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Beispiel aus der Praxis

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  1. Beispiel aus der Praxis

    Autor: peterpan0815123 24.01.18 - 16:47

    Hatte ein Bewerbungsgespräch als Netwzerkexperte in einem Unternehmen mit 800 Mio Umsatz im Jahr. Wir alle kennen es. Auf die Frage: "Über wie viele Geräte sprechen wir eigentlich, rein geschätzt, die gewartet werden müssten?"

    Keine Antwort.

    Danach die Frage, "Gut, dann nur ganz grob, wie viele Räume oder Gebäude"

    Keine Antwort. Die Leute wussten es einfach nicht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn man sich irgendwo bewirbt (als Führungskraft, Personalleitung, Finance-Mensch, oder einfache Sachbearbeiter, etc.) und die Frage stellt, wie viele Mitarbeiter man zu verantworten hätte, oder wie hoch das Budget wäre, oder wie viele Fälle man pro Tag abarbeiten sollte, oder was man allgemein zu verantworten hat, einfach keine Antwort kommt. Aber das ist anscheinend die Realität.

    Es war auch in anderen Bewerbungsgesprächen nicht möglich über Details bevorstehender Projekte zu sprechen.

    Entsprechend habe ich oft abgesagt, mit der Begründung, dass ich nicht weiß worauf ich mich da einlasse und nicht verstehe was das Unternehmen von mir erwartet. Ich kann dem Artikel jedoch einfach nur Recht geben, die Leute haben oft einfach keine Ahnung wovon sie da reden.

  2. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: theonlyone 24.01.18 - 17:36

    Diese "Details" in Erfahrung zu bringen wäre eben deine erste Aufgabe als neuer Mitarbeiter ;)

    Die Grobe Schätzung kann man sich ja auch selbst denken, wenn einen das wirklich interessiert.

    ----

    Gerade die reine Bewerbung ist ja doch eher einfach irgendein Gelabber, nur um zu sehen was für ein Typ man vor sich hat.

    Wenn man nach wirklich Spezialisten sucht mit klarem Know-How , dann macht der eher die Ansagen und der Arbeitgeber akzeptiert das oder lehnt ab (ist auch einfacher und schneller).

  3. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: peterpan0815123 25.01.18 - 16:09

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese "Details" in Erfahrung zu bringen wäre eben deine erste Aufgabe als
    > neuer Mitarbeiter ;)
    >

    Du verstehst nicht. Wie soll man Bewerber wissen, wie viele Switche, AccessPoints, Computer, Bla, in einem Konzern existieren, wenn dieser nebenbei 30 Unterfirmen in der Gruppe hat? Über Ausmaß/Scope zu sprechen ist ganz normal.

    > Die Grobe Schätzung kann man sich ja auch selbst denken, wenn einen das
    > wirklich interessiert.
    >
    Kann man, wenn es ein 20 Mann Unternehmen gewesen wäre.

    > ----
    >
    > Gerade die reine Bewerbung ist ja doch eher einfach irgendein Gelabber, nur
    > um zu sehen was für ein Typ man vor sich hat.
    >
    Das ist doch das was der Artikel bemängelt, und alle anderen hier auch. Das es einfach irgendein Gelaber ist.

    > Wenn man nach wirklich Spezialisten sucht mit klarem Know-How , dann macht
    > der eher die Ansagen und der Arbeitgeber akzeptiert das oder lehnt ab (ist
    > auch einfacher und schneller).

    Mag sein. Ich schätze Gespräche auf Augenhöhe. Da muss man keine "Ansagen" rausholen, nur weil meint irgendein Experte zu sein.

  4. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: Hawk321 26.01.18 - 10:36

    Selbst bei einem kleinen Unternehmen geht das nicht so ohne weiteres. Mein EX AG hat mit dem CISCO Logo geworben...das nur, weil er vor 10 Jahren mal ein gedumptes Sales Zertifikat von Cisco bekommen hat.

    Selbst 0 (null) Ahnung davon, wollen am liebsten nichts amerikanisches haben...aber das Logo nutzen.

    Der TE trifft es auf dem Punkt. Viele Firmen wissen nicht mal ansatzweise was genutzt wird, geschweige was man REALISTISCH können sollte. Diese BWLer haben häufig nichts verstanden.
    Es bedarf an Leute mit solider Basis und Leidenschaft, dann lieber einen einarbeiten und schulen....kommt günstiger als diese Hire&Fire Mentalität mit dem gejammer des "Fachkräftemangels"

  5. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: theonlyone 26.01.18 - 16:11

