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"Die niedrigere Datendichte kommt der Zuverlässigkeit zugute"

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  1. "Die niedrigere Datendichte kommt der Zuverlässigkeit zugute"

    Autor: HerrMannelig 11.12.17 - 16:05

    Was hat Datendichte mit Zuverlässigkeit zu tun? Ist das wirklich so? Oder sind die Platten nicht anfälliger, da mehr mechanische Teile?

  2. Re: "Die niedrigere Datendichte kommt der Zuverlässigkeit zugute"

    Autor: My1 11.12.17 - 16:40

    Gewissermaßen hat die Datendichte schon was damit zutun da weniger atome pro speichereinheit verantwortlich sind und schneller Spaß passieren kann dazu kommt, was golem nicht erwähnt hat, dass die andere Platte mit nur 8 Scheiben mit shingled magnetic recording arbeitet also dass sich die daten teils überlappen, was auch nicht hilft.

    Ist doch bei flash ja auch so. Slc hält länger und so als mlc oder tlc

    Asperger inside(tm)

  3. Re: "Die niedrigere Datendichte kommt der Zuverlässigkeit zugute"

    Autor: Dadie 11.12.17 - 22:28

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gewissermaßen hat die Datendichte schon was damit zutun da weniger atome
    > pro speichereinheit verantwortlich sind und schneller Spaß passieren kann
    > dazu kommt, was golem nicht erwähnt hat, dass die andere Platte mit nur 8
    > Scheiben mit shingled magnetic recording arbeitet also dass sich die daten
    > teils überlappen, was auch nicht hilft.
    >
    > Ist doch bei flash ja auch so. Slc hält länger und so als mlc oder tlc

    Obgleich die Erklärung in meinen Augen durchaus logisch klingt, sagen die Datenblätter etwas anderes.

    So hat eine Seagate ST8000NM0105 eine areal density von 1334 Gb/in²[1] und dabei eine Errorrate von 1 in 10^15. Obwohl dagegen eine HGST HUH728080ALE600/0F23267 nur eine areal density von 664 Gb/in²[2] besitzt hat die Platte ebenfalls eine Errorrate von 1 in 10^15. Bei anderen Werten wie MTBF und MTTF sieht es relativ ähnlich aus.

    Natürlich ist eine Errorrate von 1 in 10^15 weiterhin inakzeptabel für derartig große Speichermedien, da damit faktisch die vollständige Platte nur ein paar mal (sicher) beschrieben/gelesen werden kann und somit die Platten für viele RAID Modis wie z.B. RAID 5 disqualifiziert ist. Aber es ging ja nur darum zu zeigen, dass es zumindest die Dichte kein direkte Indikator für die Zuverlässigkeit ist. Siehe hierzu auch: http://www.zdnet.com/article/why-raid-5-stops-working-in-2009/

    So sehr ich Toshiba mag (IMO beste Preis/Leistung auf dem HDD Markt aktuell), deren Errorrate mit 1 in 10^14 (selbst bei den "High-Reliability" Platten), deren Leistungsaufnahme (obgleich HGST sich hier auch nicht mit Ruhm bekleckert) und deren sonstige Werte (z.B. MTBF und MTTF) sind die schlechtesten aktuell auf dem Markt.

    Persönlich habe ich großartige Erfahrung mit Toshiba gemacht, aber die Datenblätter sagen klar, dass höhere Dichte nicht zwangsläufig unzuverlässiger bzw. niedrigere Dichte nicht zwangsläufig zuverlässiger bedeutet.

    [1]
    https://www.staples.com/Seagate-Enterprise-ST8000NM0105-8TB-SATA-6-Gbps-3-5-Internal-Hard-Drive/product_IM13A1897

    [2]
    https://gzhls.at/blob/ldb/d/4/d/0/8b4779200cbc90587c7aa6def0b050618125.pdf



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.17 22:29 durch Dadie.

  4. Re: "Die niedrigere Datendichte kommt der Zuverlässigkeit zugute"

    Autor: My1 12.12.17 - 09:41

    okay, ich bin nur die Theorie durchgegangen, ich hab mir jetzt nicht die datenblätter reingezogen, ich war aufm handy und mit drossel. es kann auch sein dass die zwar etwas besser sein kann, theoretisch, die hersteller aber nicht dafür grade stehen wollen wenns nicht geht. oder aber die 9. scheibe ist ihre eigene fehlerquelle, was weiß ich.

    Asperger inside(tm)

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