1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Spionage: Geheime NSA-Dokumente für…

In einer Diktatur wie Russland,

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: ocm 04.12.17 - 11:44

    wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit staatlichen Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung vor der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar nicht klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.

  2. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: bolzen 04.12.17 - 12:20

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche
    > Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit staatlichen
    > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung vor
    > der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar nicht
    > klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.

    Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis ist aber das Gleiche.

  3. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: /usr/ 04.12.17 - 14:44

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine
    > alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht
    > ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern
    > gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    > Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis ist
    > aber das Gleiche.

    Denk bitte einmal über diesen Kommentar nach. Vielleicht kommst du ja von selbst drauf, warum das Bull5h1t ist.

    Ist ein Ohrwurm eigentlich eine Urheberrechtsverletzung?

  4. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: bolzen 04.12.17 - 15:43

    /usr/ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bolzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine
    > > alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht
    > > ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern
    > > gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    > > Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis
    > ist
    > > aber das Gleiche.
    >
    > Denk bitte einmal über diesen Kommentar nach. Vielleicht kommst du ja von
    > selbst drauf, warum das Bull5h1t ist.

    Da will mich jemand darüber belehren was Freiheit ist, der Angst hat öffentlich das Wort Bullshit unzensiert zu schreiben. Was man im Internet nicht alles erlebt.

  5. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Trollversteher 05.12.17 - 14:16

    >Da will mich jemand darüber belehren was Freiheit ist, der Angst hat öffentlich das Wort Bullshit unzensiert zu schreiben. Was man im Internet nicht alles erlebt.

    Nein, er will Dich höchstens darüber belehren, was Demokratie ist. In einer Demokratie endet die Freiheit des einen bei der Freiheit seiner Mitbürger. Absolute Freiheit wirst Du als soziales Wesen in keiner Gesellschaft finden - da musst Du schon als Einsiedler in die Einöde ziehen...

  6. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 05.12.17 - 14:28

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Absolute Freiheit wirst Du als soziales Wesen in keiner
    > Gesellschaft finden - da musst Du schon als Einsiedler
    > in die Einöde ziehen...

    ... und dort der Notwendigkeit gehorchen, die - je nach konkreter Beschaffenheit der Einöde - ein sehr viel ungnädigerer Herr ist als die "ständig quer schießende Mehrheit" in der demokratischen Gesellschaft, die man zuvor verlassen hat.

  7. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: chefin 04.12.17 - 15:54

    /usr/ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bolzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine
    > > alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht
    > > ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern
    > > gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    > > Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis
    > ist
    > > aber das Gleiche.
    >
    > Denk bitte einmal über diesen Kommentar nach. Vielleicht kommst du ja von
    > selbst drauf, warum das Bull5h1t ist.

    Naja...vieleicht nicht so krass, wie in Russland, aber von Bullshit ganz ganz weit entfernt. Wir nähern uns mit großen Schritten Stasi 2.0 und die Stasi war beim KGB in der Lehre. wir haben zwar den Lehrbetrieb gewechselt und sind nun bei der NSA. Aber unsere Situation hat sich nicht wirklich verbessert.

    Auch wenn ich GEZ jetzt nicht da rein bringen würde. Aber die Regierung hält nunmal an diesem Relikt des letzten Jahrtausends fest, wie sie an ihrer Überwachungsmassnahme festhalten. GEZ ist ein Synonym für die Verbohrtheit der Regierung

  8. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 04.12.17 - 16:07

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GEZ ist ein Synonym für die Verbohrtheit der Regierung

    Der schon damals zumeist falsche und heute zudem obsolete, aber immer noch inflationäre Gebrauch der Abkürzung "GEZ" ist meiner Meinung nach eher ein Synonym für die Verbohrtheit gewisser Mitmenschen.

    Aber wen interessiert schon meine Meinung. ;-)

  9. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: bolzen 04.12.17 - 16:41

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > GEZ ist ein Synonym für die Verbohrtheit der Regierung
    >
    > Der schon damals zumeist falsche und heute zudem obsolete, aber immer noch
    > inflationäre Gebrauch der Abkürzung "GEZ" ist meiner Meinung nach eher ein
    > Synonym für die Verbohrtheit gewisser Mitmenschen.
    >
    > Aber wen interessiert schon meine Meinung. ;-)

    Nach dem Motto: Benennen wir ein und die selbe Abzocke einfach jedes Jahr um, dann ist das Volk zufrieden? Die alte Gebühr unter dem Namen gibts ja nicht mehr.

  10. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 04.12.17 - 19:55

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach dem Motto: Benennen wir ein und die selbe
    > Abzocke einfach jedes Jahr um, dann ist das Volk
    > zufrieden? Die alte Gebühr unter dem Namen gibts ja
    > nicht mehr.

    Eine Gebühr unter diesem Namen gab es nie. "GEZ" hieß schon immer Gebühreneinzugszentrale und war die Institution, die die Rundfunkgebühr erhoben und deren Entrichtung kontrolliert hat. Manche Synonyme sind einfach zu dämlich, um sie hinzunehmen, selbst wen es retrospektiv geschieht.

    Und das Problem hinter den penetrant falsch gebrauchten Bezeichnungen ist auch gar nicht die Existenz einer Rundfunkgebühr oder jetzt eben einer Haushaltsabgabe, sondern deren Höhe, der entrichtende Personenkreis und natürlich die dafür erbrachte Leistung. Anders ausgedrückt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss nun einmal irgendwie bezahlt werden. Von wem, in welcher Höhe und für welche Aufgaben in welchem Umfang, darüber kann man diskutieren, aber dass es eine wie auch immer geartete Finanzierung geben muss, ist eine Notwendigkeit, die mit "Verbohrtheit" nichts zu tun hat. Du und ich sind ja auch nicht verbohrt, weil wir essen, schlafen, schei**en und irgendwann sterben müssen, sondern wir gehorchen der Notwendigkeit, wie sie sich aus vorherrschenden Bedingungen ergibt.

    Es gibt genug stimmige Beispiele dafür, dass unsere Regierung zuweilen Züge aufweist, die sich mit dem basisdemokratischen Ideal mal mehr, mal weniger beißen. Da muss man nicht den schon tausend Mal wiederholten Stuss mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgraben, denn der ist - allen Ärgernissen zum Trotz - genau das Gegenteil: Dadurch, dass *wir* ihn bezahlen (Wenn auch klar zu teuer ...) ist er eben kein Werkzeug der Regierung. Würden der Bund und/oder die Länder den Haushalt des ÖR bestimmen, würde dieser sich viel eher bemüßigt fühlen, den gerade Regierenden/Entscheidenden so weit in den Allerwertesten zu kriechen, bis sie die Mandeln fühlen können.
    So aber gibt es neben Unsäglichkeiten wie bekloppten Vorabendserien, dem Mutantenstadl, einer Überdosis Krimi und ausufernden Sportübertragungen auch Formate, die die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage treffender analysieren und mehr für die Allgemeinbildung tun, als es das Privatfernsehen oder jeder "Staatsfunk" könnten bzw. wollten.

    Aber so lange gefühlte 90% der Teilnehmer an Forendiskussionen den Unterschied zwischen "öffentlich" und "staatlich" nicht begreifen können oder wollen, ist das ohnehin ein Kampf gegen Windmühlen. Da fehlt dann auch jede Einsicht dafür, dass in Europa Monaco die einzige Nation ist, in dem es keine Art öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt - inwiefern die Zwergmonarchie deswegen jetzt demokratischer und freiheitlicher ist, kann ja bei Gelegenheit mal jemand erklären, der mehr Fantasie für solche Märchen hat als ich.

  11. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Menplant 05.12.17 - 09:54

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Gebühr unter diesem Namen gab es nie. "GEZ" hieß schon immer
    > Gebühreneinzugszentrale und war die Institution, die die Rundfunkgebühr
    > erhoben und deren Entrichtung kontrolliert hat. Manche Synonyme sind
    > einfach zu dämlich, um sie hinzunehmen, selbst wen es retrospektiv
    > geschieht.
    >
    > ...
    >
    > Aber so lange gefühlte 90% der Teilnehmer an Forendiskussionen den
    > Unterschied zwischen "öffentlich" und "staatlich" nicht begreifen können
    > oder wollen, ist das ohnehin ein Kampf gegen Windmühlen. Da fehlt dann auch
    > jede Einsicht dafür, dass in Europa Monaco die einzige Nation ist, in dem
    > es keine Art öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt - inwiefern die
    > Zwergmonarchie deswegen jetzt demokratischer und freiheitlicher ist, kann
    > ja bei Gelegenheit mal jemand erklären, der mehr Fantasie für solche
    > Märchen hat als ich.
    Ich weiß nicht wie das bei anderen Ländern ist. Was du aber vergessen hast zu erwähnen ist, wie die neue GEZ aka Rundfunkgebühren alias Beitragsgebühren für die öffentlichen Rundfunkanstalten zustande gekommen ist.

