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deutsche Mentalität zum Scheitern...

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  1. deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: PatFoster 02.11.17 - 13:10

    ich wunder mich immer wieder über unsere Mentalität. selbst wenn jemand etwas zu 99% im Griff hätte würden wir Deutschen uns an dem 1% aufhängen. So wenige von uns sind in der Lage Erfolge/Teilerfolge anzuerkennen. Aber wenn jemand scheitert oder in Probleme rein läuft geilen wir uns bis ins letzte daran auf und machen einen auf neunmalklug und Besserwisser. Aus Fehlern lernen ist doch die Devise. Und so reibungslos wie sich das hier alle vorstellen wird VW, Toyota, etc. das auch nicht umsetzen können. Sie haben zwar Know-How in der Produktion und Geldmittel, aber dafür hängt bei denen ein riesiger Rattenschwanz hinten den sie sich selber Stück für Stück wegschneiden. So gesehen kanibalisieren sich die etablierten Hersteller ihr eigenes Know-How und ihre Cash-Cows selbst weg mit dem Switch. Also darf es nicht zu schnell gehen, weshalb die keine Eile darin sehen/bisher gesehen haben. Man hat ja noch das bestehende Geschäft was einen lange am Leben hält. Und die Aktionäre wollen ja auch befriedigt sein und wollen Innovationen nur sehen wenn Sie auch gleich zu einem Mehrwert beitragen.

    Tesla auf der anderen Seite hat nur Elektro... da gibt es keinen Rattenschwanz auf den geachtet werden muss. Aber es fehlt eben das Know-How in der Großsserie. Da wird einem keiner aus dem Fahrzeugbau groß helfen wollen wegen der Konkurrenzsituation, somit muss man seine eigenen Erfahrungen und Fehler machen, was vollkommen OK ist. Wir können aber gerne darüber diskutieren, dass etwas mehr Understatement da manchmal besser wäre von Musk auch hinsichtlich der Zeitpläne die er ausgibt. Ich für meinen Teil finde es super das über Tesla ein großer Wechsel voran getrieben wird und alte Strukturen zum Teil eingerissen und überdacht werden. Das hat doch noch nie geschadet!

    Ich sehe die Zukunft bei Elektro/Energie. Die neuen Herausforderungen sind dann eben Batterien, Lademöglichkeiten/-Technik und saubere Energie. Je mehr es in die Richtung drückt, desto mehr schlaue Köpfe müssen sich automatisch um die Lösung und Umsetzung kümmern. Da werden bestimmt links und rechts davon noch eine Menge toller Innovationen für andere Bereiche abfallen. Also Win Win Win für alle Beteiligten in meinen Augen.

    Solange keiner am Stuhl sägt gibt es keine Notwendigkeit das sich etwas ändert. Hier sägt man bereits am Stuhl und eine Mehrzahl der Verbraucher beginnt auch aufzuspringen. Wer relevant bleiben will muss sich anpassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.17 13:29 durch PatFoster.

  2. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: PearNotApple 02.11.17 - 13:36

    Das sehe ich auch so. Man sieht hierzulande viele Dinge zu negativ bzw. zu pessimistisch und sind schnell dabei andere zu belächeln (siehe Hybridtechnik der Japaner).

    Aber man muss auch sehen, dass Elon Musk zu ehrgeizige Ziele gesetzt hat. Wie ich aus einigen Videos weiß, wird bei der Akkumodulproduktion, vieles noch manuell gemacht (man schaue einfach die Beispiele bei BMW oder Mercedes). Das hätte Tesla auch so machen können, aber Musk wollte das schon von vorne rein einen hohen Automatisierungsgrad. Das aber kostet Zeit. Er hätte die Automatisierung schrittweise einführen können. Auch sollte man bei einer neuen Technik (vorher Aluminium, jetzt Stahl) entsprechende Zeiten einplanen, da die Sachen nicht einfach 1:1 umsetzen lässt. Wenn Manager ganz oben zu enge Vorgaben machen, dann bekommt man am Ende soleche Probleme wie bei Tesla (Zeitplan) oder VW (Schummelsoftware) oder Samsung (Qualitätsprobleme).

