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Ich war auch schon Opfer

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  1. Ich war auch schon Opfer

    Autor: Argusauge2323 27.06.06 - 08:47

    Diese Scoring-Scheisse ist ungerecht und diffamierend hoch 10! Mir selbst ist es vor 2 Jahren passiert, daß mir aufgrund dieses Systems ein günstiger Autokredit verwehrt wurde und ich mir eine andere Bank suchen mußte, die die Kreditvergabe nicht von Scoring-Werten abhängig macht. Und ich hatte bis dato nichts außer den üblichen Telekommunikationsverträgen in der Schufa stehen!
    Niemand, weder die verwehrende Bank noch die Schufa selbst war bereit, mir in irgendeiner Art und Weise eine Auskunft über die jeweiligen Gründe zu geben.
    Dadurch mußte ich einen Kredit in Anspruch nehmen, der mich 2.5 % mehr Zinsen kostet - bei einem Autokauf ja auch kein Pappenstiel!

    Die "normale" Schufa-Auskuft müßte einer Bank eigentlich reichen um zu beurteilen, ob der Antragsteller bisher schon ein Schlitzohr war oder nicht.
    Wenn eine Bank dann immer noch Bauchschmerzen hat, braucht sie kein Geschäft mit dem Antragsteller abschließen.

    Doch das, was die Schufa da macht, ist geradezu rassistisch.

  2. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: the-point-of-int 27.06.06 - 09:13

    Argusauge2323 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Diese Scoring-Scheisse ist ungerecht und
    > diffamierend hoch 10! Mir selbst ist es vor 2
    > Jahren passiert, daß mir aufgrund dieses Systems
    > ein günstiger Autokredit verwehrt wurde und ich
    > mir eine andere Bank suchen mußte, die die
    > Kreditvergabe nicht von Scoring-Werten abhängig
    > macht. Und ich hatte bis dato nichts außer den
    > üblichen Telekommunikationsverträgen in der Schufa
    > stehen!
    > Niemand, weder die verwehrende Bank noch die
    > Schufa selbst war bereit, mir in irgendeiner Art
    > und Weise eine Auskunft über die jeweiligen Gründe
    > zu geben.
    > Dadurch mußte ich einen Kredit in Anspruch nehmen,
    > der mich 2.5 % mehr Zinsen kostet - bei einem
    > Autokauf ja auch kein Pappenstiel!
    >
    > Die "normale" Schufa-Auskuft müßte einer Bank
    > eigentlich reichen um zu beurteilen, ob der
    > Antragsteller bisher schon ein Schlitzohr war oder
    > nicht.
    > Wenn eine Bank dann immer noch Bauchschmerzen hat,
    > braucht sie kein Geschäft mit dem Antragsteller
    > abschließen.
    >
    > Doch das, was die Schufa da macht, ist geradezu
    > rassistisch.


    In dem Jahr meiner verselbstständigung wurde mir eine Kontoeröffnung verwehrt, obwohl ich damals weder schulden noch ratenzahlungen getätigt hatte. einzig ein eintrag der deutschen telekom war vorhanden, woher dieser stammt, weiss ich bis heute nicht.

    heute, wo tatsächlich negative einträge meine schufa-akte begleiten, habe ich kein problem einen kredit in höhe von 10.000€ zu erhalten.(volksbank)


    da stimmt doch irgendwas mit den schubladen nicht?

    ich versteh es nicht...

  3. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Tritop 27.06.06 - 09:18

    Das Absurde ist ja, dass schon die falsche Adresse reicht - und zwar nicht eine konkrete Adresse, sondern ein Straßenname oder sogar ein ganzes Wohngebiet.
    Wenn also in Deiner Straße einige große Wohnhäuser stehen, in denen sozial schwächere Menschen wohnen oder solche, die vielleicht schon auffällig geworden sind, färbt das sozusagen gleich auf die ganze Umgebung ab - das ist wirklich skandalös.


  4. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Der Wecker 27.06.06 - 09:45

    Tritop schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Absurde ist ja, dass schon die falsche Adresse
    > reicht - und zwar nicht eine konkrete Adresse,
    > sondern ein Straßenname oder sogar ein ganzes
    > Wohngebiet.
    > Wenn also in Deiner Straße einige große Wohnhäuser
    > stehen, in denen sozial schwächere Menschen wohnen
    > oder solche, die vielleicht schon auffällig
    > geworden sind, färbt das sozusagen gleich auf die
    > ganze Umgebung ab - das ist wirklich skandalös.

