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  5. › Ideenzug: Der Nahverkehr soll…

Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

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  1. Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.11.17 - 11:58

    Eine Monatskarte würde mich 400¤ kosten....

  2. Re: Wie wäre es denn erstmal mit erschwinglichen Preisen?

    Autor: photoliner 10.11.17 - 12:03

    Pünktlichkeit wäre auch ganz nett. Sauberkeit an den Bahnhöfen und besser getaktete Umsteigemöglichkeiten würden die Akzeptanz auch erhöhen.
    Es gibt so vieles, was die Bahn erst anpacken könnte...

  3. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: flasherle 10.11.17 - 12:05

    Zu euren dingen, wäre auch erst mal grundlegendes sinnvoll, nämlich das auch genug platz für alle die geld zahlen ist...

  4. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Golressy 13.11.17 - 04:58

    So wahr.

    Gerade Pendler die bereits täglich mit dem Auto fahren, wird man mit den Preisen nie überzeugen können.

    Diese haben bereits ihr Auto, dass sie auch noch abzahlen müssen.

    Und das "bringt" sie auch von A nach B. Nicht wie bei der Bahn, wo man erst mal in den Bus, dann vielleicht noch in die Tram, dann in erst in den Zug und dann wieder zurück in einen Bus. Und das ganze dauert dann auch wegen der vielen Umstiegswartezeiten zwei Stunden statt 20-30 Minuten mit dem Auto.

    Tolle Idee, leider aber nur für Leute geeignet, die gleich neben dem Bahnhof wohnen und arbeiten.

  5. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: krakos 13.11.17 - 16:08

    photoliner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pünktlichkeit wäre auch ganz nett. Sauberkeit an den Bahnhöfen und besser
    > getaktete Umsteigemöglichkeiten würden die Akzeptanz auch erhöhen.
    > Es gibt so vieles, was die Bahn erst anpacken könnte...

    Und es gibt natürlich nur EINE Einzige Abteilung beim großen DB Konzern, sodas immer nur eine Sache angepackt werden kann, nech ;-)

  6. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: photoliner 15.11.17 - 09:51

    Das vielleicht nicht. Aber wenn man an der Bahn Kritik übt, meint man idR den Gesamtkonzern. Es gibt DB Netze, DB Station & Service, DB Regio, DB Fernverkehr, usw. usf.
    Alle müssen irgendwie zusammenarbeiten. Klappt das nicht, versaut man sich im Ganzen das Image.

  7. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: PiranhA 10.11.17 - 12:10

    RichardEb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Monatskarte würde mich 400¤ kosten....

    o0 was ist denn das für eine Strecke? Selbst die BC 100 kostet ja umgerechnet nur 105350 Euro pro Monat. Da ist ja auch das City-Ticket inklusive.
    Ich zahle 64 Euro und bekomme noch 10 Euro Zuschuss vom Arbeitgeber. Gut ich nutze allerdings auch nur die S-Bahn und nicht den Nahverkehr. Aber da gibt es auch entsprechende Angebote für Pendler, die unter 100 Euro liegen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.17 12:20 durch PiranhA.

  8. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: flasherle 10.11.17 - 12:13

    105 pro monat? wie kommst du auf den Wert?

  9. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: PiranhA 10.11.17 - 12:18

    Sorry, mein Fehler. Google hat mir die Preise der Probe-Bahncard angezeigt. 105 wäre wirklich schon verdammt günstig.

  10. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Kakiss 13.11.17 - 12:19

    Mich hat die S Bahn für 20 Minuten Fahrt um die 140¤ gekostet.
    4 Zonen halt, auch wenn die Strecke kurz ist.
    Das Tarifmodell ist schlecht.

  11. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: qupfer 10.11.17 - 12:13

    RichardEb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Monatskarte würde mich 400¤ kosten....


    Kommt mir ein bisschen hoch vor....ich meine für 4200 ¤ gibts die Bahncard 100, was dann "nur" 350 ¤ je Monat wären.
    Aber gut, da wäre man dann auch schon 1 Jahr gebunden.

  12. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Anonymer Nutzer 10.11.17 - 12:28

    qupfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RichardEb schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Monatskarte würde mich 400¤ kosten....
    >
    > Kommt mir ein bisschen hoch vor....ich meine für 4200 ¤ gibts die Bahncard
    > 100, was dann "nur" 350 ¤ je Monat wären.
    > Aber gut, da wäre man dann auch schon 1 Jahr gebunden.

    Ok an die Möglichkeit hatte ich noch gar nicht gedacht. (Fahre die Strecke aktuell mit nem PKW)

    Muss dazu sagen, dass der Preis auch dadurch zu Stande komm,dass die Monatskarte mit IC Nutzung wäre. (ohne dauert es viel zu lange)

    Trotzdem sind 350¤ verdammt viel, vor allem mit nem kleinen. Einkommen.

  13. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Kleba 10.11.17 - 14:02

    RichardEb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (Fahre die Strecke aktuell mit nem PKW)
    >
    > Trotzdem sind 350¤ verdammt viel, vor allem mit nem kleinen. Einkommen.

    Naja, aber die Bahncard 100 gilt grundsätzlich für jeden Zug (bis auf weniger Ausnahmen; also auch für IC und ICE). Und - wenn man ehrlich alles mit einrechnet - kommt man doch mit einem privaten PKW nicht unter 350 EUR Kosten pro Monat, oder?
    Ein Wagen aus der Kleinstwagen(!)-Klasse kostet (halbwegs realistisch) zwischen 315 - 360 EUR/Monat (tendenziell eher mehr, da die Annahme hier immer das günstigste Modell der Baureihe beinhaltet). Klar, gibt es auch günstige Gebrauchtwagen, aber auch da muss realistischerweise ein höherer Kostenblock (im Vergleich zu Neuwagen) für Werkstatt u.ä. eingerechnet werden (ggf. auch höherer Verbrauch, da ältere Motoren).

    So lang die Bahn für den Großteil der eigenen Strecken grundsätzlich in Frage kommt, würde ich die Bahncard tendenziell bevorzugen. Wenn es zu viele Strecken gibt, wo keine/nur schlechte Anbindung besteht lohnt es sich natürlich nicht.

  14. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Sector7 10.11.17 - 14:16

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RichardEb schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > (Fahre die Strecke aktuell mit nem PKW)
    > >
    > > Trotzdem sind 350¤ verdammt viel, vor allem mit nem kleinen. Einkommen.
    >
    > Naja, aber die Bahncard 100 gilt grundsätzlich für jeden Zug (bis auf
    > weniger Ausnahmen; also auch für IC und ICE). Und - wenn man ehrlich alles
    > mit einrechnet - kommt man doch mit einem privaten PKW nicht unter 350 EUR
    > Kosten pro Monat, oder?
    > Ein Wagen aus der Kleinstwagen(!)-Klasse kostet (halbwegs realistisch)
    > zwischen 315 - 360 EUR/Monat (tendenziell eher mehr, da die Annahme hier
    > immer das günstigste Modell der Baureihe beinhaltet). Klar, gibt es auch
    > günstige Gebrauchtwagen, aber auch da muss realistischerweise ein höherer
    > Kostenblock (im Vergleich zu Neuwagen) für Werkstatt u.ä. eingerechnet
    > werden (ggf. auch höherer Verbrauch, da ältere Motoren).
    >
    > So lang die Bahn für den Großteil der eigenen Strecken grundsätzlich in
    > Frage kommt, würde ich die Bahncard tendenziell bevorzugen. Wenn es zu
    > viele Strecken gibt, wo keine/nur schlechte Anbindung besteht lohnt es sich
    > natürlich nicht.

    Ich habe für meinen Octavia (Laufleistung zum Kaufzeitpunkt 170.000 KM) 3500¤ bezahlt. Ich tanke im Monat für knapp 100¤ und zahle 600¤ Versicherung plus 300¤ Steuern im Jahr. In den letzten drei Jahren musste ich einmal in die Werkstatt, was 100¤ gekostet hat. Zusätzlich würde ich noch 100¤ für diverses im Jahr veranschlagen. Würde der Wagen heute den Geist aufgeben würde ich auf durchschnittliche monatliche Kosten von 291,67¤ kommen. Wenn der Wagen es noch zwei weitere Jahre macht komme ich auf 175¤ pro Monat. Der Octavia ist auch bei weitem nicht in der Kleinwagen Kategorie angesammelt. Was du da schreibst ist also sehr weit entfernt von der Realität.

  15. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: quineloe 10.11.17 - 15:38

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe für meinen Octavia (Laufleistung zum Kaufzeitpunkt 170.000 KM)
    > 3500¤ bezahlt. Ich tanke im Monat für knapp 100¤ und zahle 600¤
    > Versicherung plus 300¤ Steuern im Jahr. In den letzten drei Jahren musste
    > ich einmal in die Werkstatt, was 100¤ gekostet hat. Zusätzlich würde ich
    > noch 100¤ für diverses im Jahr veranschlagen. Würde der Wagen heute den
    > Geist aufgeben würde ich auf durchschnittliche monatliche Kosten von
    > 291,67¤ kommen. Wenn der Wagen es noch zwei weitere Jahre macht komme ich
    > auf 175¤ pro Monat. Der Octavia ist auch bei weitem nicht in der Kleinwagen
    > Kategorie angesammelt. Was du da schreibst ist also sehr weit entfernt von
    > der Realität.

    Autos mit mehr als 150 tsd Laufleistung gebraucht zu kaufen und dann Jahrelang keine großen Zusatzkosten zu haben ist aber auch ein echter Glücksgriff...

  16. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: John2k 10.11.17 - 18:42

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sector7 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe für meinen Octavia (Laufleistung zum Kaufzeitpunkt 170.000 KM)
    > > 3500¤ bezahlt. Ich tanke im Monat für knapp 100¤ und zahle 600¤
    > > Versicherung plus 300¤ Steuern im Jahr. In den letzten drei Jahren
    > musste
    > > ich einmal in die Werkstatt, was 100¤ gekostet hat. Zusätzlich würde ich
    > > noch 100¤ für diverses im Jahr veranschlagen. Würde der Wagen heute den
    > > Geist aufgeben würde ich auf durchschnittliche monatliche Kosten von
    > > 291,67¤ kommen. Wenn der Wagen es noch zwei weitere Jahre macht komme
    > ich
    > > auf 175¤ pro Monat. Der Octavia ist auch bei weitem nicht in der
    > Kleinwagen
    > > Kategorie angesammelt. Was du da schreibst ist also sehr weit entfernt
    > von
    > > der Realität.
    >
    > Autos mit mehr als 150 tsd Laufleistung gebraucht zu kaufen und dann
    > Jahrelang keine großen Zusatzkosten zu haben ist aber auch ein echter
    > Glücksgriff...

    Hab für meinen damals 4000 bezahlt und der hatte 100.000 weg. Inzwischen hat er 260.000 weg. Fahre inzwischen mit allen kosten für 10¤ pro 100km. Wäre er sparsamer dann sicherlich auch unter 10¤ möglich.

  17. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: quineloe 11.11.17 - 11:49

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab für meinen damals 4000 bezahlt und der hatte 100.000 weg. Inzwischen
    > hat er 260.000 weg. Fahre inzwischen mit allen kosten für 10¤ pro 100km.
    > Wäre er sparsamer dann sicherlich auch unter 10¤ möglich.

    Ich glaube, du kannst die Kosten eines Fahrzeuges nicht korrekt ausrechnen. 10c für einen Kilometer? Damit rechnet doch nicht mal das FA...

  18. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Anonymer Nutzer 15.11.17 - 22:07

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autos mit mehr als 150 tsd Laufleistung gebraucht zu kaufen und dann
    > Jahrelang keine großen Zusatzkosten zu haben ist aber auch ein echter
    > Glücksgriff...

