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Steuergeld für Großkonzerne

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  1. Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: FlashBFE 15.01.18 - 09:18

    Jetzt beginnt wieder das Jammern der großen Konzerne, damit der Steuerzahler ihnen die Infrastruktur bezahlt, damit sie hinterher noch größere Gewinne machen können.

    Warum wird eigentlich immer wieder Infrastruktur privatisiert? Dass das auf Dauer nicht funktioniert, weil zu wenig investiert wird, sieht man doch nun an vielen Stellen. Wenn schon Steuergeld in den Glasfaserausbau gesteckt wird, dann sollte das Netz aber auch einem Staatsunternehmen gehören.

  2. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: burzum 15.01.18 - 09:40

    FlashBFE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt beginnt wieder das Jammern der großen Konzerne, damit der
    > Steuerzahler ihnen die Infrastruktur bezahlt, damit sie hinterher noch
    > größere Gewinne machen können.

    Ja, wie beim EEG, und der Depp der Grün gewählt hat findet es auch noch geil und rafft nicht das er der Einzige ist der gleicht doppelt geschröpft wird: Höhere Strompreise und Steuergelder für die Energiekonzerne + Ausnahme vom EEG für Großkonzerne die viel verbrauchen.

    > Warum wird eigentlich immer wieder Infrastruktur privatisiert? Dass das auf
    > Dauer nicht funktioniert, weil zu wenig investiert wird, sieht man doch nun
    > an vielen Stellen. Wenn schon Steuergeld in den Glasfaserausbau gesteckt
    > wird, dann sollte das Netz aber auch einem Staatsunternehmen gehören.

    Das ist aber ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich finde ich die Idee gut aber du wirst ja wohl nicht behaupten wollen das der Netzausbau schnell und kostensparend lief als das Netz noch der Bundespost gehört hat?

    Das Problem mit dem Staat ist halt das er unglaublich lahmarschig und ineffizient arbeitet. Würde man das Netz wieder privatisieren bin ich mir recht sicher das wir weder schneller noch günstiger "Breitband" bekommen werden.

    Auf kommunaler Ebene scheint das noch gut zu gehen wo Stadtwerke die Projekte durchführen aber den Bund möchte ich nicht diese Infrastruktur in die Hand geben.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  3. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: ubuntu_user 15.01.18 - 10:44

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich finde ich die Idee
    > gut aber du wirst ja wohl nicht behaupten wollen das der Netzausbau schnell
    > und kostensparend lief als das Netz noch der Bundespost gehört hat?

    da gab es schon DSL?

    > Das Problem mit dem Staat ist halt das er unglaublich lahmarschig und
    > ineffizient arbeitet. Würde man das Netz wieder privatisieren bin ich mir
    > recht sicher das wir weder schneller noch günstiger "Breitband" bekommen
    > werden.

    Steuern, Besoldung, Rentenversicherung bekommt der Staat doch auch super verwaltet mit wenig Kosten

  4. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: burzum 15.01.18 - 10:58

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist aber ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich finde ich die
    > Idee
    > > gut aber du wirst ja wohl nicht behaupten wollen das der Netzausbau
    > schnell
    > > und kostensparend lief als das Netz noch der Bundespost gehört hat?
    >
    > da gab es schon DSL?

    Was hat das mit DSL zu tun? Nimm halt BTX? ;) Glaubst du das Kupfernetz hat sich von alleine ausgebaut und unterhalten? Weißt du wie lahmarschig die Bundespost beim Thema "Service" war?

