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Kleinerer Akku?

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  1. Kleinerer Akku?

    Autor: demon driver 23.01.18 - 09:53

    Wenn ich das richtig verstanden habe, schafft der Tesla 3 mit dem großen Akku unter günstigen Bedingungen gerade mal 500 km – da fängt es doch für ein Auto, das nicht bloß Stadtfahrzeug sein soll, bestenfalls gerade erst an, praxistauglich zu werden...

    Angesichts der Ladezeiten muss ein E-Auto substanziell mehr Reichweite haben als der Verbrenner, um eine gleichwertige Mobilität zu bieten. Da ist es selbst bei Tesla noch lange hin, von anderen ganz zu schweigen.

    Wer will denn hier ernsthaft einen Akku mit nur 2/3 der Kapazität haben? Zumal bei der katastrophalen Ladesäulensituation in DE, geschweige denn Gesamt-EU?

    Eigentlich hatte ich so ein bisschen gehofft, der Tesla 3 könnte für mich der Einstieg in die E-Auto-Welt werden, zumal ich eigentlich schon beschlossen hatte, dass das nächste Auto ein E-Auto werden sollte – angesichts des bereits erreichten Alters meines derzeitigen Verbrenners und dem heutigen Stand der Dinge glaube ich aber nicht mehr daran, dass ich mich daran halten werde.

  2. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: |=H 23.01.18 - 10:00

    Im Schnitt fährt ein Fahrzeug in Deutschland 12.000 km pro Jahr.
    Bei 500km Reichweite muss der Akku also rechnerisch 2x im Monat geladen werden.

    Wenn du sehr weit ab vom rechnerischen Schnitt bist und häufig längere Strecken fährst als andere in einer Woche, dann musst du wohl erst noch eine andere Antriebsart wählen.

  3. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: gadthrawn 23.01.18 - 10:21

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Schnitt fährt ein Fahrzeug in Deutschland 12.000 km pro Jahr.
    > Bei 500km Reichweite muss der Akku also rechnerisch 2x im Monat geladen
    > werden.
    >
    > Wenn du sehr weit ab vom rechnerischen Schnitt bist und häufig längere
    > Strecken fährst als andere in einer Woche, dann musst du wohl erst noch
    > eine andere Antriebsart wählen.

    Was viele bei Schnittangaben nicht verstehen... Ist was ein Durchschnitt ist.
    Das heißt nicht mal, dass 50% unter 15.000 fahren, das wäre der Median.

    Wenn ein paar ala ArcherV für 1,5km Strecken ein Auto brauchen senkt das den Schnitt enorm.
    Simples Beispiel:

    Den Zoe Mietakku gibt es schon in Preisraten für unter 5000 km jährliche Nutzung. Das bedeutet, dass es wohl auch nicht wenige gibt, die so ein Angebot nutzen und extrem wenig fahren, meist solche Strecken die tatsächlich von Nahverkehr erschlossen sind oder die ich zu Fuss gehen würde.
    um auf einen Durchschnitt von 15000 zu kommen benötigst du also jetzt jemanden, der 25000 km fährt. Oder evtl. auch 2 Leute mit jeweils 20000 km. Ein Durchschnitt sagt dir normal nicht viel aus.

    Aber ganz ehrlich: wer lädt wenn gar nichts im Akku ist diesen voll? Man will doch zwischen 20 und 80% bleiben, damit der lange hält.
    Und wenn du dann in die Konfig reingehst und beim Hersteller schon siehst, dass andere Geschwindigkeiten oder hohe / niedrige Temperaturen die Reichweite halbieren... dann bleibt da nicht mehr viel übrig. bei den dann 200 km zwischen 20 und 80 % wirst du sicher nicht mehr 5 mal Lade, außer du hast noch ein anderes Fahrzeug mit dem du eben auch mal im Zweifel weiter kommst...

