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Wozu hacken?

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  1. Wozu hacken?

    Autor: DeathMD 27.12.17 - 14:55

    Irgendwie stellt sich die Frage nach der Logik. Wozu sollten die westliche Unternehmen hacken, wenn die fast alles von ihnen produzieren lassen? Die bekommen die Blaupausen seit Jahrzehnten frei Haus und vom Kopieren kann man durchaus viel lernen und ableiten.

    Im Grunde haben die Chinesen alles richtig gemacht und mal wieder auf Zeit gespielt. Zuerst das Volk als billige Arbeitskräfte nutzen und es dem Westen schmackhaft machen, schön langsam immer mehr technologische Entwicklungen einsacken und den Spieß irgendwann mal umdrehen. Nicht umsonst investieren sie massiv in Infrastrukturprojekte in Afrika um sich seltene Erdvorkommen zu sichern, bauen massiv Häfen rund um die Welt aus um Exlusivdeals auszuhandeln und schütten ganze Inseln im südchinesischen Meer auf, um ihren Einflussbereich zu erweitern.

    Was machen wir derweil? Europa verfällt früher oder später wieder dem Nationalismus und schießt sich einmal mehr in die Bedeutungslosigkeit. Der Ottonormalbürger ist hier so damit beschäftigt sich vor verschleierten Mädchen zu fürchten, dass er gar nicht merkt, wie sehr Europa ins Abseits rutscht.

    Die amerikanischen Eliten sind gerade damit beschäftigt den letzten Cent aus dem maroden Staat zu quetschen. Make my wallet great again, ist jetzt wohl oberste Devise des Mister President und seiner Schergen. Ottonormalbürger wird es auch dort büßen, aber sie wollten es ja so.

    Sprich während wir uns wieder mit unseren Kleinkriegen und Schwanzlängenvergleichen ablenken, bereitet sich China auf die Welt der Zukunft vor. Anstatt in den Erinnerungen der schon längst vergangenen großen Reiche zu schwelgen, bereitet sich China darauf vor in Zukunft eine führende Rolle einzunehmen. Anstatt die Demokratie durch die Welt zu boxen, um danach Angst vor bösen Terroristen haben zu müssen, beobachtet man das aus gesunder Entfernung und lässt die Zeit für sich spielen.

    Chapeau!

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  2. Re: Wozu hacken?

    Autor: daarkside 27.12.17 - 19:13

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie stellt sich die Frage nach der Logik. Wozu sollten die westliche
    > Unternehmen hacken, wenn die fast alles von ihnen produzieren lassen? Die
    > bekommen die Blaupausen seit Jahrzehnten frei Haus und vom Kopieren kann
    > man durchaus viel lernen und ableiten.

    Stimmt.


    > Im Grunde haben die Chinesen alles richtig gemacht und mal wieder auf Zeit
    > gespielt. Zuerst das Volk als billige Arbeitskräfte nutzen und es dem
    > Westen schmackhaft machen, schön langsam immer mehr technologische
    > Entwicklungen einsacken und den Spieß irgendwann mal umdrehen. Nicht
    > umsonst investieren sie massiv in Infrastrukturprojekte in Afrika um sich
    > seltene Erdvorkommen zu sichern, bauen massiv Häfen rund um die Welt aus um
    > Exlusivdeals auszuhandeln und schütten ganze Inseln im südchinesischen Meer
    > auf, um ihren Einflussbereich zu erweitern.

    Make Colonialism great again!

    > Was machen wir derweil? Europa verfällt früher oder später wieder dem
    > Nationalismus und schießt sich einmal mehr in die Bedeutungslosigkeit.


    Nun. Der Nationalstaat und der Nationalismus, haben uns dabei geholfen zeitweise den PLANETEN zu besitzen.
    Nationalismus ist auch das was aktuell China dabei hilft das gleiche zu tun. Chinesen(Japaner und Koreaner) sind MASSIV kollektivistisch, konservativ und autoritär.
    Findest du bei China gut, bei uns nicht?
    Oder denkst du ihn lediglich weiter, weiter Richtung der Westen oder Europa oder EU oder Weiße Rasse?

    > Der Ottonormalbürger ist hier so damit beschäftigt sich vor verschleierten
    > Mädchen zu fürchten, dass er gar nicht merkt, wie sehr Europa ins Abseits
    > rutscht.

    Verstehe ich nicht. Hier verteidigst du das gespaltene Gesellschaft multikulti Konzept und weiter oben hast du die kollektivistischen und monolithischen Chinesen für ihr Nationalistisches Vorgehen bejubelt.
    DAS ist der zentrale Unterschied der Systeme.

    Wir: Globalistische Individualisten, mit freien Kapital und Menschenströmen. Dezidiert KEINE Leitkultur. Nicht in Deutschland, nicht in Frankreich, nicht in den USA, Schweden, Spanien, Norwegen.
    Konsumenten und Arbeiter. Menschen die große(importierte!) Teile der Gesellschaft gerade mal dulden(Toleranz Synonym für Duldung ist das Ideal) sollen.

    Chinesen: Chinesen.


    > Die amerikanischen Eliten sind gerade damit beschäftigt den letzten Cent
    > aus dem maroden Staat zu quetschen. Make my wallet great again, ist jetzt
    > wohl oberste Devise des Mister President und seiner Schergen.
    > Ottonormalbürger wird es auch dort büßen, aber sie wollten es ja so.

    Jop selbes Konzept einer Gesellschaft.


    > Sprich während wir uns wieder mit unseren Kleinkriegen und
    > Schwanzlängenvergleichen ablenken, bereitet sich China auf die Welt der
    > Zukunft vor.

    Unseren Kleinkriegen? Nein. Europa, also das der Europäer, ist geeint wie nie zuvor. Nur die Aliens, die haben radikal andere Vorstellungen von Religion, Freiheit, Frauen, Schwulen, Juden, Christen, Atheisten, Rechtsstaat, Redefreiheit, den Werten der Aufklärung.

    Ein Stück Stoff oder die Gelegentliche Destruction Derby durch einen Weihnachtsmarkt sind ganz sicher NICHT das Thema des "Ottonormalbürgers". Was ein billiger Strohman.

    > Anstatt in den Erinnerungen der schon längst vergangenen
    > großen Reiche zu schwelgen, bereitet sich China darauf vor in Zukunft eine
    > führende Rolle einzunehmen.

    Stimmt. Ohne die fanatische Selbstgeißelung über die alten Verbrechen, lebt es sich bedeutend besser.
    Aber auch hier, auch hier glaube ich hast du es gar nicht so rechts gemeint, wie es konsequenterweise zu lesen ist.
    Denn du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass uns das positiv verträumte schwelgen davor abhält unsere Interessen in der Welt brachial durch zu setzen?


    > Anstatt die Demokratie durch die Welt zu boxen,
    > um danach Angst vor bösen Terroristen haben zu müssen, beobachtet man das
    > aus gesunder Entfernung und lässt die Zeit für sich spielen.

    Demokratie.....
    Es war _HALBHERZIGE_ Geopolitik.

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