    Das, GENAU DAS ist ja das WESEN der Rasterfahndung! Mit diesem Superblödsinn agiert der Staat, in dem Du lebst, um angeblich Kriminelle zu entdecken (Erfolg im Verhältnis zum Aufwand tendiert gegen 1 zu Unendlich). Wenn Deine neue Telefonnummer früher jemandem gehört hat, der angeblich mal von einem "Terroristen" (heut gibt's ja nix anderes mehr!) angerufen wurde, dann wird sie erst mal abgehört. Wenn Du irgendwo wohnst, wo angeblich mal jemand gewohnt haben soll, der ... natürlich auch. Wenn Du so ähnlich heißt oder in der selben Kneipe einen trinken gehst, in der ... es ist unglaublich, mit welch dummen Methoden die Rasterfahndung vorgeht.

    Jemand, der also wirklich vor hat, echt was richtig Finsteres zu tun, suche sich also eine Gegend mit netten Nachbarn, kaufe sich ein Untere-Mittelklasse-Auto, gehe brav irgendeinem normalen Job nach, schreibe nie Forumsbeiträge ;-), telefoniere von Zuhause aus nur der Mama und den Kegelklub-Freunden und plane den großen Wumms irgendwo in einer Bergwanderhütte, zu der er mit den Mitmachern im Rahmen einer Werbeveranstaltung hinaufklettert (Fremde Interessenten erhalten ein Schreiben "Leider ist unser Bus schon voll. Gerne laden wir Sie zur nächsten Veranstaltung ein"). Und nach dem großen Wumms gehe er wieder in sein Vorstadthäuschen und rede mit den Nachbarn über die Geranien...

    Warum sollten Banken nicht dasselbe falsche unsinnig ineffektive und kostenintensive System nutzen wie der Staat?

    Wenn Du also das Pech hast, dass die Häuser auf der einen Seite Deiner Straße eher Sozialbauten sind (womit ich nicht unterstellen will, dass deren Bewohner ihre Kredite nicht zurückzahlen würden, aber die Banken denken so etwas nun mal in ihrer falschen Denkweise) und die auf der anderen - deiner - Seite schon etwas "durchaschnittlicher", dann wird das mit dem Kredit nicht so einfach. Pech gehabt.

    Der Wecker

  5. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Sch(n)ufi 27.06.06 - 10:13

    haha...

    tu was gegen deinen guten score, fordere bei der schufa eine selbstauskunft an und du wirst (nicht) sehen, dein score wird gleich mal kräftig herabgesetzt... das ist sinnvoll, das ist nützlich, yes!

  6. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Chris.H 27.06.06 - 10:19

    Problem der Sache mit den ganzen Scoresystemen und Datensammlerei ist : Es gibt keine "Rückholfeder" die ein balanciertes , schwingendes System braucht um im Gleichgewicht zu sein.
    Was nötig wäre : ein einklagbares Recht der Verbraucher , Bürger, Gäste, auf Datenautonomie, und der proaktiven Berichterstattung eines Datensammlers (Staat,Industrie), welche Daten gesammelt wurden und was damit gemacht wird. Das wäre dann natürlich mit Kosten verbunden, ergo würde nicht soviel gesammelt.
    Interessant wird die Sache natürlich wenn Fehler im System (sprich : Software im Datamining) auftreten.
    Dann werden Situationen wie diese uns nicht mehr fremd sein:

    "Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet."
    aus: Franz Kafka : "der Prozeß" (1925)

    Grüsse - und bleibt sauber -:)

