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  5. › Sipgate: App Satellite hat Probleme mit…

typisch sipgate...

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  1. typisch sipgate...

    Autor: jake 23.02.18 - 10:01

    sicher, die idee der app ist nicht schlecht, aber mal wieder werden von sipgate mit grossem tamtam leistungen beworben, die bei genauerem hinsehen diverse haken haben. beispielsweise hätte man die paar wochen ja noch warten können, um sicherzustellen, dass der service tatsächlich wie beworben funktioniert - als nun selber eingestehen zu müssen, dass dieser streng genommen momentan noch "unzuverlässig ist".

    ungerne lasse ich auch einen provider entscheiden, welche sms ich noch erhalten soll, und welche nicht (also: irgendwann mal, wenn der empfang überhaupt mal aktiviert wird). ich erinnere mich da gerne an unseren sipgate team-account, dem sich zwar schnell und einfach mobiltelefone zuordnen liessen, aber bei denen sms rein zufällig mal ankamen, und mal nicht.

    ähnlich skeptisch wäre ich auch bei ansagen zum angeblich lebenslangen kostenlosen telefonieren (sipgate ist mittlerweile ähnlich "profitoptimiert" wie andere telekom-anbieter), aber auch zur angeblich nicht benötigten sim-karte. mal abgesehen davon, dass mein telefon ohne sim gar nicht erst startet, wäre ich ohne sim immer auf wlan-netze angewiesen, und das kann's ja wohl nicht sein, oder?

    unterm strich muss man sich überlegen, ob man sich das alles antun möchte, oder ob das reguläre setting sim-karte+datentarif+voip/chat-anwendung nicht doch besser geeignet ist.

  2. Re: typisch sipgate...

    Autor: dabbes 23.02.18 - 10:06

    So ist der Druck auf die Netzbetreiber aber erhöht und Sipgate kann ganz klar demonstrieren, wo die Probleme sind und warum das Telekom-Monopol besser reguliert werden muss.

    Natürlich jetzt auf dem Rücken der Nutzer, aber auf Dauer haben die Nutzer mehr davon.

  3. Re: typisch sipgate...

    Autor: HeroFeat 23.02.18 - 10:23

    Finde ich jetzt nicht so schlimm. Man kann ja aktuell noch keine Rufnummer portieren. Ginge das wäre der Ärger natürlich groß. Aber so ist es denke ich (für mich) in Ordnung. Du kannst ja schon jeden Anrufen. Dadurch kannst du deine 100 Freiminuten ja bereits voll nutzen. Die Nichterreichbarkeit ist zwar ärgerlich. Aber wie vor mir bereits jemand schrieb wird der Druck für eine Problem Lösung dadurch auch erhöht.

    Btw. Mein Bestätigungscode ist gestern angekommen und ich habe es auch gleich getestet und habe mich auch erstmal gewundert, warum ich nicht bei meinem Testanruf nicht zurück rufen konnte.
    Was mir vor allem fehlt ist eine Android App. So kann ich es bisher nur auf einem iPad nutzen und nicht auf meinem Smartphone.

  4. Re: typisch sipgate...

    Autor: TVB 23.02.18 - 10:29

    Warum sollte man keine SIM brauchen? Irgendeine SIM braucht man immer, es sei denn, man ist im WLan. Welche SIM ist aber egal, kann ja auch eine sein, die du in Australien am Flughafen kaufst. Damit kannst du unter deiner bekannten Rufnummer telefonieren und erreichbar sein. Die Provider machen einen Zirkus wegen der Rufnummernmitnahme, um eine zusätzliche Hürde für Anbieterwechsel zu schaffen. Die fällt mit Sipgate weg und darum legen sie dem Projekt Steine in den Weg, wo sie können.
    SMS ist außer für PIN-Bestätigungen inzwischen ein Nischenprodukt, sollte aber baldmöglichst dafür zuverlässig funktionieren, sonst ist das Paket unvollständig.

  5. Re: typisch sipgate...

    Autor: Ispep 23.02.18 - 10:31

    Meiner Meinung nach ist Sattelite überflüssig. Zumindest o2 Kunden haben zukünftig alle wifi calling und können so weltweit mit ihren Flats telefonieren und sind erreichbar unter ihrer Mobilnummer.