  4. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: AndyMt 23.01.18 - 10:28

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > |=H schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Schnitt fährt ein Fahrzeug in Deutschland 12.000 km pro Jahr.
    > > Bei 500km Reichweite muss der Akku also rechnerisch 2x im Monat geladen
    > > werden.
    > >
    > > Wenn du sehr weit ab vom rechnerischen Schnitt bist und häufig längere
    > > Strecken fährst als andere in einer Woche, dann musst du wohl erst noch
    > > eine andere Antriebsart wählen.
    >
    > Was viele bei Schnittangaben nicht verstehen... Ist was ein Durchschnitt
    > ist.
    > Das heißt nicht mal, dass 50% unter 15.000 fahren, das wäre der Median.
    >
    > Wenn ein paar ala ArcherV für 1,5km Strecken ein Auto brauchen senkt das
    > den Schnitt enorm.
    > Simples Beispiel:
    >
    > Den Zoe Mietakku gibt es schon in Preisraten für unter 5000 km jährliche
    > Nutzung. Das bedeutet, dass es wohl auch nicht wenige gibt, die so ein
    > Angebot nutzen und extrem wenig fahren, meist solche Strecken die
    > tatsächlich von Nahverkehr erschlossen sind oder die ich zu Fuss gehen
    > würde.
    > um auf einen Durchschnitt von 15000 zu kommen benötigst du also jetzt
    > jemanden, der 25000 km fährt. Oder evtl. auch 2 Leute mit jeweils 20000 km.
    > Ein Durchschnitt sagt dir normal nicht viel aus.
    >
    > Aber ganz ehrlich: wer lädt wenn gar nichts im Akku ist diesen voll? Man
    > will doch zwischen 20 und 80% bleiben, damit der lange hält.
    > Und wenn du dann in die Konfig reingehst und beim Hersteller schon siehst,
    > dass andere Geschwindigkeiten oder hohe / niedrige Temperaturen die
    > Reichweite halbieren... dann bleibt da nicht mehr viel übrig. bei den dann
    > 200 km zwischen 20 und 80 % wirst du sicher nicht mehr 5 mal Lade, außer du
    > hast noch ein anderes Fahrzeug mit dem du eben auch mal im Zweifel weiter
    > kommst...
    Egal - ich würde über Nacht laden... Nie mehr an die Tankstelle fahren - ich freu mich drauf. Das kann natürlich nicht jeder, und wer öfter mal weiter als 200km am Tag fahren muss, für den ist das halt noch nichts. Aber ich seh täglich Unmengen an Premium-Kompakt-Zweitwagen in unserem Quartier rumstehen (selten fahren), dass wenigstens die alle mal elektrisch fahren könnten.

  5. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: |=H 23.01.18 - 11:07

    Selbst wenn ich 30.000 km im Jahr ansetze und jeden Tag 100 km fahre müsste ich auch bei halben Akku - also 250km Reichweite - nur 1x am Tag laden.

    Nur für häufige Langstrecke sind die Fahrzeuge nicht geeignet und du glaubst doch wohl selbst nicht, dass 0% Akku auf der Anzeige auch 0% sind und 100% Akku nach dem Laden wirklich 100% Batterieladung entspricht. Als ob die selber keinen Puffer einbauen, alleine schon, weil die 8? Jahre Garantie geben.

  6. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: thinksimple 23.01.18 - 19:50

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn ich 30.000 km im Jahr ansetze und jeden Tag 100 km fahre müsste
    > ich auch bei halben Akku - also 250km Reichweite - nur 1x am Tag laden.
    >
    > Nur für häufige Langstrecke sind die Fahrzeuge nicht geeignet und du
    > glaubst doch wohl selbst nicht, dass 0% Akku auf der Anzeige auch 0% sind
    > und 100% Akku nach dem Laden wirklich 100% Batterieladung entspricht. Als
    > ob die selber keinen Puffer einbauen, alleine schon, weil die 8? Jahre
    > Garantie geben.


    Bis 0% Akku auf der Anzeige kommst du gar nicht. Der Tesla fährt schon bei 3-4% Runter und dann ist's Ebbe. ADAC und so.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  7. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: dsleecher 23.01.18 - 10:19

    Ich pendle täglich ca. 30 km zum Arbeitsplatz. Macht hin und zurück 60 km.
    Ich habe eine Garage mit 3-Phasen-Strom und einen Arbeitgeber der bestimmt nichts dagegen hat wenn ich ihm seinen PV-Strom abnehme (Chef fährt selbst einen i7).
    Für längere Urlaubsreisen fahre ich meistens mit Familie und dem Familienauto (Minivan).
    Wenn es hochkommt fahre ich nicht öfter als zwei Mal im Jahr mit meinem eigenen Auto eine längere Strecke und selbst da hätte sich auch meistens jemand anderes angeboten zu fahren.
    Ich wäre mit 200km mehr als zufrieden. Da könnte ich sogar mal zwei Tage nicht laden und dann noch einkaufen fahren.
    Trotzdem möchte ich nicht jeden morgen in einer Suppenschüssel á la Smart über die Autobahn schleichen.

    Wenn das Nutzungsszenario für dich nicht passt: schade für dich. Es soll ja auch Leute geben, die kein Smartphone haben, weil man das öfter als ein Mal die Woche laden muss.

  8. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: Mel 23.01.18 - 10:28

    Also ich habe seit 1,5 Jahren ein Model S - Reichweite 300 km garantiert. 360 wären es bei zurückhaltender Fahrweise. Bisher etwa 35k km damit gefahren.

    Gelegentliche längere Strecken sind überhaupt kein Problem. Für eine 600 km Strecke startest du morgens und nach 2,5 Stunden geht man erst mal gut frühstücken. Dann ist der Wagen bereit für die Weiterfahrt.

    Klar, für einen Handelsvertreter der täglich 500+ km fährt ist das nichts, aber für den normalen Verbraucher bereits so eine sehr brauchbare Alternative.