  3. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: pumok 02.11.17 - 14:53

    +1

  4. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: seebra 02.11.17 - 15:04

    +1

  5. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Dwalinn 02.11.17 - 15:10

    PatFoster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich wunder mich immer wieder über unsere Mentalität. selbst wenn jemand
    > etwas zu 99% im Griff hätte würden wir Deutschen uns an dem 1% aufhängen.
    Genau darum haben die "Deutschen" es bei der ersten Hyperpod challenge auch bis zum Ziel geschafft im Gegensatz zur Konkurrenz.

    > So wenige von uns sind in der Lage Erfolge/Teilerfolge anzuerkennen. Aber
    > wenn jemand scheitert oder in Probleme rein läuft geilen wir uns bis ins
    > letzte daran auf und machen einen auf neunmalklug und Besserwisser.
    Nein das liegt daran das viele Leute die Probleme schon vom weiten haben kommen sehen. Musk hat das ganze einfach zu sehr überstürzt die frage war nur wie sehr geht es schief.


    > Aus Fehlern lernen ist doch die Devise.
    Natürlich aus Fehlern lernt man aber man sollte nach Möglichkeit gleich nach Fehlern suchen.
    > Und so reibungslos wie sich das hier
    > alle vorstellen wird VW, Toyota, etc. das auch nicht umsetzen können. Sie
    > haben zwar Know-How in der Produktion und Geldmittel,
    Selbstverständlich haben auch die großen Probleme! Nur wird da eine Vorserie eher im Stillen produziert um zumindest die offensichtlichen Schwachstellen zu finden. Das hat Tesla aber wegen zu hohen druck ignoriert um das Modell 3 Pünktlich vorstellen zu können. Tesla ist momentan einfach sehr abhängig von der Gunst der Investoren
    > aber dafür hängt bei
    > denen ein riesiger Rattenschwanz hinten den sie sich selber Stück für Stück
    > wegschneiden. So gesehen kanibalisieren sich die etablierten Hersteller ihr
    > eigenes Know-How und ihre Cash-Cows selbst weg mit dem Switch. Also darf es
    > nicht zu schnell gehen, weshalb die keine Eile darin sehen/bisher gesehen
    > haben. Man hat ja noch das bestehende Geschäft was einen lange am Leben
    > hält. Und die Aktionäre wollen ja auch befriedigt sein und wollen
    > Innovationen nur sehen wenn Sie auch gleich zu einem Mehrwert beitragen.
    So ist es.... aber machen wir uns nichts vor die Akkus sind teuer wodurch sich ein Stromer nicht so gut verkaufen lässt wie ein vergleichbarer Benziner.... also wartet man ab bis die Preise sinken. (Und das tun sie)

    > Tesla auf der anderen Seite hat nur Elektro... da gibt es keinen
    > Rattenschwanz auf den geachtet werden muss. Aber es fehlt eben das Know-How
    > in der Großsserie. Da wird einem keiner aus dem Fahrzeugbau groß helfen
    > wollen wegen der Konkurrenzsituation, somit muss man seine eigenen
    > Erfahrungen und Fehler machen, was vollkommen OK ist. Wir können aber gerne
    > darüber diskutieren, dass etwas mehr Understatement da manchmal besser wäre
    > von Musk auch hinsichtlich der Zeitpläne die er ausgibt. Ich für meinen
    > Teil finde es super das über Tesla ein großer Wechsel voran getrieben wird
    > und alte Strukturen zum Teil eingerissen und überdacht werden. Das hat doch
    > noch nie geschadet!
    Da hast du natürlich recht aber mit den Großen hat man durchsaus bereits zusammengearbeitet (Mercedes) zudem hat man sich sehr viel Erfahrung dazugekauft..... nur muss man dann auch auf die Leute hören (unter der Voraussetzung das es keine Ja-Sager sind)