    Also mein 20 Jahre alte Peugeot 306 den ich seit 5 Jahren habe topt das noch. Der hat nur 600 gekostet und läuft wie ein Uhrwerk. Also entweder gibts hier im Thread schon zwei Glückspilze oder alte Autos sind besser als man denkt ;)

  19. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 15.11.17 - 22:27

    ChristianKG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mein 20 Jahre alte Peugeot 306 den ich seit 5 Jahren habe topt das
    > noch. Der hat nur 600 gekostet und läuft wie ein Uhrwerk. Also entweder
    > gibts hier im Thread schon zwei Glückspilze oder alte Autos sind besser als
    > man denkt ;)

    Hoffe du musst mit dem Ding nicht 2x50km täglich zur Arbeit fahren, geschweigedenn Autofahren. Mit den 4-6 litern auf 100km wird das dann auch nix. Abgesehen von der mangelnden Sicherheit (ABS, ESP etc) muss das Ding auch höllenlaut sein, von den Abgaswerten ganz zu schweigen. Da dürfte sogar ein VW Diesel sauberer sein...

  20. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Anonymer Nutzer 15.11.17 - 22:56

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChristianKG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also mein 20 Jahre alte Peugeot 306 den ich seit 5 Jahren habe topt das
    > > noch. Der hat nur 600 gekostet und läuft wie ein Uhrwerk. Also entweder
    > > gibts hier im Thread schon zwei Glückspilze oder alte Autos sind besser
    > als
    > > man denkt ;)
    >
    > Hoffe du musst mit dem Ding nicht 2x50km täglich zur Arbeit fahren,
    > geschweigedenn Autofahren. Mit den 4-6 litern auf 100km wird das dann auch
    > nix. Abgesehen von der mangelnden Sicherheit (ABS, ESP etc) muss das Ding
    > auch höllenlaut sein, von den Abgaswerten ganz zu schweigen. Da dürfte
    > sogar ein VW Diesel sauberer sein...


    Wie um alles in der Welt kommst du darauf das ein Auto BJ 97 kein ABS hat? Ich bin mit dem Ding schon 600 km in den Urlaub gefahren, gar kein Problem. Und das Auto ist leiser als mancher (unmodifizierter) BMW oder Audi oder sonst was. Also so ein Blödsinn... Als würde man von nem Opel Laubfrosch reden...

  21. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: rldml 14.11.17 - 17:00

    Sector7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe für meinen Octavia (Laufleistung zum Kaufzeitpunkt 170.000 KM)
    > 3500¤ bezahlt. Ich tanke im Monat für knapp 100¤ und zahle 600¤
    > Versicherung plus 300¤ Steuern im Jahr. In den letzten drei Jahren musste
    > ich einmal in die Werkstatt, was 100¤ gekostet hat. Zusätzlich würde ich
    > noch 100¤ für diverses im Jahr veranschlagen. Würde der Wagen heute den
    > Geist aufgeben würde ich auf durchschnittliche monatliche Kosten von
    > 291,67¤ kommen. Wenn der Wagen es noch zwei weitere Jahre macht komme ich
    > auf 175¤ pro Monat. Der Octavia ist auch bei weitem nicht in der Kleinwagen
    > Kategorie angesammelt. Was du da schreibst ist also sehr weit entfernt von
    > der Realität.

    Mein Hauptprämisse beim Autokauf ist, dass ich bei durchschnittlicher Nutzung des PKWs wenigstens 4 Jahre ohne größere Reparaturen fahren kann. Bei einem Wagen, das zum Kaufzeitpunkt älter als 5 Jahre ist, wird mir niemand diese Garantie geben. Ich habe selber auch keine Ahnung von Autotechnik, ich könnte nichts selber reparieren.

    Also müsste es bei mir ein PKW quasi aus erster Hand sein und maximal ca. 2 Jahre alt. Selbst wenn ich nur nach einem kleinem und günstigem Auto schaue, werde ich kaum weniger als 4000 dafür zahlen müssen, eher mehr.

    Für die weitere Rechnung nehme ich einfach an, ich hätte wirklich nur 4000 bezahlt.

    Mein Arbeitsweg mit einem PKW beträgt etwa 70km, also muss ich 140km pro Werktag, bei 20 Arbeitstagen im Monat also etwa 2800 km kalkulieren. Wenn wir mal von dem unwahrscheinlich Fall ausgehen, dass ich nur 5 Liter auf 100km verbrauche (Viele Benziner schaffen das selbst bei sparsamster Fahrweise schon nicht), sind das 140 Liter im Monat - bei einem sagenhaft günstigen Kurs von 1,30 Euro wären das also etwa 182 Euro nur für Sprit im Monat, oder 2184 Euro im Jahr.

    Dazu kommen dann Versicherung und Steuern. Wenn ich hier mal deine Werte veranschlagen darf (Ich würde wahrscheinlich deutlich mehr Versicherung zahlen, weil es mein erstes eigenes Auto wäre.), kämen also nochmal 900 Euro im Jahr drauf.

    Dann käme ich auf 4 Jahre insgesamt auf Kosten von ca. 4084 Euro pro Jahr - unter der Voraussetzung, dass ich keinerlei Reparaturen an dem PKW zu leisten hätte und ähnliches. Das entspricht in etwa 340 Euro im Monat.

    Zum Vergleich: Aktuell zahle ich etwa 180 Euro im Monat für meine Monatstickets, ohne Risiko eines Reparaturaufschlags.

    Selbst wenn man noch 4 Wochenenden für einen Leihwagen (pro Jahr) mit reinrechnet (für größere Einkäufe oder den Besuch der Schwiegereltern o.ä.), knacke ich nicht die kritische Grenze, über ein eigenes Auto auch nur nachzudenken.

    PKWs sind nicht automatisch günstiger, nur weil man sie sich leichter schön rechnen kann - ab einer gewissen Distanz bis du mit der Bahn/ÖPNV preislich immer besser dran. Und diese Distanz ist nicht so groß wie viele denken. Der einzige wirkliche Vorteil eines Autos ist die Flexibilität gegenüber Bus und Bahn.

    Gruß Ronny

  22. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 14.11.17 - 17:43

    > PKWs sind nicht automatisch günstiger, nur weil man sie sich leichter schön
    > rechnen kann - ab einer gewissen Distanz bis du mit der Bahn/ÖPNV preislich
    > immer besser dran. Und diese Distanz ist nicht so groß wie viele denken.
    > Der einzige wirkliche Vorteil eines Autos ist die Flexibilität gegenüber
    > Bus und Bahn.
    >
    > Gruß Ronny

    Endlich mal jemand der vernünftig rechnet :)

    Zum Thema Flexibilität: Ich bin bei einem (stationsgebunden, kein Freefloat) Carsharinganbieter Mitglied. (Stadtmobil, deutlich günstiger als Drivenow oder Flinkster von den "Großen"). Kostenpunkt pro Monat 8,40¤ Mitgliedsbeitrag Fixpreis, inkl. max. 300¤ Selbstbeteiligung im Schadensfall. Nutzungskosten darüber hinaus eben pro Fahrt - beim Abstellen muss der Tank zu 30% voll sein, sonst tankt man auf Kostne des Anbieters mit der Tankkarte die im Wagen liegt. Man bezahlt also nur pro Kilometer und pro Zeiteinheit.

    Im Stadtgebiet und Speckgürtel stehen 400 Autos auf festen Parkplätzen die du jederzeit buchen kannst z.B. per App - das Auto öffnet sich mit der Karte selbst und Schlüssel im Handschuhfach. Ich wohne im Innenstadtbereich, ich hab in 3 Minuten laufweite ca. 15 Fahrzeuge stehen, wenn ich den Radius auf 10 Minuten Fußweg vergrößere bestimmt über 50 Stück. Weiter ausserhalb erreichst du zu Fuß innerhalb von 10 Minuten auch mindestens ein Fzg, mit dem Rad im 10 Minuten Radius definitiv mehrere.

    Durch die Mitgliedschaft im Carsharing hast du diese "Freiheit" des Autofahrers. Du kannst jederzeit ein Auto buchen, spontan, nichtmal 5 Minuten im Voraus. Es war bei mir IMMER spontan mindestens eines im 10 Minuten Radius verfügbar (in 8 Jahren ist es mir nur einmal passiert das ich das Rad nehmen musste weil alle in der nähe weg waren, war in der Woche nach Weihnachten).

    Wenn man nun diese 180¤, die du sparst gegenüber dem eigenen Pkw, als "Mobilitätsbudget" betrachtet und in Carsharing, aber auch private Fahrten mit Zug und Taxi (!) inverstierst (StraBa Monatskarte hat ma ja), stellt man schnell fest das man besser dran ist als ein Autofahrer. Für jede Fahrt entscheide ich was das beste ist, bei City-to-City Reisen ist Zug fast immer besser, bei Fahrten mit mehreren Leuten oder nach Ausserhalb das Carsharingauto. Auch in Urlaub fahre ich mit Carsharing, weil das macht man 1-2mal im Jahr . Auch mal am Wochenende mit der Bahn in die Bar/Club, Nachts nach Hause mit dem Taxi. Ist immernoch günstiger als das eigene Auto. Aber Komfortabler, da man wirlich immer das passende Fortbewegungsmittel wählen kann. Der Carsharing Anbieter hat vom Kleinwagen über den Kombi, Cabrio bis hin zum Sprinter alles im Angebot, Fahrten zum Möbelkaufen sind also auch kein Problem.

    Toll ist auch dass die Carsharer ein Verbund haben zur Quernutzung (cambio, stadtmobil, stattauto usw.), nicht selten bin ich mit dem Zug in eine andere Stadt gefahren und hab in Bahnhofsnähe an der Station dann ein Carsharingauto für ein paar Tage übernommen.

    Ich bezahle weniger (höchsten Gleichviel, aber niemals mehr!) als wenn ich ein eigenen Pkw Besitzen würde, fühle mich aber viel freier und flexibler. Ein Pkw Besitzer MUSS quasi alle Fahrten mit dem Pkw machen, denn wenn man die Fixkosten einmal an der Backe hat lohnen andere Transportmittel nicht mehr wirklich - man ist also in der Entscheidung nicht mehr so frei.

    Es ist schade dass es in vielen Städten noch kein so dichtes Carsharing Netz gibt, denn das könnte für viele eine alternative Darstellen. Ausserdem braucht man keinen Parkplatz, was bei mir z.B. immer ein Problem wäre - nicht selten finden Bekannten keinen oder müssen weiter entfernt parken als die Carsharing Stationen :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 17:44 durch Geistesgegenwart.

  23. Re: Carsharing?

    Autor: Missingno. 15.11.17 - 16:52

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Endlich mal jemand der vernünftig rechnet :)
    Wow. Da rechnet jemand mit knapp 12ct/km und das ist plötzlich vernünftig, aber 15ct/km sind absolut nicht erreichbar mit dem Pkw.

    > snip - Carsharing - snip
    Schön und gut, wenn man so etwas "vor Ort" hat (und die Muse, viel mehr zu zahlen als für ein eigenes Auto). Ich dürfte höchstwahrscheinlich so 200km bis zum nächsten verfügbaren Carsharing-Angebot haben.

    --
    Dare to be stupid!

  24. Re: Carsharing?

    Autor: Geistesgegenwart 15.11.17 - 21:20

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Schön und gut, wenn man so etwas "vor Ort" hat (und die Muse, viel mehr zu
    > zahlen als für ein eigenes Auto). Ich dürfte höchstwahrscheinlich so 200km
    > bis zum nächsten verfügbaren Carsharing-Angebot haben.

    Natürlich mus es regional verfügbar sein. Ob du "mehr" bezahlst, hängt davon ab wieviel du tatsächlich fährst. Ein Auto kostet durch Anschaffung, Steuern und Versicherung schonmal ein Fixpreis von mindestens 200¤ im Monat, bist aber noch keinen einzigen KM gefahren. Für 200¤ kannst du ganz schön viel Carsharing in Anspruch nehmen...

    Es ist natürlich immer eine Frage des persönlichen Bedarfs. Grundsätzlich gilt aber, wer Mo-Fr OHNE Auto zur Arbeit fährt, und einen guten (kein Freefloat, kein Drivenow oder so andere Anbieter die nur zu Werbezwecken Carsharen) Anbieter regional verfügbar hat, wird es schwer haben am Wochenende mehr zu verfahren als die Mehrkosten des Autos.

    Wenn ich bedenke wieviele Wochenenden man auch "nix" macht und einfach daheim ist und kein Auto benutzt...

