1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lockheed Martin: US-Luftwaffe…

Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

    Autor: thecrew 11.11.17 - 10:59

    Sein Ziel wird durch den Computer automatisch "Verfolgt" so das man schöne Schnitte an einem anderen Flugzeug vornehmen könnte.

    z.B. 5 Sek auf den Tank oder "on Board" Bewaffnung ziehlen.

    Oder wie wäre es einfach mal ein Stück Tragfläche oder das Ruder zu Entfernen?

    Nicht auszudenken wenn Terroristen daran kämen und mal eben nen Jet runterholen.
    Da hat man ja eh alle Zeit der Welt vom Boden aus.

    Der Pilot merkt es auch erst wenns zu spät ist.

  2. Re: Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

    Autor: bombinho 11.11.17 - 11:13

    Mit den derzeit ueblichen Lasern ist es eher unmoeglich, auf solche Entfernungen auch nur seine Initialen in den Lack zu gravieren.

    Fuer solche Anwendungen wird wohl noch Einiges an Forschung noetig sein.
    Eine solche Forschung wird dann auch die noetigen Abwehrmasznahmen mitliefern.

  3. Re: Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

    Autor: Quantium40 13.11.17 - 11:55

    bombinho schrieb:
    > Mit den derzeit ueblichen Lasern ist es eher unmoeglich, auf solche
    > Entfernungen auch nur seine Initialen in den Lack zu gravieren.
    Mal davon abgesehen, dass die Laserleistungen er mobilen Systeme inzwischen zwischen 10kW und 50kW angekommen sind, und damit für eine effektive Kampfentfernung zwischen 1 km und 3 km durchaus ausreichen, hat so ein Laser auch ziemlich böse Auswirkung auf den Piloten.
    Ein frisch erblindeter Pilot dürfte erhebliche Probleme haben, einen Luftkampf zu gewinnen.

  4. Re: Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.11.17 - 18:13

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sein Ziel wird durch den Computer automatisch
    > "Verfolgt" so das man schöne Schnitte an einem
    > anderen Flugzeug vornehmen könnte.

    Computergestützte Zielverfolgung ist sehr präzise (da ermüdungs- und ablenkungsfrei), aber die menschliche Auge-Hand-Koordination ist Computern und daran angeschlossenen motorgestützten Ausrichtungssystemen nach wie vor überlegen, wenn es um Geschwindigkeit geht. Und wenn es darum geht, wendige Ziele zu verfolgen, braucht man zu aller erst Geschwindigkeit, um schnelle (Aus-) Richtungswechsel nachzuvollziehen.

    Wie ich andernorts schon schrieb, sind Militärflugzeuge ohnehin mit Warnsystemen ausgestattet, die sofort erkennen, wenn das Flugzeug von einem Laser erfasst wird. Diese Systeme sind nötig, da tragbare Flugabwehrsysteme das Ziel (unter anderem) mittels Laser markieren. Diese Warnsysteme springen natürlich auch an, wenn man direkt mit einem Laser angreift und die Maschine wird dann natürlich nicht hübsch gleichmäßig weiterfliegen. Das bedeutet, ...

    > z.B. 5 Sek auf den Tank oder "on Board" Bewaffnung
    > ziehlen.

    ... dass man als Laser-Operator in große Schwierigkeiten kommt, wenn der Laser fünf Sekunden braucht, um sich überhaupt erst an einem Punkt durch die Hülle zu brennen.
    In fünf Sekunden legt eine Luft-Boden-Rakete rund vier Kilometer zurück, also schon deutlich mehr als die effektive Reichweite des Lasers, zu dessen Ausgangspunkt man logischerweise eine klare Sicht- und Schusslinie hat. Sprich, bevor der Laser seine Wirkung entfaltet, kann er bereits von einer Rakete getroffen und zerstört werden.

    Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass der Pilot der Ziel-Maschine bestrebt sein wird, keinen Punkt ihres Profils lange genug dem Laser auszusetzen und gleichzeitig Gegenmaßnahmen wie Rauchbomben etc. einsetzen wird.

  5. Re: Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.11.17 - 18:20

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein frisch erblindeter Pilot dürfte erhebliche Probleme
    > haben, einen Luftkampf zu gewinnen.

    Piloten tragen in der Regel Helme mit Blendschutz-Visier. Dieses ist derzeit zwar eher ausgelegt, um starke Sonnenstrahlung zu filtern, aber wenn Blendwaffen regulär eingesetzt werden, ist es recht einfach und billig, den Blendschutz entsprechend zu verbessern.

    Da Luftkämpfe heutzutage ohnehin nicht mehr auf direkte Sicht geführt werden, könne Piloten notfalls sogar komplett auf direkte Sicht verzichten und fliegen nach Instrumenten. Im Prinzip könnte man ihnen sogar die direkte Sicht aufs HUD projizieren.

  6. Re: Ein richtiger Hochleistungslaser wäre schon gefährlich...

    Autor: bombinho 13.11.17 - 18:52

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal davon abgesehen, dass die Laserleistungen er mobilen Systeme inzwischen
    > zwischen 10kW und 50kW angekommen sind, und damit für eine effektive
    > Kampfentfernung zwischen 1 km und 3 km durchaus ausreichen, hat so ein
    > Laser auch ziemlich böse Auswirkung auf den Piloten.
    > Ein frisch erblindeter Pilot dürfte erhebliche Probleme haben, einen
    > Luftkampf zu gewinnen.

    Bei den angesprochenen Leistungen werden effektive Schweissungen in bis zu 1m Abstand ausgefuehrt. Weh tut es noch ein wenig weiter.

    Aber die Zielerfassung muesste den Laser auch gegen thermisches Flirren millimetergenau nachfuehren und selbststaendig eine vertikale Flaeche anvisieren.
    Der Pilot muss solange das Flugzeug stabil halten, dass sich der Winkel der Flaeche nicht aendert.

    Was das Erblinden angeht, da besteht schon eine gewisse Gefahr, aber solange der Laser nicht aufgefaechert wird, ist das Anvisieren beider Augen getrennt schon ein wenig eine Herausforderung und wohl auch nicht ganz legal. Davon abgesehen muss der Pilot zumindest in Richtung des Lasers schauen. Aufgefaechert hingegen, sagen wir mal auf 1m haben wir noch knapp 6W pro cm^2 equivalente Ausgangsleistung.

    Wenn nicht sowas:
    http://www.ingenieur.de/Themen/Lasertechnologie/US-Forscher-Luft-Lichtwellenleiter
    eingesetzt wird, duerfte der groesste Teil bereits auf den ersten paar hundert Metern zu Streuverlust geworden sein. Und der Pilot mit einer guten Sonnenbrille vor dauerhaftem Schaden bewahrt bleiben.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Hays AG, Thüringen
  3. GASAG AG, Berlin
  4. dSPACE GmbH, Paderborn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Standard Edition PC für 44,99€, Xbox One / Series S/X für 62,99€, Deluxe Edition PC...
  2. 25,99€
  3. 4,99€
  4. 19,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme