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500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

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  1. 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Poison Nuke 02.02.18 - 21:26

    das würde mich doch in der Tat mal interessieren, was die da alles gemacht haben, um eine halbe Tonne einzusparen. Der Tesla wiegt zwar über 2200kg, aber einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat der Akku. Mit dem Entfernen von ein paar Sitzen und sonstigem Luxus ist es da nicht getan. Das klingt nach einem komplettem Neubau des Fahrzeuges, sodass es ähnlich aussieht wie Serie?

  2. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Azzuro 02.02.18 - 21:33

    Hab mich auch schon gefragt wie das gehen soll. Natürlich wird man den ganzen Innenraum ausgeräumt haben und nur noch den Fahrersitz übrig gelassen (bzw durch einen leichten ersetzt) im Video wird auch gezeigt, dass Karosserie teile durch solche aus Karbon ersetzt wurden. Aber 500kg finde ich sehr beeindruckend

  3. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Karl-Heinz 02.02.18 - 21:59

    Evtl. haben sie den Akku auch etwas verkleinert? Wenn die Rennen über max. 60 km gehen, können sie die Akkugröße ja entsprechend reduzieren, um nicht unnötig Ballast mit herumzutragen.

    Ich hab' aber noch keine Teslas näher angesehen, keine Ahnung, was die sonst noch so ausräumen könnten, vom Üblichen mal abgesehen: alle Sitze, Polster, Dämmmaterialien raus, evtl. Fenster durch Kunststoff ersezen, alles, was sich irgendwie durch Carbon ersetzen läßt durch Carbon ersetzen – ob das für 500 kg reicht, weiß ich nicht.

  4. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: stiGGG 02.02.18 - 23:14

    Könnte schon klappen.
    Auf Yt treibt sich so ein Typ rum, der sein Model S zum drag racing umgebaut hat und vernichtet sämtliche Muscle Cars. Er behauptet 499Kg Gewicht ausgebaut zu haben.
    https://www.youtube.com/channel/UCOpdDZoLH9IDJ8IuNZzz2iQ

    Ein Modell mit einer kleineren Batterie als Basis für das Rennauto zu nehmen finde ich wenig sinnvoll. Merke, eine Elektroauto hat umso mehr Kraft umso größer die Batterie ist.
    Mir macht mehr sorgen dass Tesla laut Gerüchten aktuell einen Antrieb mit drei Motoren (zwei hinten, einer vorne) und 130kWh Batterie auf Basis der verbesserten Model3 Technologie erprobt, und der evtl. noch dieses Jahr im Model S auf den Markt kommt. Dagegen könnte das jetzt bereits homologierten Rennauto schon wieder in der Theorie hinterher hinken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.18 23:26 durch stiGGG.

  5. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: picaschaf 03.02.18 - 07:35

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das würde mich doch in der Tat mal interessieren, was die da alles gemacht
    > haben, um eine halbe Tonne einzusparen. Der Tesla wiegt zwar über 2200kg,
    > aber einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat der Akku. Mit dem
    > Entfernen von ein paar Sitzen und sonstigem Luxus ist es da nicht getan.
    > Das klingt nach einem komplettem Neubau des Fahrzeuges, sodass es ähnlich
    > aussieht wie Serie?


    Das Model S wiegt nicht über, sondern exakt 2,2t in Vollausstattung mit 100kWh Akku, Und einen wesentlichen Anteil hat der auch nicht mit 600kg.

  6. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Vollstrecker 03.02.18 - 07:55

    Vielleicht die ganze Technik die für das autonome fahren nötig sind?

  7. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Wurzelgnom 03.02.18 - 08:06

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht die ganze Technik die für das autonome fahren nötig sind?

    Oder man lässt gleich den Fahrer weg. :-p

  8. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Poison Nuke 03.02.18 - 08:28

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Model S wiegt nicht über, sondern exakt 2,2t in Vollausstattung mit
    > 100kWh Akku, Und einen wesentlichen Anteil hat der auch nicht mit 600kg.

    exakt 2250kg wiegt der P100D (curb weight, Wischwasser dürfte natürlich ein paar Kilo mehr ausmachen als bei normalen Fahrzeugen, einfach weil es deutlich häufiger und in größeren Mengen eingesetzt werden muss).

    und 600kg ist mit Abstand das schwerste von sämtlichen Bauteilen am Fahrzeug. Damit hat der Akku def. den größten Anteil am Gesamtgewicht und die Bezeichung "wesentlich" ist daher in jeder erdenklichen Weise zutreffend.

    wenn man den Akku weglässt, kommt man auf 1650kg, was dem Gewicht von einer normalen Limusine entpricht. So jetzt reduziere mal ein normales Straßenfahrzeug wie z.B. einen 3er BMW oder eine C-Klasse um 500kg. Ich sage nicht das es unmöglich ist, aber das wird zumindest eine große Herausforderung, ohne das man größere Teile aus CFK nachbaut.

