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DOW Jones +30% in nur einem Jahr

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  1. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: quineloe 20.01.18 - 16:30

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ahja? Die wollen ja anscheinend die unpopuläre Drecksarbeit machen. Wer hat
    > denn bitte die Agenda2010 eingeführt? SPD/Grüne. Obwohl das nicht mal nötig
    > war. Also sorry aber da kann man dann doch auf das linke Spektrum der
    > Politik verzichten, wenn die selbst in schlechten Zeiten die Armen noch
    > ärmer machen

    Ich persönlich halte das für die größte Lüge, die in der politischen Diskussion immer wieder wiederholt wird.

    Also, dass SPD / Grüne "Linke" parteien wären.

    Gasgerd war definitiv nicht dem linken Flügel der SPD zuzuordnen. Die SPD war da längst keine linke Partei mehr

    Das Soziale Programm der Grünen heißt "Dosenpfanderhöhung".

  2. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Boa-Teng 20.01.18 - 17:49

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil sich das obere superreiche Prozent jetzt gegenseitig feiert, ist die
    > Politik erfolgreich?

    Donald Trumps Steuerreform drückt IBM in die Verlustzone.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Steuerreform-brockt-IBM-Verlust-ein-3946452.html

    Soviel zum Thema "nur das obere superreiche Prozent profitiert".

  3. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: quineloe 20.01.18 - 18:31

    Boa-Teng schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil sich das obere superreiche Prozent jetzt gegenseitig feiert, ist
    > die
    > > Politik erfolgreich?
    >
    > Donald Trumps Steuerreform drückt IBM in die Verlustzone.
    > www.heise.de
    >
    > Soviel zum Thema "nur das obere superreiche Prozent profitiert".

    Wenn man die Worte, die in dem Artikel steht, nicht kennt, weil man keine Ahnung von Buchhaltung hat, funktioniert der Artikel dann?

    Ich mein damit die Worte
    Bilanz
    Abschreibung
    Gewinn
    Umsatz

    Der Artikel ist ein paar Schlagworte und ein paar Zahlen, keinerlei Erklärung. Für mich funktioniert der Artikel nicht.

    Änderungen bei der Abschreibung, die dann zu weniger Gewinn führen, bedeuten ja dass die Aufwendungen steigen. Man musste also mehr Abschreiben, als vorgesehen.

    Also was musste IBM abschreiben? Welche Werte sind jetzt stärker reduziert worden als vorher? Der Inhalt des Artikels ist mit Allgemeinposten über IBM gefüllt, die jeder weiß. Weil er sonst auch ein Tweet hätte sein können, so dürftig ist der eigentliche Inhalt.

    Der letzte Satz widert mich besonders an - Abschreibungen haben nichts mit Umsatz zu tun. Hier wird schon fast impliziert, dass Trump IBM ein Umsatzminus von einer Milliarde beschert hat.

    Den Artikel muss ganz, ganz sorgfältig auseinandernehmen.

    > Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 sank der Gewinn um 52 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar.

    Also sank der Gewinn von 12 Mrd auf 5,8.

    >Der Umsatz fiel um ein Prozent auf 79,1 Milliarden Dollar.

    Also von 80 auf 79,1 Mrd

    Moment, der Umsatz fiel?

    > Dennoch gelang dem Konzern zum Jahresende – insbesondere dank boomender Cloud-Dienste – das erste Umsatzplus seit 2012

    Aha. Das genaue Gegenteil. Oder hatte IBM vorher einen negativen Umsatz? Also einem Dummsatz?

    mehr beschäftige ich mich mit dieser Schmiererei jetzt nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.18 18:36 durch quineloe.

  4. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Boa-Teng 20.01.18 - 18:48

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel ist ein paar Schlagworte und ein paar Zahlen, keinerlei
    > Erklärung. Für mich funktioniert der Artikel nicht.

    Tja. "Für Dich". Finde den Fehler :-D

    Für dein Geschreibsel gilt (für mich): tldr

  5. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: quineloe 20.01.18 - 18:58

    Ignore.