    Vielleicht geht es eher darum, dass man nicht den Eindruck hat, dass die Einführung des neuen Rundfunkbeitrags ein politischer Akt im Interesse des Volkes wäre. Die ÖR sind zwar keine staatliche Einrichtung, der Rundfunkstaatsvertrag wurde durch solche jedoch ratifiziert. Trotz zahlreicher Proteste (Nichtzahler, Klagen, Petitionen, Demo) scheint dass die Politiker wenig zu interessieren, stattdessen feiern sie sich noch weil man den Beitrag um knapp 50 Cent senken konnte und damit doch jetzt alle zufrieden sein müssten.

  12. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 05.12.17 - 12:08

    Menplant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht geht es eher darum, dass man nicht den
    > Eindruck hat, dass die Einführung des neuen
    > Rundfunkbeitrags ein politischer Akt im Interesse des
    > Volkes wäre.

    Bei neuen Abgaben zählt immer der erste Eindruck - nämlich der, dass man etwas bezahlen muss. Und wer bezahlt schon gerne mehr?

    Dass das Ganze keine ideale Lösung ist, steht außer Frage, aber ob eine Lösung ideal ist, hat nichts damit zu tun, ob sie aus staatsrechtlicher Sicht in Ordnung ist und den Gegebenheiten Rechnung trägt. Wer den Vorwurf erhebt, es würde gegen das Interesse des Volkes entscheiden, muss eine praktikable Alternative vorlegen. Bis das geschieht, ist es einfach nur vage Unzufriedenheit.

    Und überhaupt, was ist eigentlich dieses "Interesse des Volkes"? In einer Demokratie ist es das Interesse der Mehrheit, welches die Interessen von Minderheiten unterdrückt, wobei diese Unterdrückung durch den Anspruch auf Kompromisse gemildert werden soll.
    Letztendlich findet man für jede Entscheidung mehr oder wenige viele Bürger, die sich davon nicht vertreten fühlen. Die müssen dann halt einfach mal die bittere Pille schlucken und die Konsequenzen einer Entscheidung mittragen. In anderen Sachverhalten werden sie profitieren und andere müssen zurückstecken.

    Und wenn man das Gefühl hat, *ständig* benachteiligt zu sein, lebt man vermutlich mit den falschen Menschen im selben Land zusammen, die alle etwas anderes wollen als man selbst. Da hilft dann nur noch auswandern und hoffen, dass die eigene Linie anderswo mehrheitsfähig ist.

  13. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Menplant 05.12.17 - 15:36

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Menplant schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht geht es eher darum, dass man nicht den
    > > Eindruck hat, dass die Einführung des neuen
    > > Rundfunkbeitrags ein politischer Akt im Interesse des
    > > Volkes wäre.
    >
    > Bei neuen Abgaben zählt immer der erste Eindruck - nämlich der, dass man
    > etwas bezahlen muss. Und wer bezahlt schon gerne mehr?
    >
    > Dass das Ganze keine ideale Lösung ist, steht außer Frage, aber ob eine
    > Lösung ideal ist, hat nichts damit zu tun, ob sie aus staatsrechtlicher
    > Sicht in Ordnung ist und den Gegebenheiten Rechnung trägt. Wer den Vorwurf
    > erhebt, es würde gegen das Interesse des Volkes entscheiden, muss eine
    > praktikable Alternative vorlegen. Bis das geschieht, ist es einfach nur
    > vage Unzufriedenheit.
    >
    > Und überhaupt, was ist eigentlich dieses "Interesse des Volkes"? In einer
    > Demokratie ist es das Interesse der Mehrheit, welches die Interessen von
    > Minderheiten unterdrückt, wobei diese Unterdrückung durch den Anspruch auf
    > Kompromisse gemildert werden soll.
    > Letztendlich findet man für jede Entscheidung mehr oder wenige viele
    > Bürger, die sich davon nicht vertreten fühlen. Die müssen dann halt einfach
    > mal die bittere Pille schlucken und die Konsequenzen einer Entscheidung
    > mittragen. In anderen Sachverhalten werden sie profitieren und andere
    > müssen zurückstecken.

    Die Minderheit ist Teil des "Volkes". Natürlich gibt es andere Gesetze, Regelungen von der nur eine Minderheit profitiert, aber das sind meistens Dinge, von denen man indirekt eben doch einen nutzen daraus zieht, oder welche nicht nur von einer Minderheit unterstützt werden (weil viele Menschen über ihrem Egoismus hinaus Entscheidungen treffen können). Der ÖR ist in meinen Augen aber egoistisch, weil er der Masse mehr schadet als seine Befürworter davon profitieren und er auch für keinen von uns wirklich nötig ist.

    Die Minderheit, die sich eine unabhängige-zwangs finanzierte pseudo Zusatzsteuer wünscht, damit sie sich in Ihrer Freizeit mehreren Fernsehsendern und Radiostationen gleichzeitig berießeln lassen kann, muss natürlich unbedingt bedient werden. Diejenigen die in Ihrer Freizeit lieber produktiv sind oder einen Dienst für die Allgemeinheit leisten (z.B.: Ehrenamtliche Tätigkeiten) sind dann die Dummen, da sie zahlen dürfen, aber mangels Freizeit den ÖR gar nicht nutzen könnten wollen würden''.

    Infrastruktur, Bildung etc. kann man ja hinten anstellen, weil die Leute sich vorm Fernseherkeine Straße abnutzen und dabei auch noch gebildet werden. Qualitativ hat sich seit 2013 auch wenig verbessert es ist nur quantitiver geworden.

    > Und wenn man das Gefühl hat, *ständig* benachteiligt zu sein, lebt man
    > vermutlich mit den falschen Menschen im selben Land zusammen, die alle
    > etwas anderes wollen als man selbst. Da hilft dann nur noch auswandern und
    > hoffen, dass die eigene Linie anderswo mehrheitsfähig ist.
    Ich kenne nur ganz wenige Leute (überwiegend Ältere, ab der Generation +50 vielleicht mit einer Akzeptanzrate über 50%) die das System befürworten. Doch selbst die kommen in Erklärungsnot wenn ich sie frage warum ich deren Freizeitunterhaltung zahlen soll.

  14. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 05.12.17 - 17:12

    Menplant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und wenn man das Gefühl hat, *ständig* benachteiligt zu sein, lebt man
    > > vermutlich mit den falschen Menschen im selben Land zusammen, die alle
    > > etwas anderes wollen als man selbst. Da hilft dann nur noch auswandern
    > und
    > > hoffen, dass die eigene Linie anderswo mehrheitsfähig ist.
    > Ich kenne nur ganz wenige Leute (überwiegend Ältere, ab der Generation +50
    > vielleicht mit einer Akzeptanzrate über 50%) die das System befürworten.
    > Doch selbst die kommen in Erklärungsnot wenn ich sie frage warum ich deren
    > Freizeitunterhaltung zahlen soll.

    Es geht natürlich hauptsächlich um Nachrichten und Bildung (auch politisch).

    Und Sorry, dafür ist das Konzept "Öffentlich Rechtlich" essentiell - und einfach nötig für die Gesellschaft. Sorry, aber wenn wir auf einmal nur mit RTL News und Co dahstehen würden, wäre das durchaus uncool und ein Schlag ins Gesicht der Demokratie.

    Gut, dass unser ÖR bisschen über das Ziel hinausgeschossen ist - vor allem an Unterhaltungsangebot - und IMHO auch für die erbrachten Leistungen einfach zu teuer ist. Ja. Definitiv.

    Aber wenn du rein nach dem Konzept (und nicht nach der Umsetzung) dahinter fragst: Das ist gut.

  15. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 05.12.17 - 22:49

    Menplant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne nur ganz wenige Leute (überwiegend Ältere,
    > ab der Generation +50 vielleicht mit einer Akzeptanzrate
    > über 50%) die das System befürworten.

    Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber (d)ein Bekanntenkreises stellt gewissermaßen eine soziale Blase dar, die für so eine Debatte nicht repräsentativ ist.

    Entscheidender ist da eher, dass sämtliche Petitionen und Proteste zahlenmäßig nicht einmal in Sichtweite einer Mehrheit kamen. Das bedeutet nicht, dass die Mehrheit mit der Entwicklung einverstanden wäre oder diese sogar befürworten würde, aber es fehlte ganz klar ein mehrheitliches Betroffenheitsgefühl. Anders ausgedrückt: Die Mehrheit kann sich offenbar mit der Entwicklung arrangieren und trägt sie somit konkludent mit.

