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Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

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  1. Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: mieze1 12.01.18 - 16:05

    Es gibt manchmal gute Gründe, wieso man ein System downgraden möchte. Zum Beispiel werden ältere Geräte durch Updates gerne langsamer, oder es entstehen Bugs, die bei der alten Version nicht vorhanden waren (manche von denen haben das Gerät vorübergehend unbrauchbar gemacht), oder man möchte 32Bit-Apps nutzen.
    Bei jedem anderen System hat man die Möglichkeit, ein älteres System zu installieren, wenn man mit dem neuen unzufrieden ist. Bei iOS ist es jedoch eine endgültige Entscheidung, die man treffen muss. Man hat keine Möglichkeit, bei einem Update zu testen, ob es schnell und stabil läuft, und notfalls einen Downgrade auszuführen.(abgesehen von den paar Tagen nach einem neuen Release, aber das reicht nicht immer und hilft nur Nutzern, die Upgrades sofort am ersten Tag installieren).
    Sicherlich gibt es in älteren Versionen Sicherheitslücken, allerdings sollte jeder selbst entscheiden können, ob er das Risiko eingeht. Ich habe jedenfalls bei meinem iPhone 4S seit iOS 7 kein Update mehr installiert und nutze durch Coolbooter parallel dazu auch iOS 6.

  2. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: Sander Cohen 12.01.18 - 16:49

    Ich find die Updatepolitik eher gut. So wird sichergestellt, das nicht dutzende von Geräten auf veralteten Versionen hocken bleiben.

  3. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: Eheran 12.01.18 - 16:51

    Dafür müsste man sicherstellen, dass auch wirklich alle überhaupt den Update machen. Das ist aber keinesfalls gegeben. Nicht zuletzt auch genau es dem Grund, dass man dann nicht mehr zurück kann. Das ist wirklich eine unsinnige Updatepolitik.

  4. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: david_rieger 12.01.18 - 17:42

    > Dafür müsste man sicherstellen, dass auch wirklich alle überhaupt den
    > Update machen.

    Das ist unmöglich. Es wird bei Abermillionen Geräten nie einen exakt 100%ig aktuellen Softwarestand geben. Das ist für die Betrachtung auch nicht relevant, viel mehr sollte man alles dafür tun, den größten Teil der Geräte aktuell zu halten. Mehr geht halt nicht.
    Android (und die HErsteller) macht da alles falsch, was man nur falsch machen kann, Windows kommt so langsam mal dahin, möglichst viele Installationen aktuell zu halten. iOS ist geradezu vorbildlich, was Geschwindigkeit und "Abdeckung" mit Patches angeht. Leider sogar zu gut, weil so auch teils schwere Bugs ausgeliefert wurden.

    > Das ist aber keinesfalls gegeben. Nicht zuletzt auch genau
    > es dem Grund, dass man dann nicht mehr zurück kann.

    Bei Handys und Tablet lautet nun mal die Devise: der Patch für diesen Fehler oder jene Lücke lautet nächste OS-Version. Es gibt da keinen Microsoft-Patchday. Und das ist gerade bei solch "DAU-sicheren" Gerätschaften IMHO die beste Lösung.

    > Das ist wirklich eine
    > unsinnige Updatepolitik.

    Sie ist mangelhaft, so wie jede andere Lösung auch. Nur eben in einem anderen Punkt. Ich kenne jedenfalls keinen Elektroladen, der neue iDevices mit Version 4 des iOS verkauft, die dann nie einen Patch bekommen werden. Jede Medaille hat zwei Seiten, hier erkauft man sich Sicherheit auf Kosten einer flexiblen Runde "1, 2 oder 3" im Software-Versions-Hin-und-her.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  5. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: mieze1 12.01.18 - 19:15

    Bei Windows gibt es jedenfalls eine bessere Updatepolitik als bei allen Smartphone-Systemen (zumindest vor Windows 10). Man bekommt mehr als 10 Jahre Sicherheitsupdates, ohne auf eine neue Version upgraden zu müssen und damit einhergehende Verschlechterungen und Geschwindigkeitseinbußen in Kauf zu nehmen (Extrembeispiel ist XP mit 13 Jahren und einem Notfallpatch nach 16 Jahren!) Dagegen sind die so hoch gelobten 4-5 Jahre von iOS, die man auch nur durch ständiges Upgraden nutzen kann, wahrlich ein Witz.