  25. Re: Carsharing?

    Autor: Missingno. 16.11.17 - 09:25

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich mus es regional verfügbar sein. Ob du "mehr" bezahlst, hängt
    > davon ab wieviel du tatsächlich fährst. Ein Auto kostet durch Anschaffung,
    > Steuern und Versicherung schonmal ein Fixpreis von mindestens 200¤ im
    > Monat, bist aber noch keinen einzigen KM gefahren. Für 200¤ kannst du ganz
    > schön viel Carsharing in Anspruch nehmen...
    Jetzt drehen wir uns aber im Kreis. Abgesehen jetzt von deiner Kostenpauschale, denn für die freie Reise-Verfügbarkeit müsste ich (mindestens) eine BC100 (pro Person) vorhalten, welche mich ja 340¤ pro Monat kostet. (Alternativ rechne mit einem spontanen Ausflug pro Monat, der dich locker 80¤/Person einfache Fahrt mit dem ICE kosten kann.) Damit kann ich für -140¤ schon deutlich weniger Carsharing in Anspruch nehmen.

    > Wenn ich bedenke wieviele Wochenenden man auch "nix" macht und einfach
    > daheim ist und kein Auto benutzt...
    Ja, und die tolle Bahncard und das Monatsticket für den Arbeitsweg kostet die Zeit auch nur unnötig Geld ...

    --
    Dare to be stupid!

  26. Re: Carsharing?

    Autor: Geistesgegenwart 16.11.17 - 09:46

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich mus es regional verfügbar sein. Ob du "mehr" bezahlst, hängt
    > > davon ab wieviel du tatsächlich fährst. Ein Auto kostet durch
    > Anschaffung,
    > > Steuern und Versicherung schonmal ein Fixpreis von mindestens 200¤ im
    > > Monat, bist aber noch keinen einzigen KM gefahren. Für 200¤ kannst du
    > ganz
    > > schön viel Carsharing in Anspruch nehmen...

    > Jetzt drehen wir uns aber im Kreis. Abgesehen jetzt von deiner
    > Kostenpauschale, denn für die freie Reise-Verfügbarkeit müsste ich
    > (mindestens) eine BC100 (pro Person) vorhalten,

    Wat rechnest du da für quatsch? Du brauchst NUR dann eine BC100 pro Person wenn Sie sich lohnt, also du auch entsprechend viele Fahrten machst. Wenn du bzw. Mitglieder deiner Familie einmal im Monat einen Ausflug machen, kannst du Einzeltickets kaufen bei der Bahn, das ist dir bewusst oder?

    > Monat kostet. (Alternativ rechne mit einem spontanen Ausflug pro Monat, der
    > dich locker 80¤/Person einfache Fahrt mit dem ICE kosten kann.)

    Dann rechnst du quatsch. Wenn du mit einer 4 Köpfigen Familie einmal im Monat einen Ausflug im Fernverkehr machst (Regionalverkehr kannst du für 5 Personen mit Deutschlandticket /Länderticket deutlich günstiger abwickeln), dann haben die 4 Personen ja wohl eine BC50 (Kinder bis 14 Jahren fahren in Begleitung eines Elternteils kostenlos immer(!), für junge Menschen bis 25 Jahre kostet die BC50 69¤/Jahr). Mit einer BC50 bekommst du für 80¤ den MAXIMALPREIS, d.h. die längstmögliche Fahrt (normalpreis 160¤).. Du müsstest also schon mit der Familie einmal im Monat eine Fahrt von Basel nach Flensburg unterhmen, oder Freiburg-Berlin um die kosten von 80¤ pro Person zu haben. Du machst da schon "weite" Ausflüge, mit dem Auto sind das Fahrzeiten von 6-8h in einfacher Richtung.

    >
    > ich für -140¤ schon deutlich weniger Carsharing in Anspruch nehmen.
    >
    > > Wenn ich bedenke wieviele Wochenenden man auch "nix" macht und einfach
    > > daheim ist und kein Auto benutzt...

    > Ja, und die tolle Bahncard und das Monatsticket für den Arbeitsweg kostet
    > die Zeit auch nur unnötig Geld ...

    Aber weniger als das ungenutzte Auto, und es steht auch nicht draußen in der Stadt rum und verbraucht Platz...

  27. Re: Carsharing?

    Autor: Missingno. 16.11.17 - 10:24

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kannst du Einzeltickets kaufen bei der Bahn, das ist dir bewusst oder?
    Ich kann mich auch überall hin mit dem Taxi kutschieren lassen, das wird dann aber trotzdem nicht günstiger als mit dem Auto.

    > Dann rechnst du quatsch.
    Ich sehe diesen "Quatsch" auf der Webseite der Bahn. Tickets (2. Klasse) für meine Frau und mich nach Berlin kosten 260¤ (einfache Fahrt!), nach München 150¤ und nach Frankfurt immer noch 75¤. Und da sind die Kosten für die Verkehrsmittel zum/vom jeweiligen Hauptbahnhof noch nicht dabei.

    > Aber weniger als das ungenutzte Auto, und es steht auch nicht draußen in
    > der Stadt rum und verbraucht Platz...
    Richtig. Da stehen nur die Carsharing-Autos rum. -.-

    --
    Dare to be stupid!

  28. Re: Carsharing?

    Autor: Geistesgegenwart 16.11.17 - 10:38

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > kannst du Einzeltickets kaufen bei der Bahn, das ist dir bewusst oder?
    > Ich kann mich auch überall hin mit dem Taxi kutschieren lassen, das wird
    > dann aber trotzdem nicht günstiger als mit dem Auto.

    Doch, nämlich dann wenn die Anzahl deiner Taxifahrten mal die Kosten geringer ist als die Kosten mit dem eigenen Pkw.
    Wenn du z.B. eine Monatskarte hast und 200¤-400¤ im Monat sparst ggü. eigenem Pkw (abhängig von der Pkw-Klasse und Fahrweise), kannst du im Prinzip jedes WE mit dem Taxi 50¤ verfahren und hast trotzdem 200¤ mehr im Geldbeutel.

    >
    > > Dann rechnst du quatsch.
    > Ich sehe diesen "Quatsch" auf der Webseite der Bahn. Tickets (2. Klasse)
    > für meine Frau und mich nach Berlin kosten 260¤ (einfache Fahrt!), nach
    > München 150¤ und nach Frankfurt immer noch 75¤.
    >

    Du blickst einfach nicht das System, sorry. Ja, wenn du EINMAL im Jahr diese Fahrt machst, kostet es das. Wenn du einmal im Jahr diese Fahrt mit dem Auto unternimmst, kostet dich der Neuwagen 14.000¤ für ein Auto und noch bissl Benzin. Zugegeben das kannst du danach verkaufen als gebrauchten, dannn krichst wieder 10.800¤. Das ist ja auch nicht günstiger. Du kaufst doch ein Auto weil du OFT damit fährst und mehr Fahrten machst...

    Du schnallst einfach nicht dass du Fixkosten bei einem Pkw hast, die höher sind als diese Fahrpreise, und sogar deutlich höher als die Jahresfixkosten der BC. Der Gag ist, wenn du erstmal OFT mit der Bahn fährst, rechnest du doch aus ob sich für dich und deine Frau eine BC25/BC50 oder sogar BC100 lohnt. Jetzt guck mal die Homepage der Bahn was eine Fahrt mit einer BC50 kostet, und dann guck mal was das mit ner BC100 kostet...

    >Und da sind die Kosten für
    > die Verkehrsmittel zum/vom jeweiligen Hauptbahnhof noch nicht dabei.

    In München und Frankfurt sind bei Fernverkehrstickets sehr wohl City-Tickets mit dabei die zur Kostenlosen Nutzung des Nahverkehr am Start-/Zielbahnhof berechtigen. Bist du überhaupt schonmal mit der Bahn gefahren?


    > > Aber weniger als das ungenutzte Auto, und es steht auch nicht draußen in
    > > der Stadt rum und verbraucht Platz...
    > Richtig. Da stehen nur die Carsharing-Autos rum. -.-

    Bei Carsharing kommen im Schnitt auf 10 Mitglieder 1 Fahrzeug. Bei einem Auto im Stadtgebiet kommt im Schnitt 1 Besitzer, maximal 2 die das Auto benutzen... Rechne mal nach wie wenige Autos in der Innenstadt "parken" bzw. dumm in der Gegend rumstehen, wenn ein Auto von 5-6 Menschen zusammen benutzt würde im vergleich zu heute. 4 mal weniger? Parken wäre kein Problem mehr, und Platz für spielende Kidner und Radwege wäre genug...

  29. Re: Carsharing?

    Autor: Missingno. 16.11.17 - 11:39

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du z.B. eine Monatskarte hast und 200¤-400¤ im Monat sparst ggü.
    > eigenem Pkw (abhängig von der Pkw-Klasse und Fahrweise),
    Was rechnest du da jetzt? Eine Monatskarte für 200¤ gegenüber einem Leasing-Tesla für 600¤? Oder ein Azubi-Bus-Monatsticket für 60¤ gegenüber einem Familienauto inkl. Steuer, Wartung, Verschleiß, etc. für 260¤?

    > > > Dann rechnst du quatsch.
    > > Ich sehe diesen "Quatsch" auf der Webseite der Bahn. Tickets (2. Klasse)
    > > für meine Frau und mich nach Berlin kosten 260¤ (einfache Fahrt!), nach
    > > München 150¤ und nach Frankfurt immer noch 75¤.
    > Du blickst einfach nicht das System, sorry. Ja, wenn du EINMAL im Jahr
    > diese Fahrt machst, kostet es das. Wenn du einmal im Jahr diese Fahrt mit
    > dem Auto unternimmst, kostet dich der Neuwagen 14.000¤ für ein Auto und
    > noch bissl Benzin. Zugegeben das kannst du danach verkaufen als
    > gebrauchten, dannn krichst wieder 10.800¤. Das ist ja auch nicht günstiger.
    Aber ich rechne angeblich quatsch.

    > Du kaufst doch ein Auto weil du OFT damit fährst und mehr Fahrten
    > machst...
    Ja, eben.

    > Du schnallst einfach nicht dass du Fixkosten bei einem Pkw hast, die höher
    > sind als diese Fahrpreise,
    Nein, sind sie nicht.

    > und sogar deutlich höher als die Jahresfixkosten der BC.
    Wieder falsch.

    > Der Gag ist, wenn du erstmal OFT mit der Bahn fährst, rechnest du
    > doch aus ob sich für dich und deine Frau eine BC25/BC50 oder sogar BC100
    > lohnt. Jetzt guck mal die Homepage der Bahn was eine Fahrt mit einer BC50
    > kostet, und dann guck mal was das mit ner BC100 kostet...
    Soll ich das jetzt wie du rechnen? Wenn ich die Fahrt EINMAL mache, kostet sie mich mit der BC100 4000¤+ und für meine Frau auch, also schon 8000¤, da bin ja mit dem Neuwagen für 14.000¤ (-10.800¤ Verkauf + bisschen Benzin) wesentlich günstiger. :rolleyes:

    > In München und Frankfurt sind bei Fernverkehrstickets sehr wohl
    > City-Tickets mit dabei die zur Kostenlosen Nutzung des Nahverkehr am
    > Start-/Zielbahnhof berechtigen. Bist du überhaupt schonmal mit der Bahn
    > gefahren?
    Nein, noch nie. Kann ich mir nicht leisten.
    Was bringt mir das City-Ticket, wenn in Zielortnähe keine Haltestelle ist? Oder es zeitlich so überhaupt nicht hinhaut? Dann muss ich halt doch wieder ein Taxi nehmen oder zu Fuß mit dem Koffer durch München stiefeln. Ganz zu schweigen, dass es das nur in Großstädten gibt. Die Preise in die umliegenden Städte sind nicht günstiger.

    --
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  30. Re: Carsharing?