    > > Das Problem mit dem Staat ist halt das er unglaublich lahmarschig und
    > > ineffizient arbeitet. Würde man das Netz wieder privatisieren bin ich
    > mir
    > > recht sicher das wir weder schneller noch günstiger "Breitband" bekommen
    > > werden.
    >
    > Steuern, Besoldung, Rentenversicherung bekommt der Staat doch auch super
    > verwaltet mit wenig Kosten

    MUARHRAHAHR ;D

    Würde man dem Kirchhofmodel "Steuerklärung auf Bierdeckel" folgen, würden TAUSENDE Steuerbeamte arbeitslos werden. *schnief* Das Steuersystem ist ja wohl ein Paradebeispiel von Ineffizienz und dümmlicher, unnötiger Komplexität. Wie könnte es auch nur sein das ein Stück Stimmvieh seine Steuer selbst möglichst einfach und nachvollziehbar erledigen könnte! Schau dir die Doku an in der ein Chef eines Finanzamtes nicht in der Lage ist einer Krankenschwester ihren Lohnsteuerausdruck zu erklären. Ich finde sie leider nicht mehr auf Anhieb bei Youtube. Aber schau dir einfach diese an in der es um die Details der "Hotelsteuer" geht: https://youtu.be/7WMN3M7-J1I?t=2302 Da kann man sich nur an den Kopf packen.

    Rentenversicherung, klar, ich geb dem Staat Geld in die Hand weil er so toll damit umgehen kann. In 20 Jahren heißt es dann "Gesetzesänderung! Sie bekommen nur noch 1/2 von dem was wir ihnen damals versprachen!" Woher weißt du übrigens das die Verwaltung davon effizient arbeitet? Gleiches gilt für die Besoldung. Schau dir an was man mit dem Gesundheitsfond gemacht hat http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1-5-milliarden-euro-regierung-zapft-gesundheitsfonds-fuer-asylbewerber-an-14370438.html Wer sagt dir nun das man deine Rente nicht genauso verschenkt?

    Das Grundproblem des Staates ist das er keinen Druck hat und daher keine Not effizient zu Arbeiten. Ein Betrieb in der freien Wirtschaft MUSS effizient arbeiten um bestehen zu können. Erhöht er willkürlich die Preise laufen ihm die Kunden weg. Die Bürger können ihrem Staat aber nicht weglaufen wenn der mal wieder Steuern und GEZ erhöht und den Abgeordneten die Diäten... Warum sollte ein staatlich geführtes Projekt also effizienter umgesetzt werden als von der freien Wirtschaft? Und nein, ich will bloß nicht das z.B. Wasser privatisiert wird, aber auch auf keinen Fall Strukturen wie das Kommunikationsnetz rein in Bundeshand sehen.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.18 11:09 durch burzum.

  5. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: ubuntu_user 15.01.18 - 11:06

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat das mit DSL zu tun? Nimm halt BTX? ;) Glaubst du das Kupfernetz hat
    > sich von alleine ausgebaut und unterhalten? Weißt du wie lahmarschig die
    > Bundespost beim Thema "Service" war?

    und nu ist es besser? Die Versorgungsdichte vom Telefon war ja so schlecht damals...
    Als ob ein Unternehmen damals besser gewesen wäre.
    Ohne digitale Verwaltung und billige Technik war das unter der Bundespost eben alles kompliziert und teuer.

    > Rentenversicherung, klar, ich geb dem Staat Geld in die Hand weil er so
    > toll damit umgehen kann. In 20 Jahren heißt es dann "Gesetzesänderung! Sie
    > bekommen nur noch 1/2 von dem was wir ihnen damals versprachen!"

    und das ist bei privater rentenversicherung natürlich völlig anders

    >Woher
    > weißt du übrigens das die Verwaltung davon effizient arbeitet? Gleiches
    > gilt für die Besoldung.

    https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Bund/de/Inhalt/4_Presse/medieninformationen/01_pressemitteilungen/2011/2011_6_21_vv_rede_kleiner.html

    dass die Deutsche Rentenversicherung Bund jährlich nur zwischen 1,1 und 1,2 Prozent des Gesamtvolumens ihres Haushalts für die Verwaltungs- und Verfahrenskosten einsetze.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/321903/umfrage/anteil-der-verwaltungskosten-der-gesetzlichen-krankenversicherung-gkv-an-den-einnahmen/

    bei der krankenkasse sind das etwa 5 %

    von Lebensversicherung mal gar nicht erst zu reden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.18 11:13 durch ubuntu_user.

