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Strom zu teuer?

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  1. Re: Strom zu teuer?

    Autor: Oldy 14.11.17 - 06:37

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oldy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frage mich was das soll. Über den ca. 30% zu billigen Euro
    > > subventionieren sie ihre Exporte, das man aber gleichzeitig teurer
    > Gas/Öl
    > > importieren will, das blicken sie nicht.
    > > Und welchen Schaden das Volkswirtschaftlich ausmacht, auch nur nicht.
    > >
    > > Ich ärgere mich schon gar nicht mehr, zitiere mal lieber eine Schweizer
    > > Zeitung:
    > >
    > > "Mitleid sollte man mit den Deutschen jedoch nicht haben, denn die
    > Mehrheit
    > > der deutschen Wähler hat sich genau für dieses Schicksal mit der
    > Wiederwahl
    > > der etablierten Parteien entschieden und sich mit einem deutlichen Votum
    > > für den Untergang der Nation ausgesprochen, der jetzt nicht mehr
    > umkehrbar
    > > ist."
    >
    > Man mag ja von Jamaika und der AfD halten was man will, aber da vom
    > Untergang des Landes, oder noch pathetischer, der Nation, zu schreiben ist
    > doch kräftigst überzogen. Was war das für eine Tageszeitung? Blick?

    Sorry, dann bilde Dich mal weiter. Schau Dir die Länderbilanzen an. Die Wirtschaft hängt am Tropf der EZB und BuBa.

    Frage Dich mal, warum die EZB so handeln muss, wie sie handelt.

    Den Rekord-Unternehmensgewinnen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Jahr 2016 von 545,362 Mrd. Euro standen Nettoinvestitionen von armseligen 19,180 Mrd. Euro gegenüber. 2016 betrug die Nettoinvestitionsquote, gemessen an den Gewinnen nur noch 3,5%, noch 1991 waren es 48,5%!
    Oder wie die New York Times schrieb, dass Angesichts der unterdurchschnittlichen Investitionen, die noch nicht mal den Wiederbeschaffungswert des derzeitigen Kapitalstocks erreichen, Deutschland von der Substanz zehrt.
    Warum investiert man nicht, und dass, obwohl die Zinsen auf historischem Tief sind?

    Du willst schlau sein, dann schau Dir die offiziellen Statistiken an und lerne zwischen den Zeilen zu lesen.

  2. Re: Strom zu teuer?

    Autor: Ach 14.11.17 - 09:04

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Preisbildung an der Börse muss in Zukunft anders passieren.
    >
    > Was für Ideen hast du für die Preisbildung?

    Mir jedenfalls fällt da eine Menge ein. Statt einer bei niedrigem Strompreis aufklaffenden Differenzzahlung an die EE Erzeuger, wäre eine parallel zum Strompreis steigende und fallende EEG Entlohnung so viel sinnvoller. Die EEG Erzeuger würden sofort angehalten ihre Stromerzeugung auf den Bedarf zu optimieren. Das würde zu neuen Geschäftsmodellen führen und das Strom Speichern überhaupt erst attraktiv machen, also genau das wovon jeder spricht und was jeder will.

    Einziges Problem dabei ist, dass, so wie bei fast allen EE Entwicklungen, die Großen benachteiligt würden und die Kleinen profitieren, was die alte Industrie auf die Barrikaden steigen lässt, die als Antwort ihre Lobbyistenmaschinerien heiß laufen lassen, um die EE Entwicklung mit allen greifbaren Mitteln zu sabotieren. Und das stellt dann die Situation dar, in der wir uns gerade befinden, mit unserem vor allem von Gabriel total verunstaltetem EEG.

    Ganz kurz und Knapp? Bitteschön : http://sfv.de/pdf/Energiewende_BMWi_edit2.pdf

    Oder hier mal eine Graphik die Zeigt, wie die EEG Umlage bereits in 2009 und nach Gabriels unsäglichen Eingriff ins Getriebe plötzlich in die Höhe schießt, ohne dass eine gleichwertige Strommenge produziert oder gleichwertige Vergütung an die Erzeuger entrichtet wurde (Grafik passt leider nicht in voller Breite in den Kommentarbereich, am besten drauf klicken):

    "Trotz der zunehmenden Anzahl "privilegierter Letztverbraucher" entwickelte sich die EEG-Abrechnung bis 2009 – als sie zum letzten Mal nach der alten Methode erfolgte – einigermaßen proportional zu Strommengen und Vergütungen. Sie stieg sogar deutlich weniger als die Vergütungen. Die Grafik läßt nebenbei erkennen, daß seit 2008 die Vergütungen schneller zunehmen als die Einspeisungen. Dies dürfte hauptsächlich auf den starken Zubau an Solaranlagen zurückzuführen sein, deren Einspeisung im Vergleich zur Höhe der Förderung gering ist. Der schlagartige Anstieg der EEG-Umlage ab 2010 läßt sich damit aber nicht erklären. Er fällt sicher nicht zufällig mit der Anwendung der neuen Ausgleichsregelung zusammen"

    Und die Grünen sollte bei den gerade tobenden Sondierungsverhandlungen auch auf gar keinen Fall vergessen, für das Umweltministerium wieder einen autarken Status zu verlangen, nachdem Gabriel vor Amtsantritt in seiner Umweltlooser-Groko das Ministerium geradezu sarkastischer Weise dem Wirtschaftsministerium unterstellte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 09:08 durch Ach.

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