    In einer perfekten Welt hätten die Entscheidungsträger eher überlegt, wie man Kosten senken kann, anstatt eine größeren Zahl an Haushalten (nämlich nahezu alle) als Zahler zu erschließen. Aber auch in einer perfekten Welt dauert die Reform eines komplexen Konstrukts wie der des ÖRR der BRD deutlich länger, als für eine Entscheidung zur Verfügung steht. Es musste etwas entscheiden werden, um geltenden Recht zu entsprechen und da wurde aus den möglichen Entscheidungen noch die pfleglichste ausgewählt: Die erhöhte Gesamtlast wurde auf mehr Zahler verteilt, statt die Individuallast der bereits Zahlenden zu erhöhen.
    Gerechtigkeit bedeutet eben manchmal auch, alle gleich schlecht zu behandeln.

  16. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Menplant 06.12.17 - 11:41

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber (d)ein Bekanntenkreises stellt
    > gewissermaßen eine soziale Blase dar, die für so eine Debatte nicht
    > repräsentativ ist.

    Das ist richtig, aber wie viele Umfragen sind auch schon repräsentativ‽ Es ist keine Echo-Kammer weil ich mich hier nicht nur auf gleichgesinnte (Freunde) berufe. Mein Bekanntenkreis schließt natürlich nicht alle sozialen Hierarchien, Geschlechter, Alter, ... in allen Kombinationen ein.
    >
    > Entscheidender ist da eher, dass sämtliche Petitionen und Proteste
    > zahlenmäßig nicht einmal in Sichtweite einer Mehrheit kamen. Das bedeutet
    > nicht, dass die Mehrheit mit der Entwicklung einverstanden wäre oder diese
    > sogar befürworten würde, aber es fehlte ganz klar ein mehrheitliches
    > Betroffenheitsgefühl. Anders ausgedrückt: Die Mehrheit kann sich offenbar
    > mit der Entwicklung arrangieren und trägt sie somit konkludent mit.
    Die Mehrheit der Menschen hat gar nicht mitbekommen, dass es eine Petition gab und ist auch nur sehr selten auf Demos anzutreffen. Man könnte auch sagen die Mehrheit der Menschen weiß nicht das wir in der EU leben, weil nur eine Minderheit überhaupt bei den Europawahlen abstimmt (es fehlte ganz klar ein mehrheitliches Betroffenheitsgefühl).

    > In einer perfekten Welt hätten die Entscheidungsträger eher überlegt, wie
    > man Kosten senken kann, anstatt eine größeren Zahl an Haushalten (nämlich
    > nahezu alle) als Zahler zu erschließen. Aber auch in einer perfekten Welt
    > dauert die Reform eines komplexen Konstrukts wie der des ÖRR der BRD
    > deutlich länger, als für eine Entscheidung zur Verfügung steht. Es musste
    > etwas entscheiden werden, um geltenden Recht zu entsprechen und da wurde
    > aus den möglichen Entscheidungen noch die pfleglichste ausgewählt: Die
    > erhöhte Gesamtlast wurde auf mehr Zahler verteilt, statt die Individuallast
    > der bereits Zahlenden zu erhöhen.
    > Gerechtigkeit bedeutet eben manchmal auch, alle gleich schlecht zu
    > behandeln.
    Es war mehr als offensichtlich, dass durch das neue System massiv Mehreinnahmen dazu kommen. Viele Leute haben den alten GEZ Prüfer schlicht nicht zur Tür hereingelassen und behaupteten sie leben wie die Amischen (nur aus Geiz, nicht weil sie die ÖR gar nicht konsumierten). Die, die schon gezahlt haben wurden nur in den seltesten Fällen durch das neue System entlastet.

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht natürlich hauptsächlich um Nachrichten und Bildung (auch
    > politisch).
    >
    > Und Sorry, dafür ist das Konzept "Öffentlich Rechtlich" essentiell - und
    > einfach nötig für die Gesellschaft. Sorry, aber wenn wir auf einmal nur mit
    > RTL News und Co dahstehen würden, wäre das durchaus uncool und ein Schlag
    > ins Gesicht der Demokratie.
    Ich komme auch ganz gut ohne aus, danke. Ich wüsste jetzt auch nicht, inwiefern das ausschlaggebend für Demokratie ist, da die ÖR genauso manipulierbar sind wie private Medien.
    Blindes Vertrauen ist häufig gefährlicher als gesunde Skepsis. Les ruhig mal ein bisschen RT um eine differenziert kritische Weltansicht zu stärken.

  17. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 06.12.17 - 21:25

    Menplant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxgamer12 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es geht natürlich hauptsächlich um Nachrichten und Bildung (auch
    > > politisch).
    > >
    > > Und Sorry, dafür ist das Konzept "Öffentlich Rechtlich" essentiell - und
    > > einfach nötig für die Gesellschaft. Sorry, aber wenn wir auf einmal nur
    > mit
    > > RTL News und Co dahstehen würden, wäre das durchaus uncool und ein
    > Schlag
    > > ins Gesicht der Demokratie.
    > Ich komme auch ganz gut ohne aus, danke. Ich wüsste jetzt auch nicht,
    > inwiefern das ausschlaggebend für Demokratie ist, da die ÖR genauso
    > manipulierbar sind wie private Medien.
    > Blindes Vertrauen ist häufig gefährlicher als gesunde Skepsis. Les ruhig
    > mal ein bisschen RT um eine differenziert kritische Weltansicht zu stärken.

    RT iat russisches Staatsfernsehen (und im Gegensatz zu unserem ÖR direkt vom Staat bezahlt). Sorry, aber dabei ist noch größere Skepsis gefragt.

    Und glaub mir: Ein differenziertes Weltbild bekommst vom blinden und reinem RT lesen noch weniger.

    Und nein, werbefinanzierte Medien sind von der Natur her prinzipiell deutlich
    * unkritischer
    * sensationsgeiler
    * qualitativ schlechter
    Oder was empfiehlst du mir als privaten, deutschen Nachrichtensender?

  18. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 06.12.17 - 21:54

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RT iat russisches Staatsfernsehen (und im Gegensatz
    > zu unserem ÖR direkt vom Staat bezahlt). Sorry, aber
    > dabei ist noch größere Skepsis gefragt.

    Exakt.

    Aber: Trotzdem sollte es in ein möglichst umfassendes Gesamtbild einfließen. Was in parteiischen Medien vermittelt wird liefert zwar kein vertrauenswürdiges Bild per se, aber die Frage, *warum* es gesendet wird, lässt dennoch gewisse Schlüsse und Einordnungen zu.

  19. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Menplant 08.12.17 - 09:12

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Exakt.
    >
    > Aber: Trotzdem sollte es in ein möglichst umfassendes Gesamtbild
    > einfließen. Was in parteiischen Medien vermittelt wird liefert zwar kein
    > vertrauenswürdiges Bild per se, aber die Frage, *warum* es gesendet wird,
    > lässt dennoch gewisse Schlüsse und Einordnungen zu.

    Blind auf ein Medium zu vertrauen ist gefährlich und man kann aus jeder Desinformation auch eine Information herauslesen, das ist worauf ich hinaus wollte.

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder was empfiehlst du mir als privaten, deutschen Nachrichtensender?
    Alle und keine. Ich wechsel ständig die Nachrichtenseiten und schaue auch gelegentlich bei verschiedene News Aggregatoren oder Bloggernetzwerke vorbei (Slashdot, Vice). Dass ich eine Seite nicht für qualitativ gut oder vertrauenswürdig halte, hält mich nicht davon ab diese zu lesen.

  20. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 08.12.17 - 10:30

    Menplant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxgamer12 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder was empfiehlst du mir als privaten, deutschen Nachrichtensender?
    > Alle und keine. Ich wechsel ständig die Nachrichtenseiten und schaue auch
    > gelegentlich bei verschiedene News Aggregatoren oder Bloggernetzwerke
    > vorbei (Slashdot, Vice). Dass ich eine Seite nicht für qualitativ gut oder
    > vertrauenswürdig halte, hält mich nicht davon ab diese zu lesen.

    Sorry, aber mir persönlich ist meine Zeit zu schade, den Schrott zu lesen, den täglich Bild, Bento, Focus und Co verzapft. Und Sorry: Wenn du mir erzählen willst, dass man dadurch irgendwie profitiert. Sorry, aber Nein.


    >> Slashdot
    Offizielle Beschreibung:

    Slashdot: News for nerds, stuff that matters. Timely news source for technology related news with a heavy slant towards Linux and Open Source issues.

    Also eben die Richtung, wie auch Golem - vielleicht eben noch bisschen mehr auf Linux+Open Source fokusiert.

