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beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

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  1. beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: phender 16.06.06 - 14:42

    "...beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen."
    Wenn das wirklich so wäre wären sie entweder Masochisten oder hätten illegale Absprachen mit MS, auch genannt Kartell. Da Marktwirtschaft darauf beruht, sich am Markt durchzusetzen indem man Konkurrenz ausschaltet ist das eine der saublödesten, verlogensten Aussagen die man in letzter Zeit zu lesen bekommen hat.

    A propos Konkurrenz -- Adobe ist auf seinen Heimatmärkten doch extrem etabliert und bedient mittlerweile ein sehr großes Spektrum an Bereichen. Wie würde es wohl ausgehen wenn man eine eigene Office-Suite vorstellen würde? Adobe wäre imho einer der wenigen Anbieter, die hier effekiv Chancen hätten, auch wären für ein solches Projekt große Programmteile bereits vorhanden und die Entwicklungskosten entsprechend geringer (Indesign).

    Jedenfalls weiß ich bei einer Konfrontation zwischen Adobe und MS nichtmal mehr für wen ich sein soll, ist ja auch wie die Wahl zwischen Cholera und Pest :-) (Wobei bei Adobe wenigstens die Produktqualität stimmt)

  2. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: Winamper 16.06.06 - 16:40

    phender schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "...beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu
    > haben und diese nicht unterdrücken zu wollen."
    > Wenn das wirklich so wäre wären sie entweder
    > Masochisten oder hätten illegale Absprachen mit
    > MS, auch genannt Kartell. Da Marktwirtschaft
    > darauf beruht, sich am Markt durchzusetzen indem
    > man Konkurrenz ausschaltet ist das eine der
    > saublödesten, verlogensten Aussagen die man in
    > letzter Zeit zu lesen bekommen hat.
    >
    > A propos Konkurrenz -- Adobe ist auf seinen
    > Heimatmärkten doch extrem etabliert und bedient
    > mittlerweile ein sehr großes Spektrum an
    > Bereichen. Wie würde es wohl ausgehen wenn man
    > eine eigene Office-Suite vorstellen würde? Adobe
    > wäre imho einer der wenigen Anbieter, die hier
    > effekiv Chancen hätten, auch wären für ein solches
    > Projekt große Programmteile bereits vorhanden und
    > die Entwicklungskosten entsprechend geringer
    > (Indesign).
    >
    > Jedenfalls weiß ich bei einer Konfrontation
    > zwischen Adobe und MS nichtmal mehr für wen ich
    > sein soll, ist ja auch wie die Wahl zwischen
    > Cholera und Pest :-) (Wobei bei Adobe wenigstens
    > die Produktqualität stimmt)

    Adobe muss sicherlich keine Angst um das .pdf Format haben und das wissen sie auch. Das einzige das verloren gehen könnte wären die Privatnutzer, deren Anzahl ja wirklich sehr gering ist (ich spreche von den Nutzern der Adobe pdf Software).

    Der Hauptgewinn geht doch von den großen Firmen aus.

  3. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: phender 16.06.06 - 18:51

    Mittelfristig braucht Adobe sich nicht zu fürchten, da teile ich Deine Einschätzung. Allerdings wie wird sich die Situation ändern wenn es nicht mehr notwendig ist, Word-Files in PDF zu wandeln um das Layout beim Empfänger zuverlässig erhalten zu können. Und die Software dafür (der Exportfilter) ist auch noch bereits in MS Office enthalten, wie das bei Metro der Fall sein wird. Wer wird wohl im Office-Umfeld noch Adobe Acrobat kaufen? Das könnte einiges umdrehen, auch bezüglich der Verbreitung von PDF, wenn auch nicht klar ist, wie Metro sich hinsichtlich PostScript verhalten wird, da hat PDF doch noch einen Vorteil weil es ja auf PS basiert.
    Die armen Druckereien werden sich mit dem nächsten MS-Format auseinandersetzen müssen, das eigentlich garnicht für den Druck gedacht und tauglich ist... :-(
    Die Privatnutzer - haben die denn jemals Acrobat gekauft? Meines Erachtens befindet sich auf privaten PCs faktisch ausschließlich schwarz Kopiertes (abgesehen von XP Home, das vielleicht irgendwann dabei war).