    Der Wecker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Tritop schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Absurde ist ja, dass schon die falsche
    > Adresse
    > reicht - und zwar nicht eine konkrete
    > Adresse,
    > sondern ein Straßenname oder sogar
    > ein ganzes
    > Wohngebiet.
    > Wenn also in
    > Deiner Straße einige große Wohnhäuser
    > stehen,
    > in denen sozial schwächere Menschen wohnen
    >
    > oder solche, die vielleicht schon auffällig
    >
    > geworden sind, färbt das sozusagen gleich auf
    > die
    > ganze Umgebung ab - das ist wirklich
    > skandalös.
    >
    > Das, GENAU DAS ist ja das WESEN der
    > Rasterfahndung! Mit diesem Superblödsinn agiert
    > der Staat, in dem Du lebst, um angeblich
    > Kriminelle zu entdecken (Erfolg im Verhältnis zum
    > Aufwand tendiert gegen 1 zu Unendlich). Wenn Deine
    > neue Telefonnummer früher jemandem gehört hat, der
    > angeblich mal von einem "Terroristen" (heut gibt's
    > ja nix anderes mehr!) angerufen wurde, dann wird
    > sie erst mal abgehört. Wenn Du irgendwo wohnst, wo
    > angeblich mal jemand gewohnt haben soll, der ...
    > natürlich auch. Wenn Du so ähnlich heißt oder in
    > der selben Kneipe einen trinken gehst, in der ...
    > es ist unglaublich, mit welch dummen Methoden die
    > Rasterfahndung vorgeht.
    >
    > Jemand, der also wirklich vor hat, echt was
    > richtig Finsteres zu tun, suche sich also eine
    > Gegend mit netten Nachbarn, kaufe sich ein
    > Untere-Mittelklasse-Auto, gehe brav irgendeinem
    > normalen Job nach, schreibe nie Forumsbeiträge
    > ;-), telefoniere von Zuhause aus nur der Mama und
    > den Kegelklub-Freunden und plane den großen Wumms
    > irgendwo in einer Bergwanderhütte, zu der er mit
    > den Mitmachern im Rahmen einer Werbeveranstaltung
    > hinaufklettert (Fremde Interessenten erhalten ein
    > Schreiben "Leider ist unser Bus schon voll. Gerne
    > laden wir Sie zur nächsten Veranstaltung ein").
    > Und nach dem großen Wumms gehe er wieder in sein
    > Vorstadthäuschen und rede mit den Nachbarn über
    > die Geranien...
    >
    > Warum sollten Banken nicht dasselbe falsche
    > unsinnig ineffektive und kostenintensive System
    > nutzen wie der Staat?
    >
    > Wenn Du also das Pech hast, dass die Häuser auf
    > der einen Seite Deiner Straße eher Sozialbauten
    > sind (womit ich nicht unterstellen will, dass
    > deren Bewohner ihre Kredite nicht zurückzahlen
    > würden, aber die Banken denken so etwas nun mal in
    > ihrer falschen Denkweise) und die auf der anderen
    > - deiner - Seite schon etwas
    > "durchaschnittlicher", dann wird das mit dem
    > Kredit nicht so einfach. Pech gehabt.
    >
    > Der Wecker


  7. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Ano 27.06.06 - 10:31

    Die aber nach meinem Wissen nicht kostenlos ist und damit bezahlst Du den besseren Score ja auch noch :)




    Sch(n)ufi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > haha...
    >
    > tu was gegen deinen guten score, fordere bei der
    > schufa eine selbstauskunft an und du wirst (nicht)
    > sehen, dein score wird gleich mal kräftig
    > herabgesetzt... das ist sinnvoll, das ist
    > nützlich, yes!


  8. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: chrisssssss 27.06.06 - 10:36

    Nicht nur die Schufa ist eine Auskunftei, gibt diverse andere Anbieter, die sich deine Daten besorgen. Habe die Erfahrung gemacht das auch die SChufa nicht wirklich "gute" Daten pflegt, die schicken meiner ehemaligen Hausbank jedes Jahr ne Mitteilung das meine Nachname sich geändert hat - meine Bank hat mir schon zur Hochzeit gratuliert :-)

    Anderer Fall: Ex-Freundin wollte sich ein neues Handy mit neuem Vertrag bei dem Provider Deb..... holen, wo sie vorher schon war, und das System hat ihr aufgrund irgendeines Scorings den Vertrag verweigert. Deb..... war nicht mal in der Lage zu nennen welches Scoring blockierte. Zurück aus der MIttagspause in der Bank hat sie sich erstmal ne Schufa-Auskunft über sich eingeholt und selbst da stand nix drin.

    Ich finde Auskunfteien sollten beschränkt sein und von offizieller Stelle kontrolliert, vielleicht sogar verstaatlicht sein.

    Argusauge2323 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Diese Scoring-Scheisse ist ungerecht und
    > diffamierend hoch 10! Mir selbst ist es vor 2
    > Jahren passiert, daß mir aufgrund dieses Systems
    > ein günstiger Autokredit verwehrt wurde und ich
    > mir eine andere Bank suchen mußte, die die
    > Kreditvergabe nicht von Scoring-Werten abhängig
    > macht. Und ich hatte bis dato nichts außer den
    > üblichen Telekommunikationsverträgen in der Schufa
    > stehen!
    > Niemand, weder die verwehrende Bank noch die
    > Schufa selbst war bereit, mir in irgendeiner Art
    > und Weise eine Auskunft über die jeweiligen Gründe
    > zu geben.
    > Dadurch mußte ich einen Kredit in Anspruch nehmen,
    > der mich 2.5 % mehr Zinsen kostet - bei einem
    > Autokauf ja auch kein Pappenstiel!
    >
    > Die "normale" Schufa-Auskuft müßte einer Bank
    > eigentlich reichen um zu beurteilen, ob der
    > Antragsteller bisher schon ein Schlitzohr war oder
    > nicht.
    > Wenn eine Bank dann immer noch Bauchschmerzen hat,
    > braucht sie kein Geschäft mit dem Antragsteller
    > abschließen.
    >
    > Doch das, was die Schufa da macht, ist geradezu
    > rassistisch.