    Klar kann man sich das durchlesen, wenn es einem interessiert. Wir wären beide nicht auf golem.de wenn uns so etwas nicht interessieren würde. Aber Nachrichten im Sinne z.B. der Tagesschau ist das einfach nun mal nicht - höchstens hier und da am Rand.

    >> Vice
    Moment, redest du von einem anderen Vice, als ich sehe?

    Wenn ich auf https://www.vice.com/de klicke sehe ich (wohlgemerkt: Nicht Stunden zusammengesucht, sondern erste Überschriften der Reihe nach):

    RINGBAHN-DÖNERN: Trotz Hunderten Zusagen, Bier, Rülpsern: Wie ein Döner-Flashmob zum Reinfall wurde

    SEX: Menschen erzählen von ihrem ersten Mal – in sechs Wörtern

    Ein Betrunkener stellt sich in einem leeren Restaurant an den Herd – und geht viral

    Was bedeutet es, wenn du ohne Gras keinen Spaß an Sex hast? Experten erklären, wann aus dem natürlichen Aphrodisiakum ein Krückstock wird.

    Ich HOFFE, dass das nicht das ist, was du unter Nachrichten und (politischer) Bildung verstehst!

    Ja, ich bin voll bei dir, dass es keine verkehrte Idee ist, sich vielseitig zu informieren.

    Das ändert aber NICHTS an der extrem wichtigen Stellung des öffentlich rechtlichen Fernsehens!

  21. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Bluejanis 05.12.17 - 20:57

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und überhaupt, was ist eigentlich dieses "Interesse des Volkes"? In einer
    > Demokratie ist es das Interesse der Mehrheit, welches die Interessen von
    > Minderheiten unterdrückt, wobei diese Unterdrückung durch den Anspruch auf
    > Kompromisse gemildert werden soll.
    > Letztendlich findet man für jede Entscheidung mehr oder wenige viele
    > Bürger, die sich davon nicht vertreten fühlen. Die müssen dann halt einfach
    > mal die bittere Pille schlucken und die Konsequenzen einer Entscheidung
    > mittragen. In anderen Sachverhalten werden sie profitieren und andere
    > müssen zurückstecken.
    Das wäre aber eher eine direkte Demokratie, da ist die Schweiz z.B. näher dran. Wir entscheiden bei uns nur, wer die Entscheidungen trifft, aber nicht wie diese ausfallen.
    Zudem haben wir auch einen Teil Oligarchie. Die reichen Eliten steuern bei uns zwar noch nicht direkt, aber haben zumindest Einfluss auf unsere Entscheidungsträger (und über die Medien manchmal auch auf das Volk).


    Zum Thema GEZ:
    Ich fände es besser, wenn diese direkt vom Staat finanziert wird, weil das aktuelle System ärmere Haushälte stärker belastet. (Für die sind ca 17¤ monatlich bzw ca 200¤ pro Jahr schon ein Unterschied).

  22. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 05.12.17 - 23:06

    Bluejanis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre aber eher eine direkte Demokratie, da ist die
    > Schweiz z.B. näher dran.

    Das ist richtig, allerdings wird direkte Demokratie mit steigender Bevölkerungszahl zunehmend unpraktikabel. Das hat nichts mit der technischen Möglichkeit zu tun, jeden Furz per Volksentscheid zu regeln - diese Möglichkeit bestünde. Aber je mehr Leute man hat, desto mehr unvereinbare Parikularinteressen würden jede direkte Entscheidungsfindung lähmen.

    > Ich fände es besser, wenn diese direkt vom Staat
    > finanziert wird,

    Das ist verfassungsrechtlich nicht möglich. Damit würde aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Staatsfunk und genau das soll es eben nicht sein. Und wenn man sich einmal Nationen mit beispielsweise einem Staatsfernsehen anschaut, weiß man auch sofort und ganz genau, warum es bei uns nicht sein soll: Da kommt dann nämlich zumeist unkritische Hofberichtserstattung, politisch genehme Stimmungsmache und etwaig noch stattfindende Wahlen verzerrende Eigenwerbung der gerade (und zumeist dauerhaft) an der Macht Befindlichen.

    > weil das aktuelle System ärmere Haushälte
    > stärker belastet. (Für die sind ca 17¤ monatlich
    > bzw ca 200¤ pro Jahr schon ein Unterschied).

    Spätestens als Empfänger von Transferleistungen kann man sich meines Wissens von der Abgabe befreien lassen. Davor sehe ich das Problem, dass viele Haushalte - auch wenn sie nicht unbedingt am Existenzminimum herumkrepeln - besondere Belastungen haben können, mit denen sich eine Befreiung im Prinzip rechtfertigen ließe. Aber wer soll diese 45 Millionen Einzelfälle prüfen?

  23. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: a user 04.12.17 - 17:18

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /usr/ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > bolzen schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine
    > > > alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der
    > Macht
    > > > ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern
    > > > gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    > > > Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis
    > > ist
    > > > aber das Gleiche.
    > >
    > > Denk bitte einmal über diesen Kommentar nach. Vielleicht kommst du ja
    > von
    > > selbst drauf, warum das Bull5h1t ist.
    >
    > Naja...vieleicht nicht so krass, wie in Russland, aber von Bullshit ganz
    > ganz weit entfernt. Wir nähern uns mit großen Schritten Stasi 2.0 und die
    > Stasi war beim KGB in der Lehre. wir haben zwar den Lehrbetrieb gewechselt
    > und sind nun bei der NSA. Aber unsere Situation hat sich nicht wirklich
    > verbessert.
    >
    > Auch wenn ich GEZ jetzt nicht da rein bringen würde. Aber die Regierung
    > hält nunmal an diesem Relikt des letzten Jahrtausends fest, wie sie an
    > ihrer Überwachungsmassnahme festhalten. GEZ ist ein Synonym für die
    > Verbohrtheit der Regierung

    Ja die GEZ ist an Korruption und Unrecht in Deutschland kaum zu überbieten. Die Konsequenzen dieses Beschiss aber mit dem was in Russland ist auch nur ansatzweise zu vergleichen ist blanker Hohn!

    Wegen der GEZ Gebühren wird man dich nicht töten, deine Familie quälen und ohne Prozess in den Knast für politische Häftlinge (was ganz anderes als ein normaler Knast) stecken.

    Die GEZ als Beleg für die Vergleichbarkeit zwischen Deutschland un Russland zu hehmen, ist wie einen Kaugummidieb mit den Warlocks in Somalia zu vergleichen.

  24. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 04.12.17 - 20:25

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wegen der GEZ Gebühren wird man dich nicht töten,
    > deine Familie quälen und ohne Prozess in den Knast
    > für politische Häftlinge (was ganz anderes als ein
    > normaler Knast) stecken.

    Du meinst so, wie es in China, Saudi-Arabien und anderen lupenreinen demokratischen Rechtsstaaten gang und gäbe ist, mit denen die freie westliche Welt allerbeste Handelsbeziehungen und geostrategische Kontakte pflegt?

    Aber es stimmt schon, die freie westliche Welt ist Russland moralisch sogar bei Folterknästen überlegen, weil diese immerhin auf paradiesischen Inseln mit viel Sonne und frischer Luft eingerichtet werden.

    Und während Staaten der freien westlichen Welt gerne Menschen aufnimmt, die Missstände aufgedeckt haben und deshalb nun in ihren Ländern verfolgt werden, weist Russland diese - prominentes Beispiel: Edward Snowdon - eiskalt ab.

    Ja, Russland ist echt das Reich des Bösen, das haben wir nach Jahren der Entspannung endlich begriffen. Natürlich erst, seit Russland mit mehr als nur mit Worten gegen die NATO-Osterweiterung vorgeht. Und da ist es auch ganz selbstverständlich, dass es auf keinen Fall ausreicht, dass die NATO das drölfzigfache Militärbudget Russlands hat - es muss jetzt dringend erhöht werden, um der roten Bedrohung Einhalt gebieten zu können.

    Was alles nicht heißen soll, dass viele westliche Nationen in Sachen Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung nicht tatsächlich deutlich besser aufgestellt wären als Russland. Allerdings wollen denen außenpolitisch nicht so Viele ans Leder und auch innenpolitisch sieht's deutlich ruhiger aus. Ich will ja nicht wissen, wie's in Deutschland aussähe, wenn tendenziell rebellische Bundesländer wie Bayern sich nicht darauf beschränken würden, ihren ministerialen Wadenbeißer ständig querschießen zu lassen. Da wäre auch hier der staatliche Geduldsfaden dünner und der Knüppel schneller zur Hand. Russland, das sind im Wesentlichen die Zustände der Bundesrepublik in den 50er/60er Jahren mit ein wenig mehr Fläche und ein wenig mehr Menschen aus ein paar mehr Ethnien.