  9. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: AndyMt 23.01.18 - 10:35

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe seit 1,5 Jahren ein Model S - Reichweite 300 km garantiert.
    > 360 wären es bei zurückhaltender Fahrweise. Bisher etwa 35k km damit
    > gefahren.
    Mein Vater fährt ein S 75, er sagt etwa das Gleiche. Die Befürchtung, dass die Reichweite im Winter stark einbricht hat sich nicht bestätigt. Das macht ca. 10% aus, ein Teil davon geht auf die Winterreifen, der andere auf die Heizung. Da er immer vorgewärmt losfährt reichen dann so 300-500Watt um die Temperatur zu halten. Selbst wenn er auswärts mal mit kaltem Auto losfährt sind es in der ersten Stunde so 2kW. Bei durchschnittlich 20kW/h pro 100km sind das auch nicht mehr als 10%.
    Ich weiss ja nicht, was andere mit ihren Autos machen, um die Reichweite im Winter so drastisch zu reduzieren...
    > Gelegentliche längere Strecken sind überhaupt kein Problem. Für eine 600 km
    > Strecke startest du morgens und nach 2,5 Stunden geht man erst mal gut
    > frühstücken. Dann ist der Wagen bereit für die Weiterfahrt.
    Meine "Blasenreichweite" beträgt eh nur 2 Stunden... passt also super.
    > Klar, für einen Handelsvertreter der täglich 500+ km fährt ist das nichts,
    > aber für den normalen Verbraucher bereits so eine sehr brauchbare
    > Alternative.

  10. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: Dwalinn 23.01.18 - 14:31

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Vater fährt ein S 75, er sagt etwa das Gleiche. Die Befürchtung, dass
    > die Reichweite im Winter stark einbricht hat sich nicht bestätigt. Das
    > macht ca. 10% aus, ein Teil davon geht auf die Winterreifen, der andere auf
    > die Heizung. Da er immer vorgewärmt losfährt reichen dann so 300-500Watt um
    > die Temperatur zu halten. Selbst wenn er auswärts mal mit kaltem Auto
    > losfährt sind es in der ersten Stunde so 2kW. Bei durchschnittlich 20kW/h
    > pro 100km sind das auch nicht mehr als 10%.
    Es geht ja nicht nur um den verbrauch sondern auch um den Akku an sich. Wenn das Auto in der Kälte geladen wird bekommt man nicht so viel Strom rein wie bei 20° (Idealtemperatur).
    Tesla Heizt zwar die Akkus sodas man in der Fahrt keine Probleme hat aber ich weiß nciht wie das beim Laden ist (wodurch ja normalerweise auch wäre entsteht)
    Für einen Test müsste man also eher mal die km ausmessen als den Verbrauch laut Anzeige.

    > Ich weiss ja nicht, was andere mit ihren Autos machen, um die Reichweite im
    > Winter so drastisch zu reduzieren...
    Die Angaben kommen oftmals direkt von den Herstellern. Bei Opel fällt die Reichweite von 527 km auf 439km wenn man von +20° auf -10° wechselt. Beim hinzuklicken von Heizung/Kühlung landet man bei 256km. Bei einer niedrigen Geschwindigkeit (Stadt) landet man dann bei 180km.
    Bei 130km/h ist die Heizung natürlich nicht so wichtig wie bei langsamen Stadtfahrten da die Heizung nicht so lange laufen kann und unter Umständen auch noch Abwärme des Akkus nutzen kann. (das letztere vermute ich nur)
    http://www.opel.de/fahrzeuge/ampera-e/uebersicht/partials/reichweite/reichweitensimulator.html

    > Meine "Blasenreichweite" beträgt eh nur 2 Stunden... passt also super.

    Aber hier liegt doch das Problem. Wenn ich Aktuell eine Pinkelpause brauche nehme ich einfach die nächste Rastmöglichkeit, tanken tu ich dann nur bei jeder zweiten Pause... ganz nebenbei muss ich nicht ewig auf die nächste Ladesäule/Tankstelle warten wenn ich mal muss.

  11. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: ArcherV 23.01.18 - 11:19

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das richtig verstanden habe, schafft der Tesla 3 mit dem großen
    > Akku unter günstigen Bedingungen gerade mal 500 km – da fängt es doch
    > für ein Auto, das nicht bloß Stadtfahrzeug sein soll, bestenfalls gerade
    > erst an, praxistauglich zu werden...
    >
    > Angesichts der Ladezeiten muss ein E-Auto substanziell mehr Reichweite
    > haben als der Verbrenner, um eine gleichwertige Mobilität zu bieten. Da ist
    > es selbst bei Tesla noch lange hin, von anderen ganz zu schweigen.
    >
    > Wer will denn hier ernsthaft einen Akku mit nur 2/3 der Kapazität haben?
    > Zumal bei der katastrophalen Ladesäulensituation in DE, geschweige denn
    > Gesamt-EU?
    >
    > Eigentlich hatte ich so ein bisschen gehofft, der Tesla 3 könnte für mich
    > der Einstieg in die E-Auto-Welt werden, zumal ich eigentlich schon
    > beschlossen hatte, dass das nächste Auto ein E-Auto werden sollte –
    > angesichts des bereits erreichten Alters meines derzeitigen Verbrenners und
    > dem heutigen Stand der Dinge glaube ich aber nicht mehr daran, dass ich
    > mich daran halten werde.

