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Alle Fehler zu Lasten des Kunden: Dienstleistung geht ander herum.

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  1. Alle Fehler zu Lasten des Kunden: Dienstleistung geht ander herum.

    Autor: abufrejoval 12.12.17 - 18:37

    Meistens nutze ich die S-Bahn nur, um zum Flughafen zu kommen. Keine hält vor der Tür, statt dessen muß ich mich entscheiden, zu welcher von drei Linien ich mit dem Auto fahre. Dafür habe ich dann die RMV App auf dem Handy und verfolge i.d.R. bevor ich ins Auto steige, welche der drei Linien denn heute wie viel Verspätung hat.

    Da ist mein Hauptproblem: Man kann sich auf den RMV einfach nicht verlassen.

    Erst wenn die S-Bahn tatsächlich vor einem hält, steigt die Wahrscheinlichkeit, daß sie den Flughafen rechtzeitig erreicht auf 9x%. Freilich kann selbst auf der einen Station zwischen Raunheim und dem Frankfurter Flughafen mal ein Ast oder Baum auf die Schienen fallen und dann wären die ¤150 für Parken am Flughafen doch "günstiger" gewesen.

    Einmal habe schon in der Bahn gesessen, 10 Minuten Verspätung, aber ohne Anzeige in der App, hatte mein Ticket gekauft, als die Ansage kam, daß der Zug wegen eines Baumes auf der Strecke nicht losfahren kann. Immerhin konnte ich da noch meine Koffer wieder herunterholen und zum Auto sprinten, aber mein Handyticket nicht einfach zurückgeben.

    Bei einer Zugfolge wie bei der Pariser Metro, kann man schon mal einen Zug verpassen, um einen Fahrschein zu lösen. Wenn die S-Bahn aber schon planmäßig nur alle 30 Minuten fährt und selten weniger als 10 Minuten gegenüber Plan abweicht und der Ticketautomat gerade mal wieder schlecht gelaunt sind oder eine Schlange davor steht, dann ist die Bahn bzw. das Nahverkersunternehmen erst mal in der Schuld, einem den Transport ohne Anschluß-verpaßt-Risiko zu ermöglichen, bevor sie die Schwarzfahrerkeule schwingen.

    Ich drücke nie auf die Kauftaste in der RMV App, bevor die S-Bahn nicht vor mir bremst , weil ich nie sicher bin, ob ich nicht doch zur anderen Linie (schlechtere Parkmöglichkeiten) oder gar zum Flughafen muß, weil der Zug ausfällt oder mit großer Verspätung kommt. Ich war mir nie bewußt, daß ich damit das Risiko eingehe, als Schwarzfahrer belangt zu werden: Bisher nervt mich eher, daß dank dieser Fummelei mit Koffern am Bahnsteig die Chancen eines heruntergefallenen Handys so steigen, denn da ist ja das Flugticket auch noch drin: Ich würde das Ticket deutlich lieber nach dem Verstauen des Gepäcks im Sitzen kaufen.

    Natürlich habe ich da schon 2 Stunden Puffer für einen 50 Minuten Flug eingeplant...

    Ein System welches mir erst nach pünktlichem Erreichen des Zieles den Fahrpreis als Lastschrift abbucht, wäre nicht nur fairer, sondern eindeutig auch die bessere Motivation für das Personentransportunternehmen. Ich bekomme auch keine Vorschußlorbeeren für meine Arbeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.12.17 18:37 durch abufrejoval.

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