  6. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Garrona 21.01.18 - 02:28

    Und wenn die Leute dadurch mehr Jobs haben und mehr Geld in den Taschen?
    Die einzigen die durch die Steuerreform richtig verlieren sind die richtig Reichen aus New York oder Kalifornien. Als Beispiel: Trump ist selbst jemand der richtig viel durch die Steuerreform verlieren würde.

    Aber lieber geben wir jedem der in ein Land kommt, kompletten Zugriff auf den Sozialstaat.

  7. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Garrona 21.01.18 - 02:40

    Als ob der Staat diese Probleme beheben würde?
    Der Staat hat doch diese Probleme erst geschaffen.

    Allein dass der Spitzensteuersatz nur bei ca. 1,5x des Durchschnittsverdiensts ist, ist schon Betrug.

    Wann lernen die Leute endlich Standards der Wirtschaft.
    * Mindestlohn senkt den Durchschnittslohn und verschlechtert besonders den Zustand der Geringverdiener. Besserverdiener und Unternehmen profitieren mittel- und langfristig durch den Mindestlohn. Nur kurzfristig (1-2 Jahre) hilft ein Mindestlohn, danach muss er eigentlich wieder abgeschafft werden.

    * Nicht gesteuerte Einwanderung gefällt besonders den NeoLiberalen und Großunternehmen. Deutlich mehr Kampf auf dem Arbeitsmarkt/Wohnmarkt usw.

    * Sobald der Staat in den Markt eingreift bringt er mehr Probleme als er Probleme behebt. Der Staat soll den Markt kontrollieren - aber nicht aktiv eingreifen.

    * Der ganze Bürokratieapperat der EU hilft besonders den Großunternehmen und Vermögenden. Diese nutzen die EU, die nicht mal eine richtige Demokratie ist, um Ihre Lobbyarbeit optimal auszuführen und für sie die Besten Optionen in 2000 dicken Seiten zu verstecken. Ein kleiner Mittelständer hat niemals die Möglichkeit wie ein Großunternehmen die Lücken durch die EU zu nutzen.

    Und die Linken wollen nur noch mehr von allem Oberen.

    Man muss endlich wieder anfangen logisch und nach Fakten zu denken und nicht nach Wunschdenken.

  8. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: quineloe 21.01.18 - 09:14

    Ich muss zugeben, war ein bisschen schwer, deinen Beitrag einzuordnen, da er recht vage ist und nichts konkret sagt. Zum Glück kam am Ende plumpes linkenbashing.

    Garrona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann lernen die Leute endlich Standards der Wirtschaft.
    > * Mindestlohn senkt den Durchschnittslohn und verschlechtert besonders den
    > Zustand der Geringverdiener. Besserverdiener und Unternehmen profitieren
    > mittel- und langfristig durch den Mindestlohn. Nur kurzfristig (1-2 Jahre)
    > hilft ein Mindestlohn, danach muss er eigentlich wieder abgeschafft
    > werden.

    Also 6¤ pro Stunde zu bekommen hilft den Geringverdienern? Das war vor dem Mindestlohn durchaus normal.


    > * Nicht gesteuerte Einwanderung gefällt besonders den NeoLiberalen und
    > Großunternehmen. Deutlich mehr Kampf auf dem Arbeitsmarkt/Wohnmarkt usw.

    Wer redet hier von Einwanderung?

    > * Sobald der Staat in den Markt eingreift bringt er mehr Probleme als er
    > Probleme behebt. Der Staat soll den Markt kontrollieren - aber nicht aktiv
    > eingreifen.

    DAS ist rein distillierte Neoliberale Denke.


    > Und die Linken wollen nur noch mehr von allem Oberen.

    Mit Belegen argumentieren wir hier aber nicht, was? Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals von der Linken nach mehr EU-Diktatur gefordert gesehen zu haben.
    Wagenknecht hat sich schon 2016 kritisch der Masseneinwanderung gegenüber gestellt. Kritischer als deine Mutti, die uns das schaffen lässt.