    Die meisten dürften für den Alltag auch mit dem Zoe und seinen 150km Reichweite auskommen.

  12. Experiment

    Autor: Missingno. 23.01.18 - 11:35

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten dürften für den Alltag auch mit dem Zoe und seinen 150km Reichweite auskommen.
    Man könnte ja mal ein Experiment machen und den Verbrenner mit höchstens 7l betanken bzw. immer auf Reserve fahren. (Meinetwegen auch "zuhause über Nacht laden" per Kanister am Morgen.) Obwohl das viel schneller geht als einen Akku zu laden und die "Lade"infrastruktur deutlich besser ist, würden viele (u.a. ich) die Einschränkung im Alltag ziemlich schnell merken.

    --
    Dare to be stupid!

  13. Re: Experiment

    Autor: WonderGoal 23.01.18 - 12:02

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die meisten dürften für den Alltag auch mit dem Zoe und seinen 150km
    > Reichweite auskommen.
    > Man könnte ja mal ein Experiment machen und den Verbrenner mit höchstens 7l
    > betanken bzw. immer auf Reserve fahren. (Meinetwegen auch "zuhause über
    > Nacht laden" per Kanister am Morgen.) Obwohl das viel schneller geht als
    > einen Akku zu laden und die "Lade"infrastruktur deutlich besser ist, würden
    > viele (u.a. ich) die Einschränkung im Alltag ziemlich schnell merken.

    Sie würden es nicht merken, wenn sie bereit wären, etwas vorzuplanen. Aber das ist ja leider heute schon zu viel verlangt bzw. die Leute sind nicht bereit, 100m Fußweg mehr in Kauf zu nehmen, wenn die Ladesäule nicht direkt vor dem Geschäft steht.

    GRIP hat schon mal so ein Experiment stümperhaft durchgeführt, in dem man einen Diesel mit 30¤ betankt, aber den Tesla "voll gemacht" hat. Eigentlich dämlich, weil man logischer Weise mehr kWh für 30¤ laden kann. Ergebnis: Der Tesla kam natürlich mit Verspätung an, weil man die letzten Kilometer mit 50 km/h dahinkriechen musste.

    Experimente mit fairen Bedingungen sind leider Mangelware.

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die meisten dürften für den Alltag auch mit dem Zoe und seinen 150km
    > > Reichweite auskommen.
    >
    > Mag in der Tat für einige zutreffend sein, allerdings:
    > Bekommt man keinen _echten_ Mehrwert, eher das Gegenteil (hallo
    > Laternenparker).
    > Verhältnismäßig teuer, für das gleiche Geld gibts _richtige_ Autos.
    > Will nicht jeder in so einem Schuhkarton sitzen, speziell ab einer gewissen
    > Körpergröße.
    > Keine AHK ;-)

    Der Mehrwert liegt in den deutlich niedrigeren TCO, die bei 100.000 km Laufleistung nur ca. 1/3 von vergleichbaren Fahrzeugen betragen.

    AHK kommt auf das Fahrzeug an. Eine Lastkupplung für Fahrradträger kann man aber meistens problemlos nachrüsten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.18 12:04 durch WonderGoal.

  14. Re: Experiment

    Autor: JackIsBlack 23.01.18 - 13:01

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > GRIP hat schon mal so ein Experiment stümperhaft durchgeführt, in dem man
    > einen Diesel mit 30¤ betankt, aber den Tesla "voll gemacht" hat. Eigentlich
    > dämlich, weil man logischer Weise mehr kWh für 30¤ laden kann. Ergebnis:
    > Der Tesla kam natürlich mit Verspätung an, weil man die letzten Kilometer
    > mit 50 km/h dahinkriechen musste.
    >
    > Experimente mit fairen Bedingungen sind leider Mangelware.
    >

    Tesla Model S mit 100kwh war das. 100kwh zu je 29ct macht - Achtung, das Ergebnis könnte einige schockieren - 29¤.
    Wie unfair aber auch...
    Du solltest den Test auch verstehen, bevor du ihn hier falsch wiedergibst. Der, ich glaube ein Volvo war es, ist auch extrem geschlichen.

  15. Re: Experiment

    Autor: Azzuro 23.01.18 - 17:38

    > Tesla Model S mit 100kwh war das.
    Es war ein Model X.

    > Du solltest den Test auch verstehen, bevor du ihn hier falsch wiedergibst.
    Vielleicht kannst du mich ja aufklären. Denn auch ich habe mich gefragt, was denn überhaupt der Sinn von dieser Aktionsein soll. Der Titel lautete: "Was ist sparsamer?" Das könnte man nun rein physikalisch sehen, also wer mehr Energie verbraucht. Und da gewinnt der Tesla.

