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Musikindustrie=Dinosaurier.

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  1. Musikindustrie=Dinosaurier.

    Autor: Hello_World 21.06.06 - 18:00

    Früher gab es für die Musikindustrie eine Daseinsberechtigung. Platten konnte man nicht selber kopieren und die Herstellungskosten waren höher als die heutiger CDs. Heute dagegen gehen die Produktionskosten der CDs gegen null (und die Übertragungskosten via Internet sowieso), die Musiker bekommen nur wenige Euro pro CD und den Löwenanteil steckt sich die Musikindustrie in die Tasche und wird dabei vom Staat auch noch unterstützt :(
    Kranke Welt.

    Noch viel kränker finde ich aber, daß das Copyright bis zu 70 Jahre nach dem Tod des schöpfenden hält. Hallo? Wenn der Schöpfer tot ist, kann er auch keine Rechte mehr halten, und daß die Erben noch 70 Jahre nach dem Tode des eigentlichen Kreativen Profit machen können ist doch eigentlich nicht zu fassen!

  2. Re: Musikindustrie=Dinosaurier.

    Autor: Der politische Keks 21.06.06 - 18:31

    Hello_World schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo? Wenn der Schöpfer tot ist, kann er auch keine Rechte mehr
    > halten, und daß die Erben noch 70 Jahre nach dem Tode des
    > eigentlichen Kreativen Profit machen können ist doch eigentlich
    > nicht zu fassen!

    Grundsätzlich soll das über den Tod hinausreichende Urheberrecht die Hinterbliebenen schützen, damit diese nicht durch den Tod des Familienvorstands in Armut geraten (ja, das Recht ist schon ein bißchen älter). Es war auch eine Absicherung für Verleger, die ihrem Autoren einen Vorschuß gezahlt hatten und so auch nach dem Tod noch eine Exklusivlizenz besaßen. Warum das allerdings 70 Jahre sind - keine Ahnung. Ich meine allerdings, es war ursprünglich mal kürzer und wurde dann erhöht, als sich einige Institutionen, auf die Urheberrechte per Erbschaft übertragen worden waren, dafür stark machten.

    Die 70 Jahre sind eindeutig zu lang, für den ursprünglichen Zweck wären Lebenszeit + 20 Jahre vollkommen ausreichend - selbst wenn der Ehemann stirbt und seine Frau im ersten Monat schwanger zurücklässt (und das dürfte sehr selten vorkommen) hätte sie ein ausreichendes Polster für eine Schulausbildung ihres Kindes. Eigentlich sollten sogar Lebenszeit + 15 Jahre (~35 Jahre bei Unternehmen) ausreichen.

  3. Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Thor 21.06.06 - 18:31

    Der Kapitalismus steht mit dem Rücken zur Wand.
    Das sind die letzten Todeszuckungen eines schwer verwundeten, in die Ecke gedrängten Tieres.
    Das versucht auch noch so viele möglich mit in den Tod zu reissen.

  4. ++

    Autor: nothing 21.06.06 - 19:32

    Auf der ganzen Welt sieht sich das kapitalistische System immer stärker unter Druck. Ich denke jetzt treten wir in eine Zeit der Radikalisierung ein. Die kapitalistische Fraktion wird Kriege schüren, Patente, geistiges Eigentum usw. massiv den Menschen aufdrücken. Auf der anderen Seite sieht man einen immer stärker werdenden Ruf nach Demokratie, Selbstbestimmung und Verteilungsgerechtigkeit. Ich denke der globale Kapitalismus hat seinen Zenith überschritten. Von hier jetzt an geht's bergab...

  5. Re: ++

    Autor: USMIST 21.06.06 - 19:37

    nothing schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auf der ganzen Welt sieht sich das kapitalistische
    > System immer stärker unter Druck. Ich denke jetzt
    > treten wir in eine Zeit der Radikalisierung ein.
    > Die kapitalistische Fraktion wird Kriege schüren,
    > Patente, geistiges Eigentum usw. massiv den
    > Menschen aufdrücken. Auf der anderen Seite sieht
    > man einen immer stärker werdenden Ruf nach
    > Demokratie, Selbstbestimmung und
    > Verteilungsgerechtigkeit. Ich denke der globale
    > Kapitalismus hat seinen Zenith überschritten. Von
    > hier jetzt an geht's bergab...


    naja schau dir die manschen um dich herum an, in der schule, uni firma, innenstadt.
    es wird noch ne zeit gehen. mindestens noch einpa generationen.
    und danach mus man mal sehen wie weit die menschen sind.