    Viel von dem Gewicht haben wir z.B. zusätzlichen Strukturen zu verdanken, um die ganzen Crashanforderungen zu erfüllen.

  9. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.02.18 - 08:30

    und was wiegt dann die Karosserie?

  10. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.02.18 - 08:32

    Kohlefaserkarosserie? ja, normal haben solche Rennwagen nicht mehr viel mit der Sie zu tun.

  11. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: strauch 03.02.18 - 08:53

    Ein DTM Audi A5 wiegt 1050kg. Ein normaler A5 geht bei 1470 los. Laut Audi eigener Aussage teilt sich der DTM A5 kein Bauteil mit dem Serienfahrzeug (siehe JP Goodwoodvideo) das sind komplett neue Konstruktionen.

    Das wird beim Tesla auch so sein.

  12. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Azzuro 03.02.18 - 10:29

    > Laut Audi
    > eigener Aussage teilt sich der DTM A5 kein Bauteil mit dem Serienfahrzeug
    > (siehe JP Goodwoodvideo) das sind komplett neue Konstruktionen.
    Was daran liegt, dass in der DTM trotz des Namens keine Tourenwagen im klassischen Sinne fahren, sondern es sich um Prototypen-Rennwagen handelt, auf die eine Karosse draufgepflanzt wird, sie so ähnlich aussieht wie ein Serienwagen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Silhouettefahrzeug

    > Das wird beim Tesla auch so sein.
    Ich bin mir doch recht sicher, dass es sich da um tatsächliche Model S handelt, die nur modifiziert wurden.

  13. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Anonymer Nutzer 03.02.18 - 11:47

    Das kann man sich doch normal schon aus Sicherheitsgründen gar nicht erlauben. Da müssten Dinge rein wie Überrollbügel, etc. etc., damit würde das Auto noch schwerer sein.

  14. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: Azzuro 03.02.18 - 11:57

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann man sich doch normal schon aus Sicherheitsgründen gar nicht
    > erlauben. Da müssten Dinge rein wie Überrollbügel, etc. etc., damit würde
    > das Auto noch schwerer sein.

    Überrollbügel werden ja auch eingebaut. Also sowohl bei den Teslas hier, wie auch bei anderen Tourenwagen.

  15. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: stiGGG 03.02.18 - 17:17

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man den Akku weglässt, kommt man auf 1650kg, was dem Gewicht von einer
    > normalen Limusine entpricht. So jetzt reduziere mal ein normales
    > Straßenfahrzeug wie z.B. einen 3er BMW oder eine C-Klasse um 500kg. Ich
    > sage nicht das es unmöglich ist, aber das wird zumindest eine große
    > Herausforderung, ohne das man größere Teile aus CFK nachbaut.

    Hast du ein Model S überhaupt mal im rl gesehen? Das ist ein Riesenschiff und wird zur Oberklasse gezählt. Die Konkurrenz ist also nicht 3er und C-Klasse sondern 7er, S-Klasse und A8:

    Leergewichte:
    S-Klasse: 1925–2335 kg
    A8: 1995–2075 kg
    7er: 1755–2070 kg
    Model S: 1999–2100 kg

    Soviel schwerer ist das Model S also nicht im Vergleich zur Verbrennerkonkurrenz, trotz sauschwerer Batterie.

  16. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: derdiedas 03.02.18 - 20:35

    Hast Du mal einen Elektrischen Sitz ausgebaut?

    500 KG sind leicht drin, alle Sitze raus, Dachhimmel und sonstige Verkleidungen raus. Klimakompressor und Co - das macht alleine ohne Probleme 500kG.

    Weil diese Teile so viel wiegen, wiegt auch ein Golf ohne Probleme bis zu 1,7 Tonnen. Da ist der Unterschied zu einer E-Klasse kaum noch Nenneswert.

    Gruß H.

  17. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: SirFartALot 04.02.18 - 00:00

    Hab vor Jahren mal einen Beitrag gesehen, da wurden Airbags ausgebaut. Einer soll 6kg wiegen. Das mal 6 oder 8 macht 36 bzw. 48kg aus, falls der Werte heute immer noch stimmt. Also 500kg ist jetzt nicht unbedingt unrealistisch, wenn man manche Teile auch noch durch Carbon, etc. ersetzt.

