jahre oder mehr ins Land.

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