  6. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der politische Keks 21.06.06 - 20:06

    Thor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kapitalismus steht mit dem Rücken zur Wand.

    In der Zeit stand gerade der durchschnittliche Deutsche würde extrem kapitalistisch denken, ich fürchte ganz so weit ist es daher noch nicht.

    Abgesehen davon würde durch einen plötzlichen Tod des Kapitalismus ohnehin nicht alles besser, im Gegenteil - dann wäre erst einmal ein paar Jahre ziemliches Chaos, die Gesellschaft braucht da ein bißchen Zeit sich umzustellen. Wenn du allerdings mit "bald" so ungefähr 150 - 300 Jahre meinst hast du vermutlich recht, der Kapitalismus ist auch bloß etwas historisches und wird wieder vergehen.

  7. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der Thor 21.06.06 - 20:40

    Der politische Keks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon würde durch einen plötzlichen Tod
    > des Kapitalismus ohnehin nicht alles besser, im
    > Gegenteil - dann wäre erst einmal ein paar Jahre
    > ziemliches Chaos,

    Das ist wohl leider nicht zu vermeiden. Aber immer noch besser als die destruktive Form des Kapitlismus zur Zeit.

    > Wenn du allerdings
    > mit "bald" so ungefähr 150 - 300 Jahre meinst hast
    > du vermutlich recht, der Kapitalismus ist auch
    > bloß etwas historisches und wird wieder vergehen.

    Der Kapitalismus hat in den letzten 20 Jahren einen ziemlichen Turbo eingelegt, was Ausbeutung und Unterdrückung angeht.
    Daher gehe ich ich von 20 - 50 Jahren aus.
    Es gibt sogar Optimisten, die von 10-30 sprechen:
    http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/681/32/

  8. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der politische Keks 21.06.06 - 20:44

    Der Thor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Daher gehe ich ich von 20 - 50 Jahren aus.
    > Es gibt sogar Optimisten, die von 10-30 sprechen:

    Marx meinte auch der Kapitalismus hätte gerade einen ziemlichen Turbo eingelegt und der Kommunismus würde noch zu seinen Lebzeiten siegen, von daher bin ich bei solchen Voraussagen etwas skeptisch. Ich ersetze da für gewöhnlich Jahre mit Generationen, das macht die Sache etwa realistischer - bestimmte Verhaltensweisen werden nur über die Generationen langsam abgeschliffen, das geht nicht von heute auf morgen.

  9. Re: ++

    Autor: Bibabuzzelmann 21.06.06 - 20:48

    USMIST schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > nothing schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Auf der ganzen Welt sieht sich das
    > kapitalistische
    > System immer stärker unter
    > Druck. Ich denke jetzt
    > treten wir in eine
    > Zeit der Radikalisierung ein.
    > Die
    > kapitalistische Fraktion wird Kriege schüren,
    >
    > Patente, geistiges Eigentum usw. massiv den
    >
    > Menschen aufdrücken. Auf der anderen Seite
    > sieht
    > man einen immer stärker werdenden Ruf
    > nach
    > Demokratie, Selbstbestimmung und
    >
    > Verteilungsgerechtigkeit. Ich denke der
    > globale
    > Kapitalismus hat seinen Zenith
    > überschritten. Von
    > hier jetzt an geht's
    > bergab...
    >
    > naja schau dir die manschen um dich herum an, in
    > der schule, uni firma, innenstadt.
    > es wird noch ne zeit gehen. mindestens noch einpa
    > generationen.
    > und danach mus man mal sehen wie weit die menschen
    > sind.