  25. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Trollversteher 05.12.17 - 14:26

    >Naja...vieleicht nicht so krass, wie in Russland, aber von Bullshit ganz ganz weit entfernt. Wir nähern uns mit großen Schritten Stasi 2.0 und die Stasi war beim KGB in der Lehre. wir haben zwar den Lehrbetrieb gewechselt und sind nun bei der NSA. Aber unsere Situation hat sich nicht wirklich verbessert.

    Doch das ist absoluter Bullshit, und jeder, der die Stase noch miterlebt hat, wird das bestätigen. Unter Stasi-Verhältnissen hättest Du diesen Beitrag gar nicht erst verfassen können - wo wird man hierzulande für eine sachliche, kritische Meinungsäußerung bestraft? Wieviele Journalisten, Satiriker und Künstler sitzen hierzulande im Gefängnis, weil sie sich regierungskritisch geäußert haben?

    >Auch wenn ich GEZ jetzt nicht da rein bringen würde. Aber die Regierung hält nunmal an diesem Relikt des letzten Jahrtausends fest, wie sie an ihrer Überwachungsmassnahme festhalten. GEZ ist ein Synonym für die Verbohrtheit der Regierung

    Nein, ÖR ist ein fester und wichtiger Bestandteil unserer Demokratie - die Form und der Umfang ist in vielerlei Hinsicht sicher reformbedürftig, aber das Konzept an sich wird gerade in heutigen Zeiten wieder immer wichtiger.

  26. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: a user 04.12.17 - 17:14

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ocm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche
    > > Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit
    > staatlichen
    > > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung
    > vor
    > > der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar
    > nicht
    > > klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.
    >
    > Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine
    > alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht
    > ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern
    > gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    > Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis ist
    > aber das Gleiche.

    Nein, das Ergebniss ähnelt nicht einmal, bei aller eigenen unzufriedenheit über deutschland. Dir wünsche ich mal den Unterschied leibhaftig zu erleben.

    Du hast keine Schimmer wovon du da redest. Aber heute ist es ja oportun gegen Amis zu wettern, indem man seine Ignoranz gegenüber Russland zelebriert. Ein Schlag ins Gesciht aller die darunter leiden.

    Aber aus deiner verwöhnten Position heraus kannst du ja leicht stänkern über Dinge von die du nciht kennst und nicht erlebt hast. Du verdienst Deutschland nicht, bei all seinen Fehlern.

  27. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 04.12.17 - 18:14

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ocm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche
    > > Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit
    > staatlichen
    > > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung
    > vor
    > > der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar
    > nicht
    > > klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.
    >
    > Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie? Eine
    > alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht
    > ist. Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern
    > gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.
    > Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis ist
    > aber das Gleiche.

    Wie wir sehen, geht es dir hier in Deutschland so gut, dass du dir Leben ohne Demokratie nicht einmal vorstellen kannst und somit Demokratie so selbstverständlich, dass du sie nicht mehr wahrnimmst. Anders ist der Bullshit nämlich wirklich nicht zu erklären.

    Letztendlich ist das schon eigentlich bitter.

  28. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: bolzen 04.12.17 - 18:45

    Ich komme aus einem Land wo es demokratie gab und meine eltern es miterlebt haben wie diese zerfallen ist und sie alles verloren. Also erzählt mir kein scheiss, dass ich nicht wüsste was es bedeutet und wie toll alles hier ist.
    Ihr seid ein Segen für die Politiker, während ihr alle ja und amen sagt und in die Hände klatscht. Und wenns zuspät ist kommt das große aha.
    Verblendet von dem ständigen politischem geplaudere wie gut es dem Deutschen doch geht, es gibt gar keinen Grund zur Sorge. Dass wir in der EU auf Platz 2 sind bei den Abgaben des Bruttolohns, aber beihnahe auf dem letzten Platz beim Haushaltsnettovermögen interessiert scheinbar keinen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.17 18:50 durch bolzen.

  29. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 04.12.17 - 19:51

    bolzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich komme aus einem Land wo es demokratie gab und meine eltern es miterlebt
    > haben wie diese zerfallen ist und sie alles verloren. Also erzählt mir kein
    > scheiss, dass ich nicht wüsste was es bedeutet und wie toll alles hier
    > ist.

    Dann erklärst du mir mal bitte, wieso deine Kritikpunkte sind:

    * Das Volk hat falsch gewählt (Merkel)
    * Steuern (bzw. Rundfunkbeitrag, den man nun leider anders abrechnen muss, weil staatsfinanziertes Fernsehen doch bisschen blöd wäre).

    > Dass wir in der EU auf Platz 2 sind bei den Abgaben des Bruttolohns, aber beihnahe auf
    > dem letzten Platz beim Haushaltsnettovermögen interessiert scheinbar keinen.

    Gut, jetzt kann man sich hinstellen und "alles ist Scheiße" rufen - der man überlegt paar Minuten nach und sieht diese Werte z.B. historisch (tja, Deutschland jüngere Geschichte hat bissala was kaputt gemacht). Oder auch extrem viele selbst genutzte Immobilien.

    > und meine eltern es miterlebt haben wie diese zerfallen ist und sie alles verloren.

    Und als einer der Gründe lässt sich Geschreie im Volk ausmachen, wieScheiße doch alles ist und wie schlecht es Deutschland geht.

    Also genau solche Leute - Sorry - wie du.

    Nein, es ist nicht alles perfekt. Und ich wäre der letzte, der etwas gegen konstruktive Vorschläge oder sachliche Diskussion hat. Du darfst glücklicherweise in Deutschland frei deine Meinung äußern.

    Aber meine Fresse, wenn du Thema Fragen wie Demokratie oder Dikatatur mit 17,50 im Monat ankommst, was sagt das wohl über dich und deine Einstellung zu Demokratie aus?

    Sorry, keine weiteren Fragen + Kommentare von mir.

  30. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Trollversteher 05.12.17 - 14:13

    >Und du meinst in Deutschland lebst du in einer Demokratie?

    Ja, und das meint nicht nur er.

    >Eine alternativlose Kanzlerin die nun schon das zweite Jahrzehnt an der Macht ist.

    Die dorthin von uns Wählern aber immer wieder gewählt wurde. Nicht die Trägheit Deiner Mitbürger mit "Diktatur" verwechseln - eine Demokratie ist immer nur so gut wie die Bürger darin...

    >Solidaritätssteuer, GEZ... alles von den demokratischen Bürgern gewählt um sich selbst ausnehmen zu lassen.

    Rede doch nicht so einen bodenlosen Schwachsinn daher - mir geht diese arrogante "ich will nix zahlen, also sind alle anderen, die Solidarsysteme gut finden doofe Schafe"-Einstellung echt auf den Senkel. Nochmal: Demokratie bedeutet "Herrschaft des Volkes", und nur, weil das Volk mehrheitlich etwas anderes will als Du, heißt das noch lange nicht, dass es sich dabei nicht um eine Demokratie handelt.

    >Die Methoden sind hier vielleicht anders als in Russland, das Ergebnis ist aber das Gleiche.

    Das Ergebnis ist, dass hier ein Herr "bolzen" sich nicht in der Mehrheitsmeinung wiederfindet, und das als ungerecht empfindet. Aber *genau* das ist Demokratie, da besteht *immer* die Gefahr, dass die Mehrheit andere Ansichten und Wünsche hat als man selbst.

  31. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Gucki 04.12.17 - 12:35

    Und du meinst, bei Google, Apple und Co sitzen keine Geheimdienstmitarbeiter, welche die Systeme überwachen? Ich hoffe, du bist nicht wirklich so naiv.

  32. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Der Held vom... 04.12.17 - 13:28

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und
    > vermeintliche Gegenkandidaten nach Belieben
    > eingesperrt werden, muss man mit staatlichen
    > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen.

    Mag sein. Allerdings ist das politisch-gesellschaftliche Umfeld für den vorliegenden Sachverhalt absolut unerheblich, da vergleichbare Unternehmen in der "freien westlichen Welt" dem gleichen Grad an Einflussnahme unterliegen.

    Welcher Art die staatliche Drohkulisse (oder Belohnung) ist, mit der Unternehmen zur Kooperation gebracht werden, ist für das Ergebnis nicht von Belang.

  33. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: David64Bit 04.12.17 - 13:29

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche
    > Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit staatlichen
    > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung vor
    > der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar nicht
    > klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.

    Oligarchie.
    Die staatliche Willkür heisst in den USA davon abgesehen nur anders: "Wer am meisten Geld hat."

    Und wer glaubt, McAfee, Symantec und wie sie nich alle heißen, wären "clean" und werden nicht von der NSA besucht, der glaubt wahrscheinlich auch daran, dass der Weihnachtsmann reiner US-Bürger ist.

