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Dämliche Beispiele

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  1. Dämliche Beispiele

    Autor: T2 14.06.06 - 11:44

    "freiwillige Produktvergleiche, auf ihren Internetseiten an. Auch der Wunsch nach günstigen Lieferkonditionen"

    Ich meine, wenn ich bei Karstadt nachfrage, sagen die mir auch immer, bei welchem Konkurrenten ich das gekaufte noch billiger kriege und meinen Liter Milch lasse ich mir von Aldi auch immer kostenlos nach Hause liefern.

    Mehr Service ist ja OK, aber die hier genannten Beispiele sind ja teilweise echt dämlich.

  2. Re: Dämliche Beispiele

    Autor: Ihr Name 14.06.06 - 11:57

    Verständnisprobleme?

    Gemeint ist mit den Vergleichen, dass ich Produkte innerhalb eines Shops komfortabel miteinander vergleichen kann, so wie das viele Hersteller auf Ihren Produktseiten (z.B. Nokia) erlauben. Das ist durchaus wünschenswert und sehr hilfreich.

    Man bekommt dann selber ausgewählte Produkte (z.B. Fernseher) tabellarisch nebeneinander aufgelistet und kann sehr leicht vergleichen, wo bei den Produkten die Unterschiede liegen.

    Dein Liter-Milch-Beispiel ist auch sehr interessant. Eine Tüte Milch im Internet zu kaufen wäre sicher unökonomisch. Kaufe ich aber einen Fernseher, so ärgert es mich aber durchaus, wenn ich dann erst im Warenkorb kurz vor Bestätigung der Bestellung feststelle, dass die Lieferung nochmal mit 50 oder gar 100 EUR zu Buche schlägt. Diese Preise gehören entweder direkt beim Produkt mit angegeben oder gleich in den Preis reingerechnet. Letzteres ist natürlich eher schwierig zu handhaben, da man dann für jedes Produkt, wenn man mehrere kauft, den reingerechneten Versand mitbezahlt.

    Es ist doch mittlerweile übliche Praxis wie man in eBay und den Preissuchmaschinen sieht, dass besonders bei Kleinpreisartikeln bis um 100 EUR gerne geschummelt wird mit vordergründig günstigem Preis und exorbitanten Versandkosten. Nur so steht man in der Preissuchmaschine weit oben oder fällt bei eBay nicht gleich durchs Preissieb. Das ist IMO unlauter und vor allem unfair gegenüber dem Kunden. Eindeutige Regeln bzw. klar ausgewiesene Lieferbedingungen können dies verhindern.


    T2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "freiwillige Produktvergleiche, auf ihren
    > Internetseiten an. Auch der Wunsch nach günstigen
    > Lieferkonditionen"
    >
    > Ich meine, wenn ich bei Karstadt nachfrage, sagen
    > die mir auch immer, bei welchem Konkurrenten ich
    > das gekaufte noch billiger kriege und meinen Liter
    > Milch lasse ich mir von Aldi auch immer kostenlos
    > nach Hause liefern.
    >
    > Mehr Service ist ja OK, aber die hier genannten
    > Beispiele sind ja teilweise echt dämlich.


  3. Re: Dämliche Beispiele

    Autor: T2 15.06.06 - 20:13

    Wenn es um Vergleiche innerhalb des Shops geht, frage ich mich, was das Wörtchen "freiwillig" da zu suchen hat. Freiwillig bedeutet doch irgendwie in so einen Zusammenhang immer irgendwie, dass es für den Shop ein Nachteil wäre, einen Vergleich anzubieten.

    Was die Milch angeht: Im Text steht "günstig" nicht "transparent". Ich kenne die ganzen Studien auch, wonach die Abbruchraten steigen, wenn der Nutzer erst am Ende mit dem Gesamtpreis konfrontiert wird. Aber wie gesagt - hier ging es um "günstig". Das ist zwar nachvollziehbar, aber die Shops haben das idR. schon ganz gut kalkuliert.


    -------------------------------------------------------
    > Verständnisprobleme?
    >
    > Gemeint ist mit den Vergleichen, dass ich Produkte
    > innerhalb eines Shops komfortabel miteinander
    > vergleichen kann, so wie das viele Hersteller auf
    > Ihren Produktseiten (z.B. Nokia) erlauben. Das ist
    > durchaus wünschenswert und sehr hilfreich.
    >
    > Man bekommt dann selber ausgewählte Produkte (z.B.
    > Fernseher) tabellarisch nebeneinander aufgelistet
    > und kann sehr leicht vergleichen, wo bei den
    > Produkten die Unterschiede liegen.
    >
    > Dein Liter-Milch-Beispiel ist auch sehr
    > interessant. Eine Tüte Milch im Internet zu kaufen
    > wäre sicher unökonomisch. Kaufe ich aber einen
    > Fernseher, so ärgert es mich aber durchaus, wenn
    > ich dann erst im Warenkorb kurz vor Bestätigung
    > der Bestellung feststelle, dass die Lieferung
    > nochmal mit 50 oder gar 100 EUR zu Buche schlägt.
    > Diese Preise gehören entweder direkt beim Produkt
    > mit angegeben oder gleich in den Preis
    > reingerechnet. Letzteres ist natürlich eher
    > schwierig zu handhaben, da man dann für jedes
    > Produkt, wenn man mehrere kauft, den
    > reingerechneten Versand mitbezahlt.
    >
    > Es ist doch mittlerweile übliche Praxis wie man in
    > eBay und den Preissuchmaschinen sieht, dass
    > besonders bei Kleinpreisartikeln bis um 100 EUR
    > gerne geschummelt wird mit vordergründig günstigem
    > Preis und exorbitanten Versandkosten. Nur so steht
    > man in der Preissuchmaschine weit oben oder fällt
    > bei eBay nicht gleich durchs Preissieb. Das ist
    > IMO unlauter und vor allem unfair gegenüber dem
    > Kunden. Eindeutige Regeln bzw. klar ausgewiesene
    > Lieferbedingungen können dies verhindern.
    >
    > T2 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > "freiwillige Produktvergleiche, auf
    > ihren
    > Internetseiten an. Auch der Wunsch nach
    > günstigen
    > Lieferkonditionen"
    >
    > Ich
    > meine, wenn ich bei Karstadt nachfrage, sagen
    >
    > die mir auch immer, bei welchem Konkurrenten
    > ich
    > das gekaufte noch billiger kriege und
    > meinen Liter
    > Milch lasse ich mir von Aldi
    > auch immer kostenlos
    > nach Hause liefern.
    >
    > Mehr Service ist ja OK, aber die hier
    > genannten
    > Beispiele sind ja teilweise echt
    > dämlich.
    >
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