    Vieleicht gehts so weit, dass man Andere gar nicht mehr braucht, die Maschinen übernehmen die Arbeit und die, die dadurch verdienen, kaufen von den Maschinen und das Bauernvolk wird erschossen, dann ist auch genug für alle da lol


  10. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der Thor 21.06.06 - 21:01

    Der politische Keks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Marx meinte auch der Kapitalismus hätte gerade
    > einen ziemlichen Turbo eingelegt und der
    > Kommunismus würde noch zu seinen Lebzeiten siegen,
    > von daher bin ich bei solchen Voraussagen etwas
    > skeptisch. Ich ersetze da für gewöhnlich Jahre mit
    > Generationen, das macht die Sache etwa
    > realistischer - bestimmte Verhaltensweisen werden
    > nur über die Generationen langsam abgeschliffen,
    > das geht nicht von heute auf morgen.

    Zu Marx Lebzeiten, war grad mal der Feudalismus überwunden, von daher war diese Prognose sehr gewagt.
    Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass es sich, insbesondere in Hinsicht auf die Bewohnbarkeit unseres Planeten und für spätere Generationen, lohnt dafür zu kämpfen die Zeitspanne zum Systemwechsel zu verkürzen, selbst wenn ich dafür zunächst Annehmlichkeiten, die ich aufgrund des Kapitalismus zugegebenermaßen habe, aufgeben müsste.

  11. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der juristische Keks 21.06.06 - 21:17

    Der Thor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass es sich, insbesondere in
    > Hinsicht auf die Bewohnbarkeit unseres Planeten und für spätere
    > Generationen, lohnt dafür zu kämpfen die Zeitspanne zum
    > Systemwechsel zu verkürzen

    Tu mir einen Gefallen und verabschiede dich von Marx etwas verkorkster Weltsicht - seine Problembeschreibungen waren unglaublich gut aber seine Lösungen ebenso unglaublich naiv. (Und wäre seine Problembeschreibung nicht derart genial hätte die auch niemand ernstgenommen) Ein reiner Systemwechsel würde gar nichts ändern, da die Menschen die gleichen blieben; Marx Vermutung sie würden allein durch ökonomische Umstände definiert ist *viel* zu kurz gegriffen.

    Der Versuch einer schnellen Lösung würde uns zurückwerfen, so wie es mit Lenins Versuch in Rußland geschah. Ich meinte das mit den Generationen ernst, derartige gesellschaftliche Änderungen /müssen/ ganz allmählich ablaufen - was bei übereilten Veränderungsversuchen passiert kannst du z.B. in Somalia sehen: Nicht Marx' Traumwelt sondern Hobbes' Naturzustand wird wahr.

  12. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der Thor 21.06.06 - 22:12

    Der juristische Keks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tu mir einen Gefallen und verabschiede dich von
    > Marx etwas verkorkster Weltsicht - seine
    > Problembeschreibungen waren unglaublich gut aber
    > seine Lösungen ebenso unglaublich naiv.

    Marx hat mehr die Problem des Kapitalismus beschrieben und sehr präzise die Zukunft des Kapitalismus vorhergesagt.
    Er ist mit seiner Lösung in der Tat etwas naiv gewesen, und hat völlig den Freiheitsdrang des Menschen und seine Individualität ausser Acht gelassen, dadurch musste die gewaltsame Installation eines derartig dogmatischen und totalitären Systems schiefgehen.
    Deshalb muss man sich aber nicht komplett vom Marxismus verabschieden, sondern kann die an Sich gute Grundidee, durchaus aufgreifen und verbessern, d.h. mehr an die gesellschaftlichen und menschlichen Gegebenheiten anpassen die er in seinem Entwurf ignoriert hat.
    Hervorragend getan wurde das von Satre in seinen Werken 'Kritik der dialektischen Vernunft' sowie 'Marxismus und Existenzialismus'.
    Einen guten Aufsatz der Satres Verbindung von Marxismus und Existenzialismus zusammenfasst habe ich hier gefunden:
    http://www.sopos.org/aufsaetze/42e55a9c88560/1.phtml

    > derartige gesellschaftliche
    > Änderungen /müssen/ ganz allmählich ablaufen

    Ich glaube nicht, das die durch den Kapitalismus bedingte Zerstörung des Lebensraums Erde es zulässt, diesen Prozess allmählich ablaufen zu lassen. Sonst ist dieser Planet für Menschen in absehbarer Zeit nicht mehr bewohnbar.