  9. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Tritop 27.06.06 - 10:44

    Das ist Bestadnteil des Systems - die Unternehmen, die Scoring-Systeme betreiben und ihre Daten verkaufen, halten natürlich geheim, welche Daten sie benutzen und wie sie gewichtet werden.
    Diese völlige Undurchschaubarkeit ist ein wesentlicher Kritikpunkt.
    Genausogut könnten die ihre Daten mit einer Kristallkugel erzeugen.

  10. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: EinBankkaufmann 27.06.06 - 11:14

    Tritop schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Absurde ist ja, dass schon die falsche Adresse
    > reicht - und zwar nicht eine konkrete Adresse,
    > sondern ein Straßenname oder sogar ein ganzes
    > Wohngebiet.
    > Wenn also in Deiner Straße einige große Wohnhäuser
    > stehen, in denen sozial schwächere Menschen wohnen
    > oder solche, die vielleicht schon auffällig
    > geworden sind, färbt das sozusagen gleich auf die
    > ganze Umgebung ab - das ist wirklich skandalös.
    >
    >


    Ich bin Mitarbeiter einer deutschen Großbank, und ich bin (technisch und fachlich) ein wenig mehr im Thema was das maschinelle Scoring betrifft.

    Eines Vorweg: Ich selbst bin ebenfalls der Meinung, das diese Scoring-Systeme überwiegend der totale Dünnsch*ss sind. Sicherlich ist es nicht verkehrt, aufgrund gewisser Erfahrungen Ausfallrisiken zu berechnen. Aber welche Kriterien hier zu irgendwelchen irrwitzigen Ergebnissen führen ist für mich teilweise nicht nachvollziehbar.

    TROTZDEM MUSS ICH HIER ETWAS RICHTIG STELLEN !!!
    Das die Straßenseite (auf der man wohnt) oder das Wohngebiet in das Scoring mit einfließen ist völliger QUATSCH (zumindest bei meiner Bank - aber ich denke, das trifft auch auf die meisten anderen Banken zu). Wie soll das denn auch bitte gehen? Wenn man bedenkt, wie viele Straßen es in Deutschland gibt, da kann man überhaupt nich alle Straßen in "soziale Ränge" einteilen. Wo man wohnt interessiert keine Bank. Im Gegensatz jedoch zum Wohnstatus (Eigenheim, Mieter, Untermieter, etc.)

    Außerdem wird hier so viel auf der SCHUFA rumgehackt. Die SCHUFA ist eine Gesellschaft, die die Informationen angeschlossener Unternehmen VÖLLIG WERTUNGSFREI samelt und wiedergibt.
    Bsp.: Man nimmt einen Kredit. In der SCHUFA steht dann nur Kredit, Laufzeit und Höhe. Wenn der Kredit erledigt ist erfolgt ein Eintrag. Gibt es einen Ausfall erfolgt ein Eintrag. Alles jedoch immer nur dann, wenn das angesclossene (oder betroffene) Unternehmen dies auch meldet. Angaben wie NICHT KREDITWÜRDIG oder SEHR VERMÖGEND oder vergleichbares gibt es da nicht. Es werden nur neutrale Informationen gesammelt zu Produkten, bei denen der Kunde SCHRIFTLICH seine ZUSTIMMUNG zur Übermittlung an die SCHUFA gegeben hat.

    Wie gesagt, ich halte auch nich all zu viel von den neuen Scoring-Methoden, aber hier werden momentan einige Aussagen getroffen, die so einfach nicht stimmen. Sorry!

  11. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Anit-Schufa 27.06.06 - 11:41

    EinBankkaufmann schrieb:
    > TROTZDEM MUSS ICH HIER ETWAS RICHTIG STELLEN !!!
    > Das die Straßenseite (auf der man wohnt) oder das
    > Wohngebiet in das Scoring mit einfließen ist
    > völliger QUATSCH (zumindest bei meiner Bank - aber
    > ich denke, das trifft auch auf die meisten anderen
    > Banken zu). Wie soll das denn auch bitte gehen?
    > Wenn man bedenkt, wie viele Straßen es in
    > Deutschland gibt, da kann man überhaupt nich alle
    > Straßen in "soziale Ränge" einteilen. Wo man wohnt
    > interessiert keine Bank. Im Gegensatz jedoch zum
    > Wohnstatus (Eigenheim, Mieter, Untermieter, etc.)


    Da bist Du leider falsch informiert.
    Die SCHUFA errechnet in der Tat einen Score, in der auch die Wohngegend mit einfließt. Vielleicht nicht so dramatisch wie oft dargestellt, aber Gegenden mit vielen faulen Krediten führen zur Abwertung.