    Kasperskys Software funktioniert am besten, hat die beste Erkennungsrate die es gibt, kostet am wenigsten Leistung und wer sich ein bisschen damit beschäftigt, kann das Automatische Hochladen sehr einfach ausschalten. Die Warnung vor der Software ist an Scheinheiligkeit und Doppelmoral nicht zu überbieten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.17 13:29 durch David64Bit.

  34. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: mnementh 04.12.17 - 15:22

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche
    > Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit staatlichen
    > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung vor
    > der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar nicht
    > klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.
    Diktatur nennen selbst die stärksten Russlandfeinde unter den Politologen Russland nicht. Autoritäre demokratische Republik ist wohl zutreffender. Bringe mal Russland mit der Diktatur-Definition in Einklang.

    Als Diktaturen gelten derzeit die absoluten Golfmonarchien (wie Saudi-Arabien), Einparteiensysteme wie in China und Nordkorea und Militärdiktaturen. Russland zählt in keine dieser Kategorien.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Diktatur

  35. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 04.12.17 - 20:50

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo staatliche Willkür an der Tagesordnung ist und vermeintliche
    > Gegenkandidaten nach Belieben eingesperrt werden, muss man mit staatlichen
    > Eingriffen bei Kaspersky natürlich rechnen. Von daher ist die Warnung vor
    > der Software durchaus richtig. Manchem Unternehmen ist vielleicht gar nicht
    > klar, dass die Software aus einem diktatorischen Staat kommt.

    Gerade Thema Daten Abgreifen musst du z.B. in den USA genausomit rechnen - aus Erfahrung hätte ich da sogar noch mehr Angst.

    Und wo bleibt da die Warnung? Ach ja, die USA wird ja kaum vor sich selbst warnen ;).

  36. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: matzems 04.12.17 - 21:34

    Status quo? USA/NSA haben via Microsoft, Apple und SeLinux Zugriff auf so ziemlich jeden PC, Smartphone, Tablet & Server weltweit. Die Russen nur dort wo Kaspersky läuft. 1:0 für die USA im SchnüffelWettbewerb.

  37. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 04.12.17 - 22:24

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (...) und SeLinux

    Das lässt du bitte mal schön raus oder lieferst einen Beleg - OK, hast keinen Beleg, nicht?

    Und lass dich bitte nicht auf eine Ebene herab "könnte ja die NSA eine Backdoor versteckt haben". Auf der Ebene könnten nämlich "die Russen" ebenso überall eine Backdoor eingeschläust haben - womit wir wo genau wären?

    Also bitte, lass den SeLinux/NSA Blödsinn.

    Tipp: z.B. für jedes Tablet oder Smartphone kanns besser einfach (neben Apple) auf Google Play Services hinweisen. Das wäre nämlich (im Gegensatz zu der SeLinux/Spyware-Theorie) durchaus realistisch.

  38. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: matzems 05.12.17 - 06:26

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > (...) und SeLinux
    >
    > Das lässt du bitte mal schön raus oder lieferst einen Beleg - OK, hast
    > keinen Beleg, nicht?
    >
    > Und lass dich bitte nicht auf eine Ebene herab "könnte ja die NSA eine
    > Backdoor versteckt haben". Auf der Ebene könnten nämlich "die Russen"
    > ebenso überall eine Backdoor eingeschläust haben - womit wir wo genau
    > wären?
    >
    > Also bitte, lass den SeLinux/NSA Blödsinn.
    >
    > Tipp: z.B. für jedes Tablet oder Smartphone kanns besser einfach (neben
    > Apple) auf Google Play Services hinweisen. Das wäre nämlich (im Gegensatz
    > zu der SeLinux/Spyware-Theorie) durchaus realistisch.

    SeLinux ist ein Software der US Firma Red Hat und NSA. Schau mal in dein Android bei den "libselinux" Linzenzen wer dort schwarz auf weiss als Lizenztrager steht: NSA. Ok wenn du nun glaubst das die NSA weltweit ein tool für handys PCs kostenlos zur Verfügung stelltum der Welt einen Weltfrieden zu schenken darfst du dies gerne tun. Donald Trump singt auch täglich im weißen mit seinem Stab Nicole :"ein bisschen Frieden ein bißchen. ..".
    Mir reicht der Fakt das die NSA es hauptsächlich programmiert hat um zu ahnen welchem Zweck es dient.

  39. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 05.12.17 - 09:20

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schau mal in dein
    > Android bei den "libselinux" Linzenzen wer dort schwarz auf weiss als
    > Lizenztrager steht: NSA.

    Captain Obvious?

    > Mir reicht der Fakt das die NSA es hauptsächlich programmiert hat um zu
    > ahnen welchem Zweck es dient.

    Mal überlegen, in 19 Jahren (!!!) wurde trotz OpenSource Lizenz NICHTS gefunden - auch nicht in den massig Dokumenten, die wir von Snowden haben.

    Ja, die Vorstellung, dass eine "Nationale Sicherheitsbehörde" eben nicht nur für "Angriff", sondern auch für "Verteidigung" zuständig ist - und dann Sicherheitskonzepte wie SeLinux entwickelt - völlig lächerlich!

    Du hast so ungefähre Vorstellung, was SeLinux eigentlich ist bzw. macht? Bisschen andere Abteilung als "Abhören" - findest du nicht?

    Ja - du kannst nicht beweisen, dass keine Backdoor eingebaut ist - das ist ja eben der Witz hinter sämtlichen Verschwörungstheorien.

    Und nein, niemand erwartet, dass du ohne zu hinterfragen gerade Software aus dem Hause NSA vertraust. Aber wenn du dir mal die Fakten anschaust - müsstest eigentlich selber merken.

    Und ja, wenn du dich dann besser fühlst, steht es dir frei, Alternativen wie AppArmor zu nutzen. Deine ursprüngliche Aussage ist deshalb trotzdem so absolut nicht tragbar.

  40. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: matzems 05.12.17 - 10:00

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schau mal in dein
    > > Android bei den "libselinux" Linzenzen wer dort schwarz auf weiss als
    > > Lizenztrager steht: NSA.
    >
    > Captain Obvious?
    >
    > > Mir reicht der Fakt das die NSA es hauptsächlich programmiert hat um zu
    > > ahnen welchem Zweck es dient.
    >
    > Mal überlegen, in 19 Jahren (!!!) wurde trotz OpenSource Lizenz NICHTS
    > gefunden - auch nicht in den massig Dokumenten, die wir von Snowden haben.
    >
    > Ja, die Vorstellung, dass eine "Nationale Sicherheitsbehörde" eben nicht
    > nur für "Angriff", sondern auch für "Verteidigung" zuständig ist - und dann
    > Sicherheitskonzepte wie SeLinux entwickelt - völlig lächerlich!
    >
    > Du hast so ungefähre Vorstellung, was SeLinux eigentlich ist bzw. macht?
    > Bisschen andere Abteilung als "Abhören" - findest du nicht?
    >
    > Ja - du kannst nicht beweisen, dass keine Backdoor eingebaut ist - das ist
    > ja eben der Witz hinter sämtlichen Verschwörungstheorien.
    >
    > Und nein, niemand erwartet, dass du ohne zu hinterfragen gerade Software
    > aus dem Hause NSA vertraust. Aber wenn du dir mal die Fakten anschaust -
    > müsstest eigentlich selber merken.
    >
    > Und ja, wenn du dich dann besser fühlst, steht es dir frei, Alternativen
    > wie AppArmor zu nutzen. Deine ursprüngliche Aussage ist deshalb trotzdem so
    > absolut nicht tragbar.

    Weil es open source ist glaubst du also dass die riesen community es auf herz und nieren geprüft hat? Leider nein, die ist mit so was völlig überfordert und bastelt lieber eine eigene Distribution oder displaymanager etc anstatt die Qualität vom kernel zu verbessern.
    Siehe Heartbleed Lücke. Die community raft nix. Open source schützt da vor nix.
    Und der Vater von Linus hat selbst zugegeben dass sein sohn vom US angesprochenund zum Schweigen verpflicht wurde. (Linus T lebt mit seiner Familie in den USA und muss per Gesetz der NSA gehorchen wie AT&T & co.).
    Wer sich mit denen anlegt endet wie Snowden und Assange.

  41. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 05.12.17 - 10:32

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es open source ist glaubst du also dass die riesen community es auf
    > herz und nieren geprüft hat? Leider nein, die ist mit so was völlig
    > überfordert und bastelt lieber eine eigene Distribution oder displaymanager
    > etc anstatt die Qualität vom kernel zu verbessern.
    > Siehe Heartbleed Lücke. Die community raft nix. Open source schützt da vor
    > nix.