  13. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Cyber1999 21.06.06 - 22:42

    Also ich würde das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Der Kapitalismus ist nicht per definition schlecht. Er kommt sogar den natürlichen Ordnungssystem am nächsten (Survival of the fittest) und in diesem System liegt auch die Antwort. Wenn die Natur etwas hervorgebracht hat was zu "stark" oder "erfoglreich" ist so wir es genauso aussortiert wie zu "schwach" oder "erfolglos". Ohne "Konflikt" oder "Konkurenz" wird es keinen Fortschritt geben, schau Dir doch bitte die Geschichte des Kommunismus/Sozialismus des letzten Jahrhunderts an.

    Alle Menschen sind Egoisten, denn das Hemd ist nunmal näher als die Hose, deswegen klappt das mit dem Kapitalismus auch so gut. Du kannst aber ein System nur nachhaltig bekämpfen wenn Du Dich seiner Mittel bedienst um es zu besiegen. Und in diesem Fall wäre die einzige Möglichkeit VERZICHT. Spreche mit Deinen Leuten versuch sie zu überzeugen, nicht mehr in Kino zu gehen, keine CDs (und downloade es auch nicht ILLEGAL) mehr zu kaufen, dann wird schon jemand die Vorstände feuern, denn die machen keinen Umsatz mehr und damit beraubst Du Sie um ihre Macht nämlich GELD.

  14. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der Thor 21.06.06 - 23:59

    Cyber1999 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kapitalismus ist nicht per
    > definition schlecht.

    Doch das ist er. Er gründet sich auf der Ausbeutung der Arbeitskraft eines Grossteils der Gesellschaft, durch einen kleinen Teil der Gesellschaft, zur Akkumulation von Kapital, was in den Händen letzterer verbleibt und somit zu einer immer stärker werdenden Diskrepanz zwischen den Lebensverhältnissen dieser beiden Klassen führt.

    > Ohne "Konflikt" oder "Konkurenz" wird
    > es keinen Fortschritt geben,

    Konkurrenz ist nicht Motor des Fortschritts, sondern führt eben dazu, dass durch die für die Profitsteigerung notwendige Vernichtung bzw. Vereinnahmung konkurierender Konzerne Monopole entstehen die einen technischen (s. z.B. Patente) oder kulturellen (s. z.B. Musik- und Filmindustrie) Fortschritt bremsen.
    Zudem wird zur Steigerung von Profiten der Lebensraum Erde rücksichtslos zerstört, sowie ein Grossteil der Menschen in den neokolonial abhängigen Ländern unterdrückt, was ich auch nicht als Fortschritt sehe.

    > schau Dir doch bitte
    > die Geschichte des Kommunismus/Sozialismus des
    > letzten Jahrhunderts an.

    Der Sozialismus konnte in der im letzten Jahrhundert installierten Form, wie ich im vorhergehenden Post schon geschrieben habe, nicht funktionieren, da er Menschen und Sachen zu Objekten degradiert und sie einer Idee unterworfen hat.
    Der entscheidende Vorteil des Kapitalismus war es, das er dem Freiheitsdrang des Menschen Rechnung getragen hat.
    In den letzten Jahren degradiert aber der Kapitalismus Menschen und Sachen (Umwelt) von Subjekten zu Objekten, die dem Ziel der Akkumulation von Kapital bedingungslos unterworfen werden.
    Es ist eine Illusion der bürgerlichen Linken, zu glauben das die dem Kapitalismus inheränten Probleme unter Beibehaltung des kapitalistischen Systems zu lösen wären.

    "Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen ... Aus Entwicklungsformen der Produkvkräfte schlagen sie in Fessel derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein." (Marx)
    Wir befinden uns wie man, an zahlreichen Beispielen sehen kann (Frankreich, Bolivien, Chile, Mexiko usw.) momentan am Anfang dieser Epoche.
    Die Nutzniesser des bestehenden Systems wehren sich verzweifelt durch zunehmende Unterdrückung des Volkes sowie Faschisierung und Militarisierung des Staatsapparates dagegen (zB Überwachung (Vorratsdatenspeicherung) oder Einsatz der Bundeswehr im Inneren).