    Autor: Geistesgegenwart 16.11.17 - 11:50

    > Soll ich das jetzt wie du rechnen? Wenn ich die Fahrt EINMAL mache, kostet
    > sie mich mit der BC100 4000¤+ und für meine Frau auch, also schon 8000¤, da
    > bin ja mit dem Neuwagen für 14.000¤ (-10.800¤ Verkauf + bisschen Benzin)
    > wesentlich günstiger. :rolleyes:

    kA du verfügst scheinbar über keinerlei Logik oder mathematisches Denkvermögen. Wieso sollte ein EINMALIGE Fahrt (im Sinne von Einmal im Jahr) mit dem Zug nur mit BC100 möglich sein? Dafür gibts Einzelfahrkarten. Ein Auto kostet pro Jahr alleine an Versicherung schon mehr (Anschaffungskosten gar nicht berücksichtigt), wenn du also ein Auto anschaffst um diese Fahrt EINMAL im Jahr zu tun bist du teurer.

    Man kauft eine BC ja nur, wenn man sein Fahrverhalten vorher abschätzen kann. Wer nur eine Fahrt im Jahr macht, kauft keine BC100, und hoffentlich auch kein Auto.

    > ein Taxi nehmen oder zu Fuß mit dem Koffer durch München stiefeln.

    Warst du überhaupt mal in München? Das U- und S-Bahn Netz in München ist eines der besten in Deutschland. Und wenn dein Ziel im INNENSTADTRING von München liegt, freu dich auch ne Stunde extra im Berufsverkehr und die Parkhauspauschale, weil n Parkplatz bekommst du dort nirgends. Dann darfst du deinen Koffer übrigens vom Parkhaus zu Fuß genauso schleppen...

    Naja, alle anderen Punkte wiegelst du ab ohne Argument oder Begründung, daher jetzt für mich Thread deaboniert. Schönen Tag.

  31. Re: Carsharing?

    Autor: Missingno. 16.11.17 - 13:13

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kA du verfügst scheinbar über keinerlei Logik oder mathematisches Denkvermögen.
    Da dies auf DEINER Logik und DEINER Rechnung beruht, mache ich mir da keine Sorgen.

    > Naja, alle anderen Punkte wiegelst du ab ohne Argument oder Begründung,
    Wenn es irgendwelche Punkte geben würde, könnte man vielleicht argumentieren oder begründen.
    > daher jetzt für mich Thread deaboniert. Schönen Tag.
    Und tschüß!

    --
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  32. Re: Carsharing?

    Autor: plutoniumsulfat 17.11.17 - 03:06

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Gag ist, wenn du erstmal OFT mit der Bahn fährst, rechnest du
    > > doch aus ob sich für dich und deine Frau eine BC25/BC50 oder sogar BC100
    > > lohnt. Jetzt guck mal die Homepage der Bahn was eine Fahrt mit einer
    > BC50
    > > kostet, und dann guck mal was das mit ner BC100 kostet...
    > Soll ich das jetzt wie du rechnen? Wenn ich die Fahrt EINMAL mache, kostet
    > sie mich mit der BC100 4000¤+ und für meine Frau auch, also schon 8000¤, da
    > bin ja mit dem Neuwagen für 14.000¤ (-10.800¤ Verkauf + bisschen Benzin)
    > wesentlich günstiger. :rolleyes:

    Warum sollte man für eine einmalige Fahrt ne BC100 nehmen? Man kauft für eine einmalige Fahrt ja auch kein Auto, sondern nimmt nen Mietwagen.

  33. Re: Carsharing?

    Autor: Missingno. 17.11.17 - 10:29

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man für eine einmalige Fahrt ne BC100 nehmen? Man kauft für
    > eine einmalige Fahrt ja auch kein Auto, sondern nimmt nen Mietwagen.

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du blickst einfach nicht das System, sorry. Ja, wenn du EINMAL im Jahr
    > diese Fahrt machst, kostet es das. Wenn du einmal im Jahr diese Fahrt mit
    > dem Auto unternimmst, kostet dich der Neuwagen 14.000¤ für ein Auto und
    > noch bissl Benzin. Zugegeben das kannst du danach verkaufen als
    > gebrauchten, dannn krichst wieder 10.800¤. Das ist ja auch nicht günstiger.

    Nochmal:
    Ich habe für eine einmalige Fahrt die Einzeltickets gerechnet, dann kommt "Geistesgegenwart" mit dieser Neuwagen-Kauf-und-Verkauf-Rechnung für eine einzelne Fahrt und sagt, ich solle mal schauen, was diese einzelne Fahrt mit BC100 kostet und genau das habe ich getan.

    --
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  34. Re: Carsharing?

    Autor: Geistesgegenwart 17.11.17 - 11:16

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal:
    > Ich habe für eine einmalige Fahrt die Einzeltickets gerechnet, dann kommt
    > "Geistesgegenwart" mit dieser Neuwagen-Kauf-und-Verkauf-Rechnung für eine
    > einzelne Fahrt und sagt, ich solle mal schauen, was diese einzelne Fahrt
    > mit BC100 kostet und genau das habe ich getan.

    Du hast nicht verstanden das die Frage rhetorisch gemeint war. Man braucht nicht nachgucken was eine Einzelfahrt gucken wenn man eine BC100 hat, weil die Fahrt damit natürlich 0¤ kostet. Das ist ein Argument das ich bringe, wenn die Leute Autofahrten kalkulieren und nur Benzinkosten zur Rate ziehen, aber nicht die Fixkosten oder der Anteil am Verschleiss etc.

    Genauso ist der Vergleich unsinn der Art: "ich gucke jetzt auf Bahn.de was ein Ticket von A nach B so kostet und vergleiche das mit den Kosten fürs Auto". Weil man dann ja nur Normalpreise ansehen kann, obwohl man ja - genauso wie bei einem Auto auch - durch Fixkosten den Preis der Einzelfahrt drücken kann (BC25, BC50, BC100 je nach Bedarf).

    Wenn man schon Vergleichen will sollte man sein ungefähres Fahrverhalten kennen, also abzüglich der Fahrten zur Arbeit. Dann kann man daran entscheiden ob sich BC25, BC50 oder evntl. sogar BC100 lohnt. Und DANN kann man Preise für die Tickets vergleichen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.17 11:18 durch Geistesgegenwart.

  35. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: forgottnxd 10.11.17 - 14:22

    Ich zahle aktuell für nen Leasing A1 260¤ im Monat, inkl. Vollkasko und Wartungsvertrag und allem. Der Wagen war ein Neuwagen und es kommen neben Sprit absolut keine Kosten auf einen zu

    Edit: Ein Kollege hat sich nen Peugeot 206 oder 306 (bin mir da gerade nicht sicher) als Leasingwagen geholt für um die 180 Euro im Monat, also es geht noch billiger je nach Auto



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.17 14:24 durch forgottnxd.

  36. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 10.11.17 - 16:21

    forgottnxd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich zahle aktuell für nen Leasing A1 260¤ im Monat, inkl. Vollkasko und
    > Wartungsvertrag und allem. Der Wagen war ein Neuwagen und es kommen neben
    > Sprit absolut keine Kosten auf einen zu
    >
    > Edit: Ein Kollege hat sich nen Peugeot 206 oder 306 (bin mir da gerade
    > nicht sicher) als Leasingwagen geholt für um die 180 Euro im Monat, also es
    > geht noch billiger je nach Auto

    180¤ alles dabei? Da vermisse ich die Kosten für Reifenwechsel/Lagerung Winter/Sommerreifen, Ölwechsel, Bremsen, HU etc. Ist das alles dabei? Wäre kaum Vorstellbar, da hät ich gern ein Link zu dem Angebot.

    Zumal es ja so ist, das 350¤ für eine BC100 anfallen, die lohnt aber nur für wirkliche Vielfahrer. Die persönliche Monatskarte zur Arbeit dürfte für die meisten Menschen günstiger sein. Monatskartenpreise von >=250¤ sind meistens Fernverkehrspendler, also wo die Strecke mit dem Pkw dann auch mal gut jeden Tag 2x45=90Minuten beträgt. Da hätte ich diese Zeit doch lieber für mich und kann ein Buch lesen, am Laptop sitzen usw.

  37. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: stiGGG 14.11.17 - 12:09

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal es ja so ist, das 350¤ für eine BC100 anfallen, die lohnt aber nur
    > für wirkliche Vielfahrer. Die persönliche Monatskarte zur Arbeit dürfte für
    > die meisten Menschen günstiger sein.

    Jup, ich zahle 65¤ im Monat. Auto brauch ich nicht, dauert länger in der Stadt damit irgendwo hinzukommen und nervt.

  38. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: narfomat 10.11.17 - 14:26

    die rechnung (PKW vs BAHN ca 350euro/monat) stimmt zwar vielleicht (wenn ueberhaupt) in absoluten zahlen, ist aber auch wieder unfug denn:

    ein PKW ist ein individualverkehrstransportmittel! ich allein bestimme wo und wann das ding DIREKT VON MEINEM AUFENTHALTSORT AUS los faehrt. jetzt also zu sagen: "naja, der pkw kostet ja das gleiche wie tram/bus+bahn" ist also quatsch. denn NATUERLICH sollte das massentransportmittel "TRAM/BUS +BAHN" schon DEUTLICH guenstiger sein!

    und auf kurzstrecken (Sbahn nutzung) ist das meiner letzten berechnung fuer eine taegliche 2x80km strecke auch klar der fall (und wuerde sich auch zeitlich ausgehen, weil es keine autobahnverbindung gegeben haette sondern ne rush-hour stark-befahrene einspurige landstrasse durch diverse doerfer...). aber alles darueber hinaus (EC/ICE, langstrecken) bringt so wenig kosten-ersparnis und so viel extra-trouble bei der nutzung das viele menschen dann eben doch den pkw vorziehen.

    des weiteren geht die rechnung auch in absoluten zahlen nur dann auf, wenn man NIE einen PKW benoetigt oder benutzen will. ansonsten kommt fuer die zeit PKW miete hinzu.

    und wie hier schon gepostet wurde: kauft man eine gebrauchtpkw mit hoeherer laufleistung und geringem moralischen wert fuer lau siehts fuer die bahn SEHR schlecht aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.17 14:29 durch narfomat.

  39. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: oliver.n.herzog 19.11.17 - 18:02

    Nun hier sind anteilig noch 80¤ /Monat an Parkplatzmiete am Wohnort( war inclusive. Und da habe ich dem Vermieter gesagt brauche ich nicht und will ich nicht zahlen, nun hat ein Nachbar 2Plätze) einzurechnen plus unterwegs min. 50ct/h, damit ist man mit dem Auto relativ schnell bei hohen Preisen. Nicht zu vergessen gibt es noch 240¤ pro Jahr mobilitätsbonus vom Arbeitgeber Wege man nicht mit dem stinkstiefel kommt und im Betrieb ein Parkplatz benötigt.

    Die Fixkosten eines Autos sind Steuern&Versicherung&Parkplatz, in der Summe mit einem Polo sind das 200¤/Monat ohne 1km gefahren zu sein. Wenn man nun nicht quer zu ÖV Achsen fährt ist es schnell günstiger mit dem ÖV zu fahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.17 18:16 durch oliver.n.herzog.

  40. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: plutoniumsulfat 19.11.17 - 23:32

    Wenn man aber auch nur ein Stück von den Achsen abweicht, lohnt sich das Auto schnell.