    Hawk321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst bei einem kleinen Unternehmen geht das nicht so ohne weiteres. Mein
    > EX AG hat mit dem CISCO Logo geworben...das nur, weil er vor 10 Jahren mal
    > ein gedumptes Sales Zertifikat von Cisco bekommen hat.
    >
    > Selbst 0 (null) Ahnung davon, wollen am liebsten nichts amerikanisches
    > haben...aber das Logo nutzen.
    >
    > Der TE trifft es auf dem Punkt. Viele Firmen wissen nicht mal ansatzweise
    > was genutzt wird, geschweige was man REALISTISCH können sollte. Diese BWLer
    > haben häufig nichts verstanden.
    > Es bedarf an Leute mit solider Basis und Leidenschaft, dann lieber einen
    > einarbeiten und schulen....kommt günstiger als diese Hire&Fire Mentalität
    > mit dem gejammer des "Fachkräftemangels"

    Das bittere an Ausbildung ist eben, wenn man einen einlernt und der dann danach einfach zur Konkurrenz geht, die besser bezahlt, aber eben NICHT ausbildet, dann hat man als Firma ja rein gar nichts gewonnen, sondern sich nur selbst abgeschafft.

    Bedeutet, die Firma selbst hat ja praktisch gar kein Interesse auszubilden, solange sie nicht in irgendeiner Sonder-Position sind und sich das leisten können (oder eben so familiär aufgestellt sind, das die Leute eben bleiben auch wenn das Gehalt nicht "top" ist, solche Mittelständler gibt es ja durchaus einige in Deutschland, aber die zahlen selten wirklich die top Gehälter, weil es auch realistisch gar nicht machbar wäre).

  6. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: Hawk321 26.01.18 - 21:16

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bedeutet, die Firma selbst hat ja praktisch gar kein Interesse auszubilden,
    > solange sie nicht in irgendeiner Sonder-Position sind und sich das leisten
    > können (oder eben so familiär aufgestellt sind, das die Leute eben bleiben
    > auch wenn das Gehalt nicht "top" ist, solche Mittelständler gibt es ja
    > durchaus einige in Deutschland, aber die zahlen selten wirklich die top
    > Gehälter, weil es auch realistisch gar nicht machbar wäre).

    Doch, ist super einfach...auch mit moderaten Gehalt.
    Einfach ein Schulungsplan aufstellen, WAS, WANN und WIE gemacht wird. D.h. die Kosten auf den AN abwälzen, wenn dieser einfach unbegründet abhaut. Klappt !
    Doch hier scheitert es bereits, miese Firmen machen keine Pläne, weder für sich, für die Mitarbeiter noch für die Ausbildung. Sollte eigentlich...aber wo die Kammer nicht kontrolliert....

    Andere Frage, warum hab ich für 2000¤+ Fachbücher zuhause ? Und in den Buden die ich kenne stehen paar alte Schinken rum ?

  7. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: Hallonator 27.01.18 - 01:04

    Hawk321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch, ist super einfach...auch mit moderaten Gehalt.
    > Einfach ein Schulungsplan aufstellen, WAS, WANN und WIE gemacht wird. D.h.
    > die Kosten auf den AN abwälzen, wenn dieser einfach unbegründet abhaut.
    > Klappt !
    "Wenn sie bei uns anfangen, machen sie erst einmal einen Monat Schulung. Wenn sie sich entscheiden innerhalb des ersten Jahres zu kündigen, bekommen wir die Schulungskosten so wie ihr Gehalt für den ersten Monat zurück"
    Oder wie?

    Kann mir nicht vorstellen, dass ich so einen Vertrag unterschreiben würde.

  8. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: Hallonator 27.01.18 - 01:07

    peterpan0815123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte ein Bewerbungsgespräch als Netwzerkexperte in einem Unternehmen mit
    > 800 Mio Umsatz im Jahr. Wir alle kennen es. Auf die Frage: "Über wie viele
    > Geräte sprechen wir eigentlich, rein geschätzt, die gewartet werden
    > müssten?"
    Es würde mich interessieren, in wie vielen Unternehmen diese Zahlen überhaupt jemand schätzen könnte.

  9. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: sic 27.01.18 - 14:00

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bittere an Ausbildung ist eben, wenn man einen einlernt und der dann
    > danach einfach zur Konkurrenz geht, die besser bezahlt, aber eben NICHT
    > ausbildet, dann hat man als Firma ja rein gar nichts gewonnen, sondern sich
    > nur selbst abgeschafft.

    Okay. Aber der Ex-Azubi muss auch so eine Stelle erst mal ergattern können. Und wenn er das kann, vielleicht ist er dann dort auch einfach besser aufgehoben statt offensichtlich unter seinem Marktwert für die ausbildende Firma zu arbeiten? Es sei denn du vertrittst die Ansicht, eine Ausbildung erzeuge eine Art Schuld die der Auszubildende im Anschluss an die Ausbildung zu begleichen hätte.

  10. Re: Beispiel aus der Praxis

    Autor: minnime 12.03.19 - 11:47

    So ähnlich. Das Gehalt kann man sicher nicht zurückfordern aber zumindest die Kosten für Lehrgänge. Natürlich dürfen die nicht zu früh stattfinden, erst nach der Probezeit.

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