    Zudem hat man auch in Zukunft den Fallback auf 3g/2g bzw irgendein Handynetz.

    Warum sipgate diesen Unsinn mit dem nicht möglichen oder beschränkten sms empfang aufzieht, versteht auch keiner.

    100 Gratisminuten sind nett, aber in Zeiten von Allnetflats für unter 10¤ auch schon wieder obsolet.

    Ist so ein kauziges Produkt wie damals der Messenger der Mobilfunkanbieter, wo man für jede Nachricht zahlen sollte. Braucht in Zeiten von kostenlosen Messages niemand.

    Wer braucht Sattelite?

  6. Re: typisch sipgate...

    Autor: TVB 23.02.18 - 10:44

    Ja und deine o2 Kunden haben natürlich zu bedenken, dass sie ihre Rufnummern portieren müssen, wenn sie mal den Anbieter wechseln wollen. Klasse Geschichte vor allem bei Prepaidanbietern, wo man erstmal das alte Konto so weit aufladen muss, damit dass durchgeführt werden kann, dann kannste beim neuen Provider Erstattung beantragen etc. Funktioniert alles zwar theoretisch (in der Praxis geht zusätzlich zu dem ganzen Aufwand auch gerne mal was schief), aber es ist nervig und unnötig. Bei meinem Festnetzanschluß weiß ich das inzwischen sehr zu schätzen, dass ich nur noch eine Sipgatenummer nutze. Wenn ich da den Anbieter wechsle und nach Rufnummernmitnahme gefragt werde, ist das ein Genuß, einfach dem Provider zu sagen 'Behalten Sie Ihre Nummer.'
    Mobil wird mit Sipgate der Providerwechsel noch einfacher. Man braucht nur noch eine DatenSIM. Irgendeine. Man steckt sie ins Smartphone und telefoniert weiter mit seiner altbekannten Nummer. Für Mobilfunkprovider sicher eine Horrorvorstellung.

  7. Re: typisch sipgate...

    Autor: southy 23.02.18 - 10:57

    TVB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mobil wird mit Sipgate der Providerwechsel noch einfacher. Man braucht nur
    > noch eine DatenSIM. Irgendeine. Man steckt sie ins Smartphone und
    > telefoniert weiter mit seiner altbekannten Nummer.

    Von der Idee her hervorragend.
    Ob es aber in der Praxis jemals so gut funktioniert wie Telefonie über die SIM, muss sich zeigen.
    Vergiss nicht: Sipgate muss per Definition unpriorisierte Daten nutzen. Die Gesprächsdaten der SIM-Gespräche hingegen sind immer auf höchster Prio.
    Ist das Netz voll, wirst Du also Qualitätseinbussen hinnehmen müssen. Umso schlimmer als erste Tests zeigen, dass offenbar bereits in WLANs die Qualität teils miserabel ist.

    Es ist halt die Frage ob ein kleines Unternehmen mit einem nicht-Standard Ansatz jemals mithalten kann mit der Entwicklung der Standardtechnologie.

  8. Re: typisch sipgate...

    Autor: TVB 23.02.18 - 11:09

    Ich benutze als Wenigtelefonierer bereits jetzt Google Hangouts und habe damit keine Schwierigkeiten (bei. ca 10 kurzen Gesprächen pro Woche)
    Wie es läuft, wenn man jeden Tag stundenlang am Smartphone hängt, kann ich natürlich nicht sagen. Aber damit wird sich dann der Provider auseinandersetzen und korrigierend eingreifen. Im Festnetz ist VoIP inzwischen auch alternativlos und ich habe da keinerlei Probleme mit SIP.

  9. Re: typisch sipgate...

    Autor: southy 23.02.18 - 11:17

    TVB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber damit wird sich dann der Provider
    > auseinandersetzen und korrigierend eingreifen. Im Festnetz ist VoIP
    > inzwischen auch alternativlos und ich habe da keinerlei Probleme mit SIP.