    > Außerdem wird hier so viel auf der SCHUFA
    > rumgehackt. Die SCHUFA ist eine Gesellschaft, die
    > neutrale Informationen gesammelt zu Produkten, bei
    > denen der Kunde SCHRIFTLICH seine ZUSTIMMUNG zur
    > Übermittlung an die SCHUFA gegeben hat.


    Stimmt nicht!
    Denn 1. ist das Scoring eben nicht "neutral", da nicht nur abgeschlossene Verträge ausgewertet werden, sondern auch sonstige Informationen wie z.B. die Wohngegend (bis vor kurzem führte sogar eine Schufa-Anfrage zur Abwertung!) und 2. diese Daten nicht überprüft werden. Zum Beispiel ist es schon häufig vorgekommen, daß Kunden, deren Telefonrechnung verdächtig hoch und auch nachweislich falsch waren, von der Telefongesellschaft einen SCHUFA-Eintrag verpasst bekommen haben, als sie berechtigt die Rechnung nicht vollständig bezahlt haben. Das kann einfach nicht sein.

    Genau deshalb sollte eine Offenlegung aller Daten und Scoringalgorithmen verpflichtend sein. Anders gibt es keine Chance, herauszufinden, ob jemand berechtigt oder unberechtigt schlechte Werte hat.


    > Wie gesagt, ich halte auch nich all zu viel von
    > den neuen Scoring-Methoden, aber hier werden
    > momentan einige Aussagen getroffen, die so einfach
    > nicht stimmen. Sorry!


  12. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Werner 27.06.06 - 11:45

    > Genausogut könnten die ihre Daten mit einer
    > Kristallkugel erzeugen.
    >
    Das mit der Kristallkugel kann schon hinkommen ;-)
    Im April hatte ich von electronicscout24.de einen Gutschein erhalten.
    Ich habe mich dann angemeldet, ca. eine halbe Stunde in den dort angeschlossenen Shops rumgesucht und auch ein interessantes Produkt gefunden. Beim Bezahlen teilte mit das System dann mit, dass für mich keine Bezahlmöglichkeit zur Verfügung stände und ich mich ggf. mit electronicscout in Verbindung setzen solle.
    Dies habe ich auch getan und erfahren, dass deren Bonitätsprüfsystem mich ablehnte. Den Grund konnte man mir nicht mitteilen, den könnte ich nur erfahren, wenn ich eine kostenpflichtige Auskunft in Auftrag gäbe. Ich habe mich freundlich bedankt und electronicscout geschrieben, dass ich ihnen wünsche, so gut auf mich als Kunden verzichten zu können wie ich auf sie als Anbieter verzichten kann. Wenn Anbieter Kunden ablehnen können, die noch nie einen Kredit in Anspruch nahmen, deren Konto i.d.R. ein vierstelliges Plus aufweist und noch nie ein Mahnverfahren oder ähnliches hatten, dann muß es denen ja sehr gut gehen.


  13. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: 53741! 27.06.06 - 12:10

    EinBankkaufmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das die Straßenseite (auf der man wohnt) oder das
    > Wohngebiet in das Scoring mit einfließen ist
    > völliger QUATSCH (zumindest bei meiner Bank - aber
    > ich denke, das trifft auch auf die meisten anderen
    > Banken zu).

    Diese Information war heute früh auf WDR5 zu hören. Jetzt steht hier also die Aussage eines Mitarbeiters eines Kreditinstitus gegen die eines Rundfunksenders. Ehrlich gesagt, glaube ich auch längst nicht alles, was die Medien verlauten lassen aber ich fürchte, in Sachen Glaubwürdigkeit werden es die Kreditinstitute etwas schwerer haben, hier gegenzuargumentieren.

    > Wie soll das denn auch bitte gehen?
    > Wenn man bedenkt, wie viele Straßen es in
    > Deutschland gibt, da kann man überhaupt nich alle
    > Straßen in "soziale Ränge" einteilen.

    Sagen wir mal so, eine derartige Analyse ist in vielen Fällen ausgesprochen unsicher. Ich kenne selbst eine Straße in der das Haus des Bürgermeisters direkt neben einem Gebäude mit Sozialwohnungen steht und auch sonst trifft man in dieser Straße wirklich alle sozialen Schichten vom Arbeiter bis zum Millionär. Dort halte ich es für praktisch unmöglich allein von der Adresse Rückschlüsse auf den sozialen Status zu ziehen.
    Häufiger sind aber Ghettobildungen, wo sich Reiche in bestimmten Gebieten konzentrieren und Arme eben woanders. Damit kann man zwar noch immer nicht berechnen, wie kreditwürdig jemand tatsächlich ist aber man könnte durchaus berechnen, wie wahrscheinlich seine Kreditwürdigkeit ist.
    Versicherungen machen es übrigens nicht anders. Deine Versicherungsbeträge errechnen sich ja nicht nur aus deiner persönlichen Schadenshäufigkeit, sondern auch aus der statistischen Schadenshäufigkeit deines Fahrzeugs und der an deinem Wohnort (Stichwort "Regionaltarif").
    Daß daraus auch Ungerechtigkeiten entstehen, weil Statistiken eben nicht sagen, wie etwas ist, sondern nur wie etwas wahrscheinlich sein könnte, ist den Menschen, die damit im Business operieren entweder gar nicht bekannt oder es wird als "Nebeneffekt" hingenommen.