  15. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Der politische Keks 22.06.06 - 00:52

    Der Thor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Er ist mit seiner Lösung in der Tat etwas naiv gewesen,

    Er war nicht "etwas" naiv sondern unglaublich naiv. Derart naiv, dass man nicht weiß ob man darüber lachen oder weinen soll. Was war denn seine Lösung? Er hatte keine! Er hatte eine Illusion über einen angeblich unaufhaltsamen historischen Fortschritt der zum Schlaraffenland, zum Paradies auf Erden führe.

    > und hat völlig den Freiheitsdrang des Menschen und seine
    > Individualität ausser Acht gelassen,

    Oh nein, die hat er bedacht. Im kommunistischen Paradies sollte doch jeder tun und sein können was er mag, Individualismus pur. Sein Ausgangspunkt, seine Wahrnehmung des Menschen an sich ist vollkommen fehlerhaft und viel zu kurz gegriffen - er meinte, der Mensch beruhe lediglich auf dem Sein und meinte damit die wirtschaftlichen Umstände. Aus dieser Grundüberlegung leiten sich alle seine Vorstellungen ab, restlos alle - daher "historischer Materialismus". Marx ist ebenso Vater des Kommunismus wie des Neoliberalismus; beide denken rein in materialistischen Bahnen, träumen von der perfekten Welt, in der jeder tun kann was er mag, sobald einmal das perfekte Wirtschaftssystem eingerichtet wurde und der Staat dadurch überflüssig geworden ist.

    > Deshalb muss man sich aber nicht komplett vom Marxismus
    > verabschieden, sondern kann die an sich gute Grundidee,

    Es gibt im Marxismus keine "an sich gute Grundidee". Siehe oben, seine Grundidee beruht einzig auf der Reduzierung des Menschen auf die Gier und einer Illusion.

    > Ich glaube nicht, das die durch den Kapitalismus bedingte Zerstörung
    > des Lebensraums Erde es zulässt, diesen Prozess allmählich ablaufen zu
    > lassen.

    Du hast die Wahl: Vermutliche Zerstörung der Erde durch den Kapitalismus oder sichere Zerstörung der Menschheit durch einen weiteren Versuch die Menschheit plötzlich in ein neues Gesellschaftssystem zu versetzen.

    Alle Versuche, und ich meine restlos *alle*, Versuche einer derartigen Schock-Modernisierung und der Errichtung einer perfekten Gesellschaft haben bis jetzt zur Zerstörung der jeweiligen Gesellschaft geführt. Und dabei beschränke ich mich nicht auf die kommunistischen Versuche der Neuzeit, das ist eine historische Konstante.

  16. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: Cyber1999 22.06.06 - 01:24

    Der Thor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Cyber1999 schrieb:
    > --------------------------------------------------

    > Doch das ist er. Er gründet sich auf der
    > Ausbeutung der Arbeitskraft eines Grossteils der
    > Gesellschaft, durch einen kleinen Teil der
    > Gesellschaft, zur Akkumulation von Kapital, was in
    > den Händen letzterer verbleibt und somit zu einer
    > immer stärker werdenden Diskrepanz zwischen den
    > Lebensverhältnissen dieser beiden Klassen führt.

    Ähh kannst Du auch was anderes sagen, ausser Marx ?

    > Konkurrenz ist nicht Motor des Fortschritts,
    > sondern führt eben dazu, dass durch die für die
    > Profitsteigerung notwendige Vernichtung bzw.
    > Vereinnahmung konkurierender Konzerne Monopole
    > entstehen die einen technischen (s. z.B. Patente)
    > oder kulturellen (s. z.B. Musik- und
    > Filmindustrie) Fortschritt bremsen.
    > Zudem wird zur Steigerung von Profiten der
    > Lebensraum Erde rücksichtslos zerstört, sowie ein
    > Grossteil der Menschen in den neokolonial
    > abhängigen Ländern unterdrückt, was ich auch nicht
    > als Fortschritt sehe.