  6. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: chewbacca0815 15.01.18 - 11:10

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde man dem Kirchhofmodel "Steuerklärung auf Bierdeckel" folgen, würden TAUSENDE Steuerbeamte arbeitslos werden. *schnief* Das Steuersystem ist ja wohl ein Paradebeispiel von Ineffizienz und dümmlicher, unnötiger Komplexität.

    Arebitslos würde die sicher nicht, man könnte sie dann aber deutlich effektiver einsetzen und endlich die Steuervermeidung eindämmen. Das ganze Steuersystem ist doch nur deshalb so, wie es ist, weil es Heerscharen von Juristen und Steuerberatern ein fettes Auskommen ermöglicht. Beim Bierdeckel hätten die ein Problem, nicht die Finanzämter.

    > Schau dir die Doku an in der ein Chef eines Finanzamtes nicht in der Lage ist einer Krankenschwester ihren Lohnsteuerausdruck zu erklären.

    Der Amtsleiter muss das aber auch nicht können, dafür gibt's Sachbearbeiter. Zudem sind die Amtsleiter Volljuristen - den Rest zur Qualifikation dieser Spezies spar ich mir wegen der Moderatoren hier ;-)

    Warum soll Internetanbindung nicht in staatliche Hände? Bei Wasser und Strom klappt es ja auch hervorragend! OK, auf Bundesebene geht's mit Sicherheit daneben bei den ganzen Dob-Rinderviechern, auf kommunaler Ebene wäre es sicherlich ein Erfolg.

  7. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.18 - 11:13

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Grundproblem des Staates ist das er keinen Druck hat und daher keine
    > Not effizient zu Arbeiten. Ein Betrieb in der freien Wirtschaft MUSS
    > effizient arbeiten um bestehen zu können.

    Exakt so ist es! Dem ist nichts hinzuzufügen!

  8. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.18 - 11:16

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > burzum schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das ist aber ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich finde ich die
    > > Idee
    > > > gut aber du wirst ja wohl nicht behaupten wollen das der Netzausbau
    > > schnell
    > > > und kostensparend lief als das Netz noch der Bundespost gehört hat?
    > >
    > > da gab es schon DSL?
    >
    > Was hat das mit DSL zu tun? Nimm halt BTX? ;) Glaubst du das Kupfernetz hat
    > sich von alleine ausgebaut und unterhalten? Weißt du wie lahmarschig die
    > Bundespost beim Thema "Service" war?
    >
    > > > Das Problem mit dem Staat ist halt das er unglaublich lahmarschig und
    > > > ineffizient arbeitet. Würde man das Netz wieder privatisieren bin ich
    > > mir
    > > > recht sicher das wir weder schneller noch günstiger "Breitband"
    > bekommen
    > > > werden.
    > >
    > > Steuern, Besoldung, Rentenversicherung bekommt der Staat doch auch super
    > > verwaltet mit wenig Kosten
    >
    > MUARHRAHAHR ;D
    >
    > Würde man dem Kirchhofmodel "Steuerklärung auf Bierdeckel" folgen, würden
    > TAUSENDE Steuerbeamte arbeitslos werden. *schnief* Das Steuersystem ist ja
    > wohl ein Paradebeispiel von Ineffizienz und dümmlicher, unnötiger
    > Komplexität. Wie könnte es auch nur sein das ein Stück Stimmvieh seine
    > Steuer selbst möglichst einfach und nachvollziehbar erledigen könnte! Schau
    > dir die Doku an in der ein Chef eines Finanzamtes nicht in der Lage ist
    > einer Krankenschwester ihren Lohnsteuerausdruck zu erklären. Ich finde sie
    > leider nicht mehr auf Anhieb bei Youtube. Aber schau dir einfach diese an
    > in der es um die Details der "Hotelsteuer" geht: youtu.be Da kann man sich
    > nur an den Kopf packen.
    >
    > Rentenversicherung, klar, ich geb dem Staat Geld in die Hand weil er so
    > toll damit umgehen kann. In 20 Jahren heißt es dann "Gesetzesänderung! Sie
    > bekommen nur noch 1/2 von dem was wir ihnen damals versprachen!" Woher
    > weißt du übrigens das die Verwaltung davon effizient arbeitet? Gleiches
    > gilt für die Besoldung. Schau dir an was man mit dem Gesundheitsfond
    > gemacht hat www.faz.net Wer sagt dir nun das man deine Rente nicht genauso
    > verschenkt?
    >
    > Das Grundproblem des Staates ist das er keinen Druck hat und daher keine
    > Not effizient zu Arbeiten. Ein Betrieb in der freien Wirtschaft MUSS
    > effizient arbeiten um bestehen zu können. Erhöht er willkürlich die Preise
    > laufen ihm die Kunden weg. Die Bürger können ihrem Staat aber nicht
    > weglaufen wenn der mal wieder Steuern und GEZ erhöht und den Abgeordneten
    > die Diäten... Warum sollte ein staatlich geführtes Projekt also effizienter
    > umgesetzt werden als von der freien Wirtschaft? Und nein, ich will bloß
    > nicht das z.B. Wasser privatisiert wird, aber auch auf keinen Fall
    > Strukturen wie das Kommunikationsnetz rein in Bundeshand sehen.