    Ja, die Linke würde in den Markt eingreifen. Du stellst das als allgemein bekannte Tatsache hin, dass das schlecht wäre, ohne das irgendwie auch nur halbwegs zu begründen. Fakt ist aber, dass Regierungen schon immer und immer wieder in Märkte eingegriffen haben, und trotzdem ist die Weltwirtschaft auf Jahrtausende immer und immer weiter gewachsen und der Wohlstand der Bevölkerung immer und immer besser geworden. Nur jetzt, wo das Eingreifen so pauschal als böse abgetan wird, und sich die Regierungen von Lobbyismusverbänden vorschreiben lassen, was sie zu tun haben, ist das mit dem Wohlstandswachstum der einfachen Bevölkerung vorbei, seit bald 20 Jahren. Und es geht immer weiter abwärts, jedes Jahr fast 2% inflation, die Löhne stagnieren jedoch. Die Deutschen Autohersteller bauen fast nur noch Firmenwagen, Privatpersonen können sich die Karren gar nicht mehr leisten. Das war früher anders. Aber du findest es bestimmt total geil, dass die 10¤ / stunde Lidlkassierin mit ihren Steuern deinen 5er BMW finanziert.

    > Man muss endlich wieder anfangen logisch und nach Fakten zu denken und
    > nicht nach Wunschdenken.

    blah. Hier is mal ein Fakt. Bei / Für Amazon arbeiten Horden an schlecht bezahlten Leuten. Im Versandhaus, im Lieferwagen usw. Da wird gerne gesagt, deren Arbeit sei nicht mehr wert, das sei ja blödelarbeit die kaum Gewinn abwirft, mehr könne man ja gar nicht bezahlen.

    Wieso ist Jeff Bezos dann der reichste Mann der Welt, von null auf #1 in 20 Jahren?
    Für Jeden Dollar, den der Boss bekommt, hat jemand anders für einen Dollar gearbeitet und ihn nicht bekommen.

    Ein anständiger Mensch würde sich schämen. Aber nicht ein Turbokapitalist.

  9. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: das_mav 21.01.18 - 09:56

    Gestern gegen Mittag kam im Bezug auf genau diese Themen eine recht informative (ohne Wertung verstehen bitte) Analyse bei ARD.

    Ich wühle mal. /edit folgt.

  10. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: das_mav 21.01.18 - 10:18

    Zu lange gewühlt für edit: Leider ohne Erfolg...

    Inhalt eines Dritten Programms gegen frühen Nachmittag: Aufbau Ost, seit 1990 Zuschüsse in Milliardenhöhe, Aufrechnung von Steuergeldspritzen in Milliardenhöhe gegen Arbeitsplätze gerechnet, Höffner Umzug nach Osten, was daran falsch war, was richtig.

    Kurz davor/danach dann ein ebenfalls netter Bericht über Rheinmetall Defence/Denel Munition und deren hübsche Fabriken und Saudi Arabien/Südafrika - wenn man eben die Munition da schon nicht hin exportieren darf dann eben die ganze Fabrik :)

    So, war nun aber genug Offtopic.

    Eins noch: Der DOW Stand spiegelt das wider was die Weltbank möchte: Liquidität und vor allem Bewegung im Markt, der ist nicht so hoch wie nie weil irgendwas "besser" oder "toller" ist als damals - eher schlechter. Der Stand lässt sich einfach dadurch ergründen, dass es derzeit ZU VIEL ZU BILLIGES Geld gibt und spiegelt mitnichten einen echten Wert wieder. Eine Farce also auf der die normale Bürgerschaft reinfallen soll indem Sie Anleihen erwirbt und bereits erarbeitets Geld verpumpt damit das fiktive Buchgeld da überhaupt noch im Hebel greifbare Werte haben darf. Ja, wieder eine Blase. Pauschal fallen mir locker 10 Unternehmen ein die nicht mal ein Bruchteil (10%) ihres Börsenwertes an Realwert besitzen.

  11. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Mingfu 21.01.18 - 10:38

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wagenknecht hat sich schon 2016 kritisch der Masseneinwanderung gegenüber
    > gestellt.

    Ja, einer der großen Fehler Wagenknechts. Die Losung hieß einmal: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" Wagenknecht und Lafontaine machen genau das Gegenteil - sie versuchen nationale Grenzen dazwischen hochzuziehen. Mal davon abgesehen, dass deren Rechnung schon wegen der zunehmenden globalen Probleme, die sich nur gemeinsam lösen lassen, nicht aufgehen kann, fördern sie mit dieser Herangehensweise genau das, was derzeit so fatale soziale Auswirkungen zeigt: Dass die Wirtschaft Staaten gegeneinander ausspielen kann, weil jeder Staat auf sich selbst fokussiert ist.