    Tut mir Leid, aber hier wirfst einiges Durcheinander. Patente sind Grundsätztlich keine schlechte Sache, denn sonnst sind Investionen überflüssig, denn man kann es ja einfach von der Konkurenz kopieren. Komm mir nicht mit Softwarepatenten, das ist schwerer Unsinn. Kapitalismus zerstört nicht die Natur, das tut schon der Mensch, aus welchem politischen System heraus ist dabei sogar egal. Da aber sozialistische/kommunistische Systeme aber zur Beratungs und Kritikresistenz bzw. unterdrückung neigen, kommen die bei dem Rating sogar schlechter Weg. Stell Dir mal einen Atom-U-Boot Hafen wie Murmansk in Europa oder Amerika vor.
    Was die Film/Musikindustrie im Moment treibt ist sicherlich am Rande der Legalität und die Piratebay Geschichte ist schlichtweg ein Frechheit, aber wenn ich Film und Musik vor dem Erscheinungsdatum bekomme ist schlichtweg Dummheit der Releasecrews. Es zeigt aber auch, das dieser Vertriebsweg einfach viel Effektiver und Kostengünstiger ist, nur eben Illegal.
    Die MPAA/RIAA (oder so) kämpfen im Moment aber nur um den Erhalt und die Kontrolle ihrer sicherlich sehr liebgewonnen Strukturen. Die werden aber zusammen brechen, da Ineffektiv und Kostenintensiv.

    > > schau Dir doch bitte
    > die Geschichte des
    > Kommunismus/Sozialismus des
    > letzten
    > Jahrhunderts an.
    >
    > Der Sozialismus konnte in der im letzten
    > Jahrhundert installierten Form, wie ich im
    > vorhergehenden Post schon geschrieben habe, nicht
    > funktionieren, da er Menschen und Sachen zu
    > Objekten degradiert und sie einer Idee unterworfen
    > hat.
    > Der entscheidende Vorteil des Kapitalismus war es,
    > das er dem Freiheitsdrang des Menschen Rechnung
    > getragen hat.
    > In den letzten Jahren degradiert aber der
    > Kapitalismus Menschen und Sachen (Umwelt) von
    > Subjekten zu Objekten, die dem Ziel der
    > Akkumulation von Kapital bedingungslos unterworfen
    > werden.
    > Es ist eine Illusion der bürgerlichen Linken, zu
    > glauben das die dem Kapitalismus inheränten
    > Probleme unter Beibehaltung des kapitalistischen
    > Systems zu lösen wären.
    >
    > "Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung
    > geraten die materiellen Produktivkräfte der
    > Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen
    > Produktionsverhältnissen ... Aus
    > Entwicklungsformen der Produkvkräfte schlagen sie
    > in Fessel derselben um. Es tritt dann eine Epoche
    > sozialer Revolution ein." (Marx)

    Gäääääääääääähn, genau Marx hat ja immer Recht. Ich mein, kommt der "Natur des Menschen" echt entgegen. Dir ist doch ein ausgenutzter Arbeiter aus Afrika so völlig egal, solange Du in Deiner Wohnung sitzt und tippern kannst. Echten Hunger kennst Du nicht und wirkliches Leid nie erfahren. Also bitte Marx war letzes Jahrhundert und wäre ein echter Rückschritt. Ich sagt das Kapitalismus das Optimum ist, aber Kommunismus/Sozialismus ist nicht mehr so ganz geeignet für das was da noch kommen wird.

    > Wir befinden uns wie man, an zahlreichen
    > Beispielen sehen kann (Frankreich, Bolivien,
    > Chile, Mexiko usw.) momentan am Anfang dieser
    > Epoche.

    Gut das ist Dein Beispiel und ich sag China, seit Jahrzehnten korrupt ohne Ende. Klüngel wohin man schaut. Achja da darf ja nicht Ermittelt werden gegen sowas und Protest gegen das System kann auch schonmal tödlich sein. Ich gehe mal davon aus das das genauso in Südamerika laufen wird, wär nicht da erste und auch nicht das letze Mal.

    > Die Nutzniesser des bestehenden Systems wehren
    > sich verzweifelt durch zunehmende Unterdrückung
    > des Volkes sowie Faschisierung und Militarisierung
    > des Staatsapparates dagegen (zB Überwachung
    > (Vorratsdatenspeicherung) oder Einsatz der
    > Bundeswehr im Inneren).

