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Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

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  1. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: oxygenx_ 05.03.18 - 18:37

    glacius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MCHardy/Landgericht Köln:
    > "...Teile des sog. Linux Betriebssystemes programmiert zu haben und auf
    > diese Weise Urheberrechte erworben zu haben"
    >
    > Ich dachte eigentlich genau das wollte man mit der GPL und Linux allgemein
    > verhindern, dass einer kommt und Rechte anmeldet die mich von der Nutzung
    > von Linux abhalten.
    >
    > Liege ich damit falsch?

    Das Urheberrecht ist unveräußerlich. Der Urheber bestimmt wie das Werk zu nutzen ist. In diesem Fall bestimmt die GPL dass abgeleiteten Werken, wenn sie weitergegeben werden, der Quellcode beigelegt werden muss.
    Das verhindert eben nicht die Nutzung (der Anwender dieses Produktes hat nichts zu befürchten).

  2. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: tingelchen 05.03.18 - 18:37

    Die GPL Schützt vor Urheberrecht nicht ;) Sie gibt nur an, wie du damit um zu gehen hast. McHardy (kenne den Typ nicht) hat evtl. Code bei gesteuert, jedoch hat er am Code als solches keinerlei Urheberrechte. Denn er hat seinen Code ebenfalls auf Basis bestehenden Codes aufgebaut.

    Es ist nur die Frage ob die Richter dies verstehen. Oder ob sie sagen, dass McHardy entsprechender Urheber dieser Code Fragmente ist. Was an sich auch gar nicht so falsch ist.

    Laut Artikel hat Decker allerdings hier gegen das Fundament der GPL verstoßen. Das sehr einfach ist. Sobald man Code nutzt, welcher unter der GPL steht, steht dein Code ebenfalls unter der GPL. D.h. zum einen dass alle Entwickler in die Credits mit aufgenommen werden müssen und zum anderen dass dein Code öffentlich zugänglich gemacht werden muss. Die einfachste Methode hier ist, seinen Code einfach auf ein Portal wie z.B. Github hoch zu laden.

    Hätte man dies von Anfang an gemacht, wären wir jetzt nicht hier und Decker nicht vor Gericht :)

  3. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: EynLinuxMarc 05.03.18 - 19:26

    selber schuld wenn man gpl und Linux einsetzt. ^^

    Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1903 RTM, Firefox 68a1x64, Thunderbird 60.6.1 Relase x64, MS Office 2019 pro plus , Radeon HD7770,SSD 4x 256/480/500/500GB, extern 5TB HD ,Bluray, Es Kracht die Music mit Z506 u. SB Z, Viren Per Norton Security mit Backup v22.17.0.183

  4. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: robinx999 05.03.18 - 20:12

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hackfleisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die GPL ist ein Vertragstext, der selbstverständlich auch hierzulande
    > > genutzt werden kann.
    > Es sei denn du kannst in einem Prozess beweisen, dass (Teile) der Lizenz
    > ungültig sind. Ein Klassiker wäre ein falscher Copyright-Vermerk, da das
    > Copyright in Europa generell nicht übertragbar ist...

    Würde ja überhaupt nichts helfen, wäre die GPL unwirksam, dann gibt es überhaupt keine Rechtsgrundlage auf der man den Code nutzen kann und es wäre auch eine Urheberrechtsverletzung
    http://www.ifross.org/artikel/gruende-fuer-gpl-urteil-veroeffentlicht
    [..]. Da es sich hierbei um elementare Regelungen des Lizenzvertrages (also der GPL) handele, hätte man bei einer Unwirksamkeit dieser Klauseln wohl entschieden, dass die Nutzungsrechtsabrede vollständig unwirksam war. Dies wiederum hätte zur Folge gehabt, dass die Antragsgegnerin gar keine Rechte erworben hätte. [..]

  5. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: zilti 05.03.18 - 21:27

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Watt?

    Es ist wahrscheinlich sinnlos, dir das klarmachen zu wollen, aber es reicht als Erklärung eigentlich schon, zwei Sätze von dir zu zitieren.