  6. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: david_rieger 12.01.18 - 20:27

    > Man bekommt mehr als 10
    > Jahre Sicherheitsupdates, ohne auf eine neue Version upgraden zu müssen

    Hat Microsoft nicht bei Windows 10 die Patchauslieferungen für Systeme ohne die großen Updates (Creator, Fall Creator, etc.) eingestellt?

    > Dagegen sind die so hoch gelobten 4-5 Jahre von iOS, die man
    > auch nur durch ständiges Upgraden nutzen kann, wahrlich ein Witz.

    Kommt auf den Standpunkt an. Gemessen an Windows XP ist es natürlich lächerlich. Im Vergleich zu den meisten nie gepatchten Androiden aber doch beachtlich. Ein Smartphone wird ja auch selten 13 Jahre genutzt wie ein PC und selbst die meistens nicht so lange.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  7. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: zZz 12.01.18 - 20:42

    mieze1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt manchmal gute Gründe, wieso man ein System downgraden möchte. Zum
    > Beispiel werden ältere Geräte durch Updates gerne langsamer, oder es
    > entstehen Bugs, die bei der alten Version nicht vorhanden waren (manche von
    > denen haben das Gerät vorübergehend unbrauchbar gemacht), oder man möchte
    > 32Bit-Apps nutzen.

    Du hast zwei nicht ganz so schlechte Möglichkeiten:

    1. Selber testen

    Für einen kurzen Zeitraum ist es ja durchaus möglich, noch Downgrades durchzuführen. Nutze ihn!

    2. Never change a running system

    Dass es noch Leute gibt, die über den Schulhof oder durchs Büro rennen um mit Updates anzugeben, spricht für sich. Ich finde das peinlich. Konservative Updatepolitik bewährt sich manchmal. Abwarten und in IT-Medien verfolgen, wie das Update ankommt.

  8. Re: Schlimmste Updatepolitik, die es bei einem OS gibt

    Autor: mieze1 13.01.18 - 00:16

    > Hat Microsoft nicht bei Windows 10 die Patchauslieferungen für Systeme ohne
    > die großen Updates (Creator, Fall Creator, etc.) eingestellt?

    Deswegen hab ich den Zusatz "zumindest vor Windows 10" reingeschrieben ;)

    > Kommt auf den Standpunkt an. Gemessen an Windows XP ist es natürlich
    > lächerlich. Im Vergleich zu den meisten nie gepatchten Androiden aber doch
    > beachtlich. Ein Smartphone wird ja auch selten 13 Jahre genutzt wie ein PC
    > und selbst die meistens nicht so lange.

    Trotzdem sind 5 Jahre zu wenig. Ich hab mir zwar nach 5 Jahren ein neues Handy geholt, aber ich nutze mein altes trotzdem als Zweithandy weiter, da es immer noch funktionsfähig ist. Wegwerfen ist zu schade, und wenn man es weiterverschenken oder -verkaufen würde, würde man das Problem einfach auf einen anderen abwälzen.

    > Dass es noch Leute gibt, die über den Schulhof oder durchs Büro rennen um mit
    > Updates anzugeben, spricht für sich. Ich finde das peinlich. Konservative
    > Updatepolitik bewährt sich manchmal. Abwarten und in IT-Medien verfolgen, wie
    > das Update ankommt.

    Hierbei geht es um Sicherheitsupdates. Ich nutze zwar sehr veraltete iOS-Versionen, aber das liegt lediglich daran, dass ich keine wirklich sensiblen Daten besitze. Ich nutze kein Onlinebanking, kein Paypal, kein Amazon etc. und somit halte ich das Risiko für vertretbar.

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