    WOW, hast Du es vielleicht ein wenig Kleiner ???
    Oder siehst Du Dich jetzt auf den "Trümmern des Systems" die Flagge der Freiheit und Gerechtigkeit schwenken ???


  17. Extreme - Politik - Umverteilung

    Autor: step2ice 22.06.06 - 02:55

    Ich finde "Der Thor" hat da ein paar ganz gute Ansätze.

    Ich denke auch, dass man sich erstmal die Grundsatzideen von diversen Theoretikern, die sich mit Gesellschaftssystemen auseinandergestzt haben, ansieht und bewertet bzw. zum Teil aufgreift.

    Wir müssen weder den Kapitalismus abschaffen, noch den Sozialstaat.
    Oh, naja, der Sozialstaat ist ja eh schon fast begraben.
    So schnell kanns gehen.

    Das Problem ist, das die Politik fast ausschließlich für die Arbeitgeberlobby tätig ist und ausschließlich ihre Interessen vertritt.
    Die "große" Koalition die wir jetzt haben ist ja wohl nicht wirklich das was sich ein gesundes Volk wünscht.

    Wenn man sieht wie durschaubar auf sogenannte Hartz IV empfänger jagt gemacht wird während man die 20 Milliarden der deutschen Unternehmen am Fiskus vorbeischleichen sieht, na dann wird mir schon übel.

    Ich frage mich warum man nicht bereit ist Kompromisse zu schließen.
    Es währe so einfach.
    Im Prinzip ist genug für alle da.
    Die Umverteilung stimmt eben nicht. Und hier wäre die Politik gefragt.
    Aber die geht zur Zeit wieder den Weg des geringsten Widerstandes und schaukelt Eier bei der Arbeitgeberlobby.
    Allein das Thema Arbeitslosigkeit.
    Da versucht man an den falschen Stolz der noch arbeitenden Bürger zu appelieren und stellt Arbeitslose als faule Monster dar.
    Sorry aber noch niveauloser gehts wohl kaum.
    Das der gemeine Pöbel das nicht durschaut, schmerzt umso mehr.
    In zehn Jahren werden wir so viele low end Arbeiten automatisiert haben und die Arbeitslosenzahlen vermutlich verdoppelt wenn die Politik nicht einlenkt.
    Es wäre doch so einfach.
    Teilt die bestehenden Jobs (wo es möglich ist) auf.
    Dann steht Herr Müller halt nich 5-6 Tage die Woche im Baumarkt und berät Kunden, sondern halt nur 3-4. Die restliche Zeit kann man dann einer zweiten Arbeitskraft geben.
    Der Statt könnte hier die Weichen stellen und in diesem zuge Lebensmittel erschwinglicher machen bzw. die MWST senken.
    Aber stattdessen passiert das Gegenteil.
    Da steht FR. Merkel vor versammelter DGB Gesellschaft und verkündet die Anhebung des Rentenalters auf 67.
    Und die MWST wird dann noch ab nächstem Jahr auf 19% angehoben.
    Eine Erhöhung wie es sie schon seit 1949 nicht mehr gab.

    Sorry, aber da kann man sich nur an den Kopf greifen.

    Es gibt so Vieles, das falsch läuft, dass es schon extrem Weh tut.

    Wir sind zwar noch nicht so weit wie z.B. China, aber an den hohen Grad an Korruption und Verletzung der Menschenrechte kommen wir auch bald ran, da mach ich mir keine Sorgen.

    Ich hoffe, dass sich Kapitalisten sowie Sozialisten mal an einen Tisch setzten und gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

    Was im Moment abläuft ist nur gegenseitiges Niedermachen ohne jeglichen Wert. Um nicht zu sagen, es ist kindisch.


    Zum Abschluss noch was zum Gesetz des Stärkeren sagen.

    Grundsätzlich ist es schon mal falsch dieses Gesetzt auf die Menschheit/Gesellschaft anzuwenden.
    Im Tierreich mag das ja stimmen. Aber ich verstehe die Menschheit als Ende der Nahrungskette ohne natürlichen Feind.
    Und sich selbst zum Feind zu ernennen hat nicht mit Stärke sondern Dummheit zu tun.