    > Fakt ist aber, dass Regierungen schon immer und immer wieder in Märkte
    > eingegriffen haben, und trotzdem ist die Weltwirtschaft auf Jahrtausende immer und
    > immer weiter gewachsen und der Wohlstand der Bevölkerung immer und immer
    > besser geworden.

    Da muss man aber ehrlicherweise eingestehen, dass es durchaus erhebliche Wohlstandsunterschiede gibt. Man braucht nur einmal nach Kuba oder Venezuela schauen. Und selbst in Deutschland ist uns das bekannt, wenn man den Vergleich zwischen DDR und Bundesrepublik früher zieht. Das ist auch ein Grund, warum revolutionäre Ansätze in Deutschland in nächster Zeit nicht zu erwarten sind: Vom derzeitigen Wohlstandsniveau her hat man im Durchschnitt kaum noch etwas zu gewinnen, aber durchaus viel zu verlieren.

  12. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: lear 21.01.18 - 12:16

    Ganz kurz: ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn (den wir übrigens mit Hartz4 schon hatten) impliziert ein Machtgefälle zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, damit kannst Du allenfalls an einem Symptom herumdoktorn, aber das eigentliche Problem bleibt liegen.
    Es gibt zu viele Leute, die bereit sind für einen Hungerlohn zu arbeiten, dh. zu viel Nachfrage im (vorwiegend prekären) Arbeitsmarkt. Das liegt zum Teil an der zu schnellen Osterweiterung der EU (die keine gleitende Anpasung des Presiniveaus mehr ermöglicht hat) und ja, der Globalisierung - und zum anderen (und zunehmend) an fortgeschritterner Automatisierung.
    Die niedrigqualifizierten Jobs sterben wie die Fliegen, die Arbeitnehmer bewerben sich um Jobs jenseits ihrer Qualifizierung und die Jobcenter machen sich einen lauen, indem sie jeden Bewerber noch zusätzlich (und unter dem Druck von Hartz4) in den Markt für geringqualifizierte Tätigkeiten drängen.

    Man muß kein sehr stabiles Genie sein um zu erkennen, daß es da knaatschen könnte.

    Ein festgeschriebener Lohn soll vorwiegend mal fair aussehen, aber verstärkt (sofern er über dem inneren Marktlohn liegt) in Wirklichkeit das Problem, weil die Arbeitnehmer versuchen werden, dem auszuweichen, indem sie noch mehr Arbeit in Länder mit gerimem Preisniveau verlagern (und die dortigen sonstigen Zustände in kauf nehmen) und noch schneller automatisieren werden. Du mußt also zusätzlich internationalen Handel und Maschinen verbieten - also auf, zurück in Mittelalter, denn da war alles toll.... m(

    Die richtige Antwort auf das Problem ist eine Entlastung des Arbeitsmarktes indem man das Bildungsniveau hochfährt, das Preisniveau anderer Arbeitsmärkte stärkt und für den Übergang, bzw. Härtefälle, prekäre Tätigkeiten bspw. durch inverse Einkommenssteuern gegen die unschlagbare Konkurrenz billiger Länder (und va. Machinen) "sponsort" (da niemand "nichts" wert ist und immer noch egal wie wenig zum gesellschaftlichen Ergebnis beitragen kann, ist das makroökonomisch effizienter als das Humankapital als "Ballast" mit durchzufüttern - von allen sozialen und moralischen Fragen mal abgesehen)

    Alles andere ist das selbe dumme Almosensystem des Feudalismus - egal wie Du es anmalst.
    Eventuell von einigen sogar gut gemeint, aber trotzdem mit Ansage vor die Wand gelaufen. Die ökonomische Spaltung wirst Du damit nicht verhindern sondern schlimmstenfalls beschleunigen.

  13. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Baron Münchhausen. 21.01.18 - 13:37

    Wer rechnen kann ist klar im vorteil.