    > eine Nutzungs und Personenbezogene Nutzungseinschränkung würde ich mir noch wünschen. Nach dem Motto: Unternehmen die Waffen bauen, die AfD und Pegida sind von der Nutzung ausgeschlossen.

  6. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: 486dx4-160 05.03.18 - 22:09

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bautz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die GPL ist ein undurchdringbares Wirrwarr, das für mich sogar dem
    > echten
    > > OpenSource-Gedanken widerspricht.
    > > MIT-Lizenz und die freieste Variante der Microsoft-Lizenz sind da
    > erheblich
    > > besser geeignet wenn man kommerzielle Produkte entwickelt, während für
    > > echtes OpenSource meiner meinung eh nur die DWTFYW-Lizenz passend ist.
    > Die GPL ist doch genau das was OSS ausmacht. Tu was du willst aber tu es
    > nicht geheim. Profitiere von anderen aber lass andere auch von dir
    > profitieren.
    > Ich finde die GPL super und wenn sie abschreckt hat sie ihr ziel auch
    > erreicht. Einzig eine Nutzungs und Personenbezogene Nutzungseinschränkung
    > würde ich mir noch wünschen. Nach dem Motto: Unternehmen die Waffen bauen,
    > die AfD und Pegida sind von der Nutzung ausgeschlossen.

    Sinn der GPL ist doch gerade, dass nicht alle Rechte aufgegeben werden, die GPL ist das komplette Gegenteil von MIT, Public Domain usw.
    Du darfst gratis das Werk anderer nutzen, musst aber deine Änderungen/Erweiterungen/Anpassungen zur Nutzung andere zurückgeben.

  7. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 06.03.18 - 03:02

    Jo. BSD'ler stehen voll drauf, wenn man ihre Quelltexte nimmt und ohne beizutragen proprietären Müll daraus macht. Alle wären glücklich.

  8. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: Werzi2001 06.03.18 - 09:11

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bautz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die GPL ist ein undurchdringbares Wirrwarr
    >
    > Also ich fand sie relativ einfach zu verstehen.
    Wenn du das so siehst, dann hast du sie nicht verstanden.

    Die GPL mag relativ klar sein wenn es um "old-school" Entwicklung mit C (oder Ähnliches) geht. Also in Bereichen in denen Linking etc. noch klar definierbar ist. Sobald man aber diese Bereiche verlässt ist es mehr als schwammig bzw. unklar.

    Wie sieht es z.B. aus wenn JavaScript Code, der unter der GPL steht von einem nicht-GPL Browser ausgeführt wird? In modernen JavaScript Engines mit JIT Compilation findet hier auch ziemlich sicher ein Linking gegen Internas des Browsers und somit nicht-GPL statt. Wie sieht es anders herum aus (also GPL Browser mit nicht-GPL JavaScript)? Diese Frage besteht generell bei allen interpretierten, JIT kompilierten bzw. Skript-Sprachen.

    Oder ein anderes Beispiel. Der JDBC Connector von MySQL steht und er GPL. Wie muss nun meine Java-Application lizenziert sein wenn ich
    a) den JDBC Connector zusammen mit meiner Application ausliefere?
    b) der Benutzer diesen selbst herunterladen muss?
    c) meine Application zwar JDBC verwendet aber auch mit jeder anderen DB funktioniert?
    d) meine Application nur mit MySQL funktioniert?
    da) ich aber den Connector nicht mit ausliefere?

    Das sind nur 2 Beispiele in denen die GPL nicht mehr so klar und einfach ist. Generell gibt es außerhalb vom klar definierten Linking bei C etc. immer wieder Diskussionen mit unterschiedlichen Ansichten und juristische Sicherheit gibt es hier wohl nicht.

