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ja, und ...?

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  1. ja, und ...?

    Autor: Kentsfield 14.06.06 - 09:48

    Mal ganz ehrlich, wie soll denn ein *kundenorientierter* Shop im Internet möglich sein, ohne dabei teurer als der örtliche Handel zu werden?
    Ich sag nur Fernabsatzgesetz, 24/7h "Öffnungszeiten", Versandkosten-Nachteil, Händlerseitige Unkosten für diverse Zahlungssysteme, Konkurrenz durch "private" eBay-Händler, Hotline, direkter Vergleich mit den Mitbewerbern in Preissuchmaschinen, etc.

  2. Re: ja, und ...?

    Autor: hmhmhm 14.06.06 - 09:57

    Kentsfield schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ich sag nur Fernabsatzgesetz,
    Widerrufsrecht haben auch Kunden teilweise im normalen Handel

    > 24/7h "Öffnungszeiten",
    Ja 24/7h die der Computer arbeitet.

    > Versandkosten-Nachteil,
    Der Nachteil ergibt sich oftmals daraus, das die Händler an den Versandkosten auch noch verdienen wollen. Sprich, die Kosten sind höher, wie der eigentliche Aufwand.

    > Händlerseitige Unkosten für diverse
    > Zahlungssysteme,
    Unkosten?? Kosten entstehen durch "bargeldlose Zahlungssysteme", die aber im Regelfall in den VK mit einkalkuliert werden. Im übrigen bieten sehr viele Reallife Händler die gleichen Zahlungswege an, die genau die gleichen Kosten verursachen.

    > Konkurrenz durch "private"
    > eBay-Händler,
    Und die sind nur Mitbewerber gegenüber den Online-Händler? Auch der herkömmliche Händler 2leidet" darunter.

    > Hotline,
    Beratungsgespräche ? Kundencenter im Laden ?

    > direkter Vergleich mit den
    > Mitbewerbern in Preissuchmaschinen, etc.
    Dito, gilt auch für den lokalen Händler.


  3. Re: ja, und ...?

    Autor: tiiim 14.06.06 - 10:30

    > Mal ganz ehrlich, wie soll denn ein
    > *kundenorientierter* Shop im Internet möglich
    > sein, ohne dabei teurer als der örtliche Handel zu
    > werden?
    > Ich sag nur Fernabsatzgesetz, 24/7h
    > "Öffnungszeiten", Versandkosten-Nachteil,
    > Händlerseitige Unkosten für diverse
    > Zahlungssysteme, Konkurrenz durch "private"
    > eBay-Händler, Hotline, direkter Vergleich mit den
    > Mitbewerbern in Preissuchmaschinen, etc.

    Du scheinst dich ja auszukennen. Das Fernabsatzgesetz verpflichtet die Händler zu einer Art Service. Eigentlich sollte man diesen Service von sich aus anbieten. Es gibt einige Unternehmen, die ihre Kunden ernst nehmen und dir ein Rückgaberecht weit über 14 Tage bieten. Und warum auch nicht? Habe ich den Kunden nämlich gut beraten, braucht er das Produkt ja nicht zurückgeben. Drehe ich dem Kunden aber Scheiße an, wird er mir den Müll auch wieder zurückbringen.

    Die Öffnungszeiten erledigt ja ein Computer. Beratung muss ja nicht 24/7 stattfinden, das erwartet auch niemand.

    Die Versandkosten sind kein Nachteil. In die Stadt fahren, parken, etc. kostet mich mehr als die vier Euro für den Versand.

    Die Kosten für Zahlungssysteme sind ein Scherz, verglichen mit den Kosten Bargeld bereit zu halten.

    Die Konkurrenz mit eBay haben ja alle und es gibt auch Flohmärkte.

    Eine Hotline ist günstiger als ein Berater der im Laden steht.

    Der direkte Vergleich ist doch gut. Fördert die Transparenz. Sehe ich nicht als Problem.

  4. Re: ja, und ...?

    Autor: Micky 14.06.06 - 13:59

    tiiim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Mal ganz ehrlich, wie soll denn ein
    >
    > *kundenorientierter* Shop im Internet möglich
    >
    > sein, ohne dabei teurer als der örtliche Handel
    > zu
    > werden?
    > Ich sag nur Fernabsatzgesetz,
    > 24/7h
    > "Öffnungszeiten",
    > Versandkosten-Nachteil,
    > Händlerseitige
    > Unkosten für diverse
    > Zahlungssysteme,
    > Konkurrenz durch "private"
    > eBay-Händler,
    > Hotline, direkter Vergleich mit den
    >
    > Mitbewerbern in Preissuchmaschinen, etc.
    >
    > Du scheinst dich ja auszukennen. Das
    > Fernabsatzgesetz verpflichtet die Händler zu einer
    > Art Service. Eigentlich sollte man diesen Service
    > von sich aus anbieten. Es gibt einige Unternehmen,
    > die ihre Kunden ernst nehmen und dir ein
    > Rückgaberecht weit über 14 Tage bieten. Und warum
    > auch nicht? Habe ich den Kunden nämlich gut
    > beraten, braucht er das Produkt ja nicht
    > zurückgeben. Drehe ich dem Kunden aber Scheiße an,
    > wird er mir den Müll auch wieder zurückbringen.

    schöne heile welt ? leider nein. aus eigenen erfahrungen kann ich sagen, das dieses fernabsatzgesetzt gerade bei hochwertigen elektronikartikeln teilweise schamlos ausgenutzt wird. da wird mit dem neusten handy oder nem edlem notebook mal 2 wochen lang der "dicke" gemacht und dann kommen die teile mit heftigsten gebrauchspuren zurück. aber dann wird noch eine 100%-gutschrift erwartet. gleiches mit leer gedruckten druckern usw. es ist teilweise schon recht unverschämt, was kunden mit diesen nicht bezahlten waren veranstalten und wie dieses auch noch gesetztlich gestützt wird.

    und noch was: ein händler vor ort KANN ware zurück nehmen. er muss es nicht. das ist reine kulanz wenn er es tut...

    >
    > Die Öffnungszeiten erledigt ja ein Computer.
    > Beratung muss ja nicht 24/7 stattfinden, das
    > erwartet auch niemand.
    >
    > Die Versandkosten sind kein Nachteil. In die Stadt
    > fahren, parken, etc. kostet mich mehr als die vier
    > Euro für den Versand.
    >
    > Die Kosten für Zahlungssysteme sind ein Scherz,
    > verglichen mit den Kosten Bargeld bereit zu
    > halten.
    >
    > Die Konkurrenz mit eBay haben ja alle und es gibt
    > auch Flohmärkte.
    >
    > Eine Hotline ist günstiger als ein Berater der im
    > Laden steht.
    >
    > Der direkte Vergleich ist doch gut. Fördert die
    > Transparenz. Sehe ich nicht als Problem.


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