    Winamper schrieb:

    > Adobe muss sicherlich keine Angst um das .pdf
    > Format haben und das wissen sie auch. Das einzige
    > das verloren gehen könnte wären die Privatnutzer,
    > deren Anzahl ja wirklich sehr gering ist (ich
    > spreche von den Nutzern der Adobe pdf Software).
    >
    > Der Hauptgewinn geht doch von den großen Firmen
    > aus.

  4. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: Anonymer Nutzer 16.06.06 - 20:05

    phender schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Privatnutzer - haben die denn jemals Acrobat
    > gekauft? Meines Erachtens befindet sich auf
    > privaten PCs faktisch ausschließlich schwarz
    > Kopiertes (abgesehen von XP Home, das vielleicht
    > irgendwann dabei war).
    >

    Nanana. Die meisten Leute die solche Software brauchen sind keine Kinder. Die koennen sich das auch leisten und haben meistnens weniger Ahnung von p2p und co. Zudem werden die eher gratisloesungen verwenden wie diesen PDFdrucker oder ka die GhostScriptmoeglichkeit. Oder eben die Firma wenn sies den wirklich brauchen.

  5. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: Winamper 16.06.06 - 20:40

    phender schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mittelfristig braucht Adobe sich nicht zu
    > fürchten, da teile ich Deine Einschätzung.
    > Allerdings wie wird sich die Situation ändern wenn
    > es nicht mehr notwendig ist, Word-Files in PDF zu
    > wandeln um das Layout beim Empfänger zuverlässig
    > erhalten zu können. Und die Software dafür (der
    > Exportfilter) ist auch noch bereits in MS Office
    > enthalten, wie das bei Metro der Fall sein wird.
    > Wer wird wohl im Office-Umfeld noch Adobe Acrobat
    > kaufen? Das könnte einiges umdrehen, auch
    > bezüglich der Verbreitung von PDF, wenn auch nicht
    > klar ist, wie Metro sich hinsichtlich PostScript
    > verhalten wird, da hat PDF doch noch einen Vorteil
    > weil es ja auf PS basiert.
    > Die armen Druckereien werden sich mit dem nächsten
    > MS-Format auseinandersetzen müssen, das eigentlich
    > garnicht für den Druck gedacht und tauglich ist...
    > :-(
    > Die Privatnutzer - haben die denn jemals Acrobat
    > gekauft? Meines Erachtens befindet sich auf
    > privaten PCs faktisch ausschließlich schwarz
    > Kopiertes (abgesehen von XP Home, das vielleicht
    > irgendwann dabei war).
    >
    > Winamper schrieb:
    >
    > > Adobe muss sicherlich keine Angst um das
    > .pdf
    > Format haben und das wissen sie auch.
    > Das einzige
    > das verloren gehen könnte wären
    > die Privatnutzer,
    > deren Anzahl ja wirklich
    > sehr gering ist (ich
    > spreche von den Nutzern
    > der Adobe pdf Software).
    >
    > Der
    > Hauptgewinn geht doch von den großen Firmen
    >
    > aus.

    Nein, Druckereien müssen sich meiner Meinung nach nicht damit herumschlagen denn im professionellen Bereich weicht man nicht so schnell von einer guten Lösung ab nur um etwas neues auszuprobieren. Das Adobe sich gestreikt hat das der .pdf export in word gleich von anfang an eingebunden ist kann ich verstehen, schliesslich machen sie selbst und andere software unternehmen mit extra software dafür geld.
    Auf diese weise kann sich der Markt daran gewöhnen das man solche Produkte in Zukunft nicht mehr nötig hat.