  9. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: GodsBoss 06.03.18 - 10:16

    > > > Die GPL ist ein undurchdringbares Wirrwarr
    > >
    > > Also ich fand sie relativ einfach zu verstehen.
    > Wenn du das so siehst, dann hast du sie nicht verstanden.
    >
    > Die GPL mag relativ klar sein wenn es um "old-school" Entwicklung mit C
    > (oder Ähnliches) geht. Also in Bereichen in denen Linking etc. noch klar
    > definierbar ist. Sobald man aber diese Bereiche verlässt ist es mehr als
    > schwammig bzw. unklar.
    >
    > Wie sieht es z.B. aus wenn JavaScript Code, der unter der GPL steht von
    > einem nicht-GPL Browser ausgeführt wird? In modernen JavaScript Engines mit
    > JIT Compilation findet hier auch ziemlich sicher ein Linking gegen Internas
    > des Browsers und somit nicht-GPL statt. Wie sieht es anders herum aus (also
    > GPL Browser mit nicht-GPL JavaScript)? Diese Frage besteht generell bei
    > allen interpretierten, JIT kompilierten bzw. Skript-Sprachen.

    Für die GPL ist doch vor allem erstmal die Weitergabe interessant. Ich gebe dir Softwarestück X, und weil das unter GPL steht, muss ich dir auch Quellcode Y dazu geben. Bei Webseiten ist das Softwarestück X der JavaScript-Code, dass du, der Anwender, da noch Nicht-GPL-Code mit reinverwurstest, ist deine Sache.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  10. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: Werzi2001 06.03.18 - 11:09

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die GPL ist doch vor allem erstmal die Weitergabe interessant. Ich gebe
    > dir Softwarestück X, und weil das unter GPL steht, muss ich dir auch
    > Quellcode Y dazu geben. Bei Webseiten ist das Softwarestück X der
    > JavaScript-Code, dass du, der Anwender, da noch Nicht-GPL-Code mit
    > reinverwurstest, ist deine Sache.

    Damit hast du wohl Recht. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Wenn der Browser GPL ist und das JavaScript nicht? Könnte man das JavaScript als derivative work des Browsers sehen?

  11. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: bernd71 06.03.18 - 13:36

    Werzi2001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GodsBoss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für die GPL ist doch vor allem erstmal die Weitergabe interessant. Ich
    > gebe
    > > dir Softwarestück X, und weil das unter GPL steht, muss ich dir auch
    > > Quellcode Y dazu geben. Bei Webseiten ist das Softwarestück X der
    > > JavaScript-Code, dass du, der Anwender, da noch Nicht-GPL-Code mit
    > > reinverwurstest, ist deine Sache.
    >
    > Damit hast du wohl Recht. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Wenn der Browser
    > GPL ist und das JavaScript nicht? Könnte man das JavaScript als derivative
    > work des Browsers sehen?

    Der Javascript Code wird ja nicht mit dem GPL code zusammen ausgeliefert, bilden keine Einheit. Die Lizenzverletzung (sofern es eine ist) würde ja der Benutzer begehen, der die Seite im GPL Code Browser läd und übersetzten lässt. :)

  12. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: PuckPoltergeist 06.03.18 - 13:57

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Denn man muss nicht einmal Jura studieren, sondern nur die Wikipedia
    > lesen:
    >
    > 'Zum Schutz von AGB ist eine salvatorische Klausel also nicht sinnvoll.
    > Entweder gibt sie exakt den Inhalt von § 306 BGB wieder (dann ist sie
    > überflüssig) oder sie weicht von § 306 BGB ab (dann ist sie wegen § 307 BGB
    > unwirksam).' (Quelle: de.m.wikipedia.org
    > - weitere Details ebenda)

    Da hat aber jemand mächtig Stuss geschrieben. In dem Artikel wird Wirksamkeit des Vertrags munter mit Wirksamkeit der Salvatorischen Klausel durcheinander geworfen. Sollte man sich tunlichst nicht danach richten!

  13. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: QDOS 06.03.18 - 16:02

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo. BSD'ler stehen voll drauf, wenn man ihre Quelltexte nimmt und ohne
    > beizutragen proprietären Müll daraus macht. Alle wären glücklich.

    Du hast bestimmt eine Quelle wo sich BSDler aufregen, dass ihr Code in ein kommerzielles Projekt integriert wurde.
    Mir fallen da auf die schnelle nur 2 Fälle ein, beide male waren es Linux-Kernel-Hacker welche Treiber aus BSD nahmen, ihre Änderungen unter GPL stellten und so verhinderten, dass BSD die Verbesserungen nutzen konnten...