    Siehe auch hier:
    https://ecomento.de/2014/06/23/so-viel-wiegen-die-teile-des-tesla-model-s/

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  18. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: bplhkp 04.02.18 - 11:15

    derdiedas schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------
    > Weil diese Teile so viel wiegen, wiegt auch ein Golf ohne Probleme bis zu
    > 1,7 Tonnen. Da ist der Unterschied zu einer E-Klasse kaum noch Nenneswert.

    Ein Golf R wiegt 1,5 t (also das Topmodell mit fast-Maximalausstattung und btw mit mehr verfügbaren autonomen Funktionen als aktuell im Model S verfügbar) - nach Norm mit 90% gefülltem Tank und inkl. 75 kg für Fahrer und Gepäck.
    Der Fahrer dürften die ersten 75 kg sein, die Tesla bei der Gewichtsangabe eingespart hat.

    Die Innen- und Komfortausstattung reicht nicht ganz um 500 kg einzusparen:

    https://www.google.de/amp/s/ecomento.de/2014/06/23/so-viel-wiegen-die-teile-des-tesla-model-s/amp/

    CFK-Teile bringen nicht sonderlich viel, wenn man Karosserieaußenhaut ersetzt, die nicht notwendig ist für Stabilität/Crashsicherheit.
    Interessant wird es erst bei Crashstrukturen im Vorderwagen - dort ist Aluminium mit der quasi nicht vorhandenen Festigkeit unsäglich schlecht (also schwer). Bei einem Tourenwagen werden die vermutlich einfach rausgeflext.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.18 11:26 durch bplhkp.

  19. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: stiGGG 04.02.18 - 19:06

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Golf R wiegt 1,5 t (also das Topmodell mit fast-Maximalausstattung und
    > btw mit mehr verfügbaren autonomen Funktionen als aktuell im Model S

    Der R wiegt fast 1,6Tonnen also auch nur unwesentlich weniger als das größere M3. Mit dem S kannst doch keinen kleinen Golf vergleichen.

    > verfügbar) - nach Norm mit 90% gefülltem Tank und inkl. 75 kg für Fahrer
    > und Gepäck.
    > Der Fahrer dürften die ersten 75 kg sein, die Tesla bei der Gewichtsangabe
    > eingespart hat.

    Tu hier nicht so als würde wäre VW bei irgendwas ehrlich, die Gewichtsangaben sind schon gesetzlich geregelt wie die zu messen sind. Und falls du das Rennauto meinst, damit hat Tesla übrigens nichts zu tun. Das ist ein Projekt von Kunden. Wie die Rennserie genau das Leergewicht bestimmt steht in ihrem Regelwerk was du auf der Website findest.


    > Die Innen- und Komfortausstattung reicht nicht ganz um 500 kg einzusparen:
    >
    > www.google.de

    Also die Liste gibt einiges her...

    > Interessant wird es erst bei Crashstrukturen im Vorderwagen - dort ist
    > Aluminium mit der quasi nicht vorhandenen Festigkeit unsäglich schlecht
    > (also schwer). Bei einem Tourenwagen werden die vermutlich einfach
    > rausgeflext.

    Die FIA homologiert 2018 sicher keine Todesfallen mehr. Bei der Karosserie lässt sich eine Menge umbauen ohne die Sicherheit insgesamt zu verschlechtern, kommt ja immerhin noch ein Käfig rein. Schau dir allein an was die Türen bei so einer Luxuslimousine wiegen.

  20. Re: 500kg leichter, ohne den Akku zu verkleinern?

    Autor: bplhkp 04.02.18 - 20:30

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bplhkp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Golf R wiegt 1,5 t (also das Topmodell mit fast-Maximalausstattung
    > und
    > > btw mit mehr verfügbaren autonomen Funktionen als aktuell im Model S
    >
    > Der R wiegt fast 1,6Tonnen also auch nur unwesentlich weniger als das
    > größere M3. Mit dem S kannst doch keinen kleinen Golf vergleichen.
    >

    Der Golf 7 R wiegt exakt 1483 kg in Serienausstattung, mit DSG 1505 kg.
    Wo die knapp 1,6 t herkommen ist nicht für mich nachvollziehbar - selbst der Vorgänger war mit 1,54 t deutlich unter dem M3.
    Der M3 hat den Vorteil, dass die Basis mit Standardantrieb sehr viel besser hochzurüsten ist und nicht wie der Golf mit seinem Hausfrauenantrieb in der Basis einen schweren Allrad braucht.

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