    Ferner ist es ausgeschlossen, dass es einen reallen 30% Wachstum gab. Es sind reine Spekulationen.

    Also war er bestenfalls erfolgreich Spekulationen zu fördern.

    Aber selbst das ist nicht erwiesen. Ob das wegen Trump passiert und ob geplant oder nicht hast du gar nicht bewiesen.

    Nach deiner Logik habe ich den DOW jones spekulativ beeinflußt, weil ich in den schlechten DOW Jahren 3-lagiges Klopapier benutzt hatte und seit knap einem Jahr 6-lagiges.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.18 13:48 durch Baron Münchhausen..

  14. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: ML82 22.01.18 - 00:29

    stimmt, die die schon ganz unten sind müssen immer weiter getreten werden ... wo kämen wir denn hin, wenn wir mitgefühl und nächstenliebe nicht mehr nur heucheln!

  15. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: Garrona 22.01.18 - 01:08

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wieso ist Jeff Bezos dann der reichste Mann der Welt, von null auf #1 in 20
    > Jahren?
    > Für Jeden Dollar, den der Boss bekommt, hat jemand anders für einen Dollar
    > gearbeitet und ihn nicht bekommen.
    >
    > Ein anständiger Mensch würde sich schämen. Aber nicht ein Turbokapitalist.

    Ich bin kein Neider. Jeff Bezos hatte die beste Idee in der richtigen Zeit und hat sie richtig vermarktet. Momentan sehe ich das einzige Problem an Amazon die Monopolstellung und wie sie diese ausnützt (wie z.B. best. Bücher nicht anzubieten usw.)

    Das gleiche gilt z.B. für Bill Gates oder John D. Rockefeller. Sie hatten zu einer bestimmten Zeit die korrekte Idee und führten ein sehr erfolgreiches "neues" Unternehmen in einem "neuen" Markt ein. Leider führten beide zu einem quasi Monopol - und diese muss dann vom Gesetzgeber "geregelt" werden.

    Die Vergangenheit zeigt: Kapitalismus bringt Menschen aus der Armut - Sozialismus bringt Menschen in Armut.
    https://www.youtube.com/watch?v=_n6ivGgb9RY



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.18 01:09 durch Garrona.

  16. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: quineloe 22.01.18 - 08:53

    Neid ist, wenn man etwas will, was jemand anderes hat.

    Man kann ein sehr erfolgreiches Unternehmen führen, ohne sich selber dabei maßlos zu bereichern.

    >Die Vergangenheit zeigt: Kapitalismus bringt Menschen aus der Armut - Sozialismus bringt Menschen in Armut.
    https://www.youtube.com/watch?v=_n6ivGgb9RY

    Sorry, Pispers hat das besser gesagt: Jeder kann im Lotto gewinnen. Aber nicht alle.

    Die derzeitige Vermögensverteilung (also praktisch wie vor dem ersten Weltkrieg, wie die SZ vor kurzem geschrieben hat) deutet viel mehr darauf hin, dass deine Aussage Stuss ist und Pispers goldrichtig liegt.

  17. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: horotab 22.01.18 - 11:48

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die derzeitige Vermögensverteilung (also praktisch wie vor dem ersten
    > Weltkrieg, wie die SZ vor kurzem geschrieben hat) deutet viel mehr darauf
    > hin, dass deine Aussage Stuss ist und Pispers goldrichtig liegt.

    Die Vermögensverteilung ist gleich wie damals?
    Warum sollte das ein Problem sein?

    Fakt ist, dass sich der normale Bürger durch den Fortschritt den uns der Kapitalismus gebracht hat viel mehr leisten kann. Warum sollte es ein Problem sein, wenn irgedwelche Leute superreich sind?

  18. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: quineloe 22.01.18 - 12:48

    Aber nein, natürlich ist das kein Problem, Euer Hochwohlgeboren.

  19. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: bombinho 25.01.18 - 02:32

    +1

    welch groteske Vorstellung

  20. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Autor: bombinho 25.01.18 - 02:38

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, und wer davon ist wohl wichtiger für die Gesellschaft?

    Koenntest Du eine Liste estellen, wer wichtiger ist und warum? Ich tue mich immer sehr schwer, da den Ueberblick zu behalten.

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