    > Ich sehe die Zukunft bei Elektro/Energie. Die neuen Herausforderungen sind
    > dann eben Batterien, Lademöglichkeiten/-Technik und saubere Energie. Je
    > mehr es in die Richtung drückt, desto mehr schlaue Köpfe müssen sich
    > automatisch um die Lösung und Umsetzung kümmern. Da werden bestimmt links
    > und rechts davon noch eine Menge toller Innovationen für andere Bereiche
    > abfallen. Also Win Win Win für alle Beteiligten in meinen Augen.
    +1
    Gerade die nächsten 5 Jahre werden spannend, neue Akku Konzepte sind schon seit längeren in Entwicklung und stehen kurz vor der Marktreife, da mehr Firmen große Akkus benötigen lohnt es sich auch Technologien weiterzuverfolgen die man sonst schon abgehakt hatte da sie für kleine Stückzahlen/Kapazitäten nicht lohnend waren.

    > Solange keiner am Stuhl sägt gibt es keine Notwendigkeit das sich etwas
    > ändert. Hier sägt man bereits am Stuhl und eine Mehrzahl der Verbraucher
    > beginnt auch aufzuspringen. Wer relevant bleiben will muss sich anpassen.
    Natürlich es lohnt sich aber auch nicht zu früh zu wechseln.... nehmen wir die Formel 1 wer da zu früh vom Regenreifen weg oder hin wechselt kann sich sein rennen versauen oder einen netten Vorsprung erarbeiten.... Am ende des Tages geht das Rennen aber über 40-70 Runden und Gewinner ist wer zuerst die Ziellinie überquert.

  6. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Niaxa 02.11.17 - 15:26

    Und ich bin stolz drauf wie Harry!!! Kerl genau weil wir so Penibel sind, haben sich Dinge wie Made in Ger und deutsche Ingenieurskunst so durchgesetzt.
    Ich muss nicht jede Spinnerei hypen bis zum geht nicht mehr, das dürfen gerne die Apple und Google und sonstwas Fans machen mit ihrem billigen Schrotthandys, die sie sich gegenseitig so hochhypen, um dann rumzuheulen, wenn die Teile plötzlich 13XX ¤ kosten. Ich sehe mir eine Idee an und auch die Entwicklung und schau dann eben auch genauer hin.

    Und wenn in einer Automoblil herstellenden Firma, weder + gemacht wird (Jahre lang), ich nur eine Hand voll Fahrzeuge verkaufe, ich sogar diese Hand voll Fahrzeuge nicht mal ausreichend schnell produziert bekomme, ja dann würde ich eher sagen, das wir hier sicher nicht von 1% sprechen, was schief läuft, sondern von mindestens 70% (Ich wollte mich jetzt deiner Übertreibung nicht anschließen)

    Zudem gehen diese ganzen INDEUTSCHLANDISTALLESKACKE Beiträge auf den Zeiger. Du glaubst doch nicht tatsächlich, das eine Hand voll Golem Foristen ausreichen, um von ganz Deutschland zu sprechen oder? Der Großteil der Leute (auch ich der Tesla sehr kritisch sieht) findet die Idee eigentlich gut und richtig. Nur scheinbar scheitert es an der Umsetzung an einigen Ecken. Das darf man dann aber auch so nennen.

    Wenn es bei VW und co. schlecht läuft und man es so bennent ist das ebenso i.O.

  7. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: pumok 02.11.17 - 16:02

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das dürfen gerne die Apple und Google und sonstwas Fans machen mit ihrem billigen
    > Schrotthandys, die sie sich gegenseitig so hochhypen, um dann rumzuheulen,
    > wenn die Teile plötzlich 13XX ¤ kosten.
    Spätestens als ich diese Zeilen gelesen habe, konnte ich Deinen Beitrag nicht mehr ernst nehmen...

  8. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Dino13 02.11.17 - 16:13

    Aber den Beitrag vom TO konntest du ernst nehmen oder wie?