    Einem Anbieter der Grundversorgung können die Kunden aber auch nicht davonlaufen...
    Die Ganze Logik des "freien Markt" funktioniert nur, wenn es eine echte Konkurrenz gibt. Vor allem in der Grundversorgung gibt es diese aber nicht. Auch drei verschiedene Anbieter sind keine chte Konkurrenz. Erhöht einer die Preise, sehen das die anderen und ziehen nach - ganz ohne illegale Absprache.

    Der "freie Markt" funktioniert nur in sehr wenigen Bereichen - und auch da nur stark reglementiert (und auch das nicht immmer, siehe Lebensmittelskandale der letzten Jahre).

  9. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: burzum 15.01.18 - 11:17

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und nu ist es besser? Die Versorgungsdichte vom Telefon war ja so schlecht
    > damals...
    > Als ob ein Unternehmen damals besser gewesen wäre.

    Eines nicht aber mehrere.

    > > Rentenversicherung, klar, ich geb dem Staat Geld in die Hand weil er so
    > > toll damit umgehen kann. In 20 Jahren heißt es dann "Gesetzesänderung!
    > Sie
    > > bekommen nur noch 1/2 von dem was wir ihnen damals versprachen!"
    >
    > und das ist bei privater rentenversicherung natürlich völlig anders

    Die Chance eine Firma zu verklagen die mir in ihrem Vertrag Garantien gegeben hat halte ich für den schlimmsten Fall das der Laden zusammenbricht realistischer als das du Geld vom Staat siehst. Der Staat kann praktisch machen was er will wenn es hart auf hart kommt.

    Zumindest meine Rentenversicherung kann mir nicht einfach die Auszahlungen kürzen. Wer sagt dir das der Staat regelmäßig das Renteniveau den Lebenshaltungskosten anpaßt? Warum gibt es so viele Leute die ihr Leben geackert haben aber nicht von der Rente leben können? Weil der Staat ein Garant für Sicherheit ist?

    > >Woher
    > > weißt du übrigens das die Verwaltung davon effizient arbeitet? Gleiches
    > > gilt für die Besoldung.
    >
    > www.deutsche-rentenversicherung.de

    Wieso sollte ich diese Zahlen als effizient ansehen? Wie viel Geld ist das auf wie viele Mitarbeiter? Wie sieht es bei privaten Versicherungen im Vergleich aus? Eine Gegenüberstellung?