  41. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: NeoCronos 10.11.17 - 15:23

    Was für ein Blödsinn...
    Ich habe leider die Rechnung nicht mehr, aber ich kann dir sagen, dass ich im Studium einen Twingo Bj. 2001 genutzt habe um zur Uni zu fahren. Das waren ca. 60-70¤ im Monat an Kosten (Benzin, Haftpflicht, Steuer, Reparatur)
    Ich habe ca. 1x im Monat für 30-40¤ tanken müssen und eine günstige Versicherung (27 Jahre Unfallfrei) und die Anschaffungskosten von ca. 1400¤ damals nicht mit einberechnet. Da ich den Wagen fast 5 Jahre gefahren habe bis ich auf einen größeren umgestiegen bin (der Twingo fährt heute noch), sind das auch grade mal 25¤ mehr im Monat.
    Der große Vorteil an der Kiste war einfach die unglaublich billigen Ersatzteile. 7¤ für ein Set Bremsklötze... dafür bekommt man woanders nicht mal einen feuchten Händedruck und einen Kaffee

  42. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Sector7 10.11.17 - 15:28

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für ein Blödsinn...
    > Ich habe leider die Rechnung nicht mehr, aber ich kann dir sagen, dass ich
    > im Studium einen Twingo Bj. 2001 genutzt habe um zur Uni zu fahren. Das
    > waren ca. 60-70¤ im Monat an Kosten (Benzin, Haftpflicht, Steuer,
    > Reparatur)
    > Ich habe ca. 1x im Monat für 30-40¤ tanken müssen und eine günstige
    > Versicherung (27 Jahre Unfallfrei) und die Anschaffungskosten von ca. 1400¤
    > damals nicht mit einberechnet. Da ich den Wagen fast 5 Jahre gefahren habe
    > bis ich auf einen größeren umgestiegen bin (der Twingo fährt heute noch),
    > sind das auch grade mal 25¤ mehr im Monat.
    > Der große Vorteil an der Kiste war einfach die unglaublich billigen
    > Ersatzteile. 7¤ für ein Set Bremsklötze... dafür bekommt man woanders nicht
    > mal einen feuchten Händedruck und einen Kaffee

    Du warst im Studium bereits 27 Jahre unfallfrei unterwegs? Da warst du aber spätentschlossen :-D

  43. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: NeoCronos 10.11.17 - 15:32

    Vertrag von Oma und Opa übernehmen ist heute nicht mehr angesagt?

  44. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Sector7 10.11.17 - 15:33

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vertrag von Oma und Opa übernehmen ist heute nicht mehr angesagt?

    Ne, die fahren ja schließlich selbst noch

  45. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 10.11.17 - 16:29

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für ein Blödsinn...
    > Ich habe leider die Rechnung nicht mehr, aber ich kann dir sagen, dass ich
    > im Studium einen Twingo Bj. 2001 genutzt habe um zur Uni zu fahren. Das
    > waren ca. 60-70¤ im Monat an Kosten (Benzin, Haftpflicht, Steuer,
    > Reparatur)
    > Ich habe ca. 1x im Monat für 30-40¤ tanken müssen und eine günstige
    > Versicherung (27 Jahre Unfallfrei) und die Anschaffungskosten von ca. 1400¤
    > damals nicht mit einberechnet. Da ich den Wagen fast 5 Jahre gefahren habe
    > bis ich auf einen größeren umgestiegen bin (der Twingo fährt heute noch),
    > sind das auch grade mal 25¤ mehr im Monat.

    Naja das ist eine Milchmädchenrechnung. Du hattest Glück, ein Twingo mit Anschaffungskosten von 1400¤ hätte genauso nach ein paar tausend Kilometern einen Motorschaden haben können.

    Wenn du im Casino 1000¤ auf Rot setzt und gewinnst, kannst du auch nicht rumrennen und erklären dass das die beste Anlagestrategie ist nur weils bei dir funktioniert hat. Du findest hier im Forum sicher leute die dieses Glück haben, nur kann man nicht auf Glück setzen bei der Finanzplanung, bzw. muss das Risiko einkalkulieren. Ein Auto das 1500¤ kostet fährt in der Regel keine 50.000km mehr - im Glücksfall natürlich schon, in der Regel aber nicht.

  46. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: NeoXolver 10.11.17 - 18:44

    Wobei es nicht immer so sinnvoll ist, Anschaffung, Steuer und Versicherung mit rein zu rechnen. Das gilt nur wenn das Ticket das Fahrzeug komplett ersetzen kann.

    Bei mir kostet ein Monatsticket zur Arbeit etwa genauso viel wie der Sprit mit dem Auto. Eine Tageskarte kostet grob doppelt soviel wie der Sprit hin und her. Zudem spare ich täglich grob 40min.

    Klar ich wohne und arbeite im Randgebiet einer Großstadt, dass ist eben anders als direkt in der Großstadt.

    Wenn jetzt das Tagesticket spürbar günstiger wäre, könnte ich das flexibel halten ob Auto oder S-Bahn.

  47. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: hansjoerg 10.11.17 - 18:45

    Der ÖPNV ist wirklich unverschämt teuer. Ich bin jahrelang einmal pro Woche 15km hin und dann zurück mit dem Fahrrad gefahren, weil der Preis des Einzeltickets (bzw. des Vierertickets) einfach unverschämt war. Zur Zeit kostet die VRR-Fahrt 5,80 Euro pro Strecke und das im Ruhrgebiet wo die Städte ineinander übergehen und oft eine große Stadt bilden statt mehrerer. Mit Viererticket ist es auch noch deutlich über 5 Euro. Und in meiner Heimatstadt Lünen fahre ich alles mit dem Fahrrad, denn die Einzelfahrt kostet unverschämte 2,70. In einer Kleinstadt (nicht Berlin/Hamburg/München) wo man meist gerademal fünfzehn Minuten fährt. Dafür ist auf meiner Linie ein Bus mit Überfüllung im Einsatz. Als ich 2008 mit dem Bus zur Arbeit mußte, kam man morgens kaum rein wegen Überfüllung. Ein bequemer Sitzplatz war Traum. Und nachmittags ist der Bus auch rappelvoll wegen der Schüler. Und die Busfahrer sind manchmal so unverschämt und dreist. Ich habe noch nie erlebt, daß ein Fahrgast einem Busfahrer eine gelangt hat aber mehrfach das die Busfahrer unverschämt wurden. Bei meiner vorletzten Fahrt mit dem Reisegepäck (dann nehme ich den Bus) passierte folgendes. Der Bus fiel anscheinend aus. Anzeigetafeln informieren darüber nicht, man steht am "Zentralen Omnibus Bahnhof" und wartet sich tot. Dann kam der Bus, fuhr zum nächsten Bahnsteig und fuhr sofort wieder ab. Ich bin hingeeilt und wollte einsteigen. Aber der Bus fuhr sofort wieder an und ich klopfte deshalb kräftig gegen die Scheibe um auf mich aufmerksam zu machen. Es war aber nicht der verspätete Bus sondern der nächste und beim Einsteigen drei Minuten später wurde der Fahrer laut und unverschämt. Ich beschädige seinen Bus, das sei nicht mein Eigentum etc. Ich habe den Konflikt gescheut. Kein freundliches Wort "Tut mir leid daß ihr Bus ausfiel" (ich erklärte ihm das höflich), kein freundliches "Bitte klopfen Sie nicht gegen die Scheibe" nichts. Nur Aufregen und Unhöflichkeit. Ich werde natürlich auch das nächste Mal auf mich aufmerksam machen und mir den Bus nicht vor der Nase wegfahren lassen. Unsere Busfahrer sind halt teilweise so unfreundlich, daß sie den Leuten vor der Nase wegfahren weil der Fahrgast ihnen egal ist. Im ÖPNV muß man austeilen um nicht unterzugehen nur unsere Gewerkschaften jammern immer über unfreundliche Fahrgäste die beleidigen oder schlagen. Das habe ich wie gesagt noch nie erlebt, nur unfreundliche Fahrer mehr als einmal. Der ÖPNV ist für Leute mit viel Toleranz und Leidensfähigkeit. Angenehm ist wirklich was anderes.

    Und die oben angesprochenen Preise sind katastrophal. Als ich 2003 in Oberhausen arbeite, zahlte ich unter 100 Euro (irgendwas mit 90 Euro). Heute genau vierzehn Jahre später kostet das 181,30 Euro. Der Preis hat sich fast verdoppelt. Und wenn ich die Tageszeitung lese (checkt mal derwesten.de zu dem Thema), dann sind die Probleme mit den überfüllten Zügen zu Berufsverkehrszeiten noch drastischer geworden. Der ÖPNV nimmt viel, sehr viel Geld ein und gibt für seine Kunden recht wenig aus. Dafür haben sie einen fetten Verwaltungsapparat und Überbezahlung nach Tarifvertrag. Schönen Beispiel ist der VRR (Mein Verbund). Der besteht aus zig Einzelunternehmen mit eigener Geschäftsführung mit dicken Dienstwagen, eigener Personalverwaltung, eigenem Einkauf etc. Dann haben sie Mitarbeiter die die Zusammenarbeit im Verbund koordinieren statt eine Firma zu schaffen mit zentraler Führung/Beschaffung/Personal etc. Diese Synergien heben private Unternehmen um im Wettbewerb zu bestehen, aber der Monopolist ÖPNV braucht das nicht. Der Kunde muß ja zahlen. Entweder über den Wucherpreis fürs Ticket oder die Steuersubventionen weil trotz üppigstem Preis das Geld nicht reicht. Dafür bekommt man teilweise uralte Straßen- und S-Bahnen/U-Bahnen, unfreundliche Fahrer, überfüllte Bahnen/Busse. Wie man mit Geld umgeht zeigt der Fernbus. Von Dortmund bis Köln waren es früher mehrmals täglich fünf Euro, der ÖPNV benötigte das Vierfache. Beim Fernbus hat man einen freundlichen Fahrer (bisher jedenfalls immer), einen neuen Bus und einen garantierten Sitzplatz. Zum Viertel des Preises. Aber die arbeiten wirtschaflich und haben keinen Wasserkopf!!!

    Und bei meinem Bus ist die Taktung hervorragend. Der Bus kommt genaus so an, daß der Nahverkehrszug als Anschluß abfährt. Man sieht den Zug am Bahnhof noch stehen und wenn man rennt kommt man auf den Bahnsteig wenn er fährt. Dafür wartet man dann ausführlich auf den nächsten Zug. Und der Bahnsteig ist zugig und unkomfortabel. So funktioniert der ÖPNV. Was die Bahn mit ihren Zukunftskonzepten will, verstehe ich nicht. Sie bräuchte erstmal ganz banale Sachen: vernünftige Preise, freundlichen Personal, Pünktlichkeit, vernünftige Anschlüsse. Und wer soll der Bahn die modernen Züge bezahlen? Die Preise sind jetzt unverschämt und mehr geht nicht.

  48. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: JOKe1980 13.11.17 - 07:48

    Bei dieser Thematik helfen gerade hinsichtlich Preise keine pauschalen Aussagen, da der weitere Gebrauch eines privaten Fahrzeuges eben nicht pauschal mit berücksichtigt werden kann bei den vielen verschiedenen Lebensarten.
    Ich für meinen Teil fahre, nach etlichen Jahren auf der Straße mit ca. 1000km Laufleistung pro Woche, gerne mit der Bahn und das rechnet sich bei mir durch das sog. Jobticket schon (ca. 20km beim neuen Arbeitgeber). Abgesehen von den vielen Staus, die einen nach Feierabend dann gerne zur Weißglut bringen können, komme ich auch so entspannter nach Haus. Auch wenn mal ein Zug ausgefallen ist, so muss ich nicht noch selbst fahren und das empfinde ich sehr angenehm bei der Verkehrslage auf den Straßen. Von den zwei Autos können wir jetzt übrigens eines einsparen, da das nur noch in der Garage steht. Als Familie mit Nachwuchs können wir auf ein geräumiges Fahrzeug nur schwer verzichten.
    So unterschiedlich können eben die Anforderungen sein.
    Was ich allerdings unterschreiben möchte und hier ja auch schon häufig angeklungen ist: Die grundsätzliche Optimierung der vorhandenen Lage sollte oberste Priorität haben (gegenüber modischen Schnickschnack-Ideen, wie sie hier offensichtlich versucht werden anzupreisen):
    - Fehlerfreie/Gewartete Technik (Toiletten, Türen, Aufzüge,...)
    - Größere Züge im Pendlerverkehr
    - Größere Züge bei Veranstaltungen (Konzerte, Volksfeste,...)
    - Bahnsteige mit Sicherheit (Licht, Überwachung,...) und Wetterschutz
    - Erhöhte, allgemeine Sauberkeit

    PS: In meinen Augen sind gerade die Preise für Einzeltickets in der Kurz- und Mitteldistanz am problematischsten. Selbst mit Parkgebühren im teuersten Parkhaus ist der Shoppingausflug in die nächste Großstadt mit der Bahn schlicht zu teuer, egal ob mit oder ohne Familie.

    http://www.jenskahl.net/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.17 08:01 durch JOKe1980.