    Meine Meinung zu Office an sich:

    Microsoft Office ist immernoch das beste Office, auch wenn das teuerste, ich habe OO in der Schule und entweder hat es entsprechende Funktionen nicht oder sie sind nur schwer oder garnicht zu finden. Auch in Zukunft wird Microsoft sicherlich die Computer beherrschen auch wenn Linux und Apple (meiner Meinung nach besonders Apple mit ihren Intel Macs) zunehmen. Bei Linux spricht derzeit noch die Distributionsvielfalt gegen eine breitere Vermarktung, der 0815 Nutzer möchte es eben einfach haben.

    [Das 0815 kommt übrigens von einem Maschinengewehr aus dem 2. Weltkrieg das auf deutscher Seite am meisten hergestellt wurde und "einfach jeder" nutzte]

    Ich weiss ich weiss... klugscheisser, microsoft-faschist und so weiter werdet ihr mir an den Kopf werfen, ich freu mich drauf :-)

  6. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: phender 16.06.06 - 21:30

    Wer soll das im privaten Bereich wirklich "brauchen"? Klar daß die Leute gezwungen sind, Freeware-Alternativen zu nutzen, sofern sie nicht Warez einsetzen wollen. Aber welchen Privaten kümmert in dem Kontext die Legalität und ist diese Gruppe überhaupt relevant?
    Was Unternehmen betrifft, die haben aber teilweise Acrobat Professional auf Arbeitsplätzen mit komplett ahnungslosen Büroangestellten. Nur um PDF erzeugen zu können *g*
    In allen Fällen wären OpenSource-Lösungen natürlich die beste Alternative, zweifellos :-)

    Sicaine schrieb:

    > Nanana. Die meisten Leute die solche Software
    > brauchen sind keine Kinder. Die koennen sich das
    > auch leisten und haben meistnens weniger Ahnung
    > von p2p und co. Zudem werden die eher
    > gratisloesungen verwenden wie diesen PDFdrucker
    > oder ka die GhostScriptmoeglichkeit. Oder eben die
    > Firma wenn sies den wirklich brauchen.


  7. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: hastalavista 16.06.06 - 21:31

    phender schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Wobei bei Adobe wenigstens
    > die Produktqualität stimmt)

    naja ms office ist auch nicht schlecht - ich bevorzuge aber Openoffice.org(von der Bedienung her, VIEL intuitiver! für mich)

  8. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: genome 16.06.06 - 21:43

    Winamper schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Microsoft Office ist immernoch das beste Office,
    > auch wenn das teuerste, ich habe OO in der Schule
    > und entweder hat es entsprechende Funktionen nicht
    > oder sie sind nur schwer oder garnicht zu finden.

    na ja es gibt schon EINIGES, dass wirklich peinlich schlecht ist:
    - Kompabilität zw. Ms Office Versionen (!) (versuch mal office-dateien zw. zu office 97 und xp tauschen - ui ui ui)
    - .doc - format (nicht offen, eigentlich KEIN standard)
    - Für mich ist die Benutzeroberfläche nicht intuitiv und unübersichtlich gegliedert (neues office hat da ein bisschen fotschritte gemacht...)
    - Bei mir (win2000 partition) ibt es IMMERNOCH crashes bei grösseren office-dateien
    - Im Vergleich Word zw. Oo.org (Writer) gibt es KEINE (!) Funktion, welche ich bei Oo.org vermissen würde... Im Gegenteil, ich finde die Arten, in Openoffice z.B. Spalten zu verwalten, immer noch 10x besser
    - MS Word macht ab und zu sehr KOMISCHE, ungewünschte Aktionen mit meinen Text-Formatierungen (bei Oo.org klappt es aber)
    - Oo.org wird im Moment (v.a. diesen Sommer: "Summer of Code") stark entwickelt und bekommt von Google finanzielle Unterstütztung
    -usw...
    All das: OpenOffice.org wird (für mich JEDENFALLS) MS Office dauerhaft ersetzen, vor allem angesichts der Entwicklungszielen.




    > Auch in Zukunft wird Microsoft sicherlich die
    > Computer beherrschen auch wenn Linux und Apple
    > (meiner Meinung nach besonders Apple mit ihren
    > Intel Macs) zunehmen. Bei Linux spricht derzeit
    > noch die Distributionsvielfalt gegen eine breitere
    > Vermarktung, der 0815 Nutzer möchte es eben
    > einfach haben.

    naja LINUX Ubuntu ist sogar ANFÄGERFREUNDLICHER als Windows (siehe Installation davon z.B.)