    Ich bin zwar nicht aus dem Kreditwesen aber ich kann keinen Grund erkennen, warum sich Banken oder Firmen wie Kredireform und Schufa diese nicht den gleichen Techniken des DataMinings bedienen sollten wie das bei Versicherungen längst Gang und Gäbe ist.

    Allerdings glaube ich auch nicht so ganz, daß dies in dem Umfang auch tatsächlich passiert.





















    Wo man wohnt
    > interessiert keine Bank. Im Gegensatz jedoch zum
    > Wohnstatus (Eigenheim, Mieter, Untermieter, etc.)
    >
    > Außerdem wird hier so viel auf der SCHUFA
    > rumgehackt. Die SCHUFA ist eine Gesellschaft, die
    > die Informationen angeschlossener Unternehmen
    > VÖLLIG WERTUNGSFREI samelt und wiedergibt.
    > Bsp.: Man nimmt einen Kredit. In der SCHUFA steht
    > dann nur Kredit, Laufzeit und Höhe. Wenn der
    > Kredit erledigt ist erfolgt ein Eintrag. Gibt es
    > einen Ausfall erfolgt ein Eintrag. Alles jedoch
    > immer nur dann, wenn das angesclossene (oder
    > betroffene) Unternehmen dies auch meldet. Angaben
    > wie NICHT KREDITWÜRDIG oder SEHR VERMÖGEND oder
    > vergleichbares gibt es da nicht. Es werden nur
    > neutrale Informationen gesammelt zu Produkten, bei
    > denen der Kunde SCHRIFTLICH seine ZUSTIMMUNG zur
    > Übermittlung an die SCHUFA gegeben hat.
    >
    > Wie gesagt, ich halte auch nich all zu viel von
    > den neuen Scoring-Methoden, aber hier werden
    > momentan einige Aussagen getroffen, die so einfach
    > nicht stimmen. Sorry!


  14. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: asdff 27.06.06 - 12:34

    bin mir nicht mehr sicher, könnte zwar nachsehen, aber was solls ^^

    7,95 oder 14,95 hab ich im Kopf bei den Kosten.

    Also für sowas schon ein Witz, zudem ja auch noch der "Score" schlechter wird, weil jede Abfrage diesen verschlechtert.

    Z.B. auch, wenn ein Mobile-Unternehmen diesen abfragen will, bevor du deine Simkarte bekommst :-/

    Ich glaube ja mittlerweile, dass 50-70% aller Einträge, Abfragen wegen Handy/Telefon entstehen.

    Ein gutes Beispiel is da ja z.B. time2surf ^^

    Da werden einige nicht gezahlt haben (zu recht), aber ich wette, da sind Negativeinträge in die Schufa gegangen.

    Ano schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die aber nach meinem Wissen nicht kostenlos ist
    > und damit bezahlst Du den besseren Score ja auch
    > noch :)
    >
    > Sch(n)ufi schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > haha...
    >
    > tu was gegen deinen guten
    > score, fordere bei der
    > schufa eine
    > selbstauskunft an und du wirst (nicht)
    > sehen,
    > dein score wird gleich mal kräftig
    >
    > herabgesetzt... das ist sinnvoll, das ist
    >
    > nützlich, yes!
    >
    >


  15. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: EinBankkaufmann 27.06.06 - 12:35

    Anit-Schufa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Da bist Du leider falsch informiert.
    > Die SCHUFA errechnet in der Tat einen Score, in
    > der auch die Wohngegend mit einfließt. Vielleicht
    > nicht so dramatisch wie oft dargestellt, aber
    > Gegenden mit vielen faulen Krediten führen zur
    > Abwertung.

    Sorry, aber das ist sowas von falsch. DIE SCHUFA SCORED NICHT! Die Bank scored! Und die SCHUFA-Auskunft ist nur ein Anteil der Faktoren, die zum Ergebnis führen. Einfach mal nach SCHUFA googlen und das Ergebnis wird meine Aussage belegen. Wie bereits erwähnt bin ich Bankkaufmann, daher weiß ich in diesem Punkt wirklich wovon ich rede. Die SCHUFA ist lediglich eine Art Informationssammelstelle. Die Sparkassen sind z.B. (ich weiß nicht ob alle oder nur der überwiegende Teil) nicht angeschlossen an die SCHUFA. Die scoren also kpl. ohne. Wie bitte kommst Du / kommen Sie zu der Ansicht, daß die SCHUFA scored?