    > dass die Deutsche Rentenversicherung Bund jährlich nur zwischen 1,1 und 1,2
    > Prozent des Gesamtvolumens ihres Haushalts für die Verwaltungs- und
    > Verfahrenskosten einsetze.
    >
    > de.statista.com

    Kann ich nicht ansehe: Premium-Account 49 ¤ pro Monat* <-- Nö, danke.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.18 11:19 durch burzum.

  10. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: ubuntu_user 15.01.18 - 11:17

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Grundproblem des Staates ist das er keinen Druck hat und daher keine
    > Not effizient zu Arbeiten. Ein Betrieb in der freien Wirtschaft MUSS
    > effizient arbeiten um bestehen zu können. Erhöht er willkürlich die Preise
    > laufen ihm die Kunden weg.

    Und das Grundproblem von Infrastruktur ist, dass der Anbieter lokal immer ein Monopol hat (oder man Infrastruktur mehrmals bauen muss) und so nicht weglaufen kann.

  11. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: burzum 15.01.18 - 11:21

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Grundproblem des Staates ist das er keinen Druck hat und daher keine
    > > Not effizient zu Arbeiten. Ein Betrieb in der freien Wirtschaft MUSS
    > > effizient arbeiten um bestehen zu können. Erhöht er willkürlich die
    > Preise
    > > laufen ihm die Kunden weg.
    >
    > Und das Grundproblem von Infrastruktur ist, dass der Anbieter lokal immer
    > ein Monopol hat (oder man Infrastruktur mehrmals bauen muss) und so nicht
    > weglaufen kann.

    Die Lösung wäre schon das der Staat den Ausbau lenkt und *alle* Marktteilnehmer einen Anteil am Ausbau zahlen der an ihrem Umsatz bemessen wird. So würde jeder einen Teil vom Kuchen zahlen im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das Problem ist und bleibt aber das der Staat nie im Leben schnell und effizient arbeiten würde. Alleine die Behörde die das regeln würde wäre arg aufgeblasen.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  12. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: ubuntu_user 15.01.18 - 11:21

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eines nicht aber mehrere.

    Blödsinn. man hört über jeden Telko nur negatives.


    > Die Chance eine Firma zu verklagen die mir in ihrem Vertrag Garantien
    > gegeben hat halte ich für den schlimmsten Fall das der Laden zusammenbricht
    > realistischer als das du Geld vom Staat siehst. Der Staat kann praktisch
    > machen was er will wenn es hart auf hart kommt.

    und die Firma macht pleite

    > Zumindest meine Rentenversicherung kann mir nicht einfach die Auszahlungen
    > kürzen. Wer sagt dir das der Staat regelmäßig das Renteniveau den
    > Lebenshaltungskosten anpaßt? Warum gibt es so viele Leute die ihr Leben
    > geackert haben aber nicht von der Rente leben können?

    weil man die Rente privatisiert hat. siehe Österreich. da ist das wesentlich besser.



    > Kann ich nicht ansehe: Premium-Account 49 ¤ pro Monat* <-- Nö, danke.

    erster google link. such am besten selber.

  13. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: ubuntu_user 15.01.18 - 11:22

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Lösung wäre schon das der Staat den Ausbau lenkt und *alle*
    > Marktteilnehmer einen Anteil am Ausbau zahlen der an ihrem Umsatz bemessen
    > wird. So würde jeder einen Teil vom Kuchen zahlen im Rahmen seiner
    > Möglichkeiten. Das Problem ist und bleibt aber das der Staat nie im Leben
    > schnell und effizient arbeiten würde. Alleine die Behörde die das regeln
    > würde wäre arg aufgeblasen.

    so wie jetzt?