  9. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: mungo24601 02.11.17 - 16:15

    Die 99% oder 1% sind mir völlig egal. Was mich nervt, ist die Tatsache, dass ich immer wieder in den Kommentaren lese, die deutsche Automobilindustrie hätte alles verschlafen, ich gleichzeitig aber auf den Plattformen mehrere hundert batterieelektrischer Fahrzeuge deutscher Hersteller finde, die ich ab Hof per sofort kaufen kann und gleichzeitig genau 0 Tesla Model 3.

  10. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: PatFoster 02.11.17 - 16:17

    dir ist schon klar das die 1% eine allgemeine Aussage zu unserer Mentalität war und nicht auf den Tesla-Fall um zu zeigen wie wir es übertreiben?

    Warum nicht darüber freuen und anerkennen dass das Projekt bereits bei 70% steht und sich denken... wow... die haben schon 2/3 gewuppt??? Wir sagen lieber... Bäähhhh dem fehlen noch 30% Betrug!!!!

    Und um den Vorredner aufzunehmen. Es geht nicht darum an unserem drang zum Perfektionismus etwas zu drehen. Es geht um den Umgang mit Scheitern und Problemen. Wir stellen uns oftmals arrogant eine Stufe höher als der andere und zelebrieren beinahe schon wenn jemand scheitert. Mir ging es rein um den Umgang damit. Scheitern ist bei uns negativ behaftet... anstatt positiv zu werten das man etwas versucht hat.

    Der Hype war auch nicht das Thema. Natürlich muss er sich am Ende am Hype messen lassen wenn er in zusätzlich anheizt. Dabei hat auch die Newswelt einen Anteil. Aber alles Negativ? Man tut gerade so als wäre das Produkt in Planung bei nem Kickstartetprojekt und es würden unrealisitsche Luftschlösser verkauft, was so einfach nicht stimmt.

    - Das Auto/Konzept ist durchgeplant und fürs Erste ausentwickelt
    - Das Auto wird bereits produziert, zugelassen und auf den Straßen gefahren von Käufern
    - Die Gigafactory existiert nicht auf dem Papier, sondern wurde bereits gebaut
    - Dort arbeiten jeden Tag Menschen an den Autos
    - 500.000 Menschen haben das Fahrzeug vorbestellt
    - Die Reichweite liegt je nach Modell und ersten Tests zwischen 300-500km bzw. 500-800km (nach dem Test der EPA, wie realistisch das ist können wir schon stark bezweifeln aber den Test gibt es)
    - Der Preis wird je nach Modell/Ausstattung zwischen 30.000-70.000¤ liegen nach ersten Angaben.

    Wir haben einen Haufen gute Daten und Fakten dazu, sind aber so arrogant uns daran aufzugeilen das die Produktion zum anlaufen etwas länger dauert als gedacht? :D Also kommt schon... Dann können wir doch gleich noch darüber reden, dass Daimler vor nicht all zu langer Zeit seine deutsche Akkufabrik (Kamenz) geschlossen hat. Und jetzt auf einmal will man wieder welche aufmachen? Kann man wieder Förderung abgreifen? etwas Verlust fahren war da wohl nicht möglich trotz den Milliarden gewinnen und der Notwendigkeit für die Zukunft :D

  11. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: PatFoster 02.11.17 - 16:48

    mungo24601 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 99% oder 1% sind mir völlig egal. Was mich nervt, ist die Tatsache,
    > dass ich immer wieder in den Kommentaren lese, die deutsche
    > Automobilindustrie hätte alles verschlafen, ich gleichzeitig aber auf den
    > Plattformen mehrere hundert batterieelektrischer Fahrzeuge deutscher
    > Hersteller finde, die ich ab Hof per sofort kaufen kann und gleichzeitig
    > genau 0 Tesla Model 3.

    also sorry... wo sind unser deutsche Hersteller hier denn bitte breit vertreten? Kannst an einer Hand abzählen was es gibt und das was es gibt erkaufst du die zu nem fürstlichen Preis