  49. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: NeoCronos 13.11.17 - 11:15

    Ich habe das Auto ganz bewusst gewählt, weil ich wusste:

    - die Ersatzteile sind unglaublich billig
    - Verschleißteile müssen öfter getauscht werden als anderswo, aber wie gesagt: billig
    - ich kann alles selbst machen, einzig für den Zahnriemen brauchte ich beim 1. mal einen Bekannten mit Werkstatt
    - die Technik ist so grundsolide, dass ich mit einem Twingo für 1400¤ auch noch 150.000km fahren kann, wenn er zum Kaufzeitpunkt noch nicht komplett runter geritten ist und ich entsprechend pfleglich damit umgehe, einzig bei der Kupplung muss man etwas aufpassen

    Ich kann nur lachen über die ganzen Leute die sich einen Kleinwagen aus der VW-Gruppe kaufen und über die französischen Autos lachen, welche angeblich unter 0°C nicht mehr anspringen. Ich war im tiefsten Winter teilweise der einzige im Hörsaal, leider umsonst, da der Prof. es auch nicht geschafft hat...

  50. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 11:27

    NeoCronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann nur lachen über die ganzen Leute die sich einen Kleinwagen aus der
    > VW-Gruppe kaufen und über die französischen Autos lachen, welche angeblich
    > unter 0°C nicht mehr anspringen. Ich war im tiefsten Winter teilweise der
    > einzige im Hörsaal, leider umsonst, da der Prof. es auch nicht geschafft
    > hat...

    Als ehemaliger Twingo Fahrer muss ich leider berichten, dass mir bei 160.000km die Lichtmaschine verreckt ist - mit dem Effekt das Licht und Scheibenwischer währrend der Fahrt auf einmal aus waren. Ich glaub dir dass dein Twingo eine "Arbeitsmaschine" ist und läuft und läuft und läuft, aber es ist und bleibt ein Glücksgriff der selten ist. Genauso wie im Casino deine Chance 50/50 steht wenn du dein Geld auf Rot setzt.

  51. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: quineloe 13.11.17 - 11:58

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ehemaliger Twingo Fahrer muss ich leider berichten, dass mir bei
    > 160.000km die Lichtmaschine verreckt ist - mit dem Effekt das Licht und
    > Scheibenwischer währrend der Fahrt auf einmal aus waren. Ich glaub dir dass
    > dein Twingo eine "Arbeitsmaschine" ist und läuft und läuft und läuft, aber
    > es ist und bleibt ein Glücksgriff der selten ist. Genauso wie im Casino
    > deine Chance 50/50 steht wenn du dein Geld auf Rot setzt.


    Bei meinem Peugeot 307 HDi ist mir bei ungefähr dem Stand auch die Lichtmaschine verreckt - vermutlich aber als Folgeerscheinung des Verreckens der 9 jahre alten Batterie. Egal, selbst wenn sie wirklich von alleine kaputt gegangen ist, das hat 400¤ gekostet die zu ersetzen. Das kann man wirklich verkraften.

    Die Chance ist übrigens 36/37, wenn du auf rot setzt, weil die null auch noch da ist.

  52. Re: Null

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 13:28

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Chance ist übrigens 36/37, wenn du auf rot setzt, weil die null auch noch da ist.
    18/37, weil schwarz auch noch da ist. ;-)

    --
    Dare to be stupid!

  53. Re: Null

    Autor: quineloe 13.11.17 - 14:47

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Chance ist übrigens 36/37, wenn du auf rot setzt, weil die null auch
    > noch da ist.
    > 18/37, weil schwarz auch noch da ist. ;-)


    36 / 37 im Vergleich zu 50/50 meinte ich. Ich kenne Roulette nicht so, gibt es nur 36 Felder? Dann wäre natürlich 18/37 die korrekte Schreibweise wenn man von 50/50 ausgeht.

  54. Re: Null

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 15:08

    Wenn du es auf die Prozente rechnen willst, wären das 48,648 / 51,351 statt 50 / 50.

    --
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  55. Re: Null

    Autor: quineloe 13.11.17 - 15:48

    Die Bank gewinnt eben.

  56. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: NeoCronos 13.11.17 - 14:41

    Ist ein bekanntes Problem, weil die Lichtmaschine im Spritzwasser des rechten Vorderreifens hängt. Meine hatte auch so ihre Probleme, hat aber durchgehalten, wahrscheinlich weil ich sie auch jeden Sommer "gewartet" habe - sprich ausgebaut, gesäubert und wo ich konnte einen bisschen gefettet.
    Hab einmal im Jahr unterm Auto gelegen, Rost abgeschmirgelt mit Rostschutz und Farbe gestrichen, Bremssleitungen gefettet, Auspuff dito, usw.

    Man muss sein Auto eben auch pflegen und nicht nur runterreiten. Das kann, besonders bei alten Autos, absolut jeder. Sogar ich als Informatiker mit 2 linken Händen.

    Ich habe den Twingo vor 3 Jahren abgegeben, der neue Beseitzer fährt damit regelmäßig nach Litauen, 30tkm im Jahr (etwa das 6 fache was ich gefahren habe im Jahr). Die Kupplung muss er bald mal machen, aber die restliche Technik hat bestimmt noch 200tkm vor sich.

  57. Re: Bahncard

    Autor: Missingno. 10.11.17 - 16:02

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, aber die Bahncard 100 gilt grundsätzlich für jeden Zug
    Aber nicht (oder nur eingeschränkt) im ÖPNV.

    > Und - wenn man ehrlich alles mit einrechnet - kommt man doch mit einem privaten PKW nicht unter 350 EUR Kosten pro Monat, oder?
    Doch, kommt man. Außerdem kann man noch drei-vier Leute und Gepäck mitnehmen. Selbst wenn ich jetzt nur die Bahncard für zwei Personen rechne, bin ich eben schon bei 700¤/Monat und dafür (bzw. für weniger) kann ich mir schon ein edleres Auto leisten.

    --
    Dare to be stupid!

  58. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: goto10 15.11.17 - 18:58

    > > Trotzdem sind 350¤ verdammt viel, vor allem mit nem kleinen. Einkommen.
    >
    > Naja, aber die Bahncard 100 gilt grundsätzlich für jeden Zug (bis auf
    > weniger Ausnahmen; also auch für IC und ICE). Und - wenn man ehrlich alles
    > mit einrechnet - kommt man doch mit einem privaten PKW nicht unter 350 EUR
    > Kosten pro Monat, oder?
    > Ein Wagen aus der Kleinstwagen(!)-Klasse kostet (halbwegs realistisch)
    > zwischen 315 - 360 EUR/Monat (tendenziell eher mehr, da die Annahme hier

    Es ist aber selten eine "entweder Bahn oder Auto" Frage für fast alle, sondern das Bahnticket kommt noch dazu. Kommt das Auto ganz weg, müsstest du auch noch sämtliche anderen Fahrten inkl. Urlaub mit dem eigenen PKW hinzurechnen und dann vergleichen. Gerade beim Urlaub wollen die Frau und Kinder auch mit fahren, was dann Bahnfahren sehr teuer macht. ;-)

  59. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 15.11.17 - 21:12

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist aber selten eine "entweder Bahn oder Auto" Frage für fast alle,
    > sondern das Bahnticket kommt noch dazu. Kommt das Auto ganz weg, müsstest
    > du auch noch sämtliche anderen Fahrten inkl. Urlaub mit dem eigenen PKW
    > hinzurechnen und dann vergleichen. Gerade beim Urlaub wollen die Frau und
    > Kinder auch mit fahren, was dann Bahnfahren sehr teuer macht. ;-)

    Die Bahncard 100 ist ein extremes Beispiel, die nur für Pendler mit *sehr* hoher Pendeldistanz lohnenswert ist. Selbst für Strecken von 100km einfache Richtung sind Monatszeitkarten bei der deutschen Bahn noch bei vielleicht 150¤-200¤ statt der 350¤ für die Bahncard. Die Verkehrsverbünde kann man dann idR mitbenutzen, ist also auch gleichzeitig Monatskarte. Wer nur im Regionalverkehr (kein IC/ICE) pendelt, wird nicht mehr als 150¤ ausgeben müssen.

    Wenn das Auto dann 200¤ mehr kostet pro Monat sind das 2400¤ im Jahr (und dann ists nur ein Kleinwagen und für lange Fahrten auch das Benzin und Verschleiss für diese Fahrten nicht vergessen). Da ist ein Mietwagen für 2x im Jahr in Urlaub durchaus drin. Ebenso Leihwagen oder sogar Taxifahrten am Wochenende. Und wer fährt schon jedes Jahr mit dem Auto in Urlaub? Ab und an fliegt man doch ganz gerne in die Ferne und nimmt das Auto eh nicht mit.

    Wenn man dann noch Carsharing verfügbar hat, wird das an anderer Stelle ganz schnell lohnenswert da man auch hier an Flexibilität gegenüber dem Eigenen Auto gewinnt (Cabrio, Kombi, Transporter usw.).

  60. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Anonymer Nutzer 10.11.17 - 16:08

    Die Rechnung Auto vs. Bahn macht häufig keinen Sinn und wäre Auto + Bahn.

    Selbst mit der BahnCard 100 brauche ich ein Auto. Dort wo ich wohne gibt es kaum öffentlichen Nahverkehr und das bisschen das fährt muss vermutlich wieder gesondert gezahlt werden.

    Bei mir wären es also 350 Bahn + Auto.....Nein danke

  61. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: NobodZ 10.11.17 - 13:20

    +1

    ich wäre mit weniger Schnick-Schnack als bereits jetzt Einverstanden, wenn dafür der Preis drastisch sinkt!

  62. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: DeathMD 10.11.17 - 14:56

    Die Preise sind echt heftig. Um welche Streckenlänge geht es da? In Ö gibt es das Jahresticket um 1784,- (2. Klasse) oder 2604,- (1. Klasse) und damit kann man jeden Zug in ganz Ö benutzen.

    Für Pendler haben die Länder spezielle Angebote, wo es meist für Unternehmen weitere Vergünstigungen auf die Jahreskarte gibt. Meist bewegt man sich dann zwischen 1200,- und 1500,- pro Jahr inkl. Öffis in der jeweiligen Stadt, sollte das Unternehmen das Ticket stellen eben noch günstiger.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  63. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: SeppKrautinger 10.11.17 - 15:19

    In Österreich ist die ÖBB aber auch nicht so wirklich billig. Wien Klagenfurt kostet da 60 Euro während der Konkurrent Westbus unter 20 verlangt.

  64. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: DeathMD 10.11.17 - 15:37

    Die Jahrestickets finde ich angemessen und günstig, ansonsten sind die Preise schon salzig, das stimmt. Railjet ist meist auch teurer, dafür fährst du damit nach Wien eine Stunde kürzer. Wenn du um 8 Uhr fahren willst ist bspw. die Sparschiene um 10,- teurer als um 10 Uhr etc. Flixbus ist wirklich günstig, die ÖBB hat auch ab und zu gute Angebote für Städtereisen in Europa oder Ö, aber ansonsten alles andere als günstig.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.17 15:39 durch DeathMD.

  65. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: irisquelle 13.11.17 - 02:34

    Wie weit ist Deine Pendeldistanz? Bei 400 EUR für die Monatskarte gehe ich von einer eher großen Distanz zwischen Deinem Wohnort und Deiner Arbeitsstelle aus. Da sollte nach den Steuervorteilen der Penderpauschale von den ursprünglich 400 EUR deutlich weniger an Kosten übrig bleiben, die Du netto schultern musst. Alternativ kannst Du evtl. mit Deinem Arbeitgeber aushandeln, dass er sich an den Kosten beteiligt.

  66. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Andrej553 13.11.17 - 09:49

    Das wundert mich sehr. Ich pendel Augsburg-München, zahle 160 (+55 für Zone 1 in München) und würde mit dem Auto auf ca 600¤ Spritkosten im Monat kommen. Da ist Verschleiß etc noch nicht einmal drin.

    Fahrzeit Auto (75 min) vs Bahn (90 min) wäre bei mir auch kein Argument - vor allem da ich im Zug lesen oder dösen kann.

    Wenn man also mit dem Auto nicht die Strecke um einiges verkürzen kann, da zB kein Zug direkt in die richtige Richtung fährt kann ich mir schwer vorstellen, dass Autofahren günstiger / gleich teuer wie Bahn fahren ist.