    >
    > Stimmt nicht!
    > Denn 1. ist das Scoring eben nicht "neutral", da
    > nicht nur abgeschlossene Verträge ausgewertet
    > werden, sondern auch sonstige Informationen wie
    > z.B. die Wohngegend (bis vor kurzem führte sogar
    > eine Schufa-Anfrage zur Abwertung!) und 2. diese
    > Daten nicht überprüft werden. Zum Beispiel ist es
    > schon häufig vorgekommen, daß Kunden, deren
    > Telefonrechnung verdächtig hoch und auch
    > nachweislich falsch waren, von der
    > Telefongesellschaft einen SCHUFA-Eintrag verpasst
    > bekommen haben, als sie berechtigt die Rechnung
    > nicht vollständig bezahlt haben. Das kann einfach
    > nicht sein.
    >

    Da sind wir wieder beim gleichen Punkt: DIE SCHUFA SCORED NICHT sondern die Bank. Ja, aufgrund von SCHUFA-Anfragen (oder genauer: Kreditanfragen, die der SCHUFA gemeldet werden) kann ein Scoring der Bank negativer werden. Warum? Die Banken gehen immer vom negativsten aus, und daß würde in diesem Falle heißen: "Der Kunde hat bei einer anderen Bank angefragt. Es ist jedoch kein Kreditanschluß zu sehen, also ist davon auszugehen, daß die Bank abgelehnt hat." Das diese Bewertung natürlich sehr oberflächlich ist und pure Anfragen des Kunden (um einen verbindlichen Zinssatz zu erfahren) gleich negativ bewerten sehe ich auch so. Dies ist einer der Punkte warum ich kein Fan des maschinellen Scroings bin.

    > Genau deshalb sollte eine Offenlegung aller Daten
    > und Scoringalgorithmen verpflichtend sein. Anders
    > gibt es keine Chance, herauszufinden, ob jemand
    > berechtigt oder unberechtigt schlechte Werte hat.
    >

    Die Algorythmen müßten durch die Bank offen gelegt werden. Dies werden sie jedoch aus einem einfachen Grund nicht tun: Die meisten Faktoren beruhen auf Angaben des Kunden (Dauer der Beschäftigung z.B.), wenn der Kunde jedoch weiß, welche Angaben zu einem positiven Scoring führen, dann kann er doch lügen, daß sich die Balken biegen.


  16. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: EinBankkaufmann 27.06.06 - 12:43

    Hier auch noch einmal kurz zur Kenntnis:

    Die SCHUFA scored nicht! die SCHUFA sammelt Informationen und gibt diese auf Anfrage an angeschlossene Institute (welche auch die Melder der Informationen sind) bekannt. Die Bank bewertet diese dann und erstellt aus dieser Bewertungen und vielen weiteren Faktoren (überwiegend beruhend auf Kundenangaben) ein Scoring.

    Wir sind uns jedoch einig, daß diese Methoden sicherlich schwer zu durchschauen sind und viele Kunden überbewertet oder sogar kpl. falsch bewertet.

  17. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Anit-Schufa 27.06.06 - 12:45

    EinBankkaufmann schrieb:
    > Sorry, aber das ist sowas von falsch. DIE SCHUFA
    > SCORED NICHT! Die Bank scored! Und die
    > SCHUFA-Auskunft ist nur ein Anteil der Faktoren,
    > die zum Ergebnis führen. Einfach mal nach SCHUFA
    > googlen und das Ergebnis wird meine Aussage
    > belegen. Wie bereits erwähnt bin ich Bankkaufmann,
    > daher weiß ich in diesem Punkt wirklich wovon ich
    > rede. Die SCHUFA ist lediglich eine Art
    > Informationssammelstelle. Die Sparkassen sind z.B.
    > (ich weiß nicht ob alle oder nur der überwiegende
    > Teil) nicht angeschlossen an die SCHUFA. Die
    > scoren also kpl. ohne. Wie bitte kommst Du /
    > kommen Sie zu der Ansicht, daß die SCHUFA scored?


    Nix für ungut, aber wenn man so die diversen Bankentests liest und dann so gut wie immer 100% Ausschuss dabei ist, dann ist klar, warum Du das nicht weißt, obwohl Du bei einer Bank arbeitest.
    Hier eine Seite der Schufa selber:
    https://www.schufa.de/forms/formular-score-berechnung.html

    Und weiter:
    https://www.meineschufa.de/index.php?site=13_3&type=6

    Komisch, die behaupten doch glatt, daß die einen Score ausrechnen...