    Deutsch
    VW eGolf - ab 36.000¤ mit 250km Reichweite
    VW e-load up - ab 28.000¤ mit 140km Reichweite
    VW e-up - ab 27.000¤ mit 140km Reichweite
    BMW i3 - ab 38.000¤ mit 220km Reichweite
    Mercedes B250e - ab 40.000¤ mit 170km Reichweite

    Da war noch der Opel Ampera e... Moment, der gehört ja Chevrolet als Bolt und wird so wie es aussieht nicht mehr kommen.

    nicht deutsch (Auszug)
    Hyundai i30 - ab 33.000¤ mit 240km Reichweite
    Nissan Leaf - ab 30.000¤ mit 170km Reichweite
    Citroen Verlingo Electric - ab 25.000¤ mit 140km Reichweite
    Citroen C-Zero - ab 22.000¤ mit 120km Reichweite
    Ford Focus Electric - ab 35.000¤ mit 180km Reichweite
    Kia Soul EV - ab 30.000¤ mit 230km Reichweite
    Peugeot Partner - ab 25.500¤ mit 140km Reichweite
    Renault Kangoo - ab 35.600¤ mit 240km Reichweite
    Renault Zoe - ab 30.000¤ mit 200km Reichweite
    Smart fortwo - ab 22.000¤ mit 140km Reichweite

  12. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Niaxa 02.11.17 - 16:49

    Ismiregal ismiregal lalala. Ne sry war überspitzt, erklärt aber deutlich meine Sicht auf Hype Themen wie Tesla, Smartphone, oder so tolle klatschaktionen wenn man im Hangar sieht wie man in ein Raumschiff einsteigen kann.

    Die einen schreiben halt weil sie etwas hip finden, die anderen schauen halt genauer hin.

  13. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: pumok 02.11.17 - 16:53

    Danke für die Auflistung. Was hier sofort auffällt, ist die Tatsache, dass bis jetzt noch keines der verfügbaren Modelle an die Reichweite eines Teslas rankommt.

  14. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Niaxa 02.11.17 - 16:54

    Und? Wart mal noch ein wenig, dann sieht das anders aus. Man wirft halt nicht alles Geld in eine Technik, die so wie sie jetzt Ist, noch nicht ansatzweise die Wünsche der Leute abdeckt. Man entwickelt weiter macht es richtig und räumt das Feld von hinten auf. Ich muss doch nicht auf biegen und brechen jetzt schon E Autos auf den Markt werfen, nur weil Tesla ne Hand voll verkauft.

  15. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: pumok 02.11.17 - 17:02

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und? Wart mal noch ein wenig, dann sieht das anders aus. Man wirft halt
    > nicht alles Geld in eine Technik, die so wie sie jetzt Ist, noch nicht
    > ansatzweise die Wünsche der Leute abdeckt. Man entwickelt weiter macht es
    > richtig und räumt das Feld von hinten auf. Ich muss doch nicht auf biegen
    > und brechen jetzt schon E Autos auf den Markt werfen, nur weil Tesla ne
    > Hand voll verkauft.
    Ja, da hast Du durchaus recht. Jeder Hersteller darf bei uns zum Glück selbst entscheiden, welchen Markt er bedienen will.
    ABER, dann muss man auch mit der Feststellung leben, dass Tesla in ihrer Kategorie zur Zeit konkurenzlos ist. Daraus folgt, dass die deutschen Hersteller durchaus einen Trend verschlafen haben.
    In meinen Augen ist das Fakt, wichtig finde ich aber, dass man das nicht wertet! Verschlafen ist nicht per Definition was schlimmes, wenn ich keine Termine habe, verschlafe ich auch gerne mal ;-)

  16. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Dwalinn 02.11.17 - 17:09

    1. Zähl noch mal nach, der Smart gehört zu Mercedes damit sind es schon 6 deutsche Fahrzeuge in deiner Liste.
    2. Preise sind natürlich für Stromer teuer... aber wirklich günstiger sind die anderen Wagen auch nicht. Bei gleicher Reichweite etwas teuer die frage ist eher was gehört sonst noch in die Ausstattung.
    Ausreißer sind BMW und Mercedes... also Premiumhersteller die auch schon so (für meinen Geschmack) überteuert sind.