  67. Re:chnung

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 10:21

    Wenn ich bei der Strecke Augsburg-München 100 Kilometer annehme (also hin und zurück 200 km), bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das 4000 Kilometer. Bei einem Verbrauch von 10l/100km müsste der Sprit also 1,50 ¤ kosten, damit die 600 Euro hinkommen. Sieht für mich so aus, als wäre da der Pkw extra schlecht gerechnet. Gut, um mit dem Ticketpreis mitzuhalten, dürften es nur 4l/100km bei 1,35 ¤/l Spritkosten sein. Wäre für einen Diesel (niedrigere Spritkosten, etwas mehr Verbrauch) durchaus möglich. Und bestimmt kann noch jemand einen Tesla gegenrechnen. ;-)

    --
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  68. Re: Re:chnung

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 10:52

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich bei der Strecke Augsburg-München 100 Kilometer annehme (also hin
    > und zurück 200 km), bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das 4000 Kilometer.
    > Bei einem Verbrauch von 10l/100km müsste der Sprit also 1,50 ¤ kosten,
    > damit die 600 Euro hinkommen. Sieht für mich so aus, als wäre da der Pkw
    > extra schlecht gerechnet.

    Bei 1,35¤/l und 4l/100km Verbrauch machen den Pkw nicht günstiger als die Bahn. Die Spritkosten allein betragen immernoch 216¤.

    Das ist aber *nur* das Benzin, bei 4000km Fahrleistung ist Monat ist der Verschleiß (Bremsen, Öl, Reifen) nicht unerheblich. Wichtig ist ja auch die Wertminderung / Umlegung der Anschaffungskosten:

    Wenn du ein Auto gebraucht für 10.000¤ kauft, und es dann noch 100.000km rennt bevor es beim Händler gerade soviel einbringt wie eine Verschrottung kostet, dann kostet jeder gefahrene Kilometer 10cent. Macht monatlich nämlich dann schon 616¤.

    Klar, mit einem "Glücksgriff" rennt das Auto noch 200.000km (selten bei einem Preis von 10.000¤) dann sind es nur 5cent/Kilometer, immerhin 416¤. Aber die Kosten für Werkstatt/Reparatur dürften da gehörig ins Gewicht fallen und sind da noch nicht drin (genausowenig wie Verschleiß, Steuer, Versicherung, Werkstattreparaturen inkl. Ersatzwagen für diese Zeit).

    Es ist also offensichtlich, dass eine BC100 in der 2ten Klasse (350¤) günstiger ist als das Auto (auch im "Glücksgriff" Fall), und die BC100 1. Klasse (590¤) sogar günstiger ist als im ersten Fall. Wenn du ein BMW oder Mercedes fahren willst, sind 10.000¤ für ein Model dass noch 100.000km fährt schon ein Glücksgriff, und dann ist der erste Klasse vergleich angebracht.

    Übrigens: Für die Strecke Augsburg München gibt es eine Monatskarte inkl. Fernverkehr ICE für 286¤/Monat. Das schlägt die 616¤ um 330¤ - da kannst du pro Monat ziemlich oft von Taxi fahren an den Wochenenden, oder mal ein Mietwagen/Carsharing nehmen und wirst trotzdem noch günstiger drann sein.

  69. Re: Re:chnung

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 11:24

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei 1,35¤/l und 4l/100km Verbrauch machen den Pkw nicht günstiger als die
    > Bahn. Die Spritkosten allein betragen immernoch 216¤.
    Ich sagte auch nicht "günstiger". Die Bahnkarten kosten mit 215¤ nicht wirklich weniger als das benötigte Benzin.

    > Das ist aber *nur* das Benzin, bei 4000km Fahrleistung ist Monat ist der
    > Verschleiß (Bremsen, Öl, Reifen) nicht unerheblich. Wichtig ist ja auch die
    > Wertminderung / Umlegung der Anschaffungskosten:
    Das kommt darauf an. Wenn ich das Auto sowieso brauche/habe, kann die Rechnung schon wieder anders aussehen. Und kaum jemand wird sich extra exklusiv für den Arbeitsweg einen Wagen anschaffen. Für 10T¤ gibt es auch schon Neuwagen, die nach 100Tkm noch ein paar Euro einbringen. Ich komme bei meinem Auto bspw. auch ziemlich gut auf 15ct/km - mit (totalem) Wertverlust, Benzin, Versicherung, Werkstatt, Reifen und pipapo.

    > Es ist also offensichtlich, dass eine BC100 in der 2ten Klasse (350¤)
    > günstiger ist als das Auto (auch im "Glücksgriff" Fall), und die BC100 1.
    > Klasse (590¤) sogar günstiger ist als im ersten Fall.
    Es ist eher ein "Glücksgriff", wenn einem ein Angebot der Bahn günstiger kommt als ein Auto. In meinem Fall wäre eine BC100 z.B. total wertlos für den Arbeitsweg; für die 350¤ tanke ich lieber 4-6 Monate lang.

    --
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  70. Re: Re:chnung

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 11:32

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei 1,35¤/l und 4l/100km Verbrauch machen den Pkw nicht günstiger als
    > die
    > > Bahn. Die Spritkosten allein betragen immernoch 216¤.
    > Ich sagte auch nicht "günstiger". Die Bahnkarten kosten mit 215¤ nicht
    > wirklich weniger als das benötigte Benzin.
    >
    > > Das ist aber *nur* das Benzin, bei 4000km Fahrleistung ist Monat ist der
    > > Verschleiß (Bremsen, Öl, Reifen) nicht unerheblich. Wichtig ist ja auch
    > die
    > > Wertminderung / Umlegung der Anschaffungskosten:
    > Das kommt darauf an. Wenn ich das Auto sowieso brauche/habe, kann die
    > Rechnung schon wieder anders aussehen.

    Nein das ist Quatsch, die Anschaffungskoten legst du auf den KM um. Da spielt es keine Rolle ob du das auto "sowieso brauchst" (Wer braucht denn bitte ein eigenes Auto wenn er Montag bis Freitag arbeitet und mit der Bahn fährt, insbesondere in einer Stadt wie München wo es U-Bahn und zur Not auch Carsharing und Mietwagen gibt).

    > Und kaum jemand wird sich extra
    > exklusiv für den Arbeitsweg einen Wagen anschaffen. Für 10T¤ gibt es auch
    > schon Neuwagen, die nach 100Tkm noch ein paar Euro einbringen.

    Da bin ich mal gespannt welches Modell als *Neuwagen* für 10.000¤ überhaupt gibt (Fox, Peugeot 106, Yaris?) und nach 100.000km noch "ein paar Euro einbringt".

    Ich komme
    > bei meinem Auto bspw. auch ziemlich gut auf 15ct/km - mit (totalem)
    > Wertverlust, Benzin, Versicherung, Werkstatt, Reifen und pipapo.
    >

    Welches Modell denn Bitte? Der muss ja ultra wenig schlucken und gleichzeitig darf er nix gekostet haben, und kaputt gehen darf der auch nicht.

  71. Re: Re:chnung

    Autor: crustenscharbap 13.11.17 - 11:57

    Auto ist etwas günstiger, als eine Bahncard 100. Die kostet ca 350¤/Monat. Ein PKW geht aber 220¤/Monat los.
    Was aber die Bahncard auszeichnet: Ich pendle oft zwischen Dortmund und Berlin. Der Zug braucht 3:12 (Von Tür zu Tür ca 4 Stunden). Mit dem Auto schaff ich es nicht unter 6 Stunden. Es ist viel anstrengender. Im ICE kann ich chillen und Film gucken bzw etwas erledigen.

    Ich fände es gut, wenn Deutschland den Ansatz wie China machen würde, aber leider sind wir ein Autoland: Die Bahn massiv mit Kohle überschütten. Das Netz extrem ausbauen, Takt verringern und nicht so krass schwankende Preise. Ich meine 1280km in China mit ICE kostet 42-60¤. Bei uns kostet Berlin Dortmund (500km) 20 - 179¤. Schwankungen um Faktor 9 wegen Nachfrage. Das geht nicht. 15-25¤ wären okay. Wenn man auch die Schienen in NRW und Niedersachsen ausbauen würde, kann der ICE 250 statt 160 fahren. Berlin-Dortmund wären in 2:30 Std möglich.

    Nahverkehr ist in vielen Städten auch sehr bedürftig. Die S-bahn in Berlin ist immernoch nicht 100% und in Dortmund muss man ständig umsteigen.

  72. Re: Re:chnung

    Autor: Missingno. 13.11.17 - 13:41

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein das ist Quatsch, die Anschaffungskoten legst du auf den KM um. Da
    > spielt es keine Rolle ob du das auto "sowieso brauchst" (Wer braucht denn
    > bitte ein eigenes Auto wenn er Montag bis Freitag arbeitet und mit der Bahn
    > fährt, insbesondere in einer Stadt wie München wo es U-Bahn und zur Not
    > auch Carsharing und Mietwagen gibt).
    Jemand, der eine Familie hat, auch mal einkaufen geht und nicht gerade in München neben dem Supermarkt wohnt?

    > Da bin ich mal gespannt welches Modell als *Neuwagen* für 10.000¤ überhaupt
    > gibt (Fox, Peugeot 106, Yaris?) und nach 100.000km noch "ein paar Euro
    > einbringt".
    Bei mir ist es ein Opel Corsa von 2008. Hat jetzt 96Tkm auf dem Tacho und ich würde noch 2000 Euro bekommen.

    --
    Dare to be stupid!

  73. Re: Re:chnung

    Autor: elcaron 13.11.17 - 13:58

    https://www.autoscout24.de/angebote/audi-a3-1-6-fsi-ambition-benzin-silber-518a0891-7411-4b63-ab42-2e49bc6a0c58?cldtidx=1

    Wir haben vor 4 Jahren einen ähnlichen A3 mit 75tkm für unter 7000¤ gekauft. Scheckheftgeplegt vom Audipartner.

    Einen Neuwagen würde ich mir nicht zum Auffahren kaufen. Das hochwertige Segment fällt in den ersten Jahren so sehr im Wert und ist danach soviel zuverlässiger und wertstabiler, dass sich das IMHO nciht lohnt.

  74. Re: Re:chnung

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 14:33

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.autoscout24.de
    >
    > Wir haben vor 4 Jahren einen ähnlichen A3 mit 75tkm für unter 7000¤
    > gekauft. Scheckheftgeplegt vom Audipartner.
    >
    Wenn du uns jetzt auch den momentanen Kilometerstand nennen kannst und die Werkstattkosten die seitdem angefallen sind (inkl. Wartung und HU) könnte man damit auch was anfangen.

  75. Re: Re:chnung

    Autor: Andrej553 13.11.17 - 16:46

    Es sind ~92 Kilometer einfach, bei 20-23 Tagen im Monat (*5Tage*4Wochen stimmen halt meist doch nicht). Ich verbrauche mit dem Benziner ~10 Liter eher etwas mehr, wobei das bestimmt auf dem Fahrstil geschuldet ist.
    Zugegebener Maßen war damals als ich es ausgerechnet habe der Liter Super bei 1,42+ und damit komme ich auf 522-601¤

    Sicher gibt es spritsparendere Autos, sicher kommt man mit zB n Diesel rechnerisch besser hin aber um mit dem Preis von unter 300¤ zu schlagen muss man den PKW schon richtig schön rechnen/alles passend sein. Und dann hat man immer noch nicht den Verschleiß etc eingerechnet und die Zeit die man überhaupt nicht nutzen kann (außer zum Musik hören) im Gegensatz zur Bahn wo man doch immerhin n paar Dinge machen kann.
    Zugegebener Maßen müsste man noch die Feier- und Urlaubstage abziehen. Dafür könnte man die Strecke auch am Wochenende fahren, bekommt ne Bahncard 25 umsonst und Punkte mit denen man ca einmal im Jahr kostenlos ans andere Ende Deutschlands hin und zurück fahren kann weshalb ich das mal außen vor gelassen habe.