    Als Fahrer interessiert das natürlich eher nicht, also geht es da ums Geld. Das fand ich dann aber schon komisch intransparent: Beim Tesla hat man einfach plump gesagt, dass Volladen 30 Euro gekostet. Ohne zu erklären, unter welchen Bedinungen. Also wie geladen (der Ladeverlust könnte auch je nach Methode unterschiedlich hoch sein) und bei welchem Preis pro kWh. Und noch nicht mal erwähnt, dass man z.B. an den Superchargern kostenlos tanken kann. Während man beim Volvo dann drauf achtet, dass man auch ja auf den Zehntel Liter genau tankt.

    Und dann hätte man doch einfach einen normalen Verbrauchstest machen können, und daran dann sehen, wie der Preis pro 100km ist, anstatt da so eine realitätsferne Challenge draus zu machen. hat eher den Eindruck erweckt, also würde man bei so einer Strecke mit einem Tesla nur dann ankommen, wenn man die Klimaanlage auslässt und schleicht. Dabei würde man ja normalerweise einfach unterwegs eine halbe Stunde Pausa am Supercharger machen.

  16. Re: Experiment

    Autor: Missingno. 23.01.18 - 13:43

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mehrwert liegt in den deutlich niedrigeren TCO, die bei 100.000 km
    > Laufleistung nur ca. 1/3 von vergleichbaren Fahrzeugen betragen.
    Kannst du mir das Milchmädchen zeigen, welches diese Rechnung aufgestellt hat?
    Ich weiß nämlich ziemlich sicher, dass die TCO von meinem Corsa mit 100 Tkm deutlich unter 75.000¤ liegt: Renault ZOE LIFE mit Z.E. 40 Batterie UPE zzgl. Überführung ab 25.200 ¤ zzgl. ab 69 ¤ Batteriemiete.

    --
    Dare to be stupid!

  17. Re: Experiment

    Autor: WonderGoal 23.01.18 - 15:56

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WonderGoal schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Mehrwert liegt in den deutlich niedrigeren TCO, die bei 100.000 km
    > > Laufleistung nur ca. 1/3 von vergleichbaren Fahrzeugen betragen.
    > Kannst du mir das Milchmädchen zeigen, welches diese Rechnung aufgestellt
    > hat?
    > Ich weiß nämlich ziemlich sicher, dass die TCO von meinem Corsa mit 100 Tkm
    > deutlich unter 75.000¤ liegt: Renault ZOE LIFE mit Z.E. 40 Batterie UPE
    > zzgl. Überführung ab 25.200 ¤ zzgl. ab 69 ¤ Batteriemiete.

    Kann ich dir gerne raussuchen. Ist eine große Excel-Tabelle mit mehreren Seiten und expliziter Kostenaufschlüsselung über 4 Verbrenner (VW Pheaton, VW Passat, Audi A6, 7er BMW ) und einen Tesla Model S mit jeweils 100.000 km Laufleistung

    P.S. Einen 8jährigen (popligen) Corsa D hat auch jemand aus meiner Familie. Knapp über 50.000 km und Probleme ohne Ende (trotz lückenlosen Scheckheft), darunter diverse mechanische (Serien-) Konstruktionsmängel. Natürlich ist davon nichts in den Garantien abgedeckt gewesen.

  18. Re: Experiment

    Autor: Missingno. 23.01.18 - 16:49

    Also laut ADAC kostet der 7er 120-140 ct/km mit allem drum und dran. Selbst wenn ich das jetzt verdopple, komme ich auf keine 300 T¤, was so ungefähr das dreifache des Tesla-Kaufpreises entspräche, der dann für 100 Tkm genau 0 Cent brauchen/kosten dürfte, damit deine Aussage hinkommt.

    Der Tesla kostet nach der selben Quelle allerdings mindestens 100 ct/km (130 ct/km bzw. 160 ct/km bei dem (P)100D Modell).

    --
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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.18 16:54 durch Missingno..

  19. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: ve2000 23.01.18 - 11:51

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten dürften für den Alltag auch mit dem Zoe und seinen 150km
    > Reichweite auskommen.

    Mag in der Tat für einige zutreffend sein, allerdings:
    Bekommt man keinen _echten_ Mehrwert, eher das Gegenteil (hallo Laternenparker).
    Verhältnismäßig teuer, für das gleiche Geld gibts _richtige_ Autos.
    Will nicht jeder in so einem Schuhkarton sitzen, speziell ab einer gewissen Körpergröße.
    Keine AHK ;-)

  20. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: ArcherV 23.01.18 - 12:08

    ve2000 schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Mag in der Tat für einige zutreffend sein, allerdings:
    > Bekommt man keinen _echten_ Mehrwert, eher das Gegenteil (hallo
    > Laternenparker).
    > Verhältnismäßig teuer, für das gleiche Geld gibts _richtige_ Autos.