    3. Es ging wahrscheinlich nicht um die menge an Modellen sondern die Menge an verfügbaren Fahrzeugen daher auch "hunderte vs. null Tesla 3"

  17. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: pumok 02.11.17 - 17:17

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3. Es ging wahrscheinlich nicht um die menge an Modellen sondern die Menge
    > an verfügbaren Fahrzeugen daher auch "hunderte vs. null Tesla 3"
    Wenn man auf der "anti Tesla" Seite alles Verfügbare in die Schale wirft, dann müssen auf der Tesla Seite auch die Modelle S und X in die Schale. Und die sind durchaus Verfügbar.

  18. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: JensM 02.11.17 - 17:20

    Ist übrigens auch typsich Deutsch, sich über Deutsche aufzuregen. Willkommen im Club.

  19. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Dwalinn 02.11.17 - 17:32

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, da hast Du durchaus recht. Jeder Hersteller darf bei uns zum Glück
    > selbst entscheiden, welchen Markt er bedienen will.
    +1
    > ABER, dann muss man auch mit der Feststellung leben, dass Tesla in ihrer
    > Kategorie zur Zeit konkurenzlos ist.
    +1
    > Daraus folgt, dass die deutschen
    > Hersteller durchaus einen Trend verschlafen haben.
    Nö VW hatte es ja schon mal mit Oberklasse versucht und ist gescheitert.... daher lässt man diesen Markt erstmal anderen (bzw. den Töchtern Porsche/Audi)
    Diese wiederum sind dabei Fahrzeuge zu entwickeln in ihrem eigenen Tempo, klar kann man sagen die hätten das früher kommen sehen müssen aber man verkauft ja noch ganz gut eigene Fahrzeuge.... man hat also nichts verpasst sondern nur einen neuen Markt nicht als ersten bedient (ist nur meine persönliche Meinung aber für mich ersetzt der Tesla S/X zurzeit nicht die Deutschen Marken... zumindest nicht Weltweit)
    > In meinen Augen ist das Fakt, wichtig finde ich aber, dass man das nicht
    > wertet!
    Tesla ist echt Spitze und in den USA ist man stark aufgestellt (nichts gegen die Amis aber die lieben Made in USA noch mehr als wir Made in Germany) aber Oberklasse und Volumen Hersteller sind einfach zu verschieden... auch den Tesla 3 sehe ich eher in der sehr gehobenen Mittelklasse. Damit kann man natürlich erfolgreich sein (Audi und BMW sind es ja auch) aber für den Massenmarkt muss man dann mit ganz anderen Preisen kommen und da sind zurzeit alle Fahrzeuge eher in der Ausnahmen als in der Regel gut. Das wird sich auch nicht so schnell ändern (muss es ja auch nicht)
    Aber bei VW sehe ich zurzeit besser aufgestellt wenn man einfach nur viele Stromer verkaufen will, das liegt schlicht daran das Tesla sich erst auf den 3er und dann auf den Y konzentriert.... Kleinwagen kommt erst viel Später. (Und das ist auch gut so)
    > Verschlafen ist nicht per Definition was schlimmes,
    naja es ist kein Weltuntergang wenn man was verschläft (verpasst) aber unangenehm ist es schon.
    > wenn ich keine
    > Termine habe, verschlafe ich auch gerne mal ;-)
    Wenns kein Termin gibt kann man auch nicht verschlafen... höchstens Ausschlafen :D

  20. Re: deutsche Mentalität zum Scheitern...

    Autor: Dwalinn 02.11.17 - 17:35

    Sie sind verfügbar und heute schon wunderbar Alltagstauglichkeit da hast du absolut recht..... sie sind allerdings auch unbezahlbar wenn man nicht gerade in einer leitenden Position ist oder wirklich viel fährt.

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