    Festnetz != shared medium

    Das beste Beispiel für meinen Punkt "non-standard" ist doch die Art und Weise wie sie mit ankommenden Anrufen umgehen: ein Anrufer bekommt sofort Musik ausgespielt, während es klingelt.

    Ist das dieses alte, einmalig coole Feature von SIP "early media"?
    Oder haben die tatsächlich bereits den call angenommen (= es entstehen dem Anrufer direkt Kosten), obwohl es noch nicht mal klingelt?
    Müsste man genauer untersuchen, aber ich bin da mittlerweile sehr skeptisch.

  10. Re: typisch sipgate...

    Autor: chefin 23.02.18 - 11:18

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ist der Druck auf die Netzbetreiber aber erhöht und Sipgate kann ganz
    > klar demonstrieren, wo die Probleme sind und warum das Telekom-Monopol
    > besser reguliert werden muss.
    >
    > Natürlich jetzt auf dem Rücken der Nutzer, aber auf Dauer haben die Nutzer
    > mehr davon.

    Ähh...wieso soll Telekom die Arbeit der Konkurrenz machen? Wir haben seit der Privatisierung viele Konkurrenten gehabt, die es alle geschafft haben, eigene Netze aufzubauen und dann Kooperationen zu starten. Wieso also muss nun sipgate das nicht machen? Ja, für uns Kunden wird es billiger. Weil die Telekom und ihre Kunden dann mitfinanzieren, während andere nur schmarotzen.

    Den im gegensatz zur Aussage von Sipgate, die telekom würde es ihnen nicht verkaufen wollen, wollen die das schon. Aber die wollen eben soviel Geld, das sie auch noch was dran verdienen und das ist sipgate zuviel. Die wollen den preis den Vodafon bezahlt, aber ohne die Investition die Vodafon gemacht hat. Vodafon oder auch Telefonica haben eigene Netze und eigene Kabel verbuddelt und können nun aus der Position: wir gleichen die gegenseitigen Leistungen unbar aus billigere Preise verhandeln.

    Das mit dem NICHT verkaufen wollen ist dann die interpretation von Sipgate. Eine Floskel um Stimmung zu machen und wie man sieht gibt es leider genug die ohne zu hinterfragen drauf herein fallen.

  11. Re: typisch sipgate...

    Autor: sipgate 23.02.18 - 12:41

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ist der Druck auf die Netzbetreiber aber erhöht und Sipgate kann ganz
    > > klar demonstrieren, wo die Probleme sind und warum das Telekom-Monopol
    > > besser reguliert werden muss.
    > >
    > > Natürlich jetzt auf dem Rücken der Nutzer, aber auf Dauer haben die
    > Nutzer
    > > mehr davon.
    >
    > Ähh...wieso soll Telekom die Arbeit der Konkurrenz machen? Wir haben seit
    > der Privatisierung viele Konkurrenten gehabt, die es alle geschafft haben,
    > eigene Netze aufzubauen und dann Kooperationen zu starten. Wieso also muss
    > nun sipgate das nicht machen? Ja, für uns Kunden wird es billiger. Weil die
    > Telekom und ihre Kunden dann mitfinanzieren, während andere nur
    > schmarotzen.
    >
    > Den im gegensatz zur Aussage von Sipgate, die telekom würde es ihnen nicht
    > verkaufen wollen, wollen die das schon. Aber die wollen eben soviel Geld,
    > das sie auch noch was dran verdienen und das ist sipgate zuviel. Die wollen
    > den preis den Vodafon bezahlt, aber ohne die Investition die Vodafon
    > gemacht hat. Vodafon oder auch Telefonica haben eigene Netze und eigene
    > Kabel verbuddelt und können nun aus der Position: wir gleichen die
    > gegenseitigen Leistungen unbar aus billigere Preise verhandeln.
    >
    > Das mit dem NICHT verkaufen wollen ist dann die interpretation von Sipgate.
    > Eine Floskel um Stimmung zu machen und wie man sieht gibt es leider genug
    > die ohne zu hinterfragen drauf herein fallen.

    Deine Aussage ist falsch. Die Telekom hat es abgelehnt, unsere neue Telefongesellschaft gegen Bezahlung mit den anderen Anbietern zusammen zu schließen - und das ist keine Interpretation.

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