    Das geht alles völlig (!) am Thema vorbei.

    OpenSource hält die NSA ziemlich effektiv davon ab, Code einzubauen: "Schicke jetzt mal die Daten an unsere Server" - wie das z.B. Google Play Services macht oder Windows 10 macht. Denn du willst mir nicht erklären, dass du so etwas nicht blickst ;).

    Was du meinst, sind Sicherheitslücken - egal ob absichtlich oder unabsichtlich.

    Im Falle SeLinux wohl Privilegien-Eskalation (?). Was sein kann, dass die NSA da etwas in der Richtung bei SeLinux kennt (ja, vielleicht auch absichtlich eingebaut hat).
    Spätestens seit Snowden ist ja aber wohl bekannt, dass die NSA allgemein Scheiß mit Sicherheitslücken macht - ganz gleich welcher Software.

    Genaus kannst du wohl definitiv genauso wenig sicher sein, dass z.B. der russische Geheimdienst eine vergleichbare Sicherheitslücke in SeLinux gefunden hat und diese geheim hällt.

    Was ich so ähnlich übrigens schon gestern geschrieben habe.

    Und wieso genau sollte ich vor diesem Hintergrund einen Unterschied machen, ob das von der NSA kommt oder nicht?

  42. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: matzems 05.12.17 - 21:40

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schau mal in dein
    > > Android bei den "libselinux" Linzenzen wer dort schwarz auf weiss als
    > > Lizenztrager steht: NSA.
    >
    > Captain Obvious?
    >
    > > Mir reicht der Fakt das die NSA es hauptsächlich programmiert hat um zu
    > > ahnen welchem Zweck es dient.
    >
    > Mal überlegen, in 19 Jahren (!!!) wurde trotz OpenSource Lizenz NICHTS
    > gefunden - auch nicht in den massig Dokumenten, die wir von Snowden haben.
    >
    > Ja, die Vorstellung, dass eine "Nationale Sicherheitsbehörde" eben nicht
    > nur für "Angriff", sondern auch für "Verteidigung" zuständig ist - und dann
    > Sicherheitskonzepte wie SeLinux entwickelt - völlig lächerlich!
    >
    > Du hast so ungefähre Vorstellung, was SeLinux eigentlich ist bzw. macht?
    > Bisschen andere Abteilung als "Abhören" - findest du nicht?
    >
    > Ja - du kannst nicht beweisen, dass keine Backdoor eingebaut ist - das ist
    > ja eben der Witz hinter sämtlichen Verschwörungstheorien.
    >
    > Und nein, niemand erwartet, dass du ohne zu hinterfragen gerade Software
    > aus dem Hause NSA vertraust. Aber wenn du dir mal die Fakten anschaust -
    > müsstest eigentlich selber merken.
    >
    > Und ja, wenn du dich dann besser fühlst, steht es dir frei, Alternativen
    > wie AppArmor zu nutzen. Deine ursprüngliche Aussage ist deshalb trotzdem so
    > absolut nicht tragbar.

    Der NSA zu "entkommen" halte ich für unmöglich,da so ziemlich das meiste was Software betrifft made in USA ist. Ich versuche es auch erst gar,da die klüger als ich sind.
    AT&T, google,Microsoft, redhat/selinux sind die ganz offiziellen Partner der NSA (nix Theorie, ganz offiziell) linus T wurde zum Schweigen verdonnert, apple hüllt sich noch mehr in schweigen, und von x-US open source Programmierern die freiwillig oder unfreiwillig bugs/zero-day lücken einbauen und diese nur der nsa weiterleiten will ich gar nicht drüber nachdenken.
    Die USA/NSA haben nun mal das software monopol weltweit und es wäre naiv das das guantanomo/jeder Bürger kriegt überall waffen/überall in der welt krieg spielende/black water/blackrock...Land USA dies nicht gnadenlos bis zum Anschlag ausnutzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.17 21:41 durch matzems.

  43. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 05.12.17 - 22:23

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der NSA zu "entkommen" halte ich für unmöglich,da so ziemlich das meiste
    > was Software betrifft made in USA ist.

    Und deshalb ist unsere einzige Chance überhaupt irgendetwas zu reißen, auf freie Software zu setzen - oder wenigstens OpenSource.

    > AT&T, google,Microsoft, redhat/selinux sind die ganz offiziellen Partner
    > der NSA (nix Theorie, ganz offiziell) linus T wurde zum Schweigen
    > verdonnert, apple hüllt sich noch mehr in schweigen, und von x-US open
    > source Programmierern die freiwillig oder unfreiwillig bugs/zero-day lücken
    > einbauen und diese nur der nsa weiterleiten will ich gar nicht drüber
    > nachdenken.

    Du findest in Snowden-Dokumente zu PRISM die Namen Google, Microsoft und Apple - RedHat wäre mir neu.

    Sorry, aber man ließt doch immer wieder, dass Regierungen doch bitte schön mehr auf OpenSource setzen sollen. Und wenn dann jemand was in der Richtung macht, ists auch wieder falsch?

    Habe hier noch sehr schönen Link gefunden:

    https://www.redhat.com/en/blog/red-Hats-decade-of-collaboration-with-government-and-the-open-source-community

    Und noch ein Punkt:

    Also dein Argument ist ja nach wie vor, dass du NSA gehört hast; und das ist ja böse und revidiert alle Fakten, die wir haben.

    Was sagst du eigentlich zu Tor?

    Mein ja nur, das Tor-Projekt wird zu großen Teilen von der US Regierung finanziert. Die Pumpen da so 2 Millionen im Jahr rein.

    Und trotzdem wird Tor von Snowden genutzt und als extrem wichtig hervorgehoben. Und der wird wohl mehr wissen, als wir.

    Was ich damit sagen will: WACH MAL AUS DEINEM SCHWARZ-WEIß-DENKEN AUF.

    Gerade bei solchen Gebilden mit >30.000 Mitarbeitern gibt es kein absolutes gut oder böse. Und wenn jemand etwas als OpenSource veröffentlichen will, kann er das - egal, ob Community, NSA, Microsoft, Google, Apple, ...

    Und wenn es absolut keine Argument dagegen gibt (neben den reinen Namen des Urhebers) - so what's the problem?

    Gut, bin wahrscheinlich "out".

    Gruß, Tuxgamer



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.17 22:28 durch Tuxgamer12.

  44. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: matzems 06.12.17 - 06:00

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matzems schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der NSA zu "entkommen" halte ich für unmöglich,da so ziemlich das meiste
    > > was Software betrifft made in USA ist.
    >
    > Und deshalb ist unsere einzige Chance überhaupt irgendetwas zu reißen, auf
    > freie Software zu setzen - oder wenigstens OpenSource.
    >
    > > AT&T, google,Microsoft, redhat/selinux sind die ganz offiziellen Partner
    > > der NSA (nix Theorie, ganz offiziell) linus T wurde zum Schweigen
    > > verdonnert, apple hüllt sich noch mehr in schweigen, und von x-US open
    > > source Programmierern die freiwillig oder unfreiwillig bugs/zero-day
    > lücken
    > > einbauen und diese nur der nsa weiterleiten will ich gar nicht drüber
    > > nachdenken.
    >
    > Du findest in Snowden-Dokumente zu PRISM die Namen Google, Microsoft und
    > Apple - RedHat wäre mir neu.
    >
    > Sorry, aber man ließt doch immer wieder, dass Regierungen doch bitte schön
    > mehr auf OpenSource setzen sollen. Und wenn dann jemand was in der Richtung
    > macht, ists auch wieder falsch?
    >
    > Habe hier noch sehr schönen Link gefunden:
    >
    > www.redhat.com
    >
    > Und noch ein Punkt:
    >
    > Also dein Argument ist ja nach wie vor, dass du NSA gehört hast; und das
    > ist ja böse und revidiert alle Fakten, die wir haben.
    >
    > Was sagst du eigentlich zu Tor?
    >
    > Mein ja nur, das Tor-Projekt wird zu großen Teilen von der US Regierung
    > finanziert. Die Pumpen da so 2 Millionen im Jahr rein.
    >
    > Und trotzdem wird Tor von Snowden genutzt und als extrem wichtig
    > hervorgehoben. Und der wird wohl mehr wissen, als wir.
    >
    > Was ich damit sagen will: WACH MAL AUS DEINEM SCHWARZ-WEIß-DENKEN AUF.
    >
    > Gerade bei solchen Gebilden mit >30.000 Mitarbeitern gibt es kein absolutes
    > gut oder böse. Und wenn jemand etwas als OpenSource veröffentlichen will,
    > kann er das - egal, ob Community, NSA, Microsoft, Google, Apple, ...
    >
    > Und wenn es absolut keine Argument dagegen gibt (neben den reinen Namen des
    > Urhebers) - so what's the problem?
    >
    > Gut, bin wahrscheinlich "out".
    >
    > Gruß, Tuxgamer

    Du legst mir worte in den Mund die ich nicht geschrieben habe. Ich sage nicht das die nsa "böse" ist. Die NSA ist der beste geheimdienste der welt der den besten job macht. Natürlich zum schutz der USA, denn das ist der Aufgabe.
    Weiterhin sage ich nicht opensource ist schlecht. Die NSA hat überall ihre finger, egal ob proprietäre software (apple/Microsoft. ..) und in open source.
    Nur der naive Glaube, nur weil 1000.000 Zeile open source vorliegen ist das keine 0-day Lücke oder bug drin den nur die nsa kennt wäre naiv.
    Und noch naiver in meinen augen dass die NSA für das weltweit frei verfügbare linux sicherheitsverbesserungen kostenlos zu Verfügung stellt, welches dann auch china, russland und nordkorea kostenlos nutzt. Kim jong, Putin, Assad und co. sagen danke NSA für das tolle kostenfreie selinus. Hahaha.