  14. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: Werzi2001 06.03.18 - 19:09

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Werzi2001 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > GodsBoss schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Für die GPL ist doch vor allem erstmal die Weitergabe interessant. Ich
    > > gebe
    > > > dir Softwarestück X, und weil das unter GPL steht, muss ich dir auch
    > > > Quellcode Y dazu geben. Bei Webseiten ist das Softwarestück X der
    > > > JavaScript-Code, dass du, der Anwender, da noch Nicht-GPL-Code mit
    > > > reinverwurstest, ist deine Sache.
    > >
    > > Damit hast du wohl Recht. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Wenn der
    > Browser
    > > GPL ist und das JavaScript nicht? Könnte man das JavaScript als
    > derivative
    > > work des Browsers sehen?
    >
    > Der Javascript Code wird ja nicht mit dem GPL code zusammen ausgeliefert,
    > bilden keine Einheit. Die Lizenzverletzung (sofern es eine ist) würde ja
    > der Benutzer begehen, der die Seite im GPL Code Browser läd und übersetzten
    > lässt. :)

    Ist das nicht egal? Wenn ich ein Programm schreibe, das eine GPL Lib (zwingend) benötigt (linking, dynamic linking) dann muss mein Prgramm doch auch GPL sein. Das ist doch genau der Unterschied zur LGPL, oder? Ober ich die Lib mit ausliefere oder nocht sollte egal sein.

  15. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 06.03.18 - 20:05

    QDOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jo. BSD'ler stehen voll drauf, wenn man ihre Quelltexte nimmt und ohne
    > > beizutragen proprietären Müll daraus macht. Alle wären glücklich.
    >
    > Du hast bestimmt eine Quelle wo sich BSDler aufregen, dass ihr Code in ein
    > kommerzielles Projekt integriert wurde.

    Nö, weil das komplett das Gegenteil von meiner Aussage ist.

  16. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: robinx999 06.03.18 - 20:22

    Ja das ist wohl so man kann je nach Art der Lib evtl. versuchen dafür zu Sorgen das man nicht linkt, so dass die Lib praktisch zu einem eigenständigem Programm wird was vom Hauptprogramm irgendwie angesprochen wird z.B.: über Pipes, könnte man sich evtl. bei einer Lib für ein Bild Format vorstellen, dass man z.B.: ein Grafikformat in das Programm "reinpiped" und ein anderes dann raus bekommt, dann müsste man nur die Änderungen an der Lib veröffentlichen, die ja dann zu einem Eigenständigem Programm geworden ist

  17. Re: Eigentlich ist das Problem nicht "Linux", sondern die GPL

    Autor: GodsBoss 10.03.18 - 01:45

    > > Für die GPL ist doch vor allem erstmal die Weitergabe interessant. Ich
    > gebe
    > > dir Softwarestück X, und weil das unter GPL steht, muss ich dir auch
    > > Quellcode Y dazu geben. Bei Webseiten ist das Softwarestück X der
    > > JavaScript-Code, dass du, der Anwender, da noch Nicht-GPL-Code mit
    > > reinverwurstest, ist deine Sache.
    >
    > Damit hast du wohl Recht. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Wenn der Browser
    > GPL ist und das JavaScript nicht? Könnte man das JavaScript als derivative
    > work des Browsers sehen?

    Auch hier gilt: Die Bedingungen der GPL wirken bei der Weitergabe. Ich kann GPL- und Nicht-GPL-Code auf meinem persönlichen Rechner zusammenfügen, wie ich lustig bin (sofern es die Lizenz des Nicht-GPL-Codes zulässt, natürlich), und kompilieren. Ich kann auch ein GPL-Programm weiterentwickeln und kompilieren. Nichts davon muss ich veröffentlichen.

    Aber sobald ich ein Binary erzeugt habe und das weitergebe, muss ich das ebenfalls zu den Bedingungen der GPL tun, d.h. diejenigen, die mein Binary bekommen haben, müssen auch den Quelltext von mir bekommen (können). Andere übrigens nicht, wenn ich Binary und Quelltext an A weitergegeben habe, kann B gerne ankommen und den Quelltext von mir fordern, ich muss den nicht hergeben. Ich kann aber nicht verhindern, dass A beides an B weitergibt.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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