    Der Zoe ist auf dem Gebrauchtmarkt genauso teuer bzw. billiger wie ein vergleichbarer Verbrenner (Opel Corsa ).

    Den Zoe gibt es ab 8.000¤..

  21. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: ve2000 23.01.18 - 12:25

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ve2000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Mag in der Tat für einige zutreffend sein, allerdings:
    > > Bekommt man keinen _echten_ Mehrwert, eher das Gegenteil (hallo
    > > Laternenparker).
    > > Verhältnismäßig teuer, für das gleiche Geld gibts _richtige_ Autos.
    >
    > Der Zoe ist auf dem Gebrauchtmarkt genauso teuer bzw. billiger wie ein
    > vergleichbarer Verbrenner (Opel Corsa ).
    >
    > Den Zoe gibt es ab 8.000¤..
    Ein einziger bei Autoscout für 8600¤ (aus 2013), in "brauchbar" wirds dann ganz schnell fünfstellig.
    Keine Ahnung wie es mit zusätzlicher Batteriemiete, bzw. Batterieverschleiß aussieht.
    https://www.autoscout24.de/ergebnisse?mmvmk0=60&mmvmd0=20228&mmvco=1&cy=D&powertype=kw&atype=C&ustate=N%2CU&ipc=opt_search_mask&ipl=search_button&sort=price&desc=0

    Corsa: ab 2500-3000 (ab 2013)
    (Im Prinzip eigentlich irrelevant, da ein Corsa ein genauso unzumutbarer Schuhkarton ist, wie ein Zoe.)
    https://www.autoscout24.de/ergebnisse?mmvmk0=54&mmvmd0=1918&mmvco=1&fregfrom=2013&cy=D&powertype=kw&atype=C&ustate=N%2CU&ipc=opt_search_mask&ipl=search_button&sort=price&desc=0

    Wenn ich jetzt davon ausgehe, das ein _halbwegs brauchbarer_, gebrauchter Zoe etwa 10K+ kostet, bestätigt das meine Aussage, das es für das Geld in der Tat _richtige_Autos gibt.
    Nächstes Thema.

  22. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: ArcherV 23.01.18 - 13:14

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein einziger bei Autoscout für 8600¤ (aus 2013), in "brauchbar" wirds dann
    > ganz schnell fünfstellig.
    > Keine Ahnung wie es mit zusätzlicher Batteriemiete, bzw. Batterieverschleiß
    > aussieht.
    > www.autoscout24.de


    7900¤
    https://m.mobile.de/auto/search.html?ms=20700%3B46%3B%3B&cn=DE&dam=0&md=46&mk=20700&od=up&s=Car&sb=p&vc=Car&fe!=EXPORT

    Die Batterie kostet je nach Laufleistung um die 50¤ im Monat.

    Im Schnitt spart man aber gegenüber den Corsa.

    > (Im Prinzip eigentlich irrelevant, da ein Corsa ein genauso unzumutbarer
    > Schuhkarton ist, wie ein Zoe.)

    In deiner Vorstellung vielleicht :-)
    Wenn ich mich aber umschaue und sehe, dass gefühlt jedes zweite Auto ein Corsa, Polo, Yaris oder i20 ist sieht das anders aus.

  23. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: |=H 23.01.18 - 14:15

    Bei den Neuzulassungen 2016 sind 14,5% Kleinwagen und 7,1% Minis, also sind über 78% größere Fahrzeuge ;)

  24. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: ve2000 23.01.18 - 14:28

    Warum wohl... ;-)
    Ich hatte auf meinen letzten Aufenthalten in DE, je einen Opel Insignia, irgendeinen Citroen (Name entfallen) und noch eine MB B-Klasse als Leihwagen... schon relativ weit entfernt vom Formfaktor Zoe/Corsa/$andere Spielzeugautos, dennoch alles andere als komfortabel bei 190cm Körpergröße.
    Glücklicherweise war ich nach jeweils ein-zwei Wochen erlöst. ;-)

  25. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: Dwalinn 23.01.18 - 14:42

    Zu diesen 78% zählen aber auch die rund 26% der Kompaktklasse.
    mMn ist aber nicht nur die Größe entscheidet man muss sie auch richtig nutzen.
    In meinem Kleinwagen (Honda Jazz) bekomme ich jedenfalls super eine 1,80 Matratze hinein und sitze auch recht hoch.... bei Toyota Avensis meiner Großeltern stoße ich mir trotz meiner bescheidenen 1,70 öfters mal den Kopf beim einsteigen an.

  26. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: PiranhA 23.01.18 - 15:20

    Kompaktklasse ist halt auch nicht gleich. Das geht vom normalen Golf mit 4,25m bis zum geräumigen Octavia Kombi mit fast 4,70m.