    Mich regt die Bahn auch auf, mit überfüllten Zügen, den Sitzen bei denen ich mit meinen 1,87 mit den Knien anstoße und die "Nackenstütze" bei mir entweder schön im Kreuz drückt oder ich n krummen Buckel machen darf, den ständigen Verspätungen (die ja unter 5 Minuten angeblich gar keine sind) - insbesondere wenn mal wieder unerwarteter Wintereinbruch ist.
    Preis-Leistungstechnisch sind sie aber für Pendler oft nicht zu schlagen.

  76. Re: Re:chnung

    Autor: quineloe 13.11.17 - 17:16

    Kein Urlaub, nie krank daheim, nie Home Office, nie Überstunden ganztags abfeiern?

    Wow, was ein Shice-Job. Im Jahresschnitt ist so ein deutscher Arbeitnehmer 210x im Büro. Das sind nunmal 17,5 Tage im Monat.

    >Ich verbrauche mit dem Benziner ~10 Liter eher etwas mehr, wobei das bestimmt auf dem Fahrstil geschuldet ist.

    Haha, ich kann mir vorstellen wie du fährst, wenn du im Schnitt auf 80 kmh auf der A8 kommst, aber trotzdem noch 10l durchbrätst.

    Die Preise die ich oben für Nürnberg genannt habe sind auch Jahrestickets. Zahlst du monatlich hält die VAG für die paar km mit 250¤ die Hand auf.

    Aber klar, durch München durch oder um München rum ist natürlich reinste Folter mit dem Auto. Das ist aber schon ein Extrembeispiel.

  77. Re: Re:chnung

    Autor: Andrej553 14.11.17 - 08:52

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein Urlaub, nie krank daheim, nie Home Office, nie Überstunden ganztags
    > abfeiern?

    HomeOffice gibt es nicht, Überstunden Ganztags abfeiern leider auch nicht.
    Krank war ich in den letzten 6 Jahren im Schnitt 1,3 Tage im Jahr - macht aufs Jahr gesehen aber auch nicht so den Unterschied.
    Urlaub habe ich bereits oben gesagt habe ich nicht mit einberechnet. Sonst müsste ich auch wenn ich am Wochenende mal aufn Konzert nach München fahre, die Bahnpunkte die mich jedes Jahr umsonst nach Hamburg und zurück bringen etc etc anrechnen.


    > Im Jahresschnitt ist so ein deutscher Arbeitnehmer
    > 210x im Büro. Das sind nunmal 17,5 Tage im Monat.

    Und selbst mit 17,5 Tagen pro Monat komme ich (beim damaligen normalen Spritpreis waren es natürlich noch mehr) bei 1,3¤ pro Liter auf 420¤. Immer noch das doppelte von dem was mich die Bahn + MVG kostet.

    > Haha, ich kann mir vorstellen wie du fährst, wenn du im Schnitt auf 80 kmh
    > auf der A8 kommst, aber trotzdem noch 10l durchbrätst.

    Ich bin nicht die Strecke Testweise gefahren um zu sehen ob ich nicht doch 8 Liter brauche sondern das was ich im mix bei Stadt/Überland verbrauche. Fahre ich zB nach Erding sind es auch eher 160km/h - ob es im Berufsverkehr nur 80 sind weiß ich nicht ist aber gut möglich. Lässt aber dann das Zeitargument wieder schlechter aussehen.


    > Die Preise die ich oben für Nürnberg genannt habe sind auch Jahrestickets.
    > Zahlst du monatlich hält die VAG für die paar km mit 250¤ die Hand auf.

    Ich zahle auch Monatlich - jedoch eben auf 1 Jahr "gebunden". Schau mal nach ob die dich nicht übers Ohr hauen.

  78. Re: Re:chnung

    Autor: quineloe 14.11.17 - 09:16

    Ich hab die Preisliste der Webseite direkt gepostet und da die Zahlen her genommen.

    Ich fahr mit dem Fahrrad in die Arbeit, mich haut keiner über's Ohr. Aber ich bestätige meine Entscheidung gerne immer wieder, indem ich mir die aktuellen Goldpreise der VAG anschaue.

  79. Re: Re:chnung

    Autor: Andrej553 14.11.17 - 09:36

    Die Bahnseite sagt mir man benötigt "nur" 7+T was dann 150¤ kostet. Immernoch ganz schön teuer aber ziemlich sicher günstiger als ein eigenes Auto.
    http://www.directupload.net/file/d/4906/iuwhdahe_png.htm

  80. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: quineloe 13.11.17 - 11:20

    Andrej553 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wundert mich sehr. Ich pendel Augsburg-München, zahle 160 (+55 für Zone
    > 1 in München) und würde mit dem Auto auf ca 600¤ Spritkosten im Monat
    > kommen. Da ist Verschleiß etc noch nicht einmal drin.
    >
    > Fahrzeit Auto (75 min) vs Bahn (90 min) wäre bei mir auch kein Argument -
    > vor allem da ich im Zug lesen oder dösen kann.
    >

    München ist groß, also schwer das genau einzuschätzen, aber von Augsburg nach München sind es 70km auf der A8, und dafür brauchst du 75 Minuten? Wow, der totale Verkehrsinfarkt.

    Aber spannend, dass du nur so wenig für die Monatskarte bezahlst, obwohl Augsburg und München unterschiedliche ÖPNV sind, du also bei der Bahn zahlst, ja?

    Ich hab mal aus Spaß nachgeschaut, was ich heute für eine Karte nach Neumarkt von Nürnberg zahlen müsste, wenn ich keine Azubiermäßigung bekäme, und da darf man stolze 198,70¤ hinlatzen, für 40km. Vor 8 Jahren hat die Karte "nur" 120¤ gekostet, wahnsinn.

    Und da bist du dann schnell in dem Bereich, wo du für die Bahn praktisch genausoviel zahlst wie für die Fahrt mit einem Auto, das du ohnehin besitzt. Bei 16 Tagen Arbeit pro Monat (urlaub und krankheit kosten nix wenn du Auto fährst, die Bahn kassiert trotzdem) sind das 1280km pro Monat, rechnet man 20ct pro Kilometer sind das 256¤. Rechnet man nur Sprit, weil man zu den Millionen Firmenwagenfahrern dieses Landes gehört und einem der Verschleiß der Leasingkarre am Arsch vorbeigehen kann, ist man deutlich unter dem Preis, ca 120-140¤.

    https://www.vag.de/fileadmin/user_upload/07_Preistabellen/02_preistabellen/2017_Preise_VGN_Gesamt.pdf

  81. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Geistesgegenwart 13.11.17 - 12:43

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andrej553 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wundert mich sehr. Ich pendel Augsburg-München, zahle 160 (+55 für
    > Zone
    > > 1 in München) und würde mit dem Auto auf ca 600¤ Spritkosten im Monat
    > > kommen. Da ist Verschleiß etc noch nicht einmal drin.
    > >
    > > Fahrzeit Auto (75 min) vs Bahn (90 min) wäre bei mir auch kein Argument
    > -
    > > vor allem da ich im Zug lesen oder dösen kann.
    > >
    >
    > München ist groß, also schwer das genau einzuschätzen, aber von Augsburg
    > nach München sind es 70km auf der A8, und dafür brauchst du 75 Minuten?
    > Wow, der totale Verkehrsinfarkt.
    >
    > Aber spannend, dass du nur so wenig für die Monatskarte bezahlst, obwohl
    > Augsburg und München unterschiedliche ÖPNV sind, du also bei der Bahn
    > zahlst, ja?
    >
    > Ich hab mal aus Spaß nachgeschaut, was ich heute für eine Karte nach
    > Neumarkt von Nürnberg zahlen müsste, wenn ich keine Azubiermäßigung bekäme,
    > und da darf man stolze 198,70¤ hinlatzen, für 40km. Vor 8 Jahren hat die
    > Karte "nur" 120¤ gekostet, wahnsinn.
    >

    > Und da bist du dann schnell in dem Bereich, wo du für die Bahn praktisch
    > genausoviel zahlst wie für die Fahrt mit einem Auto, das du ohnehin
    > besitzt. Bei 16 Tagen Arbeit pro Monat (urlaub und krankheit kosten nix
    > wenn du Auto fährst, die Bahn kassiert trotzdem) sind das 1280km pro Monat,
    > rechnet man 20ct pro Kilometer sind das 256¤. Rechnet man nur Sprit, weil
    > man zu den Millionen Firmenwagenfahrern dieses Landes gehört und einem der
    > Verschleiß der Leasingkarre am Arsch vorbeigehen kann, ist man deutlich
    > unter dem Preis, ca 120-140¤.

    Wenn du einen Firmenwagen hast um zur Arbeit zu fahren musst du - genauso wie jeder andere - die 1% Regelung anwenden und entsprechend als Geldwerten Vorteil versteuern -d .h. du zahlst genauso einen monatlichen Fixpreis wie jemandd der sein Auto per Rate abbezahlt (zugegeben, die 1% Regelung ist günstiger d.h. du zahlst weniger). Diese Kosten musst du trotzdem umlegen. Das Argument "das Auto hab ihc sowieso" zählt hier nicht. Wenn ich eine BC100 "sowieso" habe, kostet mich die Fahrt zur Arbeit auch nix.

  82. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: quineloe 13.11.17 - 13:02

    Ja, es ist billiger, und in dem Einkommensbereich wo Firmenwagen normal sind hätte man privat sowieso ein Auto. Man zahlt also NUR diese 1% Regelung, Versicherung und Diesel/Benzin. Bei uns wird bei den Firmenwagen alles gezahlt, inklusive Händler schickt Mitarbeiter vorbei, der die Karre abholt, Winterreifen draufmacht und die Karre dann wieder aufm Firmenparkplatz abstellt.

    Die 1% sind weniger als die Rate auf ein gleichwertiges Fahrzeug UND man zahlt die ganzen Wartungskosten auch nicht. Und nach drei Jahren stößt man die Karre ab und kriegt ne Neue. Im Vergleich dazu, selber ein Auto zu kaufen und das alles mitzubezahlen ist das geradezu hinterhergeworfen. Und deswegen gibt es ja auch jeden Monat 60 tsd Neuzulassungen von den Dingern.

    Die Bahn kann definitiv Privat-KFZ ausstechen, die nur für's Pendeln gekauft werden, sie kann vielleicht mit Privat-KFZ mithalten die ohnehin schon da sind, sie stinkt hoffnungslos gegen Firmenwagen ab.

  83. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: elcaron 13.11.17 - 13:40

    Dabei vergleicht man aber die Kosten mit einer Rate auf einen Neuwagen.
    Wenn man sich ein Auto selbst kauft, macht das allerdings wenig Sinn, weil in den ersten 1-3 Jahren der Wertverfall gewaltig ist, gerade in der Firmenwagenklasse. Wir haben gerade einen 3 Jahre alten A6 mit 65tkm (gerade mal warmgelaufen also) für etwa ein Drittel des Neupreises gekauft. Mit der Technik bin ich immer noch voll zufrieden, für das, was die neuen Autos haben, würde ich nicht mehr als das Doppelte zahlen.

  84. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: Andrej553 13.11.17 - 16:58

    Ich muss nach Neu-Perlach-Süd also leider die falsche Seite von München.
    Inzwischen zahle ich 165¤ für Augsburg-Hochzoll bis München-Pasing. Ab Pasing gilt auch mit der DB das Münchener Monatsticket.

    Preis kommt natürlich nur zustande wenn man auch ein Jahresticket hat. Das kostet ca 1990¤ im Jahr.

  85. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: nightfire2xs 14.11.17 - 12:18

    RichardEb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Monatskarte würde mich 400¤ kosten....

    Den Nachteil von 400 Euro für die Monatskarte erkaufst du dir halt sehr wahrscheinlich durch sehr günstiges und grosszügiges wohnen. Kannst ja auch näher zur Arbeitsstelle ziehen und die Vor- und Nachteile tauschen (günstiger Nahverkehr, schlechtere Wohnung)

  86. Re: Wie wäre es denn erstmal mit...

    Autor: plutoniumsulfat 15.11.17 - 00:37

    Sobald man nicht in Großstädten wohnt, ist Zeit ein großes Problem. Direktverbindung und ich wohn neben dem Bahnhof? Dürfte auch auf die wenigsten zutreffen. Bei mir sind es so 45 min Auto vs 2h Öffis. Da fällt die Entscheidung nicht schwer.

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