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Warum keine EC-Karten?

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  1. Warum keine EC-Karten?

    Autor: pointX 06.12.17 - 23:45

    Warum kann man denn an den Tanksäulen nicht einfach mit EC-Karten bezahlen?

    Ich habe in der Nähe gleich 2 Benzin-Tankstellen, die 24/7 geöffnet haben, obwohl nachts kein Mitarbeiter dort ist - bezahlt wird über ein EC-Terminal, von denen es bei einer Tankstelle eins und bei der anderen gleich mehrere (insgesamt glaube ich 4 für 8 Zapfsäulen) gibt.
    Wenn so ein Terminal wirklich so viel kosten würde, wie können diese Tankstellen sich das dann leisten?

    Was ist der Grund dafür, dass man diese unsäglichen RFID-Karten eingeführt hat? Man stelle sich das mal in anderen Bereichen vor: eine Karte für Aral, eine für Shell, eine für Aldi, eine für Lidl, eine für....

    Abgesehen davon zeigt der Artikel nur mal wieder, dass für mich (!) ein E-Auto (auf dem Land) nicht in Frage kommt. Bei einer Reichweite von <300km (und zwar realistisch, und nicht nur bei 70km/h schleichen bergab ohne Klima/Heizung/Licht und Gegenwind) werden bei mir evtl. 80% der Fahrten abgedeckt.
    Das heißt aber gleichzeitig, dass ich jede Woche an einem Tag einen Stop von mehr als einer Stunde zwangsweise machen müsste.

    Für einen teuren Zweitwagen oder als Stadtauto mag ein Akku-Auto in Ordnung sein - gerade in der Stadt stellt sich allerdings die Frage, ob ein guter ÖPNV da nicht die bessere alternative ist. Und gerade in ländlicheren Regionen, wo es diesen nicht gibt, eignet sich ein Akku-Auto weniger.

    Das einzige was an den Komfort des Verbrenners herankommt wäre ein Wasserstoffauto. Hohe Reichweite, und in 10min vollgetankt.

    Ländliche Bewohner mit Haus/Garage könnten ihren Treibstoff selber produzieren, der tagsüber (mit Photovoltaik) produzierte Wasserstoff kann einfach bis abends in einem Tank gespeichert werden. Ein notwendiger Ausbau der Netze, um den Strom vom Haus zum Arbeitgeber (wo der Wagen tagsüber steht) transportiert und nerviges dauerndes anstöpseln fällt weg.

    Dezentrale Photovoltaikkraftwerke werden zu Tankstellen, die zur Netzstabilität beitragen, indem sie bei Spitzenzeiten (voller Sonnenschein, wenig Vebrauch) nicht abgeschaltet werden müssen und Ökostrom-Umlage für nichts kassieren, sondern einfach Wasserstoff produzieren. Und in Spitzenlastzeiten können Gasturbinen oder Brennstoffzellen schnell hochgefahren werden, und sind so sowohl Grund- als auch Spitzenlastfähig, im Gegensatz zu heutigen Photovoltaikanlagen, die nur Strom liefern wenn die Sonne scheint, und nicht wenn die Verbraucher ihn benötigen.
    100% erneuerbare Energien mit der heutigen Netzstabilität (Grund+Spitzenlast) sind ohne einen Langzeitspeicher wie Wasserstoff mit einer hohen Speicherkapazität nicht machbar.

    Aber es wird ja lieber auf Anlagen die bei viel Wind und viel Sonne abgeschaltet werden müssen gesetzt, weil man auf Smart Grids, intelligente Waschmaschinen und dem E-Auto als Akku für das Stromnetz setzt. Tolle buzzwords, die nichts als leere Versprechungen bleiben, da sie völlig am Verhalten der Kunden vorbei entwickelt werden.

  2. Re: Warum keine EC-Karten?

    Autor: stiGGG 07.12.17 - 00:44

    pointX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ländliche Bewohner mit Haus/Garage könnten ihren Treibstoff selber
    > produzieren, der tagsüber (mit Photovoltaik) produzierte Wasserstoff kann
    > einfach bis abends in einem Tank gespeichert werden. Ein notwendiger Ausbau
    > der Netze, um den Strom vom Haus zum Arbeitgeber (wo der Wagen tagsüber
    > steht) transportiert und nerviges dauerndes anstöpseln fällt weg.

    Dir ist aber schon klar, dass so eine Anlage locker das 5fache kostet, wie das bereits vorhandene Haus? Und das alles weil du "dauerndes anstöpseln" nervig findest?

  3. Re: Warum keine EC-Karten?

    Autor: der_Volker 07.12.17 - 12:27

    Wasserstoff verflüssigen ist gar nicht so einfach, zuhause im Carport kriegt man das nicht ohne weiteres hin.

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