  27. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: Dwalinn 23.01.18 - 15:52

    Der Octavia wird allerdings bereits zur Mittelklasse gezählt. Bei Wikipedia beispielsweise zählt er zur Kompakt und Mittelklasse, allerdings sind die Übergänge halt auch teils schwer zu definieren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0koda_Octavia_III

  28. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: sampleman 23.01.18 - 12:27

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das richtig verstanden habe, schafft der Tesla 3 mit dem großen
    > Akku unter günstigen Bedingungen gerade mal 500 km – da fängt es doch
    > für ein Auto, das nicht bloß Stadtfahrzeug sein soll, bestenfalls gerade
    > erst an, praxistauglich zu werden...
    >
    > Angesichts der Ladezeiten muss ein E-Auto substanziell mehr Reichweite
    > haben als der Verbrenner, um eine gleichwertige Mobilität zu bieten. Da ist
    > es selbst bei Tesla noch lange hin, von anderen ganz zu schweigen.

    Im Moment bringt es ein E-Auto erst, wenn du eine Lademöglichkeit zuhause hast. Das bedeutet andererseits, dass du jeden Morgen mit einem voll aufgetankten Auto losfährst. Damit hast du schon mal einen großen Vorteil gegenüber einem Verbrenner.

    Du sprichst von einer Reichweite von 500 Kilometern unter günstigen Umständen, machen wir mal 350 Kilometer draus. Und jetzt die Frage: Wie oft fährst du am Tag weiter als 350 Kilometer. Bei mir lautet die Antwort: Alle paar Monate einmal. Und nur bei diesen Fahrten muss ich mir überhaupt Gedanken darüber machen, wie ich mit der begrenzten Reichweite des Wagens umgehen kann. Das muss aber nicht bedeuten, dass es für mich zum Problem wird. Vielleicht entscheide ich mich auch, nicht mit dem Auto von München nach Hannover zu fahren, sondern mit der Bahn.

    Ich glaube, du machst den Fehler, dass du jede Nutzungssituation, bei der ein E-Auto gegenüber einem Verbrenner Kompromisse oder Einschränkungen erfordert, als Abstrich an der Praxistauglichkeit bewertest, die Vorzüge aber nicht siehst. In meinen Augen würde es zum Beispiel die Alltagstauglichkeit eines Autos durchaus erweitern, wenn ich wüsste, dass der Antrieb grundsätzlich komplett unempfindlich ist gegen Kaltstarts. Auch die Möglichkeit, ein Auto einfach, geruchs- und gefahrlos zuhause zu betanken, fände ich praktisch. Gut, wer regelmäßig mehr als 500 Kilometer am Tag Auto fährt , der ist (noch) kein Kandidat für ein E-Auto, der ist vielleicht mit einem Plugin-Hybriden oder einem normalen Verbrenner besser bedient. Und wer keine Möglichkeit zum Zuhauseladen hat, der ist es ohnehin.

    Aber man darf nicht vergessen: Wenn einer einmal die Woche 500 km fährt, dann sind allein das schon 26.000 km im Jahr, deutlich mehr als die meisten Leute fahren.

  29. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: dEEkAy 23.01.18 - 14:49

    sampleman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich das richtig verstanden habe, schafft der Tesla 3 mit dem großen
    > > Akku unter günstigen Bedingungen gerade mal 500 km – da fängt es
    > doch
    > > für ein Auto, das nicht bloß Stadtfahrzeug sein soll, bestenfalls gerade
    > > erst an, praxistauglich zu werden...
    > >
    > > Angesichts der Ladezeiten muss ein E-Auto substanziell mehr Reichweite
    > > haben als der Verbrenner, um eine gleichwertige Mobilität zu bieten. Da
    > ist
    > > es selbst bei Tesla noch lange hin, von anderen ganz zu schweigen.
    >
    > Im Moment bringt es ein E-Auto erst, wenn du eine Lademöglichkeit zuhause
    > hast. Das bedeutet andererseits, dass du jeden Morgen mit einem voll
    > aufgetankten Auto losfährst. Damit hast du schon mal einen großen Vorteil
    > gegenüber einem Verbrenner.
    >
    > Du sprichst von einer Reichweite von 500 Kilometern unter günstigen
    > Umständen, machen wir mal 350 Kilometer draus. Und jetzt die Frage: Wie oft
    > fährst du am Tag weiter als 350 Kilometer. Bei mir lautet die Antwort: Alle
    > paar Monate einmal. Und nur bei diesen Fahrten muss ich mir überhaupt
    > Gedanken darüber machen, wie ich mit der begrenzten Reichweite des Wagens
    > umgehen kann. Das muss aber nicht bedeuten, dass es für mich zum Problem
    > wird. Vielleicht entscheide ich mich auch, nicht mit dem Auto von München
    > nach Hannover zu fahren, sondern mit der Bahn.
    >
    > Ich glaube, du machst den Fehler, dass du jede Nutzungssituation, bei der
    > ein E-Auto gegenüber einem Verbrenner Kompromisse oder Einschränkungen
    > erfordert, als Abstrich an der Praxistauglichkeit bewertest, die Vorzüge
    > aber nicht siehst. In meinen Augen würde es zum Beispiel die
    > Alltagstauglichkeit eines Autos durchaus erweitern, wenn ich wüsste, dass
    > der Antrieb grundsätzlich komplett unempfindlich ist gegen Kaltstarts. Auch
    > die Möglichkeit, ein Auto einfach, geruchs- und gefahrlos zuhause zu
    > betanken, fände ich praktisch. Gut, wer regelmäßig mehr als 500 Kilometer
    > am Tag Auto fährt , der ist (noch) kein Kandidat für ein E-Auto, der ist
    > vielleicht mit einem Plugin-Hybriden oder einem normalen Verbrenner besser
    > bedient. Und wer keine Möglichkeit zum Zuhauseladen hat, der ist es
    > ohnehin.
    >
    > Aber man darf nicht vergessen: Wenn einer einmal die Woche 500 km fährt,
    > dann sind allein das schon 26.000 km im Jahr, deutlich mehr als die meisten
    > Leute fahren.


