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Rein Ergebnisorientiert

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  1. Rein Ergebnisorientiert

    Autor: MarioWario 15.12.17 - 11:27

    haben weder Pai noch Wheeler was gerissen. Der Traffic ist teuer, vergleichsweise lahm und unvollständig. Eigentlich sollte die Konkurrenz mit kleinen ISP's gefördert werden und lokale Schiedsgerichte sollte über Fouls entscheiden - da offenbar in zentralen Regulierungsbehörden nix passiert (siehe auch bei uns - insbesondere im Fall O2).

    Gründe:
    Durch Lobbyarbeit wurden Städte gestoppt eigene Netz zu bauen -> Scheiße.
    Es gibt oft nur einen TELCO/ISP - da sollte man immer die Zerschlagung zwingend einführen bzw. den Zwang zur kontrollierten Netzvermietung.

    Natürlich sind Firmen wie Netflix ein Problem für Netze und sollten sich an der Entlastung lokaler Infrastruktur beteiligen müssen - evtl. mit einer Infrastrukturabgabe der aus den gesammelten Monatsbeiträgen - Beispiel: Bei EUR 7 für ein Netflix-Monatsabo sollte die Telekom schon 50 Cent kassieren (schließlich verbrauchen einige Streamer 1 TB Daten p.m. auf der letzten Meile - da wo es wirklich eng wird).

    Insgesamt ist auch die Entwicklung von DSL ein Problem, da es nur Download-Speed ohne Upload-Speed gibt - mit symetrischen Geschwindigkeiten wären mehr Services und eine flexiblere Nutzung möglich (Webserver, BackUp, VPN für HomeOffice, etc.).

    Im Endeffekt wäre die Deregulierung gut, wenn ohne den Lobbyismus ein fairer Wettbewerb entstünde - so kassieren Großkonzerne unverdiente Milliarden für eine Nullleistung und die Gesamtwirtschaft nimmt Schaden - egal ob unter Obama oder Trump: DAS IST MIST.
    Nachtrag: Hätte auch Schröder oder Merkel schreiben können.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.17 11:35 durch MarioWario.

  2. Re: Rein Ergebnisorientiert

    Autor: m8Flo 16.12.17 - 03:30

    Nein, Netflix sollte nicht zahlen müssen. Jeder Internetkunde sollte seinem Internet-Anbieter so viel Geld geben, dass dieser seinen Traffic bezahlen kann. Was du fordest ist so, als würde ein Kino von dir Geld für das Ticket und zusätzlich noch Geld vom Filmehersteller verlangen. Alleine adran sollte man schon merken, wie dämlich die Idee ist.

    Übrigens ist es eine Lüge, dass ISP solche Probleme mit dem Traffic haben. Wenn sie das haben, dann liegt das lediglich an ihrer schlechten Umsetzung. Traffic ist verdammt billig, speziell für ISP's. Eingehender Traffic ist sogar nochmal um einiges billiger als ausgehender. Natürlich muss ein ISP zusätzlich noch seine Netze instandhalten und upgraden, jedoch sollte das im Preis der Nutzer enthalten sein. Wenn ein ISP seine Preise nicht ordentlich kalkulieren kann, dann wird eindeutig etwas falsch gemacht.

    Es ist auch unmöglich, sämtlichen ISPs der Welt geld zu zahlen. Super, wenn die Telekom 50 cent kassiert, pro Kunde auf Netflix. Jedoch haben wir noch paar zehntausend mehr ISP auf der Welt. Lass denen doch allen auch 50 cent geben. merkste selbst, wa?

    Bei kompetenter Planung und kompetenten Management ist es für einen ISP kein Problem, ein solides Netz instand zu halten und gleichzeit haufenweise gewinne zu erzielen. Wenn Netflix geld an die Telekom zahlen würde, dann würde diese Geld vermutlich nicht in den Leitungen der Kunden landen, sondern in den Geldbeuteln der Manager.

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