  14. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: burzum 15.01.18 - 11:29

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > und die Firma macht pleite
    >

    Liest du und verstehst du was ich schreibe? Die Firma ist verpflichtet Rücklagen zu halten für die Rente und ich habe die Möglichkeit zu klagen und eventuell, im übelsten Fall, Geld aus der Konkursmasse zu erhalten. Beim Staat unterliegt man vollkommener Willkür durch einer plötzliche Gesetzesänderung.

    > > Die Lösung wäre schon das der Staat den Ausbau lenkt und *alle*
    > > Marktteilnehmer einen Anteil am Ausbau zahlen der an ihrem Umsatz
    > bemessen
    > > wird. So würde jeder einen Teil vom Kuchen zahlen im Rahmen seiner
    > > Möglichkeiten. Das Problem ist und bleibt aber das der Staat nie im
    > Leben
    > > schnell und effizient arbeiten würde. Alleine die Behörde die das regeln
    > > würde wäre arg aufgeblasen.
    >
    > so wie jetzt?

    Oh, dann her mit den Quellen zur zentralen Koordination von Ausbau und Instandhaltung der Netzinfrastruktur durch den Bund? Hint: Die Bundesnetzagentur macht genau das das nicht und es ist nicht ihre Aufgabe. Du kannst mir belegen das sämtliche Kabel im Boden in Bundeshand sind und die Anbieter nur Mieter bzw. Nutzer der bundeseigenen Netzinfrastrutkur? Ich glaube du verstehst nicht was ich meine.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.18 11:31 durch burzum.

  15. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: chewbacca0815 15.01.18 - 11:37

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist und bleibt aber das der Staat nie im Leben schnell und effizient arbeiten würde. Alleine die Behörde die das regeln würde wäre arg aufgeblasen.

    Weshalb denn? Bei Wasser, Strom und Gas funktioniert es einwandfrei. Aufgeblasen werden die Behörden lediglich dann, wenn sie mit Unfug zugemüllt werden wie diesem schwachsinnigen EEG. Heutiges Internet, nach dem Wegfall klassischer Telefonie, zählt durchaus zu den Grundbedürfnissen udn sollte somit eben nicht in privater Hand sein - siehe wiederum den Unfug mit Vectoring vs. LWL etc. Solange die damit beauftragten Unternehmen in privater Hand sind, sind sie eher dem Shareholdervalue als der Allgemeinheit verpflichtet. Und das darf nicht sein bei solch wichtigen Dingen wie dem Zugang zum Netz und den Informationen.

  16. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: emdotjay 15.01.18 - 11:42

    1) Die Infrastruktur gehört in Staatliche Hände!
    Der Bund bzw die Länder werden das Netzt eher gleichmäßig ausbauen anstatt nur dort wo es max Gewinn abwirft.

    2) Die Firmen können sich beim Staat einmieten um deren Netz zu nutzen.

  17. Re: Steuergeld für Großkonzerne

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.18 - 01:22

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Grundproblem des Staates ist das er keinen Druck hat und daher keine
    > Not effizient zu Arbeiten. Ein Betrieb in der freien Wirtschaft MUSS
    > effizient arbeiten um bestehen zu können.

    Das Problem bei denen ist, dass sie nicht dem Allgemeinwohl verpflichtet sind, sondern nur ihren Anlegern. Es wird also alles darauf ausgerichtet, möglichst viel Profit zu erwirtschaften. Notfalls auf Kosten der Kunden. Solange die sich das gefallen lassen (müssen), wird auch so verfahren. Und mit lokalem Monopol wie beim Netz hat man die Kunden in der Hand. In zig Dörfern könnte die Telekom problemslos noch die Preise verdoppeln. Für Internet zieht niemand weg und solange es keine Alternativen gibt, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als zu zahlen oder zu verzichten (was heutzutage eigentlich kaum mehr möglich ist.

    Hätte der Staat das Netz, kann sich einfach ein anderer Anbieter einmieten und liefern.

    Und dass jeder Anbieter seine eigene Leitung legt, ist auch Verschwendung^10.

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