    Meine Rede.

    Aktuell habe ich einen Tiefgaragenstellplatz (Wohnung und Stellplatz im Eigentum). Allerdings weis ich nicht, welche Hürden ich nehmen müsste wenn ich da jetzt eine Wallbox zum Laden hinmachen möchte (Mehrparteienhaus).

    Würde dies aber gehen, so bräuchte ich das ganze Jahr über nicht an die Tanke zu fahren. Täglich fährt das Auto weniger als 100 km. Ausflüge nach München schlagen mit 60 KM - einafch - zu Buche. Nach Kroatien im Sommer mit 950 KM Distanz wird damit natürlich schwierig. Bei entsprechender Planung ist aber auch das machbar, denke ich.

  30. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: SJ 23.01.18 - 15:30

    Supercharger gibts in Kroatien aktuell an 4 Orten und ein 5. ist geplant:

    - Zengg
    - Nähe Otocac
    - Nähe Split
    - ganz im Süden bei Vrograc
    - geplant Zadar

    Darüber hinaus gibts noch jede Menge Destination Charger... also Hotels und Restaurants die gratis zur Verfügung stellen.

    Auf dem Weg nach Kroatien hats auch jede Menge:

    - Rosenheim
    - Salzburg
    - im Pongaug
    - Villach
    - Ljubljana
    - Triest

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  31. Re: Kleinerer Akku?

    Autor: demon driver 23.01.18 - 19:53

    sampleman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Wenn ich das richtig verstanden habe, schafft der Tesla 3 mit dem großen
    > > Akku unter günstigen Bedingungen gerade mal 500 km – da fängt es doch
    > > für ein Auto, das nicht bloß Stadtfahrzeug sein soll, bestenfalls gerade
    > > erst an, praxistauglich zu werden...
    > >
    > > Angesichts der Ladezeiten muss ein E-Auto substanziell mehr Reichweite
    > > haben als der Verbrenner, um eine gleichwertige Mobilität zu bieten. Da ist
    > > es selbst bei Tesla noch lange hin, von anderen ganz zu schweigen.
    >
    > Im Moment bringt es ein E-Auto erst, wenn du eine Lademöglichkeit zuhause
    > hast. Das bedeutet andererseits, dass du jeden Morgen mit einem voll
    > aufgetankten Auto losfährst. Damit hast du schon mal einen großen Vorteil
    > gegenüber einem Verbrenner.

    Da hab ich wenig von, weil ich morgens normalerweise gar nicht losfahre, sondern zu Fuß gehe. Ich brauche das Auto streng genommen gar nicht – nutze es, da ich es nun mal habe, für Besorgungen, aber ansonsten "brauche" ich es fast ausschließlich zum Vergnügen. Das sind meist zwar Ausflüge im Umland, aber immer wieder eben auch mal etwas weitere. Auch wenn das nicht regelmäßig passiert, ist es elementarer Sinn und Zweck des Autos, genauso wie ein oder zwei Urlaubsfahrten, hin und wieder ins europäische Ausland, ein elementarer Einsatzzweck ist. Ein Auto, das mir beides nicht so weitestgehend stressarm ermöglicht, wie es heutzutage eben geht – und das schließt absolut aus, Routenplanung oder Reiseziele an Ladestationen und Pausen an Batterieladezyken, die kürzer sind als übliche Tankzyklen, auszurichten – kann ich nicht brauchen.

    > Du sprichst von einer Reichweite von 500 Kilometern unter günstigen
    > Umständen, machen wir mal 350 Kilometer draus. Und jetzt die Frage: Wie oft
    > fährst du am Tag weiter als 350 Kilometer. [...]

    "Wie oft" spielt keine Rolle. Auch wenn es nur ein paarmal im Jahr ist – dafür hab ich ein Auto, damit das geht, und zwar spontan genau dann, wenn ich will, und wohin ich will. Ansonsten bräuchte ich kein Auto.

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