  9. Re: beteuert Adobe, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen

    Autor: phender 16.06.06 - 21:56

    Du Microsoft-Faschist, Du! ;-)

    Da kennst Du die Praxis vieler Druckereien aber leider schlecht :-( Kunden basteln mit Word, also einem Produkt, das von der Auslegung her völlig ungeeignet dafür ist, ihre "Broschüren" und Schrott zusammen und wollen das dann randabfallend (!) 30.000mal in 4c gedruckt haben. Erklärungen helfen nicht viel weil den Kunden das Basiswissen schon fehlt. Und die Druckerei muß jeden Job annehmen, schon aus wirtschaftlichen Gründen.
    Und genau das selbe wird sich mit Metro wiederholen, nur mit der Hoffnung (noch), daß es weniger Probleme machen wird als .doc.
    Grund für diese Misere ist schlicht und einfach die Sparwut, die alle erfaßt zu haben scheint. Statt einen Grafiker zu beauftragen spart man sich das Geld und läßt die Sekretärin was zusammenpfuschen. Mit dem vorhersehbaren Ergebnis was die Qualität betrifft.
    Das PDF-Format kann Adobe jedenfalls nicht so leicht verwässern wie zB. HTML, da müßten sie schon sowas wie den Adobe Reader anbieten und das auch breit etablieren. Idealerweise in Windows einbauen *g*.
    Ich halte MS Office für ein stark fehlerhaftes Produkt, das heute teilweise noch dieselben Fehler aufweist wie schon die Version 97. Microsoft Word aus Office.mac 2004 hat zudem ein Problem unter MacOS X 10.4.6, das dazu führt, daß Word durch die automatische Trennung abstürzt. Will heißen: Wenn man Word 2004 mit Servicepack 2 auf einem aktuellen MacOS X installiert crasht das Ding in einer Tour. Es gibt zwar einen Workaround, den erfährt man aber in einschlägigen Foren, und nicht bei MS. 10.4.6 gibt es schon länger, aber einen Patch sucht man auf der Mactopia-Seite von MS immer noch umsonst. Aus diesem Fall (unter anderem) schließe ich, daß MS' Support einfach total Scheiße ist, und das wäre dann doch ein KO-Kritierium für den professionellen Einsatz, nicht wahr?


    Winamper schrieb:

    > Nein, Druckereien müssen sich meiner Meinung nach
    > nicht damit herumschlagen denn im professionellen
    > Bereich weicht man nicht so schnell von einer
    > guten Lösung ab nur um etwas neues auszuprobieren.
    > Das Adobe sich gestreikt hat das der .pdf export
    > in word gleich von anfang an eingebunden ist kann
    > ich verstehen, schliesslich machen sie selbst und
    > andere software unternehmen mit extra software
    > dafür geld.
    > Auf diese weise kann sich der Markt daran gewöhnen
    > das man solche Produkte in Zukunft nicht mehr
    > nötig hat.
    >
    > Meine Meinung zu Office an sich:
    >
    > Microsoft Office ist immernoch das beste Office,
    > auch wenn das teuerste, ich habe OO in der Schule
    > und entweder hat es entsprechende Funktionen nicht
    > oder sie sind nur schwer oder garnicht zu finden.
    > Auch in Zukunft wird Microsoft sicherlich die
    > Computer beherrschen auch wenn Linux und Apple
    > (meiner Meinung nach besonders Apple mit ihren
    > Intel Macs) zunehmen. Bei Linux spricht derzeit
    > noch die Distributionsvielfalt gegen eine breitere
    > Vermarktung, der 0815 Nutzer möchte es eben
    > einfach haben.
    >
    > Ich weiss ich weiss... klugscheisser,
    > microsoft-faschist und so weiter werdet ihr mir an
    > den Kopf werfen, ich freu mich drauf :-)

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