    Du bestätigst jedenfalls eindrucksvoll meine mit Bankfachleuten gemachten Erfahrungen. Die können labern ohne Ende, das Meiste ist aber Blödsinn...


    > Die Algorythmen müßten durch die Bank offen gelegt
    > werden. Dies werden sie jedoch aus einem einfachen
    > Grund nicht tun: Die meisten Faktoren beruhen auf
    > Angaben des Kunden (Dauer der Beschäftigung z.B.),
    > wenn der Kunde jedoch weiß, welche Angaben zu
    > einem positiven Scoring führen, dann kann er doch
    > lügen, daß sich die Balken biegen.


    Auch völliger Quark. Das sind ja alles belegbare Fakten. Der Kunde, der ehrlich ist, kann die doch völlig unbedenklich belegen.
    Und was spricht gegen eine Verbesserung durch Umzug in eine bessere Gegend oder durch einen sichereren Job?

  18. Re: Ich war auch schon Opfer

    Autor: Anit-Schufa 27.06.06 - 12:46

    EinBankkaufmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hier auch noch einmal kurz zur Kenntnis:
    >
    > Die SCHUFA scored nicht! die SCHUFA sammelt
    > Informationen und gibt diese auf Anfrage an
    > angeschlossene Institute (welche auch die Melder
    > der Informationen sind) bekannt. Die Bank bewertet
    > diese dann und erstellt aus dieser Bewertungen und
    > vielen weiteren Faktoren (überwiegend beruhend auf
    > Kundenangaben) ein Scoring.


    So ein Blödinn. Siehe auch meinen anderen Post mit Links zur Schufa.
    Natürlich scored die Schufa. Dafür ist sie ja da.

  19. Informationen zum Scoring

    Autor: Tritop 27.06.06 - 12:59

    http://www.datenschutzzentrum.de/scoring/

    Dort findet man Links zu einigen Studien, die sich zum Teil sehr umfassend mit dem Thema beschäftigen.
    Klar ist jedenfalls, dass Banken diese System benutzen und das wird in den Äußerungen der Bankenvertreter auch gar nicht bestritten.

  20. Man bin ich froh arbeitlos zu sein

    Autor: Nicht Kreditwürdig 27.06.06 - 13:20

    Argusauge2323 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Diese Scoring-Scheisse ist ungerecht und
    > diffamierend hoch 10! Mir selbst ist es vor 2
    > Jahren passiert, daß mir aufgrund dieses Systems
    > ein günstiger Autokredit verwehrt wurde und ich
    > mir eine andere Bank suchen mußte, die die
    > Kreditvergabe nicht von Scoring-Werten abhängig
    > macht. Und ich hatte bis dato nichts außer den
    > üblichen Telekommunikationsverträgen in der Schufa
    > stehen!
    > Niemand, weder die verwehrende Bank noch die
    > Schufa selbst war bereit, mir in irgendeiner Art
    > und Weise eine Auskunft über die jeweiligen Gründe
    > zu geben.
    > Dadurch mußte ich einen Kredit in Anspruch nehmen,
    > der mich 2.5 % mehr Zinsen kostet - bei einem
    > Autokauf ja auch kein Pappenstiel!
    >
    > Die "normale" Schufa-Auskuft müßte einer Bank
    > eigentlich reichen um zu beurteilen, ob der
    > Antragsteller bisher schon ein Schlitzohr war oder
    > nicht.
    > Wenn eine Bank dann immer noch Bauchschmerzen hat,
    > braucht sie kein Geschäft mit dem Antragsteller
    > abschließen.
    >
    > Doch das, was die Schufa da macht, ist geradezu
    > rassistisch.


    Wenn ich das so lese, fällt mir nur eins ein "Ich bin so oder so nicht kreditwürdig" weil ich ALG II bin. Also kann ich keinen Kredit aufnehmen und damit auch keine Schulden machen. Wenn ich mal etwas kaufen möchte was mehr wie 2 Euro kostet, dann muss ich eben sparen.
    Das dauert dann zwar je nach dem wie teuer Jahre. Aber wenigstens keine Schulden...
    Und Auto... Auto darf man als ALG II-Empfänger nur eins haben was noch ein paar Jahre durch den TÜV kommt. Sollen Sie mal machen, bekomme ich irgendwann wieder Arbeit spare ich trotzdem lieber, diese ganze Kreditwirtschaft geht mir seit Jahren gegen den Strich.

    Kredite bringen meist nur eins "Schulden", Haus gekauft - arbeitslos geworden - Zwangsversteigerung - Die Schulden zahlt man noch Jahre ab.
    Nur ein Beispiel...

    P.S. Ich bin natürlich nicht froh arbeitslos zu sein - nur ohne Arbeit eben auch kein Ärger mit Schufa und Krediten.

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