    Dazu brauch ich keine Beweise. Die erde ist rund, die sonne geht im osten auf...und snowden war toll, aber er hat nicht 100% der nsa tätigkeit aufgedeckt. Wie man sieht kommt auch nach snowden immer mehr an Tageslicht wie z.b. das es ständig bei windows zero day lücken gibt die merkwurdiger weise die nsa schon jahre kannte und nutzte: einprogrammierte Lücke?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.17 06:04 durch matzems.

  45. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 06.12.17 - 08:58

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du legst mir worte in den Mund die ich nicht geschrieben habe. Ich sage
    > nicht das die nsa "böse" ist.

    Na gut, ganz kurz: Ist natürlich lustig, dass du danach noch einmal wieder genau das schreibst, wovon ich geredet habe. Nämlich einziges Argument: Ist NSA.

    In diesem Kontext von "böse" zu sprechen war sicherlich eine Übertreibung meinerseits; an meiner eigentlichen Aussage ändert das nichts.

    > Nur der naive Glaube, nur weil 1000.000 Zeile open source vorliegen ist das
    > keine 0-day Lücke oder bug drin den nur die nsa kennt wäre naiv.

    Was ich auch anders formuliert vor 2 Beiträgen geschriebej habe - weshalb mir völlig schleierhaft ist, wieso du versuchst es so hinzustellen, als wäre ich anderer Meinung.

    Ich erinnere:

    "Was sein kann, dass die NSA da etwas in der Richtung bei SeLinux kennt (ja, vielleicht auch absichtlich eingebaut hat).
    Spätestens seit Snowden ist ja aber wohl bekannt, dass die NSA allgemein Scheiß mit Sicherheitslücken macht - ganz gleich welcher Software. "

    > Und noch naiver in meinen augen dass die NSA für das weltweit frei
    > verfügbare linux sicherheitsverbesserungen kostenlos zu Verfügung stellt,
    > welches dann auch china, russland und nordkorea kostenlos nutzt. Kim jong,
    > Putin, Assad und co. sagen danke NSA für das tolle kostenfreie selinus.
    > Hahaha.

    Die Frage, was du zu Tor sagst, war übrigens ernst gemeint. Das würde mich wirklich interessieren.

  46. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: matzems 07.12.17 - 08:23

    Tuxgamer12 schrieb:

    > Die Frage, was du zu Tor sagst, war übrigens ernst gemeint. Das würde mich
    > wirklich interessieren.

    1. Wo NSA drauf steht ist auch NSA drin: SeLinux, Windows
    2. So wo kein NSA drauf ist sich in wichtigen höchstwahrscheinlich auch drin: Tor, Apple....

    Ich würde niemals diesen Schnüffeldienst unterschätzen.
    Was die wollen kriegen die hin. USA ist das zentrum von it und geheimdiensten. Die machen dinge davon träumen wir nicht mal.
    Schau dir mal deren 2 riesen Rechenzentren an. Die machen wahrscheinlich Apple und Microsoft noch was vor. Bzw. die cooperieren ja mit denen. Und wenn man weiss das auch google best friend der us geheimdienste ist (offiziell und freiwillig ). Dann mach ich mir auch bei tor kein illusionen das die dort genug Maulwürfe drin haben und lächelnd alles anhören während alle sich in sicherheit wiegen.

    Das einzige wo vielleicht die nsa nicht die finger drin haben ist Kaspersky, dort haben die russen ihre finger drin.;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.17 08:24 durch matzems.

  47. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: Tuxgamer12 07.12.17 - 12:59

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxgamer12 schrieb:
    >
    > > Die Frage, was du zu Tor sagst, war übrigens ernst gemeint. Das würde
    > mich
    > > wirklich interessieren.
    >
    > 1. Wo NSA drauf steht ist auch NSA drin: SeLinux, Windows
    > 2. So wo kein NSA drauf ist sich in wichtigen höchstwahrscheinlich auch
    > drin: Tor, Apple....
    >
    > Ich würde niemals diesen Schnüffeldienst unterschätzen.
    > Was die wollen kriegen die hin. USA ist das zentrum von it und
    > geheimdiensten. Die machen dinge davon träumen wir nicht mal.
    > Schau dir mal deren 2 riesen Rechenzentren an. Die machen wahrscheinlich
    > Apple und Microsoft noch was vor. Bzw. die cooperieren ja mit denen. Und
    > wenn man weiss das auch google best friend der us geheimdienste ist
    > (offiziell und freiwillig ). Dann mach ich mir auch bei tor kein illusionen
    > das die dort genug Maulwürfe drin haben und lächelnd alles anhören während
    > alle sich in sicherheit wiegen.
    >
    > Das einzige wo vielleicht die nsa nicht die finger drin haben ist
    > Kaspersky, dort haben die russen ihre finger drin.;-)

    Okay, das ist eine Einstellung, die vertretbar ist (wohlgemerkt: Ich bin immer noch anderer Meinung, akzeptiere aber deine Einstellung).

    Fraglich ist jedoch trotzdem, wieso du SeLinux besonders hervorgehoben hast - wie auch schon angesprochen wurde, ist SeLinux rein logisch nicht der sinvollste Angriffspunkt, wenn man z.B. auf Handys Google Play, auf PCs Intel ME oder allgemein Lücken im z.B. Kernel hat, die dann nicht nur auf dem Teil von Systemen, mit SeLinux funktionieren, sondern auf allem Linux-basiertem.

  48. Re: In einer Diktatur wie Russland,

    Autor: ffx2010 05.12.17 - 14:08

    Die NSA geht viel raffinierter vor: Die haben den Zugang per Netzwerk direkt im Intel bzw. AMD Prozessor integriert (mittels intel me: https://github.com/corna/me_cleaner )

    Man braucht also keine Backdoors mehr im Betriebssystem, die Backdoor ist bereits in der Hardware. Leider wurde die NSA ja vor einiger Zeit gehackt und man weiss bis heute nicht, welche Infos abhanden gekommen sind. Von daher kann man davon ausgehen, dass inzwischen auch andere Geheimdienste Zugang zu Deinem IntelME haben. Vielleicht sogar schon die Mafia? Das weiss selbst die NSA nicht mehr.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  2. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Schramberg-Waldmössingen
  3. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  4. Rail Power Systems GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 594€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. AV-Receiver Fehlerhafte HDMI-2.1-Chips führen zu Blackscreen

Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

  1. CD Projekt Red: Cyberpunk 2077 erscheint etwas später
    CD Projekt Red
    Cyberpunk 2077 erscheint etwas später

    Die Entwickler schaffen es doch nicht zum versprochenen Termin: CD Projekt Red verschiebt den Start von Cyberpunk 2077 auf Dezember 2020.

  2. VATM Virtuell: Streit um Einjahresverträge im Mobilfunk eskaliert
    VATM Virtuell
    Streit um Einjahresverträge im Mobilfunk eskaliert

    Eine Staatssekretärin legt den Streit um kürzere Verträge innerhalb der Bundesregierung offen. Der VATM will daran festhalten, dass die Kunden jedes Jahr ein neues Handy bekommen, mit langen Vertragslaufzeiten.

  3. Quartalszahlen: AMD macht Rekordumsatz
    Quartalszahlen
    AMD macht Rekordumsatz

    Die CPU-Sparte zieht weiter an und die Next-Gen-Konsolen machen sich bemerkbar, einzig das Grafikkartengeschäft schwächelt - noch.


  1. 19:17

  2. 19:08

  3. 18:43

  4. 18:15

  5. 17:45

  6. 17:30

  7. 17:15

  8. 17:00