    Wenn uns etwas vom kollektiven Untergang retten kann, dann das was uns von den Tieren unterscheidet, die Intelligenz und das Bewußtsein.
    Nicht die Gier und das Ego.

    Angenehme Nachtruhe.











  18. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: original-schwätzer 22.06.06 - 03:32


    > Marx hat mehr die Problem des Kapitalismus
    > beschrieben und sehr präzise die Zukunft des
    > Kapitalismus vorhergesagt.


    ?


    > Er ist mit seiner Lösung in der Tat etwas naiv
    > gewesen,


    naivität ist nur eine mögliche interpretation seiner teilweise
    wirklich wirren theorien, man könnte das aber auch einfach als
    philosophie oder auf neudeutsch brainstorming-monolog
    nennen (was marx z.b. tut wenn er versucht die kapitalakkumulation
    in der wertschöpfenden arbeit in eine algebraische formel zu packen,
    was auch auf den dritten blick unverständlich bleibt :) )


    und hat völlig den Freiheitsdrang des
    > Menschen und seine Individualität ausser Acht
    > gelassen, dadurch musste die gewaltsame
    > Installation eines derartig dogmatischen und
    > totalitären Systems schiefgehen.


    ich würde den stalinismus nicht marx' theorien anlasten.
    er hat niemals behauptet ,dass die neue ordnung schon im
    20 jh realisiert werden könne.

    weil das aber ein so wichtiger satz ist den du da geschrieben
    hast bekommst du trotzdem ein häkchen:

    ?


    > Deshalb muss man sich aber nicht komplett vom
    > Marxismus verabschieden, sondern kann die an Sich
    > gute Grundidee, durchaus aufgreifen und
    > verbessern, d.h. mehr an die gesellschaftlichen
    > und menschlichen Gegebenheiten anpassen die er in
    > seinem Entwurf ignoriert hat.
    > Hervorragend getan wurde das von Satre in seinen
    > Werken 'Kritik der dialektischen Vernunft' sowie
    > 'Marxismus und Existenzialismus'.


    satre hat alerdings genau wie marx den haken dass ein normaler
    mensch nicht versteht was er schreibt.
    um eine alternative annzubieten schlage ich voor sich mit bordieux
    zu beschäftigen.

    ja genau: bordieux hat nämlich keine 700 seiten werke geschrieben,
    sondern der geht auf demos, konzerte, und in talkshows und redet
    mit den menschen.

    marximus als methode, nicht als ziel oder wertvorstellung.

  19. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: original-hinweis 22.06.06 - 03:41


    shit, das ? fragezeichen sollte natürlich ein häkchen
    werden, gelle (ein wurzelzeichen um genau zu sein)
    ich dummes kind.

  20. Re: Kapitalismus=Dinosaurier.

    Autor: lilili 22.06.06 - 09:11

    > > Der Kapitalismus steht mit dem Rücken zur
    > Wand.
    >
    > In der Zeit stand gerade der durchschnittliche
    > Deutsche würde extrem kapitalistisch denken, ich
    > fürchte ganz so weit ist es daher noch nicht.

    Der duchschnittliche Deutsche hat noch gar nicht gemerkt wie nahe er am Abgrund steht. Das Chaos kann schneller kommen als man denkt. Hartz IV, Steuererhöhung 2007, immer mehr Arbeitslose ...

    > Abgesehen davon würde durch einen plötzlichen Tod
    > des Kapitalismus ohnehin nicht alles besser, im
    > Gegenteil - dann wäre erst einmal ein paar Jahre
    > ziemliches Chaos, die Gesellschaft braucht da ein
    > bißchen Zeit sich umzustellen.

    Jupp, es wird ein gewaltiges Chaos geben.

    > Wenn du allerdings
    > mit "bald" so ungefähr 150 - 300 Jahre meinst hast
    > du vermutlich recht, der Kapitalismus ist auch
    > bloß etwas historisches und wird wieder vergehen.

    Nö, wenn ich so sehe was allein in den letzten 5 Jahren an Rechteabbau und Umverteilung nach oben und steigende Arbeitslosenzahlen ... geschehen ist dauert das keine 150 Jahre mehr.

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